Veranstaltungen

Hier finden Sie Termine von Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, die Veranstalter direkt zu kontaktieren und zu erfragen, ob die jeweilige Veranstaltung stattfindet.

 

Suchen und finden
Dampflok mit MuseumszugJohnny Ullmann

Dampfsonderfahrt - Licht’lfahrt nach Olbernhau

Dampfsonderfahrt - Licht’lfahrt nach Olbernhau

Chemnitz – Flöha – Pockau-Lengefeld – Olbernhau

 

Lassen Sie sich mit unseren Licht´lfahrten durch das Erzgebirge auf die besinnliche Weihnachtszeit einstimmen. Nach langer Pause möchten wir im Rahmen einer Licht‘lfahrt durch das Flöhatal in die Erzgebirgsstadt Olbernhau fahren. Genießen Sie die Fahrt mit dem dampflokbespannten Museumszug.

 

Die Rückfahrt findet durch das weihnachtlich beleuchtete Erzgebirge statt. Diese Fahrt beginnt ca. 13 Uhr in Chemnitz. Die Rückfahrt ist gegen 17 Uhr geplant, so dass Sie in Olbernhau Zeit für einen Besuch des Weihnachtsmarktes haben.

 

©Jan Bräuer

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Erkunden Sie Crimmitschau auf eine ganz besondere Art und Weise! In kleinen Gruppen begeben Sie sich auf die Spurensuche zur industriekulturellen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Mit Hilfe von GPS-Geräten steuern Sie interessante Orte an und erfahren viel Wissenswertes über die Geschichte der Textilstadt.

Bei einer Industrie.Kultur.Rallye wird eine Gruppe in Teams von 4 bis 6 Personen aufgeteilt und die Teams treten gegeneinander an. Jedes Team versucht innerhalb von circa 2 Stunden, so viele Koordinaten wie möglich anzulaufen. Dabei ist Zusammenarbeit gefragt. Gemeinsam werden die Ziele ausgewählt und angesteuert. An diesen Orten heißt es dann: sich umsehen, Hinweise finden und Rätsel lösen. Die Fragen sind so gestaltet, dass die Teilnehmer gleichzeitig etwas Wissenswertes zur Stadtgeschichte oder eine Anekdote erfahren. Für jedes gelöste Rätsel gibt es Punkte. Am Ende der Rallye werden alle Punkte zusammengezählt und das beste Team zum Gewinner gekürt.

Die notwendigen GPS-Geräte und Roadbooks  werden von der Tuchfabrik Gebr. Pfau zur Verfügung gestellt. Die Geräte sind leicht zu bedienen und Sie bekommen eine entsprechende Einweisung.

Die Rallye ist geeignet für Reisegruppen, Firmenveranstaltungen, Schülergruppen sowie an offenen Terminen für Einzelpersonen und Familien.

Dauer: 2,5 bis 3 Stunden
Altersempfehlung: ab 14 Jahren (minderjährige Teilnehmer nur mit Einverständnis der Eltern und in Begleitung)
Gesamtteilnehmerzahl: maximal 60 Personen
Kosten: kostenfrei

Voraussetzungen:
> wetterfeste Bekleidung, eventuell Regenschirm
> bequeme Schuhe in denen längere Strecken zurückgelegt werden können
> kleiner Rucksack
> Getränke und Snacks für unterwegs

D. Träupmann

Dampftage

Dampftage

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vorführung der historischen Dampfmaschine: Die Entwicklung und der Einsatz der Dampfmaschine im 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Meilensteinen auf dem Gebiet der Industrialisierung. Im historischen Maschinenhaus des Industriemuseums Chemnitz erleben Sie eine Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine aus dem Baujahr 1896 unter Dampf und erfahren, wie das Meisterwerk der Technik funktioniert.

W. Schmidt

KinderLABOR Selber machen! Roboterprogrammierung per App. Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Winkler

KinderLABOR Selber machen! Roboterprogrammierung per App. Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Winkler

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vom interaktiven Vortrag bis zu wissenschaftlichen Experimenten – die Vortrags- und Experimentierreihe richtet sich an junge Forschende und orientiert sich an dem Format der Kinderuniversität. Ausgewiesene Expertinnen und Experten geben einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen aus Naturwissenschaft und Technik.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

Dampflok mit MuseumszugJohnny Ullmann

Dampfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade nach Schwarzenberg

Dampfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade nach Schwarzenberg

Fahrtroute: Chemnitz – Aue – Schwarzenberg – Schlettau – Annaberg-Buchholz – Chemnitz

 

Das Ziel unseres Dampfsonderzuges "ist die Erzgebirgsstadt Schwarzenberg mit ihrem bekannten Weihnachtsmarkt und der abendlichen Bergparade. Nach dem Besuch von Bergparade und Weihnachtsmarkt verläuft unsere Fahrt durch das weihnachtlich beleuchtete Erzgebirge. In Schlettau legen wir eine kleine Pause ein, um anschließend unsere Fahrt über Annaberg-Buchholz in Richtung Chemnitz fortzusetzen.

