Veranstaltungen

Hier finden Sie Termine von Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, die Veranstalter direkt zu kontaktieren und zu erfragen, ob die jeweilige Veranstaltung stattfindet.

 

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SGM

Prozess der Industriedenkmalpflege Anfang der 1990er und heute (im Vergleich)

Prozess der Industriedenkmalpflege Anfang der 1990er und heute (im Vergleich)

Vortrag von Dr. Peter Leonhardt

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

DKW-RennwagenMuseum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.

Sonderausstellung: Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen

Sonderausstellung: Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen

„Kenner fahren DKW“ – das wusste früher jedes Kind. Auch Rennfahrer setzten gern auf die Zschopauer Marke und errangen beeindruckende Erfolge.

 

Die Sonderausstellung “Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen” vom 7. Februar bis 4. Oktober 2020 zeigt, dass der sächsische Automobil- und Motorradhersteller DKW Motorsport nicht nur als Testfeld für neue Technologien nutzte, sondern auch als geschickt gewählte Marketingstrategie einsetzte.

 

Von Frontantrieb und 2-Takt-Motor im Automobil mussten die Käufer in den 1920ern erst überzeugt werden. Warum also nicht bei Autorennen beweisen, wie schnell und zuverlässig diese Technik funktioniert?

 

Ab 1930 beteiligten sich das Werk und auch Privatfahrer erfolgreich bei verschiedensten Rennen. Mit speziellen Rekordwagen von Freiherr von Koenig-Fachsenfeld errang DKW im selben Jahr schon 12 Weltrekorde. Auch nach dem Zusammenschluss zur Auto Union setzte sich die Erfolgsserie fort. Viele Privatfahrer nutzen die vergleichsweise günstigen Kleinwagen als Basis für Eigenbauten.

 

Gezeigt werden in der Sonderausstellung eine Auswahl an Werksrennern, Rekordwagen, privaten Sporteigenbauten und Kinderrennautos aus drei Jahrzehnten. Mit dabei sind beispielsweise:

 

– F1 Monoposto von 1931 – einer der ersten Rennwagen mit Frontantrieb

 

– F1 von 1931 – Weltrekordwagen des Freiherrn von Koenig-Fachsenfeld

 

– F8 Spezialbau von 1947 – der Besitzer fuhr schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit diesem Eigenbau schon wieder Autorennen mit

 

– IFA F9 von 1949 – nach dem Zweiten Weltkrieg hoffte man auf die Wiedergeburt des erfolgreichen Autorennsports

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Das Bild zeigt Hände des Archivars, der gerade ein historisches Buch aus dem Regal nimmt.Detlev Müller

VORTRAG: Ad fontes!

VORTRAG: Ad fontes!

Dr. Peter Hoheisel, Leiter des Sächsischen Staatsarchivs Bergarchiv Freiberg spricht zu historischen Quellen der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens.

 

Unkostenbeitrag: 2,- Euro pro Person.

 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Ausstellung noch nicht gesehen? Dann nutzen Sie unsere verlängerten Öffnungszeiten zwischen 17 und 19 Uhr und werfen Sie vorab einen Blick in die Schau.

 

JETZT SCHON VORMERKEN!

Weitere spannende Vorträge zur Sonderausstellung:

Mittwoch, 29. Juli >> Bergmännische Traditionen.

Mittwoch, 30. September >> Knappschaft - mit Tradition in die Zukunft.

Mittwoch, 14. Oktober >> Industrialisierung, weibliche Erwerbsarbeit und Frauenbewegung.

Reymann | Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Finissage "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Finissage "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Letzte Chance! Nur noch heute ist die spannende Ausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel" zu sehen.

 

Dazu exklusiv im Programm:

> 13 und 15 Uhr: Mit den Ausstellungsmachern unterwegs - Die Kuratoren führen nochmals persönlich durch die Sonderschau

> 14 Uhr: Öffentliche Sonntagsführung mit Blick in die Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung

> persönliche Rentenberatung vor Ort durch die Knappschaft-Bahn-See

> Kreativangebote und mobile Gießerei in den ZEITreiseRäumen

 

Alle Angebote sind im Museumseintritt enthalten.

Wir freuen uns auf Sie!

Renè Jungnickel

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Spontan Lust auf Kultur? Dann verpassen Sie nicht unsere 14 Uhr-Führung jeden letzten Sonntag im Monat.

