Veranstaltungen

Hier finden Sie aktuelle  Termine von Veranstaltungen der Industriekultur.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, die Veranstalter direkt zu kontaktieren und zu erfragen, ob die jeweilige Veranstaltung stattfindet.

 

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Verteilerstation der DREWAG/ Sachsenenergie am Moritzburger Platz© Pressebüro Naumann

Neudorf - Einen vergessenen Stadtteil entdecken

Neudorf - Einen vergessenen Stadtteil entdecken

Neudorf - heute unter dem Namen Leipziger Vorstadt bekannt - ist ein zu Unrecht vergessener Stadtteil. Dabei hat er eine fast 470-jährige Geschichte:

1546 erließ Kurfürst Moritz ein Dekret zur Umsiedlung von Bewohnern der rechtselbischen Stadt Alten-Dresden, um diese mit Festungsmauern zu umgeben. Die Bürger dieser ehemaligen Stadtgemeinde vor den Toren der heutigen Neustadt erhielten Land an der heutigen Moritzburger Straße, trieben viele Jahrhunderte Acker- und Gartenbau und führten so manchen Prozess zum Erhalt ihrer Privilegien. Mit dem Bau der ersten Ferneisenbahn Leipzig - Dresden, die ihren Endpunkt auf Neudorfer Flur hatte, änderte sich ihr Leben radikal. Im Umfeld der Eisenbahnstrecke siedelten sich zahlreiche, z. T. bedeutende Unternehmen an. (Villeroy & Boch, Gehe-Werke, Schlicksche Maschinenbaufabirk, Städtischer Schlachthof ...)

Die Führung erzählt von diesen Veränderungen und zeigt einige der dazugehörigen Orte.

 

Teilnahmegebühr: 5,00 €/ Person

Anmeldung unter: (01578) 849 60 35 (auch für SMS) oder infonoSpam@pressebuero-naumann.de

 

Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.

Nächster Termin: 19. Februar 2021

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Ferienprogramm: Ganz genau!

Ferienprogramm: Ganz genau!

... hier wird geprüft, gemessen und getüftelt, was das Zeug hält!

Ferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Der Uferkran in Übigau© Pressebüro Naumann

Von Schlossherren, Dampfrössern und Reiheschanks - Sonntagsspaziergang rund um Übigau

Von Schlossherren, Dampfrössern und Reiheschanks - Sonntagsspaziergang rund um Übigau

Spannende Geschichten von Dampfschiffen, Lokomotiven, deren Konstrukteuren und den kleinen und großen Sorgen der Bewohner kann man bei diesem Rundgang erleben.

Der Journalist und Publizist Jürgen Naumann hat sich intensiv mit der Historie des elbnahen Stadtteiles auseinander gesetzt. So erzählt er u. a. vom alten Gasthof mit prachtvollem Saal, der ersten Schule in Übigau und den großen und kleinen Sorgen der Dorfbewohner. Der Spaziergang führt auch zum Barockschloss Übigau, das Reichsgraf Flemming errichten ließ und kurz vor der Fertigstellung an den Kurfürst/ König August den Starken verkaufte. Besonderer Höhepunkt für Freunde der Industriegeschichte ist die Schiffswerft Übigau, einst größte Binnenwerft Europas. Im Vorläufer, der "Uebigauer Actien-Maschinenbau-Anstalt", wurden die ersten Dampfschiffe ("Königin Maria", Prinz Albert", "Dresden") zum Betrieb auf der Oberelbe fertiggestellt und von 1837- 39 entstand hier mit der "Saxonia" die erste außerhalb Englands gebaute, fahrtüchtige Lokomotive, die bei der Eröffnung der Fernbahn Leipzig - Dresden erstmals zum Einsatz kam.

 

Teilnahmegebühr: 5,00 €/ Person

Anmeldung unter: (01578) 849 60 35 (auch für SMS) oder infonoSpam@pressebuero-naumann.de

 

Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.

Nächster Termin: 27.02.2022

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Ferienprogramm: Ganz genau!

Ferienprogramm: Ganz genau!

... hier wird geprüft, gemessen und getüftelt, was das Zeug hält!

Weihnachtsferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Kosten: 3,- Euro zzgl. Eintritt

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Ferienprogramm: Ganz genau!

Ferienprogramm: Ganz genau!

... hier wird geprüft, gemessen und getüftelt, was das Zeug hält!

Weihnachtsferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Kosten: 3,- Euro zzgl. Eintritt

Museumsführerin Karin Meisel in der Ausstellung MaschinenBoom.Industriemuseum Chemnitz, Fotograf J. Kabus

Sonderausstellung: MaschinenBoom.

Sonderausstellung: MaschinenBoom.

Die Ausstellung nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch die Epochen des Maschinenbaus. Hier erfahren Sie von den frühen Maschinen der vorindustriellen- und Pionierzeit bis hin zu zeitgenössischen Utopien menschenleerer Werkhallen im Zeitalter der Industrie 4.0. Wie perfektionierten Menschen im Laufe der Zeit Maschinen und wie prägt der Maschinenboom den Alltag bis heute? Ausgewählte Exponate verdeutlichen markante Entwicklungen und die wechselvolle Geschichte des sächsischen Maschinenbaus. Deutlich wird, dass Sachsen die Wiege des deutschen Werkzeugmaschinenbaus ist.

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

1958 – 1998. 40 Jahre Röntgenfeinstruktur-Geräteentwicklung in Freiberg

1958 – 1998. 40 Jahre Röntgenfeinstruktur-Geräteentwicklung in Freiberg

Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg", eine Sonderschau mit und in der "terra mineralia" am Schloßplatz in Freiberg, konzipiert vom Stadt- und Bergbaumuseum in enger Zusammenarbeit mit der FPM Holding GmbH (Freiberger Präzisionsmechanik).

Referent: Dr. Konrad Moras, Freiberg 

Eintritt: 2,- Euro

Stolperstein in Gedenken an Martin Ephraim, Ephraim Eisenhandelsgesellschaft mbH.Netzwerk Industriekultur Görlitz

Görlitz Stolpersteine Tour

Görlitz Stolpersteine Tour

Die ersten zehn Stolpersteinen, die in Görlitz 2007 verlegt wurden, sind unter anderem dem Arzt Erich Oppenheimer und seiner Frau, dem Tierarzt Eugen Bass, dem Kunstmaler Paul Boehm und seiner Schwester sowie den Textilhändlern Betty und Sigmund Fischer gewidmet. Mit der Verlegung drei weiterer Stolpersteine zu Ehren und in Erinnerung an Martin Ephraim und das Ehepaar Paul und Margarete Arnade (2017) finden sich mittlerweile 21 Stolpersteine in Görlitz verlegt. Viele der Geschichten hinter den Namen auf den Görlitzer Stolpersteinen finden sich zum ersten Mal komplett versammelt und dazu auch umfangreich bebildert. Ganz unterschiedlicher Herkunft sind deren Schicksale. Mal sind es Überlebensgeschichten, mal Tagebucheinträge, Erinnerungen und Erzählungen, die ausfindig gemacht werden konnten.

Die Jüdische Gemeinde in Görlitz gilt seit dem 2. Weltkrieg als ausgelöscht. Verfolgt, vertrieben, oder ermordet in den Jahren 1933-1945, gestalten sich die Schicksale der Görlitzer Jüdinnen und Juden entsprechend wechselvoll.

Mit der Stolpersteine Guide Web-App ist es möglich, alle Biografien zu den Stolpersteinen direkt abzurufen. Die Web-App funktioniert sowohl auf PCs, als auch auf Smartphones und Tablets.

Blick in die Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik"© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Sonderführung: Fein(e) Mechanik aus Freiberg

Sonderführung: Fein(e) Mechanik aus Freiberg

Wie mit Röntgenstrahlen die Zusammensetzung und Kristallstruktur von Materialien bestimmt werden kann. Öffentliche Sonderführung durch die Ausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg" mit Dr. Konrad Moras aus Freiberg.

Die Sonderausstellung stellt die 250-jährige Firmengeschichte der Freiberger Präzisionsmechanik in den Mittelpunkt. Neben Hängekompass und Präzisionswaage sind Nivelliergerät, Theodolit, Sextant, Sternfinder und Geräte zur Röntgenanalysemesstechnik zu sehen. Auch Arbeitsgeräte und Bearbeitungsmaschinen werden, teilweise in Vorführung, präsentiert. Die Präzisionsmechanik und der feinmechanische Gerätebau haben in Freiberg eine lange Tradition, begründet durch den Bergbau in der Region, der die Entwicklung bergbautechnischer Geräte erforderte, und durch die ansässige Bergakademie.

