Veranstaltungen

Hier finden Sie Termine von Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, die Veranstalter direkt zu kontaktieren und zu erfragen, ob die jeweilige Veranstaltung stattfindet.

 

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Foto: GRASSI Musem für angewandte Kunst

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Werbung ist so alt wie der Handel. Doch Ende des 19. Jahrhunderts trat ein neues Medium an die Öffentlichkeit, das so präsent wurde, dass bald von der "Blechpest" die Rede war. Bunte Emailschilder an Häuserwänden und Geschäftseingängen, animierten die Kundschaft mit einprägsamen Motiven und markanten Sprüchen zum Kaufen.

Viele Schilder orientierten sich stark an den zeitgenössischen Kunstströmungen, vom Jugendstil bis zur neuen Sachlichkeit, und nicht wenige wurden von bedeutenden Künstlern entworfen. In der Ausstellung, die über 200 Schilder umfasst, wird ein breites Themenspektrum gezeigt, das von der Automobilwerbung, über Nahrungsmittel bis hin zu exotischen Kolonialwaren reicht. Manche Werbebotschaft und Marke ist noch heute bekannt.

Das emaillierte Blech garantierte eine lange Lebensdauer und war dem Papierplakat in dieser Hinsicht überlegen, dennoch war der abrupte Niedergang der Emailschilder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert nicht zu verhindern. Die Ausstellung wird ergänzt durch originelle Werbeartikel, Verpackungen und Warenautomaten - frühe Boten moderner Marketingstrategien.

Horchwerke Zwickau@Sebastian Dämmler

Stadtführung zur Industriekultur in Zwickau

Stadtführung zur Industriekultur in Zwickau

Zwickau gehörte einst zu den wichtigsten Industriestädten in Mitteldeutschland. Besonders der Fahrzeugbau machte den Stadtnamen weltberühmt. Sebastian Dämmler von der Initiative Industrie.Kultur.Ost wird uns die Industriekultur der Stadt Zwickau erläutern. Die Stadtführung durch das Automobilviertel im Norden von Zwickau zeigt das rasante industrielle Wachstum innerhalb weniger Jahre auf und verdeutlicht die ständigen Anpassungen von Mensch und Maschine an seine Umwelt. Von den städtebaulichen Ansätzen der Hochindustrialisierung, über geheime Architekturperlen bekannter Schöpfer und die Geburtsstunden einer Industriekultur, die bis heute das Zugpferd einer ganzen Region ist. Das Automobilviertel gehört heute zu den schönsten ehemaligen Industriequartieren mit einer hohen Dichte an Baudenkmälern in Sachsen.

 

 

Anmeldung bis 24.05.2021 über:

AG Industriekultur, Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V.

Wilsdruffer Str. 11/13, 01067 Dresden,

Tel.: 0351-4956153

E-Mail: landesverein@saechsischer-heimatschutz.de

Website: www.saechsischer-heimatschutz.de

Radeberg, Werk 1920@Bernd Rieprich

Streifzug über das ehemalige Robotron-Gelände in Radeberg - über 80 Jahre Betriebsgeschichte

Streifzug über das ehemalige Robotron-Gelände in Radeberg - über 80 Jahre Betriebsgeschichte

Die Führung führt uns über den größten ehemaligen Industriestandort in Radeberg und beleuchtet über 80 Jahre Betriebsgeschichte – von der Munitionsfabrik, zur Nachrichtentechnik und Produktion von Fernsehgeräten bis zur Fertigung von Großrechnern.

Herr Bernd Rieprich von der AG Betriebsgeschichte aus Radeberg wird uns in die Industriegeschichte des Ortes einführen und zu folgenden Stichpunkten sprechen: 1915 Gründung des Rüstungsbetriebes; nach dem Ersten Weltkrieg Übernahme als Zweigwerk des Sachsenwerkes Niedersedlitz/Dresden; nach 1945 Reparationsbetrieb für die UdSSR; 1952 Übergang als Volkseigener Betrieb Rafena, mit Schwerpunkt Fernsehgerätefertigung; ab 1968 Produktion von Großrechnern (R 300), verbunden mit der Gründung des Kombinates Robotron; nach der politischen Wende 1989 Bildung einer GmbH mit nachfolgender Anordnung des Konkurses durch die Treuhandanstalt 1991. Im heutigen Gewerbepark sind die Hauptgebäude aus der Gründungszeit (unter Denkmalschutz stehend) weitgehend noch erhalten.

 

Anmeldung erforderlich bis 7.6.2021, ausschließlich über:

Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.- AG Industriekultur

Wilsdruffer Straße 11/13, 01067 Dresden

Tel.: 0351 4956153

E-Mail: landesverein@saechsischer-heimatschutz.de

www.saechsischer-heimatschutz.de

 

Informationsmöglichkeit zur AG Betriebsgeschichte unter www.fesararob.de

Ansprechpartner Bernd Rieprich, Tel. 03528 443992

Museumsführerin Karin Meisel in der Ausstellung MaschinenBoom.Industriemuseum Chemnitz, Fotograf J. Kabus

Sonderausstellung: MaschinenBoom.

