Akteure und Erlebnisorte

Hier finden Sie rund 400 Akteure der sächsischen Industriekultur sowie verschiedenste Erlebnisorte, wie Museen, Schauanlagen und Manufakturen.

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August Horch Museum Zwickau

Erleben Sie deutsche Automobilgeschichte und entdecken Sie die facettenreiche Entwicklung des westsächsischen Fahrzeugbaues. Kleinkraftwagen, Luxusfahrzeuge, Nutzfahrzeuge: die Markengeschichte der…
August Horch Museum Zwickau




Erleben Sie deutsche Automobilgeschichte und entdecken Sie die facettenreiche Entwicklung des westsächsischen Fahrzeugbaues. Kleinkraftwagen, Luxusfahrzeuge, Nutzfahrzeuge: die Markengeschichte der Firma Audi wird hier in der gesamten Fertigungsbreite dargestellt.

Zeit- und themenbezogene Inszenierungen schaffen einzigartige Einblicke. So bieten eine Tankstelle der 1920er und ein Ausstellungsstand der 1930er Jahre den Rahmen für die Wagen von Horch, Audi und der Wanderer Werke in Chemnitz, die durch den Verbund zur Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft sind. Auch die Rennsporterfolge der legendären Silberpfeile werden gewürdigt. In einer Straßenszene präsentieren sich DKW-Kleinwagen als Beispiel für die Breitenmotorisierung Deutschlands. Eine funktionstüchtige Transmissionswerkstatt sowie ein Motorenprüfstand machen Automobilbau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebbar. Auch die Entwicklung des Karosseriebaues und Designs werden dargestellt.

Auf 3.000 Quadratmetern werden Geschichte und Geschichten lebendig, vergangene Arbeits- und Lebenswelten erfahrbar. Besonderen Wert besitzen dabei die authentischen Wohn- und Arbeitsräume, in denen der Kraftfahrtpionier August Horch und seine Nachfolger wirkten. Über die Nutzfahrzeugfertigung und Produktion von Vorkriegsmodellen führte der Fahrzeugbau nach 1945 in die Ära des Kleinkraftwagens Trabant. Gegenwärtige Entwicklungen werden im Bereich Volkswagen dargestellt.

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Bergbau-Technik-Park

Das Leipziger Neuseenland verdankt seine Entstehung der jahrhundertelangen Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Naturressource Braunkohle. Daran erinnert der Bergbau-Technik-Park. Auf einer Fläche…
Bergbau-Technik-Park




Das Leipziger Neuseenland verdankt seine Entstehung der jahrhundertelangen Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Naturressource Braunkohle. Daran erinnert der Bergbau-Technik-Park.

Auf einer Fläche von 5,4 ha des ehemaligen Braunkohletagebaus Espenhain, südlich von Leipzig, am Störmthaler See, befindet sich heute ein lebendiges Museum. Der Bergbau-Technik-Park wurde 2012 eröffnet und ist einzigartig in seiner Präsentation: Hier wird der komplette Förderzyklus eines Tagebaugebietes dargestellt. Kernstücke sind zwei Großgeräte aus dem ehemaligen Großtagebau Espenhain - der Schaufelradbagger 1547 und der Absetzer 1115, eine Begehbarmachung des Schaufelradbaggers für die Besucher ist in Planung. Schautafeln geben Auskunft über die Maschinen, Geologie und Technologien, in der Ausstellung wird in einem Bereich auch an das Verschwinden ganzer Dörfer erinnert. Die Angebote für Erwachsene und Kinder sind spannend und lehrreich. Auf unserem 300 m² großem „Abenteuerspielplatz Tertiär“ erfahren unsere kleinen und großen Gäste spielerisch wie die Braunkohle vor 35-25 Millionen Jahren entstanden ist. Für Gruppen jeden Alters bietet der Park über die ganze Saison vielfältige Erlebnisangebote, Sonderveranstaltungen und Führungen sowie Mitmachangebote für Kinder aller Altersgruppen von Schmuckbriketts selber gestalten bis zum „Kleinen Ingenieur“. Neben Führungen durch ehemalige Bergmänner können große und kleine Besucher die Arbeitswelt und Maschinentechnik des ehemaligen DDR-Großtagebaus Espenhain auch mit einem modernen und einmaligen Audioführung entdecken. Der Bergbau-Technik-Park ist ein zentraler Ort für die Vermittlung der Entstehung des Leipziger Neuseenlandes und der industriekulturellen Entwicklung des Südraums Leipzig. Unter den Parkbesuchern finden sich sowohl technisch interessierte Gäste, Eisenbahnfans als auch ehemalige Bergleute. Der Park wird häufig in Exkursionen in das Neuseenland eingebunden - bei Bustouren, Wander- oder Radtouren. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der vereinsbetrieben Imbiss „Zum Bagger 1547“.

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge

Tauchen Sie ein in die Welt des „Schwarzen Goldes“. Begeben Sie sich auf die Spuren der Bergleute, die hier einst Steinkohle zu Tage förderten. Das Bergbaumuseum Oelsnitz ist das Museum des…
Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge




Tauchen Sie ein in die Welt des „Schwarzen Goldes“. Begeben Sie sich auf die Spuren der Bergleute, die hier einst Steinkohle zu Tage förderten. Das Bergbaumuseum Oelsnitz ist das Museum des sächsischen Steinkohlenbergbaus und zählt zu einem der größten seiner Art in Deutschland. Eröffnet wurde es 1986 in den Gebäuden des früheren Kaiserin-Augusta-Schachtes (seit 1946 Karl-Liebknecht-Schacht).

Der Museumsrundgang folgt dem Weg, den die Bergleute früher bis zur Einfahrt in die Grube genommen haben. Entdecken Sie in unserem Karbonwald, wie alles begann. Sie lernen dann die untertägige Welt der Kohlekumpel kennen, erfahren von der schwierigen und gefahrvollen Arbeit der Bergleute und erleben verschiedene Maschinen in Aktion. Vielleicht überrascht es Sie, wenn Sie erfahren, dass die Kohlekumpel hier 300 Millionen Jahre später mit ihrer Arbeit dazu beitrugen, Chemnitz zum „sächsischen Manchester“ zu machen. Hören Sie in unserem Museum außerdem von Innovationen in sächsischen Kohlegruben, die sogar ins Ruhrgebiet exportiert wurden. Und wussten Sie, dass Adolf Hennecke hier, im damaligen Karl-Liebknecht-Schacht, seine umstrittene Sonderschicht fuhr, die Ausgang der Aktivistenbewegung in der DDR war?

Spätestens, wenn Sie nach der Befahrung unseres originalgetreu nachgebauten Schaubergwerks die größte noch funktionierende Dampfmaschine Sachsens in Aktion erleben, werden Sie das Erlebnis Bergbau und das „Schwarze Gold“ nicht mehr loslassen.

Deutsches Hygiene-Museum

Das Deutsche Hygiene-Museum versteht sich als ein öffentliches Forum für aktuelle Fragen, die sich aus den kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Umwälzungen unserer Gesellschaft am Beginn…
Deutsches Hygiene-Museum




Das Deutsche Hygiene-Museum versteht sich als ein öffentliches Forum für aktuelle Fragen, die sich aus den kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Umwälzungen unserer Gesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts ergeben. Neben dem Ausstellungsprogramm finden zahlreiche prominent besetzte Veranstaltungen wie Vorträge, Tagungen, Diskussionen und Lesungen und statt.

Seit seiner Gründung 1912 gilt das Dresdner Museum als eine der weltweit ungewöhnlichsten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. In seinen viel beachteten Sonderausstellungen setzt es sich mit Themen aus Kultur und Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst auseinander. Diese Projekte entstehen in enger Kooperation von Kuratoren, Künstlern, Gestaltern, Architekten und Wissenschaftlern und führen häufig zu neuen Formen der Ausstellungspraxis. Die populäre Dauerausstellung 'Abenteuer Mensch' beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Körper und Gesundheit. Eine attraktive Architektur, Medieninstallationen und moderne Mitmachelemente aber auch klassische Exponate machen den besonderen Charakter dieser Ausstellung aus. Staunen - Lernen - Ausprobieren heißt es auch im Erlebnisbereich des Kinder-Museums, das sich spielerisch mit der Erkundung der fünf Sinne beschäftigt.

Das denkmalgeschützte, am Rande der Innenstadt gelegene Museumsgebäude wurde in den Jahren 1927 bis 1930 im Stil der Klassischen Moderne durch Wilhelm Kreis errichtet und in den Jahren 2001 bis 2008 durch den Architekten Peter Kulka grundlegend saniert und modernisiert.

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte

Reisen Sie durch Raum und Zeit – Glashütte ist seit mehr als 170 Jahren ein bedeutendes Zentrum deutscher Uhrmacherkunst, Synonym höchster Qualität, Präzision und Luxus. Im Gebäude der 1878…
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte




Reisen Sie durch Raum und Zeit – Glashütte ist seit mehr als 170 Jahren ein bedeutendes Zentrum deutscher Uhrmacherkunst, Synonym höchster Qualität, Präzision und Luxus. Im Gebäude der 1878 gegründeten Deutsche Uhrmacherschule erwarten Sie auf 1.000 Quadratmetern über 450 einmalige Exponate. Glashütter Taschen-, Armband- und Pendeluhren verschiedener Epochen, Marinechronometer, historische Urkunden und Fotografien sowie Werkzeuge werden kunstvoll und multimedial in Szene gesetzt.

Die Ausstellung setzt sich aus verschiedenen „Historienräumen“ und „Zeiträumen“ zusammen. Die Historienräume bereiten den geschichtlichen Kontext der Uhrenstadt auf und stellen die Gründerväter vor. Im Laufe des Parcours werden die Epochen dargestellt, die Glashütte maßgeblich geprägt haben. Die Zeiträume unterbrechen die chronologische Abfolge der Glashütter Uhrengeschichte und entführen Sie u.a. in den Mikrokosmos einer mechanischen Uhr. Zum selbständigen Entdecken lädt ein multimedialer Zeitraum mit einem interaktiven Glossar der Zeitmessung ein. Erfahren Sie mehr über die lange Tradition des mechanischen Uhrenbaus in Glashütte und entdecken Sie das Phänomen Zeit neu!

Energiefabrik Knappenrode

Erleben Sie eine Industrielandschaft im Wandel. Wo gestern Braunkohle gefördert und zu Briketts gepresst wurde, entsteht heute eine Seenlandschaft. Entdecken Sie in der Energiefabrik Knappenrode, wie…
Energiefabrik Knappenrode




Erleben Sie eine Industrielandschaft im Wandel. Wo gestern Braunkohle gefördert und zu Briketts gepresst wurde, entsteht heute eine Seenlandschaft.

Entdecken Sie in der Energiefabrik Knappenrode, wie aus Lausitzer Braunkohle jahrzehntelang pfundschwere Briketts gepresst wurden. Am authentischen Ort lässt sich bei laufenden Maschinen begreifen, welche Hebel der Mensch in Bewegung setzte, um Energie zu gewinnen. Dreimal am Tag ertönen die Maschinen: Rüttelsiebe, Tellertrockner, Dampfpressen sind technische Zeugen einer hundertjährigen Industriegeschichte.

Die Dauerausstellung 'Heiß geliebt' versammelt über einhundert kulturhistorisch und technologisch interessante Objekte: Öfen und Feuerstätten. Optische Vielfalt aus vier Epochen und technische Raffinesse der vergangenen Jahrhunderte sind vereint und so manchem 'geht ein Licht auf', wie sich der menschliche Alltag um Feuerstätten und Öfen auch in der Sprache niederschlägt. Schließlich erklärt die Ausstellung unter anderem, warum man 'einen Zahn zulegt' oder jemand ein 'heißes Eisen im Feuer hat'.

Nach dem Aufstieg auf den 22 Meter hohen Treppenturm überblickt man die sich wandelnde Bergbaufolgelandschaft. Verschiedene Erlebnisangebote verbinden Industriegeschichte und Freizeitspaß.

Esche-Museum

Entdecken Sie die Strickerei und Wirkerei – Traditionen der sächsischen Textilindustrie. In Limbach begann der Aufschwung der sächsischen Strumpfindustrie. Johann Esche etablierte hier 1719 die…
Esche-Museum




Entdecken Sie die Strickerei und Wirkerei – Traditionen der sächsischen Textilindustrie.

In Limbach begann der Aufschwung der sächsischen Strumpfindustrie. Johann Esche etablierte hier 1719 die Strumpfwirkerei. Nachfolgende Generationen der Familie Esche gründeten Strumpffabriken und prägten die wirtschaftliche Entwicklung Westsachsens.

Ein Urenkel Johann Esches gründete 1854 die Strumpffabrik Traugott Reinhold Esche. In diesem Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert befindet sich das Esche-Museum. Erfahren Sie hier den Weg von der handwerklichen Heimarbeit zur Textilindustrie und zum Textilmaschinenbau mit Weltgeltung. Beleuchtet werden auch die Wechselwirkungen mit der Entwicklung des Ortes, bedeutende Persönlichkeiten und Ereignisse werden vorgestellt. Staunen Sie über Exponate wie Innungsladen, unsere einmalige Sammlung von Handwirkstühlen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, vorführbereite Wirk-, Strick- und Konfektionsmaschinen bis hin zur MALIMO. Erfahren Sie, was  Strümpfe, Handschuhe oder Unterwäsche mit technischen Textilien des 21. Jahrhunderts gemeinsam haben.

GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Nach aufwändigen, denkmalgerechten Rekonstruktions- und Modernisierungsmaßnahmen zwischen 2000 und 2005 wurde der erste vollständige Rundgang der Ständigen Ausstellung 'Antike bis Historismus' nach…
GRASSI Museum für Angewandte Kunst




Nach aufwändigen, denkmalgerechten Rekonstruktions- und Modernisierungsmaßnahmen zwischen 2000 und 2005 wurde der erste vollständige Rundgang der Ständigen Ausstellung 'Antike bis Historismus' nach mehr als sechzig Jahren im Dezember 2007 wieder eröffnet. Dieser Rundgang ist als gattungsübergreifende, kunst- und kulturhistorisch orientierte Inszenierung angelegt. Im November 2009 wird der zweite Rundgang der Ständigen Ausstellung 'Asiatische Kunst' und darauf folgend der dritte Ausstellungsrundgang 'Jugendstil bis Gegenwart' eröffnet werden. Seit Oktober 2008 werden ständig wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Insgesamt stehen dem Museum knapp 4500 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Mit seinem erstrangigen Sammlungsbestand reiht sich das GRASSI Museum für Angewandte Kunst weltweit unter die führenden Museen für Angewandte Kunst ein. Die Sammlungen umfassen heute weit über 90.000 Bestandseinheiten des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks von der Antike bis zur Gegenwart. Reich vertreten sind die klassischen Sammlungsbereiche Keramik, Porzellan, Glas, Textil, Gold- und Silberarbeiten, Zier- und Gebrauchszinn, unedle Metalle, Schmiedeeisen, Skulpturen aus Holz und Stein, insbesondere Bildschnitzwerke der Spätgotik, Möbel und Holzgerät, Plaketten und Medaillen.

Profilbestimmende Sammlungsschwerpunkte in nahezu allen Sparten bilden Jugendstil, Art déco und Funktionalismus. Kunsthandwerk und Industriedesign des 20. Jahrhunderts repräsentieren weitere zentrale Sammlungsbereiche.

 

Industriemuseum Chemnitz

Für das Leitmuseum der sächsischen Industriegeschichte gibt es keinen besseren Ort als Chemnitz, das „sächsische Manchester“. Wo einst Eisenguss und Maschinenbau das Leben der Menschen bestimmten,…
Industriemuseum Chemnitz




Für das Leitmuseum der sächsischen Industriegeschichte gibt es keinen besseren Ort als Chemnitz, das „sächsische Manchester“. Wo einst Eisenguss und Maschinenbau das Leben der Menschen bestimmten, zeugt heute ein Museumskomplex von der gelungenen Umnutzung eines denkmalgeschützten Industriegeländes.

In der 1907 errichteten Werkhalle finden Sie unsere ständige Ausstellung zur Industriegeschichte Sachsens. Staunen Sie über die Vielfalt an Industrieprodukten und Konsumgütern, Alltagsgegenständen und Luxuserzeugnissen, die in Sachsen in den letzten zwei Jahrhunderten produziert und konsumiert wurden und werden.

Unsere Fachleute führen Sie an funktionsfähigen Maschinen in die Abläufe der Textilherstellung ein.

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Museum für Druckkunst Leipzig

Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Kulturerbe Drucktechniken erleben“ rund 90 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-,…
Museum für Druckkunst Leipzig




Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Kulturerbe Drucktechniken erleben“ rund 90 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 550 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Das Museum gehört als Teil der Sächsischen Route der Industriekultur zu einem der 51 wichtigsten Orte der gesamtsächsischen Industriekultur. Es bewahrt, pflegt und vermittelt die künstlerischen Drucktechniken des Hoch-, Tief- und Flachdrucks, die im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission gelistet sind.

Mit seiner knapp 100-jährigen Tradition als Druckstandort im Leipziger Westen ist das Haus Nonnenstraße 38 heute eine der letzten ursprünglichen Druckwerkstätten in Leipzig. Neben dem haustypischen Duftgemisch aus Öl, Schmiere und Druckfarbe sind es die zahlreichen funktionierenden Maschinen und Pressen, die einen eindrucksvollen Blick in die Historie des grafischen Gewerbes ermöglichen. Eine ausgesprochene Seltenheit in Deutschland bildet die voll funktionsfähige Schriftgießerei, in der Bleibuchstaben vor den Augen der Besucher von Hand und maschinell gegossen werden. Drucktechnisch bildet der Hochdruck den Schwerpunkt des Museums, aber auch die Techniken des Tief- und Flach- und Siebdrucks werden vorgestellt.

Eine Vielzahl an Setzkästen, Werkzeugen sowie weiterer Geräte für Gieß-, Satz- und Druckvorgänge machen einstige Prozesse für die Herstellung von Printmedien anschaulich. Täglich sind fachkundige Mitarbeiter vor Ort und führen die Maschinen vor. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine voll funktionsfähige Werkstatt für Holzstich aus der Zeit um 1900, ein Kabinett zu den Techniken des Musiknotensatzes sowie die Leipziger Lichtdruckwerkstatt, eine der letzten Druckereien dieser Art in Europa.

Panometer Dresden

Das Dresdner Panometer präsentiert seinen Besuchern ein durchweg einmaliges Ausstellungskonzept. Seit 2006 nutzt der Berliner Künstler Yadegar Asisi einen ehemaligen Gasometer (1880 gebaut) im…
Panometer Dresden




Das Dresdner Panometer präsentiert seinen Besuchern ein durchweg einmaliges Ausstellungskonzept. Seit 2006 nutzt der Berliner Künstler Yadegar Asisi einen ehemaligen Gasometer (1880 gebaut) im Stadtteil Reick zur Ausstellung weltweit einzigartiger 360°-Panoramen. Mit einer Höhe von 27 m und einem Umfang von über 100 m zeigt das Dresdner Rundbild die lokale Historie komprimiert in einem außergewöhnlichen Kunstwerk. Das Panometer – ein von Asisi geschaffener Kofferbegriff aus PANOrama und GasoMETER – ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 fester Bestandteil der Dresdner Kulturlandschaft.

Die imposanten 360°-Panoramen erscheinen dabei dank einer Tag- und Nachtlichtinstallation sowie passender Hintergrundmusik und -geräuschkulisse absolut real und lebendig. Auf 15 Meter Höhe erschließt sich dem Besucher auf dem inneren Besucherpodest eine maßstabsgerechte 1:1 Perspektive auf die Geschehnisse im Panoramabild. Das Konzept um die Rundbilder wird

jeweils mit einer Begleitausstellung und medial durch Filmbeiträge abgerundet und ist damit die perfekte Möglichkeit, die Elbestadt von damals und heute kennenzulernen.

Im halbjährigen Rhythmus werden so die Panoramaausstellungen "DRESDEN 1945 – Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt" (etwa Januar bis Juni) und „DRESDEN IM BAROCK – Mythos der Sächsischen Residenzstadt“ (etwa Juni bis Dezember) präsentiert.

Panometer Leipzig

Im Panometer Leipzig, einem früheren Gasspeicher (Baujahr 1910, bis 1977 in Betrieb) auf dem Gelände der Leipziger Stadtwerke, werden seit Mai 2003 die einzigartigen 360° Panoramen von Yadegar Asisi…
Panometer Leipzig




Im Panometer Leipzig, einem früheren Gasspeicher (Baujahr 1910, bis 1977 in Betrieb) auf dem Gelände der Leipziger Stadtwerke, werden seit Mai 2003 die einzigartigen 360° Panoramen von Yadegar Asisi inszeniert. Neben der Präsentation der Rundbilder auf einer 32 m hohen und über 100 Meter breiten Fläche wird die Wirkung der Kunstwerke durch eine begleitende Ausstellung sowie durch Musikeinspielungen und Lichtsimulationen innerhalb des Panoramas unterstützt. So bietet sich dem Besucher von der 15 m hohen Plattform aus die perfekte Illusion, in eine entfernte Welt oder eine vergangene Zeit eingetaucht zu sein. Neben der Besichtigung des Panoramas samt erklärender Ausstellung ist es den Besuchern zudem möglich, anhand eines Filmes mitzuerleben, wie die weltgrößten Panoramen nach und nach entstehen.

Die Ausstellungsreihe, die mit der beeindruckenden Ansicht des Mount Everest begann, führte die zahlreichen Besucher bereits durch das antike Rom, den tropischen Regenwald, durch die Wirren der Leipziger Völkerschlacht im Jahre 1813, sowie die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs vor der Küste Australiens. Weitere Panoramen sind bereits in Planung und werden auch in Zukunft als Weltpremiere in Leipzig gezeigt.

Porzellan-Manufaktur Meissen

MEISSEN® ist die erste Porzellan-Manufaktur Europas. Seit der Gründung 1710 steht sie für außergewöhnliche Handwerkskunst und einzigartige exklusive Produkte. Unweit von Dresden, direkt an der…
Porzellan-Manufaktur Meissen




MEISSEN® ist die erste Porzellan-Manufaktur Europas. Seit der Gründung 1710 steht sie für außergewöhnliche Handwerkskunst und einzigartige exklusive Produkte. Unweit von Dresden, direkt an der Manufaktur, befindet sich die Erlebniswelt HAUS MEISSEN®. Sie macht das weltbekannte MEISSENER PORZELLAN® erfahrbar in den Schauwerkstätten der Manufaktur, dem Museum der Meissen Porzellan-Stiftung und bietet Gelegenheit zu Shopping und zu Genuss im Café & Restaurant MEISSEN®.

Die Erlebniswelt ist ganzjährig geöffnet und überrascht immer wieder mit außergewöhnlichen Veranstaltungen wie Gourmetabende, Tag der offenen Tür oder Weihnachtsmarkt und lädt zu wechselnden Sonderausstellungen ein.

„Meissener Variationen“. Neue Ausstellung im Museum der Meissen Porzellan-Stiftung

Seit März 2017 erstrahlt die zweite Etage des Porzellan-Museums in neuem Glanz. Aufbereitet und neu inszeniert, erzählen die Porzellane in der Ausstellung „Meissener Variationen – vom Nachttopf bis zum Prunkservice“ Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart. Sie bespielen Themen wie Literatur, Mode, Musik oder Theater und lassen an einer prächtig gedeckten Tafel den Genussmensch August den Starken lebendig werden. Mit dem kostenfreien WLAN im HAUS MEISSEN® wird eine neue spannende Kinderrallye mit Tablets durch das Museum möglich. Gehen Sie mit uns ins Detail und erleben Sie die Erfolgsgeschichte des MEISSENER PORZELLAN®.

Nach dem Besuch laden kulinarische Veranstaltungen wie “Tisch- und Tafelkultur bei MEISSEN®” oder „Musikalische Genüsse bei MEISSEN®“ zu Plaudereien über kostbare Köstlichkeiten und Verbindungen zum Weißen Gold ein. Veranstaltungen finden Sie immer aktuell im Veranstaltungs-Kalender auf der Website des Museums.

Silberbergwerk Freiberg

800 Jahre Tradition, 1.000 Erzgänge und aktiver Forschungsbergbau - das Freiberger Silberbergwerk ist Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie und eines der bedeutendsten in…
Silberbergwerk Freiberg




800 Jahre Tradition, 1.000 Erzgänge und aktiver Forschungsbergbau - das Freiberger Silberbergwerk ist Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie und eines der bedeutendsten in Sachsen.

Die Freiberger Gangerzlagerstätte war Grundlage für die Entwicklung des Bergbau- und Hüttenwesens im Erzgebirge. Das "unterirdische Freiberg" erstreckt sich auf einem Gebiet von 5 x 6 km unter der Silberstadt und darüber hinaus. Im Freiberger Revier wurden in der gesamten Bergbaugeschichte ungefähr 5.400 Tonnen Silber gewonnen. Dies macht Freiberg zu Deutschlands Silberstadt.

Auf der dreiviertelstündigen Führung auf unserem untertägigen Lehrpfad werden sie eingeführt in die Geschichte des Freiberger Bergbaus und lernen die Geologie der Freiberger Lagerstätte kennen. Aspekte der Bergbautechnologie werden ihnen ebenfalls nahe gebracht. An den Führungen auf dem Lehrpfad können Kinder schon ab 6 Jahren teilnehmen.

Auf der anderthalbstündige Grubentour lernen sie Strecken aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit durchschnittlichem Streckenquerschnitt von 2 x 2 m kennen. Zudem erfahren sie hautnah den Bergbau des 19. Jahrhunderts, wo die Höhe der Strecke stellenweise 1,60 m beträgt.

Bei der zweieinhalbstündigen Erlebnistour erkunden sie zunächst den Bergbau aus der Zeit zwischen 1950 und 1969. Dann steigen sie 60 m über Fahrten (Leitern) mit einer Neigung von 45° in die Höhe. Dort erleben sie den Bergbau des 16. bis 19. Jh. wo der Streckenquerschnitt teilweise nur 1,60 x 0,50 m beträgt.

Die fünfstündige Expertentour bietet ihnen 600 Jahre Freiberger Bergbau hautnah. In Kleingruppen bis maximal 15 Personen überwinden sie bis zu 200 Höhenmeter über Fahrten oder ins Gestein geschlagene Stufen. Ein entdeckungsreiches Abtauchen in die schönsten Örter dieses einmaligen Bergbaureviers. Körperlich anstrengend und spannend bis zur letzten Sprosse.

Auf dem anderthalb- oder zweieinhalbstündigen Sagenpfad lassen Sie sich inspirieren von einer ganz besonderen Stimmung unter Tage. Unsere Sagenführer nehmen Sie mit auf eine spannende Zeitreise mit vielen kleinen Geschichten zum Schmunzeln, zum Entdecken und zum Fürchten. Erleben Sie die Sagen des Freiberger Bergbaureviers hautnah.

Auch übertage gibt es viel zu entdecken. Das Nebeneinander von Bergbau und Forschung macht die Reiche Zeche zu einem einzigartigen Areal. Unsere Gästeführer nehmen Sie mit auf eine spannende Entdeckungstour zu den übertägig gelegenen bergbaulichen Anlagen. Dieses Angebot richtet sich an diejenigen unserer Besucher, für die eine Einfahrt in das Bergwerk nicht in Frage kommt und natürlich auch an alle anderen Interessierten. Das Angebot ist bedarfsorientiert; sie finden es daher nicht im Buchungskalender! Bitte melden Sie diese Führung vorher telefonisch an.

Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac)

Am 15. Mai 1930 wurde das Kaufhaus Schocken in Chemnitz eröffnet, lockte seine Kunden mit hell erleuchteten Schaufenstern und bot gute Ware zum kleinen Preis. Günstig gelegen zwischen Hauptbahnhof und…
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac)




Am 15. Mai 1930 wurde das Kaufhaus Schocken in Chemnitz eröffnet, lockte seine Kunden mit hell erleuchteten Schaufenstern und bot gute Ware zum kleinen Preis. Günstig gelegen zwischen Hauptbahnhof und  Chemnitzer Innenstadt schwingt die Fassade geschmeidig entlang der Brückenstraße – in ihrer Funktionalität und gleichzeitigen Eleganz eine Ikone des Neuen Bauens. Der renommierte Architekt Erich Mendelsohn plante das Gebäude Ende der 1920er Jahre für den in Zwickau ansässigen Warenhauskonzern der Gebrüder Simon und Salman Schocken.

84 Jahre nach der damaligen Eröffnung eröffnete das smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz. Für die dauerhafte Präsentation der Menschheits- und Kulturgeschichte im Freistaat war das Baudenkmal vollständig saniert worden. Heute dient das Kaufhaus Schocken im übertragenen Sinne als Schaufenster der sächsischen Archäologie.

Neben der archäologischen Dauerausstellung befassen sich drei Ausstellungsbereiche mit der „Archäologie des Kaufhauses“: Leben und Wirken des Architekten Erich Mendelsohn, Aufbau und Organisation des Schocken-Warenhauskonzerns sowie der interessanten Persönlichkeit des Kaufmannes, Bibliophilen und Verlegers Salman Schocken. Sie würdigen die wechselvolle Geschichte des Museumsgebäudes.

Stiftung Haus Schminke

Das Haus Schminke ist eines der weltweit bemerkenswertesten Wohnhäuser des 20. Jahrhunderts und gilt als Hauptwerk von Architekt Hans Scharoun im Bereich des privaten Wohnungsbaus. Hans Scharoun…
Stiftung Haus Schminke




Das Haus Schminke ist eines der weltweit bemerkenswertesten Wohnhäuser des 20. Jahrhunderts und gilt als Hauptwerk von Architekt Hans Scharoun im Bereich des privaten Wohnungsbaus.

Hans Scharoun entwarf das Haus 1930 für den Löbauer Nudelfabrikanten Fritz Schminke, der sich "ein modernes Haus für zwei Eltern, vier Kinder und gelegentlich ein bis zwei Gäste" wünschte. Die Umsetzung ist extravagant und funktionell zugleich. Der gebogene Korpus mit Terrassen, Außentreppe und zahlreichen runden Bullaugenfenstern weckt die Assoziation zu einem Schiff. Im Wohnbereich gehen die Räume fließend ineinander über. Großzügige Glasflächen beziehen den Garten als erweiterten Wohnraum mit ein. Neben Weite und Transparenz prägen vielfältige Gestaltungselemente das Raumerlebnis. Sie wurden eigens für das Haus entwickelt und setzen durch Form und Farbe besondere Akzente. Die Wirtschaftsräume mit Frankfurter Küche und der Schlafbereich sind im Gegensatz dazu bewusst spartanisch gehalten - mit leicht zu reinigenden Oberflächen und platzsparenden Einbauschränken. Die Gartenanlage gestaltete Herta Hammerbacher als ein dynamisches Verbindungsglied zwischen Architektur und Landschaft. Bauliche Elemente wurden in ihren Grundformen und Materialien im Garten fortgeführt, um eine Synthese von Organik und Anorganik zu erzeugen. Dieser Gestaltungsansatz war ganz typisch für die Landschaftsarchitektin, die über zwei Jahrzehnte der Arbeitsgemeinschaft Gartengestaltung in Bornim um Karl Foerster und Hermann Mattern angehörte.

Die Stiftung Haus Schminke hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses herausragende Architekturdenkmal als Zeugnis des "Neuen Bauens" für kommende Generationen zu bewahren und zum kulturellen Treffpunkt für Architektur- und Kunstbegeisterte aus aller Welt zu machen.

Die rechtsfähig anerkannte Stiftung Haus Schminke hat im Mai 2009 die Trägerschaft für das Architekturdenkmal von der Stadt Löbau übernommen. Sie konzentriert sich fortan voll auf den Erhalt und die Belange von Haus Schminke.

Neben Erhaltungsmaßnahmen gehört es zu den zentralen Aufgaben der Stiftung, das Haus auf Grundlage eines attraktiven kulturellen Nutzungskonzepts der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Mit themenbezogenen Führungen, Ausstellungen und dem Angebot, im Haus zu übernachten, sollen gezielt auch architektur- und kunstinteressierte Individualtouristen angesprochen werden. Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, den Betrieb und Unterhalt denkmalverträglich und auf Dauer wirtschaftlich zu gewährleisten.

Aufgabe der Stiftung ist es außerdem, das Haus Schminke wissenschaftlich zu erforschen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und vorhandener Unterlagen aus der Entstehungszeit sollen verloren gegangene Einrichtungselemente rekonstruiert werden.

Die Stadt Löbau und die Hess AG haben als Gründungsstifter den Grundstock gelegt, um Hans Scharouns "liebstes Haus" als Erbe für künftige Generationen zu erhalten, sinnvoll zu nutzen, wissenschaftlich zu erforschen und öffentlich zugänglich zu machen. Damit die Stiftung ihre vielfältigen Aufgaben langfristig umsetzen kann, ist sie auf Zustiftungen von Unternehmen, staatlichen und privaten Institutionen sowie von Bürgern angewiesen.

Technische Sammlungen Dresden

Die Technischen Sammlungen Dresden sind Museum und Science Center. Dresden ist seit dem 19. Jahrhundert ein Zentrum von Hochtechnologie-Industrien und technischer Bildung. So befindet sich unser…
Technische Sammlungen Dresden




Die Technischen Sammlungen Dresden sind Museum und Science Center. Dresden ist seit dem 19. Jahrhundert ein Zentrum von Hochtechnologie-Industrien und technischer Bildung. So befindet sich unser Museum in einem früheren Produktionsgebäude der weltbedeutenden Dresdner Kameraindustrie.

Unsere Ausstellungen und Bildungsprogramme verbinden Schlüsselfragen der Entwicklung von Technik, Kultur, Gesellschaft und Ökologie mit der Kompetenz von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Entdecken Sie unser Erlebnisland Mathematik und die interaktive Mikroelektronik-Ausstellung COOL X. Insbesondere Kinder und Jugendliche laden wir zum Experimentieren und spielerischen Kennenlernen von Naturphänomenen, wissenschaftlicher Methoden und Grundlagen der Technik ein. Unsere Spiel- und Experimentierangebote und das Technische Theater machen den Besuch der Technischen Sammlungen zu einem Erlebnis für Kinder- und Jugendgruppen.

Erfahren Sie außerdem mehr zur Geschichte der Fotografie, des Computers und der Musikkonserven. Unsere Wechselausstellungen stellen Positionen der internationalen zeitgenössischen Fotografie vor, untersuchen die Geschichte der Fotografie in den Wissenschaften und schöpfen aus den reichen eigenen Beständen zur Stadtbild- und zur Porträtfotografie.

Erleben Sie Technik und Wissenschaft als Teil unserer Kultur!

Tuchfabrik Gebr. Pfau

Erleben Sie am authentischen Ort alle Schritte der Tuchherstellung von der Garnproduktion bis zum Weben. Die ehemalige Tuchfabrik mit ihren bis heute erhaltenen Gebäuden, technischen Anlagen und…
Tuchfabrik Gebr. Pfau




Erleben Sie am authentischen Ort alle Schritte der Tuchherstellung von der Garnproduktion bis zum Weben. Die ehemalige Tuchfabrik mit ihren bis heute erhaltenen Gebäuden, technischen Anlagen und Maschinen sind ein einzigartiges Zeugnis der Textilindustrie des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Hier wird die Geschichte der Textilindustrie Westsachsens, einer der vormals wichtigsten deutschen Textilregionen, lebendig. Zu besichtigen sind die historischen Spinn- und Websäle, wie auch Wasch-, Färbe- und Trockenanlagen. Die größtenteils original erhaltenen Maschinen werden von Fachleuten vorgeführt.

Verkehrsmuseum Dresden

Reisen Sie durch die Geschichte des Verkehrs! Erfahren Sie, wie sich Mobilität im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und moderne Verkehrsmittel unsere Gesellschaft grundlegend beeinflusst haben.…
Verkehrsmuseum Dresden




Reisen Sie durch die Geschichte des Verkehrs! Erfahren Sie, wie sich Mobilität im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und moderne Verkehrsmittel unsere Gesellschaft grundlegend beeinflusst haben. Entdecken Sie auf 5.000 Quadratmetern einzigartige Originale und imposante Modelle. Nur bei uns sehen Sie die älteste original erhaltene deutsche Dampflokomotive, die 1861 bei Richard Hartmann in Chemnitz gebaute „Muldenthal“.

Das Verkehrsmuseum widmet sich den vielfältigsten Themen der mobilen Welt und präsentiert Ausstellungen zu allen vier Verkehrszweigen: Schiene, Straße, Wasser, Luft. Dabei wird ostdeutschen und speziell sächsischen Entwicklungen ein zentraler Platz eingeräumt. Mit seinen bedeutenden Sammlungen und dem reichen Archiv- und Bibliotheksbestand hat das Verkehrsmuseum heute nationale Bedeutung und internationale Ausstrahlung erlangt. Das 1952 gegründete Museum ist seit 1956 im JOHANNEUM zuhause. 1591 als Stallgebäude des kursächsischen Hofes erbaut, ist es heute Dresdens ältestes Ausstellungsgebäude.

Gast- und Sonderschauen, sachkundige Führungen, Themenveranstaltungen, museumspädagogische Aktivitäten und Modelleisenbahnbetrieb ergänzen das ständige Ausstellungsangebot. Das Verkehrsmuseum richtet sich an technikbegeisterte Besucher genauso wie an allgemein kulturhistorisch Interessierte. Dabei soll der Besuch Spaß machen, unterhaltsam sein und ein generationen-übergreifendes Lernen und Erleben für Familien und andere Gruppen ermöglichen.

A. Horch & Cie.

August Horch und Salli Herz gründen 1899 in Köln-Ehrenfeld die Fa. A. Horch & Cie. Mit Unterstützung von Moritz Bauer aus Plauen übersiedelte das Unternehmen 1902 nach Reichenbach i.V. Konflikte mit…
A. Horch & Cie.




August Horch und Salli Herz gründen 1899 in Köln-Ehrenfeld die Fa. A. Horch & Cie. Mit Unterstützung von Moritz Bauer aus Plauen übersiedelte das Unternehmen 1902 nach Reichenbach i.V. Konflikte mit der ortsansässigen Unternehmerschaft führten 1904 zur Standortverlegung nach Zwickau, wo das Unternehmen als August Horch & Cie. Motorenwagen AG (Zwickau) firmierte. Hier wurden neue Gesellschafter, darunter der Zwickauer Stadtrat und Unternehmer Friedrich Paul Fikentscher, aufgenommen.