Die temporäre Schau wird gemeinsam mit und in der terra mineralia, der Mineralienausstellung der TU Bergakademie Freiberg, am Schloßplatz in Freiberg gezeigt. Grund ist die aktuelle Schließung des Stadt- und Bergbaumuseums wegen Baumaßnahmen und umfassender Neugestaltung der Dauerausstellung.

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Ferienprogramm: Ganz genau!

Ferienprogramm: Ganz genau!

... hier wird geprüft, gemessen und getüftelt, was das Zeug hält!

Winterferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Kosten: 3,- Euro zzgl. Eintritt

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Ferienprogramm: Ganz genau!

Ferienprogramm: Ganz genau!

... hier wird geprüft, gemessen und getüftelt, was das Zeug hält!

Winterferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Kosten: 3,- Euro zzgl. Eintritt

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Ferienprogramm: Ganz genau!

Ferienprogramm: Ganz genau!

... hier wird geprüft, gemessen und getüftelt, was das Zeug hält!

Winterferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Kosten: 3,- Euro zzgl. Eintritt

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Ferienprogramm: Ganz genau!

Ferienprogramm: Ganz genau!

... hier wird geprüft, gemessen und getüftelt, was das Zeug hält!

Winterferienprogramm im Rahmen der Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg".

Kosten: 3,- Euro zzgl. Eintritt

© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg

Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg

250 Jahre Freiberger Präzisionsmechanik – 1771 bis 2021 – stehen für fachliche Meisterschaft und höchste Qualität von Arbeit wie Erzeugnis, für genaues Maßnehmen und große Abenteuer. Ein würdiger Anlass, diesem bedeutenden Freiberger Wirtschaftszweig eine umfangreiche Ausstellung zu widmen.

Das Stadt- und Bergbaumuseum zeigt gemeinsam mit und in der terra mineralia, der Mineralienausstellung der TU Bergakademie Freiberg, die Sonderschau „Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg“. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der FPM Holding GmbH (Freiberger Präzisionsmechanik) die Sonderausstellung „Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzisionsmechanik aus Freiberg“. Unterstend wirkten ehemalige Mitarbeiter der Firma und Leihgeber.

Im Sonderausstellungsraum der terra mineralia wird nun Wissen zu einem bedeutenden Freiberger Wirtschaftszweig auf anschauliche und interessante Weise vermittelt. Zu sehen ist eine überaus vielseitige Palette an „fein(ster) Mechanik“: von Hängekompass über Präzisionswaage, Nivelliergerät und Theodolit bis hin zu Sextant, Sternfinder und Geräten zur Röntgenanalysemesstechnik. Daneben werden Arbeitsgeräte und Bearbeitungsmaschinen, teilweise in Vorführung, präsentiert.

 

Die Präzisionsmechanik und der feinmechanische Gerätebau haben in Freiberg eine lange Tradition, begründet durch den Bergbau in der Region, der die Entwicklung bergbautechnischer Geräte erforderte, und durch die ansässige Bergakademie.

Gegründet wurde der Vorläufer der international bekannten Firma als feinmechanische Werkstatt von Gottlieb Friedrich Schubert. Mit kurfürstlichem Reskript vom 2. September 1771 erhielt Schubert den Titel „Bergmechanikus“ und bekam das Recht, berg- und hüttenmännische Instrumente in seinem Gewerbebetrieb anzufertigen.

1791 wurde Schuberts Werkstatt von Johann Gottfried Studer übernommen, ihm folgen 1823 Wilhelm Friedrich Lingke und 1859 sein Sohn August Friedrich. Letzterer verkaufte sein Unternehmen 1873 an Max Hildebrand. Unter dessen Leitung wandelte sich die Manufaktur in ein industrielles Unternehmen, welches Weltruhm erlangte.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Firma Hildebrand der sogenannten „Wehrwirtschaft“ untergeordnet und Walter Hildebrand aus der Geschäftsleitung und Firma verdrängt. Infolge dieser Kriegsproduktion erfolgte 1945 die Beschlagnahmung und teilweise Demontierung der Firma durch die Rote Armee. Anschließend wurde das Unternehmen von 1945 bis 1950 als Unternehmen der Roten Armee geführt und am 26. Oktober 1950 an das Land Sachsen zurückgegeben.

Als VEB „Freiberger Präzisionsmechanik“ (FPM) arbeitete die Firma ab diesem Zeitpunkt selbstständig in der VVB Optik, ab1965 wurde sie in das Kombinat VEB Carl Zeiss Jena integriert. Nach 1990 erfolgte die Umwandlung in eine GmbH unter der Verwaltung der Treuhandanstalt.

