Veranstaltungen

Hier finden Sie Termine von Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, die Veranstalter direkt zu kontaktieren und zu erfragen, ob die jeweilige Veranstaltung stattfindet.

 

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Altes Heizhaus Görlitz© Netzwerk Industriekultur Görlitz

Fassadenkino Open Air | Altes Heizhaus Görlitz-Südstadt

Fassadenkino Open Air | Altes Heizhaus Görlitz-Südstadt

Das Alte Heizhaus auf der Fichterstrasse stellt die Kulisse für das Fassadenkino Open Air am 24. und 25. September 2021.

Programm:

Freitag, 24.9.2021 "Toni Erdmann" (2016)  

Sonnabend, 25.9.2021 "Lost World" / "Die verlorene Welt" (1925)

Die originale englische Stummfilmversion wird vertont und musikalisch begleitet von Sebek (live electronics) und Remik (live guitar, effects). Ihre Musik besteht im Großen und Ganzen aus neuen Klängen, die elektronische Musik, Sampling usw. sowie Live-E-Gitarren-Parts verwenden. Das Ergebnis ist eine spezifische Mischung von Musikgenres, in denen jeder, offen für neue Erfahrungen, etwas für sich findet. Gemeinsam laden das Netzwerk Industriekultur c/o goerlitz21 e.V., Kulturbüro Görlitz, der Bürgerrat der Görlitzer Südstadt und der Filmclub von der Rolle zu Open Air Kino-Atmosphäre in der Kulisse Görlitzer Industriekultur in der Görlitzer Südstadt.

 

Das Heizhaus auf der Fichtestrasse wurde als Typenbau errichtet - kein großes Baudenkmal, aber ein kleines, unauffälliges Zeugnis der Baukultur in der DDR. Es diente der Versorgung des VEB Feinoptische Werke Görlitz. Als Ruine fristet das Objekt seit dem Ende der Produktion in den 1990er Jahren sein Dasein.

Das Fassadenkino wird unterstützt vom Eigentümer der Immobilie.

 

Einlass ab 19.00 Uhr. Beginn 20.00 Uhr

Kosten: Fr. 8 EUR, erm. 5 EUR; Sa. 10 EUR od. 30 Zl.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Archiv FPM Holding GmbH

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Wie mit Röntgenstrahlen die Zusammensetzung und Kristallstruktur von Materialien bestimmt werden kann ...

Öffentliche Sonderführung durch die Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" mit Dr. Konrad Moras aus Freiberg.

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Archiv FPM Holding GmbH

Zur Geschichte des historischen geodätischen und markscheiderischen Instrumentenbaus in Freiberg

Zur Geschichte des historischen geodätischen und markscheiderischen Instrumentenbaus in Freiberg

Vortrag im Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg". Referent: Jörgen Schütze, Freiberg. Eintritt: 2,- Euro | www.museum-freiberg.de

Titelmotiv Sächsischer Staatspreis für Design 2020@Freistaat Sachsen

Sonderausstellung: Preisträger und Nominierte des Sächsischen Staatspreises für Design 2020

Sonderausstellung: Preisträger und Nominierte des Sächsischen Staatspreises für Design 2020

Der Freistaat Sachsen gastiert auch mit der 17. Edition des Sächsischen Staatspreises für Design im Industriemuseum Chemnitz. Die wichtige Rolle von Design als Motor für die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen ist unbestritten. Deshalb wird dieser für die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft so wichtige Wettbewerb regelmäßig ausgelobt. Herausgekommen sind wie immer herausragend nachhaltige, funktionale, in ihrer Sprache klare und einfache, sprichwörtlich geniale Designs.

Von einer hochkarätigen Fachjury wurden die Einreichungen in den Kategorien Produkt-, Kommunikations-, Handwerks- und Nachwuchsdesign sowie Arbeitsschutz bewertet.

Umrahmt wird die Sonderschau von Designgesprächen mit Gestalterinnen und Gestalter, Kreativen und Wirtschaftstreibenden - ob von Angesicht zu Angesicht oder virtuell.

Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik"Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Archiv FPM Holding GmbH

Vortrag: 250 Jahre wissenschaftliche Instrumente, insbesondere Baumesstechnik aus Freiberg

Vortrag: 250 Jahre wissenschaftliche Instrumente, insbesondere Baumesstechnik aus Freiberg

Vortrag im Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg". Referentin/Referent: Julia und Thomas Richter, Frauenstein | Eintritt: 2,00 Euro pro Person

Lost Places Tour GörlitzNetzwerk Industriekultur Görlitz

Görlitz Lost Places Tour

Görlitz Lost Places Tour

Auf der Lost Places Tour, der E-Scooter Ausgabe und den Foto-Touren öffnen sich Türen die ansonsten verschlossen sind

In Hinterhöfen versteckt, zugewachsen, oftmals ungenutzt, finden sich in Görlitz vielfach Industrieanlagen, Handelshäuser und Gewerbehöfe die von der Betriebsamkeit vergangener Jahrzehnte künden. Dauer ca 4 Stunden. Kosten 25,00 EUR, erm. 10,00 EUR

Manche der noch zu DDR Zeit genutzten Industrieanlagen und Relikte einer untergegangenen Epoche sind verfallen oder nicht mehr bewohnt, haben aber trotzdem eine spannende Geschichte zu erzählen. Eine Tour lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen der teils sanierten oder teils unsanierten Objekte zu nehmen. Die Tour entlang der vergessenen Orte führt ein in die Geschichte der einzelnen Stationen und öffnet Türen die ansonsten verschlossen sind.

Anmeldungen für die Führungen nimmt die Görlitz Information entgegen. Eine Paypal Bezahlung ist eingerichtet für Onlinebestellungen Link www.goerlitz21.de/lostplacestour

 

Termine 2021

August: 07.08. 15.00 Uhr; 08.08. 13:00 Uhr | September: 04.09. 15.00 Uhr, 05.09. 13:00 Uhr | Oktober: 16.10. 15.00 Uhr, 17.10. 13:00 Uhr

Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik"Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Archiv FPM Holding GmbH

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Eine öffentliche Sonderführung durch die aktuelle Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" ... genau passend zum Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge!

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Ganz genau!

Ganz genau!

Herbstferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" ... hier wird gemessen, gewogen und getüftelt, was das Zeug hält!

Kosten: 3,- Euro | Anmeldung unter Tel. 03731 - 20 25 12

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Ganz genau!

Ganz genau!

Herbstferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" ... hier wird gemessen, gewogen und getüftelt, was das Zeug hält!

Kosten: 3,- Euro | Anmeldung unter Tel. 03731 - 20 25 12

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Ganz genau!

Ganz genau!

Herbstferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" ... hier wird gemessen, gewogen und getüftelt, was das Zeug hält!

Kosten: 3,- Euro | Anmeldung unter Tel. 03731 - 20 25 12

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Ganz genau!

Ganz genau!

Herbstferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" ... hier wird gemessen, gewogen und getüftelt, was das Zeug hält!

Kosten: 3,- Euro | Anmeldung unter Tel. 03731 - 20 25 12

Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn e.V.

Fahrtage der Oldtimer Parkeisenbahn Görlitz

Fahrtage der Oldtimer Parkeisenbahn Görlitz

Die Dampflokomotive "Adler" war die erste in Deutschland eingesetzte Lokomotive. Sie war ein Import aus England und fuhr mehr als 20 Jahre zwischen Nürnberg und Fürth. In Görlitz dreht ein ADLER in Miniatur seine Runden auf der Anlage der Parkeisenbahn auf dem Weinberg in der Görlitzer Südstadt. Nach einer kurzen Bauzeit von 1,5 Jahren konnte am 1. Juni 1976 die Görlitzer Oldtimer Pioniereisenbahn an die Kinder der Stadt und besonders an die Arbeitsgemeinschaft “Junge Pioniereisenbahner” des damaligen Pionierhauses übergeben werden. Die Anlage wird ehrenamlich betrieben und erfreut sich bis heute wachsender Beliebtheit.

Fahrtage und Fahrtzeiten 2021:

Juli / August Mittwoch 10-17 Uhr (incl. 01.09.2021), Samstag 13:30 - 18:00 Uhr und Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr.