Nach Streitigkeiten verließ August Horch 1909 das Unternehmen und gründete mit befreundeten Investoren aus der Region Zwickau am 16. Juli 1909 die August Horch Automobilwerke GmbH. Die Marke Horch übersetzte er ins Lateinische: Aus Horch (Höre!) wurde die Marke Audi. Das Unternehmen firmierte ab 1910 als Audi Automobilwerke GmbH Zwickau, ab 1915 als Audiwerke Zwickau AG.

Durch die Fusion der sächsischen Automobilindustrie 1932 zur Auto-Union AG wurden Horch und Audi  wieder zusammengeführt. Mit der Verstaatlichung 1948 wurde aus Audi das VEB Automobilwerk Zwickau, aus Horch der VEB Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau. Im Zuge der Privatisierung zwischen 1990 und 1993 entstanden Folgeunternehmen, die die Automobilbautradition in Zwickau fortsetzen.

ABS Robur

Planung, Organisation und Durchführung von Dienstleistungen und Maßnahmen zur Unterstützung der Strukturentwicklung und des Arbeitsmarktes, insbesondere durch: innovative…
ABS Robur




Planung, Organisation und Durchführung von Dienstleistungen und Maßnahmen zur Unterstützung der Strukturentwicklung und des Arbeitsmarktes, insbesondere durch: innovative Projekte/Produktionsentwicklung, vorranging durch: Leistung aktiver Beiträge zur Strukturentwicklung und zum Arbeitsmarkt, sinnvolle Verknüpfung von erstem Arbeitsmarkt und öffentlich geförderter Arbeit, effektive Nutzung von Förderprogrammen, Erarbeitung und Erprobung neuer Lösungsansätze zur Arbeitsmarktpolitik. Aufbau und Betreibung von wirtschaftlichen Geschäftsfeldern in den Bereichen: Handwerkstätigkeit Maurer und Betonbauer, Durchführung von Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau, Managementleistungen in kaufmännischen und technischen Bereichen, Unterstützungen von Existenzgründungen u.a. durch Ausgründungen. Organisierung und Durchführung von Maßnahmen der öffentlich geförderten Arbeit zur Aktivierung und Qualifizierung arbeitsloser Arbeitnehmer vor allem: zur Unterstützung der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, zum möglichst sozialverträglichen Übergang in eine Form der Altersruhe, Erbringung von Leistungen zur Entwicklung der Infrastruktur, Gewerbe, Fremdenverkehr/Tourismus, Kunst/Kultur/Bildung und zur Beseitigung bzw. Vermeidung von Umweltschäden und -belastungen.

Ackerbürgermuseum Reichenbach

In dem kleinen, original wieder aufgebauten Haus mit seinem Hof und Garten kann in das Leben der so genannten 'Ackerbürger' um 1900 Einblick genommen werden. Neben ihrer Arbeit in der Fabrik, in…
Ackerbürgermuseum Reichenbach




In dem kleinen, original wieder aufgebauten Haus mit seinem Hof und Garten kann in das Leben der so genannten 'Ackerbürger' um 1900 Einblick genommen werden. Neben ihrer Arbeit in der Fabrik, in Handel und Gewerbe, betrieben die Einwohner Reichenbachs zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes eine bescheidene Landwirtschaft im Nebenerwerb. So gehörte zu jedem innerstädtischen Grundstück auch ein kleiner Acker vor der Stadt.

Die rekonstruierte Inneneinrichtung des Wohnhauses ist ein Spiegel kleinstädtischer Lebensweise. Die engen Räume lassen die einfachen Verhältnisse ihrer einstigen Bewohner wieder spürbar werden. Bei der Einrichtung wurde sehr viel Wert auf Detailtreue gelegt, so dass sich für viele Besucher so manches interessante Ausstellungsobjekt vielleicht auch mit persönlichen Erinnerungen verknüpfen lässt. Im Obergeschoss finden Sonderausstellungen statt.

In den Hofgebäuden befinden sich weitere Ausstellungsteile. Dabei sollte der Werkstatt eines Glasdrückers besondere Aufmerksamkeit zu teil werden. In einem Ofen wurde das Glas erhitzt und in zähflüssigem Zustand mit Zangen in Formen gepresst. Aus farbigem Stangenglas entstanden so einst Plaketten, Rückstrahler und andere gläserne Kleinteile. Bei Museumsfesten wird der Schmelzofen in Betrieb genommen und diese alte Handwerkstechnik vorgeführt.

In einem anderen Nebengebäude sind Exponate zur Imkerei ausgestellt. Einige Ackerbürger widmeten sich der Bienenzucht zumeist für den Eigenbedarf. In den Sommermonaten kann den fleißigen Pollensammlern in einer gläsernen Schaubeute bei der Arbeit zugesehen werden. Der kleine Garten mit Blumen, Gemüse und Kräutern ist als typische Anlage eines Ackerbürgergartens gestaltet und enthält eine Auswahl an Bienenweidepflanzen.

Actien-Spinnerei Chemnitz

Die Actien-Spinnerei konstituierte sich in Chemnitz am 30.März 1857 die damals größte sächsische Aktiengesellschaft außerhalb des Eisenbahnsektors. Die Initiative ging von den Chemnitzer Kaufleuten…
Actien-Spinnerei Chemnitz




Die Actien-Spinnerei konstituierte sich in Chemnitz am 30.März 1857 die damals größte sächsische Aktiengesellschaft außerhalb des Eisenbahnsektors. Die Initiative ging von den Chemnitzer Kaufleuten und Unternehmern August Götze, M.F. Bahnse, Carl Knackfuß aus. Mit einer Million Taler beteiligten sich auch Banken an der Gesellschaft: die ADCA aus Leipzig und die Disconto-Bank aus Berlin.

In der damals größten und modernsten sächsischen Spinnerei wurde 1860 die Produktion aufgenommen. Rund 1.000 Arbeiter produzierten auf 60.000 Spindeln 972.000 Pfund Garn. Das Unternehmen expandierte: 1885 übernahm man die Neefsche Fabrik, 1887–1891 wurde der Maschinenpark erneuert. Schließlich verlegte man die Fabrik zwischen 1895 und 1906 nach Altchemnitz. Hier wurde dann die rund zehnfache Garnmenge gegenüber dem Gründungsjahr hergestellt.

Adam-Ries-Museum

Warum steht Adam Ries noch heute für eine richtige Lösung? Wer ist eigentlich dieser 'Rechenriese', der von 1492 bis 1559 lebte? Weshalb überdauert sein Name ein halbes Jahrtausend? Antworten auf…
Adam-Ries-Museum




Warum steht Adam Ries noch heute für eine richtige Lösung? Wer ist eigentlich dieser 'Rechenriese', der von 1492 bis 1559 lebte? Weshalb überdauert sein Name ein halbes Jahrtausend? Antworten auf diese Fragen gibt das Museum im einstigen Wohnhaus des Rechenmeisters. Tauchen Sie ein in den sagenhaften Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit, in das Zeitalter der Renaissance, der Entstehung eines neuen Weltbildes ... in eine Zeit, in der die Rechenmeister dank des aufkommenden Geldhandels eine wesentliche Stütze von Wirtschaft und Volksbildung sind. Selbst die Künste werden in punkto Perspektive und Proportion durch die Mathematik befruchtet.

Treten Sie ein in die 'Schatzkammer der Rechenkunst', in der, weltweit einmalig, alle drei Rechenbücher von Adam Ries, seine Brotordnung und die handschriftliche 'Coß' als Originalausgaben zu sehen sind. Auch Meisterwerke weiterer großer Persönlichkeiten der frühen Neuzeit gibt es zu entdecken ...

Mit allen Sinnen zeitreisen: auf dass ein jeder - nach Adam Ries - 'die Rechenkunst mit Lust und Fröhlichkeit begreifen möge.'

AG Industriekultur LSH

Die Arbeitsgruppe Industriekultur ist in den Fachbereich Heimatgeschichte und Denkmalpflege des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. eingeordnet. Sie wurde im Jahr 2012 gegründet, weil sich…
AG Industriekultur LSH




Die Arbeitsgruppe Industriekultur ist in den Fachbereich Heimatgeschichte und Denkmalpflege des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. eingeordnet. Sie wurde im Jahr 2012 gegründet, weil sich immer deutlicher zeigte, dass neben der langjährigen Beschäftigung mit Industriebaudenkmalen auch vielfältige Fragestellungen zur Technik-, Kultur- und Sozialgeschichte die Geschichtsforscher interessierten. Diese mehrseitigen Wechselbeziehungen betreffen jeden Menschen in seiner Alltagsbewältigung, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Oft werden diese Erkenntnisse erst im Zusammenhang mit Verlusterfahrungen deutlich. Sie besitzen, insbesondere in Zeiten tiefgreifenden strukturellen Wandels, den Charakter einer leistungsfähigen Ressource zur Bewältigung neuartiger Fragestellungen. Daraus folgt die Zielstellung der AG Industriekultur vorzugsweise an Einzelbeispielen aufzuzeigen, wie Erkenntnisse aus industriekulturell Vergangenem für die Zukunft gewonnen werden können.

Die AG Industriekultur möchte Mitglieder des Landesvereins, Einzelpersonen sowie Interessensgemeinschaften vereinen, die sowohl Technikgeschichte als auch Industriekultur erfassen, untersuchen oder ergründen und zugehörige Zeugnisse bewahren wollen. Die ehrenamtliche Tätigkeit dieser Geschichtsforscher soll mit Hilfe der AG Industriekultur gefördert werden. Bedeutsame Grundlage dabei bilden die Handlungsempfehlungen des wissenschaftlichen Beirates für Industriekultur in Sachsen. Die AG Industriekultur unterstützt den Austausch und die Vernetzung von Personen, Initiativgruppen und Vereinen auf dem Gebiet der Industriegeschichte und Industriekultur unter Nutzung bestehender Kontakte zu Institutionen, Bildungseinrichtungen, Museen, Archiven und Firmen. Die AG Industriekultur kann Raum geben für eingebrachte Einzelthemen, prüft Möglichkeiten einer fachlichen Unterstützung und bietet die Gelegenheit zur Publikation bedeutsamer Projekte in den Medien des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V.

In den rund sechs Jahren des Bestehens der AG Industriekultur unternahmen die Mitglieder themenbezogene Exkursionen und organisierten für ein breites Publikum eine Busexkursion zum Kalkgewerbe mit der Besichtigung von Kalkbrüchen und Kalköfen zwischen Dresden und Pirna. Hauptsächlich beschäftigten wir uns jedoch mit unterschiedlichen Projekten der Industriekultur. Unser erstes Projekt, ein Großraumventilator aus Nossen, der große Luftmengen bei geringem Druckunterschied austauschte und in der Textil- oder Lederproduktion vorwiegend zur Trocknung, Entstaubung und Entdampfung der Materialien diente, konnte vor der Verschrottung bewahrt werden. Ein weiteres Projekt war die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Turmholländer-Windmühle in Dresden-Mickten. Eine an die AG herangetragene Projektidee zur Erarbeitung einer Nutzungskonzeption für ein technisches Denkmal sollte unterstützt werden. Neben der Instandsetzung der Mühle war es das Ziel, eine Begegnungsstätte bzw. einen Museums- und Veranstaltungsraum für Ausstellungen zu schaffen, der gleichzeitig Platz als Archiv für lokale Geschichtsvereine bieten sollte. Mittlerweile ist die historische Mühle verkauft und die Ideen seitens der Akteure konnten nicht realisiert werden. Über den bevorstehenden Abriss des Wasserturms im Gleisdreieck Röderau informierte uns ein ehrenamtlicher Denkmalschützer, der schon einen langen Weg im Kampf gegen den Rückbau des Denkmals hinter sich hatte. Unsere Bemühungen zum Erhalt des Wasserturmes führten zu einer wiederholten Bestätigung der Denkmalwürdigkeit sowie Denkmalwertigkeit durch die zuständigen Behörden verbunden mit der Auflage einer bauhistorischen Dokumentation. Der Abriss des Wasserturms ist mittlerweile leider erfolgt. Die AG Industriekultur befasst sich auch mit der industriekulturellen Entwicklung ganzer Ortsbereiche. Zum Beispiel lassen sich in Dresden-Cossebaude vielfältige Erkenntnisse über Einflüssen auf die Lebensdauer industrieller Unternehmen gewinnen. Unter anderem sind Globalisierungseffekte (auch Marketing) aus Vergangenheit und Gegenwart an einzelnen Unternehmen erkennbar, etwa an der Entwicklung der Firma G. Meurer von 1873 über VEB Wärmegerätewerk Dresden bis zur heutigen ascobloc Gastro-Gerätebau GmbH Dresden. Darüber hinaus beschäftigt sich die AG Industriekultur ebenfalls mit kleineren Projekten wie dem unter Denkmalschutz stehenden Milchkeller von Dresden-Langebrück, einem früheren Vorort. Vom Milchkeller sind noch alle baulichen Teile erhalten, allerdings in einem zum Teil desolaten Zustand. Als letztes Projekt sei eine in Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen gelegene Band- und Gurtweberei genannt. Die im Jahr 1727 gegründete Firma ist die erste mechanische Band- und Gurtweberei Sachsens. Im Gebäudekomplex befindet sich unter anderem ein unter Denkmalschutz stehender Websaal. Für den Gesamtkomplex gilt es eine Nutzungsmöglichkeit zu finden.

Die AG Industriekultur will verschiedene Aspekte der Industriekultur an interessanten Orten aufzeigen. Besonders Zeitzeugen oder Heimatforscher sollen zur Mitarbeit ermuntert oder zur Einbringung ihres Wissens aufgefordert werden. Alle Informationen zur Industriekultur sind von Interesse: Lebenserinnerungen, technische Denkmale, verschwundene Villen und Fabriken, historische Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen, Grabstätten von Fabrikbesitzern und Arbeitern, Firmenchroniken oder gedrucktes Material. Durch Publikationen, Exkursionen, Diskussionsveranstaltungen oder Vorträge sowie durch die Dokumentation von Bild- und Tonaufnahmen soll Industriekultur einer breiten Öffentlichkeit nahe gebracht werden. Als Arbeitsgruppe des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. bestehen weitgefächerte Austausch- und Betätigungsmöglichkeiten. Herzlich Willkommen in der AG Industriekultur!

AG Kalkofen Borna

Die Arbeitsgemeinschaft Kalkofen Borna erhält seit 2007 einen Trichterofen als technisches Denkmal und betreibt seit 2011 ein Museum zum Kalkabbau in der Region. Das Museum Historisches Kalkwerk Borna…
AG Kalkofen Borna




Die Arbeitsgemeinschaft Kalkofen Borna erhält seit 2007 einen Trichterofen als technisches Denkmal und betreibt seit 2011 ein Museum zum Kalkabbau in der Region. Das Museum Historisches Kalkwerk Borna dokumentiert im Technischen Denkmal Ofen 5 die Geschichte des über 600 Jahre bestehenden Kalkgewerbes im Elbtalschiefergebirge. Der in der Region gewonnene Kalkstein lieferte in früheren Jahrhunderten den Mörtelgrundstoff für die sächsischen Elbstädte bis Wittenberg. Durch die Erfindung des Kalkbrennens mit Steinkohle in so genannten Schnelleröfen ab dem 18. Jahrhundert breitet sich die Kalkbrennerei in der Region stark aus. Insbesondere die große Anzahl bäuerlicher Kalköfen, in denen Bauern ihren Düngekalk selbst brannten, führte dazu, dass nach 1800 die sachsenweit höchste Dichte an Kalköfen zu verzeichnen war. Im Laufe der Industrialisierung kam es dann zu einer Konzentration weniger Kalkwerke, die mit leistungsfähigeren Kalköfen arbeiteten. Im Museum Historisches Kalkwerk Borna wird die Geschichte des Gewerbezweiges sowie damit verbundener Aspekte eindrücklich präsentiert. Ein Themenweg, der weitere historische Kalköfen und Steinbrüche der Region zwischen Maxen und Berggießhübel erschließt, befindet sich im Aufbau.

Albert Gieseler

Der Industriearchäologe Albert Gieseler baut seit 1990 eine umfangreiche Datenbank erhaltener Dampfkraftanlagen auf. In der Datenbank erfasst sind noch existierende Anlagen und ihre heutigen…
Albert Gieseler




Der Industriearchäologe Albert Gieseler baut seit 1990 eine umfangreiche Datenbank erhaltener Dampfkraftanlagen auf. In der Datenbank erfasst sind noch existierende Anlagen und ihre heutigen Standorte, außerdem Betreiber und Hersteller der Dampfmaschinen und -anlagen. Damit liegt eine umfangreiche Übersicht auch zu sächsischen Herstellern und Überlieferungsorten in Sachsen vor.

Veröffentlichungen: Otfried Wagenbreth/Helmut Düntzsch /Albert Gieseler: Die Geschichte der Dampfmaschine. Historische Entwicklung, Industriegeschichte, technische Denkmale. 2. Aufl. Münster 2011

AMC Arbeitskreis Modellbahn Chemnitz e.V.

Die kleinen Züge verlassen den Bahnhof von "Karlstadt" und fahren über eine lange Strecke in die sächsische Mittelgebirgslandschaft mit sächsischer Schmalspurbahn und vielen vorbildgerechten…
AMC Arbeitskreis Modellbahn Chemnitz e.V.




Die kleinen Züge verlassen den Bahnhof von "Karlstadt" und fahren über eine lange Strecke in die sächsische Mittelgebirgslandschaft mit sächsischer Schmalspurbahn und vielen vorbildgerechten Modellbauten. Wir sind auf der 50 m² großen Großanlage im Maßstab 1:87 mit Großstadtverkehr (Straßenbahn und Bus) unterwegs. Hier läßt sich sächsische Industriekultur erleben: an den Bauten und an den Fahrzeugen. Der Bogen wird gespannt von der Sächsischen Maschinenfabrik Chemnitz bis zum Chemnitzer Modell als moderne Stadt und Umland vereinende Komponente.

Auch die 30 m² große Vereinsanlage im Maßstab 1:22,5 mit vier verschiedenen Spurweiten und der Vorführung interessanter Verladetechniken, die typisch für Schmalspur- und Industriebahnen waren, begeistert die Besucher.

Anker-Teigwaren-Fabrik Richter & Loeser

Durch ihren unmittelbaren Bezug zum benachbarten Haus Schminke sowie den von Hans Scharoun begonnenen Umbau gilt die Fabrik als ein bedeutendes Industriedenkmal der Moderne. Die 1874 gegründete…
Anker-Teigwaren-Fabrik Richter & Loeser




Durch ihren unmittelbaren Bezug zum benachbarten Haus Schminke sowie den von Hans Scharoun begonnenen Umbau gilt die Fabrik als ein bedeutendes Industriedenkmal der Moderne. Die 1874 gegründete Teigwarenfabrik Loeser & Co., seit 1875 Loeser & Richter, errichtete den Erstbau 1899/1900.

Einen deutlichen Aufschwung nahm das Unternehmen unter der neuen Eigentümerfamilie Schminke. Der Glauchauer Textilfabrikant Wilhelm Schminke hatte das Unternehmen 1904 erworben. Konsequent bauten er und nach seinem Tod 1920 sein Sohn Fritz die bereits 1881 eingeführte Schutzmarke „Anker“ zu einer überregional und international bekannten Marke aus. Mit seinem innovativen und erfolgreichen Marketing sowie einem modernen Maschinenpark zählte das Unternehmen zu den bekannten und erfolgreichen Teigwarenherstellern in Deutschland.

Bereits zwischen 1910 und 1916 wurde die Fabrik um ein Verwaltungs- und Fabrikgebäude aus gelben Klinkern erweitert. Nach dem Bau seines Wohnhauses – dem Haus Schminke – beauftragte der Firmeninhaber den Architekten Hans Scharoun auch mit der Planung für den weiteren Um- und Ausbau der benachbarten Fabrik. Die Umgestaltung der Fabrikfassade sowie neue Sozialräume und der Treppenturm stammen von Scharoun. Das Kesselhaus von 1929 hat der Löbauer Bauunternehmer Walter Vetter errichtet.

Das Unternehmen wurde 1946 enteignet und als verstaatlichter Bertrieb bis 1990 als Nudelfabrik fortgeführt. Nach der Privatisierung wurden noch bis 1992 Teigwaren hergestellt. Seit der Produktionseinstellung werden Teile der Fabrik als Lager und Werkstatt genutzt.

AOK-/Osram-Gebäude

Um die Unterbringungen der vielen in der Glasindustrie tätigen Arbeitnehmer in Weißwasser gewährleisten zu können, gaben nicht selten die Glasproduzenten selbst den Bau von Wohnraum in Auftrag. Auch…
AOK-/Osram-Gebäude




Um die Unterbringungen der vielen in der Glasindustrie tätigen Arbeitnehmer in Weißwasser gewährleisten zu können, gaben nicht selten die Glasproduzenten selbst den Bau von Wohnraum in Auftrag. Auch das Gebäude an der Weißwasseraner Schillerstraße / Ecke Bautzener Straße ist zu diesem Zwecke entstanden. 

Von 1936 an wurde der Bau zur Unterbringung leitender Angestellter der OSRAM GmbH genutzt. Moderne Formensprache, wie beispielsweise die halbrunde Fassadengestaltung, spiegelten den sachlichen Zeitgeist der 1930er Jahre wider. Trotz der modernen Bauweise weist das Wohnhaus auch traditionelle Elemente des Heimatschutzstils auf. Einen regionalen Bezug bilden die durchgehend mit dem regional gewonnenen Isle-Klinker verblendeten Fassaden.

Nach Gründung der DDR beheimatete das Gebäude die SED-Kreisleitung, weswegen der Bau auch heute noch im Volksmund gerne als „kleiner Kreml“ betitelt wird. In diesem Nutzungszeitraum wurden einige bauliche Änderungen vorgenommen. Zur Bautzener Straße hin wurde neben einem zweigeschossigen Treppenhaus ein zweigeschossiger Bürotrakt angeschlossen. Trotz Bezüge zum ursprünglichen Bau durch einen verklinkerten Sockel oder in Klinker ausgeführte umlaufende Gesimsbänder, hebt sich der Erweiterungsbau durch seine Kubatur und die helle Fassadengestaltung deutlich vom Bestand ab.

Nachdem durch die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der DDR keine Ausbildungsstätte für Fachkräfte der Glastechnik mehr bestand, wurde die Errichtung einer Fachschule in Weißwasser beschlossen. Das neue Schulgebäude sollte an der Bautzener Straße, gegenüber dem OSRAM-Wohnhaus, entstehen. Bis Abschluss der Bauarbeiten an dem Bestand einer ehemaligen Villa und der Inbetriebnahme der Fachschule ab ca. 1954 wurde das „OSRAM-Gebäude“ übergangsweise als Teil der Glasfachschule genutzt.

Arbeitsgruppe Museum Hellerau

Das zentrale Ziel der seit September 2010 wirkenden Arbeitsgruppe Museum im Verein Bürgerschaft Hellerau e. V. ist die Errichtung einer musealen Institution in Hellerau, der ersten und…
Arbeitsgruppe Museum Hellerau




Das zentrale Ziel der seit September 2010 wirkenden Arbeitsgruppe Museum im Verein Bürgerschaft Hellerau e. V. ist die Errichtung einer musealen Institution in Hellerau, der ersten und kulturgeschichtlich bedeutendsten deutschen Gartenstadtgründung. Die Entstehung und Entwicklung des Dresdener Stadtteiles ist aufs engste an das Unternehmen Deutsche Werkstätten Hellerau geknüpft – ein entscheidendes Stück sächsischer Industriekultur, gleichsam ein Zukunftsentwurf einer Einheit von Wohnen, Arbeiten und Kultur.

Perspektivisch könnte ein Ring verschiedener Örtlichkeiten mit zugeordneten Themen unter einem organisatorischen Dach „Hellerau-Museum“ entstehen, die grundsätzliche Konzeptidee verbindet also, auf Basis verschiedener Träger, einen Rundgang durch die Siedlung mit „musealen Orten“. Dementsprechend vereint unsere AG derzeit im Ansatz Mitglieder aus dem Bürgerverein, den Deutschen Werkstätten Hellerau und dem Europäischen Zentrum der Künste.

Einen festen Ausstellungsort gibt es (noch) nicht. Wir bieten jedoch verschiedene öffentliche Veranstaltungen sowie auf Wunsch Führungen durch die Gartenstadt Hellerau an.

Arbeitskreis Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig

Der Arbeitskreis ist eine fächerübergreifende Plattform für das Thema Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig. Die Beschäftigung mit Industriekultur wird durch seine Mitglieder in Lehre und…
Arbeitskreis Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig




Der Arbeitskreis ist eine fächerübergreifende Plattform für das Thema Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig. Die Beschäftigung mit Industriekultur wird durch seine Mitglieder in Lehre und Forschung verankert sowie durch Kooperation mit Partnern in der Region vorangetrieben.

Bislang wurde die Kultur des Industriezeitalters überwiegend historisch betrachtet. Eine solche Fokussierung stärkt die verbreitete Haltung vom abgeschlossenen Industriezeitalter. Gerade die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens und Leipzigs in den letzten 25 Jahren oder die Entwicklung der HTWK Leipzig zeigen jedoch deutlich, dass dies keineswegs der Fall ist. Das Industriezeitalter ist nicht beendet, es wandelt sich und mit ihm seine vielfältigen materiellen und immateriellen Kulturen. Das Industriezeitalter charakterisieren neben dem permanenten Wandel von Allem, die Entpersönlichung ökonomischer Beziehungen und der hohe Stellenwert der Technik in Wirtschaft und Alltag. Industriekultur wird als Auseinandersetzung mit diesem Wandel, seiner Bewusstmachung und Gestaltung begriffen. Sie stellt sich dabei aktuellen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen, bietet Erklärungen und wird zur Haltung.

Die HTWK Leipzig ist ein Kind des Industriezeitalters. Mit Gründung der Königlichen Baugewerksschule wurde im Jahr 1838 die ingenieurstechnische Ausbildung in Leipzig etabliert. In rund 170 Jahren hat sich diese Ausbildungsstätte zur heutigen vielschichtiger angelegten Hochschule gewandelt, die Technik, Wirtschaft und Kultur miteinander vereint. Industriekultur schafft eine verbindende Klammer für den Austausch zwischen diesen Kernbereichen unserer modernen Gesellschaft. Sie kann die Lehr- und Forschungsprofile der HTWK Leipzig sinn- und identitätsstiftend miteinander verknüpfen und damit die interne und externe Wahrnehmung dieser Profile stärken sowie eine thematische Brücke in die Gesellschaft schlagen.

Architektenkammer Sachsen

Vorrangige Aufgabe der Architektenkammer ist es, "das Bauwesen, insbesondere die Baukultur, die Baukunst, den Städtebau und die Landschaftsgestaltung zu pflegen, zu fördern und wirksam zu…
Architektenkammer Sachsen




Vorrangige Aufgabe der Architektenkammer ist es, "das Bauwesen, insbesondere die Baukultur, die Baukunst, den Städtebau und die Landschaftsgestaltung zu pflegen, zu fördern und wirksam zu unterstützen", "die beruflichen Belange der Gesamtheit der Kammermitglieder und das Ansehen des Berufsstandes zu wahren und zu fördern" und die Erfüllung der im Gesetz festgeschriebenen Berufspflichten zu überwachen.

Für spezifische und für den Architektenberuf typische Sachgebiete führt die Architektenkammer eine Liste von Sachverständigen. Sie wirkt mit bei der Bestellung von öffentlich vereidigten Sachverständigen.

Die Kammer nimmt zu wichtigen Fragen der Entwicklung von Planungs- und Baukultur Stellung. Sie vertritt den Berufsstand besonders in ihrer Mitwirkung bei Gesetzen und Verordnungen, die als Grundlagen die Berufsausübung von Architekten und die Gestaltung der baulich-räumlichen Umwelt betreffen.

Ein entscheidendes Instrument zur "Förderung der Baukultur" ist der Architektenwettbewerb. Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens dienen dazu, durch ein vielfältiges Angebot konkurrierender Ideen und Vorschläge gute Lösungen und geeignete Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner als Partner für die gestellte Aufgabe zu finden. Der Wettbewerb bietet dem Auslober ein geeignetes Instrument zur qualifizierten Entscheidungsfindung aufgrund alternativer Lösungsvorschläge. Das Wettbewerbsergebnis wird durch ein transparentes, demokratisch geregeltes Verfahren ohne sachfremde Einflüsse ermittelt. Es ermöglicht dem Auslober unter finanziell günstigen Bedingungen das Auffinden geeigneter Problemlösungen und kann zeitraubende und kostspielige Umwege oder gar Fehlentscheidungen vermeiden helfen.

Maßgebliche Kriterien freiberuflicher Tätigkeit sind für Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner ebenso wie bei anderen Freiberuflern die selbständige, persönliche Erbringung vornehmlich geistiger, im allgemeinen auf qualifizierter Ausbildung beruhender Leistungen, die gekennzeichnet sind einerseits durch eine besondere Bindung an die Belange des Gemeinwohls, andererseits durch die eigenverantwortliche und unabhängige Stellung des Freiberuflers als Sachwalter der Interessen seines Auftraggebers.

Architektengesetz und Architektenkammer schaffen die Grundlagen für diese besondere Qualität freiberuflicher Architektentätigkeit.

Arena am Panometer Leipzig - OPEN-AIR-Veranstaltungsort

Der ehemalige Gasometer in Leipzig bietet heute unterschiedlichsten Veranstaltungen die ideale Fläche unter freiem Himmel. Auf dem Gelände der Stadtwerke Leipzig werden in ehemaligen Gasspeichern…
Arena am Panometer Leipzig - OPEN-AIR-Veranstaltungsort




Der ehemalige Gasometer in Leipzig bietet heute unterschiedlichsten Veranstaltungen die ideale Fläche unter freiem Himmel.

Auf dem Gelände der Stadtwerke Leipzig werden in ehemaligen Gasspeichern nicht nur die einzigartigen 360° Panoramen des Berliner Künstlers Yadegar Asisi inszeniert. Seit 2012 ist das Gelände um ein weiteres Kulturangebot reicher. Im kleinen Gasometer, der Arena am Panometer Leipzig, werden unterschiedlichste Veranstaltungen realisiert. Erbaut im Jahre 1884/1885, wurde der Gasbehälter über 90 Jahre zur Speicherung von Gas benutzt, bevor er 1977 stillgelegt wurde. Die Umnutzung des benachbarten Gasometers zum Panometer durch Yadegar Asisi im Jahre 2003 ebnete den Weg der Revitalisierung des gesamten Geländes. Im Zuge dessen wurde die Arena am Panometer zwischen 2009 und 2012 kernsaniert und beherbergt seitdem Open-Air-Events wie Kino unterm Sternenhimmel, Konzerte oder Theateraufführungen. Die Besonderheiten des zylindrischen Baus mit einer Kapazität von mehreren hundert Plätzen und die einzigartige Atmosphäre des Industriedenkmals machen die Arena am Panometer zu einem fantastischen Erlebnisort für Veranstaltungen unter freiem Himmel, windgeschützt durch Ziegelwände mit großen Bogenfenster-Öffnungen.

Art & Economic History Management

Das Büro arbeitet zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte sowie zu verschiedenen Themen der Industriekultur. Aktuell zum Thema "Industriearchitektur als Teil der industriekulturellen…
Art & Economic History Management




Das Büro arbeitet zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte sowie zu verschiedenen Themen der Industriekultur. Aktuell zum Thema "Industriearchitektur als Teil der industriekulturellen Überlieferung" sowie "Transformation industrieller Erinnerungsstätten in verschiedene Nachnutzungsmöglichkeiten". Es erarbeitet Publikationen, konzipiert und gestaltet Ausstellungen.

Astra Werke AG

Die 1921 in Chemnitz gegründeten Astra-Werke entwickelten sich zu einem weltweit führenden Hersteller von Addiermaschinen. 1928 wurde der Werkbundarchitekt Willy Schönfeld mit dem Fabrikneubau…
Astra Werke AG




Die 1921 in Chemnitz gegründeten Astra-Werke entwickelten sich zu einem weltweit führenden Hersteller von Addiermaschinen. 1928 wurde der Werkbundarchitekt Willy Schönfeld mit dem Fabrikneubau beauftragt. Einfachheit und Zweckmäßigkeit prägen den Bau, der zugleich auch das Geschäftsfeld des Unternehmens in seiner Architektur aufgreift: Der turmartige Aufbau über dem Eingang stilisiert eine Taste der hier hergestellten Büromaschinen.

Auch nach der Verstaatlichung des Unternehmens 1948 und Umfirmierung zu den Ascota-Werken 1959 wurden hier Büromaschinen hergestellt. Unter dem Dach des VEB Robotron wurden von 1980 bis zur Liquidation 1991 Bürocomputer hergestellt.

Das Industriedenkmal wurde 1993/94 zum Verwaltungsgebäude umgebaut.

Audi Automobilwerke

Das Museumsensemble ist ein authentischer Ort der Automobilgeschichte. Zu besichtigen sind u.a. das Wohnhaus des Automobilpioniers August Horch sowie das Kontorhaus der von ihm gegründeten Firma. Der…
Audi Automobilwerke




Das Museumsensemble ist ein authentischer Ort der Automobilgeschichte.

Zu besichtigen sind u.a. das Wohnhaus des Automobilpioniers August Horch sowie das Kontorhaus der von ihm gegründeten Firma. Der 2016 eröffnete Erweiterungsbau des Museums wurde 1910–12 erbaut. Die ehemalige Werkhalle diente erst in jüngerer Vergangenheit überwiegend dem Automobilbau und ist wie die übrigen Gebäude des Museumskomplexes denkmalgeschützt.

August Wellner Söhne

Die 1854 von Christian Gottlieb Wellner gegründete Argentanfabrik nutzte zunächst die Gebäude einer ehemaligen Zinnschmelzhütte. Das Unternehmen etablierte sich als führender Hersteller von Besteck…
August Wellner Söhne




Die 1854 von Christian Gottlieb Wellner gegründete Argentanfabrik nutzte zunächst die Gebäude einer ehemaligen Zinnschmelzhütte. Das Unternehmen etablierte sich als führender Hersteller von Besteck und metallenem Tafelgeschirr aus dem in Aue entwickelten Argentan („Neusilber“).

Anstelle der Schmelzhütte errichtete das Unternehmen zwischen 1884 und 1900 einen Neubaukomplex bestehend aus Fabrikhallen, Gießerei, Walzwerk sowie Produktions- und Verwaltungsgebäuden. Die überwiegend vierstöckigen Gebäude standen zwischen Wettinerstraße, Auerhammerstraße, Industriestraße und Marie-Müller-Straße. Mit den Hofflächen nahm das Fabrikareal rund zwei Hektar ein. Die anspruchsvoll gestalteten Gebäude erfüllte eine wichtige Funktion im Firmenmarketing. Einerseits sind die Firmensignets und Produkte in der Fassade sichtbar, andererseits wurden Bilder des Gebäudes im Marketing eingesetzt, so als zentrales Gestaltungsmotiv in der Aktie von 1913.

Zur Wellner-Fabrik gehörte auch eine Werkssiedlung, die ab 1929 mit Unterstützung des Unternehmens durch die der Erzgebirgischen Wohnungsbau- und Siedlergesellschaft in den Ortsteilen Neudörfel und Lößnitz errichtet wurde.

Ab den 1990er Jahren stand das denkmalgeschützte Gebäudeensemble zu großen Teilen leer. Verschiedene Nutzungsideen zerschlugen sich, das Areal entwickelte sich zunehmend zu einer Industriebrache. Daraufhin wurden große Teile der Produktionsanlagen zwischen 2013 und 2015 abgerissen.

Ein Totalabriss dieses industriekulturell bedeutsamen Ensembles konnte jedoch verhindert werden. Die stadtbildprägenden Gebäude werden durch die Stadt Aue erhalten, schrittweise saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. Das Eckgebäude Marie-Müller-Straße/Industriestraße wurde bereits verkauft und bis 2015 saniert. Von den anschließenden Gebäudeteilen wurde bis 2016 zunächst die Gebäudehülle denkmalgerecht saniert. Das 1924 errichtete Verwaltungs- und Sozialgebäude wird bereits seit längerer Zeit als Verwaltungsgebäude, derzeit als Außenstelle des Landratsamtes des Erzgebirgskreises genutzt. Der ursprünglich vorhandene Verbindungsgang über die Straße ins Werk wurde 2006 abgetragen.

Mit den Weller-Werken ist die Stadt Aue Teil des Netzwerks Zukunftsraum Industriebau.

Auto-Union AG

Im Juni 1932 fusionierte die sächsische Automobilindustrie zum ersten staatlichen Automobilkonzern: der Auto-Union AG. Unternehmenssitz war Chemnitz. Beteiligte Unternehmen waren die aus der August…
Auto-Union AG




Im Juni 1932 fusionierte die sächsische Automobilindustrie zum ersten staatlichen Automobilkonzern: der Auto-Union AG. Unternehmenssitz war Chemnitz. Beteiligte Unternehmen waren die aus der August Horch & Cie. Motorenwagen AG hervorgegangene Horch-Werke AG Zwickau, die Audi-Werke Zwickau AG, DKW und die Autosparte von Wanderer. Aufnehmende Gesellschaft war die Zschopauer Motorenwerke J.S. Rasmussen AG.

1948 wurde das Unternehmen verstaatlicht, die Firma aus dem Handelsregister gelöscht und damit die Marken aufgegeben. Aus Audi wurde so das VEB Automobilwerk Zwickau, aus dem DKW-Motorradwerk der VEB Motorradwerk Zschopau, aus Horch der VEB Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau, die Wanderer-Werke zum VEB Büromaschinenwerk Chemnitz (1953–1990 Karl-Marx-Stadt )und VEB Werkzeugmaschinenbau Chemnitz (1953–1990 Karl-Marx-Stadt ) und die Auto Union AG zum VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt umfirmiert.

In Westdeutschland bestanden die Auto Union GmbH und ihre Marken fort. Bis 1966 übernahm die Volkswagen AG alle Gesellschaftsanteile. 1985 wurde die Firma in Audi AG umbenannt.

Bahnbetriebswerk Glauchau

Dank seiner Lage entwickelte sich Glauchau Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten sächsischen Eisenbahnknoten. Die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen eröffneten 1858 die Bahnstrecke…
Bahnbetriebswerk Glauchau




Dank seiner Lage entwickelte sich Glauchau Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten sächsischen Eisenbahnknoten. Die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen eröffneten 1858 die Bahnstrecke von Chemnitz nach Zwickau. Mit der Eröffnung der Muldentalbahn 1875 entstand in Glauchau der erste Lokschuppen.