SGM

Im Weihnachts-Takt der Maschinen

Im Weihnachts-Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte und weihnachtlichen Klängen

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Staatslehranstalten Chemnitz. Postkarte von Brück & Sohn, 1914SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, Public Domain

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

Dampflok mit MuseumszugFalko Schubert

Dmapfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade in Annaberg-Buchholz

Dmapfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade in Annaberg-Buchholz

Fahrtroute: Dresden – Freiberg – Chemnitz – Annaberg-Buchholz – Aue – Chemnitz – Freiberg – Dresden

 

Das Ziel der zweiten Licht‘lfahrt sind der Weihnachtsmarkt und natürlich die große Abschluss-Bergparade in Annaberg. Von Dresden Hbf. geht es über Freiberg nach Chemnitz, wo unsere Dampflok 50 3648-8 den Zug bespannen wird, um anschließend durch das Zschopautal weiter nach Annaberg zu fahren. Nach dem Besuch der Bergparade verläuft unsere Fahrt durch das weihnachtlich beleuchtete Erzgebirge. In Schlettau werden wir noch eine kleine Pause einlegen, um unsere Fahrt anschließend über Schwarzenberg in Richtung Chemnitz und Dresden fortzusetzen.

Spätschicht 2019 - offene AteliersSCHÖNHERR WEBA GmbH / Fotografie Steve Tietze

Spätschicht im K40 - Lange Nacht der Industriekultur

Spätschicht im K40 - Lange Nacht der Industriekultur

Im Rahmen der Tage der Industriekultur der Stadt Chemnitz veranstalten wir in unserem Kreativhaus K40 die Spätschicht!

 

Am 25. September 2020, ab 18 Uhr:

 

Mit offenen Ateliers, Livemusik und einem Kunst- und Designmarkt

 

Schnupperführungen durch die Schönherrfabrik

- 18 - 22 Uhr, jeweils zur vollen Stunde mit unserer Gästeführerin Karin Meisel.

- Anmeldungen unter www.industriekultur-chemnitz.de

 

Eines der bedeutendsten Industriedenkmäler des 19. Jahrhunderts, traditioneller Industriestandort, lebendige Gewerbeimmobilie: Das ca. 85.000 m² große Gelände der schönherr.fabrik ist eine einzigartige Ansammlung von Fabrikgebäuden aus nahezu 150 Jahren und zugleich eines der erfolgreichsten Revitalisierungsobjekte von Industriegebäuden in Chemnitz. Im einstigen „Webstuhlbau“ sind heute im industriellen Teil Maschinenbauunternehmen, eine Gießerei und metallverarbeitende Unternehmen ansässig und in den revitalisierten Gebäuden Firmen aus Handel und Dienstleistung, Gastronomie sowie Künstler tätig.

 

Die Gästeführerin Karin Meisel nimmt die Besucher bei Führungen durch das Gelände der schönherr.fabrik mit auf eine kurzweilige Zeitreise, die die Entwicklung der schönherr.fabrik von ihrer Entstehung bis heute Revue passieren lässt.

 

Der Eintritt ist frei!

Rene Jungnickel

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Spontan Lust auf Kultur? Dann verpassen Sie nicht unsere 14 Uhr-Führung jeden letzten Sonntag im Monat.

 

Werfen Sie einen informativen Blick in die aktuelle Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Die Schau rückt im Jahr der Industriekultur nicht nur die Arbeit im Freiberger Bergbau und Hüttenwesen seit Beginn der Industrialisierung in den Fokus. Auch die Lebensweise in den letzten 250 Jahren und die soziale Absicherung über das Prinzip der Solidarität, vom ursprünglichen „Gnadengroschen“ bis zum Grundsatz in der heutigen Rentenformel, sind faszinierende Themen.

 

Zuvor wandeln Sie im Museum vom sagenhaften Silberfund 1168 bis zur Gegenwart durch die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Bestaunen Sie einzigartige Objekte, darunter Gemälde von Lucas Cranach d.J., die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens, einen der ältesten Schwibbögen der Welt und einmalige Goldschmiedearbeiten.

 

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

120 jahre Leipziger Industriegeschichte, Interaktive Ausstellung

120 jahre Leipziger Industriegeschichte, Interaktive Ausstellung

In einer interaktiven Ausstellungsvitrine werden Exponate mehrdimensional gezeigt. Zu sehen sind wertvolle zeitgenössische Bücher, Pläne und Abbildungen aus dem historisch gewachsenen Bestand der regionalkundlichen Bibliothek der Leipziger Städtischen Bibliotheken. Ausgewählte Leipziger Industriezweige mit ihrer facettenreichen Entwicklung werden vorgestellt, so die Architekturgeschichte der Produktionsstätten, die hergestellten Erzeugnissen sowie die Sozialgeschichte der Arbeit.