Ab September immer Samstag 13:30 - 17:00 Uhr und Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr. In den Oktoberferien Mittwoch 10:00 - 17:00 Uhr. 31.10.2021 Fahrsaisonabschluß mit Herbstfest

 

Sonderfahrten bietet die Parkeisenbahn zum Schulanfang, am Samstag fahren Schulanfänger kostenfrei.

Am 18.09.2021 wird ab 14 Uhr zum Tag der offen Tür eingeladen, ab ca 18:30 Uhr Lampionfahrten.

 

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Museumsgruseln

Museumsgruseln

Schaurig-schön wird es beim Museumsgruseln. Von 14 bis 17 Uhr versammeln sich alle kleinen und großen Hexen, Gespenster und Gruselgestalten im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg zur großen Sause. Verkleiden ist dabei Pflicht! Wer kein eigenes Kostüm hat, kann sich vor Ort eine Gruselmaske basteln. Auch wer noch die passende Deko für zu Hause braucht, kann seiner Kreativität beim Basteln freien Lauf lassen.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne

Jetzt ist sie wieder da, die Zeit, in der mit Lichtern, Leuchten und Laternen durch die Straßen gezogen wird, um an den Heiligen Martin zu erinnern. Wer war dieser Mann, dem zu Ehren das Martinsfest gefeiert wird? Im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg gibt es alles zur Martinslegende und zu den Bräuchen rund um das Fest. Gemeinsam basteln wir kleine Laternen, die wir beim anschließenden Lichterumzug auch gleich ausprobieren.

Jakobstrasse 5a, Industrie Salongespräche GörlitzNetzwerk Industriekultur Görlitz

Industrie Salongespräche Görlitz

Industrie Salongespräche Görlitz

Die Industrie-Salongespräche sehen sich als offenes Forum für alle Interessenten der Industriekultur. Jeweils mit einem Schwerpunktthema laden die Initiatoren ein zum Vortrag bzw. zum Dialog mit ehemaligen Betriebs- und Kombinatsdirektoren und Fabrikarbeitern. Sie berichten aus dem Arbeitsalltag und den Wende-Erfahrungen in den damaligen Betrieben und zeichnen damit ein Bild der langen Geschichte des Industriestandorts Görlitz.

Kosten: 5 EUR p. Person. Um Anmeldung wird gebeten bei der Volkshochschule Görlitz

Veranstaltungsort und Gastgeber ist das Haus Jakobstrasse 5a, Sitz des Netzwerk Industriekultur und dem goerlitz21 e.V.

 

www.industriekultur-goerlitz.de | www.jakob5a.de

 

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Archiv FPM Holding GmbH

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Museumsführerin Karin Meisel in der Ausstellung MaschinenBoom.Industriemuseum Chemnitz, Fotograf J. Kabus

Sonderausstellung: MaschinenBoom.

Sonderausstellung: MaschinenBoom.

Die Ausstellung nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch die Epochen des Maschinenbaus. Hier erfahren Sie von den frühen Maschinen der vorindustriellen- und Pionierzeit bis hin zu zeitgenössischen Utopien menschenleerer Werkhallen im Zeitalter der Industrie 4.0. Wie perfektionierten Menschen im Laufe der Zeit Maschinen und wie prägt der Maschinenboom den Alltag bis heute? Ausgewählte Exponate verdeutlichen markante Entwicklungen und die wechselvolle Geschichte des sächsischen Maschinenbaus. Deutlich wird, dass Sachsen die Wiege des deutschen Werkzeugmaschinenbaus ist.