Aktuell führt die FPM Holding GmbH mit Sitz und Fertigung in Freiberg die Tradition aller Vorgängerbetriebe weiter. Das derzeitige Unternehmenssortiment bezieht sich auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von geodätischen und nautischen Instrumenten sowie auf den Reparaturservice und die Fertigung von feinmechanisch-optisch-elektronischen Einzelteilen, Baugruppen und Geräten in Lohnfertigung.

 

Im Begleitprogramm zur Sonderausstellung gibt es Führungen, Vorträge als auch Angebote im Bereich Bildung und Vermittlung. Weitere Informationen unter www.museum-freiberg.de und im Online-Veranstaltungskalender der Stadt auf www.freiberg.de.

Die Ausstellung ist bis zum 27. Februar 2022 immer montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt (Sonderausstellung): 3,00 Euro/ermäßigt 2,00 Euro;

Eintritt (Sonderausstellung zzgl. terra mineralia): 10,00 Euro/ermäßigt 5,00 Euro.

 

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10 - 18 Uhr

(geschlossen am 24./31. Dezember 2021 und am 1. Januar 2022)

 

Anfragen / Führungen über:

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg (vorübergehend geschlossen)

Am Dom 1

09599 Freiberg

Tel. 03731 20 25 0

museum@freiberg.de

www.museum-freiberg.de

DDR-Fernlenkauto© Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.

Dumper Dreirad Raketenauto – Spielzeugträume aus der DDR

Dumper Dreirad Raketenauto – Spielzeugträume aus der DDR

Diesen Winter dürfen die Augen großer und kleiner Spielzeugfans leuchten, denn vom 16. November 2021 bis 31. März 2022 wird die neue Sonderausstellung des Fahrzeugmuseums „Dumper, Dreirad, Raketenauto – Spielzeugträume aus der DDR“ zu sehen sein.

Mit der Fazination für die „großen“ Fahrzeuge, die mit Beginn des 19. Jahrhunderts die Straßen eroberten, wuchs auch der Wunsch der Kinder nach fahrendem Spielzeug. Während anfangs Spielzeugautos mit einfachen Mitteln hergestellt wurden, produzierte man später dann immer realistischere Modelle. Wie umfangreich, farbenprächtig und vor allem auch pädagogisch das Spielzeug zu DDR-Zeiten war, soll die neue Sonderausstellung zeigen. Diese Spielwaren konnten nicht nur auf lange Traditionen, wie beispielsweise die Holzspielzeugherstellung im Erzgebirge zurückgreifen, sie hatten teilweise auch Weltruf.

Das Fahrzeugmuseum suchte im Oktober 2021 in der Presse Leihgeber für die neue Sonderausstellung. Und tatsächlich hatten viele Leser aus ganz Deutschland noch DDR-Spielzeug in Kellern oder Bodenkammern und boten dieses an. „Wir haben uns enorm über die vielen Reaktionen gefreut und konnten so eine Sonderausstellung zusammenstellen, die seltene und allseits bekannte Modelle zeigt“, erklärt Museumsleiter Dirk Schmerschneider. “Wir können eine unerwartete Bandbreite zeigen. Blech-, Holz und Plastmodelle in allen Farben von ganz klein bis groß, ohne Antrieb, zum Aufziehen, mit Schwungrad oder elektrisch – alles ist dabei. Traktor, Laster, Bus, Auto, Flugezug, Schiff oder Mondlandefähre, schon bei der Auswahl kam es zu vielen Aha-Effekten und Erinnerung an die eigene Jugend. Wir hoffen, dass auch die Besucherinnen und Besucher Bekanntes wiederentdecken.”

GRASSI Museum für Angewandte Kunst

FOTOBÜCHER. Kunst zum Blättern

FOTOBÜCHER. Kunst zum Blättern

Die Definition zum Fotobuch ist so weitläufig wie die der Fotografie selbst: von handgemachten Unikaten bis zu kleineren und größeren Auflagen, von Self-Publishing und Zines bis zu seltenen, aufwändig gestalteten und gebundenen Ausgaben. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zeigt in seiner aktuellen Ausstellung eine Auswahl von 45 Fotobüchern nationaler und internationaler Fotokünstler*innen der letzten Jahrzehnte mit dem Fokus auf außergewöhnlichen Konzepten, Gestaltungen und Präsentationsformen. Das Zusammenspiel zwischen Fotografie, Material, Bindung, Form und Format bietet unendlich viele Möglichkeiten für Experimente und zeigt das Potenzial des Fotobuches als künstlerisches Medium.