Der mit Perlmutt-Intarsien reich verzierte Flügel wurde von Clara Schumanns Cousin Wilhelm Wieck (1828-1874) erbaut. Das Instrument stammt vermutlich aus den 1860er Jahren. Helge Gerischer

Patente und Erfindungen – Klaviere des 18. und 19. Jahrhunderts

Patente und Erfindungen – Klaviere des 18. und 19. Jahrhunderts

Die Zeit Robert und Clara Schumanns erlebte geradezu revolutionäre Entwicklungen im Klavierbau. Das Hammerklavier verdrängte seine Vorläufer Cembalo und Clavichord. Doch auch die Mechanik, mit der Hammer die Klaviersaite in Schwingung versetzt, wurde durch immer wieder neue Erfindungen weiterentwickelt; stolz präsentierten viele Klavierbauer ihre neuen „Patentflügel“. Anfänglich ein Handwerkserzeugnis, geriet auch der Klavierbau schnell in den Sog der industriellen Revolution, was zu neuen Möglichkeiten der Konstruktion führte. Die Ausstellung zeigt originale Klavierinstrumente, die in besonderer Beziehung zu Clara Schumann stehen und präsentiert Originaldokumente aus den Beständen des Robert-Schumann-Hauses, in denen sich Clara Schumann zum Thema Klavierbau äußert. Besondere Attraktion ist ein pneumatisch arbeitender Selbstspielflügel (eine Erfindung des späten 19. Jahrhunderts), auf dem Zeitgenossen Clara Schumann ihre Kunst auf Lochstreifenrollen verewigten.

AutoBoom. im August Horch MuseumAugust Horch Museum

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Einmal im Monat bietet das August Horch Museum eine reichlich einstündige öffentliche Kuratoren-Führungen mit Kurator Michael Förch durch den AutoBoom. an. Bis zu 12 Personen können sich ohne vorherige Anmeldung anschließen und Insider-Informationen aus erster Hand erfahren.

© Teppichmuseum Oelsnitz

Ausstellung: Orientstickteppiche – Perser aus Deutschland

Ausstellung: Orientstickteppiche – Perser aus Deutschland

Der maschinellen Herstellung von Stickteppichen wird in den Museen Schloß Voigtsberg und ganz speziell im Teppichmuseum Oelsnitz/Vogtl. eine Sonderausstellung zum Sächsischen Jahr der Industriekultur 2020 gewidmet, welche die Kulturgeschichte des Orientstickteppichs von den Anfängen des maschinellen Teppichstickverfahrens bis heute aufzeigt.

Ausgehend von den Anfängen der maschinellen Textilproduktion in Sachsen im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Region Sachsen zu einem der führenden Wirtschaftsstandorte in Deutschland. Mit Ansiedlung der ersten maschinellen Teppichfabrik 1880, weitere folgten, avancierte die Stadt Oelsnitz im Vogtland zu einem der marktbeherrschenden Standorte der industriellen Teppichherstellung Ende des 19. Jh. sowie des 20. Jh. in Sachsen und in Deutschland. Innovative Techniken, wie das durch die die Teppichfabrik-Zentrale AG – Tefzet AG – entwickelte und patentierte Orientstickverfahren, ermöglichten eine größtmögliche Individualität in der Teppichherstellung. An ausgewählten, prädestinierten Exponaten wird die Herstellung des Orientstickteppichs an exemplarisch wichtigen Standorten in Verbindung mit der geschichtlichen Entwicklung der herstellenden Firmen vom Beginn bis in die heutige Zeit vorgestellt und der enge Zusammenhang zu wirtschaftlichen, sozialpolitischen und kulturellen Aspekten expliziert.

Die Dokumentation, Erhaltung und Vermittlung des industriellen Erbes in Sachsen wird anhand eines speziellen Erzeugnisses -dem Orientstickteppich – erlebbar gemacht, soll Ansporn sein, Industriegeschichte für sich zu entdecken und zugleich einen industriegeschichtlichen Lernort darstellen.

Foto: Frank Schmidt

Geoportal "Erlebniswelt Kaolin"

Geoportal "Erlebniswelt Kaolin"

Neue Ausstellung im Bahnhof Mügeln

Kaolin, auch weiße erde oder weiße Tonerde genannt, ist der wichtigste Grundstoff für die Porzellanherstellung. Die multimediale erlebnisausstellung zum Hören, sehen, Staunen und spielen für erwachsene und Kinder rankt sich um das Kaolin und Europas größtes Schmalspurnetz. Die Ausstellung beginnt it bei der geologischen Entstehung des kaolins, macht die Kaolinförderung im Tiefbau- und im heutigen Tagebau erlebbar, präsentiert die Geschichte des Schmalspurnetzes und des Bahnhof Mügeln und zeigt die industrielle Verwendung des Kaolins, vor allem in der keramischen Industrie.