 

Werfen Sie einen informativen Blick in die aktuelle Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Die Schau rückt im Jahr der Industriekultur nicht nur die Arbeit im Freiberger Bergbau und Hüttenwesen seit Beginn der Industrialisierung in den Fokus. Auch die Lebensweise in den letzten 250 Jahren und die soziale Absicherung über das Prinzip der Solidarität, vom ursprünglichen „Gnadengroschen“ bis zum Grundsatz in der heutigen Rentenformel, sind faszinierende Themen.

 

Zuvor wandeln Sie im Museum vom sagenhaften Silberfund 1168 bis zur Gegenwart durch die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Bestaunen Sie einzigartige Objekte, darunter Gemälde von Lucas Cranach d.J., die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens, einen der ältesten Schwibbögen der Welt und einmalige Goldschmiedearbeiten.

 

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Dreherei der Firma BLEICHERT in Leipzig, 1908.Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Leipzig war und ist eine Industriestadt mit internationaler Ausstrahlung und Anbindung. Kaum eine Epoche ihrer Geschichte hat die Stadt so geprägt wie die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Verbund mit der Messe und Buchmesse haben große Marken und herausragende Produkte das Image der Stadt weltweit bestimmt.

Die Ausstellung greift das Thema Industriekultur auf und zeigt am Beispiel bedeutender Firmen und Weltmarktführer wie Adolf Bleichert (später VTS/TAKRAF), Rudolph Sack (später VEB Bodenbearbeitungsgeräte/ Amazone BBG) oder Gebrüder Brehmer (später VEB Polygraph) deren wechselhafte Geschichte von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zu den Krisenjahren und Neuanfängen nach beiden Weltkriegen und dem Systemumbruch 1990.

Aus einem dichten Netz von Schienen, Straßen, Luft- und Wasserwegen heraus erwuchs das moderne Leipzig mit seinen Fabriklofts, Gründerzeitquartieren und heute teils renaturierten Erholungsgebieten. Die Industrialisierung war Motor dieser Entwicklungen, unternehmerische Visionen sind damit weit über Technik und Architektur hinaus in das kulturelle Erbe der Stadt eingegangen.

Neben der Präsentation von Maschinen, Produkten und Unternehmerpersönlichkeiten thematisiert die Ausstellung auch die Modernisierung der Arbeits- und Lebenswelt vom Manufakturzeitalter bis zur Industrie 4.0. Erzählt werden Geschichten vom dynamischen Wachstum, von der Vielfalt der Leipziger Industrietradition und Arbeiterkultur sowie dem maßstabsetzenden Wandel ehemaliger Industrieflächen in Kultur- und Wohnstätten.

SGM

Finissage WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Finissage WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Kostenfreies Programm zur Finissage

Aktion : „Klammern, Heften, Los …”: Demonstration der historischen Heft-Maschine

Schwerter-Haus in Dresden, vormals Schokoladenfabrik von Riedel & EngelmannWIMAD e.V. 2018

Führung Zwischen Bienertmühle und Schwerterhaus: Das ehemalige Industriegebiet zwischen Dresden-Plauen und Dresden-Löbtau

Führung Zwischen Bienertmühle und Schwerterhaus: Das ehemalige Industriegebiet zwischen Dresden-Plauen und Dresden-Löbtau

Alles begann im 14. und 16. Jahrhundert mit dem Weißeritzmühlgraben und den Mühlen im Plauenschen Grund bei Dresden. Im 19. Jahrhundert entstanden die erste Manufakturen und Fabriken. Anfang des 19. Jahrhunderts begann zudem die Steinkohlenförderung im Plauenschen Grund. Wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung hatte vor allem der Besitzer der Mühle in Plauen, Gottlieb Traugott Bienert, einer der reichsten und einflußreichsten frühen Industriellen in Dresden. Heute ist die große Industrie verschwunden. Dennoch gibt es einige Gewerbebetriebe im Areal, und im Plauenschen Grund ist ein beliebtes Erholungsgebiet entstanden.

Zigarettenschachtel der Marke „Jubilar“, Aufgelegt zum 750jährigen Stadtjubiläum von Dresden 1956, Stadtmuseum Dresden, SMD_SD_2015_00299.Museen der Stadt Dresden

Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Westlich der Dresdner Altstadt, deren Silhouette durch die Türme von Frauenkirche, Rathaus und Schloss dominiert wird, reckt sich ein moscheeartiges Gebäude mit Türmchen in den Himmel, die Minaretten ähneln: die frühere Zigarettenfabrik Yenidze, das spätere Tabakkontor Dresden. Der zur Zeit der Errichtung hochumstrittene, mittlerweile als Attraktion geltende Reklamebau verweist auf die mit der Orientzigarette verbundene Bedeutung Dresdens als Tabakhauptstadt Deutschlands.