Im 1916 errichteten Bahnbetriebswerk Glauchau fanden sich Ende der 1970er Jahre Lokführer zusammen, die als „Pflegekollektiv“ die für hier typische Lokomotive 58 3047 betriebsfähig erhielten. Daraus entstand 1990 der Verein als Freizeitgruppe der Stiftung Bahnsozialwerk, der die namenesgebende Dampflok 58 3047 noch bis Mitte der 1990er Jahre einsetzte. Weitere Fahrzeuge kamen hinzu, so dass heute im Lokschuppen eine Reihe historischer Lokomotiven aller Traktionsarten stationiert sind und zu den Öffnungstagen präsentiert werden können. Darunter befinden sich betriebsfähige Dampfloks wie 35 1097 oder 86 1333, mit der Großdiesellok 118 770 und der E 42 001 weitere bekannte und typische Fahrzeuge der Deutschen Reichsbahn. Darüber hinaus fährt die IG 58 3047 gemeinsam mit anderen sächsischen Vereinen mehrmals im Jahr Sonderzüge zu interessanten Zielen.

Der IG Traditionslok 58 3047 Glauchau e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Bahnbetriebswerk Nossen

Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit 1994 dabei, das Bahnbetriebswerk in Nossen und die als Zellwaldbahn bekannte Eisenbahnstrecke von Nossen nach Freiberg zu erhalten und für…
Bahnbetriebswerk Nossen




Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit 1994 dabei, das Bahnbetriebswerk in Nossen und die als Zellwaldbahn bekannte Eisenbahnstrecke von Nossen nach Freiberg zu erhalten und für Sonderfahrten zu nutzen. Das Eisenbahnmuseum im Bahnbetriebswerk Nossen wird von einer Interessengemeinschaft betrieben und zeigt das im Original erhaltene Ensemble einer solchen Anlage mit Rundlokschuppen, Drehscheibe, Kohlenkran und sonstigen Anlagen zur Versorgung von Dampflokomotiven.

Die Eisenbahn erreichte Nossen 1868 von Döbeln her, die Weiterführung nach Meißen eröffnete noch im gleichen Jahr. Nach Freiberg fuhr 1873 der erste Zug und nach Riesa 1880. Die Schmalspurbahn von Nossen nach Wilsdruff und weiter bis Freital schließlich ging 1899 in Betrieb. Der Niedergang der Eisenbahn rund um Nossen begann mit Einstellung des Personenverkehrs auf der Schmalspurbahn 1972, seit 2015 fahren in Nossen überhaupt keine regulären Reisezüge mehr.

Mit Bau der abzweigenden Bahnen entstand auch ein Lokschuppen, der nach Erweiterungen seit 1923 ein eigenständiges Bahnbetriebswerk bildete. Neben vereinseigenen Loks sind hier auch Leihgaben von anderen Eigentümern ausgestellt, darunter auch betriebsfähige Dampfloks, die für Sonderzüge zu ausgewählten Terminen angeheizt werden. Auch Schmalspurdampflokomotiven sind ausgestellt.

Besondere Höhepunkte sind die Bahnhofsfeste. Da der Verein keine ständigen Öffnungszeiten anbietet, ist vor dem Besuch eine kurze Kontaktaufnahme nötig. Zur vereinbarten Zeit sind dann Vereinsmitglieder vor Ort und ermöglichen einen Rundgang durch den Lokschuppen.

Der IG Dampflok Nossen e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Bahnhof Glashütte

Das im Stile der Zeit errichtete Bahnhofsgebäude wurde von der Bahn bis in die 1990er Jahre genutzt. Im Gegensatz zu vielen brachgefallenen Bahnhofsgebäuden wurde dieses beispielhaft umgenutzt. 2002…
Bahnhof Glashütte




Das im Stile der Zeit errichtete Bahnhofsgebäude wurde von der Bahn bis in die 1990er Jahre genutzt. Im Gegensatz zu vielen brachgefallenen Bahnhofsgebäuden wurde dieses beispielhaft umgenutzt. 2002 erwarb die Roland Schwertner KG das leer stehende Gebäude und richtete hier Verwaltung und Hauptproduktionsstätte ihrer Uhrenproduktion ein.

Der Umbau für die neue Nutzung erfolgte zwischen 2002 und 2005 nach den Plänen des Düsseldorfer Künstlers Klaus Schmidt. Er passte die Raumanordnung auf die Abläufe der Uhrenherstellung an, die in der ehemaligen Schalterhalle stattfindet. Der Eingangsbereich wurde verlegt und ein gläserner Neubau darauf gesetzt. 2008 wurden die Nebengebäude – Schaltwarte und Verbindungsgang – einbezogen.

Basaltwerk Baruth

Zur Verwertung der zur Herrschaft Baruth gehörenden Basaltlager ließ Prinz Ferdinand zur Lippe-Weißenfeld 1929 ein Brecherwerk errichten. Der Absatz des zu Splitt und Schotter verarbeiteten…
Basaltwerk Baruth




Zur Verwertung der zur Herrschaft Baruth gehörenden Basaltlager ließ Prinz Ferdinand zur Lippe-Weißenfeld 1929 ein Brecherwerk errichten. Der Absatz des zu Splitt und Schotter verarbeiteten Hartgesteins an Straßenbauunternehmen war lukrativ. Bereits 1932 verpachtete der Prinz das Werk an das Straßenbauunternehmen Kusische + Töpfer, Guben. Diese baute es weiter aus.

Im Jahre 1951 wurde das Unternehmen zum VEB (K) Basaltwerk Baruth verstaatlicht und in den Folgejahren mit anderen Bauunternehmen vereinigt: 1962 mit dem VEB Betonwerk Bautzen, 1964 mit dem VEB (B) Ostritzer Basaltwerke. 1981 wurde das Werk Teil des VEB Baustoffwerke Borna Kalkwerk Ludwigsdorf, ab 1989 VEB Baustoffwerk Borna.

Das Baruther Werk verblieb in der 1991 privatisierten Bornaer Baustoffwerke GmbH, später SBU Sächsische Baustoffunion Dresden GmbH. Diese modernisierte den Betrieb und legte in diesem Zusammenhang die historische Anlage – heute Technisches Denkmal Basaltwerk Baruth – im Jahr 1993 still. Seit Juni 1998 wird der Steinbruch durch die HWO Hartsteinwerke GmbH & Co KG Ostsachsen, einer Beteiligungsfirma der SBU und der PSW Pließkowitzer Stein- u. Splittwerke GmbH & Co. KG betrieben.

Bauernmuseum Zabeltitz

In einem Dreiseitenhof werden bäuerliche Maschinen und Geräte, restaurierte und nach historischem Vorbild eingerichtete Wohnräume sowie Objekte zur Lebensweise der Landbevölkerung präsentiert.
Bauernmuseum Zabeltitz




In einem Dreiseitenhof werden bäuerliche Maschinen und Geräte, restaurierte und nach historischem Vorbild eingerichtete Wohnräume sowie Objekte zur Lebensweise der Landbevölkerung präsentiert.

Baumwollspinnerei Clauß

Am Standort einer ehemaligen Schneidmühle richtete der Chemnitzer Kattundrucker Benjamin Gottlieb Pflugbeil eine Bleicherei und Färberei ein. Christian Gottlieb Seeber, seit 1798 Firmeninhaber, legt…
Baumwollspinnerei Clauß




Am Standort einer ehemaligen Schneidmühle richtete der Chemnitzer Kattundrucker Benjamin Gottlieb Pflugbeil eine Bleicherei und Färberei ein. Christian Gottlieb Seeber, seit 1798 Firmeninhaber, legt mit Errichtung der Spinnmühle den Grundstein für die Fabrik. 1815 geht die Spinnerei an die Gebr. Clauß über und trägt von nun an deren Namen.

Die kontinuierliche Entwicklung des Unternehmens spiegelt sich in der Architektur wider. Nach verschiedenen Um- und Erweiterungsbauten erhält die Fabrik durch den Neubau mehrerer Produktionsgebäude zwischen 1903 und 1904 ihr heutiges Aussehen und wird deutlich erweitert. Bis 1995 wurde hier Garn hergestellt.

Das Areal spiegelt beispielhaft die Industrialisierung Sachsens im Bereich der Textilindustrie wider: von der wasserkraftgetriebenen ersten Spinnmühle bis hin zum Großbetrieb.

Beispielhaft ist auch die Revitalisierung des Areals nach Stilllegung der Spinnerei. Die 1920 aus mehreren Einzelgemeinden zu einer Verwaltungseinheit zusammengefasste Stadt Flöha besitzt kein historisch gewachsenes Zentrum. Die Spinnerei in der Mitte der Agglomeration ehemaliger Industriedörfer prägt durch ihre Größe und Architektur Stadtbild und –struktur und wird seit 2001 durch die Stadt Flöha zum neuen Stadtzentrum umgebaut.

In der Alten Baumwolle finden sich heute neben dem Marktplatz und Rathaus, eine Kindertagesstätte, eine Bibliothek, ein Einkaufszentrum und Restaurants.  2013/14 wurde die Stadt für dieses Projekt im Rahmen des Projektes Deutschland. Land der Ideen und 2016 mit dem Preis der denkmal. Europäische Leitmesse für Denkmalpflege ausgezeichnet.

Baumwollspinnerei Gebrüder Meinert

Die Spinnerei zählte zu den letzten frühen Zeugnissen des sächsischen Fabrikbaus. Das für die Brüder Meinert als Baumwollspinnerei errichtete Gebäude war der letzte der eindrucksvollen Fabrikbauten…
Baumwollspinnerei Gebrüder Meinert




Die Spinnerei zählte zu den letzten frühen Zeugnissen des sächsischen Fabrikbaus. Das für die Brüder Meinert als Baumwollspinnerei errichtete Gebäude war der letzte der eindrucksvollen Fabrikbauten Johann Traugott Lohses, das in seiner vollen Kubatur erhalten war.

Johann Traugott Lohse (1760–1836), ein Maurermeister aus der Umgebung von Chemnitz, hat neben zahlreichen Kirchen und weiteren Gebäuden die ersten eigentlichen Fabrikgebäude in Sachsen geplant und ausgeführt. Als erster sächsischer Industriearchitekt war Lohse zugleich einer der wichtigsten Architekten des Klassizismus in Sachsen.

Sachsen war vor 200 Jahren neben England Vorreiter der Industrialisierung. Da es für Industriebauten noch keine Bautradition gab, hat Lohse völlig neue Bautypen geschaffen, wobei er sich am Schlossbau orientierte. Für die durch Säulen nobilitierten Fabrikbauten wurde der Begriff des „Palasttyps" geprägt. Die von Lohse für seine Fabrikbauten entwickelte typische Kombination von Dreiviertelsäulen und Mansardendach war einzig nur noch an der Spinnmühle in Lugau erhalten. Damit besaß Lugau mit dem letzten vollständig erhaltenen Exemplar des "Palasttyps" ein Baudenkmal, das gleichermaßen für die Geschichte der Industrialisierung, als auch der Bauepoche des Klassizismus Bedeutung für ganz Europa zukam.

Baumwollspinnerei Hößler

Die ehemalige Baumwollspinnerei ist ein herausragendes Denkmal sächsischer Industriekultur. Die vom Landbaumeister Christian Friedrich Uhlig (1774–1848) errichtete Spinnmühle wurde 2012–2014 durch…
Baumwollspinnerei Hößler




Die ehemalige Baumwollspinnerei ist ein herausragendes Denkmal sächsischer Industriekultur. Die vom Landbaumeister Christian Friedrich Uhlig (1774–1848) errichtete Spinnmühle wurde 2012–2014 durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen saniert und steht heute beispielhaft für einen angemessenen Umgang mit den ersten Industriebauten Sachsens.

Neben dem 14 Jahre älteren Johann Traugott Lohse gilt Uhlig als der zweite den frühen Fabrikbau im Erzgebirgsvorland prägende Architekt. Typisch für seine Spinnmühlen ist neben ihrem hohen Mansarddach eine funktional-konstruktive Ausbildung der Baukörper, die im Gegensatz zu Lohses Bauten nicht durch Monumentalsäulen aufgewertet wurden. So erinnert auch die Hößler'sche Fabrik mit ihren vier Vollgeschossen und neun Achsen eher an repräsentative barocke Bürgerhäuser als an "Fabrikpaläste". Ein Wasserrad im Keller versorgte die Fabrik mit Energie für die in den Obergeschossen aufgestellten Spinnmaschinen.

Zwischen 1880 und 1890 wurde das Gebäude von Friedrich Eduard Lohr zur Möbelfabrik umgebaut. Bis 1990 wurden hier Möbelgestelle gefertigt. Nach Übernahme des Unternehmens durch Lohrs Schwiegersohn Ernst Merkel um 1900 wurde das Ensemble Merkel-Fabrik genannt. 1973 wurde sie verstaatlich, gelangte aber 1990 wieder in den Besitz der Familie Merkel.

2011 kaufte die imk automotive GmbH die Fabrik und baute sie zum Firmensitz und Forschungsinstitut um. Mit diesem beispielhaften Engagement zeigt das Unternehmen eine Möglichkeit für den Erhalt dieser für die sächsische Industriekultur zentralen Bauten auf.

Bayerischer Bahnhof

Der Kopfbahnhof gilt als eines der wenigen Bauzeugnisse aus der Frühzeit des Eisenbahnwesens. Der klassizistische Bau ist daher ein Denkmal der Verkehrsgeschichte von europäischem Rang. Nach…
Bayerischer Bahnhof




Der Kopfbahnhof gilt als eines der wenigen Bauzeugnisse aus der Frühzeit des Eisenbahnwesens. Der klassizistische Bau ist daher ein Denkmal der Verkehrsgeschichte von europäischem Rang.

Nach Inbetriebnahme des Leipziger Hauptbahnhofes 1915 verlor der Bahnhof an Bedeutung und verfiel in den 1980er Jahren zusehens. In mehreren Etappen wurde das Ensemble ab 1992 saniert und umgenutzt. Heute wird das Gebäude gastronomisch genutzt. Nach Bau des City-Tunnels befindet sich unter dem Bahnhof wieder ein Haltepunkt für Züge.

 

 

Bergbaumuseum Altenberg

Die Anfänge des traditionsreichen Zinnerzbergbaus im Raum Altenberg liegen um 1440. Seiner Geschichte bis zur Stilllegung im Jahre 1991 widmet sich das 1957 gegründete Bergbaumuseum. Zum…
Bergbaumuseum Altenberg




Die Anfänge des traditionsreichen Zinnerzbergbaus im Raum Altenberg liegen um 1440. Seiner Geschichte bis zur Stilllegung im Jahre 1991 widmet sich das 1957 gegründete Bergbaumuseum. Zum Museumskomplex gehören die historische Zinnwäsche, der Schaustollen und eine Freiflächenausstellung. Die bereits 1577 urkundlich erwähnte Erzwäsche ist ein bedeutendes technisches Denkmal der Industriegeschichte. Sie ist der letzte Sachzeuge eines früheren kunstvollen Systems alter Pochwäschen, in denen das zutage geförderte Altenberger Zinnerz aufbereitet wurde. Anhand der funktionstüchtigen Maschinentechnik, wie der 40-stempligen hölzernen Pochwerksanlage, kann den Besuchern heute die Entwicklung der Aufbereitungsmethoden der vergangenen Jahrhunderte erläutert werden. Die Ausstellung im Eingangsbereich der Zinnwäsche gibt einen Einblick in die Geologie und die Abbauverfahren der Altenberger Grube und zeigt seltene Minerale aus der Altenberger Erzlagerstätte, bergmännisches Werkzeug und Funktionsmodelle des Bergbaus.

Die Ausstellung widmet sich des Weiteren der Herstellung und Verwendung von Zinn mit einer Sammlung verschiedenster Gebrauchsgegenstände, die zum Teil Produkte aus Altenberger Zinngießereien sind. Ein ehemaliger Erkundungsstollen, direkt neben der Zinnwäsche gelegen, dient seit 1971 als Schaustollen. Der fast waagerecht in den Berg hineinführende Grubenbau zeigt auf einer Länge von 200 m an original nachgestalteten Abbauorten die historische Entwicklung der Erzabbaumethoden in den letzten fünf Jahrhunderten.

Die Großtechnik auf der Freifläche des Museums dokumentiert den technischen und technologischen Stand der Altenberger Grube vor ihrer Stilllegung im Jahr 1991.

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge




Bernhard'sche Spinnerei

Die 1799 errichtete Maschinenspinnerei gilt als erster Fabrikbau Sachsens. Sie war zugleich Vorbild für die Anfang des 19. Jahrhunderts in Sachsen in großer Zahl errichteten Spinnmühlen. Die Nutzung…
Bernhard'sche Spinnerei




Die 1799 errichtete Maschinenspinnerei gilt als erster Fabrikbau Sachsens. Sie war zugleich Vorbild für die Anfang des 19. Jahrhunderts in Sachsen in großer Zahl errichteten Spinnmühlen. Die Nutzung der Wasserkraft bedingte die Ansiedlung erster Fabriken an den Wasserläufen des Erzgebirgsvorlandes. Die hier vorherrschenden geografischen Bedingungen prägten den frühen Fabrikbau in der Region und brachten im Zusammenspiel mit den Erfahrungen und Fertigkeiten der Baumeister einen „sächsischen Fabrikstil“ hervor. Diesen charakterisiert eine palastartige Bauweise mit hohen Mansarddächern, außerdem die Nutzung der Wasserkraft zum Maschinenantrieb.

Die begrenzte Leistungsfähigkeit der Handspinner und die auftretenden Versorgungsengpässe in der Textilherstellung waren – wie bereits zuvor bereits in England – auch in dieser traditionsreichen Textilregion Anlass dafür, Garn maschinell zu spinnen. Beispielhaft wirkten bei der Gründung der Bernhard’schen Spinnerei die für die Frühindustrialisierung in Sachsen wichtigen Faktoren Gewerbetradition, Unternehmergeist, kaufmännisches Know-how und Transfer von technischem Wissen zusammen.

Die Brüder Carl Friedrich und Ludwig Bernhard betrieben seit 1791 eine Textilhandlung in Manchester. Über ihre Niederlassung in Leipzig handelten die Kaufleute englisches Baumwollgarn nach Sachsen und kamen hier mit dem Chemnitzer Kaufmann Johann August von Bugenhagen zusammen. Gemeinsam beantragten sie bei den Behörden die Errichtung der Spinnerei. Das technische Wissen brachte der Mechaniker Evan Evans ein, den die Gebr. Bernhard aus Manchester abwarben. Evans errichtete später mit dem Baumeister Lohse weitere Spinnereien, begründete den Sächsischen Textilmaschinenbau und wurde auch selbst Spinnmühlenbesitzer.

Die Fabrik prosperierte während der Kontinentalsperre, die das europäische Festland vor den qualitativ besseren und preiswerteren englischen Waren schützte. Nach Aufhebung der Kontinentalsperre im Jahr 1815 ging die Spinnerei jedoch in Konkurs.

Nach Eigentümerwechseln wurden die Gebäude in der Folgezeit als Weberei, Maschinenfabrik und Kammgarnspinnerei genutzt. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Neubauten ergänzten das Ensemble. Von den Ursprungsbauten blieben das repräsentative Kontorgebäude und der Gründungsbau der Fabrik von 1799 erhalten. Durch die Umnutzung zur Seniorenresidenz wurde das Industriedenkmal beispielhaft saniert und erhalten.

Berufsschule für die industriellen Berufe (Industrieschule)

Die von Friedrich-Wagner Poltrock entworfene Industrieschule gilt als einer der herausragenden Bauten dieses überwiegend im Raum Chemnitz tätigen Architekten der Moderne. Die seinerzeit größte…
Berufsschule für die industriellen Berufe (Industrieschule)




Die von Friedrich-Wagner Poltrock entworfene Industrieschule gilt als einer der herausragenden Bauten dieses überwiegend im Raum Chemnitz tätigen Architekten der Moderne. Die seinerzeit größte deutsche Berufsschule ist ein rational durchkonstruiertes Schulgebäude, in dem sich moderne Ansätze von Schulorganisation und Architektur vereinen.

Besucherbergwerk 'Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald'

Im oberen Osterzgebirge sind in der bekannten Erzlagerstätte von Zinnwald beiderseits der sächsisch-böhmischen Landesgrenze ab Mitte des 15. Jahrhunderts bedeutsame Mengen von Zinnerzen abgebaut…
Besucherbergwerk 'Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald'




Im oberen Osterzgebirge sind in der bekannten Erzlagerstätte von Zinnwald beiderseits der sächsisch-böhmischen Landesgrenze ab Mitte des 15. Jahrhunderts bedeutsame Mengen von Zinnerzen abgebaut worden. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die Gewinnung des Wolframerzes als Stahlveredeler allmählich enorme Bedeutung, besonders während der beiden Weltkriege. Dazu kam noch seit 1890 der Abbau von 'Zinnwaldit', einem Glimmer, der durch seinen Lithiumgehalt als Legierungsmetall für Aluminium für die deutsche Wirtschaft große Bedeutung erlangte. Diese drei Erze bestimmten in Sächsisch-Zinnwald das Bergbaugeschehen bis zu seiner endgültigen Einstellung am Ende des Zweiten Weltkrieges.

In dieser traditionsreichen Lagerstätte ist 1992 ein räumlich weit ausgedehntes Besucherbergwerk eröffnet worden. Auf einem 2,5 Kilometer langen Rundgang im 'Tiefen-Bünau-Stollen' befährt man etwa eineinhalb Stunden lang imposante Schauorte in den Flöz-Abbauen, besucht die gewaltige 'Reichtroster Weitung' und lässt sich von der schweren, gefahrvollen Arbeitswelt der Bergleute beeindrucken. Die grenzüberschreitende Bebauung der Zinnwalder Erzlagerstätte wird besonders und einmalig an der markierten Grenzlinie in der 'Schwarzwänder Weitung' erlebbar.

Für Gruppen (15 bis 70 Personen) kann im Anschluss an die Grubenbefahrung ein zünftiger Bergschmaus bei Kerzenschein 'vor Ort' gebucht werden.

Besucherbergwerk 'Wismut-Stolln' und Altbergbau 'Hülfe des Herrn Fundgrube'

Eine genaue zeitliche Angabe für den Beginn des Bergbaus in der Region Biensdorf ist nicht möglich. Die heute bekannten schriftlichen Nachrichten zum Bergbau um Merzdorf beginnen erst 1736, zu…
Besucherbergwerk 'Wismut-Stolln' und Altbergbau 'Hülfe des Herrn Fundgrube'




Eine genaue zeitliche Angabe für den Beginn des Bergbaus in der Region Biensdorf ist nicht möglich. Die heute bekannten schriftlichen Nachrichten zum Bergbau um Merzdorf beginnen erst 1736, zu Biensdorf 1756 und zu Sachsenburg 1511. Mit großer Sicherheit setzte der Bergbau aber mit Beginn der Besiedlung der Gegend vor etwa 800 Jahren ein.

Auf dem Gelände des heutigen Bergbauflächendenkmals Erzberg sind noch die Spuren des mittelalterlichen Bergbaus in Form von Pingen und Halden zu sehen. Teilweise sind diese durch die Uranprospektion der SAG Wismut mit Schürfgräben durchzogen. Die Wismut untersuchte das Gelände im Rahmen einer gezielten Prospektion des sächsischen Granulitgebirges auf Uranvorkommen in der Zeit von 1949 - 1951. In Biensdorf musste aufgrund der verbrochenen Grubenbaue und der äußerst kleinen Streckenprofile des Altbergbaus ein Untersuchungsquerschlag aufgefahren werden.

Dieser ist seit 1993 als Besucherbergwerk erschlossen. Der Stolln ist insgesamt 200m lang mit einigen Nebenörtern und einem angefahrenen Schacht aus der Zeit des Uraltbergbaus. Die Wismutanlage befindet sich zu ebener Erde und ist ohne Schutzkleidung für jedermann befahrbar.

Der durch den Wismutquerschlag überfahrene Hülfe des Herrn Stolln wird durch den Bergbauverein seit 1998 gezielt aufgewältigt und ist teilweise schon für Besucher befahrbar. Allerdings ist dies nur mit entsprechender Kleidung und Stiefel, sowie für Leute ohne Platzangst geeignet. Neben der Kunstradstube mit verwölbten Schacht sind einige kleine Untersuchungsstrecken der Altvorderen mit interessanten Details befahrbar. Die Aufwältigungsarbeiten sind noch lange nicht am Ziel, deshalb kommen in unregelmäßigen Zeitabständen neue Bereiche hinzu.

Besucherbergwerk Reichenbach-Stolln (Kuttenzeche)

Inmitten des Lößnitzer Gottes- und Stadtwaldes, zwischen Lößnitz, Aue und Oberpfannenstiel, befindet sich das einstige Grubenrevier der Bergstadt Lößnitz, in der seit mindestens 1382 Bergbau betrieben…
Besucherbergwerk Reichenbach-Stolln (Kuttenzeche)




Inmitten des Lößnitzer Gottes- und Stadtwaldes, zwischen Lößnitz, Aue und Oberpfannenstiel, befindet sich das einstige Grubenrevier der Bergstadt Lößnitz, in der seit mindestens 1382 Bergbau betrieben wurde. Das eigentliche Berggeschrei im südlich gelegenen Kuttengrund setzte jedoch erst ab etwa 1480 ein. Gebaut wurde hauptsächlich auf Silber, Kupfer, Arsen und Blei. Ab 1500 begann der Vortrieb zahlreicher Stollnanlagen von den Talgründen des Kutten- und Fallbaches aus. Bis zum heutigen Tag konnten durch Nachforschungen 56 Stollnanlagen auf einer Fläche von etwa fünf Hektar lokalisiert werden.

Ab 1720 setzte eine Neubelebung des Silber- und Arsenbergbaues in acht Einzelgruben ein. Eine dieser Zechen ist der so genannte Reichenbach-Stolln, im Volksmund als Kuttenzeche bekannt. Besonders der hohe Arsenerzanteil sicherte der Grube bis Oktober 1907 ein bescheidenes Auskommen. Hauptabnehmer und langjähriger Betreiber war das am Schwarzwasser gelegene Privatblaufarbenwerk Niederpfannenstiel, der heutigen Nickelhütte Aue GmbH. Bis 1927 wurden die Betriebsanlagen vorgehalten, dann endgültig aufgegeben. In der Folgezeit erinnerten nur noch verwachsene Bingen und Halden an das einstige Treiben.

Die politische Wende ermöglichte die Gründung eines Vereins zur Bewahrung bergbaulichen Brauchtums in diesem Revier. Seit 1991 befinden sich die Grubenanlagen der Kuttenzeche in der Aufwältigung. Am einstmals übertägigen Zentrum der Zeche im Fallbachtal, einem Nebenarm des Kuttenbaches, entstanden viele Relikte in ehrenamtlicher Arbeit über Jahre neu. Neben dem Mundloch des Reichenbach-Hoffnung-Stollns, dem Förder- und Entwässerungsstollns der Kuttenzeche, konnten inzwischen auch der Bernhardt- und Reichenbach-Stolln sowie das alte Pulverhaus zum Leben erweckt werden.

Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf gehört zum 'Sächsischen Industriemuseum' und zeigt den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.…
Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf




Das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf gehört zum 'Sächsischen Industriemuseum' und zeigt den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Die Einfahrt erfolgt über eine Seilfahrtsanlage bis in 100 Meter Tiefe. Während der Führung werden die Erkundung, Gewinnung und Förderung von Erz vermittelt, funktionsfähige Bergbaugeräte demonstriert und die schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute erlebbar gemacht. Neueste Attraktion ist ein nach historischen Vorlagen errichtetes, funktionsfähiges Wasserrad. Bei jeder Führung ist auch eine Fahrt mit der Grubenbahn dabei.

Im Mineralogischen Museum werden über 1.000 Mineralstufen aus der Grube präsentiert.

Das besondere Klima untertage wird im 'Asthma-Heilstollen' zur Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der oberen Atemwege genutzt.

Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla

Glück Auf und Herzlich Willkommen zum Bergbauerlebnis in den größten Zinnkammern Europas! Wir fahren 3000 Meter mit der Grubenbahn zur Lagerstätte 'Hämmerlein' und zeigen Ihnen hier bei ganzjährig ca.…
Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla




Glück Auf und Herzlich Willkommen zum Bergbauerlebnis in den größten Zinnkammern Europas! Wir fahren 3000 Meter mit der Grubenbahn zur Lagerstätte 'Hämmerlein' und zeigen Ihnen hier bei ganzjährig ca. 14 °C die 'Geheimnisse' des Wismutbergbaus u. a. : Bohrarbeiten von Hand und mit Bohrwagen, Ladearbeiten mit Bagger, Bohr- und Zündschema im Horizontalvortrieb, Firstenstoßbau mit Befahrung des Abbaublocks und Streckenausbau.

Mit einer Länge von ca. 45 Meter , einer Höhe von ca. 12 Meter und der Breite von ca. 10 Meter sind diese Kammern ein beredtes Zeugnis für das fachmännische Können der Wismutbergleute der Grube Pöhla.

 

Besucherbergwerke 'St. Anna-Fundgrube' und 'Segen Gottes Erbstolln' -

Das Bergbaurevier um den Ullersberg zwischen Wolkenburg und Niederwinkel ist eines der ältesten Erzbergbaureviere Sachsens, das seine Blütezeit in der ersten und zweiten Bergbauperiode (1280-1350 und…
Besucherbergwerke 'St. Anna-Fundgrube' und 'Segen Gottes Erbstolln' -




Das Bergbaurevier um den Ullersberg zwischen Wolkenburg und Niederwinkel ist eines der ältesten Erzbergbaureviere Sachsens, das seine Blütezeit in der ersten und zweiten Bergbauperiode (1280-1350 und 1512-1590) erlebte. Auch in jüngerer Zeit gab es immer wieder Versuche, den Abbau neu zu beleben. Gefunden und abgebaut hat man Silber-, Kupfer- und Bleierz. Namentlich überliefert sind mindestens 26 Gruben, leider aber kein einziger Grund- oder Saigerriss.

Seit 1980 erforschen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Altbergbau/Geologie Westsachsen e. V. Geschichte und Zeugnisse des Wolkenburger Bergbaurevieres. Neben den montanhistorischen und geologischen Forschungen hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, die baulichen und Technischen Denkmale des Bergbaus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und bergmännisches Brauchtum zu pflegen.

Regelmäßig finden Führungen in dem seit 2000 als Besucherbergwerk zugelassenen Teilen der St.-Anna-Fundgrube statt. Diese Grube geht auf die Zeit vor 1350 zurück, wurde im 16. Jahrhundert wieder aufgenommen und 1943 noch einmal als Luftschutzraum genutzt. Zu einzelnen Terminen ist auch der Segen Gottes Erbstollen für die Öffentlichkeit zugänglich. Dieses Bergwerk entstammt dem 18. Jahrhundert, dokumentiert verschiedene Vortriebsverfahren dieser Epoche und einige ungewöhnliche Gedingezeichen, daneben aber auch den einzigen untertägigen Aufschluss der geologischen Grenze zwischen altpaläozoischem Schiefergebirge und dem Granulit - dem wohl ältesten Gestein im Freistaat Sachsen.

In einem der ältesten Gebäude des Ortes, dem denkmalgeschützten ehemaligen Bergamtshaus, wurde ein kleines Museum zur Bergbaugeschichte und Mineralogie der Region eingerichtet. Zur Tradition gehören auch geführte Wanderungen durch das Bergbaugebiet, welche geologische und bergbaugeschichtliche Themen zum Inhalt haben. Die Wanderung führt u.a. zu einem Wäldchen auf der Kuppe des Ullersberges, wo noch Pingen und Halden von einer Bergarbeitersiedlung aus dem 14. Jahrhundert ähnlich der wüsten Bergstadt Bleiberg auf dem Treppenhauer bei Sachsenburg zeugen.

Betonhalle

Der denkmalgeschützte Bau wurde für die Internationale Baufachausstellung (IBA) 1913 entworfen. Er war Ausstellungsort und Ausstellungsobjekt zugleich, indem er auch als Bauwerk die Möglichkeiten der…
Betonhalle




Der denkmalgeschützte Bau wurde für die Internationale Baufachausstellung (IBA) 1913 entworfen. Er war Ausstellungsort und Ausstellungsobjekt zugleich, indem er auch als Bauwerk die Möglichkeiten der modernen Stahlbetonbauweise demonstrierte. Elemente aus steinmetzmäßig bearbeitetem Vorsatzbeton veranschaulichten zudem die Gestaltungsmöglichkeiten des Stahlbetons. Der 120 Meter lange Baukörper wird von einer 30 Meter weiten Betonkuppel dominiert. In der Gesamtanmutung ergeben sich deutliche Bezüge zum berühmtesten Kuppelbau der Antike: dem Pantheon in Rom.

Die IBA 1913 galt als bis dahin weltgrößte Leistungsschau der Baubranche. Hauptaugenmerk der Ausstellung lag auf der Bewältigung der hygienischen und sozialen Probleme in den modernen Großstädten durch zeitgemäße Architektur, Bauweisen und Standards. Die Kuppelhalle ist das einzig erhaltene Bauwerk der sonst temporären Ausstellungsbauten auf dem Ausstellungsgelände.

Im Folgejahr wurde die Halle für die Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik (BUGRA) genutzt. Mit Einrichtung der Technischen Messe (heute Alte Messe) im Jahr 1920 auf dem Ausstellungsgelände der IBA 1913 wurde die Halledann Teil des Ensembles fester Ausstellungshallen. Nach einem Umbau wird das Gebäude seit 2006 als Veranstaltungszentrum genutzt. Die rund 780 Quadratmeter Fläche bietet bis zu 2.000 Personen Platz.

biosaxony e.V.

Biosaxony e.V. ist ein gesamtsächsischer Verband für die Biotechnologie und angrenzende Bereiche von Materialwissenschaft bis Medizintechnik in Sachsen. Er repräsentiert die verschiedenen Life Science…
biosaxony e.V.




Biosaxony e.V. ist ein gesamtsächsischer Verband für die Biotechnologie und angrenzende Bereiche von Materialwissenschaft bis Medizintechnik in Sachsen. Er repräsentiert die verschiedenen Life Science Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Interessenvertreter der Branche in Sachsen. Ziele des Verbands sind die Initiierung von Projekten zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern, die Vermittlung von Services, Know-how sowie die Nutzung von Synergien für die weitere Entwicklung der Branche und die Darstellung der regionalen Kompetenzen. Zwei Geschäftsstellen in Dresden und Leipzig stärken die Arbeit vor Ort; mittelfristig sollen auch in anderen Schwerpunktgebieten Sachsens weitere Aktivitäten entwickelt werden.

Bleichert'sche Braunkohlenwerke

Die Brikettfabrik ist eines der letzten Zeugnisse der Braunkohlenindustrie im Südraum Leipzig. Der Vorgängerbau wurde als erste Brikettfabrik im Bornaer Revier errichtet. Inhaber war der Leipziger…
Bleichert'sche Braunkohlenwerke




Die Brikettfabrik ist eines der letzten Zeugnisse der Braunkohlenindustrie im Südraum Leipzig.

Der Vorgängerbau wurde als erste Brikettfabrik im Bornaer Revier errichtet. Inhaber war der Leipziger Unternehmer Rudolf Bleichert. In der angeschlossenen Braunkohlengrube begann durch die Bleichert'schen Braunkohlenwerke Neukirchen-Wyhra im mitteldeutschen Raum der Übergang zur Kohlenförderung mit Großtechnik.

Bis 1971 wurden hier Braunkohlenbriketts hergestellt. Das zur Fabrik gehörende Kraftwerk wurde bis 1991 betrieben. 1997 wurde der Komplex saniert und neu genutzt.

Bockwindmühle Kühnitzsch

Die Bockwindmühle in Kühnitzsch ist ein Technisches Denkmal und wird vom Heimat- und Schulverein Kühnitzsch/Körlitz e.V. betreut. 1812 wurde die jetzige Bockwindmühle gebaut und ist noch voll…
Bockwindmühle Kühnitzsch




Die Bockwindmühle in Kühnitzsch ist ein Technisches Denkmal und wird vom Heimat- und Schulverein Kühnitzsch/Körlitz e.V. betreut.

1812 wurde die jetzige Bockwindmühle gebaut und ist noch voll funktionsfähig. Der Besucher kann sich über das Müllerhandwerk informieren und erfährt, wie aus Getreide Mehl entsteht. Außen, von Weitem sichtbar, die drehenden Windmühlenflügel, und innen das Kammrad, Mühlsteine, Sichter und Elevatoren in Bewegung - so kann das Zusammenspiel der Mahlschritte veranschaulicht werden.

Besonders attraktiv für Besucher ist das 'in den Wind drehen' der Mühle. Denn es wird nicht mehr mit Flock und Winde Stück für Stück gedreht, sondern ein Lanz zieht am Sterz die Mühle in die gewünschte Windrichtung.

Brauerei Vielau

Die familiengeführte Handwerksbrauerei ist eine der kleinsten Brauereien der Region. Mit über 100 Jahre alter Technik wird hier wie zu Urgroßvaters Zeiten ein Mal im Monat Bier gebraut: mit…
Brauerei Vielau




Die familiengeführte Handwerksbrauerei ist eine der kleinsten Brauereien der Region. Mit über 100 Jahre alter Technik wird hier wie zu Urgroßvaters Zeiten ein Mal im Monat Bier gebraut: mit Muskelkraft und dem feinen Gespür des Braumeisters. Das handwerklich gebraute Bier wird in der regionalen Gastronomie „rund um den Schornstein“ angeboten sowie jeden Sonnabend von 10 bis 12 Uhr direkt in der Brauerei ausgeschenkt.

Die Brauerei bietet auch den idealen Rahmen für Firmen- oder Familienfeiern. Im ehemaligen Flaschenkeller finden ca. 25 Personen Platz. In Verbindung mit einer Brauereiführung bietet die Brauerei auch Bierseminare an.

Braunkohle-Bergwerk Dölitz

Die Schachtanlage ist das letzte öffentlich zugängliche Zeugnis des Braunkohlentiefbaus im mitteldeutschen Revier. Das Technische Denkmal ist ein Standort auf der Mitteldeutschen Straße der…
Braunkohle-Bergwerk Dölitz




Die Schachtanlage ist das letzte öffentlich zugängliche Zeugnis des Braunkohlentiefbaus im mitteldeutschen Revier. Das Technische Denkmal ist ein Standort auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle.

Nachdem im Jahr 1894 auf dem Grund des Dölitzer Rittergutes ein 12 Meter mächtiges Braunkohleflöz erbohrt worden war, wurden zwischen 1895 und 1902 ein 73 Meter tiefer Förder- und ein 68 Meter tiefer Wetterschacht abgeteuft und Braunkohle im Tiefbau gefördert.