Sonderausstellung: MaschinenBoom.

Die Ausstellung nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch die Epochen des Maschinenbaus. Hier erfahren Sie von den frühen Maschinen der vorindustriellen- und Pionierzeit bis hin zu zeitgenössischen Utopien menschenleerer Werkhallen im Zeitalter der Industrie 4.0. Wie perfektionierten Menschen im Laufe der Zeit Maschinen und wie prägt der Maschinenboom den Alltag bis

heute? Ausgewählte Exponate verdeutlichen markante

Entwicklungen und die wechselvolle Geschichte des sächsischen

Maschinenbaus. Deutlich wird, dass Sachsen die Wiege des

deutschen Werkzeugmaschinenbaus ist.

Titelmotiv Sächsischer Staatspreis für Design 2020@Freistaat Sachsen

Sonderausstellung: Preisträger und Nominierte des Sächsischen Staatspreises für Design 2020

Sonderausstellung: Preisträger und Nominierte des Sächsischen Staatspreises für Design 2020

Der Freistaat Sachsen gastiert auch mit der 17. Edition des Sächsischen Staatspreises für Design im Industriemuseum Chemnitz. Die wichtige Rolle von Design als Motor für die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen ist unbestritten. Deshalb wird dieser für die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft so wichtige Wettbewerb regelmäßig ausgelobt. Herausgekommen sind wie immer herausragend nachhaltige, funktionale, in ihrer Sprache klare und einfache, sprichwörtlich geniale Designs.

Von einer hochkarätigen Fachjury wurden die Einreichungen in den Kategorien Produkt-, Kommunikations-, Handwerks- und Nachwuchsdesign sowie Arbeitsschutz bewertet.

Umrahmt wird die Sonderschau von Designgesprächen mit Gestalterinnen und Gestalter, Kreativen und Wirtschaftstreibenden - ob von Angesicht zu Angesicht oder virtuell.

PlakatmotivStadtmuseum Dresden

Sonderausstellung: Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Sonderausstellung: Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

In der Sonderausstellung erleben die Gäste das barocke Elbflorenz von einer anderen Seite: als Tabakhauptstadt Deutschlands, die mit so exotisch klingenden

Unternehmen wie Jasmatzi, Yenidze oder Xanthi zum zentralen

Produktionsstandort der Orientzigarette aufstieg. Noch

heute erinnert die frühere Tabakfabrik Yenidze mit ihren minarettartigen Türmen an diese wichtige Phase der sächsischen

Industriegeschichte.

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden präsentiert das

Industriemuseum Chemnitz die Facetten dieser damals neuen

Branche in Sachsen. Vorgestellt wird die Entwicklung des Tabakkonsums in Europa vom exklusiven Kolonialprodukt zur Massenware Zigarette und der Aufstieg Dresdens zum

zentralen Produktions- aber auch Handelsplatz sowie zum

führenden Standort des Spezialmaschinenbaus.

Doch auch die Bewegung der Tabakgegner fand in Dresden

ein frühes Zentrum. So führt der Blick auf die gesellschaftlichen

Aushandlungsprozesse das Thema bis in unsere Gegenwart.

Führerstand Dampflokomotive 99535, Gattung Sächsiche IV KJan Gutzeit

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Die bisherige Dauerausstellung Eisenbahn des Verkehrsmuseums ist Geschichte, seit dem 2. September 2019 ist sie geschlossen. Sie bestand seit 2001 und war deutlich in die Jahre gekommen. In den kommenden Monaten wird sie deshalb komplett überarbeitet. Am 12. Juni 2020 soll dann die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs eröffnen – deutlich interaktiver, multimedialer und inhaltlich wesentlich abwechslungsreicher. Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur die Technik, sondern der Mensch und die kulturhistorischen Aspekte und Auswirkungen der Mobilität.

 

Die Besucher gehen auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Eisenbahn und erleben mit, wie sich mit deren Erfindung und Verbreitung das Leben der Menschen veränderte und unsere Gesellschaft in eine Phase der Beschleunigung eintrat, die bis heute anhält.

 

Zeitlich beginnt die Ausstellung mit dem Start des Eisenbahnwesens auf sächsischem Boden in den 1830er Jahren und endet in der Gegenwart des Schienenwesens inkl. Zukunftsausblick. Johann Andreas Schuberts, der Konstrukteur der „Saxonia“, begrüßt die Besucher dazu „persönlich“ in seiner Werkstatt. In dieser aufwendig medial inszenierten Szenerie wird selbstverständlich die „Saxonia“ zu sehen sein, aber auch der einzige noch existierende Güterwagen der ersten deutschen Ferneisenbahn (Leipzig-Dresdner Eisenbahn). Er ist damit auch der älteste Güterwagen in Deutschland, der in seinen Originalteilen erhalten ist.

 

Auch in den übrigen „Kapiteln“ der Ausstellung findet sich eine spannende Mischung aus bekannten und „frischen“ Exponaten, anhand derer das sächsische und ostdeutsche Eisenbahnwesen, Technikentwicklungen und das Reiseverhalten der Menschen anschaulich wird.

Veranstaltungskalender