 

Die Sonderausstellung im Stadtmuseum Dresden 2020 richtet, ausgehend von der Aneignung des Kolonialprodukts Tabak in Europa, ihren Blick auf das industriell gefertigte Massenkonsumgut Zigarette. Hierbei finden globale Netzwerke wie regionale Zurichtungen, technische Innovationen und Highlights der Produktwerbung Berücksichtigung. Raum finden ebenso die Bestrebungen der im Industrieland Sachsen frühzeitig entstandenen Lebensreformbewegung inklusive der Tabakgegner, die am Anfang eines Kulturwandels in der Gesellschaft stehen, der bis in die Gegenwart führt.

 

Die Exposition wird 2021 auch im Industriemuseum Chemnitz – dem Kooperationspartner – gezeigt werden, wobei regionale Besonderheiten in Technik, Reklame und Konsum Berücksichtigung finden.

 

28. November 2020 bis 28. März 2021
Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Im frühen 20. Jahrhundert war Dresden das Zentrum des Orienttabakhandels in Europa und der Hauptort der deutschen Zigarettenindustrie. Die Mehrzahl der Fabriken und die Interessenvertretungen der Branche waren in der Stadt ansässig. Dresden war aber auch der Gründungsort des Bundes deutscher Tabakgegner und der Ort bahnbrechender Entdeckungen zu den Wirkungen des Tabakkonsums auf den menschlichen Organismus. Die kleine Ausstellung zeigt historische Ansichten auf Postkarten und Fotografien aus der Gegenwart von Franz Zadniček, über welche die vergangenen und gegenwärtigen Spuren der Dresdner Tabak-Geschichte sichtbar werden.

 

Fenstergitter am Ostflügel des Neuen Rathauses in Dresden, Entwurf: Fritz Mönkemeyer, 1962 - 1965, Franz Zadniček, 2020

Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Im frühen 20. Jahrhundert war Dresden das Zentrum des Orienttabakhandels in Europa und der Hauptort der deutschen Zigarettenindustrie. Die Mehrzahl der Fabriken und die Interessenvertretungen der Branche waren in der Stadt ansässig. Dresden war aber auch der Gründungsort des Bundes deutscher Tabakgegner und der Ort bahnbrechender Entdeckungen zu den Wirkungen des Tabakkonsums auf den menschlichen Organismus. Die kleine Ausstellung zeigt historische Ansichten auf Postkarten und Fotografien aus der Gegenwart von Franz Zadniček, über welche die vergangenen und gegenwärtigen Spuren der Dresdner Tabak-Geschichte sichtbar werden.

Plakat der Sonderausstellung mit Werbemotiven von einem Standmotor von DKW, einer Schreibmaschine von Continental und einem Kühlschrank von DKWASL Schlossbetriebe gGmbH

Sonderausstellung Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller

Sonderausstellung Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller

Das Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Als exponiertes Domizil für historische Zweiräder aus der Ära der Marken DKW, Auto Union und MZ, beherbergt es in seinen Räumen über 175 glänzende Exponate, welche die Geschichte des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll darstellen. Damit zeigt das Zweiradmuseum auf beeindruckende Art und Weise die sächsische Industriekultur im Rahmen des Fahrzeugbaus.

Die neue Sonderausstellung knüpft im Rahmen des Jahres der Industriekultur 2020 an diese Tradition an und zeigt sächsische Erzeugnisse, die heute oftmals in Vergessenheit geraten sind.

 

Industriekultur in Sachsen bedeutet, industrielle Errungenschaften und Erfindungen, die von Sachsen aus die Welt eroberten, zu pflegen. Firmen wie DKW, Wanderer, Barkas und MZ sind heute vor allem für ihre berühmten Automobile bzw. Motorräder bekannt. Doch viele weitere nicht-typische und trotzdem durchaus erfolgreiche Produkte trugen zum Erfolg der regionalen Marken bei. Passend dazu zeigt die Sonderschau „Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller“ Waren aus Sachsen, die heute nur noch wenigen in den Köpfen sind. Von der Schreibmaschine bis zur Baumsäge – hier wird so manche Überraschung unter die Lupe genommen.