Multimediale Show- WERK in progress Foto: Luca Migliore

Urbane Transformation im Westen

Urbane Transformation im Westen

Einzigartige Show im Kunstkraftwerk Leipzig

Multimedial – digital – interaktiv! Dafür steht das Kunstkraftwerk
Leipzig. In dem ehemaligen Heizwerk im Stadtteil Lindenau/Plagwitz
lassen spektakuläre 360°-Videoshows die Besucher in verschiedenste
Bildwelten eintauchen, sei es in die Zeit der Renaissance,
die farbenfrohe Malerei Hundertwassers oder in die Geschichte des
Industriedenkmals. In Kooperation mit zahlreichen Partnern gibt es
ab Frühjahr 2020 eine Immersionsshow, die sich gezielt mit Leipzigs
industrieller Geschichte auseinandersetzt. Dabei wird authentisches
Bild- und Filmmaterial, das die Stadtgeschichte, die Lebensweise von
Arbeitern und Unternehmern oder die Entwicklung von Berufsbildern
zeigt, mit Musik untermalt und aufwendig in Szene gesetzt.

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig – Eine Jahrhunderttradition

370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig – Eine Jahrhunderttradition

Als der Leipziger Drucker Timotheus Ritzsch am 1. Juli 1650 unter dem Titel Einkommende Zeitungen die erste gedruckte Tageszeitung der Welt publizierte, war der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt. Die Zeitung erlebt als Massenmedium im 19. Jahrhundert durch Schnellpressen und Rotationsmaschinen eine zuvor nie gekannte Geschwindigkeit. Auch in der Messestadt, in der in den vergangenen 370 Jahren mehr als 100 Zeitungstitel verlegt wurden, entfaltete der Zeitungsdruck im Kontext der Industrialisierung eine enorme Anziehungskraft: Papierherstellung, Verlage und Druckmaschinenindustrie siedelten sich in Leipzig an. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek nimmt das Jahr der Industriekultur zum Anlass, in einer kleinen Ausstellung einen Blick auf die stolze Geschichte des Zeitungsdrucks in Leipzig zu legen – eine Ära, die 2019 nach 370 Jahren zu Ende ging, als die letzten Rollenoffsetdruckmaschinen für den Zeitungsdruck in Leipzig-Stahmeln abgeschaltet wurden.

Nouveautés Vogtlandmuseum Plauen

Nouveautés - Kunstschule und Spitzenindustrie in Plauen

Nouveautés - Kunstschule und Spitzenindustrie in Plauen

Was wäre die Plauener Spitze ohne die Kunstschule für Textilindustrie in Plauen? Die Entwürfe der Nouveautés, der stilprägenden Neuheiten der Stickerei- und Spitzenindustrie des Vogtlandes, stammten zum größten Teil aus der Feder von Absolventen ebendieser Schule. Deren wechselvolle Geschichte von 1877 bis 1945 wird nun erstmals umfassend in einer gemeinsamen Ausstellung des Vogtlandmuseums Plauen und des Kunstgewerbemuseums Dresden dargestellt. Mit der lokalen Industrie und einem nationalen wie internationalen Netzwerk bildete die Schule ein künstlerisch-handwerkliches Zentrum, das entscheidenden Einfluss auf die ästhetische wie technologische Innovation der Plauener Spitze hatte. Das kreative Potential der Kunstschule behauptete sich auf Augenhöhe mit wegweisenden künstlerischen Kreisen, wie dem Deutschen Werkbund und dem Bauhaus Dessau und fand auf verschiedenen Weltausstellungen international Anerkennung.

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig

Ingenieurschule/Fachschule für Kraft- und Arbeitsmaschinen Meißen. Postkarte von Brück & Sohn, 1955SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, CC BY-SA 4.0

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

Baumwollspinnerei 1992 Foto: Christiane Eisler

Metamorphosen - Industriekultur im Wandel

Metamorphosen - Industriekultur im Wandel

Fotografien aus Leipzig und Umgebung

250 Fotografien von sechs Leipziger Fotograf/-innen - Bernd Cramer, Christiane Eisler, Gerhard Gäbler, Konstanze Göbel, Harald Kirschner und Sieghard Liebe- zeigen den Wandel des Industriestandortes Leipzig und der Umgebung. Die von der unsthalle der Sparkasse Leipzig präsntierte Ausstellung konzentriert sich auf die tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt der letzten Jahrzehnte und deren Auswirkungen auf die Menschen. Spannung entsteht, indem Arbeiten der letzten 30 JahreAufnahmen von heute gegenübergestellt werden. Die Themen orientieren sich dabei an den Arbeitsschwerpunkten der einzelnen Fotograf/-innen: die Bergbaufolgelandschaft, die metallverarbeitende und Autoindustrie, die Biotechnologie, die Bau- und Textilindustrie.

SGM

UNTER STROM: Unbekannte Geschichten zu Kraftwerken, Strom-Technik, Herstellern und Geräten aus Leipzig

UNTER STROM: Unbekannte Geschichten zu Kraftwerken, Strom-Technik, Herstellern und Geräten aus Leipzig

Dialogführung mit Dr. Raue, Dr. Jannasch und Dr. Roman,

Elektrotechnische Sammlung Markkleeberg

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Grundriss und Profil der Sächsisch-Baierschen Eisenbahn von Leipzig bis an die K. Baierschen Grenze, Lithographie, um 1850SLUB/Deutsche Fotothek, CC BY-SA 4.0

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“. Industrialisierung und technische Bildung in Sachsen

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“. Industrialisierung und technische Bildung in Sachsen