GRASSI Museum für Angewandte Kunst

GLÄSERNE STEINE. Kai Schiemenz

GLÄSERNE STEINE. Kai Schiemenz

Transparent und doch undurchsichtig, gläsern und doch steinern – die Glasskulpturen von Kai Schiemenz imitieren das Material Stein, erscheinen aber gleichzeitig fragil und zerbrechlich.

Inspiriert wird der Künstler in seiner Formfindung durch Steinbrocken, welche er in Steinbrüchen entdeckt. Zurück im Atelier, entstehen Abformungen, die wiederum in böhmischen Manufakturen in Glas übertragen werden. Diese jahrhundertealte und aufwendige Technik des In-Glas-Gießens verleiht den Glas-Skulpturen von Kai Schiemenz eine besondere und seltene Materialität. Die Spuren dieses Prozesses sind auf der Glasoberfläche seiner Objekte sichtbar und erzählen etwas über deren Entstehung.

Seine rundum begehbaren Kunstwerke zeichnen sich durch eine intensive Farbigkeit aus. In Abhängigkeit vom tageszeitlichen Lichteinfall nimmt der Betrachtende sie immer wieder gänzlich anders wahr. Man kann in die „Gläsernen Steine“ hineinblicken, doch gänzlich hindurchschauen lassen sie sich nicht.

Die Präsentation in der lichtdurchfluteten Orangerie des Museums fängt dieses Spiel der Wahrnehmung auf und ist ein Erlebnis für die Augen.

Blick in die Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik"© Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Foto: Detlev Müller

Zur Geschichte des historischen geodätischen und markscheiderischen Instrumentenbaus in Freiberg

Zur Geschichte des historischen geodätischen und markscheiderischen Instrumentenbaus in Freiberg

Vortrag im Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Fein(e) Mechanik. 250 Jahre Präzissionsmechanik aus Freiberg"

Referentin/Referent: Jörgen Schütze, Oberschöna

Eintritt: 2,- Euro

 

Die Präzisionsmechanik und der feinmechanische Gerätebau haben in Freiberg eine lange Tradition, begründet durch den Bergbau in der Region, der die Entwicklung bergbautechnischer Geräte erforderte, und durch die ansässige Bergakademie. In der Sonderausstellung wird die 250-jährige Firmengeschichte in Wort und Bild dargestellt, veranschaulicht durch einzigartige Exponate - von Hängekompass über Präzisionswaage, Nivelliergerät und Theodolit bis hin zu Sextant, Sternfinder und Geräten zur Röntgenanalysemesstechnik.

Die temporäre Schau wird gemeinsam mit und in der terra mineralia am Schloßplatz in Freiberg gezeigt. Grund ist die aktuelle Schließung des Stadt- und Bergbaumuseums wegen Baumaßnahmen und umfassender Neugestaltung der Dauerausstellung.

GRASSI Museum für Angewantde Kunst

FRAGILE PRACHT. Glanzstücke der Porzellankunst

FRAGILE PRACHT. Glanzstücke der Porzellankunst

Herausragende Porzellane des 18. und 19. Jahrhunderts aus der eigenen Sammlung werden in dieser Sonderausstellung präsentiert. Dabei sind die bedeutendsten Manufakturen sowohl mit Geschirren als auch Figuren vertreten – aus der Zeit des Barock, Rokoko, Klassizismus und Biedermeier. Schwerpunkte sind frühe Porzellane der Manufaktur Meissen, der ersten Porzellanmanufaktur Europas, aber auch der Thüringer Manufakturen Gera, Gotha, Limbach, Kloster Veilsdorf, Volkstedt und Wallendorf. Erstmals werden Porzellane der Meissener Manufaktur nach Pressglasvorlagen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorgestellt.

Schaufelradbagger 1452, ein Dinsaurier aus dem Zeitalter des BraunkohletagebausNetzwerk Industriekultur Görlitz

Schaufelradbagger 1452 und Bergbautechnik | Zeugen des Bergbaus

Schaufelradbagger 1452 und Bergbautechnik | Zeugen des Bergbaus

Nach der Außerdienststellung verblieb der Schaufelradbagger 1452 im ehemaligen Tagebau Berzdorf bei Görlitz und wird seither vom Verein Bergbaulicher Zeitzeugen museal erhalten. Als Schwarzes Dreieck bezeichnete man die Grenzregion zwischen Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei, die lange Zeit durch eine extrem hohe Luftverschmutzung gekennzeichnet war. Die Freisetzung großer Mengen an Luftschadstoffen wie Schwefeldioxid, Stickoxide und Staub war unter anderem die Folge umfangreicher Braunkohleverstromung im Oberlausitzer Bergbaurevier.