Durch Abteufen weiterer Schächte und dem Ausbau der oberirdischen Anlagen wurden die Grundlagen für eine industrielle Kohleförderung ab 1906 gelegt. Bis 1908 wurden der Förderturm aus Stahlfachwerk mit einem Schachthaus eigehaust, eine Brecher- und Sortieranlage errichtet, eine zweite Dampfmaschine zur Elektrizitätserzeugung installiert und eine Nasspressanlage zur Brikettherstellung in Betrieb genommen.

Zwischen 1920 und 1930 wurde die Schachtanlage grundlegend modernisiert und die Arbeit  mechanisiert. In diesem Zusammenhang wurden das Fördergerüst auf seine heutige Größe von 30,35 Metern erhöht und das Schachthaus aufgestockt, der Förderbetrieb wurde von Dampfmaschinen- auf Elektroantrieb umgestellt. 1927/28 errichtete die Fa. Adolf Bleichert eine Seilbahn zum Hauptabnehmer der Kohlen: dem Elektrizitätswerk Süd in Leipzig-Connewitz. 1932/33 wurde ein weiterer Schacht abgeteuft.

Bis zur Stillegung des Schachtes wurden noch einige Erweiterungsbauten vorgenommen. Ende 1961 wurde die Kohleförderung endgültig eingestellt, die Schächte wurden in den Folgejahren verfüllt. Trotz grundlegender Erhaltungs- und Sicherungsarbeiten nach 2000 ist die notwendige Sanierung noch nicht abgeschlossen. Derzeit wird durch die private Eigentümergemeinschaft und den Verein "IG Schacht Dölitz" an einer dauerhaften Nutzung des Areals gearbeitet.

Zum denkmalgeschützten Ensemble gehören heute das Schachthaus mit Förderanlage, das Hängebankgeschoss, die Kohlesortierung, die Förderbrücke, die Kauen, das Kontor und der Südwerkbunker.

Brecherwerk Baruth

Das Brecherwerk ist ein einzigartiges technisches Denkmal der Baustoffherstellung. Die Gebäude und ein funktionsfähiger Maschinenpark sind aus der Ursprungszeit erhalten. Später vorgenommene bauliche…
Brecherwerk Baruth




Das Brecherwerk ist ein einzigartiges technisches Denkmal der Baustoffherstellung. Die Gebäude und ein funktionsfähiger Maschinenpark sind aus der Ursprungszeit erhalten. Später vorgenommene bauliche und technische Umbauten ergänzen die ursprüngliche Technik, ohne den Gesamteindruck der Originalanlage zu verwischen.

Das Werk entstand im Zuge der Erschließung der Basaltlagerstätten in der Oberlausitz und ihrer Nutzung als Baustoff  im Straßen- und Eisenbahnbau sowie als Betonzuschlagsstoff. In den 1930er Jahren wurde das Werk weiter ausgebaut und eine Verbindungsbahn zum öffentlichen Schienenetz angelegt. Ein größerer Umbau erfolgte im Jahr 1984 mit der Umstellung des Gesteintransportes von Feldbahnkipploren auf Lkw-Transport.

Bis 1993 wurde im Schotterwerk Basalt zu Brechsand, Edelsplitt oder Mineralgemischen verarbeitet. Ein Verein will diese einzigartige Anlage erhalten und erlebbar machen. Unterstützer sind willkommen!

Brikettfabrik Werminghoff

Die 1994 als Museum eröffnete Energiefabrik Knappenrode ist als größtes Bergbaumuseum des deutschen Braunkohlenbergbaus seit 2005 Teil der Europäischen Route der Industriekultur. Brikettfabriken…
Brikettfabrik Werminghoff




Die 1994 als Museum eröffnete Energiefabrik Knappenrode ist als größtes Bergbaumuseum des deutschen Braunkohlenbergbaus seit 2005 Teil der Europäischen Route der Industriekultur.

Brikettfabriken prägten einst den mitteldeutschen Braunkohlenbergbau. Durch die Brikettierung wurde Braunkohle transportfähig und gelangte so als Heizmaterial in die Haushalte. 1918–1993 stellte die Fabrik Braunkohlenbriketts für den Hausbrand her. Nach ihrer Schließung blieben die imposante Backsteinarchitektur und die Brikettiertechnik erhalten. Erleben Sie hier Architektur und Technik einer Brikettfabrik hautnah.

Brücke Kornhain

Die massiv aus Sandstein erbaute Brücke gilt als älteste genutzt Eisenbahnbrücke Deutschlands. Errichtet wurde sie für die erste deutsche Ferneisenbahn zwischen Leipzig und Dresden in den Jahren…
Brücke Kornhain




Die massiv aus Sandstein erbaute Brücke gilt als älteste genutzt Eisenbahnbrücke Deutschlands. Errichtet wurde sie für die erste deutsche Ferneisenbahn zwischen Leipzig und Dresden in den Jahren 1837–38. Offiziell in Betrieb genommen wurde das Bauwerk mit Eröffnung der Streckenabschnitts Wurzen–Dahlen am 16.09.1838.

Bei notwendigen Sanierungsarbeiten in der über 175jährigen Betriebszeit wurde die Brücke nur im Detail geändert. Der größte Eingriff in die Bausubstanz erfolgte dabei wohl im Jahr 1968. Um die Brücke an den Verkehr anzupassen, wurde in jenem Jahre auf das Sandsteingewölbe eine Schotterwanne aus Stahlbeton gesetzt und der Gleisabstand verbreitert. Heute fahren ICE-Züge mit 200 km/h über das historische 11,32 m weite und 6,80 m hohe Bauwerk.

Seit 1991 ist das Ingenieursbauwerk Denkmal.

Burg Kriebstein

In unmittelbarer Nachbarschaft der Burg Kriebstein entstand 1856 die Papierfabrik Kübler & Niethammer. Die Sonderausstellung "Dicke Luft. Burg Kriebstein und die Papierfabrik 1856-1945" widmet sich…
Burg Kriebstein




In unmittelbarer Nachbarschaft der Burg Kriebstein entstand 1856 die Papierfabrik Kübler & Niethammer. Die Sonderausstellung "Dicke Luft. Burg Kriebstein und die Papierfabrik 1856-1945" widmet sich der Industrialisierung im Zschopautal und dem konfliktreichen Verhältnis der adligen Burgherren und den Papierfabrikanten der Familie Niethammer.

Die Papierfabrik Kübler & Niethammer wuchs in wenigen Jahrzehnten zur größten in Sachsen. Das benachbarte Dorf Kriebethal entwickelte sich im Zuge dessen zu einem Industriedorf mit Eisenbahnanschluss. Die Familie von Arnim auf der Burg Kriebstein sah sich in ihrer sozialen Stellung und wirtschaftlichen Existenz durch die Fabrik bedroht und versuchten die Erweiterung des Unternehmens zu verhindern. Die Folge waren jahrzehntelange Streitigkeiten, besonders wegen der Rauchbelastung. Erst nach 1900 kam es langsam zu einer Entspannung. Dieses Kapitel der Kriebsteiner Geschichte endet 1945, als beide Familien enteignet wurden und in den Westen flohen. Bis heute prägen die Papierfabriken und die Burg den Ort Kriebstein.

 

Die mittelalterliche Burg Kriebstein gilt als Sachsens schönste Ritterburg. Der vollständig erhaltene und komplett sanierte Baukomplex aus der Zeit der Spätgotik, erhebt sich auf steilem Felsen über dem Fluss Zschopau. Entdecken Sie bei Ihrem Besuch die 600-jährige Geschichte der Burg Kriebstein und fühlen Sie sich ins Mittelalter zurückversetzt. Den Kern der Burg Kriebstein bildet das Museum mit einer umfangreichen Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen. Zusätzlich dazu werden zahlreiche Führungen, Kinderprojekte und Veranstaltungen angeboten.

Bürgerinitiative Papierfabrik Golzern

Sachsen versteht sich als Medienstandort mit Tradition. Bereits in der Reformation war die Region ein Zentrum des Druckes von Büchern und Flugblättern. Im Industriezeitalter entwickelte sich Sachsen…
Bürgerinitiative Papierfabrik Golzern




Sachsen versteht sich als Medienstandort mit Tradition. Bereits in der Reformation war die Region ein Zentrum des Druckes von Büchern und Flugblättern. Im Industriezeitalter entwickelte sich Sachsen auch zu einem Zentrum der Papierherstellung. Um 1900 waren hier rund ein Drittel aller Unternehmen der deutschen Papierbranche ansässig. Wesentliche Innovationen gingen aus der sächsischen Papierindustrie hervor. Insbesondere industrielle Massenpapierfabrikate für Zeitungen und Bücher, aber auch zahlreiche Spezialpapiere, etwa Fotopapier oder Sicherheitspapiere, wurden maßgeblich in sächsischen Unternehmen entwickelt und produziert.

Die 1838 eingerichtete Papiermühle in Golzern steht für dieses industriekulturelle Erbe. Nach Verlegung der Firma gilt es nun, eine neue Nutzung für das denkmalgeschützte Ensemble am historischen Standort zu finden. Hierfür setzt sich die Bürgerinitiative zur Rettung der historischen Papierfabrik Golzern ein.

Die Bedingungen hierfür sind weitaus besser als für manch anderen ehemaligen Fabrikstandort.

Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide

In der 'Alten Pfarre', einem der ältesten Gebäude des im 16. Jahrhundert gegründeten Gewerbedorfes, befindet sich seit 2000 das Bürsten- und Heimatmuseum. Das 1651 als Schule gebaute und 25 Jahre…
Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide




In der 'Alten Pfarre', einem der ältesten Gebäude des im 16. Jahrhundert gegründeten Gewerbedorfes, befindet sich seit 2000 das Bürsten- und Heimatmuseum. Das 1651 als Schule gebaute und 25 Jahre später zum Pfarrhaus erweiterte Gebäude beeindruckt durch das erhalten gebliebene Balkenwerk und die Holzdecken.

Im Erdgeschoss werden Maschinen und Hilfsmittel zur Bürsten- und Pinselherstellung, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts zur neuen Erwerbsquelle in Schönheide wurde, sowie eine Sammlung alter Bürsten, Besen und Pinsel ausgestellt. Im Obergeschoss bietet sich dem Besucher eine Sammlung heimatgeschichtlicher Sachzeugen und Dokumente. Wertvolle Einzelstücke sind u. a. eine Gründungsurkunde der Handwerkerinnung sowie eine Gesellenfahne und eine aus Schönheide stammende Weihnachtspyramide um 1830.

 

Cammann Gobelin Manufaktur

Als Partner der sächsischen Industriekultur bewahrt die Cammann Gobelin Manufaktur traditionelle textile Industriekultur und entwickelt diese weiter. Durch Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken der…
Cammann Gobelin Manufaktur




Als Partner der sächsischen Industriekultur bewahrt die Cammann Gobelin Manufaktur traditionelle textile Industriekultur und entwickelt diese weiter. Durch Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken der Textilwirtschaft im Freistaates Sachsen setzen sich die Inhaber für den Diversifizierungsprozess von traditionellen Textilien hin zur hochmodernen technischen Textilien in Sachsen ein. Unterstützt werden außerdem die Aktivitäten des Schönherr 200 e.V. zur Bewahrung der Leistungen von Louis F. Schönherr, dem bedeutenden Webstuhlerbauer und Erfinder vieler textiltechnischer Innovationen, und das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal.

Die von Paul Cammann 1886 in Chemnitz gegründete Möbelstoffweberei etablierte sich schnell auf dem Weltmarkt und belieferte bereits in den 1890er Jahren den englischen Markt. Grundlage für die Fertigung hochwertiger Stoffe waren die Kooperation mit der Webstuhlfabrik Louis Schönherr sowie die eigene Musterabteilung. Wirtschaftlicher Erfolg und Selbstverständnis des Unternehmens spiegelt sich auch im 1926 errichteten Verwaltungs- und Wohnhaus wider: dem ersten Hochhaus in Chemnitz.

Auch nach 1949 fertigte man als exklusiver Lieferant für internationale Kunden. 1994 kam es zu einem Verkauf an einen Architekten. Dieser teilte das Objekt von der Stofffabrikation und verkaufte die Weberei an private Unternehmer. Nach Umzug der Maschinen von Chemnitz in das nahgelegene Braunsdorf, fertigt und verkauft die Cammann Gobelin Manufaktur bis heute exklusive und nach traditionellen Webereiverfahren hergestellte Möbelstoffe.

Chemnitzer Actien-Spinnerei

Der stetig wachsende Bedarf an Garn in der aufstrebenden sächsischen Textilindustrie war Grund für die Chemnitzer Unternehmer August Götze, M.F. Bahnse und Carl Knackfuß, eine große Spinnerei zu…
Chemnitzer Actien-Spinnerei




Der stetig wachsende Bedarf an Garn in der aufstrebenden sächsischen Textilindustrie war Grund für die Chemnitzer Unternehmer August Götze, M.F. Bahnse und Carl Knackfuß, eine große Spinnerei zu errichten. Mit 60.000 Spindeln und 1.000 Arbeitern entstand die damals größte Spinnerei Sachsens. Finanziert wurden das Unternehmen und der Bau der Fabrik durch Gründung einer Aktiengesellschaft. Neben Einzelaktionären waren auch Leipziger und Berliner Banken an dieser Gesellschaft beteiligt.

Konzentrierte sich die Garnherstellung Anfang des 19. Jahrhunderts in den Spinnmühlen an den Flussläufen des Erzgebirgsvorlandes, wurden Fabriken nun zunehmend an zentralen Standorten mit Eisenbahnanschluss errichtet. Der Chemnitzer Actien-Spinnerei kommt hierbei zweifellos eine Vorreiterrolle zu.

Nach Umzug der Spinnerei in einen Fabrikneubau in Altchemnitz erwarb die Stadt Chemnitz um 1906 das Areal. Bis 2004 wurde das Spinnereigebäude verschiedentlich genutzt. Eine neue Nutzung erfährt es durch den Umbau zur zentralen Universitätsbibliothek der TU Chemnitz zwischen 2015 bis 2019. Hierfür wird das historische Gebäude tiefgreifend umgebaut und an die neue Nutzung angepasst. Um das äußere Erscheinungsbild an die historische Alte Aktienspinnerei anzugleichen, werden durch Aufstockung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Obergeschosse die ursprüngliche Kubatur wiederhergestellt sowie die historisch dokumentierte Fassadengestaltung nachempfunden. Im Gebäude vorhandene, besonders wertvolle denkmalgeschützte Strukturen, wie die Tragkonstruktion mit den Gusseisenstützen, Spanngliedern und Gewölbekappen werden integriert und in ihrer ursprünglichen Raumwirkung wieder erlebbar gemacht.

Chemnitzer Geschichtsverein

Der Chemnitzer Geschichtsverein (CGV) knüpft mit seiner Wiedergründung im Jahr 1990 an den Historischen Verein für Chemnitzer Geschichte an. Derzeit ca. 175 Vereinsmitglieder engagieren sich in…
Chemnitzer Geschichtsverein




Der Chemnitzer Geschichtsverein (CGV) knüpft mit seiner Wiedergründung im Jahr 1990 an den Historischen Verein für Chemnitzer Geschichte an. Derzeit ca. 175 Vereinsmitglieder engagieren sich in verschiedenen Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen der Regional-, Stadt- und Stadtteilgeschichte. Im Rahmen des Themas Industriekultur werden regelmäßig Vorträge zu Unternehmen, Unternehmern und anderen relevanten Themen angeboten. Der Verein und seine Arbeitsgruppen organisieren außerdem Exkursionen und Rundgänge mit industriekulturellen Schwerpunkten. In Publikationen von Vereinsmitgliedern werden die Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Chemnitz sowie Aspekte der Technik- und Industriegeschichte behandelt. Der Chemnitzer Geschichtsverein führt eine Tauschbibliothek mit Beständen aus ca. 130 Tauschvereinen im deutschsprachigen Raum und bietet themenbezogene Literaturrecherchen an.

Chursächsiche Veranstaltungs GmbH

Das im Herzen Europas gelegene Bad Elster hat sich als herausragende Kultur- und Festspielstadt mit internationaler Ausstrahlung etabliert. Die Chursächsische Veranstaltungs GmbH ist mit ca. 1000…
Chursächsiche Veranstaltungs GmbH




Das im Herzen Europas gelegene Bad Elster hat sich als herausragende Kultur- und Festspielstadt mit internationaler Ausstrahlung etabliert. Die Chursächsische Veranstaltungs GmbH ist mit ca. 1000 Veranstaltungen und rund 200.00 Besuchern jährlich renommierter Ansprechpartner für Kulturveranstaltungen aller Art und bietet in den historischen Veranstaltungsstätten hochrangige Programme aller Genre.

Consum-Verein Leipzig-Plagwitz und Umgegend

Das ursprünglich als Verwaltungsgebäude des Konsumvereins Leipzig-Plagwitz errichtete Gebäude wurde mehrfach erweitert. Der heute erhaltene Komplex entstand 1929–1932. Mit der Erweiterung der…
Consum-Verein Leipzig-Plagwitz und Umgegend




Das ursprünglich als Verwaltungsgebäude des Konsumvereins Leipzig-Plagwitz errichtete Gebäude wurde mehrfach erweitert. Der heute erhaltene Komplex entstand 1929–1932. Mit der Erweiterung der Verwaltung sowie der Errichtung und Konzentration der Eigenbetriebe entstand ein Produktions- und Verwaltungskomplex für eine der damals größten Konsumgenossenschaften Deutschlands.

Mit dem Hamburger Architekten Fritz Höger wurde einer der namhaftesten Vertreter der norddeutschen Backsteinmoderne gewonnen. Er schuf für den Konsumverein ein "Schiff aus Stein": äußere Form und die Innengestaltung erinnern an einen Überseedampfer. Der um 1890 errichtete Altbau erhielt eine Backsteinverblendung und wurde optisch dem dominierenden Erweiterungsbau angeglichen.

Stolz und Anspruch der Genossenschaft als bedeutendes Wirtschaftsunternehmen und als Avantgarde bei der Lösung sozialer Missstände ihrer Zeit durch eine "neue Wirtschaft" sind in diesem Gebäude zu erkennen. Funktionalität und eine hochwertige Ausstattung sowie eine aus dem Umfeld hervorstechende Architektur machen diesen Bau besonders.

Das Architekturdenkmal ist heute Verwaltungssitz der Konsum Leipzig eG und ein lebendiger Gewerbekomplex mit Büro-, Lager- und Veranstaltungsräumen. Seit 1999 hat die Genossenschaft den Komplex schrittweise saniert. Selbst nutzt sie noch ein Nebengebäude, die übrigen Flächen werden vermietet. Der moderne Stahlskelettbau ermöglicht flexible Flächenzuschnitte für verschiedene Nutzerwünsche. Der hier eingeschlagene Weg zur Entwicklung zeitgemäßer Nutzungs- und Sanierungskonzepte für Industriebauten ist beispielhaft.

CWE - Stadt Chemnitz

Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) gewährleistet von der Existenzgründerberatung bis zur Vermarktung der städtischen sowie der Vermittlung privater…
CWE - Stadt Chemnitz




Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) gewährleistet von der Existenzgründerberatung bis zur Vermarktung der städtischen sowie der Vermittlung privater Gewerbeflächen einen umfassenden Service für ansässige und an einer Ansiedlung interessierte Unternehmen. Eine weitere wesentliche Aufgabe der CWE ist die Vermarktung der Stadt Chemnitz als Wirtschaftsstandort und touristische Destination, gemeinsam mit lokalen und regionalen Partnern.

Industriekultur in Chemnitz

Chemnitz ist eines der bedeutendsten Zentren deutscher Industriekultur. Bereits im Jahr 1798 wurde mit der Errichtung einer Spinnmühle durch Carl Friedrich Bernhard in Chemnitz-Harthau der Grundstein für die spätere Industriemetropole gelegt. In Chemnitz entstanden die ersten Fabriken Deutschlands. Aus den bestehenden Reparaturbetrieben der Spinnmühlen wurden bald Maschinenbaubetriebe, zunächst für Textilmaschinen, dann auch für Dampfmaschinen, Lokomotiven und Werkzeugmaschinen. Es folgten mechanische Webereien, Chemiebetriebe und viele andere Branchen. Kaum eine andere Stadt in Deutschland verfügt über eine größere Zahl an Industriedenkmälern.

Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.

Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der…
Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.




Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Dachverein engagiert sich in der Industriedenkmalpflege und im Naturschutz. Neben seiner koordinierenden Tätigkeit führt der Verein wissenschaftliche Veranstaltungen durch und unterstützt Forschungsvorhaben.

Dampfbahn-Route Sachsen

Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen mit inzwischen mehr als 160 Partnern ist als Ferienstraße durch den Freistaat für alle erlebnishungrigen Gäste nicht nur ein Wegweiser, in dem Bahnen oder Eisenbahnmuseen…
Dampfbahn-Route Sachsen




Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen mit inzwischen mehr als 160 Partnern ist als Ferienstraße durch den Freistaat für alle erlebnishungrigen Gäste nicht nur ein Wegweiser, in dem Bahnen oder Eisenbahnmuseen zu finden sind. Auch Übernachtungsmöglichkeiten mit Ambiente, genussvolle Gastronomie und Erlebnisse für die ganze Familie sind dabei! Von der Muskauer Heide bis zum Wintersportgebiet am Fichtelberg, vom Barockschloss Moritzburg unweit der Landeshauptstadt Dresden bis hin zum Naturpark Zittauer Gebirge verbindet die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen einzigartige Ferienregionen.

Dampflokomobile in der ehemaligen Holzwarenfabrik Abendroth

Bei der Dampflokomobile handelt es sich um eine Einzylinder-Heißdampf-Lokomobile mit Ventilsteuerung und zwei Schwungrädern der Fa. Heinrich Lanz, Mannheim, Masch. Nr. 25178, Baujahr 1910, vermutlich …
Dampflokomobile in der ehemaligen Holzwarenfabrik Abendroth




Bei der Dampflokomobile handelt es sich um eine Einzylinder-Heißdampf-Lokomobile mit Ventilsteuerung und zwei Schwungrädern der Fa. Heinrich Lanz, Mannheim, Masch. Nr. 25178, Baujahr 1910, vermutlich Typ GV 30-E 10 mit 40 PS Leistung, Treppenrostfeuerung, kombiniertem Flammrohr-Rauchrohr-Kessel, ca. 20 qm Heizfläche. Betrieben wurde mit ihr ein Drehstrom-Synchrongenerator der Pöge Elektrizitäts AG in Chemnitz (Drehstrommaschine: Typ EDG 40/1000 Leistung 40 kVA, 1000 U/min, Erregermaschine: Typ GAR 25, 0,15/0,85 kW).

Die Dampflokomobile kam 1940 in die Holzwarenfabrik Abendroth auf dem ehemaligen Gelände einer Erzwäsche. Der vorherige Standort ist nicht bekannt. Die Holzwarenfabrik betrieb ein Sägegatter, eine Holzbiegerei sowie eine Furnierschälmaschine und produzierte Stühle, Rodelschlitten, Schneeschuhe u.ä. Die Dampflokomobile arbeitete bis 1966 und versorgte die Firma über den Generator mit Elektroenergie. Der Abdampf wurde zum Furnierschälen und Holzbiegen verwendet. Die Fabrik schloss 1968. Die Lokomobile wird zu Demonstrationszwecken über einen Elektromotor angetrieben.

Dampfmaschinenverein Roßwein

Roßwein ist eine Kleinstadt im Landkreis Mittelsachsen zwischen Dresden und Chemnitz. Die ehemalige Industriestadt war im Wesentlichen von Textilindustrie geprägt. In vielen Betrieben waren bis in die…
Dampfmaschinenverein Roßwein




Roßwein ist eine Kleinstadt im Landkreis Mittelsachsen zwischen Dresden und Chemnitz. Die ehemalige Industriestadt war im Wesentlichen von Textilindustrie geprägt. In vielen Betrieben waren bis in die 1950er Jahre Dampfmaschinen im Einsatz.

Unsere Dampfmaschine blieb als Einzige im Ort erhalten. Die Tandem-Verbund-Maschine wurde im Jahr 1911 erbaut, 1913 der dazugehörige Dampfkessel der Fa. Carl Sulzberger errichtet, die Anlage 1914 in Betrieb genommen. ÜberTransmission wurden 66 Textilmaschinen angetrieben. Im Jahre 1965 wurden die ersten Maschinen mit Elektromotoren ausgestattet, so war später der Betrieb einer Dampfmaschine überflüssig geworden. Ihre Stilllegung erfolgte im Jahre 1978. Der handgenietete Dampfkessel ist im Originalzustand erhalten. Dampfmaschine und Dampfkessel sind seit 1983 ein Technisches Denkmal.

Dampfmaschine und Dampfkessel blieben 32 Jahre ungenutzt. Erst eine Gründung des Dampfmaschinenvereines im Jahre 2006 machte einen Neustart im Jahr 2010 möglich. Nach knapp 4 Jahren Restaurierungszeit konnte die Dampfmaschine einschließlich des Dampfkessels im Jahr 2010 wieder in Betrieb genommen werden. Zur Realisierung unseres Projektvorhabens hat sich der Verein großen ingenieurtechnischen, handwerklichen, organisatorischen- und logistischen Herausforderungen gestellt. Alle Mitglieder leisteten und leisten nach ihren persönlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnissen und Möglichkeiten einen aktiven, von Idealismus getriebenen, erfolgsorientierten und zielorientierten Beitrag zum gesellschaftlichen anerkannten Erfolg der Vereinsarbeit.

 

Das Ensemble aus Hanomag Dampfmaschine und Dampfkessel ist ein deutschlandweit einmaliges Technisches Denkmal.

Technische Daten:

Hersteller: Hanomag Dampfmaschine (Baujahr 1911)

Bauart: Tandem-Verbundmaschine mit Ventilsteuerung und Proellregler<br<> </br<>

Leistung: 160 PS , 130 U/min

Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands

Dampfnostalgie ist das mitteldeutsche Netzwerk für historischen Schienenverkehr in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eisenbahnmuseen, Dampf-, Schmalspur- und Museumsbahnen, Park-, Feld-, Berg- und…
Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands




Dampfnostalgie ist das mitteldeutsche Netzwerk für historischen Schienenverkehr in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eisenbahnmuseen, Dampf-, Schmalspur- und Museumsbahnen, Park-, Feld-, Berg- und Straßenbahnen sowie Miniaturbahnen werden mit ihren Angeboten präsentiert und touristisch vermarktet.

Dampfsägewerk Großbothen

Mitten im Muldentalland, in ländlicher Idylle, nahe Grimma, steht unser über 100 Jahre altes Sägewerk. Das alte Dampfsägewerk Großbothen kann nach Absprache besichtigt werden. Highlight ist unsere…
Dampfsägewerk Großbothen




Mitten im Muldentalland, in ländlicher Idylle, nahe Grimma, steht unser über 100 Jahre altes Sägewerk.

 

Das alte Dampfsägewerk Großbothen kann nach Absprache besichtigt werden. Highlight ist unsere ebenfalls über 100 Jahre alte Gattersäge, die wir liebevoll "Penelope" getauft haben, welche nach einer aufwändigen Restauration nach all der Zeit noch immer gute Dienste leistet. So begreift man wie aus Baumstämmen Möbel gemacht werden können.

Das Zeitsprung Land

Seit 2014 wird die Tourismusregion Zwickau unter der Dachmarke "Das Zeitsprungland" vermarktet. Die Industriekultur der Region ist hierfür eine wichtige Klammer für die vier Vermarktungsebenen:…
Das Zeitsprung Land




Seit 2014 wird die Tourismusregion Zwickau unter der Dachmarke "Das Zeitsprungland" vermarktet. Die Industriekultur der Region ist hierfür eine wichtige Klammer für die vier Vermarktungsebenen: Kultur & Geschichte, Natur, Kinder & Familie sowie Motorsport.

 

Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft e. V.

In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO…
Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft e. V.




In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt.

Zweck des am 20.01.1998 gegründeten Vereins ist die Pflege des geistigen Erbes von Dr. Hermann Schulze-Delitzsch insbesondere seiner wissenschaftlichen und sozialpolitischen Leistungen. Dieses Erbe soll der Allgemeinheit zugänglich gemacht und seine Aktualität unterstrichen werden. Getragen wird die Gesellschaft von seinen persönlichen und institutionellen Mitgliedern und Unterstützern. Darunter sind viele Genossenschaften, genossenschaftliche Verbände und Institutionen.

Der Verein ist Träger des Schulze-Delitzsch-Hauses in Delitzsch. Als aktuelles Forum für genossenschaftliche Entwicklungen hat der Verein die "Delitzscher Gespräche" etabliert.

Deutsche Werkstätten Hellerau

Der Tischler Karl Schmidt gründete 1898 eine kleine Bau- und Möbeltischlerei, die späteren Deutschen Werkstätten. 1909 wurde der Grundstein gelegt für ein neues Fabrikgebäude im Norden Dresdens, wo…
Deutsche Werkstätten Hellerau




Der Tischler Karl Schmidt gründete 1898 eine kleine Bau- und Möbeltischlerei, die späteren Deutschen Werkstätten. 1909 wurde der Grundstein gelegt für ein neues Fabrikgebäude im Norden Dresdens, wo das Unternehmen noch heute ansässig ist.

Zugleich entstand direkt angrenzend die Gartenstadt Hellerau. Dieses durch das Unternehmen initiierte und begleitete Projekt half, den Alltag der Bewohner in einer fortschrittlichen und menschenfreundlichen Symbiose von Arbeiten, Wohnen, Familie, Erholung und kultureller Bildung (mit dem Festspielhaus im Zentrum) lebenswert zu gestalten. Als Lebensreformprojekt ist Hellerau einzigartig. Seine Authentizität und Integrität ist noch immer unangetastet.

Karl Schmidt hatte einen hohen sozialen Anspruch, der sich unmittelbar auf die Unternehmenskultur auswirkte. So wollte er z.B. in seinem Werk Möbel produzieren, die schön, aber auch bezahlbar sein sollten. Ergebnis war die maschinelle Serienproduktion. Die Deutschen Werkstätten initiierten schon frühzeitig Bildungsprogramme, legten Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen auf.

Während der DDR waren sie Kernbetrieb im Möbelkombinat. Sie entwickelten sich nach der Reprivatisierung 1992 schnell zu einem der führenden Anbieter für hochwertigen, individuellen Innenausbau. 2006 erfolgte der Umzug in das neue Unternehmensgebäude, genau gegenüber dem alten Gebäudeensemble. Das Unternehmen nimmt auf sozialem und kulturellem Gebiet noch immer seine Verantwortung wahr und stellt sich damit bewusst in die Traditionslinie seines Gründers. So werden u.a. öffentliche und kostenfreie Ausstellungen und Konzerte für jedermann angeboten.

Deutsche Werkstätten Hellerau

Das Ensemble der Deutschen Werkstätten gilt als eine der bedeutendsten Stätten der Lebensreformbewegung um 1900. Hier verwirklichte der Unternehmer Karl Schmidt seine Vorstellungen von der Verbindung…
Deutsche Werkstätten Hellerau




Das Ensemble der Deutschen Werkstätten gilt als eine der bedeutendsten Stätten der Lebensreformbewegung um 1900. Hier verwirklichte der Unternehmer Karl Schmidt seine Vorstellungen von der Verbindung modernen Arbeitens und Lebens.

Im Zuge der Erweiterung seines Unternehmens zur Fertigung moderner Reformmöbel siedelte sich Schmidt mit seinem Unternehmen in Hellerau an. Den Entwurf für die Werkstätten übertrug er dem Münchener Reformarchitekten Richard Riemerschmid, mit dem er seit 1902 zusammen arbeitete. Als Grundriss wählte Riemerschmid die Form einer Schraubzwinge: Als unentbehrliches Werkzeug für die Möbelherstellung war es Symbol für die Geschäftstätigkeit der Deutschen Werkstätten und zugleich eine architektonische Lösung für optimale Lichtverhältnisse in den Produktionsstätten. Das Gebäudeensemble der Deutschen Werkstätten war Nukleus für die Gartenstadt Hellerau. Diese Symbiose machte das "Unternehmen Hellerau" einzigartig.

Möbel wurden in den Gebäuden bis Anfang der 1990er Jahre hergestellt, die Deutschen Werkstätten wurden 1992 privatisiert. Die historischen Gebäude wurden 1998–2000 denkmalgerecht saniert und werden als Tagungszentrum und Gewerbestandort durch Technologie- und Dienstleistungsunternehmen genutzt. Die Deutschen Werkstätten zogen in einen 2006 eingeweihten Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite um.

Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen

Sächsische Arbeiterinnen und Arbeiter setzten sich schon sehr früh mit den sozialen Folgen der Industrialisierung auseinander. Bereits 1848 entstanden in Sachsen die ersten Arbeitervereine…
Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen




Sächsische Arbeiterinnen und Arbeiter setzten sich schon sehr früh mit den sozialen Folgen der Industrialisierung auseinander. Bereits 1848 entstanden in Sachsen die ersten Arbeitervereine (Zigarrenarbeiter, Buchdrucker). Der Allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiterverein, Weihnachten 1865 in Leipzig gegründet, ist die erste zentral organisierte Gewerkschaft überhaupt, die in Deutschland entstand. Ihr Gründer und langjähriger Vorsitzender, Friedrich Wilhelm Fritzsche, stammte aus Leipzig. An den 150. Jahrestag der Gründung werden der DGB Bezirk Sachsen und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (Nachfolgerin des Allgemeinen Deutschen Cigarrenarbeitervereins) im Jahr 2015 erinnern.

Gewerkschaften in Sachsen haben die industrielle Entwicklung maßgeblich mit beeinflusst. Der DGB bemüht sich darum, die Geschichte der Gebäude und Örtlichkeiten zu erfassen, in denen sich Gewerkschaftsgeschichte abgespielt hat und organisiert von Zeit zu Zeit besondere Aktivitäten zu einzelnen Abschnitte dieser Geschichte. So wird im Mai 2013 eine Ausstellung zum Widerstand sächsischer Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Widerstand gegen den Nationalsozialismus eröffnet. Für 2015 sind Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Gründung des Cigarrenarbeitervereins in Leipzig geplant.

Deutscher Werkbund Sachsen e.V.

Mit seiner Neugründung 1992 knüpft der Deutsche Werkbund Sachsen (DWS) an seine Gründungswurzeln an. Der DWS macht die sächsische Werkbundtradition öffentlich und setzt sich mit aktuellen Problemen…
Deutscher Werkbund Sachsen e.V.




Mit seiner Neugründung 1992 knüpft der Deutsche Werkbund Sachsen (DWS) an seine Gründungswurzeln an. Der DWS macht die sächsische Werkbundtradition öffentlich und setzt sich mit aktuellen Problemen auseinander: dem Erhalt der Kulturdenkmale, insbesondere im Bereich des Industriebaus und der Architektur der Moderne sowie dem Erhalt verfallener Stadtquartiere. Er beschäftigt sich mit neuer Architektur in Sachsen wie mit der Gestaltung der Braunkohlefolgelandschaften als Erbe des Industriezeitalters. Durch seine Ausstellungen und Publikationen übernimmt er Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Aktuelle Schwerpunkte der Arbeit des Deutschen Werkbundes Sachsen bilden Themen der Bildung und Forschung in Verbindung mit Gestaltungsaufgaben der gegenständlichen Welt sowie die Auswirkung der digitalen Technik auf Gestaltung und Kommunikation.

Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum - 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet und seit 1950 eine Abteilung der Deutschen Nationalbibliothek - ist das weltweit älteste und nach…
Deutsches Buch- und Schriftmuseum




Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum - 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet und seit 1950 eine Abteilung der Deutschen Nationalbibliothek - ist das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur. Der Fundus von mehr als einer Million Sachzeugen reicht vom orientalischen Rollsiegel aus dem 2. Jht. v. Chr. über Frühdrucke des 15. Jahrhunderts bis zur modernen internationale Buchkunst, zu Archivalien zum Buchhandel sowie zu Geräten und Maschinen der Schrift-, Buch- und Papierherstellung. Das Museum versteht sich als wissenschaftliches Archiv und Dokumentationsstätte für Buchkultur und Mediengeschichte sowie als Erlebnisort für Jung und Alt.

Unter dem Titel 'Zeichen - Bücher - Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode' gibt die Dauerausstellung Einblick in 5000 Jahre Mediengeschichte der Menschheit von der Entstehung der frühen Schriftsysteme über den Buchdruck mit beweglichen Lettern bis zur digitalen Netzwelt und der Zukunft der Informationsgesellschaft. Eine virtuelle Ausstellung '5.000 Jahre Mediengeschichte' und regelmäßige Frühjahrs- und Herbstausstellungen ergänzen das Themenangebot zur Buch- und Medienkultur.

Deutsches Damast- und Frottiermuseum

Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum hat die Aufgabe die Tradition der ortsansässigen Textilindustrie zu bewahren und diese an historischen Textilmaschinen vorzuführen. Von 1666 bis 1933 stellten…
Deutsches Damast- und Frottiermuseum




Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum hat die Aufgabe die Tradition der ortsansässigen Textilindustrie zu bewahren und diese an historischen Textilmaschinen vorzuführen.

Von 1666 bis 1933 stellten die Großschönauer echten Damast, ein edles Bildgewebe von hoher Qualität, her. Fast dreiviertel der Dorfbewohner lebten von der Damastweberei. Vereinfacht wurde die komplizierte Herstellung 1834 durch die Einführung der Jacquardmaschine im Dorf.

Auch die Frottierweberei hat in Großschönau eine lange Tradition. 1856 wurde der erste Frottierhandwebstuhl Deutschlands aufgestellt. 1886 gab es die ersten mechanischen Frottierwebstühle in den örtlichen Textilfabriken. In den 1970er und 1980er Jahren wurde der Höhepunkt erreicht. Der sozialistische Großbetrieb VEB Frottana war der größte Frottierwarenhersteller in Europa.

Das Museum zeigt technische Raritäten, die es nur noch in Großschönau gibt: einen funktionstüchtigen, rekonstruierten Damastwebstuhl aus dem Jahre 1835 und den letzten Frottierhandwebstuhl Deutschlands. In der Schauwerkstatt kann man in der vergrößerten textiltechnischen Ausstellung die Entwicklung vom Garn bis zur fertigen Konfektion bei Glattgeweben und bei Frottierwaren nachvollziehen. In der Damast-'Schatzkammer' ist eine einmalige Sammlung von Damasten aus drei Jahrhunderten zu sehen.