Sachsen war in den deutschen Industrialisierungsprozessen des 19. Jahrhunderts ein "Pionier und Vorläufer". In enger Wechselwirkung mit technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen stand auch ein gesellschaftlicher und kultureller Wandel, wozu der massive Ausbau der technischen Bildungslandschaft seit dem frühen 19. Jahrhundert gehört. Das Land wies bald eine stark ausdifferenzierte Landschaft an entsprechenden Einrichtungen auf. Deren Geschichte, ihre Bedeutung für die sächsische Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert wie ihre fortgesetzte Bedeutung bis ins 21. Jahrhundert hinein will die Ausstellung im Buchmuseum der SLUB nachzeichnen. In der Schatzkammer präsentieren wir zusätzlich Objekte zu jenem Wirtschaftszeig, der den wirtschaftlichen Aufstieg Sachsens seit dem Mittelalter ermöglichte und auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war: dem Bergbau

SGM

Kantinengespräch III — Thema VEB Bodenbearbeitungsgeräte BBG

Kantinengespräch III — Thema VEB Bodenbearbeitungsgeräte BBG

Dialogführung von Dr. Johanna Sänger, Kuratorin

und Dr. Veronique Töpel, Sächsisches Wirtschaftsarchiv

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen eines Nähmaschinen-Kurses um 1929.Otto Hertel | Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

VORTRAG: Frauen in der Industrialisierung

VORTRAG: Frauen in der Industrialisierung

Prof. Dr. Susanne Schötz, Inhaberin der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der TU Dresden spricht zum Thema "Industrialisierung, weibliche Erwerbsarbeit und Frauenbewegung".

 

Unkostenbeitrag: 2,- Euro pro Person.

 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms

zur Sonderausstellung "Vom

Gnadengroschen zur Rentenformel".

Ausstellung noch nicht gesehen? Dann

nutzen Sie unsere verlängerten

Öffnungszeiten zwischen 17 und 19 Uhr

und werfen Sie vorab einen Blick in die

Schau.

René Jungnickel

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Spontan Lust auf Kultur? Dann verpassen Sie nicht unsere 14 Uhr-Führung jeden letzten Sonntag im Monat.

 

Werfen Sie einen informativen Blick in die aktuelle Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Die Schau rückt im Jahr der Industriekultur nicht nur die Arbeit im Freiberger Bergbau und Hüttenwesen seit Beginn der Industrialisierung in den Fokus. Auch die Lebensweise in den letzten 250 Jahren und die soziale Absicherung über das Prinzip der Solidarität, vom ursprünglichen „Gnadengroschen“ bis zum Grundsatz in der heutigen Rentenformel, sind faszinierende Themen.

 

Zuvor wandeln Sie im Museum vom sagenhaften Silberfund 1168 bis zur Gegenwart durch die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Bestaunen Sie einzigartige Objekte, darunter Gemälde von Lucas Cranach d.J., die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens, einen der ältesten Schwibbögen der Welt und einmalige Goldschmiedearbeiten.

 

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

SGM

Prozess der Industriedenkmalpflege Anfang der 1990er und heute (im Vergleich)

Prozess der Industriedenkmalpflege Anfang der 1990er und heute (im Vergleich)

Vortrag von Dr. Peter Leonhardt

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

DKW-RennwagenMuseum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.

Sonderausstellung: Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen

Sonderausstellung: Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen

„Kenner fahren DKW“ – das wusste früher jedes Kind. Auch Rennfahrer setzten gern auf die Zschopauer Marke und errangen beeindruckende Erfolge.

 

Die Sonderausstellung “Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen” vom 7. Februar bis 4. Oktober 2020 zeigt, dass der sächsische Automobil- und Motorradhersteller DKW Motorsport nicht nur als Testfeld für neue Technologien nutzte, sondern auch als geschickt gewählte Marketingstrategie einsetzte.

 

Von Frontantrieb und 2-Takt-Motor im Automobil mussten die Käufer in den 1920ern erst überzeugt werden. Warum also nicht bei Autorennen beweisen, wie schnell und zuverlässig diese Technik funktioniert?

 

Ab 1930 beteiligten sich das Werk und auch Privatfahrer erfolgreich bei verschiedensten Rennen. Mit speziellen Rekordwagen von Freiherr von Koenig-Fachsenfeld errang DKW im selben Jahr schon 12 Weltrekorde. Auch nach dem Zusammenschluss zur Auto Union setzte sich die Erfolgsserie fort. Viele Privatfahrer nutzen die vergleichsweise günstigen Kleinwagen als Basis für Eigenbauten.

 

Gezeigt werden in der Sonderausstellung eine Auswahl an Werksrennern, Rekordwagen, privaten Sporteigenbauten und Kinderrennautos aus drei Jahrzehnten. Mit dabei sind beispielsweise:

 

– F1 Monoposto von 1931 – einer der ersten Rennwagen mit Frontantrieb

 

– F1 von 1931 – Weltrekordwagen des Freiherrn von Koenig-Fachsenfeld

 

– F8 Spezialbau von 1947 – der Besitzer fuhr schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit diesem Eigenbau schon wieder Autorennen mit

 

– IFA F9 von 1949 – nach dem Zweiten Weltkrieg hoffte man auf die Wiedergeburt des erfolgreichen Autorennsports

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Das Bild zeigt Hände des Archivars, der gerade ein historisches Buch aus dem Regal nimmt.Detlev Müller

VORTRAG: Ad fontes!