 

Nach über 150 Jahren Braunkohleabbau wurde im Dezember 1997 die Kohleförderung eingestellt. Als technisches Denkmal dieser Zeit kann der Bagger 1452 besichtigt werden.

 

Aus Anlass der Ausserbetriebnahme des letzten Tagebaugroßgerätes, Bagger 1452, wurde am 26. Oktober 2001 der Verein bergbaulicher Zeitzeugen e. V. gegründet.

Fast alle Mitglieder des Vereins sind ehemalige, langjährige und produktionserfahrene Bergbauangehörige, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Tradition und die Bergbautechnik zu erhalten und zu pflegen. Der Verein und die Mitglieder betreuen die Sammlung technischer Denkmale und bieten Angebote wie Baggerführungen (auf Anfrage) und Vorführungen an.

 

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr

Sonnabend, Sonntag und Feiertag 10.30 - 18.00 Uhr

 

© Industriemuseum Chemnitz, Grafik: Alexander Clauß

Sonderausstellung: Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Sonderausstellung: Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

In der Sonderausstellung erleben die Gäste das barocke Elbflorenz von einer anderen Seite: als Tabakhauptstadt Deutschlands, die mit so exotisch klingenden Unternehmen wie Jasmatzi, Yenidze oder Xanthi zum zentralen Produktionsstandort der Orientzigarette aufstieg. Noch heute erinnert die frühere Tabakfabrik Yenidze mit ihren minarettartigen Türmen an diese wichtige Phase der sächsischen Industriegeschichte. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden präsentiert das Industriemuseum Chemnitz die Facetten dieser damals neuen Branche in Sachsen. Vorgestellt wird die Entwicklung des Tabakkonsums in Europa vom exklusiven Kolonialprodukt zur Massenware Zigarette und der Aufstieg Dresdens zum zentralen Produktions- aber auch Handelsplatz sowie zum führenden Standort des Spezialmaschinenbaus. Doch auch die Bewegung der Tabakgegner fand in Dresden ein frühes Zentrum. So führt der Blick auf die gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse das Thema bis in unsere Gegenwart.

Führerstand Dampflokomotive 99535, Gattung Sächsiche IV KJan Gutzeit

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Die bisherige Dauerausstellung Eisenbahn des Verkehrsmuseums ist Geschichte, seit dem 2. September 2019 ist sie geschlossen. Sie bestand seit 2001 und war deutlich in die Jahre gekommen. In den kommenden Monaten wird sie deshalb komplett überarbeitet. Am 12. Juni 2020 soll dann die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs eröffnen – deutlich interaktiver, multimedialer und inhaltlich wesentlich abwechslungsreicher. Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur die Technik, sondern der Mensch und die kulturhistorischen Aspekte und Auswirkungen der Mobilität.

 

Die Besucher gehen auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Eisenbahn und erleben mit, wie sich mit deren Erfindung und Verbreitung das Leben der Menschen veränderte und unsere Gesellschaft in eine Phase der Beschleunigung eintrat, die bis heute anhält.

 

Zeitlich beginnt die Ausstellung mit dem Start des Eisenbahnwesens auf sächsischem Boden in den 1830er Jahren und endet in der Gegenwart des Schienenwesens inkl. Zukunftsausblick. Johann Andreas Schuberts, der Konstrukteur der „Saxonia“, begrüßt die Besucher dazu „persönlich“ in seiner Werkstatt. In dieser aufwendig medial inszenierten Szenerie wird selbstverständlich die „Saxonia“ zu sehen sein, aber auch der einzige noch existierende Güterwagen der ersten deutschen Ferneisenbahn (Leipzig-Dresdner Eisenbahn). Er ist damit auch der älteste Güterwagen in Deutschland, der in seinen Originalteilen erhalten ist.

 

Auch in den übrigen „Kapiteln“ der Ausstellung findet sich eine spannende Mischung aus bekannten und „frischen“ Exponaten, anhand derer das sächsische und ostdeutsche Eisenbahnwesen, Technikentwicklungen und das Reiseverhalten der Menschen anschaulich wird.

Veranstaltungskalender