Sonderausstellung: Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg

Sonderausstellung: Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg

Das Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum eröffnet seine erste Sonderausstellung im neuen Ergänzungsbau: „Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg (1771-2021)“. Im Fokus steht der Feingerätebau in Freiberg. Noch heute werden in der FPM Holding GmbH (Freiberger Präzisionsmechanik) feinmechanisch-optische Instrumente und Präzisions-Bauteile und -Baugruppen hergestellt und weltweit verkauft. Die Kunden kommen aus der Schifffahrt, dem Vermessungs- und dem Markscheidewesen, aus dem Hoch- und Tiefbau sowie aus der Hochtechnologie-Industrie. Die Präzisionsmechanik und der feinmechanische Gerätebau haben in Freiberg eine lange Tradition, begründet durch den Bergbau in der Region, der die Entwicklung bergbautechnischer Geräte erforderte, und durch die ansässige Bergakademie. Anlässlich des 250-jährigen Firmenjubiläums zeigt das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg in enger Zusammenarbeit mit der FPM Holding GmbH (Freiberger Präzisionsmechanik) vom 31. Juli 2021 bis 2. Januar 2022 die Sonderausstellung. Unterstützung erhalten sie durch ehemalige Mitarbeiter der Firma und Leihgeber. Zu sehen ist eine vielseitige Palette an „fein(ster) Mechanik“: von Hängekompass über Präzisionswaage, Nivelliergerät und Theodolit bis hin zu Sextant und Sternfinder. Daneben werden Arbeitsgeräte und Bearbeitungsmaschinen präsentiert. 

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Archiv FPM Holding GmbH

Finissage: Fein(e) Mechanik

Finissage: Fein(e) Mechanik

Letzte Möglichkeit für den Besuch der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg) mit tollen Aktionen.

Stolperstein in Gedenken an Martin Ephraim, Ephraim Eisenhandelsgesellschaft mbH.Netzwerk Industriekultur Görlitz

Görlitz Stolpersteine Tour

Görlitz Stolpersteine Tour

Die ersten zehn Stolpersteinen, die in Görlitz 2007 verlegt wurden, sind unter anderem dem Arzt Erich Oppenheimer und seiner Frau, dem Tierarzt Eugen Bass, dem Kunstmaler Paul Boehm und seiner Schwester sowie den Textilhändlern Betty und Sigmund Fischer gewidmet. Mit der Verlegung drei weiterer Stolpersteine zu Ehren und in Erinnerung an Martin Ephraim und das Ehepaar Paul und Margarete Arnade (2017) finden sich mittlerweile 21 Stolpersteine in Görlitz verlegt. Viele der Geschichten hinter den Namen auf den Görlitzer Stolpersteinen finden sich zum ersten Mal komplett versammelt und dazu auch umfangreich bebildert. Ganz unterschiedlicher Herkunft sind deren Schicksale. Mal sind es Überlebensgeschichten, mal Tagebucheinträge, Erinnerungen und Erzählungen, die ausfindig gemacht werden konnten.

Die Jüdische Gemeinde in Görlitz gilt seit dem 2. Weltkrieg als ausgelöscht. Verfolgt, vertrieben, oder ermordet in den Jahren 1933-1945, gestalten sich die Schicksale der Görlitzer Jüdinnen und Juden entsprechend wechselvoll.

Mit der Stolpersteine Guide Web-App ist es möglich, alle Biografien zu den Stolpersteinen direkt abzurufen. Die Web-App funktioniert sowohl auf PCs, als auch auf Smartphones und Tablets.

Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik"Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Archiv FPM Holding GmbH

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Sonderführung: Fein(e) Mechanik

Eine öffentliche Sonderführung durch die aktuelle Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" ... genau passend zum Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge!

Schaufelradbagger 1452, ein Dinsaurier aus dem Zeitalter des BraunkohletagebausNetzwerk Industriekultur Görlitz

Schaufelradbagger 1452 und Bergbautechnik | Zeugen des Bergbaus

Schaufelradbagger 1452 und Bergbautechnik | Zeugen des Bergbaus

Nach der Außerdienststellung verblieb der Schaufelradbagger 1452 im ehemaligen Tagebau Berzdorf bei Görlitz und wird seither vom Verein Bergbaulicher Zeitzeugen museal erhalten. Als Schwarzes Dreieck bezeichnete man die Grenzregion zwischen Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei, die lange Zeit durch eine extrem hohe Luftverschmutzung gekennzeichnet war. Die Freisetzung großer Mengen an Luftschadstoffen wie Schwefeldioxid, Stickoxide und Staub war unter anderem die Folge umfangreicher Braunkohleverstromung im Oberlausitzer Bergbaurevier.