VORTRAG: Ad fontes!

Dr. Peter Hoheisel, Leiter des Sächsischen Staatsarchivs Bergarchiv Freiberg spricht zu historischen Quellen der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens.

 

Unkostenbeitrag: 2,- Euro pro Person.

 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Ausstellung noch nicht gesehen? Dann nutzen Sie unsere verlängerten Öffnungszeiten zwischen 17 und 19 Uhr und werfen Sie vorab einen Blick in die Schau.

 

JETZT SCHON VORMERKEN!

Weitere spannende Vorträge zur Sonderausstellung:

Mittwoch, 29. Juli >> Bergmännische Traditionen.

Mittwoch, 30. September >> Knappschaft - mit Tradition in die Zukunft.

Mittwoch, 14. Oktober >> Industrialisierung, weibliche Erwerbsarbeit und Frauenbewegung.

Reymann | Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Finissage "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Finissage "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Letzte Chance! Nur noch heute ist die spannende Ausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel" zu sehen.

 

Dazu exklusiv im Programm:

> 13 und 15 Uhr: Mit den Ausstellungsmachern unterwegs - Die Kuratoren führen nochmals persönlich durch die Sonderschau

> 14 Uhr: Öffentliche Sonntagsführung mit Blick in die Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung

> persönliche Rentenberatung vor Ort durch die Knappschaft-Bahn-See

> Kreativangebote und mobile Gießerei in den ZEITreiseRäumen

 

Alle Angebote sind im Museumseintritt enthalten.

Wir freuen uns auf Sie!

Renè Jungnickel

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Spontan Lust auf Kultur? Dann verpassen Sie nicht unsere 14 Uhr-Führung jeden letzten Sonntag im Monat.

 

Werfen Sie einen informativen Blick in die aktuelle Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Die Schau rückt im Jahr der Industriekultur nicht nur die Arbeit im Freiberger Bergbau und Hüttenwesen seit Beginn der Industrialisierung in den Fokus. Auch die Lebensweise in den letzten 250 Jahren und die soziale Absicherung über das Prinzip der Solidarität, vom ursprünglichen „Gnadengroschen“ bis zum Grundsatz in der heutigen Rentenformel, sind faszinierende Themen.

 

Zuvor wandeln Sie im Museum vom sagenhaften Silberfund 1168 bis zur Gegenwart durch die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Bestaunen Sie einzigartige Objekte, darunter Gemälde von Lucas Cranach d.J., die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens, einen der ältesten Schwibbögen der Welt und einmalige Goldschmiedearbeiten.

 

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Dreherei der Firma BLEICHERT in Leipzig, 1908.Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Leipzig war und ist eine Industriestadt mit internationaler Ausstrahlung und Anbindung. Kaum eine Epoche ihrer Geschichte hat die Stadt so geprägt wie die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Verbund mit der Messe und Buchmesse haben große Marken und herausragende Produkte das Image der Stadt weltweit bestimmt.

Die Ausstellung greift das Thema Industriekultur auf und zeigt am Beispiel bedeutender Firmen und Weltmarktführer wie Adolf Bleichert (später VTS/TAKRAF), Rudolph Sack (später VEB Bodenbearbeitungsgeräte/ Amazone BBG) oder Gebrüder Brehmer (später VEB Polygraph) deren wechselhafte Geschichte von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zu den Krisenjahren und Neuanfängen nach beiden Weltkriegen und dem Systemumbruch 1990.

Aus einem dichten Netz von Schienen, Straßen, Luft- und Wasserwegen heraus erwuchs das moderne Leipzig mit seinen Fabriklofts, Gründerzeitquartieren und heute teils renaturierten Erholungsgebieten. Die Industrialisierung war Motor dieser Entwicklungen, unternehmerische Visionen sind damit weit über Technik und Architektur hinaus in das kulturelle Erbe der Stadt eingegangen.

Neben der Präsentation von Maschinen, Produkten und Unternehmerpersönlichkeiten thematisiert die Ausstellung auch die Modernisierung der Arbeits- und Lebenswelt vom Manufakturzeitalter bis zur Industrie 4.0. Erzählt werden Geschichten vom dynamischen Wachstum, von der Vielfalt der Leipziger Industrietradition und Arbeiterkultur sowie dem maßstabsetzenden Wandel ehemaliger Industrieflächen in Kultur- und Wohnstätten.