Deutsches Fotomuseum

In Sachsen stand die Wiege der deutschen Kameraindustrie und Mitteldeutschland war das Zentrum der deutschen Filmindustrie. Leipzig als Zentrum der grafischen Industrie brachte ab 1839 ständig…
Deutsches Fotomuseum




In Sachsen stand die Wiege der deutschen Kameraindustrie und Mitteldeutschland war das Zentrum der deutschen Filmindustrie. Leipzig als Zentrum der grafischen Industrie brachte ab 1839 ständig Literatur zu den neuesten fotografischen Verfahren heraus und war um 1900 weltweit eines der bedeutendsten Zentren der Fotografie. Die deutsche Fotoindustrie nahm eine internationale Spitzenstellung ein und war zwischen 1925 bis 1965 Weltmarktführer. Das Deutsche Fotomuseum knüpft an diese Traditionen an und zeigt die technische, kulturhistorische und künstlerische Entwicklung der Fotografie vom Biedermeier bis heute.

Das Deutsche Fotomuseum ist das einzige Fotomuseum in Deutschland, das mit seiner Kamerasammlung inklusive fotografischen Zubehörs und seiner Fotosammlung mit historischen und künstlerischen Fotografien Technikgeschichte mit Kunst- und Kulturgeschichte kombiniert. Hier kann der Besucher erleben, dass Technik und Kunst die beiden Seiten einer Medaille sind.

Die Dauerausstellung zeigt Fotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Zu sehen sind zahlreiche Höhepunkte der historischen und künstlerischen Fotografie, die interessantesten Kameras von 1850 bis heute und ein Spielfilm über die Erfindung der Fotografie. Daneben zeigen Sonderausstellungen wichtige Positionen der zeitgenössischen Fotografie und herausragende stilbildende deutsche und internationale Fotokünstler aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Deutsches Innovationszentrum für Stickerei e.V.

Sticken ist eine der ältesten und hochwertigsten textilen Veredlungstechniken. In der Region Plauen-Vogtland hat Spitze und Stickerei eine langjährige Tradition. Beim Übergang vom 19. zum 20.…
Deutsches Innovationszentrum für Stickerei e.V.




Sticken ist eine der ältesten und hochwertigsten textilen Veredlungstechniken. In der Region Plauen-Vogtland hat Spitze und Stickerei eine langjährige Tradition. Beim Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert hatte die vogtländische Stickereibranche ihre Blütezeit, welche mit dem Gewinn des Grand Prix im Jahre 1900 auf der Weltausstellung in Paris internationale Anerkennung fand. Trotz starker Einschnitte, wie durch die Auswirkungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges oder die Verstaatlichung der vorwiegend kleingewerblichen Stickereiindustrie, gelang es immer wieder, hochwertige Stickereiprodukte herzustellen.

Heute erzielen Traditionen, gepaart mit zukunftsweisenden Entwicklungen, entscheidende Fernwirkung auf den unterschiedlichsten Ebenen: Wirtschaft – Kunst und Kultur – Tourismus.

Nach wie vor verfügt das Vogtland über alle Voraussetzungen, die ein echtes Cluster benötigt. Neben den produzierenden Stickereiunternehmen besitzt die Region eine ausgezeichnete textile Infrastruktur, dazu gehören: Designer, Textilveredler, Forschungsinstitute sowie entsprechende Aus- und Weiterbildungseinrichtungen.

Das Deutsche Innovationszentrum für Stickerei (DIS) vereint seit 2007 Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie private Personen. Dem Verein gehören momentan 42 Mitglieder an. Das DIS ist der aktive Dienstleister der Stickereibranche in der Region Plauen-Vogtland. Das Team begleitet u.a. branchen- und technologieübergreifende Projekte, hilft bei Planung, Finanzierung und Durchführung und aktiviert die Zusammenarbeit der Unternehmen mit den Forschungsinstituten. Zu den Aufgaben gehören weiterhin die Initiierung von Workshops sowie internationalen Fachtagungen und Wettbewerben, sowie die Koordination von Gemeinschaftspräsentationen, die die Bekanntheit und das Image der Branche verbessern. Das Deutsche Innovationszentrum für Stickerei informiert in Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen über Ausbildungsprofile und vermittelt Ausbildungsplätze, Praktika und offene Stellen nach Absprachen mit den Unternehmen.

Deutsches Kleingärtnermuseum

Die deutsche Kleingärtnerbewegung hat eine über 200-jährige wechselvolle Geschichte, welche weltweit einzigartig in der Sammlung dokumentiert wird. Die Dauerausstellung 'Deutschlands Kleingärtner vom…
Deutsches Kleingärtnermuseum




Die deutsche Kleingärtnerbewegung hat eine über 200-jährige wechselvolle Geschichte, welche weltweit einzigartig in der Sammlung dokumentiert wird.

Die Dauerausstellung 'Deutschlands Kleingärtner vom 19. zum 21. Jahrhundert' bietet einen anschaulichen Überblick über diese interessante und spannungsreiche Entwicklung. Die insgesamt sechs Entwicklungslinien der Kleingärtnerbewegung werden anschaulich erläutert.

Das Museum befindet sich an historischer Stätte - im Vereinshaus des weltweit ersten Schrebervereins (gegründet 1864), des heutigen Kleingärtnervereins 'Dr. Schreber'.

Neben der Dauerausstellung im ersten Geschoss des Hauses befinden sich, gelegen inmitten der Anlage des KGV 'Dr. Schreber', der Museumsgarten sowie der Laubengarten. Der Museumsgarten veranschaulicht die Bewirtschaftung eines Kleingartens um 1900. Der Laubengarten beherbergt vier historische Lauben aus der Zeit von 1890 bis 1925. Als dritter Schaugarten präsentiert sich mit dem 'VKSK-Garten' eine DDR-typische Parzelle aus der Zeit um 1980.

Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain

Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain im Landkreis Zwickau ist eine in Deutschland einmalige Museumsanlage mit 80 Gebäuden und 100 thematischen Ausstellungen auf 13 Hektar Fläche. Die…
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain




Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain im Landkreis Zwickau ist eine in Deutschland einmalige Museumsanlage mit 80 Gebäuden und 100 thematischen Ausstellungen auf 13 Hektar Fläche. Die Bandbreite der Baulichkeiten reicht vom originalen Rittergut mit Schloss bis zum Gartenschuppen und Klohäuschen. Der Schwerpunkt ist die Darstellung der ländlichen Lebens- und Arbeitswelt sowie der Landwirtschaftsgeschichte im historischen Mitteldeutschland und der ehemaligen DDR zwischen 1890 und 1990. Hervorzuheben sind hierbei die Ausstellungen zur Landwirtschafts- und Landtechnikgeschichte mit einmaligen originalen Sachzeugen wie beispielsweise den historischen Zugmaschinen und Traktoren. Damit stellt es ein länderübergreifendes Freilichtmuseum der ländlichen Kultur, Technik und Arbeit für den mittel- und ostdeutschen Raum dar.

Deutsches Museum für Galvanotechnik

Leipzig gilt als Ursprungsort der Galvanotechnik Deutschlands: 1881 gründete Dr. Georg Langbein hier die erste Fachfirma für Galvanotechnik in Deutschland. Seither ist Leipzig eines der Zentren der…
Deutsches Museum für Galvanotechnik




Leipzig gilt als Ursprungsort der Galvanotechnik Deutschlands: 1881 gründete Dr. Georg Langbein hier die erste Fachfirma für Galvanotechnik in Deutschland. Seither ist Leipzig eines der Zentren der galvanotechnischen Industrie.

Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissen und Objekte zur Galvanotechnik zu sammeln, zu archivieren,  auszustellen und zu vermitteln. In der Dauerausstellung „Galvanotechnik – Gestern und heute“ werden Branche und Bedeutung der Galvanotechnik präsentiert. Speziell für Schulen und Gymnasien entwickelte Angebote dienen der Wissensvermittlung zum Thema Galvanotechnik.

Getragen wird das Museum vom Verein Deutsches Museum für Galvanotechnik e. V., unterstützt von Vereinsmitgliedern und Unternehmen.

Deutsches Pferdebahnmuseum Döbeln

Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller Nahverkehrsmittel. Die erste Straßenbahn dieser Art ist 1832 in New York in Betrieb gegangen und breitete sich von hier in der ganzen Welt aus,…
Deutsches Pferdebahnmuseum Döbeln




Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller Nahverkehrsmittel. Die erste Straßenbahn dieser Art ist 1832 in New York in Betrieb gegangen und breitete sich von hier in der ganzen Welt aus, insbesondere nach Erfindung der Rillenschiene im Jahr 1852, die einen bündigen Abschluss mit der Straßenoberfläche erlaubte. Der technischen Entwicklung folgend wurde die Pferdebahn jedoch im Laufe der Zeit in den größeren Städten von elektrisch betriebenen Straßenbahnen und in den kleineren Städten von Kraftomnibussen abgelöst.

Der Traditionsverein 'Döbelner Pferdebahn e.V.' hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte dieses historischen Verkehrsmittels und seiner Verbreitung aufzuarbeiten und die Döbelner Pferdebahn wieder in Betrieb zu nehmen.

2007 wurde die Döbelner Pferdebahn wieder belebt. In der ehemaligen Kleinkinderbewahranstalt ist zudem ein Pferdebahnmuseum eingerichtet worden, in dem auf ca. 50 Schautafeln die Geschichte der Pferdebahn dargestellt wird. Themen sind u.a. Vorläufer und Varianten der Bahn, die Anfänge mit Kohlebahnen über Tage und Grubenpferden unter Tage, technische Entwicklungen wie Rillenschienen und Drehscheiben, die Ausbreitung von Pferdebahnen in Deutschland, Europa und weltweit, Bahnen mit besonderer Funktion wie Insel-, Hotel-, Hospital- und Einschienenbahnen, die Ablösung durch 'Die Elektrische' und Kraftomnibusse und schließlich Pferdestraßenbahnen heute. Besonderen Raum nimmt die Geschichte der Döbelner Pferdestraßenbahn ein.

Deutsches SPIELEmuseum e. V.

Sehen, Staunen, Spielen! Neben unserer historischen Dauerausstellung können Sie interessante Themen rund ums Spiel in unserer Sonderausstellung bestaunen. Im Spieleraum erwarten Sie ca. 3500 aktuelle…
Deutsches SPIELEmuseum e. V.




Sehen, Staunen, Spielen! Neben unserer historischen Dauerausstellung können Sie interessante Themen rund ums Spiel in unserer Sonderausstellung bestaunen. Im Spieleraum erwarten Sie ca. 3500 aktuelle Brett-, Karten-, Gesellschafts- und elektronische Spiele, die gern ausgiebig ausprobiert werden dürfen. Bei uns kommt die ganze Familie auf ihre Kosten.

Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen

Neben einer wirklich sehenswerten Sammlung von historischen Stühlen und ausgesuchten Darstellungen zum traditionellen Stuhlbau, bietet das Deutsche Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen eine liebevoll…
Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen




Neben einer wirklich sehenswerten Sammlung von historischen Stühlen und ausgesuchten Darstellungen zum traditionellen Stuhlbau, bietet das Deutsche Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen eine liebevoll gestaltete Ausstellung zur Heimatsammlung der Stadt, die durch die über 400-jährige Tradition des Stuhlbauerhandwerks geprägt wurde. Das Museum zeigt eine Sammlung von Stühlen aus verschiedenen Zeitepochen und vorwiegend Rabenauer Fertigung, die ergänzt wird durch die Darstellung von hier typischen Arbeitsplätzen der Gestellbauer und der Nebengewerke für den handwerklichen Stuhlbau, wie Holzbildhauer, Rohrflechter, Drechsler, Polierer und Polsterer. In der Dauerausstellung werden jedem Gewerk zugeordnete Stühle gezeigt, an denen sich beispielhaft deren hohe Handwerkskunst ablesen lässt. Außerdem sieht der Besucher auch Funktionsstühle, die in Rabenau gebaut wurden, wie Friseur- und Bürostühle, Klavierhocker und Toilettenstühle aus dem 20. Jahrhundert.

Die Heimatsammlung des Ortes Rabenau, die nach einem Aufruf von Pfarrer Weißbach im Jahr 1886 zusammengetragen wurde, ist mit Zeugnissen aus dem Leben der einfachen Bürger und mit Darstellungen zur Geschichte der Umgebung eine wichtige Ergänzung für das Stuhlbaumuseum.

 

 

 

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Am Standort der HASAG, dem ehemals größten Rüstungsbetrieb…
Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig




Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Am Standort der HASAG, dem ehemals größten Rüstungsbetrieb Sachsens, erinnert sie exemplarisch an den Arbeitseinsatz tausender ziviler Zwangsarbeiter, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs im städtischen Raum.

Die Gedenkstätte versteht sich als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter und deren Angehörige. Hier werden noch unbeleuchtete Aspekte des Themas erforscht und historische Zeugnisse gesammelt. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote.

Die Weberei

'Die Weberei - Museum Oederan', dies bedeutet Weben, Erleben und Begreifen. Weberei- und Stadtgeschichte unter einem Dach. Auf 1000 Quadratmetern wird die Entwicklung der Tuchmacherei und Weberei…
Die Weberei




'Die Weberei - Museum Oederan', dies bedeutet Weben, Erleben und Begreifen. Weberei- und Stadtgeschichte unter einem Dach. Auf 1000 Quadratmetern wird die Entwicklung der Tuchmacherei und Weberei präsentiert. Von der Entstehung des Fadens bis zur Herstellung des fertigen Gewebes werden alle Handgriffe gezeigt. Historische Handwebstühle bis hin zu komplizierten Düsenwebautomaten dokumentieren die Zeitgeschichte der Weberei Oederans in einem architektonisch außerordentlichen Museumsneubau. Die historische Druckerei lädt zum Schriftsetzen und dem Einsatz der Buchdruckmaschinen ein. Neben der Präsentation der Vereinsgeschichte rundet die wertvolle Zinnsammlung die Ausstellung ab. Führungen und Multimediaterminals bieten dem Besucher Vertiefungsschwerpunkte zu zahlreichen Sachgebieten der Historie der Stadt und deren Ortsteilen. Durch akribisches Sammeln und Bewahren konnte das Museum der Stadt, welches seit 1909 besteht, stetig erweitert werden. Web- und Druckkurse lassen den Besucher unter fachkundiger Anleitung seine Kreativität beweisen und das Museum hautnah erleben. Museumspädagogische Angebote für Schulklassen, Ferienveranstaltungen sowie auch die Ausrichtung von Kindergeburtstagen werten die Vermittlungsaufgabe des Museums auf.

Thematisch wechselnde Sonderausstellungen komplettieren den Museumsrundgang.

'Die Weberei - Museum Oederan' ist Ausrichter des WEBERFORUMs OEDERAN, einer Plattform für Handweberei in Mitteldeutschland, mit Fachvorträgen, -messe, Workshops und Webermarkt.

 

Direktorenhaus

Das Wachsmann-Haus ist eines von rund 100 Holzhäusern, die in industrieller Vorfertigung von der einst ortsansässigen Firma Christoph & Unmack in Niesky errichtet wurden. Die hölzernen…
Direktorenhaus




Das Wachsmann-Haus ist eines von rund 100 Holzhäusern, die in industrieller Vorfertigung von der einst ortsansässigen Firma Christoph & Unmack in Niesky errichtet wurden. Die hölzernen Fertigteilhäuser verteilen sich auf insgesamt vier Werk- und Musterhaussiedlungen. Mit seiner modernen, am Bauhaus orientierten Formensprache ist es ein herausragendes Beispiel für den industrialisierten Holzhausbau. 

Errichtet wurde es 1927 nach einem Entwurf von Konrad Wachsmann durch die Nieskyer Holzbaufirma Christoph & Unmack. Ursprünglich war es Wohnhaus für ein Vorstandsmitglied der Firma Christoph & Unmack genutzt, einige Jahre später erwarb es der Chefarzt des Nieskyer Krankenhauses. Später wurde es öffentlich genutzt.

1983 wurde das Holzhaus als Werk Konrad Wachsmanns erkannt und unter Denkmalschutz gestellt. Die Stadt Niesky erwarb es im Jahr 2005 und lies es 2011 bis 2014 denkmalgerecht sanieren. Dabei konnte auch die ursprüngliche, intensive Farbigkeit der einzelnen Räume mittels Leinölfarben wieder hergestellt werden. Eine Ausstellung informiert heute über das Haus, den Architekten und den Holzhausbau in Niesky. Die Stadt nutzt es auch als Standesamt.

 

DNB / DBSM

Erfindergeist und Unternehmertum-die Industriekultur der Buchstadt 370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig
DNB / DBSM




Erfindergeist und Unternehmertum-die Industriekultur der Buchstadt

370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig

Döllnitzbahn

Entlang der 18,7 Kilometer langen Döllnitzbahn gibt es viel zu entdecken. Die Schmalspurbahn fährt von der Stadt Oschatz mit ihren vielschichtigen Angeboten – vom historischen Stadtkern bis zum…
Döllnitzbahn




Entlang der 18,7 Kilometer langen Döllnitzbahn gibt es viel zu entdecken. Die Schmalspurbahn fährt von der Stadt Oschatz mit ihren vielschichtigen Angeboten – vom historischen Stadtkern bis zum O-Schatz-Park – durch die reizvolle Landschaft vorbei an der Alpaka- und Straußenfarm nach Mügeln. Dort befindet sich der ehemals größte Schmalspurbahnhof Europas mit noch vorhandenen Gleisanlagen und dem dreigleisigen Lokomotivschuppen. Der Bahnhof war einst Mittelpunkt des ausgedehnten „Mügelner Netzes“, dessen Zweigstrecken bis in die Nähe von Leipzig nach Neichen, bis an die Elbe nach Strehla und zum Verbindungspunkt mit dem „Wilsdruffer Netz“ bis Meißen führten.

Am Ende der Bahnstrecke in Glossen können Sie der Feldbahnschauanlage einen Besuch abstatten, zu ausgewählten Tagen bietet ein Verein hier auch Gelegenheit zum Mitfahren. Aber auch eine Wanderung durch das Obstland ist empfehlenswert. Wieder in Betrieb ist auch die Zweigstrecke von der Zwischenstation Nebitzschen nach Kemmlitz, dorthin bietet der Förderverein Wilder Robert zu ausgewählten Terminen Sonderzüge. Hier wird bis heute Kaolin abgebaut, was als weißes Pulver ein wichtiger Bestandteil der Porzellanproduktion ist und knapp 100 Jahre mit der Döllnitzbahn abtransportiert wurde. Ein wichtiges Ladegut stellten bis in die 1960er die Zuckerrüben dar, die auf der längst demontierten Verbindungsbahn nach Döbeln direkt bis in die Zuckerfabrik transportiert wurden. Ebenso typisch für die Schmalspurstrecken des „Mügelner Netzes“ waren die Dampfloks der Gattung IV K, von denen auf der Döllnitzbahn drei Exemplare bis heute erhalten sind. Eine IV K ist zu den Dampfzugfahrtagen stets im Einsatz zu erleben.

Die Döllnitzbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Dorfmuseum Markersdorf

In dem etwa 250 Jahre alten Vierseithof wird eine scheinbar verloren geglaubte Welt wieder lebendig. Eine Kleinbauernwirtschaft öffnet mit ihrer vollständig erhaltenen Einrichtung ein Tor in die…
Dorfmuseum Markersdorf




In dem etwa 250 Jahre alten Vierseithof wird eine scheinbar verloren geglaubte Welt wieder lebendig. Eine Kleinbauernwirtschaft öffnet mit ihrer vollständig erhaltenen Einrichtung ein Tor in die Vergangenheit. Alle Wohn- und Wirtschaftsräume sind so gestaltet, als ob der Bauer mit dem Gesinde auf dem Acker sei und jeden Augenblick zurückkehren könnte. Die tierischen Bewohner des Hofes verstärken mit ihrem Blöken, Grunzen und Wiehern diesen Eindruck auf ihre Weise. Der Bauerngarten mit seinen nahezu vergessenen Gemüsesorten und würzigen Kräutern erinnert sehr anschaulich an seine Aufgabe, den kärglichen Speisezettel einer kleinbäuerlichen Wirtschaft zu verbessern. Auf einer erst kürzlich angelegten Streuobstwiese wurden regional typische Apfelsorten gepflanzt. In einem umgesetzten Ausgedingehaus ist eine Dorfschule aus der Zeit um 1900 zu besichtigen. Hier können Schüler und Jugendliche in einer Schulstunde der besonderen Art erfahren, wie ihre Urgroßeltern schreiben und rechnen lernten.

Die Einzigartigkeit des Dorfmuseums begründet sich in der aktiven Vermittlung überlieferter Bräuche und traditioneller Arbeiten in der Landwirtschaft. Deshalb orientieren sich die Veranstaltungen vom Flegeldrusch im Winter bis zum Schlachtfest im Spätherbst am bäuerlichen Jahreslauf. Für Gruppen aller Altersklassen gibt es spezielle Angebote und Projekte rund um den Bauernhof.

Dr. Birgit Heise, Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft

Bereits bewilligt: Symposium zur Leipziger Musikwerke-Industrie vom 27.-30 August 2020
Dr. Birgit Heise, Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft




Bereits bewilligt: Symposium zur Leipziger Musikwerke-Industrie vom 27.-30 August 2020

Dr. Karl Meyer GmbH

Die 1919 in Leipzig gegründete Reisebuchhandlung mit bis zu 350 Beschäftigten bestand bis 1953. Die Firma wurde 1953 zwangsverstaatlicht und als Druckereistandort im VEB Offizin Andersen Nexö bis 1991…
Dr. Karl Meyer GmbH




Die 1919 in Leipzig gegründete Reisebuchhandlung mit bis zu 350 Beschäftigten bestand bis 1953. Die Firma wurde 1953 zwangsverstaatlicht und als Druckereistandort im VEB Offizin Andersen Nexö bis 1991 weiterbetrieben.

Dresdner Bank

Die Dresdner Bank wurde 1872 in Dresden gegründet. Von einem sächsischen Regionalinstitut entwickelte sie sich zur Großbank. Ihren Sitz hatte sie bis 1950 in Dresden, die Geschäftsleitung saß…
Dresdner Bank




Die Dresdner Bank wurde 1872 in Dresden gegründet. Von einem sächsischen Regionalinstitut entwickelte sie sich zur Großbank. Ihren Sitz hatte sie bis 1950 in Dresden, die Geschäftsleitung saß allerdings seit 1884 in Berlin. Nach Überwindung der Bankenkrise von 1901 und der Errichtung eines dichten Filialnetzes gehörte sie zu den fünf sogenannten »Berliner Großbanken« und war bis zur Übernahme durch die Commerzbank im Jahre 2009 nach der Deutschen Bank immer die zweitgrößte unter den Privatgroßbanken. 2009 wurde die Dresdner Bank mit der Commerzbank verschmolzen. Allein die Filiale am Dresdner Altmarkt trägt heute noch die Marke "Dresdner Bank".

Dresdner Bank

Das Bankgebäude ist eines der repräsentativsten der ehemaligen Dresdner Bank in Sachsen. Seit 1884 verfolgte die Bank den Plan, im Wirtschafts- und Messezentrum Leipzig eine Niederlassung zu gründen.…
Dresdner Bank




Das Bankgebäude ist eines der repräsentativsten der ehemaligen Dresdner Bank in Sachsen. Seit 1884 verfolgte die Bank den Plan, im Wirtschafts- und Messezentrum Leipzig eine Niederlassung zu gründen. Dieser wurde dann 1908 mit Victor von Klemperer als Direktor in die Tat umgesetzt.

Nach einer Interimslösung wurde ein repräsentativer Neubau auf einem Grundstück der Universität Leipzig geplant. Der sächsische Staat errichtete als Grundstückseigentümer das Gebäude und stellte es der Bank für eine 99-jährige Nutzung zur Verfügung.

Der Bau am größten und repräsentativsten Platz Leipzigs wurde in nur 15 Monaten für 1,1 Millionen Mark errichtet. In Anlehnung an den internationalen Stil für Banken und Börsen schuf der Architekt eine monumental wirkende Fassade in freier Form mit kräftigen Säulen nach klassizistischem Vorbild. Der in Eisenbeton ausgeführte Bau erhielt eine Sandsteinfassade. Die repräsentative Innenausstattung, die Tresoranlage, Sondertreppen und eine Reihe von Aufzügen in allen Abteilungen, die Telefonanlage und Rohrpost stellten technisch den aktuellsten Stand dar. Hervorhebenswert sind die von Eisenbetonsprossenträgern eingebetteten Kristallgläser im Kassensaal sowie die mit Marmor ausgekleideten Räume und Treppenhäuser.

Als Erbpächter des Sächsischen Fiskus war die Dresdner Bank bis 1937 Nutzerin, dann zog die Sachsenbank ein und die Dresdner Bank an den Dittrichring 5 um.

Nach Schließung der Bank 1945 wurde das Gebäude von einer Buchhandlung, der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und der Universität genutzt. Am 12.1.1990 eröffnete die Dresdner Bank wieder eine Vertretung in Leipzig und erwarb 1993 das ursprünglich genutzte Gebäude vom Freistaat Sachsen. Nach Sanierung und Modernisierung 1994–1996 richtete die Bank am angestammten Ort ihre Leipziger Niederlassung ein. Seit 2009 wird die Filiale von der Commerzbank weiterbetrieben. Tresor und Kassensaal sind gelegentlich Austragungsorte für Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen, zum Beispiel bei »Leipzig liest« zur Leipziger Buchmesse.

Dresdner Bergbahnen

Vom Stadtteil Loschwitz am rechtselbischen Ufer führen zwei Bergbahnen den Elbhang hinauf nach Oberloschwitz und zum Weißen Hirsch. Zum einen handelt es sich um die Schwebebahn, die am 6. Mai 1901…
Dresdner Bergbahnen




Vom Stadtteil Loschwitz am rechtselbischen Ufer führen zwei Bergbahnen den Elbhang hinauf nach Oberloschwitz und zum Weißen Hirsch. Zum einen handelt es sich um die Schwebebahn, die am 6. Mai 1901 hier als erste Bergschwebebahn der Welt Fahrt aufnahm. Auf 274 Metern Streckenlänge überwindet die Schwebebahn auf einem Gittergerüst mit 33 Stützen fahrend 84 Höhenmeter. Das Maschinenhaus und die kleine Ausstellung an der Bergstation lädt Technikinteressierte zur Entdeckertour ein. Zum Zweiten befindet sich nur wenige Meter davon entfernt direkt am Körnerplatz die Standseilbahn, die auf 547 Metern Strecke einen Höhenunterschied von 95 Metern überwindet. An den beiden Stationen werden jeweils kurze Tunnel durchfahren. Mit den beiden Bergbahnen werden Besucher zu echten "Gipfelstürmern", die mühelos die Hänge bezwingen. Oben angekommen, locken wundervolle Ausblicke auf das Dresdner Elbtal und die berühmte Loschwitzer Brücke, genannt „Blaues Wunder“.

Die Dresdner Bergbahnen sind Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Eisenbahnfreunde Chemnitztal e.V.

Der Verein setzt sich für den Erhalt der Anlagen der Chemnitztalbahn ein. Hierzu gehören im Museumsbahnhof Markersdorf-Taura das Empfangsgebäude mit seiner historischen Ausstattung, die Nebengelasse,…
Eisenbahnfreunde Chemnitztal e.V.




Der Verein setzt sich für den Erhalt der Anlagen der Chemnitztalbahn ein. Hierzu gehören im Museumsbahnhof Markersdorf-Taura das Empfangsgebäude mit seiner historischen Ausstattung, die Nebengelasse, der Güterschuppen, das Wasserhaus, die Stellwerks- und die Sicherungstechnik sowie die Gleisanlage der Chemnitztalbahn.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Aufarbeitung und Erhaltung von Teilen der Eisenbahnanlagen und -fahrzeuge, vorrangig der Chemnitztalbahn, den Museumsbahnbetrieb auf der Strecke Markersdorf–Taura – Schweizerthal–Diethensdorf, die Archivierung von Eisenbahnliteratur, Eisenbahnfoto- und Eisenbahnfilmmaterial, den ideellen Austausch und die gemeinsame Arbeit sowie eine entsprechende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt

Das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt ist Museum, Veranstaltungsort und Heimat für historische Eisenbahntechnik. Highlights der Sammlung sind zweifellos die Dampflokomotiven. Sonderveranstaltungen…
Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt




Das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt ist Museum, Veranstaltungsort und Heimat für historische Eisenbahntechnik. Highlights der Sammlung sind zweifellos die Dampflokomotiven. Sonderveranstaltungen sind die Saisoneröffnungs- und -abschlussveranstaltungen, Kinderfeste, die Dresdner Museumsnacht mit Nachtfotoparade sowie die Öffnung zum 1. Advent. Bei einigen Veranstaltungen sind Führerstandsmitfahrten auf Diesel- oder Dampfloks möglich. Jahreshöhepunkt ist das Dampflokfest im Frühjahr.

Die Geschichte des Bahnbetriebswerks Dresden-Altstadt begann mit der Errichtung eines Lokanheizgebäudes und eines Kohleschuppens an der Nossener Straße im Jahr 1872. Bis 1900 wurden drei weitere Lokschuppen errichtet. Der massive Anbau mit Wasserhochbehälter und Sozialräumen von 1884 war einer der ersten seiner Art und ist heute Teil des Eisenbahnmuseums. Der heutige Museumslokschuppen wurde im Rahmen des Wiederaufbaus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude im Jahr 1953 neu errichtet. Zwischen 2001 und 2004 war das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt eine Außenstelle des DB Museums Nürnberg. Seit 01.01.2005 betreibt der 1999 gegründete IG Bw Dresden-Altstadt e.V. das Bahnbetriebswerk in Eigenregie. Im Sozialgebäude laden wechselnde Sonderausstellungen zu einem interessanten Museumsbesuch ein.

Die Vereinsarbeit umfasst Reparatur- und Wartungsarbeiten an Dampf-, Diesel-, E-Loks und Eisenbahnwagen sowie an fast allen technischen Anlagen. Für das Verkehrsmuseum Dresden und das Deutsche Bahn Museum Nürnberg beherbergt und wartet der Verein mehrere historische Lokomotiven. Ein weiterer Kooperationspartner ist die Stadtwerke Dresden GmbH (DREWAG). Regelmäßig kommen Lokomotiven von Sonderzügen, die in Dresden Halt machen, zur Versorgung und Behandlung nach Dresden-Altstadt.

Alle aktuellen Termine, Vorhaben und Projekte sind ausführlich auf unserer Internetseite beschrieben.

Eisenbahnmuseum Leipzig

Leipzig ist bereits seit 1190 durch die gute Lage an der Kreuzung der beiden wichtigsten europäischen Handelsstraßen als älteste Messe der Welt bekannt. Daraus entwickelte sich der Messeplatz…
Eisenbahnmuseum Leipzig




Leipzig ist bereits seit 1190 durch die gute Lage an der Kreuzung der beiden wichtigsten europäischen Handelsstraßen als älteste Messe der Welt bekannt. Daraus entwickelte sich der Messeplatz Leipzig, der noch heute mit der modernen Messe besteht. Aber auch die 1839 eröffnete erste deutsche Ferneisenbahn, die – von Friedrich List angeregt und von Leipziger Unternehmern gebaut – über 119 km nach Dresden führte.

Die einst zahlreichen Bahnhöfe der Stadt wurden im 1915 eingeweihten größten Kopfbahnhof Europas zusammengeführt. Heute ist er mit seinen Promenaden die beliebteste Shopping-Meile der Stadt und weit darüber hinaus bekannt. Im Bahnhof sind auch einige historische Fahrzeuge des Vereins ausgestellt. Mehr zur Leipziger Eisenbahngeschichte finden Sie im Lokschuppen Leipzig-Plagwitz, wo Gäste ebenso willkommen sind wie in einem der Sonderzüge.

Mit der Dampflokomotive 52 8154 und dem dazugehörigen Reisezugwagen werden regelmäßig Fahrten zu interessanten Zielen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt unternommen.

Das Eisenbahnmuseum Leipzig ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

Das Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg ist mehr als eine Sammlung alten Eisens. Im und um den Lokschuppen herum sind historische Lokomotiven, Wagen und Bahndienstfahrzeuge zu sehen, die 150 Jahre…
Eisenbahnmuseum Schwarzenberg




Das Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg ist mehr als eine Sammlung alten Eisens. Im und um den Lokschuppen herum sind historische Lokomotiven, Wagen und Bahndienstfahrzeuge zu sehen, die 150 Jahre erzgebirgische Eisenbahngeschichte mitgeschrieben haben. Der 1990 gegründete Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. hat sich den Erhalt der historischen Fahrzeuge sowie deren Demonstration bei Veranstaltungen und Sonderfahrten zur Aufgabe gemacht. Dazu dienen neben dem Lokschuppen mit seiner historischen Werkstatteinrichtung die funktionstüchtigen Lokbehandlungsanlagen (Drehscheibe, Wasser- und Kohleversorgung, Außenkanal, Abstell- und Rangiergleise usw.) sowie betriebsfähige historische Stellwerks- und Signaltechnik und der Museumsbahnsteig mit einer originalen sächsischen Wartehalle. Für Sonderfahrten auf dem öffentlichen Eisenbahnnetz steht ein betriebsfähiger und zugelassener Museumszug mit Dampflokomotive und Wagen im Stil der 1960er bis 1980er Jahre bereit.

Eisenmühle Elstertrebnitz

Wer in das Leipziger Neuseenland kommt, sucht das Besondere – abwechslungsreiche Landschaften, reizvolle Seen und historische Stätten. Südlich von Leipzig, idyllisch im Dreiländereck von Sachsen,…
Eisenmühle Elstertrebnitz




Wer in das Leipziger Neuseenland kommt, sucht das Besondere – abwechslungsreiche Landschaften, reizvolle Seen und historische Stätten. Südlich von Leipzig, idyllisch im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt das einzigartige technische Kulturdenkmal Eisenmühle.

Um dem ganzheitlichen Konzept der Eisenmühle bei der Sanierung und Ausgestaltung auch architektonisch gerecht zu werden, wurde nach gesundheitsheitsfördernden und nachhaltigen Maßstäben geplant. Wer in der liebevoll gestalteten Landpension logiert, erlebt nicht nur stilvolles Ambiente, eine Stätte zum Verweilen und Entspannen, sondern taucht ein in die Geschichte dieser letzten Eisenpulvermühle Deutschlands.

Wasser spielt bei uns eine besondere Rolle. Seit im 12. Jahrhundert Mönche der benachbarten Stadt Pegau den Mühlgraben anlegten, wird die Kraft des Wassers zum Wohle des Menschen genutzt. Einst wurde hier Getreide gemahlen, Holz in der Schneidemühle verarbeitet und Eisen in einem speziellen Verfahren zu Pulver gemahlen. 1915 klapperten noch die beiden hölzernen Mühlräder im Mühlgraben, jetzt speist der gelassen dahin gleitende Profener Elstermühlgraben die zwei Turbinen in Deutschlands letzter Eisenpulvermühle. Derzeit erzeugen sie und eine Solaranlage grünen Strom.

Heute präsentiert sich die im spätklassizistischen Stil erbaute Eisenmühle als vielseitige Event Location. Hier spüren Sie den Charme vergangener Zeiten. So sind in der äußeren Silhouette und im Inneren des 100-jährigen Industriegebäudes die historischen Ursprünge allgegenwärtig und bilden den ungewöhnlichen Rahmen für einzigartige Events. Die Privatsammlung mechanischer Musikinstrumente komplettiert als unerwarteter Partner auf harmonische Weise das technische Ambiente. Exponate der Sammlung stehen auch für individuell gestaltete Vorführungen während privaten Feiern und geschäftlichen Veranstaltungen zur Verfügung. Lebendige Kultur und entspannte Gastlichkeit bilden einen wunderbaren Gleichklang. Wir bieten ein behagliches Zuhause auf Zeit. Es ist unser Bestreben, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.

Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte Großdubrau

Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise ab 1854 vom Abbau der Braunkohle über die Herstellung von Schamottesteinen und Steinzeug bis zu Hochspannungs-Porzellanisolatoren. Die Ausstellung umfasst viele…
Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte Großdubrau




Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise ab 1854 vom Abbau der Braunkohle über die Herstellung von Schamottesteinen und Steinzeug bis zu Hochspannungs-Porzellanisolatoren. Die Ausstellung umfasst viele funktionsfähige Maschinen, Vorrichtungen, Baugruppen und Werkzeuge der keramischen Technologien Drehen, Pressen und Gießen für Hoch- und Niederspannungsisolatoren, Erzeugnisse von ca. 1866 bis 1991, Dokumente aus zwei Jahrhunderten u.a.m. Bei Vorführungen zeigen wir Ihnen, wie ein Isolator entsteht oder wie Formen für das Gießverfahren hergestellt werden. Die besondere Attraktion ist der in mühevoller Kleinarbeit wieder zum Laufen gebrachte Rohölmotor von 1938, der heute wieder Strom erzeugen kann. Sie dürfen beinahe alles anfassen und vor allem auch viel selbst ausprobieren. Und wer selbst etwas herstellen will, versucht sich beim Gießen von Keramik, beim Drehen an der Aufdrehspindel oder im Atelier beim Gestalten mit Ton.

Elektrotechnische Sammlung im Umspannwerk Markleeberg

Die elektrotechnische Sammlung am Umspannwerk Markkleeberg beherbergt ca. 3.500 Elektrotechnische Geräte und Anlagen der Stromerzeugung, Übertragung, Verteilung und Anwendung. Sie werden in den…
Elektrotechnische Sammlung im Umspannwerk Markleeberg




Die elektrotechnische Sammlung am Umspannwerk Markkleeberg beherbergt ca. 3.500 Elektrotechnische Geräte und Anlagen der Stromerzeugung, Übertragung, Verteilung und Anwendung. Sie werden in den Ausstellungskomplexen: Mess- und Prüfgeräte, Zähler und Schreiber, Wartentechnik/Netzsteuerung, Schutzgeräte, Kabel und Freileitungen, Druckluftanlagen, Mittelspannungsschaltgeräte und -anlagen, elektrische Maschinen, Gleichspannungserzeugung, Niederspannungsgeräte und -anlagen, Freiluftgeräte und Nachrichtentechnik in der Energieversorgung präsentiert. Nicht unmittelbar mit der Energieversorgung verbunden ist die Ausstellung der DDR-Bürocomputertechnik. Einzigartig ist der Komplex Mittelspannungsschaltgeräte und –anlagen, der Schalter aller bis heute genutzter Schaltprinzipien zum Großteil noch funktionsfähig vorweisen kann. Die Sammlung vermittelt einen umfassenden Überblick über die Technik der Elektroenergieversorgung und ihre Entwicklung von den Anfängen bis Heute.

