© ibug, Foto: Luise Blumenstengel

Reichenbach/Vogtland

Künstler aus aller Welt kommen zur „ibug“ nach Reichenbach im Vogtland

Die „Industriebrachenumgestaltung“ - kurz ibug - zieht in diesem Jahr für ihre 14. Ausgabe nach Reichenbach im Vogtland. Ab Mitte August wird hier ein ehemaliges Bahnbetriebswerk zur Leinwand und Spielwiese für Künstler*innen aus aller Welt. Zwei Wochenenden lang – vom 23. bis zum 25. August sowie vom 30. August bis zum 1. September – können Neugierige und Kunstliebhaber dann in einer Ausstellung auf Zeit eine Symbiose aus Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Performance und Multimedia erleben. Dazu gibt es wieder ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und Musik. Zwischen den Festivalwochenenden sind außerdem Angebote für Schulklassen geplant. 

Auch 2019 haben sich Kreative aus dem In- und Ausland zur ibug angekündigt. Mit dabei sind alte Bekannte wie Kera (Deutschland), Benjamin Duquenne (Frankreich), HNRX (Österreich), Jo Higgs (Großbritannien), Insomundo (Schweiz), Frau Albert (Deutschland), Superfreunde (Deutschland), Tape Over (Deutschland), Tape That (Deutschland), Odour Odessa (Deutschland), Peter Fahr (Deutschland), Robert Deutsch (Deutschland), Tropical Heins (Deutschland) oder Uder&Schindl (Deutschland) und neue Gesichter wie Alex Senna, Gabriel Ribeiro und TRECO (alle Brasilien), Cristian Scutaru (Rumänien), Danny Rumbl und Floor Milou Smit (Niederlande), Darry Perier (Frankreich), Gviiie, Taquen und Peri Helio (alle Spanien), Johan (Schweden), Los Calladitos (Mexiko), Mots und Nuno Alecrim (Portugal),  Plan B (Finnland), Ivan Ninety, Vasyabasyo und Vladimir Abikh (alle Russland), Wong Ting Fung (Hongkong), Xuan (Deutschland/USA) oder KollektivPlusX (Deutschland).

Insgesamt gab es für die ibug in diesem Jahr 370 Bewerbungen aus 41 Ländern, u.a. 
Tunesien, Frankreich, England, Russland, Kolumbien, Kasachstan, Mexiko, Portugal, Bulgarien, Brasilien, Australien, Schweden, USA, Tschechien, Israel, Dubai, Ungarn, Niederlande, Argentinien, Spanien, Italien, Kanada, Island, Litauen, Schweiz, Mazedonien, Rumänien, China, Marokko, 
Serbien, Griechenland, Dänemark, Chile, Estland, Österreich, Belgien und Finnland. 78 internationale Künstler*innen und Kollektive sind nun zum Festival eingeladen.

Seit der ersten Industriebrachenumgestaltung im Jahr 2006 hat sich die ibug zu einem weltweit bekannten Festival für urbane Kunst entwickelt. Traditionell am letzten Augustwochenende wird dafür eine Brache in Westsachsen als temporäre Ausstellung freigegeben. Im Fokus der internationalen Künstler*innen steht das Experiment mit Genres, Materialien und Techniken ebenso wie die Vergangenheit der Brache und ihre Architektur.

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