 

Nach über 150 Jahren Braunkohleabbau wurde im Dezember 1997 die Kohleförderung eingestellt. Als technisches Denkmal dieser Zeit kann der Bagger 1452 besichtigt werden.

 

Aus Anlass der Ausserbetriebnahme des letzten Tagebaugroßgerätes, Bagger 1452, wurde am 26. Oktober 2001 der Verein bergbaulicher Zeitzeugen e. V. gegründet.

Fast alle Mitglieder des Vereins sind ehemalige, langjährige und produktionserfahrene Bergbauangehörige, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Tradition und die Bergbautechnik zu erhalten und zu pflegen. Der Verein und die Mitglieder betreuen die Sammlung technischer Denkmale und bieten Angebote wie Baggerführungen (auf Anfrage) und Vorführungen an.

 

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr

Sonnabend, Sonntag und Feiertag 10.30 - 18.00 Uhr

 

PlakatmotivStadtmuseum Dresden

Sonderausstellung: Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Sonderausstellung: Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

In der Sonderausstellung erleben die Gäste das barocke Elbflorenz von einer anderen Seite: als Tabakhauptstadt Deutschlands, die mit so exotisch klingenden Unternehmen wie Jasmatzi, Yenidze oder Xanthi zum zentralen Produktionsstandort der Orientzigarette aufstieg. Noch heute erinnert die frühere Tabakfabrik Yenidze mit ihren minarettartigen Türmen an diese wichtige Phase der sächsischen Industriegeschichte. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden präsentiert das Industriemuseum Chemnitz die Facetten dieser damals neuen Branche in Sachsen. Vorgestellt wird die Entwicklung des Tabakkonsums in Europa vom exklusiven Kolonialprodukt zur Massenware Zigarette und der Aufstieg Dresdens zum zentralen Produktions- aber auch Handelsplatz sowie zum führenden Standort des Spezialmaschinenbaus. Doch auch die Bewegung der Tabakgegner fand in Dresden ein frühes Zentrum. So führt der Blick auf die gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse das Thema bis in unsere Gegenwart.

Führerstand Dampflokomotive 99535, Gattung Sächsiche IV KJan Gutzeit

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Die bisherige Dauerausstellung Eisenbahn des Verkehrsmuseums ist Geschichte, seit dem 2. September 2019 ist sie geschlossen. Sie bestand seit 2001 und war deutlich in die Jahre gekommen. In den kommenden Monaten wird sie deshalb komplett überarbeitet. Am 12. Juni 2020 soll dann die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs eröffnen – deutlich interaktiver, multimedialer und inhaltlich wesentlich abwechslungsreicher. Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur die Technik, sondern der Mensch und die kulturhistorischen Aspekte und Auswirkungen der Mobilität.

 

Die Besucher gehen auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Eisenbahn und erleben mit, wie sich mit deren Erfindung und Verbreitung das Leben der Menschen veränderte und unsere Gesellschaft in eine Phase der Beschleunigung eintrat, die bis heute anhält.

 

Zeitlich beginnt die Ausstellung mit dem Start des Eisenbahnwesens auf sächsischem Boden in den 1830er Jahren und endet in der Gegenwart des Schienenwesens inkl. Zukunftsausblick. Johann Andreas Schuberts, der Konstrukteur der „Saxonia“, begrüßt die Besucher dazu „persönlich“ in seiner Werkstatt. In dieser aufwendig medial inszenierten Szenerie wird selbstverständlich die „Saxonia“ zu sehen sein, aber auch der einzige noch existierende Güterwagen der ersten deutschen Ferneisenbahn (Leipzig-Dresdner Eisenbahn). Er ist damit auch der älteste Güterwagen in Deutschland, der in seinen Originalteilen erhalten ist.

 

Auch in den übrigen „Kapiteln“ der Ausstellung findet sich eine spannende Mischung aus bekannten und „frischen“ Exponaten, anhand derer das sächsische und ostdeutsche Eisenbahnwesen, Technikentwicklungen und das Reiseverhalten der Menschen anschaulich wird.

Veranstaltungskalender