 

Empfangsgebäude Bahnhof Zwickau

Im nach den Plänen von Reichsbahn-Oberbaurat Otto Falck errichteten Zwickauer Personenbahnhof wurden moderne Architekturauffassungen der späten 1920er Jahre umgesetzt. Der Bau ist mit…
Empfangsgebäude Bahnhof Zwickau




Im nach den Plänen von Reichsbahn-Oberbaurat Otto Falck errichteten Zwickauer Personenbahnhof wurden moderne Architekturauffassungen der späten 1920er Jahre umgesetzt. Der Bau ist mit Hartbrand–Glasurziegeln verklinkert. Die Empfangshalle und die großzügig gestalteten Bahnsteigübergänge lassen das damalige Fahrgastaufkommen in der Industriestadt Zwickau erahnen. Die Basis der Industriestadt wird in den Figuren des Bergmanns und des Autobauers an den Treppenabgängen in der Haupthalle allegorisiert.

Das Empfangsgebäude ersetzte einen Vorgängerbau aus dem Jahr 1858. Bereits 1845 wurde Zwickau über eine Zweigstrecke an die Ferneisenbahn Leipzig–Hof angeschlossen. Dies war Voraussetzung für den nun erfolgenden Aufschwung des Steinkohlenbergbaus im Zwickauer Revier und den Bau weiterer Bahnen.

Ein erstes interimsmäßiges Empfangsgebäude wurde 1845 in Holzbauweise errichtet. 1858 wurde es durch einen im Stil des Historismus errichteten Vorgängerbau des heutigen Bahnhofs ersetzt. Der Neubau Anfang der 1930er Jahre war Teil der 1919 begonnenen umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen für den mit der Industrialisierung Zwickau rasant angewachsenen Personen- und den Güterverkehr. Durch den Kohleversand der Zwickauer Steinkohlenbergwerke und die sich in den 1920er Jahren stürmisch entwickelnde Automobilindustrie war Zwickau zu einem bedeutenden Eisenbahnknoten angewachsen.

Nennenswerte Umbauten im in seiner Grundsubstanz erhaltenen Bahnhofsgebäude erfolgten nur 2011 mit dem Einbau von Aufzügen. Seit 2013 ist Zwickau eine Endstation im mitteldeutschen S-Bahnnetz.

ERIH - European Route of Industrial Heritage e.V.

ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten und touristisch attraktivsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Träger des ERIH-Netzwerkes ist der ERIH…
ERIH - European Route of Industrial Heritage e.V.




ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten und touristisch attraktivsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Träger des ERIH-Netzwerkes ist der ERIH - European Route of Industrial Heritage e.V.

Ob begehbare Produktionsstätte, industrieller Landschaftspark oder interaktives Technologiemuseum: ERIH verbindet sie alle. Das europaweite Routensystem besteht aus Ankerpunkten, Regionalen Routen und Europäischen Themenrouten.

Wo steht die erste Fabrik der Geschichte? Die größte Dampfmaschine, die je konstruiert wurde? Die einstmals modernste Zeche der Welt? Die Industrialisierung Europas hat das Gesicht unserer Erde verändert. Zurück bleibt ein reiches industriekulturelles Erbe. Das ist über ganz Europa verteilt – ein riesiges Netzwerk. Man muss es nur aktivieren. Genau das tut ERIH: die Europäische Route der Industriekultur. Sie ist eine aufregende Entdeckungsreise zu den wichtigsten Standorten der europäischen Industriegeschichte.

Erlebnismuseum ZeitWerkStadt

Großartige Erfindungen und Errungenschaften im Bereich Industrie, Automobilbau oder Textiltechnik kommen aus Sachsen. Das neue Erlebnismuseum ZeitWerkStadt lädt ab Mitte 2020 ein, Sachsens…
Erlebnismuseum ZeitWerkStadt




Großartige Erfindungen und Errungenschaften im Bereich Industrie, Automobilbau oder Textiltechnik kommen aus Sachsen.

 

Das neue Erlebnismuseum ZeitWerkStadt lädt ab Mitte 2020 ein, Sachsens Pioniergeist und die Industriegeschichte der Stadt Frankenberg zu entdecken und zu erleben. Auf mehr als 1.600 m2 werden zahlreiche bedeutende sächsische Erfindungen auf ihrem Weg in die Welt präsentiert. Außerdem gibt es fesselnde Mitmach- und Experimentierstationen für alle Altersgruppen und den Time-Cube mit einem 360-Grad-Kino. Originale Exponate zur Textilindustrie und Teppichweberei sowie zahlreiche echte Barkas und Framo ergänzen die Schau. Auch im Original in der Ausstellung zu sehen: Die Druckerpresse, die 1845 die erste Tageszeitung der Welt nach heutigem Standard druckte!

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau

Musiker, Musikvereine und Musikbegeisterte erleben im Vogtland/Sachsen einen Urlaub der ganz besonderen Art. Sie können auf ihrer Individualtour bzw. Gruppenreise hinter die Kulissen des…
Erlebniswelt Musikinstrumentenbau




Musiker, Musikvereine und Musikbegeisterte erleben im Vogtland/Sachsen einen Urlaub der ganz besonderen Art. Sie können auf ihrer Individualtour bzw. Gruppenreise hinter die Kulissen des traditionsreichen Musikinstrumentenhandwerks schauen und bei der Entstehung „ihres“ Musikinstruments hautnah dabei sein.

Das einzigartige Musicon Valley – auch liebevoll Musikwinkel genannt – beherbergt über 100 aktive Musikinstrumentenhersteller aller Gattungen. Das Team der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau fühlt sich der über 350jährigen Tradition verpflichtet und gestaltet individuelle Programme für Musikvereinsreisen, Jugendmusikfreizeiten, Probenlager, Familienurlaub & Co. ins Zentrum des deutschen Musikinstrumentenbaus.

Ernemann-Werke

Mit seinem markanten Turm im Stil amerikanischer Hochhausarchitektur ist das Gebäude ein lebendiges Denkmal eines für Dresden vormals bedeutenden Industriezweiges. Über dessen Geschichte kann man in…
Ernemann-Werke




Mit seinem markanten Turm im Stil amerikanischer Hochhausarchitektur ist das Gebäude ein lebendiges Denkmal eines für Dresden vormals bedeutenden Industriezweiges. Über dessen Geschichte kann man in den hier seit 1993 untergebrachten Technischen Sammlungen Dresden mehr erfahren.

Der Komplex war Verwaltungssitz und Produktionsort der Heinrich Ernemann Aktiengesellschaft für Camerafabrikation. Das erste Fabrikgebäude, ein viergeschossiger Backsteinbau, schmückt seit 1907 das Mosaik „Lichtgöttin“, bis 1920 das Markenzeichen der Ernemannwerke. Der Erweiterungsbau von 1916–1938 wurde in der damals innovativen Stahlbetonbauweise ausgeführt. Er gilt als einer der ersten deutschen Hochhausbauten und bedeutendes Zeugnis der Reformarchitektur in Dresden. Ein ursprünglich geplanter vierter Flügel wurde nicht realisiert.

1926 fusionierte das Unternehmen mit der Zeiss Ikon AG, zu der es bis 1948 gehörte, nach der Verstaatlichung entstand der VEB Pentacon. Nach dem Ende der Dresdner Foto-Kino-Industrie erwarb die Stadt Dresden das Areal. Der erste Fabrikbau wird heute als Sozialamt genutzt. Der Ostflügel wurde für die Technischen Sammlungen Dresden zum Museum umgebaut.

Ernemann-Werke AG

Die Gründung des Unternehmens geht auf die Beteiligung des Kaufmanns Heinrich Ernemann an der Dresdner Kameratischlerei Wilhelm Franz Matthis zurück. Nach dem Ausscheiden von Matthis im Jahr 1891…
Ernemann-Werke AG




Die Gründung des Unternehmens geht auf die Beteiligung des Kaufmanns Heinrich Ernemann an der Dresdner Kameratischlerei Wilhelm Franz Matthis zurück. Nach dem Ausscheiden von Matthis im Jahr 1891 führte Ernemann das Unternehmen allein fort. 1898 bezog er einen Fabrikneubau und wandelte die Firma 1899 in eine Aktiengesellschaft um.

Das Unternehmen stellte Foto- und Filmkameras her und avancierte zu einem führenden Hersteller von Filmprojektoren. 1926 wurden die Ernemann-Werke mit zwei weiteren Unternehmen auf die Berliner Optische Anstalt C.P. Goertz AG verschmolzen. Das so geschaffene Unternehmen änderte seinen Firmennahmen in Zeiss Icon AG und verlegte seinen Sitz nach Dresden.

Das Dresdner Werk wurde 1947 verstaatlicht und firmierte 1964 bis 1990 als VEB Pentacon. Der markante Turm des Ernemann-Werks wurde zum weltweit bekannten Signet von Pentacon.

Erstes Deutsches Strumpfmuseum Gelenau

Zu sehen ist ein umfangreicher historischer Maschinenpark, der von einer 12 Meter langen Cottonmaschine über Spulmaschinen bis hin zu modernen Strickautomaten reicht. Ein großer Teil der Maschinen ist…
Erstes Deutsches Strumpfmuseum Gelenau




Zu sehen ist ein umfangreicher historischer Maschinenpark, der von einer 12 Meter langen Cottonmaschine über Spulmaschinen bis hin zu modernen Strickautomaten reicht. Ein großer Teil der Maschinen ist noch funktionstüchtig und wird vorgeführt.

Weiterhin werden Maschinen der Nachverarbeitung, wie Kettel-, Näh- und Formmaschinen, sowie eine umfangreiche Mustersammlung von Strumpfwaren gezeigt. Neben vielen Gegenständen aus der Strumpfindustrie ist auch eine Strumpfwirkerstube aus der Zeit um 1900 zu sehen.

Erzgebirgische Aussichtsbahn

Der Bau dieser Bahn begann 1888 und bereits am 1. Dezember 1889 konnte der Bahnbetrieb zwischen (Annaberg-)Buchholz und Schwarzenberg aufgenohmen werden, obwohl in Markersbach umfangreiche…
Erzgebirgische Aussichtsbahn




Der Bau dieser Bahn begann 1888 und bereits am 1. Dezember 1889 konnte der Bahnbetrieb zwischen (Annaberg-)Buchholz und Schwarzenberg aufgenohmen werden, obwohl in Markersbach umfangreiche Brückenbauten errichtet werden mussten. Die besonderen Kunstbauten im Tal der oberen Mitweida sind noch heute das Aushängeschild der Strecke und sind ein begehrtes Fotomotiv bei Sonderfahrten. Zahlreichen Fahrten sächsischer und anderer Eisenbahnvereine beleben regelmäßig die Strecke. Als Initiative zur Erhaltung der Bahnstrecke haben sich die Anliegergemeinden, die DB Erzgebirgsbahn und der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde aus Schwarzenberg zusammengefunden und organisieren als „Erzgebirgische Aussichtsbahn“ zu ausgewählten Terminen und Festen entlang der Strecke Fahrten zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg, um den Gästen des Erzgebirges einmal einen anderen Blick auf die reizvolle Landschaft des oberen Erzgebirges zu präsentieren.

Die Erzgebirgische Aussichtsbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Erzgebirgisches Glashüttenmuseum Neuhausen

Das 1996 eröffnete Museum in der historischen Purschensteiner Fronfeste beherbergt wichtige Zeugnisse des Glashüttenwesens im Erzgebirge. Dieses reicht bis in die Besiedlungszeit um 1200 zurück, so…
Erzgebirgisches Glashüttenmuseum Neuhausen




Das 1996 eröffnete Museum in der historischen Purschensteiner Fronfeste beherbergt wichtige Zeugnisse des Glashüttenwesens im Erzgebirge. Dieses reicht bis in die Besiedlungszeit um 1200 zurück, so dass sich bereits im Mittelalter der Begriff 'Glasland' für diese Region herausbildete. Bedeutung und Ausstrahlung hiesiger Glashütten reichten, wie die Ausstellung zeigt, weit über den erzgebirgischen Raum hinaus. Dies trifft besonders für die 1488 gegründete, einstige Neuhausener Glashütte Heidelbach zu, die bis um 1830/40 tätig war. Neben einfachem Gebrauchsglas und Scheibenglas fertigte man hier auch Glaswaren, die höchsten Ansprüchen gerecht wurden. Damit belieferte man den Dresdener Hof sowie andere Adelsherrschaften und nicht zuletzt Städte wie Freiberg, Marienberg u. a. sowie Abnehmer außerhalb Sachsens. Auf das sich auf die Entfaltung der Holzgestaltung im 'Seiffener Spielzeugwinkel' hatte, wie im Museum zu sehen, diese Glashütte ebenfalls Einfluss. Preiswertere und bessere Glaswaren, z. B. aus den Nachbarregionen Böhmen oder der Lausitz, brachten im 19. Jahrhundert die erzgebirgische Glasproduktion fast völlig zum Erliegen. Damit erlosch auch bald die Erinnerung an dieses traditionsreiche Gewerbe. In einer 'Werkstattstube' kann an bestimmten Wochenenden Glashandwerkern, wie Glasbläsern, Glasmalern oder -graveuren 'über die Schulter geschaut' werden. Eine rekonstruierte Glashütte aus der Agricola-Zeit (Mitte 16. Jahrhundert) ist in einem Nebengebäude zu besichtigen. Im Museum findet man darüber hinaus einige Schrift- und Sachzeugen zur Geschichte von Schloss Purschenstein und Neuhausen.

Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk 'Im Gößner'

Die Ausstellung beinhaltet Schwerpunkte der Stadtgeschichte von Annaberg und Buchholz. Dazu zählen der Bergbau vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, die Münzprägung, herausragende sakrale Plastiken und…
Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk 'Im Gößner'




Die Ausstellung beinhaltet Schwerpunkte der Stadtgeschichte von Annaberg und Buchholz. Dazu zählen der Bergbau vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, die Münzprägung, herausragende sakrale Plastiken und Gemälde aus vorreformatorischer Zeit, Erstdrucke von Lutherschriften, Ablassbriefe und Relikte des Bauernkrieges. Weiterhin werden Zeugnisse des städtischen Handwerks aus Annaberg und Umgebung präsentiert. Die auf der Innung basierenden Organisationsformen der Handwerker werden dokumentiert durch Innungsladen, Handwerkszeichen, Wanderbücher und Siegel. Darüber hinaus informieren weitere Ausstellungsabschnitte über das Zinngießerhandwerk, das Posamentiergewerbe und die Volkskunst. Besondere Wertschätzung erfährt die von der Unternehmerin Barbara Uthmann bereits im 16. Jahrhundert zu überregionalem Ansehen geführte erzgebirgische Klöppelspitze. Die Entwicklung der Städte Annaberg und Buchholz im 19. Jahrhundert, die Entstehung von Fabriken und die Entfaltung bürgerlicher Kultur und Lebensweise setzen weitere Akzente. Das Bild der ständigen Ausstellung runden Gegenstände zur bäuerlichen Volkskultur und Einblicke in die Geologie und Mineralogie des Erzgebirges ab. Seit August 2014 ist der bedeutenden Montanunternehmerin Barbara Uthmann eine neu gestaltete Dauerausstellung unter dem Titel 'Barbara Uthmann - eine Annabergerin schreibt Geschichte' gewidmet.

Eine Einmaligkeit findet man im Hof des Erzgebirgsmuseums. Hier trifft der Besucher auf eine Kaue, die den Eingang zum Besucherbergwerk 'Im Gößner' überdacht. An dieser Stelle gruben die Bergleute vor über 500 Jahren nach Silber. Ein Teil des umfangreichen Gangsystems, das sich unter der gesamten Stadt erstreckt, wird im Rahmen von Untertageführungen fachkundig vorgestellt. Die Rundgangstrecke hat eine Länge von 260 Metern mit einem Höhenunterschied von 24 Metern. Das Besucherbergwerk trägt den Namen von Andreas Gößner, der das Grubenfeld um 1510 besaß.

Erzwäsche Davidschacht

Das Ensemble hat mehrere Transformationen hinter sich. Nach Nutzung durch den Bergbau siedelten sich verschiedene Bergbaunachfolgeindustrien an, nach deren Ende wird das Areal derzeit revitalisiert.…
Erzwäsche Davidschacht




Das Ensemble hat mehrere Transformationen hinter sich. Nach Nutzung durch den Bergbau siedelten sich verschiedene Bergbaunachfolgeindustrien an, nach deren Ende wird das Areal derzeit revitalisiert.

Zunächst wurde hier in unmittelbarer Nähe zum Davidschacht die zentrale Erzaufbereitungsanlage der Grube Himmelfahrt errichtet. Bis zum Ende dieses staatlich betriebenen Bergbaus im Jahr 1913 wurden in dieser "Centralwäsche" Erz und taubes Gestein getrennt.

1920 übernahm der Unternehmer Johannes Küchenmeister die Gebäude und richtete eine Flachsaufbereitung ein. Hierfür wurde das Hauptgebäude umgebaut und eine Fabrikalle angebaut. Bereits 1926 endete diese Nutzung. Nach mehreren Eigentümerwechseln ging das Areal schließlich an das Porzellanwerk Freiberg, das hier bis Mitte der 1990er Jahre Gebrauchskeramik herstellte. In dieser Zeit entstanden weitere Anbauten und eine Produktionshalle.

Das Ende der 1990er Jahre brachgefallene Gelände erwarb die Saxonia Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH und will es nun einer neuen Nutzung zuführen. Nach Teilabrissen sollen zentrale und denkmalgeschützte Gebäude, wie der Hochbau, erhalten und neu genutzt werden.

Fabrikerweiterungsbau Horch AG

Dieser wahrscheinlich älteste noch existierende Fabrikbau der deutschen Automobilindustrie steht für die Wegbereitung des Neuen Bauens und der Klassischen Moderne im sächsischen Fabrikbau. Der…
Fabrikerweiterungsbau Horch AG




Dieser wahrscheinlich älteste noch existierende Fabrikbau der deutschen Automobilindustrie steht für die Wegbereitung des Neuen Bauens und der Klassischen Moderne im sächsischen Fabrikbau. Der viergeschossige Industriebau vereint seinerzeit modernste Architekturauffassungen und Bautechniken. Während andere Eisenbetonbauten dieser Zeit ihre moderne Konstruktion hinter historisierenden Stützen und Fassaden „versteckten“, ist dieser Bau bereits innen und außen kompromisslos modern, frei von traditionellen Formen und Inhalten. Der Horch-Hochbau ist damit ein sehr frühes Zeugnis einer fortschrittlichen architektonisch-ästhetischen Entwicklung in dieser Zeit, die zuerst insbesondere der Industriebau nahm und die schließlich zum Neuen Bauen und zur Klassischen Moderne führte.

1904 erwarb die Fa. Horch das Fabrikgrundstück der eh. Segeltuchfabrik von Wächter & Zäuner und errichtete im Rahmen ihrer Betriebserweiterung verschiedene Gebäude auf dem Grundstück. Dominante auf dem neuen Fabrikgelände war der viergeschossige Horch-Hochbau.

Er wurde 1914 als Eisenbeton-Skelettbau durch die Zwickauer Firma Walter Rüde – Beton- und Eisenbetonbau Zwickau i.Sa. – unter der Bauleitung von Walter Rüde errichtet. Die vier Etagen mit je 5 Metern Geschosshöhe wurden für eine flexible Nutzung angelegt. Bei einer Grundfläche von rund 63x44 Metern und einem Stützenraster von 6x5 Metern sind die Grundrisse frei unterteilbar.

Während das Erdgeschoss vorwiegend als Materiallagerraum geplant war, befanden sich in den Obergeschossen große Arbeitssäle für 120 bis 140 Arbeiter. Überwiegend waren hier Abteilungen der Motoren- und Getriebefertigung sowie im Obergeschoss ein Konstruktionsbüro untergebracht.

Eine nachhaltige Nutzung des denkmalgeschützten Baus muss noch gefunden werden.

Fahrzeugmuseum Frankenberg

Anhand zahlreicher historischer Fahrzeuge, Fahrzeugmodelle und Schnittmodelle von Fahrzeugaggregaten und technischen sowie allgemein informierenden Bildtafeln wird der Fahrzeug- und Fahrzeugteilebau…
Fahrzeugmuseum Frankenberg




Anhand zahlreicher historischer Fahrzeuge, Fahrzeugmodelle und Schnittmodelle von Fahrzeugaggregaten und technischen sowie allgemein informierenden Bildtafeln wird der Fahrzeug- und Fahrzeugteilebau der FRAMO- und BARKAS-Produktion über den Zeitraum von 1923 bis 1991 dargestellt. Fachkundiges Museumspersonal erläutert den Besuchern weitere Einzelheiten, zum Teil aus eigenem Erleben.

Fernmeldemuseum Dresden

Die Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik e. V. – kurz IGHFt – ist ein gemeinnütziger Verein und betreibt das Fernmeldemuseum Dresden am traditionsreichen Postplatz. Dieses Museum kann…
Fernmeldemuseum Dresden




Die Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik e. V. – kurz IGHFt – ist ein gemeinnütziger Verein und betreibt das Fernmeldemuseum Dresden am traditionsreichen Postplatz. Dieses Museum kann nach Voranmeldung bzw. an den regelmäßig stattfindenden Öffnungstagen besichtigt werden.

 

Darüber hinaus unterhalten wir eine Fachbibliothek, so daß auch Anfragen nach technischen oder historischen Unterlagen beantwortet werden können.

Fernsehturm Dresden

Der 252 Meter hohe Sendeturm wurde für die Versorgung mit Radio- und Fernsehprogrammen des im Elbtalkessel liegenden Raumes Pirna–Dresden­–Coswig errichtet. Vorbild für den landschaftsprägenden Bau…
Fernsehturm Dresden




Der 252 Meter hohe Sendeturm wurde für die Versorgung mit Radio- und Fernsehprogrammen des im Elbtalkessel liegenden Raumes Pirna–Dresden­–Coswig errichtet. Vorbild für den landschaftsprägenden Bau der Nachkriegsmoderne war der Stuttgarter Fernsehturm, der als weltweit erster Fernsehturm aus Stahlbeton errichtet worden war. Derzeit konkretisieren sich Pläne, den 1991 stillgelegten Fernsehturm für touristische Nutzung wiederzubeleben.

Fichtelberg Schwebebahn

Schon seit Dezember 1924 geht es mit der ältesten Seilschwebebahn vom Kurort Oberwiesenthal hinauf auf den höchsten Berg Sachsens: Eine Fahrt mit der Schwebebahn ist stets etwas Besonderes – und das…
Fichtelberg Schwebebahn




Schon seit Dezember 1924 geht es mit der ältesten Seilschwebebahn vom Kurort Oberwiesenthal hinauf auf den höchsten Berg Sachsens: Eine Fahrt mit der Schwebebahn ist stets etwas Besonderes – und das nicht nur im Winter, wenn die Gondeln langsam über die tief verschneite Landschaft gleiten.

Die Schwebebahn zum Fichtelberg legt in einer Fahrzeit von 3,5 min einen Weg von 1.175 Metern zurück und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 303 Metern. Bis zu 44 Personen finden in einer Gondel Platz. Die zwei Gondeln – an beiden Enden des Zugseils hängend – befahren die Strecke bis zu 90 Mal am Tag, im Normalbetrieb starten sie zwischen 9 und 17 Uhr aller 15 Minuten an der Tal- und Bergstation. Besonders romantisch ist es, sich vom Gipfel aus das Schauspiel eines Sonnenuntergangs zu gönnen. Herzlich Willkommen auf den höchsten Berg des Erzgebirges und zu einer Fahrt mit der ältesten deutschen Seilschwebebahn!

Die Fichtelberg Schwebebahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Fichtelberg Seilschwebebahn

Deutschlands älteste Seilschwebbahn befördert Sie auf Sachsens höchsten Berg, den 1.214 Meter hohen Fichtelberg. Nachdem Oberwiesenthal 1897 an das sächsische Eisenbahnnetz angeschlossen worden war,…
Fichtelberg Seilschwebebahn




Deutschlands älteste Seilschwebbahn befördert Sie auf Sachsens höchsten Berg, den 1.214 Meter hohen Fichtelberg. Nachdem Oberwiesenthal 1897 an das sächsische Eisenbahnnetz angeschlossen worden war, entwickelte sich ein reger Tourismus. Schnell kamen erste Ideen auf, den nahen Fichtelberg per Seilbahn zu bezwingen.

Das Leipziger Unternehmen A. Bleichert, damals führend auf dem Gebiet von "Luftseilbahnen", projektierte bereits 1912 den heutigen Linienverlauf. Erst nach der Inflationszeit fanden sich Hoteliers aus der Region zusammen, um das Projekt zu realisieren. Sie gründeten die Sport- und Schwebebahn-Verkehrs-Aktiengesellschaft und beauftragten das Leipziger Unternehmen Allgemeine Transportanlagen-Gesellschaft m.b.H. mit dem Bau. Die Mastfundamente und die Stationsgebäude errichtete die Gustav Richter AG aus Plauen, die elektrische Ausrüstung lieferten die Siemens-Schuckert-Werke.

Nach vier Monaten Bauzeit wurde die erste Seilschwebebahn Deutschlands am 29. Dezember 1924 eröffnet. In den Folgejahren wurden verschiedene technische Veränderungen am Seilbahnsystem vorgenommen, 1940 wurden die Kabinen erneuert, 196/62 und 1985 fanden umfangreiche Rekonstruktionen statt. In dieser Zeit wurden die letzten Originalteile ersetzt. 2012 wurde die Bahn generalüberholt.

Zwei Gondeln für 44 Fahrgäste pendeln täglich 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr zur 1.208,90 Meter hoch gelegenen Bergstation.

Fichtelbergbahn

Mit Volldampf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands geht es täglich bei einer Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Mit dem nostalgischen Dampfzug ist von Cranzahl aus der Kurort Oberwiesenthal in 914…
Fichtelbergbahn




Mit Volldampf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands geht es täglich bei einer Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Mit dem nostalgischen Dampfzug ist von Cranzahl aus der Kurort Oberwiesenthal in 914 Metern Höhe nach einstündiger Fahrt durch die romantische Landschaft des oberen Erzgebirges erreicht. Eine Reise, wie sie unsere Großeltern schon genau so unternahmen, um zur Sommerfrische in die Region rund um den Fichtelberg zu kommen. Von Sommerfrische spricht heute keiner mehr, aber immer noch können im Fichtelberggebiet das ganze Jahr über viele Gäste begrüßt werden. Wenn inzwischen auch nicht mehr alle mit der Bahn kommen, so ist eine Fahrt mit ihr bei einem beschaulichen Tempo von 25 Kilometern pro Stunde noch immer ein besonderes Erlebnis. Die kleine Bahn überquert kurz vor Ihrem Ziel das Hüttenbachviadukt, mit 110 Metern Länge und 23 Metern Höhe das größte Bauwerk dieser Bahn. Nicht nur im Winter, sondern auch während der anderen Jahreszeiten ist der Kurort Oberwiesenthal stets eine Reise wert und die Fichtelbergbahn lädt zur Mitfahrt ein.

Die Fichtelbergbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Flachsspinnerei Hirschfelde

Die Fabrik steht für die Flachsverarbeitung, die in der Region ihr Zentrum hatte. Das 1845 gegründete Unternehmen war die erste mechanische Flachsgarnspinnerei Sachsens. Errichtet wurde die Fabrik an…
Flachsspinnerei Hirschfelde




Die Fabrik steht für die Flachsverarbeitung, die in der Region ihr Zentrum hatte. Das 1845 gegründete Unternehmen war die erste mechanische Flachsgarnspinnerei Sachsens. Errichtet wurde die Fabrik an der Neiße neben einer Mahlmühle aus dem 15. Jahrhundert. Sie entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Textilunternehmen in der Oberlausitz. 

Nach einem Brand wurde der Erstbau durch das heute noch teilweise erhaltene Ensemble im damals vorherrschenden Stil des Historismus ersetzt. Die Spinnerei wurde 1877–1880 errichtet, das Kontorgebäude 1880–1882. Mit seinen Pilastern, Türmchen und Zinnen gibt es gestalterische Parallelen zur Tudorgotik der englischen Schlossarchitektur.

Bis zu seiner Verstaatlichung im Jahr 1946 war das Unternehmen in Familienbesitz. 1974 wurde die Flachsverarbeitung eingestellt und Kunstseide verarbeitet, 1993 bis 2003 wieder Flachs verarbeitet. Nach Stilllegung des Unternehmens im Jahr 2005 wurden große Teile der Fabrik abgerissen. Erhalten blieben das Fabriktor, Nebengebäude sowie das dreiflügelige Kontorgebäude. Bereits 1952 war hier eine Berufsschule eingezogen.

1991 übernahm der Internationale Bund das Gebäude als Bildungsstätte und sanierte es mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Kontorhaus gilt als einer der schönsten historistischen Industriebauten Sachsens.

Fleischverarbeitungsbetrieb der Konsumgenossenschaft "Vorwärts"

Das Gebäude gilt als bedeutendes Beispiel für den Industriebau im Stil der sog. Roten Moderne. Ursprünglich als Produktionskomplex für die Eigenproduktion der 1888 in Dresden gegründeten…
Fleischverarbeitungsbetrieb der Konsumgenossenschaft "Vorwärts"




Das Gebäude gilt als bedeutendes Beispiel für den Industriebau im Stil der sog. Roten Moderne. Ursprünglich als Produktionskomplex für die Eigenproduktion der 1888 in Dresden gegründeten Konsumgenossenschaft  "Vorwärts" geplant, wurde letztlich nur die Fleischverarbeitung realilsiert. Der darüberhinausgehende Plan für die Einrichtung einer Großbäckerei, Brauerei und Brennerei  wurde in der Weltwirtschaftskrise fallengelassen.

Der mit roten Ziegeln verkleidete Stahlbetonskelettbau demonstiert eindrucksvoll die moderne Architekturgesinnung der Konsumgenossenschaften im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.

Nach Kriegszertsörungen wurde das Gebäude verändert wieder aufgebaut. 1995 wurde es entkernt. Das Hauptprotal und die benachbarte Wagenhalle wurden in dieser Zeit abgerissen. Aktuell wird eine Nutzung gesucht, durch die dieses zentrale Bauwerk des modernen Bauens in Dresden erhalten werden kann.

Förderverein Esche-Museum e.V.

Der Verein beschäftigt sich mit der Industrie- und Heimatgeschichte in der Region Limbach-Oberfrohna.
Förderverein Esche-Museum e.V.




Der Verein beschäftigt sich mit der Industrie- und Heimatgeschichte in der Region Limbach-Oberfrohna.

Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.

Die Gemeinde Weißwasser in der schlesischen Oberlausitz war bis Ende der 1930er Jahre der bedeutendste Glas produzierende Ort weltweit. 1873 wird hier erstmals Glas geschmolzen; in den folgenden drei…
Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.




Die Gemeinde Weißwasser in der schlesischen Oberlausitz war bis Ende der 1930er Jahre der bedeutendste Glas produzierende Ort weltweit. 1873 wird hier erstmals Glas geschmolzen; in den folgenden drei Jahrzehnten entstehen in Weißwasser elf Glasfabriken, vier Glasraffinerien, eine Spiegelfabrik, eine Glasschablonenfabrik und viele Zulieferbetriebe. Beim Rundgang durch die Museumsvilla wird der Besucher mit der Entwicklung der elf Glasbetriebe und der Technologie vertraut gemacht. Modelle und Original-Werkstellen veranschaulichen diesen Prozess. Im großzügigen Treppenhaus steht der Besucher vor einer Glasmacherwerkstelle mit allen dazugehörigen Werkzeugen. Der Rundgang geht weiter unter den Stichwörtern Technologie und theoretische Grundlagen der Glasherstellung. So sieht man die Entwicklung der Schmelzöfen, die Bestandteile und Zusammensetzung der Rohstoffe zur Glasschmelze und Glasfärbung, die Herstellung der Formen für künftige Erzeugnisse und viele Details aus dem Produktionsprozess, wie z. B. die Glasabsprengmaschine, die von der Firma Hirsch, Janke & Co. entwickelt wurde - eine Pionierleistung für die weltweite Glasindustrie. In einem Videofilm werden die Glasherstellung und weitere Verarbeitungen bis zur Veredlung gezeigt. Von einem Förderverein, den Glasbetrieben und Bürgern wurden in wenigen Jahren ca. 20.000 Glasexponate und ebenso viel Schriftgut zusammengetragen, von denen ca. 3.000 in der Ausstellung zu sehen sind. Auch die Spezialsammlungen von Wilhelm Wagenfeld, Friedrich Bundtzen und der 'Arsall'-Gläser haben bereits einen beachtlichen Bestand.

Sonderausstellungen bereichern die Dauerausstellung und die musealen Darstellungen zur Entwicklungsgeschichte von Weißwasser.

Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von…
Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen




Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von Eisenbahninfrastruktur angestrebt.

In erster Linie will der Verein die regelspurige Nebeneisenbahn Muldenberg–Schönheide Süd–Schönheide Ost wieder in Betrieb nehmen. Die 17,7 Kilometer lange Strecke gilt als eine der schönsten Eisenbahnlinien Sachsens. Sie ist Teil der ehemaligen Verbindung Chemnitz–Aue–Adorf/Vogtl. Ein weiteres Ziel ist die Sanierung der Bahnhofsanlagen und -gebäude in Schönheide Süd sowie in Carlsfeld. Vorgesehen ist außerdem der Wiederaufbau der Schmalspurbahn Schönheide Süd–Carlsfeld.

Der Verein will ein lebendiges technisches Denkmal mit hoher touristischen Attraktivität schaffen.

Schauen sie vorbei!

Förderverein Technische Denkmale Mulda e.V.

Der 1999 gegründete Verein rekonstruiert und erhält das Technische Denkmal Brettmühle Mulda und macht diese der Öffentlichkeit zugänglich. Ziel ist es, dieses Denkmal der Industrialisierung des…
Förderverein Technische Denkmale Mulda e.V.




Der 1999 gegründete Verein rekonstruiert und erhält das Technische Denkmal Brettmühle Mulda und macht diese der Öffentlichkeit zugänglich.

Ziel ist es, dieses Denkmal der Industrialisierung des Erzgebirges zu erhalten und Vermittlungsangebote zu schaffen, die den Kreislauf der Holzwirtschaft vom Wald über die Holzgewinnung, die Holzverarbeitung bis zum Umweltschutz vermitteln.

Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V.

Der Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V. ist ein Zusammenschluss örtlicher Institutionen und interessierter Bürger und Bürgerinnen. Hier arbeiten die Bürgerschaft Helleraus, das Europäische…
Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V.




Der Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V. ist ein Zusammenschluss örtlicher Institutionen und interessierter Bürger und Bürgerinnen. Hier arbeiten die Bürgerschaft Helleraus, das Europäische Zentrum der Künste (Festspielhaus), die Deutschen Werkstätten und Fördermitglieder aus Deutschland sowie dem Ausland zusammen, um für "ihr" Hellerau den Weltkulturerbetitel zu erringen. Der so genannte "Herausragende Universelle Wert", der die Aufnahme einer Stätte in die Welterbeliste rechtfertigt, liegt bei Hellerau im Experiment und Reformprojekt des frühen 20. Jahrhunderts. Dabei spielen soziale, künstlerische und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Der Verein ist eine ausschließlich private Initiative, ohne administrative oder finanzielle Beteiligung der Kommune, des Landes oder des Bundes.

Das Gesamtkunstwerk Hellerau steht wie kaum ein anderer Ort für die Auseinandersetzung mit dem Industriezeitalter und eine daraus resultierende gesellschaftliche Modernisierung in allen Lebensbereichen. Der Reformbewegung um 1900 nahestehende Unternehmer, Architekten und Künstler schufen hier eine Mustersiedlung, in der gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse mit einem kulturreichen und naturnahen Leben verbunden werden sollten. Wirtschaftliches Zentrum der Siedlung waren die Deutschen Werkstätten, kulturelles Zentrum das Festspielhaus Hellerau.

Förderverein Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau e.V.

Die Zwecke des Vereines sind: die Mithilfe bei der Errichtung und Betreibung des Westsächsischen Textilmuseums Crimmitschau, die Mitwirkung bei der Sammlung und Erhaltung von historischen Objekten der…
Förderverein Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau e.V.




Die Zwecke des Vereines sind: die Mithilfe bei der Errichtung und Betreibung des Westsächsischen Textilmuseums Crimmitschau, die Mitwirkung bei der Sammlung und Erhaltung von historischen Objekten der Textilindustrie und der Textilmaschinenindustrie, die Erforschung und Darstellung der Geschichte der Textilindustrie und der Textilmaschinenindustrie, insbesondere im westsächsischen Raum.

Diese Zwecke werden insbesondere verfolgt durch: die Unterstützung des Ankaufs von Objekten für das Westsächsische Textilmuseum Crimmitschau, die Abhaltung von Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen, Ausstellungen, Veröffentlichungen und eine enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Institutionen und Museen, die auf dem gleichen Gebiet tätig sind.

Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland e.V.




Framus Museum

Gitarren und Bässe erzählen Jazz-, Rock- und Popgeschichte. Auf drei Ausstellungsetagen kann sich der Besucher seit der Eröffnung des Museums im Juli 2007 auf eine Zeitreise durch die Geschichte der…
Framus Museum




Gitarren und Bässe erzählen Jazz-, Rock- und Popgeschichte. Auf drei Ausstellungsetagen kann sich der Besucher seit der Eröffnung des Museums im Juli 2007 auf eine Zeitreise durch die Geschichte der legendären Gitarren-Marke begeben. John Lennon und Elvis hatten eine, Ex-Stone-Bassist Bill Wyman ebenso wie Peter Kraus: Sie alle spielten auf einer Framus-Gitarre und machten die deutsche Marke zu einem Weltbegriff.

Den Besucher erwarten im edlen Ambiente der Gründerzeitvilla mehr als 200 Exponate - von der Violine bis zum E-Bass. Sie zeigen nicht nur die Vorreiterrolle bei der industriellen Gitarrenproduktion auf, die die Marke - mit ihrem Symbol einer Geige vor der Weltkugel - von den 1950er bis 1970er Jahren einnahm, sondern veranschaulichen auch die Entwicklung verschiedener Musikstile seit dem Zweiten Weltkrieg.

Im Dachgeschoss kann der Besucher sogar selbst in die Saiten greifen: vier Framus-Gitarren und ein Warwick-Bass samt elektronischem Equipment aus der aktuellen Produktion stehen dort zum Antesten bereit. Aber nicht nur Musiker und Experten, sondern auch immer mehr Touristen sehen sich in dem repräsentativen Bau um.