SGM

Finissage WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Finissage WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Kostenfreies Programm zur Finissage

Aktion : „Klammern, Heften, Los …”: Demonstration der historischen Heft-Maschine

Schwerter-Haus in Dresden, vormals Schokoladenfabrik von Riedel & EngelmannWIMAD e.V. 2018

Führung Zwischen Bienertmühle und Schwerterhaus: Das ehemalige Industriegebiet zwischen Dresden-Plauen und Dresden-Löbtau

Führung Zwischen Bienertmühle und Schwerterhaus: Das ehemalige Industriegebiet zwischen Dresden-Plauen und Dresden-Löbtau

Alles begann im 14. und 16. Jahrhundert mit dem Weißeritzmühlgraben und den Mühlen im Plauenschen Grund bei Dresden. Im 19. Jahrhundert entstanden die erste Manufakturen und Fabriken. Anfang des 19. Jahrhunderts begann zudem die Steinkohlenförderung im Plauenschen Grund. Wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung hatte vor allem der Besitzer der Mühle in Plauen, Gottlieb Traugott Bienert, einer der reichsten und einflußreichsten frühen Industriellen in Dresden. Heute ist die große Industrie verschwunden. Dennoch gibt es einige Gewerbebetriebe im Areal, und im Plauenschen Grund ist ein beliebtes Erholungsgebiet entstanden.

Zigarettenschachtel der Marke „Jubilar“, Aufgelegt zum 750jährigen Stadtjubiläum von Dresden 1956, Stadtmuseum Dresden, SMD_SD_2015_00299.Museen der Stadt Dresden

Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Westlich der Dresdner Altstadt, deren Silhouette durch die Türme von Frauenkirche, Rathaus und Schloss dominiert wird, reckt sich ein moscheeartiges Gebäude mit Türmchen in den Himmel, die Minaretten ähneln: die frühere Zigarettenfabrik Yenidze, das spätere Tabakkontor Dresden. Der zur Zeit der Errichtung hochumstrittene, mittlerweile als Attraktion geltende Reklamebau verweist auf die mit der Orientzigarette verbundene Bedeutung Dresdens als Tabakhauptstadt Deutschlands.

 

Die Sonderausstellung im Stadtmuseum Dresden 2020 richtet, ausgehend von der Aneignung des Kolonialprodukts Tabak in Europa, ihren Blick auf das industriell gefertigte Massenkonsumgut Zigarette. Hierbei finden globale Netzwerke wie regionale Zurichtungen, technische Innovationen und Highlights der Produktwerbung Berücksichtigung. Raum finden ebenso die Bestrebungen der im Industrieland Sachsen frühzeitig entstandenen Lebensreformbewegung inklusive der Tabakgegner, die am Anfang eines Kulturwandels in der Gesellschaft stehen, der bis in die Gegenwart führt.

 

Die Exposition wird 2021 auch im Industriemuseum Chemnitz – dem Kooperationspartner – gezeigt werden, wobei regionale Besonderheiten in Technik, Reklame und Konsum Berücksichtigung finden.

 

28. November 2020 bis 28. März 2021
Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Im frühen 20. Jahrhundert war Dresden das Zentrum des Orienttabakhandels in Europa und der Hauptort der deutschen Zigarettenindustrie. Die Mehrzahl der Fabriken und die Interessenvertretungen der Branche waren in der Stadt ansässig. Dresden war aber auch der Gründungsort des Bundes deutscher Tabakgegner und der Ort bahnbrechender Entdeckungen zu den Wirkungen des Tabakkonsums auf den menschlichen Organismus. Die kleine Ausstellung zeigt historische Ansichten auf Postkarten und Fotografien aus der Gegenwart von Franz Zadniček, über welche die vergangenen und gegenwärtigen Spuren der Dresdner Tabak-Geschichte sichtbar werden.

 

Fenstergitter am Ostflügel des Neuen Rathauses in Dresden, Entwurf: Fritz Mönkemeyer, 1962 - 1965, Franz Zadniček, 2020

Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Im frühen 20. Jahrhundert war Dresden das Zentrum des Orienttabakhandels in Europa und der Hauptort der deutschen Zigarettenindustrie. Die Mehrzahl der Fabriken und die Interessenvertretungen der Branche waren in der Stadt ansässig. Dresden war aber auch der Gründungsort des Bundes deutscher Tabakgegner und der Ort bahnbrechender Entdeckungen zu den Wirkungen des Tabakkonsums auf den menschlichen Organismus. Die kleine Ausstellung zeigt historische Ansichten auf Postkarten und Fotografien aus der Gegenwart von Franz Zadniček, über welche die vergangenen und gegenwärtigen Spuren der Dresdner Tabak-Geschichte sichtbar werden.

Plakat der Sonderausstellung mit Werbemotiven von einem Standmotor von DKW, einer Schreibmaschine von Continental und einem Kühlschrank von DKWASL Schlossbetriebe gGmbH

Sonderausstellung Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller

Sonderausstellung Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller

Das Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Als exponiertes Domizil für historische Zweiräder aus der Ära der Marken DKW, Auto Union und MZ, beherbergt es in seinen Räumen über 175 glänzende Exponate, welche die Geschichte des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll darstellen. Damit zeigt das Zweiradmuseum auf beeindruckende Art und Weise die sächsische Industriekultur im Rahmen des Fahrzeugbaus.