 

Highlights der kleinen Sonderschau sind jeweils eine Schreib- und Rechenmaschine von Continental – eine Marke von Wanderer – sowie ein Kühlschrank von DKW. In Scharfenstein bei Zschopau entwickelt und hergestellt, eroberte „Das Kühl Wunder“ die ganze Welt. Denn das Werk war eines der ersten deutschen Hersteller für Kleinkühlgeräte.

Ganz ohne Motorrad geht es in einem Motorradmuseum aber auch nicht: eine MZ-B HOREX, gebaut in Zschopau, erinnert an die Werner-Comics und den legendären „Red Porsche Killer“, in dem vier hintereinandergeschaltete HOREX-Motoren verbaut waren.

 

Öffnungszeiten:

April-Oktober: täglich 9:30-18 Uhr

November-März: täglich 10-17 Uhr

 

Eintritt:

Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im Eintritt für das Motorradmuseum enthalten.

Foto: GRASSI Musem für angewandte Kunst

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Werbung ist so alt wie der Handel. Doch Ende des 19. Jahrhunderts trat ein neues Medium an die Öffentlichkeit, das so präsent wurde, dass bald von der "Blechpest" die Rede war. Bunte Emailschilder an Häuserwänden und Geschäftseingängen, animierten die Kundschaft mit einprägsamen Motiven und markanten Sprüchen zum Kaufen.

Viele Schilder orientierten sich stark an den zeitgenössischen Kunstströmungen, vom Jugendstil bis zur neuen Sachlichkeit, und nicht wenige wurden von bedeutenden Künstlern entworfen. In der Ausstellung, die über 200 Schilder umfasst, wird ein breites Themenspektrum gezeigt, das von der Automobilwerbung, über Nahrungsmittel bis hin zu exotischen Kolonialwaren reicht. Manche Werbebotschaft und Marke ist noch heute bekannt.

Das emaillierte Blech garantierte eine lange Lebensdauer und war dem Papierplakat in dieser Hinsicht überlegen, dennoch war der abrupte Niedergang der Emailschilder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert nicht zu verhindern. Die Ausstellung wird ergänzt durch originelle Werbeartikel, Verpackungen und Warenautomaten - frühe Boten moderner Marketingstrategien.

Führerstand Dampflokomotive 99535, Gattung Sächsiche IV KJan Gutzeit

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Die bisherige Dauerausstellung Eisenbahn des Verkehrsmuseums ist Geschichte, seit dem 2. September 2019 ist sie geschlossen. Sie bestand seit 2001 und war deutlich in die Jahre gekommen. In den kommenden Monaten wird sie deshalb komplett überarbeitet. Am 12. Juni 2020 soll dann die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs eröffnen – deutlich interaktiver, multimedialer und inhaltlich wesentlich abwechslungsreicher. Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur die Technik, sondern der Mensch und die kulturhistorischen Aspekte und Auswirkungen der Mobilität.

 

Die Besucher gehen auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Eisenbahn und erleben mit, wie sich mit deren Erfindung und Verbreitung das Leben der Menschen veränderte und unsere Gesellschaft in eine Phase der Beschleunigung eintrat, die bis heute anhält.

 

Zeitlich beginnt die Ausstellung mit dem Start des Eisenbahnwesens auf sächsischem Boden in den 1830er Jahren und endet in der Gegenwart des Schienenwesens inkl. Zukunftsausblick. Johann Andreas Schuberts, der Konstrukteur der „Saxonia“, begrüßt die Besucher dazu „persönlich“ in seiner Werkstatt. In dieser aufwendig medial inszenierten Szenerie wird selbstverständlich die „Saxonia“ zu sehen sein, aber auch der einzige noch existierende Güterwagen der ersten deutschen Ferneisenbahn (Leipzig-Dresdner Eisenbahn). Er ist damit auch der älteste Güterwagen in Deutschland, der in seinen Originalteilen erhalten ist.

 

Auch in den übrigen „Kapiteln“ der Ausstellung findet sich eine spannende Mischung aus bekannten und „frischen“ Exponaten, anhand derer das sächsische und ostdeutsche Eisenbahnwesen, Technikentwicklungen und das Reiseverhalten der Menschen anschaulich wird.

Veranstaltungskalender