Freiherrlich Lorenz'sche Zuckerfabrik

Das 1810/11 errichtete, beeindruckend große Fabrikgebäude mit Schornstein ist das letzte bekannte aus der Gründungsphase der Rübenzuckerindustrie im mitteldeutschen Raum. Beim derzeitigen…
Freiherrlich Lorenz'sche Zuckerfabrik




Das 1810/11 errichtete, beeindruckend große Fabrikgebäude mit Schornstein ist das letzte bekannte aus der Gründungsphase der Rübenzuckerindustrie im mitteldeutschen Raum. Beim derzeitigen Erkenntnisstand handelt es sich bei dem Gebäude um das älteste erhaltene als Rübenzuckerfabrik errichtete Gebäude überhaupt.

Zur Rübenzuckergewinnung ließ Friedrich von Lorenz auf seinem Rittergut Mühlbach zwei große und zwei kleinere Bauwerke errichten. Die Anlage entsprach dem Ausgangstyp aller späteren Rübenzuckerfabriken.

Die Gründung dieser einzigen sächsischen Rübenzuckerfabrik in jener Zeit ermöglichten ein zinsgünstiger staatlicher Kredit und die Steuerbefreiung für den hier gewonnenen Rübenzucker. Mit überschaubarem Risiko für den sächsischen Staat entstand so in Mühlbach eine Versuchsfabrik, die Interessierten offen stehen und zu weiteren Gründungen anregen sollte.

Zwischen 1812 und 1817 wurde hier Rübenzucker gewonnen. Ausgelegt für die Verarbeitung von 40.000 bis 80.000 Zentner Rüben im Jahr, konnten mangels Rüben jährlich nur durchschnittlich 10.000 Zentner verarbeitet werden. 1818 verkaufte Friedrich von Lorenz das Rittergut. Alexander Ludwig Krause aus Chemnitz pachtet die Fabrik und verlegte sie 1837 nach Limehna bei Eilenburg. Die Gebäude in Mühlbach wurden seit dem unterschiedlich genutzt. Bis heute sind sie Teil eines Agrarbetriebes.

Freunde des Nahverkehrs Zwickau

Die Freunde des Nahverkehrs Zwickau e.V. wurden am 21. Januar 1994 von einer Gruppe straßenbahninteressierter Enthusiasten der verschiedensten Berufe gegründet. Unser Ziel ist es, die Geschichte des…
Freunde des Nahverkehrs Zwickau




Die Freunde des Nahverkehrs Zwickau e.V. wurden am 21. Januar 1994 von einer Gruppe straßenbahninteressierter Enthusiasten der verschiedensten Berufe gegründet. Unser Ziel ist es, die Geschichte des Nahverkehrs in Zwickau bekannt zu machen. Wir betreiben in Zusammenarbeit mit den Städtischen Verkehrsbetrieben Zwickau GmbH die historiuschen Straßenbahnen und sind bei Veranstaltungen rund um den Nahverkehr präsent.

Interessierte, die als Schaffner und Stadtführer auf den Fahrzeugen mitwirken, die historische Fahrzeuge betreuen oder in unserem Archiv mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen, unseren Verein zu verstärken.

Friedrich-Ebert-Stiftung

Als Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten Staatsoberhauptes in Deutschland, des Sozialdemokraten Friedrich Ebert, wurde die Stiftung 1925 nach seinem Tod gegründet. Sie ist die älteste…
Friedrich-Ebert-Stiftung




Als Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten Staatsoberhauptes in Deutschland, des Sozialdemokraten Friedrich Ebert, wurde die Stiftung 1925 nach seinem Tod gegründet. Sie ist die älteste politische Stiftung in Deutschland und der Sozialen Demokratie verpflichtet. Ihre Arbeit dient der Unterstützung des demokratischen Prozesses und hilft dabei, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen können. Sie fördert die Bildungschancen sozial benachteiligter junger Menschen, vergibt Stipendien und widmet sich mit ihrer Arbeit im In- und Ausland der gesellschaftspolitischen Bildung und der internationalen Verständigung.

Die immer komplexer werdenden Entscheidungen in der Politik in einer globalisierten und sich ständig wandelnden Welt machen sachliche Informationen für den Bürger immer wichtiger.

Bei uns können Sie:

sich mit wichtigen Zukunftsfragen beschäftigen und sich Hintergrundwissen verschaffen

einen Blick hinter die Kulissen des politischen Tagesgeschäfts werfen und mit Akteuren aus Politik

Wirtschaft und Gesellschaft persönlich ins Gespräch kommen

ihre eigene gesellschaftspolitische Urteils- und Handlungsfähigkeit erweitern.

Von Vorträgen, Diskussionsforen und Gesprächskreisen, über ein- und mehrtägige Seminare bis zu nationalen und internationalen Fachtagungen und Konferenzen bieten wir Ihnen ein breitgefächertes Angebot.

Galerie am Domhof Zwickau

Die Galerie am Domhof gilt im Sinne von „Kunst erleben und machen“ als Anlauf- und Begegnungsstätte für Künstler und Kunstinteressierte. Sie präsentiert wechselnde Ausstellungen aus verschiedenen…
Galerie am Domhof Zwickau




Die Galerie am Domhof gilt im Sinne von „Kunst erleben und machen“ als Anlauf- und Begegnungsstätte für Künstler und Kunstinteressierte. Sie präsentiert wechselnde Ausstellungen aus verschiedenen Genres der zeitgenössischen Kunst. Zudem finden in den Räumen der Galerie Lesungen, Vorträge, Kleinkunstveranstaltungen sowie Konzerte statt.

Gebr. Escher

1874 gründeten die Brüder Bernhard und Hermann Escher in Chemnitz das Maschinenbauunternehmen Gebr. Escher mit Sitz in der Ferdinandstraße. Bernhard Escher verließ 1880 das Unternehmen und gründete…
Gebr. Escher




1874 gründeten die Brüder Bernhard und Hermann Escher in Chemnitz das Maschinenbauunternehmen Gebr. Escher mit Sitz in der Ferdinandstraße.

Bernhard Escher verließ 1880 das Unternehmen und gründete die Sächsische Werkzeugmaschinenfabrik Bernhard Escher.

Das Stammunternehmen erwarb ab 1884 Grundstücke in der Zwickauer Straße und verlegte seine Produktionsstätte hierhin. 1899 verließ Sohn Alfred Escher das Unternehmen und gründete in Siegmar die Alfred Escher GmbH. 1906 fusionierten beide Unternehmen zur Hermann und Alfred Escher AG. Das Unternehmen ging 1930 in Konkurs.

Gebr. Felsenstein Rauchwarengroßhandel

Das Felsensteinhaus steht für die Leipziger Geschäftshausarchitektur Am Brühl, dem vormaligen Zentrum des Pelzhandles. Mit der Entwicklung Leipzigs zum weltweit führenden Umschlagplatz für Pelze…
Gebr. Felsenstein Rauchwarengroßhandel




Das Felsensteinhaus steht für die Leipziger Geschäftshausarchitektur Am Brühl, dem vormaligen Zentrum des Pelzhandles. Mit der Entwicklung Leipzigs zum weltweit führenden Umschlagplatz für Pelze konzentrierten sich im Laufe des 19. Jahrhunderts Am Brühl und seinen Nebenstraßen Pelzandels- und Veredlungsunternehmen.

Die 1851 als Handschuhmanufaktur in der Nähe von Fürth gegründete Firma Gebr. Felsenstein war seit 1860 im Pelzhandel tätig und baute nach 1885 in Leipzig eine Filiale auf. Um 1900 erwarb sie Am Brühl 52 und 54 zwei nebeneinanderliegende Grundstücke. Der 1896 errichtete Eisenskelettbau wurde mit dem 1909 im Stil der Reformarchtiektur errichteten Neubau verbunden. Hierfür wurde ein spätklassizistisches Wohnhaus abgetragen.

Die straßenseitigen Erkerräume wurden als Büros genutzt, in den übrigen Flächen in Ober- und Dachgeschossen befanden sich Pelzlager, im Erdgeschoss Ladenlokale. Wie an ähnlichen Geschäftshäusern auch bezieht sich der Fassadenschmuck auf den Pelzhandel. Hier lohnt das genaue Hinschauen!

Die Nationalsozialisten enteigneten die Fa. Gebr. Felsenstein 1939. Ein Teil der Familie wurde Opfer des Holocaust. Die überlebenden Erben wurden nach 1990 entschädigt, das Gebäude um 2000 verkauft und als Geschäftshaus saniert.

Geländewagenmuseum Reichwalde

Auf vierhundert Quadratmetern richtet das Geländewagenmuseum seinen Blick auf Autos, die abseits befestigter Straßen Automobilgeschichte geschrieben haben. Die Bandbreite der Ausstellung reicht von…
Geländewagenmuseum Reichwalde




Auf vierhundert Quadratmetern richtet das Geländewagenmuseum seinen Blick auf Autos, die abseits befestigter Straßen Automobilgeschichte geschrieben haben.

Die Bandbreite der Ausstellung reicht von den dreißiger bis zu den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Lebensgroße Dioramen zeigen Offroad-Oldtimer, die schwimmen können und SUVs, die ein halbes Jahrhundert alt sind. Neben der Technikschau sind wirtschaftliche sowie politische Aspekte Teil der wissenschaftlich gestützten Darstellung. Zeitgenössische Fotos, Datenblätter und anschauliche Beschreibungen bieten ein breites Hintergrundwissen. Zum Sammlungsbestand gehören die beiden letzten erhalten gebliebenen Geländewagen der frühen ostdeutschen Serienfertigung - ein EMW 325/3 (P1) aus Eisenach und ein Horch H1 aus Zwickau.

Gelsdorfhütte

Die heutige Ruine der sogenannten „Gelsdorfhütte“ ist die Wiege der Glasproduktion in Weißwasser. Sie ist als Zentrum der Stadtentwicklung von hoher industrie- und regionalgeschichtlicher Bedeutung…
Gelsdorfhütte




Die heutige Ruine der sogenannten „Gelsdorfhütte“ ist die Wiege der Glasproduktion in Weißwasser. Sie ist als Zentrum der Stadtentwicklung von hoher industrie- und regionalgeschichtlicher Bedeutung und steht unter Denkmalschutz. Die Hütte wurde 1872 von den Kaufleuten Zwahr, Neubauer und Schulze gegründet. Zunächst bestand sie aus dem Hüttengebäude und einem Flachbau. Um 1880 folgten der Schornstein und die moderne Gaserzeugungsanlage. Mit dem Anbau des Lagergebäudes 1919 erreichte die Gelsdorfhütte ihren endgültigen Zustand. Am ersten Glasschmelzofen der Stadt arbeiteten bis zu 36 Glasmacher an 8 Häfen. Nachdem die ersten Besitzer Konkurs anmelden mussten, übernahm Wilhelm Gelsdorf – Glasmacher aus dem Glatzer Land – die Hütte und führte sie bis zu seinem Tod 1908. Danach übernimmt sein Sohn die Leitung. Die „Glaswerke Gelsdorf“ produzierten Gebrauchsgläser hoher Qualität,  etwa Lampenschirme und geschliffenes Hohlglas, wobei der für die Produktion wichtigste Rohstoff Sand aus dem  Muskauer Faltenbogen stammte. 1948 wird die Glashütte – auch „Älteste“ genannt – Teil der „Oberlausitzer Glaswerke Weißwasser“. Zwischen Anfang der 1950er Jahre und 1970 fand die Ausbildung der Glasmacher hier statt.  Die große Fassadenfläche besteht neben roten Ziegeln aus den regionaltypischen gelben Ziegeln, zu dessen Herstellung der heimische Ton verwendet wurde. Baulich interessant sind zudem die Essen der Öfen an der Giebelseite. Sie wurden wie die Gesimse und Zahnfriesen in das Mauerwerk integriert.

In Nachbarschaft zur Ruine der Gelsdorfhütte befindet sich die Gelsdorf-Villa, die 1905 für Edmund Gelsdorf, Wilhelm Gelsdorfs Sohn, erbaut wurde. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wird die Familie enteignet und der Betrieb in Volkseigentum überführt. So auch die Villa Gelsdorf. Zu DDR-Zeiten wird die Villa verschieden genutzt, u. a. auch als Sammelstelle für Muttermilch. Nach der Wende wird sie mit Unterstützung des neu gegründeten Fördervereins Glasmuseum Weißwasser e.V. saniert und ab 1996 von der Stadt Weißwasser/O.L. als Museum genutzt.

Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen

Der Nationale Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ist ein besonderer Erlebnisraum für Umweltbildung und Tourismus und zielt so auf nachhaltige Regionalentwicklung. Er verbindet…
Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen




Der Nationale Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ist ein besonderer Erlebnisraum für Umweltbildung und Tourismus und zielt so auf nachhaltige Regionalentwicklung. Er verbindet geotouristische, landschaftliche und kulturelle Potentiale des geologisch einheitlichen Raumes des nordwestsächsischen Vulkanitkomplexes.

Gegenüber anderen Nationalen GeoParks setzt er sich durch ein klares Alleinstellungsmerkmal ab: Die rund 300 Mio. Jahre alten vulkanischen Gesteine (Quarzporphyre, Porphyre und Porphyrtuffe) eines Supervulkanes bilden ein fast flächendeckendes, ca. 400 Meter mächtiges geologisches Fundament. Hinzu kommen das Verwitterungsprodukt der Porphyre Kaolin, Süßwasserquarzit und jüngere Braunkohlenvorkommen. Auch die Ablagerungen und der Formenschatz der letzten Eiszeiten (asymmetrische Porphyrberge, Gletscher- und Windschliffe, Lockersedimente) sowie die jüngste holozäne fluviale Sedimente in den Flussauen der Mulden gehören zur Basis für die historische und heutige Rohstoffnutzung. Genau diese setzt der Geopark Porphyrland geotouristisch in Szene. Die Gewinnung und Verarbeitung von Steinen und Erden wird als Teil der Kulturlandschaftsentwicklung erlebbar gemacht. Kompetenzen bei der Rohstofferkundung und beim Abbau, Technikgeschichte und Industriekultur sind dabei besondere Schwerpunkte. Der Geopark verbindet dabei Bildung und Erleben, Kultur und Sport.

Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V.

Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen…
Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V.




Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure, dem Deutschen Museum München und dem Bund Deutscher Heimatschutz bei der Erfassung und Dokumentation „Technischer Kulturdenkmale“ in Deutschland.

Seit den 1950er Jahren wandelte sich die GAG zunächst in eine Fördergesellschaft für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik. Im Rahmen des strukturellen Wandels innerhalb der deutschen wissenschafts- und technikhistorischen Gesellschaften konzentrierte sie sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts dann zunehmend auf die Schwerpunkte Technikgeschichte, Industriearchäologie und Industriekultur.

Mit ihrer Umbenennung in „Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“ im Jahre 2014 trug sie diesem Wandlungsprozess Rechnung.Die GAG versteht sich heute als ein Forum für alle Interessenten, die sich professionell oder ehrenamtlich für die Erforschung, den Erhalt und die Pflege historischer Sachzeugen der Technikgeschichte und Industriekultur engagieren. Sie unterstützt diese Zielsetzung durch die Vergabe des „Nachwuchspreises der GAG“ sowie des „GAG-Preises für Industriekultur“.

Geowissenschaftliche Sammlungen im Abraham-Gottlob-Werner-Bau

Die Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg zählen weltweit zu den umfangreichsten, bedeutendsten und ältesten Kollektionen dieser Art. Sie werden in die sechs thematischen…
Geowissenschaftliche Sammlungen im Abraham-Gottlob-Werner-Bau




Die Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg zählen weltweit zu den umfangreichsten, bedeutendsten und ältesten Kollektionen dieser Art. Sie werden in die sechs thematischen Teilsammlungen Mineralogie, Petrologie, Lagerstättenlehre, Paläontologie, Stratigraphie und Brennstoffgeologie unterteilt.

Im Institut für Mineralogie, dem Werner-Bau, befinden sich die Sammlungen zur Mineralogie, zur Petrologie und zur Lagerstättenlehre. Die Mineralogische Sammlung umfasst gegenwärtig ca. 93.000 Stufen, von denen jedoch nur 5% in der Exposition gezeigt werden können. Die Ausstellung besteht aus den Teilen: Systematische Sammlung (kristallchemische Gliederung), Regionalsammlung (vorwiegend Mitteldeutschland) und Sondervitrinen (u.a. Edelsteine, Meteorite und Tektite, Kristallographie, Organische Minerale und Bernstein, Verkieseltes Holz). Zu den wertvollsten historischen Beständen der Mineralogischen Sammlung sind die Originalstufen der Mineralentdeckungen von Werner, Breithaupt und Weisbach, der ca. 10.000 Stufen umfassende Werner- Nachlass und der berühmte Meteorit von Oberrittersgrün zu rechnen. Die Lagerstätten-Sammlung umfasst mehr als 120.000 Belege. Als ein außerordentlich wertvoller Bestand sei die Historische Freiberger Reviersammlung, eine beispiellose Gangdokumentation aus dem Zeitraum 1820 bis 1913, erwähnt. Historische Bedeutung besitzt auch eine Spezialsammlung aus dem auflässigen Uranerzbergbau im Erzgebirge. Zu den wichtigsten Neuzugängen der Lagerstätten- Sammlung gehören zahlreiche auf Großexkursionen gesammelte Belege aus Lagerstätten in Skandinavien, Südafrika, Namibia, Simbabwe, Spanien und Peru. Im Jahre 1958 wurden die Gesteine aus der Lagerstätten-Sammlung ausgegliedert und in der Petrologischen Sammlung (20.000 Stücke) neu formiert. Eingeteilt nach der Entstehung der Gesteine präsentiert diese sich in einem separaten Raum.

Alle Sammlungen erfahren ständige Komplettierung, so dass u. a. im Sammlungsfoyer des Werner-Baus immer eine Auswahl aus den Neuzugängen des zurückliegenden Jahres zu sehen ist. Außerdem laden die Themen der in der Regel halbjährlich wechselnden Sonderausstellungen zu einem Sammlungsbesuch ein.

Geowissenschaftliche Sammlungen im Alexander-von-Humboldt-Bau

Die Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg zählen weltweit zu den umfangreichsten, bedeutendsten und ältesten Kollektionen dieser Art. Sie werden in die sechs thematischen…
Geowissenschaftliche Sammlungen im Alexander-von-Humboldt-Bau




Die Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg zählen weltweit zu den umfangreichsten, bedeutendsten und ältesten Kollektionen dieser Art. Sie werden in die sechs thematischen Teilsammlungen Mineralogie, Petrologie, Lagerstättenlehre, Paläontologie, Stratigraphie und Brennstoffgeologie unterteilt.

Das Institut für Geologie, der Humboldt-Bau, beherbergt die Paläontologische Sammlung und die Geologisch-Stratigraphische Sammlung. Beide Kollektionen bilden mit ihren 1.214.000 Belegen (davon ca. 1 Million Mikrofossilien) ein enormes wissenschaftliches Potenzial, das durch sehenswerte Schausammlungen ergänzt wird. Die Ausstellungen vermitteln Einblicke in Schichtenfolgen und Fossilien aller Formationen der Erdgeschichte. Daneben erhält der Betrachter einen Überblick über die Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten. Aufschlussreich werden die Entstehung von Tier- und Pflanzenfossilien sowie die Zusammenhänge zwischen den Bildungs- und Lebensräumen von Organismen dargestellt. Ein auch international bedeutsamer und wertvoller Bestand ist die 'Typen- und Originale Sammlung'. Sie umfasst ca. 9.000 Veröffentlichungsoriginale (Abbildungen in wissenschaftlichen Arbeiten und Lehrbüchern), darunter viele Erstbestimmungen. Die Brennstoffgeologische Sammlung befindet sich derzeitig in einem Gebäude auf dem Gelände des Lehr- und Besucherbergwerkes 'Reiche Zeche'. Die Ausstellung, die in die Themenbereiche Kohlen- und Erdölgeologie gegliedert ist, kann nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden. Sie umfasst etwa 30.000 inventarisierte Objekte.

Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.

Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs: Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie…
Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.




Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs:

Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie beispielsweise Vortragsveranstaltungen, Symposien und Arbeitskreise.

Mittlerin zwischen Wissenschaft und Praxis:

Die unternehmensgeschichtliche Forschung ist ein Prozess der Gewinnung neuer Erkenntnisse, der von der Beteiligung und Unterstützung eines breiten Spektrums von Unternehmen und Wissenschaftlern lebt. Demgemäß versteht sich die GUG als Netzwerk zur Förderung des Dialogs zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern. Über dieses Netzwerk können Unternehmen aktuelle Problemstellungen in die wissenschaftliche Diskussion einbringen.

Partnerin der Unternehmen:

Die GUG steht den Unternehmen in allen Fragen rund um die Darstellung ihrer Geschichte zur Seite. Sie bietet ihre Unterstützung beim Aufbau von Firmenarchiven in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der deutschen Wirtschaftsarchive e.V. und bei der Dokumentation sowie Publikation von Unternehmensgeschichten an.

Gierseilwagenfähre Diera-Zehren

Die Gemeinde betreibt in Sachsen eine von zwei noch existierenden Gierseilwagenfähren auf der Elbe. Fähren haben eine lange Tradition an der Elbe. Sie sind identitätsstiftend und haben eine zunehmende…
Gierseilwagenfähre Diera-Zehren




Die Gemeinde betreibt in Sachsen eine von zwei noch existierenden Gierseilwagenfähren auf der Elbe. Fähren haben eine lange Tradition an der Elbe. Sie sind identitätsstiftend und haben eine zunehmende Bedeutung für den Tourismus.

Die Fähre in Kleinzadel/Niedermuschütz im touristisch anziehenden Elbtal zwischen Meißen und Riesa ist eine von noch zwei Gierseilwagenfähren in Sachsen, die auch Kfz transportieren können. Die hohen Revisionskosten aller 5 Jahre lassen einen wirtschaftlichen Betrieb nicht zu. Nach Änderung der Finanzierungsgrundlage ab 2016 fehlen der Gemeinde aktuell die erforderlichen Mittel zum Weiterbetrieb der Fähre. Nun ist Eile geboten, da für den weiteren Betrieb Revisionen fällig sind und Betreiber nur mit zusätzlicher Finanzhilfe gefunden werden können.

Die „RAUHE FURT“ wurde 1999 in Dienst gestellt (Länge: 17 m, Breite: 6,6 m, Tragfähigkeit: 10 t, 3 Pkw, 35 Personen, Werft: Deutsche Binnenwerften Werft Laubegast). Als Gierseilwagenfähre (an einem Seil) gleitet sie nahezu geräuschlos durch die Elbe, angetrieben nur von der Strömung. Sie kann bis zu drei Pkw pro Fahrt transportieren. Sie ist sehr gut im regionalen Radwegnetz eingebunden (z.B. der Elberadweg, Radweg Meißner Acht, Elbemuldeweg) und wird von vielen Radtouristen genutzt.

Glasmacherbrunnen

Ursprünglich wurde der Glasmacherbrunnen auf Initiative des Unternehmers Joseph Schweig „Zur Erinnerung an Not und Heldenmut 1914-1918 dem Andenken unserer im Weltkriege Gefallenen (zumeist…
Glasmacherbrunnen




Ursprünglich wurde der Glasmacherbrunnen auf Initiative des Unternehmers Joseph Schweig „Zur Erinnerung an Not und Heldenmut 1914-1918 dem Andenken unserer im Weltkriege Gefallenen (zumeist Glasmacher) in Dankbarkeit gewidmet“. Schweig war ein bekannter Glasindustrieller und Politiker Weißwassers, der u. a. mitverantwortlich für die Entwicklung der Glasindustrie vor Ort und dessen weltweiter Bedeutung war. Schweig zog 1881 mit seiner Familie nach Weißwasser, arbeitete anfangs in den Braunkohlenwerken und gründete 1889 die Oberlausitzer Glaswerke J. Schweig & Co., die er bis zu einer Aktiengesellschaft unter Führung der AEG brachte. Er unterstütze u. a. auch den Bau des Elektrizitätswerkes und des Rathauses in Weißwasser, nahm Einfluss auf die Errichtung eines neuen Friedhofes und war für die Verleihung der Stadtrechte entscheidend.

Der ursprüngliche Glasmacherbrunnen bestand aus Muschelkalk und Kunstmuschelkalk (1922), der 2002 wiedererrichtete besteht aus Sandstein und in Bronze gegossene und behandelte Bestandteile. Es stellt in Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ein Kriegerdenkmal dar, zeigt jedoch friedliche Arbeit. Man sieht Glasmacher bei der Arbeit, findet hingegen keine Kanonen, Kriegsszenen, Gewehre, Adler oder analoge Elemente abgebildet. Außerhalb Weißwassers ist kein derartiges, „friedliches Kriegerdenkmal“ bekannt. Hintergrund ist ein noch während des Ersten Weltkrieges erbeutetes Geschütz, das der Weißwasseraner Militärverein für den Ruhm des deutschen Heeres auf dem Bahnhofsvorplatz aufstellte. Diese Kanone wurde nach Ende des Krieges, in dem über 400 Opfer zu beklagen waren, demoliert und entsorgt. Ein neues, zeitgemäßes Denkmal sollte den Gefallenen gedenken und gleichzeitig an die Tradition des Glashandwerkes der Stadt erinnern. Die Form eines Brunnens und der Standort der alten Kanone am Bahnhof, der gleichzeitig der Ort des Ursprungs der Glasindustrie (Gelsdorfhütte) markiert, fielen hier in idealer Weise zusammen.

1978 wurde der Brunnen im Rahmen der Straßenumgestaltung abgerissen. Zur 450-Jahr Feier der Stadt im Jahr 2002 wurde er an selber Stelle wiedererrichtet.

Glasmuseum Weißwasser

Die Gemeinde Weißwasser in der schlesischen Oberlausitz war bis Ende der dreißiger Jahre der bedeutendste Glas produzierende Ort weltweit. 1873 wird hier erstmals Glas geschmolzen; in den folgenden…
Glasmuseum Weißwasser




Die Gemeinde Weißwasser in der schlesischen Oberlausitz war bis Ende der dreißiger Jahre der bedeutendste Glas produzierende Ort weltweit. 1873 wird hier erstmals Glas geschmolzen; in den folgenden drei Jahrzehnten entstehen in Weißwasser elf Glasfabriken, vier Glasraffinerien, eine Spiegelfabrik, eine Glasschablonenfabrik und viele Zulieferbetriebe. Beim Rundgang durch die Museumsvilla wird der Besucher mit der Entwicklung der elf Glasbetriebe und der Technologie vertraut gemacht. Modelle und Original-Werkstellen veranschaulichen diesen Prozess. Im großzügigen Treppenhaus steht der Besucher vor einer Glasmacherwerkstelle mit allen dazugehörigen Werkzeugen. Der Rundgang geht weiter unter den Stichwörtern Technologie und theoretische Grundlagen der Glasherstellung. So sieht man die Entwicklung der Schmelzöfen, die Bestandteile und Zusammensetzung der Rohstoffe zur Glasschmelze und Glasfärbung, die Herstellung der Formen für künftige Erzeugnisse und viele Details aus dem Produktionsprozess, wie z. B. die Glasabsprengmaschine, die von der Firma Hirsch, Janke & Co. entwickelt wurde - eine Pionierleistung für die weltweite Glasindustrie. In einem Videofilm werden die Glasherstellung und weitere Verarbeitungen bis zur Veredlung gezeigt. Von einem Förderverein, den Glasbetrieben und Bürgern wurden in wenigen Jahren ca. 20.000 Glasexponate und ebenso viel Schriftgut zusammengetragen, von denen ca. 3.000 in der Ausstellung zu sehen sind. Auch die Spezialsammlungen von Wilhelm Wagenfeld, Friedrich Bundtzen und der 'Arsall'-Gläser haben bereits einen beachtlichen Bestand.

Sonderausstellungen bereichern die Dauerausstellung und die musealen Darstellungen zur Entwicklungsgeschichte von Weißwasser.

goerlitz21 e.V.

Der Verein goerlitz21 e.V. konzipiert und realisiert modellhaft sozial und ökologisch orientierte Projekte, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Ziel von görlitz21 e.V. ist es,…
goerlitz21 e.V.




Der Verein goerlitz21 e.V. konzipiert und realisiert modellhaft sozial und ökologisch orientierte Projekte, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Ziel von görlitz21 e.V. ist es, Interesse und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu vermitteln, besonders im Umgang mit dem architektonischen Erbe (speziell Industriedenkmalen), den Dialog zu initiieren und Engagement für Denkmalschutz und Denkmalpflege in der Stadt Görlitz zu mobilisieren. Dazu gehört die Vermittlung der technischen und industriellen Geschichte in Veranstaltungen und Vorträgen, die Initiierung und Unterstützung neuer Projekte und bestehender Aktivitäten sowie Öffentlichkeitsarbeit, multimediale Präsentationen und Dokumentation entsprechender Prozesse. Unser erklärtes Ziel ist es, Informationen offen zu legen, Kommunikation zu fördern und eine starkes Netzwerk zu schaffen. Der Verein ist ein aktiver Zusammenschluss von qualifizierten Fachleuten unterschiedlicher beruflicher Kompetenzen und arbeitet mit anderen ähnlich gesinnten Gruppen und Personen zusammen und trägt damit zur Vernetzung unter ihnen bei. Ziel der Initiative in Görlitz ist es, Interesse und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu vermitteln, besonders im Umgang mit dem architektonischen Erbe. Das Netzwerk Industriekultur Görlitz und seine Partnereinrichtungen in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa wollen den Dialog initiieren und Engagement für Denkmalschutz und Denkmalpflege fördern.

Dies geschieht auch in der Entwicklung von Konzepten für die kulturelle und künstlerische Nach- und Zwischennutzung von Bauten des Industrieerbes. Zu den Angeboten gehören die Görlitz Lost Places Touren, Führungen zum Industrieerbe der eh. Industriestadt Görlitz und das Industrie Salongespräch.

Göltzschtalbrücke

Die imposante Göltzschtalbrücke gilt als größte Eisenbahn-Ziegelbrücke der Welt und ist das Wahrzeichen des Vogtlandes. Mit ihrem Bau betraten die Ingenieure Neuland. Die Errichtung wurde im Zuge des…
Göltzschtalbrücke




Die imposante Göltzschtalbrücke gilt als größte Eisenbahn-Ziegelbrücke der Welt und ist das Wahrzeichen des Vogtlandes. Mit ihrem Bau betraten die Ingenieure Neuland. Die Errichtung wurde im Zuge des Baus der Eisenbahnlinie Leipzig–Nürnberg in den Jahren 1846–1851 beschlossen.

Ein 1845 deutschlandweit ausgelobter Wettbewerb führte zunächst nicht zum gewünschten Ergebnis. Denn in keinem der 81 eingereichten Vorschläge konnte die statische Sicherheit der Brücke nachgewiesen werden. Der Leiter der Prüfungskommission, Prof. Johann Andreas Schubert, nahm daraufhin die notwendigen statischen Berechnungen selbst vor und fertigte den Entwurf für die Brücke.

Für den Bau aus Ziegeln sprachen die vorhandenen Lehmlagerstätten in Baustellennähe sowie die mit einem Ziegelbau verbundene Zeit- und Kostenersparnis. Lediglich für die Fundamente, Pfeilerschäfte und Tragebögen wurde Naturstein genutzt. Bis zu über 1.700 Arbeiter waren monatlich auf der Baustelle beschäftigt und verbauten über 26 Millionen Ziegel. Über 30 Menschen verloren beim Bau ihr Leben.

Die 1851 fertiggestellte Brücke hat eine Höhe von 78 Metern und eine Länge von 574 Metern, die größte Bogenspannweite beträgt 30,9 Meter. 2009 wurde sie von der Bundesingenieurkammer in die Liste historischer Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aufgenommen.

Granitabbaumuseum Königshainer Berge

Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das Museum Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Zwischen 1844 und 1975 brach hier die…
Granitabbaumuseum Königshainer Berge




Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das Museum Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Zwischen 1844 und 1975 brach hier die Steinbruchindustrie Granitgestein, das sich sehr gut verarbeiten ließ. Beim Bau des Görlitzer Neißeviadukts und des Neuen Leuchtturms am Kap Arkona auf der Insel Rügen fanden Werksteine aus Königshain Verwendung.

In einem ehemaligen Sozial- und Schmiedengebäude kann sich der Besucher über die schwere Arbeit in den Steinbrüchen informieren. Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, erfährt hier der Interessierte den gesamten Werdegang des Steins vom Bruch bis zur Verarbeitung als Pflaster. Ein zweiter Teil der Dauerausstellung widmet sich der Geologie der Königshainer Berge und erläutert die Entstehung und Besonderheiten des Königshainer Granits. Im Außengelände des Museums sind drei so genannte "Steinmetzbuden" zu sehen, die mit ihrer Einrichtung die Tätigkeit der Pflastersteinschläger nachvollziehbar und wirklichkeitsnah darstellen. In einem wieder errichteten Gebäude sind Maschinen zur Steinbearbeitung ausgestellt. Der tonnenschwere Luftverdichter im Kompressorenhaus ist ein außergewöhnliches technisches Denkmal und lässt den Aufwand erahnen, der für die Versorgung der Steinbrüche mit Druckluft notwendig war.

Ein weiterer Teil der Dauerausstellung befasst sich mit der geologischen Geschichte der Königshainer Berge und gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Königshainer Granits.

Ein Rundgang auf dem dazugehörigen Natur- und Steinbruchlehrpfad führt durch das einstige Abbaugebiet um die Firstensteingruppe. Auf diesem Weg kann man sich über ehemalige Produktionsstätten und alte Abbautechnik informieren sowie interessante Einblicke in Fauna und Flora dieses Landschaftsschutzgebietes erhalten.

Bis zum Jahr 2021 entstehen zwei neue Dauerausstellungsteile, die sich mit konkret mit dem Steinabbau sowie der Steinverarbeitung beschäftigen werden. Mit Hilfe modernster Technik und durch Funktionsmodelle wird so dem Interessierten der gesamte Werdegang des Steins vom Bruch bis zur Verarbeitung als Pflaster nachvollziehbar und wirklichkeitsgetreu nahe gebracht.

GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zählt europaweit zu den führenden Museen für Gestaltung. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zu Kunsthandwerk und Design, Fotografie und Architektur…
GRASSI Museum für Angewandte Kunst




Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zählt europaweit zu den führenden Museen für Gestaltung. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zu Kunsthandwerk und Design, Fotografie und Architektur internationalen Ranges. Historisches trifft auf Zeitgenössisches.

 

Daneben besticht die künstlerisch inszenierte Dauerausstellung, die in drei Rundgänge gegliedert ist: „Antike bis Historismus“, „Asiatische Kunst“ und „Jugendstil bis Gegenwart“. Der erstrangige Sammlungsbestand umfasst heute etwa 230.000 Exponate des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks von der Antike bis zur Gegenwart. Darüber hinaus lockt die jährlich im Oktober stattfindende GRASSIMESSE.

 

Das heutige GRASSI Museum für Angewandte Kunst wurde 1874 als zweites deutsches Museum dieser Gattung eröffnet. Seinen Namen verdankt das Haus dem Kaufmann und Mäzen Franz Dominic Grassi. Das zwischen 1925 und 1929 errichtete (neue) Grassimuseum ist mit seinen begrünten Innenhöfen und dem parkähnlichen Johannisfriedhof ein Ort der Inspiration, der Ruhe und Entspannung im Herzen der Stadt Leipzig. Der Gebäudekomplex beherbergt auch das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig und das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig. Gemeinsam veranstalten sie als "Museen im GRASSI" verschiedene Großveranstaltungen. Als Museumsquartier sind die Museen ein Ort der Begegnung, des Austausches und der Inspiration.

GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig

Gut erreichbar im Leipziger Stadtzentrum liegt das imposante, weithin sichtbare Grassimuseum, das eine der größten Musikinstrumentensammlungen der Welt beherbergt. Ein großer Rundgang durch fünf…
GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig




Gut erreichbar im Leipziger Stadtzentrum liegt das imposante, weithin sichtbare Grassimuseum, das eine der größten Musikinstrumentensammlungen der Welt beherbergt. Ein großer Rundgang durch fünf Jahrhunderte Musikgeschichte lässt die Musikinstrumente vergangener Zeiten lebendig werden und zeigt dabei viele Facetten der Musikstadt Leipzig in einer einzigartigen Zusammenschau.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Instrumentenbau und hier besonders der Leipziger Musikinstrumentenindustrie. In den Jahren zwischen 1876 und 1930 existierten in der Stadt über 100 Fabriken und Werkstätten für den Bau von selbstspielenden Musikinstrumenten aller Art. Den Schwerpunkt bildeten Lochplatten-Musikwerke und Notenrollen gesteuerte Klaviere und Klavier-Orchestrions.

Mit seinem abwechslungsreichen Angebot an Konzerten, Kinderprogrammen, Lesungen und vielen weiteren Veranstaltungen ist das Museum für Musikinstrumente im Leipziger Musikleben längst kein Geheimtipp mehr. Als Teil der Universität Leipzig dient die am 30. Mai 1929 eröffnete Sammlung schon immer auch der Forschung und Lehre. Eine systematisch angeordnete Studiensammlung mit Instrumenten aus aller Welt bietet dafür hervorragende Möglichkeiten. Das Museum zählt seit 2001 zu den "wichtigsten gesamtstaatlich bedeutsamen Kultureinrichtungen" in den neuen Bundesländern und ist Mitglied in der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK). Unterstützt und begleitet wird die Arbeit des Museums von einem sehr aktiven Freundeskreis.

Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine (GEG), Werk Weberei und Färberei Oppach

Der Bau im Stil der Roten Moderne ist ein herausragendes Beispiel moderner Industriearchitektur in der Oberlausitz. Er unterstreicht auch die moderne Auffassung der Konsumgenossenschaften in jener…
Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine (GEG), Werk Weberei und Färberei Oppach




Der Bau im Stil der Roten Moderne ist ein herausragendes Beispiel moderner Industriearchitektur in der Oberlausitz. Er unterstreicht auch die moderne Auffassung der Konsumgenossenschaften in jener Zeit. Die GEG war in Sachsen mit ihren Eigenbetrieben sehr präsent, Zentren waren Riesa und Chemnitz, versorgt wurden die regionalen Konsumvereine in Sachsen sowie in Teilen Thüringens, Brandenburgs und Schlesiens.

1918 hatte die Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine die lokale Genossenschaftsweberei Cunewalde übernommen und zum Eigenbetrieb für Haushaltstextilien ausgebaut. Mit dem 1928–1930 errichteten Neubau, wurden Weberei, Färberei, Gewebeausrüstung und –veredlung unter einem Dach vereint, die Produktionsleistung verfünfacht. Der viergeschossige Neubau beeindruckt durch seine Größe, die Klinkerfassade und die moderne Fassadengestaltung.