Die neue Sonderausstellung knüpft im Rahmen des Jahres der Industriekultur 2020 an diese Tradition an und zeigt sächsische Erzeugnisse, die heute oftmals in Vergessenheit geraten sind.

 

Industriekultur in Sachsen bedeutet, industrielle Errungenschaften und Erfindungen, die von Sachsen aus die Welt eroberten, zu pflegen. Firmen wie DKW, Wanderer, Barkas und MZ sind heute vor allem für ihre berühmten Automobile bzw. Motorräder bekannt. Doch viele weitere nicht-typische und trotzdem durchaus erfolgreiche Produkte trugen zum Erfolg der regionalen Marken bei. Passend dazu zeigt die Sonderschau „Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller“ Waren aus Sachsen, die heute nur noch wenigen in den Köpfen sind. Von der Schreibmaschine bis zur Baumsäge – hier wird so manche Überraschung unter die Lupe genommen.

 

Highlights der kleinen Sonderschau sind jeweils eine Schreib- und Rechenmaschine von Continental – eine Marke von Wanderer – sowie ein Kühlschrank von DKW. In Scharfenstein bei Zschopau entwickelt und hergestellt, eroberte „Das Kühl Wunder“ die ganze Welt. Denn das Werk war eines der ersten deutschen Hersteller für Kleinkühlgeräte.

Ganz ohne Motorrad geht es in einem Motorradmuseum aber auch nicht: eine MZ-B HOREX, gebaut in Zschopau, erinnert an die Werner-Comics und den legendären „Red Porsche Killer“, in dem vier hintereinandergeschaltete HOREX-Motoren verbaut waren.

 

Öffnungszeiten:

April-Oktober: täglich 9:30-18 Uhr

November-März: täglich 10-17 Uhr

 

Eintritt:

Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im Eintritt für das Motorradmuseum enthalten.

Foto: GRASSI Musem für angewandte Kunst

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Werbung ist so alt wie der Handel. Doch Ende des 19. Jahrhunderts trat ein neues Medium an die Öffentlichkeit, das so präsent wurde, dass bald von der "Blechpest" die Rede war. Bunte Emailschilder an Häuserwänden und Geschäftseingängen, animierten die Kundschaft mit einprägsamen Motiven und markanten Sprüchen zum Kaufen.

Viele Schilder orientierten sich stark an den zeitgenössischen Kunstströmungen, vom Jugendstil bis zur neuen Sachlichkeit, und nicht wenige wurden von bedeutenden Künstlern entworfen. In der Ausstellung, die über 200 Schilder umfasst, wird ein breites Themenspektrum gezeigt, das von der Automobilwerbung, über Nahrungsmittel bis hin zu exotischen Kolonialwaren reicht. Manche Werbebotschaft und Marke ist noch heute bekannt.

Das emaillierte Blech garantierte eine lange Lebensdauer und war dem Papierplakat in dieser Hinsicht überlegen, dennoch war der abrupte Niedergang der Emailschilder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert nicht zu verhindern. Die Ausstellung wird ergänzt durch originelle Werbeartikel, Verpackungen und Warenautomaten - frühe Boten moderner Marketingstrategien.

Führerstand Dampflokomotive 99535, Gattung Sächsiche IV KJan Gutzeit

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Die bisherige Dauerausstellung Eisenbahn des Verkehrsmuseums ist Geschichte, seit dem 2. September 2019 ist sie geschlossen. Sie bestand seit 2001 und war deutlich in die Jahre gekommen. In den kommenden Monaten wird sie deshalb komplett überarbeitet. Am 12. Juni 2020 soll dann die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs eröffnen – deutlich interaktiver, multimedialer und inhaltlich wesentlich abwechslungsreicher. Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur die Technik, sondern der Mensch und die kulturhistorischen Aspekte und Auswirkungen der Mobilität.

 

Die Besucher gehen auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Eisenbahn und erleben mit, wie sich mit deren Erfindung und Verbreitung das Leben der Menschen veränderte und unsere Gesellschaft in eine Phase der Beschleunigung eintrat, die bis heute anhält.

 

Zeitlich beginnt die Ausstellung mit dem Start des Eisenbahnwesens auf sächsischem Boden in den 1830er Jahren und endet in der Gegenwart des Schienenwesens inkl. Zukunftsausblick. Johann Andreas Schuberts, der Konstrukteur der „Saxonia“, begrüßt die Besucher dazu „persönlich“ in seiner Werkstatt. In dieser aufwendig medial inszenierten Szenerie wird selbstverständlich die „Saxonia“ zu sehen sein, aber auch der einzige noch existierende Güterwagen der ersten deutschen Ferneisenbahn (Leipzig-Dresdner Eisenbahn). Er ist damit auch der älteste Güterwagen in Deutschland, der in seinen Originalteilen erhalten ist.

 

Auch in den übrigen „Kapiteln“ der Ausstellung findet sich eine spannende Mischung aus bekannten und „frischen“ Exponaten, anhand derer das sächsische und ostdeutsche Eisenbahnwesen, Technikentwicklungen und das Reiseverhalten der Menschen anschaulich wird.

Veranstaltungskalender