Ende der 1930er Jahre wurde die Textilherstellung eingestellt. Die GEG verkaufte die Fabrik an Siemens & Schuckert. Seitdem wird das Gebäude von verschiedenen Unternehmen der Elektroindustrie genutzt.

 

Großmarkthalle Leipzig

Das Gebäude prägen zwei Stahlbetonrippenkuppeln mit je 75 Meter Spannweite: seinerzeit die größten Kuppeln weltweit. Mit diesem neuartigen Betonschalengewölbe schuf der Statiker Franz Anton Dischinger…
Großmarkthalle Leipzig




Das Gebäude prägen zwei Stahlbetonrippenkuppeln mit je 75 Meter Spannweite: seinerzeit die größten Kuppeln weltweit. Mit diesem neuartigen Betonschalengewölbe schuf der Statiker Franz Anton Dischinger (1887–1953) einen Schlüsselbau des modernen Stahlbetonbaus. Die Leipziger Großmarkthalle wird daher in Fachkreisen in einem Atemzug mit der Breslauer Jahrhunderthalle genannt.

2013 wurde die Großmarkthalle von der Bundesingenieurkammer in die Liste historischer Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aufgenommen.

Gründernetzwerk Dresden

Dresden exists ist das Gründernetzwerk der TU Dresden, HTW Dresden sowie weiterer Forschungseinrichtungen im Raum Dresden.
Gründernetzwerk Dresden




Dresden exists ist das Gründernetzwerk der TU Dresden, HTW Dresden sowie weiterer Forschungseinrichtungen im Raum Dresden.

Hafenmühle

Die Hafenmühle mit ihrem 63 Meter hohen markanten Siloturm prägt die Dresdner Stadtsilhouette. Sie gehörte zum einst bekannten Dresdner Bäckereiunternehmen Bienert. Die Söhne des Unternehmensgründers…
Hafenmühle




Die Hafenmühle mit ihrem 63 Meter hohen markanten Siloturm prägt die Dresdner Stadtsilhouette. Sie gehörte zum einst bekannten Dresdner Bäckereiunternehmen Bienert. Die Söhne des Unternehmensgründers Gottlieb Traugott Bienert errichteten diese moderne Großmühle am Dresdner Elbhafen. Gründe für diesen Neubau waren die bessere Verkehrsanbindung sowie die fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten am ursprünglichen Unternehmenssitz, einer ehemaligen Wassermühle in Dresden-Plauen.

Der Industriebau ist ein Beispiel für die moderne Reformarchitektur Anfang des 20. Jahrhunderts. Dies spiegelt sich auch in Konstruktion und Technik, wie der Eisenbetonkonstruktion, der mechanischen Transporteinrichtungen oder der Brandschutzanlage, wider.

Auch nach der Verstaatlichung der Mühle zwischen 1958 und 1972 wurde die Mühle als VEB Mühlenwerke Dresden betrieben. 1984 erfolgte die Erneuerung der technischen Anlage. 1990 erfolgte die Privatisierung, seit 2003 firmiert sie als „Dresdener Mühlen KG“.

Halle 9 Kirowwerk

Die zu den Kirow-Werken gehörende und entkernte Halle 9, in der noch bis zum Frühjahr 2016 die Umkleideräume der Mitarbeiter untergebracht waren, wurde zum Herbstrundgang des Leipziger…
Halle 9 Kirowwerk




Die zu den Kirow-Werken gehörende und entkernte Halle 9, in der noch bis zum Frühjahr 2016 die Umkleideräume der Mitarbeiter untergebracht waren, wurde zum Herbstrundgang des Leipziger Spinnereigeländes am 17. und 18. September 2016 erstmals als Kunstraum genutzt. Langfristig wird die Etablierung als Ausstellungsort angestrebt, der in Nachbarschaft zum Spinnereigelände Kunst wie Design und Architektur verhandelt.

Kirow ist Weltmarktführer für Eisenbahnkrane und Schlackentransporter mit Sitz in Leipzig und förderte auch in der Vergangenheit kontinuierlich Künstler und Kultureinrichtungen, so Robert Rauschenberg, Fabrice Hubert, Oscar Niemeyer, Gerhard Merz, Lada Nakonechna und Margret Hoppe sowie das Mendelssohnhaus und das Gewandhaus in Leipzig.

Handwerk & Gewerbe MUSEUM SAGAR

Seit September 1997 wird auf dem etwa einen Hektar großen Gelände eines ehemaligen Sägewerkes am Mühlteich in der Ortschaft Sagar anhand zahlreicher Exponate das Zusammenwirken von Naturressourcen und…
Handwerk & Gewerbe MUSEUM SAGAR




Seit September 1997 wird auf dem etwa einen Hektar großen Gelände eines ehemaligen Sägewerkes am Mühlteich in der Ortschaft Sagar anhand zahlreicher Exponate das Zusammenwirken von Naturressourcen und menschlicher Schöpferkraft am Beispiel der Wirtschaftsstruktur der Standesherrschaft Muskau demonstriert. Die regionalspezifische Entwicklung basierte auf den Rohstoffen Ton, Kohle, Eisenerz und Holz, deren Gewinnung und Verarbeitung ist Thema der Ausstellung. Schwerpunkte bilden die Sammlungen zur Holzbearbeitung und zur Industrie- und Gebrauchskeramik. Neben der Dampfmaschine der Chemnitzer Firma Richard Hartmann von 1897 sehen Sie das über 100 Jahre alte Sägegatter und den Holzschleifer in Funktion. Weitere Ausstellungsbereiche widmen sich dem örtlichen Handwerk, der Geologie des Muskauer Faltenbogens, der Eisenschmelze, der Jagd- und Waldwirtschaft sowie historischem Spielzeug.

Harmonikamuseum Zwota

Das Harmonikamuseum in Zwota präsentiert dem Besucher eine eindrucksvolle Sammlung von historischen und neuzeitlichen Zungeninstrumenten. In einer ständigen Ausstellung wird die Vielfalt dieser…
Harmonikamuseum Zwota




Das Harmonikamuseum in Zwota präsentiert dem Besucher eine eindrucksvolle Sammlung von historischen und neuzeitlichen Zungeninstrumenten. In einer ständigen Ausstellung wird die Vielfalt dieser Instrumentengruppe dargestellt, deren Klangerzeugung anhand von Stahl- oder Messingzungen erfolgt, die durch Luftzufuhr zum Klingen gebracht werden.

Unter den Exponaten befinden sich zahlreiche Mundharmonikas sowie diatonische Handharmonikas aus dem 19. Jahrhundert, Instrumente der legendären Konzertina- und Bandonionfabriken der Familie Arnold aus Carlsfeld im Erzgebirge und Akkordeons in verschiedenen Ausführungen. Viele dieser Instrumente wurden in der Region hergestellt. Sie sind Zeitzeugen der wirtschaftlichen Entwicklung des Klingenthaler Gebietes.

In der ständigen Ausstellung sind außerdem eine Vielzahl von elektromechanischen und elektronischen Musikinstrumenten zu besichtigen, welche in dem Zeitraum vom Ende der 1950er Jahre bis 1990 im vogtländischen Musikwinkel gefertigt wurden.

Hauptbahnhof Leipzig

Der Leipziger Hauptbahnhof gilt als einer der weltweit größten Personenbahnhöfe und Herz des Verkehrszentrums Leipzig. Das heutige Bahnhofsareal teilten sich einst vier Bahnhöfe. Nach Inbetriebnahme…
Hauptbahnhof Leipzig




Der Leipziger Hauptbahnhof gilt als einer der weltweit größten Personenbahnhöfe und Herz des Verkehrszentrums Leipzig.

Das heutige Bahnhofsareal teilten sich einst vier Bahnhöfe. Nach Inbetriebnahme der ersten deutschen Ferneisenbahnstrecke und des Dresdner Bahnhofs (1837–1839) entstanden in Sichtweite zueinander noch der Magdeburger, der Thüringer und der Berliner Bahnhof. Das rasant wachsende Verkehrsaufkommen, die zunehmende Vereinheitlichung der Eisenbahnstruktur und das umständliche Umsteigen zwischen den Bahnhöfen erforderten Ende des 19. Jahrhunderts einen zeitgemäßen Bahnhofsneubau.

Das Besondere am Leipziger Hauptbahnhof war, dass hier zwei Eisenbahnverwaltungen, die sächsische und die preußische, unter einem Dach zusammengefasst werden mussten. Verwaltungen und Serviceeinrichtungen wurden daher doppelt angelegt. Dies ist mit ein Grund für die Dimension des Bahnhofes, dessen Straßenfassade fast 300 Meter misst. Nicht weniger eindrucksvoll sind die beiden Eingangshallen sowie die Querbahnsteighalle, diese ist 270 Meter lang, 33 Meter breit und 27 Meter hoch.

Im Zuge einer umfangreichen Sanierung zwischen 1995 und 1997 wurde der Querbahnsteig für den Einbau einer zweietagigen Einkaufspassage geöffnet. Der letzte größere Eingriff war der Bau des City-Tunnels (Eröffnung Ende 2013), dessen zwei Gleise unterirdisch verlaufen. Im so ausgebauten Eisenbahnknoten überschneiden sich nun die ICE-Strecken Frankfurt-Dresden und Berlin-München mit dem mitteldeutschen S-Bahn-Netz.

Haus Schminke

Das Haus Schminke von Hans Scharoun ist eines der weltweit vier herausragenden Beispiele der Stilrichtungen "Neues Bauen" und "International Style". Hans Scharoun entwarf das Haus 1930 für den Löbauer…
Haus Schminke




Das Haus Schminke von Hans Scharoun ist eines der weltweit vier herausragenden Beispiele der Stilrichtungen "Neues Bauen" und "International Style".

Hans Scharoun entwarf das Haus 1930 für den Löbauer Nudelfabrikanten Fritz Schminke, der sich "ein modernes Haus für zwei Eltern, vier Kinder und gelegentlich ein bis zwei Gäste" wünschte. Die Umsetzung ist extravagant und funktionell zugleich. Der gebogene Korpus mit Terrassen, Außentreppe und zahlreichen runden Bullaugenfenstern weckt die Assoziation zu einem Schiff. Im Wohnbereich gehen die Räume fließend ineinander über. Großzügige Glasflächen beziehen den Garten als erweiterten Wohnraum mit ein. Neben Weite und Transparenz prägen vielfältige Gestaltungselemente das Raumerlebnis. Sie wurden eigens für das Haus entwickelt und setzen durch Form und Farbe besondere Akzente. Die Wirtschaftsräume mit Frankfurter Küche und der Schlafbereich sind im Gegensatz dazu bewusst spartanisch gehalten - mit leicht zu reinigenden Oberflächen und platzsparenden Einbauschränken. Die Gartenanlage gestaltete Herta Hammerbacher als ein dynamisches Verbindungsglied zwischen Architektur und Landschaft. Bauliche Elemente wurden in ihren Grundformen und Materialien im Garten fortgeführt, um eine Synthese von Organik und Anorganik zu erzeugen. Dieser Gestaltungsansatz war ganz typisch für die Landschaftsarchitektin, die über zwei Jahrzehnte der Arbeitsgemeinschaft Gartengestaltung in Bornim um Karl Foerster und Hermann Mattern angehörte.

Bereits 26 Jahre nach seiner Fertigstellung wurde das Haus Schminke als revolutionär geltendes Architekturwerk der Moderne denkmalrechtlich erfasst und 1978 schließlich unter Denkmalschutz gestellt. Es fehlt in keinem Architektur-Lexikon und wird in einem Zug genannt mit dem Haus Tugendhat von Mies van der Rohe in Brünn/Brno (1931), der Villa Savoye von Le Corbusier in Poissy bei Paris (1928-29) und dem Haus Kaufmann "Fallingwater" in Mill Run, Pennsylvania (1935–1939) von Frank Lloyd Wright. Alle vier Häuser wurden exakt auf die Bedürfnisse ihrer Bauherren zugeschnitten und beziehen die umgebende Natur auf eindrucksvolle Weise ein.

Heimatmuseum Meerane

Das vollständig sanierte Alte Rathaus am Markt beherbergt das Heimatmuseum Meerane. Die Ausstellungsräume befinden sich im ersten Ober- und im Dachgeschoss des Gebäudes, das 1727 im Renaissancestil…
Heimatmuseum Meerane




Das vollständig sanierte Alte Rathaus am Markt beherbergt das Heimatmuseum Meerane. Die Ausstellungsräume befinden sich im ersten Ober- und im Dachgeschoss des Gebäudes, das 1727 im Renaissancestil erbaut wurde.

Die Sammlungen des Museums entstammen überwiegend dem 1863 gegründeten Gewerbeverein zu Meerane. 1888 wurde das Gewerbemuseum eröffnet. Im Jahr 1939 gelangte das Museum in städtischen Besitz. Nach Umlagerung der Sammlungen 1954 in das Rathaus erfolgte 1957 die Wiedereröffnung.

Die jetzige Ausstellung wurde nach 14-jähriger Schließzeit 1992 neu konzipiert eröffnet. Zu sehen ist eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Ende des 2. Weltkrieges 1945. Die Besucher können sich darüber hinaus über die traditionelle Webkunst der 'Meeraner Schotten' informieren. Ein historischer Handwebstuhl und ein mechanischer Webstuhl erinnern neben vielen anderen Ausstellungsstücken an die lange Tradition der Meeraner Textilindustrie. Wechselnde Sonderausstellungen mit verschiedenen Themen ergänzen das Angebot.

 

 

Heimatmuseum und Technisches Denkmal 'Knochenstampfe'

Die einzige erhaltene Knochenstampfe des gesamten Erzgebirgsraums finden Sie im Zwönitzer Ortsteil Dorfchemnitz. Das Museum mit seinen idyllischen Außenanlagen und dem angeschlossen Gasthof ist ein…
Heimatmuseum und Technisches Denkmal 'Knochenstampfe'




Die einzige erhaltene Knochenstampfe des gesamten Erzgebirgsraums finden Sie im Zwönitzer Ortsteil Dorfchemnitz. Das Museum mit seinen idyllischen Außenanlagen und dem angeschlossen Gasthof ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wander- und Reisegruppen, steht aber auch bei Schulklassen hoch im Kurs.

Die Knochenstampfe befindet sich in einem ehemaligen Bauernhof, dessen Rautenfachwerk einmalig in Sachsen ist. Der Hof beherbergt den ältesten erhaltenen altdeutschen Steinbackofen Sachsens, welcher 1585 gebaut wurde und zu Sonderveranstaltungen wieder in Betrieb gesetzt wird. Hauptattraktion aber ist das noch betriebsfähige, wasserradgetriebene Stampfenwerk, mit dessen Hilfe Tierknochen zu Dünger zerkleinert wurden.

In weiteren Räumlichkeiten des Museums wird von der Geschichte des Dorfes und den Lebensgewohnheiten der Menschen erzählt. Die historisch eingerichtete Strumpfwirkerstube gibt z. B. Einblick in die Entwicklung der Strumpfwirkerei, welche um 1900 im Ort die vorherrschende Heimindustrie war.

Erwähnenswert ist die Ausstellung zu Ehren Samuel Freiherr von Pufendorfs, dem bedeutendsten Sohn des Ortes. Er wurde 1632 in Dorfchemnitz geboren und erlangte als Rechtslehrer und Historiker Weltruhm auf den Gebieten des Natur- und Völkerrechts.

Ein weiteres Juwel stellt die Weihnachtsbergsammlung mit einem der ältesten funktionstüchtigen mechanischen Weihnachtsberge Sachsens dar. Das Herz eines jeden Bastlers schlägt höher, wenn die handgeschnitzten Figuren, durch Uhrwerke angetrieben, in der biblischen Landschaft ihre Kreise ziehen.

 

Heimatverein des Bornaer Landes

Unser Anliegen ist es, die Heimatverbundenheit der Menschen mit ihrer Region zu fördern, das regionale Brauchtum zu pflegen, die Geschichte und Kultur im Süden der Leipziger Tieflandsbucht zu…
Heimatverein des Bornaer Landes




Unser Anliegen ist es, die Heimatverbundenheit der Menschen mit ihrer Region zu fördern, das regionale Brauchtum zu pflegen, die Geschichte und Kultur im Süden der Leipziger Tieflandsbucht zu bewahren, zur lokalen Denkmalpflege beizutragen und die aus unseren Tätigkeiten gewonnenen Kenntnisse zu vermitteln.

Eines unserer Projekte beschäftigt sich mit der regionalen Industriekultur: der Industriekulturerlebnispfad.

Der Heimatverein des Bornaer Landes e. V. wurde am 1. März 1990 in Borna gegründet und hat heute 60 Mitglieder.

Heiz-Kraftwerk Mitte

Bereits 1838 war am Standort das erste Dresdner Gaswerk errichtet worden. Nach Betriebseinstellung 1895 wurde hier ein Elektritzitätswerk errichtet und bereits 1900 durch ein zweites Kraftwerk…
Heiz-Kraftwerk Mitte




Bereits 1838 war am Standort das erste Dresdner Gaswerk errichtet worden. Nach Betriebseinstellung 1895 wurde hier ein Elektritzitätswerk errichtet und bereits 1900 durch ein zweites Kraftwerk erweitert. Mit wachsendem "Stromhunger" der Großstadt Dresden wurden beide Kraftwerke zusammengelegt und erweitert. Damit verbundene Neubauten erfolgten als Stahlskelettbau mit Klinkerverkleidung im Stile des Neuen Bauens.

Das Kraftwerk arbeitete bis 1994. Nach verschiedenen Zwischennutzungen wurde der Komplex zwischen 2011 und 2016 zum Kulturstandort umgebaut.

Henry van de Velde-Museum in der Villa Esche

Die vom belgischen Künstler Henry van de Velde entworfene Villa für den Unternehmer Herbert Eugen Esche ist ein Baudenkmal von europäischem Rang. Nach dem Abschluss der aufwändigen…
Henry van de Velde-Museum in der Villa Esche




Die vom belgischen Künstler Henry van de Velde entworfene Villa für den Unternehmer Herbert Eugen Esche ist ein Baudenkmal von europäischem Rang. Nach dem Abschluss der aufwändigen Restaurierungsarbeiten beherbergt die Villa Esche das erste Henry van de Velde-Museum Deutschlands. Dieses Museum zeigt Exponate aus dem umfangreichen Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz: im Erdgeschoss vermitteln das ehemalige Speisezimmer und der Musiksalon weitgehend original möbliert einen Eindruck des ursprünglichen Ambientes. Im Obergeschoss der Villa gibt eine Dauerausstellung in den ehemaligen Schlafräumen und im Badezimmer Einblick in das weit gefächerte Gesamtschaffen des vielseitigen Künstlers.

Hermann August Eule Orgelbau

Die Firma Eule steht in der Orgelbautradition Gottfried Silbermanns, der den weltweiten Ruf sächsischer Orgelbauer begründete. Nach seiner Ausbildung zum Orgelbauer in Bautzen und Wanderjahren meldete…
Hermann August Eule Orgelbau




Die Firma Eule steht in der Orgelbautradition Gottfried Silbermanns, der den weltweiten Ruf sächsischer Orgelbauer begründete. Nach seiner Ausbildung zum Orgelbauer in Bautzen und Wanderjahren meldete der Sohn eines Bautzener Instrumentenbauers Hermann August Eule (1846–1929) am 26. Januar 1872 sein Gewerbe als Orgelbauer in Bautzen an und begründete das Familienunternehmen. Der Firmengründer baute insgesamt 173 Orgeln, darunter die Bautzner Orgel (1910). 1972 wurde das Unternehmen zwangsenteignet und in VEB Orgelbau Bautzen umbenannt. Der hochspezialisierte Orgelbauer (und Devisenbringer) blieb jedoch unter Leitung von Ingeborg Eule (1925–2017) indirekt weiter in Familienhand. 1990 wurde das Familienunternehmen reprivatisiert. Neben Orgelneubauten – Kirchen- und Konzertorgeln – hat sich das Unternehmen auf die Restaurierung historischer Orgeln spezialisiert. Allein in Sachsen wurde von Hermann Eule und seinen Nachfolgern um die 400 Orgeln gebaut.

Zur Orgeldatenbank Sachsen.

Hillersche Villa

Die Hillersche Villa ermöglicht in der Stadt Zittau und im Landkreis Görlitz: ► Begegnung und Austausch von Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Religion und Geschlecht ► Spielräume und…
Hillersche Villa




Die Hillersche Villa ermöglicht in der Stadt Zittau und im Landkreis Görlitz:

► Begegnung und Austausch von Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Religion und Geschlecht

► Spielräume und Beteiligung für Menschen mit Ideen und Kreativität

► Individuelle Entwicklung und den Erwerb sozialer und interkultureller Kompetenzen

► Zahlreiche Höhepunkte in Theater, Kino, Kunst und Musik

► Die aktive Vernetzung gesellschaftlicher Akteure für Demokratie, Bildung und Kultur

► Die Identifikation mit unserer Heimat und ihrer Geschichte

► Schutz für Frauen und Kinder in Not

► Die Unterstützung gefährdeter Jugendlicher

► Ein echtes trinationales Miteinander im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien

 

Die Hillersche Villa arbeitet in den Bereichen Werkstätten & Veranstaltungen, Kultur & Bildung, Soziale Arbeit und leitet zwei wirtschaftliche Geschäftsbetriebe. Das Thema Industriekultur wird als kulturelle und soziale Ressource verstanden, die in verschiedenen Projekten genutzt wird.

Historische Schauweberei Braunsdorf - Technisches Museum

Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex, einschließlich der Trockenterrassen am Steilhang der Zschopau, wurde nach 1800 erbaut. Im Jahre 1827 produzierte hier eine Spinnerei mit 36…
Historische Schauweberei Braunsdorf - Technisches Museum




Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex, einschließlich der Trockenterrassen am Steilhang der Zschopau, wurde nach 1800 erbaut. Im Jahre 1827 produzierte hier eine Spinnerei mit 36 Spinnmaschinen und 120 Beschäftigten Garn. Der Kraftantrieb erfolgte durch ein Wasserrad im Wassergrabenabzweig der Zschopau.

Mit Eigentümerwechseln in den folgenden Jahrzehnten, änderte sich auch das Profil der Fabrik. Das Gebäude beherbergte eine Schafwollwäscherei, später eine Färberei sowie eine Filzfabrik. 1910 verlagerte Martin Tannenhauer seinen 1883 in Chemnitz gegründeten Webereibetrieb hierher. Bis 1990 wurden Möbelbezugsstoffe, Dekostoffe und Plüsche hergestellt. Besonderes begehrt im In- und Ausland waren die in der eigenen Musterentwicklung kreierten Stilmöbelstoffe im Biedermeierdesign.

Anfang 1990 wurde der damals volkseigene Webereibetrieb durch das VE Möbelkombinat Dresden- Hellerau liquidiert. Durch das gemeinsame Engagement des Fördervereins Industriemuseum Chemnitz und Herrn Werner Tannenhauer (Enkel des Firmengründers und letzter Betriebsdirektor) konnten ein Teil der Webmaschinen und Einrichtungen erhalten werden.

Seit 1994 präsentiert sich der alte Textilstandort als Historische Schauweberei, ist Technisches Denkmal und Museum. An zahlreichen funktionstüchtigen Maschinen wird der Arbeitsablauf vom Musterentwurf bis zum Fertiggewebe dargestellt. Darüber hinaus erfährt man viel Wissenswertes zur Entwicklung der Textilindustrie - angefangen vom Weben der Vorfahren bis hin zur klassischen Webtechnik des 20. Jahrhunderts. In den teilweise noch original eingerichteten Produktionssälen können Sie live erleben, wie aus über 7.500 Einzelfäden filigrane Biedermeierstoffe entstehen - original gesteuert von den Vorgängern heutiger Computer.

Historischer Straßenbahnhof Leipzig-Möckern

Den Grundstock der heutigen Fahrzeugsammlung legten weitsichtige Direktoren der Leipziger Straßenbahn bereits im Jahre 1924, indem sie die ältesten Triebwagen aus der Anfangszeit des elektrischen…
Historischer Straßenbahnhof Leipzig-Möckern




Den Grundstock der heutigen Fahrzeugsammlung legten weitsichtige Direktoren der Leipziger Straßenbahn bereits im Jahre 1924, indem sie die ältesten Triebwagen aus der Anfangszeit des elektrischen Betriebes für museale Zwecke hinterstellten und zwar den Tw 308 der Großen Leipziger Straßenbahn (GLSt) und den Tw 64 der Leipziger Elektrischen Straßenbahn (LESt).

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten diese Fahrzeuge als Relikte der kapitalistischen Ära verschrottet werden. Wieder waren es weitsichtige Straßenbahner, die dies verhinderten. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt Leipzig im Jahr 1965 rückten die historischen Fahrzeuge wiederum in den Blickpunkt des Interesses. Aus einem Reklamezug entstanden in der Hauptwerkstatt Heiterblick durch Rückbau und Neulackierung der historische Triebwagen 890 (später 179) im Zustand der städtischen GLSt und der LESt-Beiwagen 86, so dass die nunmehrige Flotte schon vier Fahrzeuge umfasste. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der Arbeitsgruppe 'Nahverkehr' innerhalb der Leipziger AG 6/7 'Friedrich List' des 'Deutschen Modelleisenbahnverbandes' (DMV).

Heute kümmert sich der 1990 gegründete Verein AG 'Historische Nahverkehrsmittel Leipzig' e. V. um die Unterhaltung und die Präsentation der historischen Wagen. Sammlungsziel des Vereins war und ist es, möglichst von jedem Wagentyp, der in Leipzig verkehrte, ein Exemplar zu erhalten. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Wagen im jeweiligen Ursprungszustand zu präsentieren, um so die Vielfalt an Gesellschaften, Lackierungen, Linienbezeichnungen etc. dokumentieren zu können. Anhand ausgewählter Vertreter des Wagenparkes sollen zusätzlich wichtige und typische Umbauvarianten gezeigt werden.

Zur Sammlung gehören: 46 Straßenbahnwagen, 2 Obusse (Büssing und Skoda 8 Tr), 2 Kraftomnibusse (Ikarus 263 und 280 S), 1 Taxi (Lada) und 1 sonstiges Kfz (Barkas B 1000).

 

 

Historisches Sägewerk und Stadtgeschichtsausstellung Markneukirchen

Tauchen Sie ein in die Welt des Musikinstrumentenbaus! Im Gegensatz zu herkömmlichen historischen Sägewerken, die der Gewinnung von Bauholz dienten, ist das historische Sägewerk in Markneukirchen in…
Historisches Sägewerk und Stadtgeschichtsausstellung Markneukirchen




Tauchen Sie ein in die Welt des Musikinstrumentenbaus! Im Gegensatz zu herkömmlichen historischen Sägewerken, die der Gewinnung von Bauholz dienten, ist das historische Sägewerk in Markneukirchen in der Lage, millimetergenaue Ausgangsmaterialien für den Musikinstrumentenbau herzustellen. Das macht Sägewerk in Markneukirchen einmalig im gesamten deutschsprachigen Raum.

Während einer etwa einstündigen Vorführung erhalten Sie Einblick in die Herstellung der wichtigsten Bestandteile der Zupf- und Streichinstrumente. Erleben Sie hautnah mit, wie ein Riesenfuchsschwanz ein Meter starke Baumstämme zerteilt, wie eine Trenngattersäge das Holz viertelt und am Ende der Sägestrecke millimeterschwaches Furnierholz geschnitten wird. Fühlen Sie sich hineingestellt in die Arbeitsbedingungen unseren Vorfahren. Erfahren Sie mehr über die Antriebsweise der Sägestrecke: üder eine zentrale Kraftmaschine arbeitet jede Säge über Wellen, Scheiben und Riemen.

Über die Termine von Schauvorführungen informiert Sie die die Tourismusinformation Markneukirchen. Für Gruppen ab 10 Personen können auch Sondervorführungen vereinbart werden. 

Höffersche Fabrik

Die Spinnmühle galt als letzte der zwischen 1799 und 1840 im sogenannten Palaststil entworfen sächsischen Spinnereien. Mit ihren fünf Geschossen galt sie als eine der größten Spinnmühlen aus der Zeit…
Höffersche Fabrik




Die Spinnmühle galt als letzte der zwischen 1799 und 1840 im sogenannten Palaststil entworfen sächsischen Spinnereien. Mit ihren fünf Geschossen galt sie als eine der größten Spinnmühlen aus der Zeit der Frühindustrialisierung in Sachsen.

Bis zur Enteignung der Unternehmerfamilie Höffer im Jahr 1953 blieb die Fabrik in Besitz der Gründerfamilie. Die Spinnerei wurde zwar sukzessive erweitert, insbesondere das große Spinnereigebäude blieb jedoch im Kern im ursprünglichen Zustand erhalten.

1991 wurde der Textilbetrieb aufgelöst. Durch Leerstand fiel das denkmalgeschützte Gebäude nach 1992 brach. 2017 wurde es abgerissen.

Hupfeld Musikinstrumentenwerke

Das Unternehmen galt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts als weltweit führender Hersteller für mechanische Musikinstrumente. Es hatte seine Wurzeln im Leipziger Musikalienhandelsunternehmen  J. M.…
Hupfeld Musikinstrumentenwerke




Das Unternehmen galt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts als weltweit führender Hersteller für mechanische Musikinstrumente. Es hatte seine Wurzeln im Leipziger Musikalienhandelsunternehmen  J. M. Grob. Der Kaufmann und Unternehmer Ludwig Hupfeld übernahm im Jahr 1892 diesen Hersteller mechanischer Musikinstrumente und führte die Entwicklung und Fertigung mechanischer Musikisntrumente als Hupfeld Musikinstrumentenwerke erfolgreich weiter. Wichtiges technisches Know-how erwarb Hupfeld durch die Übernahme des Leipziger Unternehmens R. Frömsdorf & Co. im Jahr 1902. Robert Frömsdorf hatte um 1900 pneumatisch gesteuerte Klaviere entwickelt. Unter der Marke "Phonola" wurden sie unter Hupfeld zum Exportschlager. Neben selbstspielenden Musikinstrumenten vertrieb Hupfeld aber auch die dazugehörigen Notenrollen. Diese ließ er werbewirksam von namhaften Pianisten mit klassischen und zeitgenössischen Werken einspielen.

Das Unternehmen prosperierte. 1904 wurde es in eine Aktiengesellschaft mit Ludwig Hupfeld als Generaldirektor umgewandelt, 1910 das Hupfeldhaus in der Leipziger Innenstadt (Petersstraße 4/6) eröffnet, im Folgejahr der Fabrikneubau in Böhlitz-Ehrenberg sowie eine repräsentative Villa für den Unternehmensgründer in Leipzig-Gohlis (beide von Emil Franz Hänsel entworfen). 1912 zählte das Unternehmen 1.500 Beschäftigte. In den Folgejahren übernahm Hupfeld veschiedene Pianohersteller im mitteldeutschen Raum und fusionierte 1926 mit Gebr. Zimmermann zur Leipziger Pianoforte- und Phonola-Fabriken Hupfeld-Gebr. Zimmermann AG, 1935 umfirmiert in Hupfeld - Gebr. Zimmermann AG.

Den Umbruch in der Branche nach dem Ende des Zeitalters mechanischer Instrumente meisterte das Unternehmen recht gut. Während man sich nun auf die Pinaoherstellung konzentrierte sowie Möbel herstellte, nahm man die Herstellung der Konkurenzprodukte, von Grammophonen und dann auch von Radios auf.

Durch die Herstellung von Transportkisten für Kriegsmaterial und von Luftfahrt-Ausrüstung galt das Unternehmen als Rüstungsbetrieb und wurde 1946 enteignet. Das verstaatlichte Unternehmen stellte unter der Marke Hupfeld weiterhin Klaviere her. Das nach 1990 privatisierte Unternehmen Pianofortefabrik Leipzig GmbH meldete 2009 Insolvenz an und wurde vom Leipziger Traditionsunternehmen Julius Blüthner Pianofortefabrik GmbH übernommen.

Huthaus Einigkeit Brand-Erbisdorf

Das Museum befindet sich im 1837 errichteten Huthaus der ehemaligen Silbergrube 'Einigkeit Fundgrube'. Damit ist das Gebäude selbst schon museales Objekt und Zeugnis des im ersten Drittel des 19.…
Huthaus Einigkeit Brand-Erbisdorf




Das Museum befindet sich im 1837 errichteten Huthaus der ehemaligen Silbergrube 'Einigkeit Fundgrube'. Damit ist das Gebäude selbst schon museales Objekt und Zeugnis des im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts erneut aufblühenden Erzbergbaus im Brander Revier. Das Museum wurde erstmals 1931 in den Erdgeschossräumen des bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts bergbaulich genutzten Gebäudes eröffnet. Es verdankt seine Entstehung der verdienstvollen Sammeltätigkeit des einheimischen Lehrers A. Schwenke. Nach umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten können die einzelnen Teilgebiete des Silberbergbaus ausführlicher dargestellt werden. Im Erdgeschoss werden die Themen Abbau, Werkzeuge, Förderung, Erzaufbereitung und Wasserhaltung behandelt. Im ersten Obergeschoss werden die geologischen und mineralogischen Grundlagen des Bergbaus, die Geschichte der vier großen Silbererzgruben des Brander Reviers im 19. Jahrhundert, der Bergbau von 1947 bis 1969 sowie Exponate zur kulturellen und sozialen Lage und des Volkskunstschaffens der Silberbergleute gezeigt. Hervorzuheben sind mehrere plastische Arbeiten des aus dem Stadtteil Langenau stammenden Holzbildhauers Ernst Dagobert Kaltofen (1841 bis 1922). Im zweiten Obergeschoss werden die Entwicklung der Stadt Brand-Erbisdorf sowie die Industriegeschichte seit 1900 bis zur Gegenwart vorgestellt. Zu den Exponaten zählen Bodenfunde, die die Anlage einer Siedlung im Gebiet des heutigen Stadtzentrums um 1300 belegen, wie auch viele Erzeugnisse der ehemals hier ansässigen Glas- und Automobilindustrie.

Hüttels Musikwerke-Ausstellung

Hüttels Musikwerke-Ausstellung ist eine private Sammlung von mechanisch selbstspielenden Musikinstrumenten, die von den Herstellern Musikwerke genannt wurden. Die Ausstellung umfasst die gesamte…
Hüttels Musikwerke-Ausstellung




Hüttels Musikwerke-Ausstellung ist eine private Sammlung von mechanisch selbstspielenden Musikinstrumenten, die von den Herstellern Musikwerke genannt wurden. Die Ausstellung umfasst die gesamte Breite dieser Materie von den Kinderdrehdosen bis zu den Kirmesorgeln. Aufgrund seiner Ausbildung im Orchesterinstrumentenbau begann Wolfgang Hüttel 1964 mit dem Sammeln solcher Exponate. Die Musikwerke wurden teilweise repariert. Die Sammlung umfasst heute über 100 Stücke und ist damit die größte Sammlung auf diesem Gebiet in den neuen Bundesländern.

I. Schocken Söhne Zwickau

Die von Sachsen aus aufgebaute und operierende Warenhauskette Schocken galt in den 1920er Jahren als innovativstes und erfolgreichstes Warenhausunternehmen Deutschlands. Die deutsch-jüdische…
I. Schocken Söhne Zwickau




Die von Sachsen aus aufgebaute und operierende Warenhauskette Schocken galt in den 1920er Jahren als innovativstes und erfolgreichstes Warenhausunternehmen Deutschlands.

Die deutsch-jüdische Erfolgsgeschichte begann 1901 in Zwickau, als Simon Schocken die Leitung des Kaufhauses Ury Gebrüder Zwickau/Leipzig übernahm und seinen Bruder Salman nach Zwickau holte. 1904 eröffnete Salman Schocken ein Kaufhaus in Oelsnitz, ab 1907 eröffneten beide Brüder gemeinsam kleine Häuser in erzgebirgischen Kleinstädten.

Nach Übernahme des Zwickauer Warenhauses gründeten die Brüder 1907 die Firma I. Schocken Söhne Zwickau OHG, die 1921 in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien umgewandelt wurde. Von Zwickau aus expandierte das Unternehmen zunächst in den mitteldeutschen Raum sowie in den 1920er Jahren bis nach Süddeutschland. Mit Kaufhausgründungen in Großstädten, wie Nürnberg (1926), Stuttgart (1928) oder Chemnitz (1920) wurden große, moderne Warenhäuser eigens für den Schocken Konzern erbaut. Entworfen hat sie einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts: Erich Mendelsohn, mit dem Salman Schocken zeitlebens eng verbunden war.

Der Schocken-Konzern gehörte bis 1933 zu den fünf größten Warenhausketten in Deutschland. Bekannt waren die Schocken-Grundsätze, mit denen überall geworben wurde: „Gleiche, gute Leistungen bei allen Waren, zu jeder Zeit, für jeden Käufer. Daher keine Rabatte, keine Sonderveranstaltungen, keine Kredite. Gleiche, gute Leistungen bei allen Waren, zu jeder Zeit, für jeden Käufer. Deshalb haben alle Kaufhäuser Schocken an ihren Standorten den gleichen Erfolg“.

Die Erfolgsgeschichte fand durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und die „Arisierung“ 1938 ein jähes Ende. Ohne Erfolg versuchte man der Enteignung durch die Nationalsozialisten durch die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft zu entgehen, 1938 musste das Unternehmen an eine deutsche Bankengruppe verkauft und der Firmenname kurz darauf in Merkur Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Trotzdem ist der Name Schocken bis heute in den Städten ehemaliger Kaufhausstandorte präsent.

ibug Festival für urbane Kunst

Die ibug (kurz für Industriebrachenumgestaltung) ist ein Festival für Urban Art, das seit 2006 jährlich in Westsachsen stattfindet. Die Macher, ein Team aus zahlreichen ehrenamtlichen Organisatoren…
ibug Festival für urbane Kunst




Die ibug (kurz für Industriebrachenumgestaltung) ist ein Festival für Urban Art, das seit 2006 jährlich in Westsachsen stattfindet. Die Macher, ein Team aus zahlreichen ehrenamtlichen Organisatoren und Helfern, suchen sich dafür verfallene, oft zum Abbruch vorgesehene Industriebrachen, welche von internationalen Künstlern u. a. mittels Malerei, Graffiti, Illustrationen, Installationen und Multimediakunst umgestaltet werden. Dabei werden sowohl die Geschichte der Brache als auch ihre Architektur in die Werke einbezogen, ohne die Kreativität der Mitwirkenden einzuschränken. Das Ergebnis wird anschließend bei zwei dreitägigen Festival-Wochenenden dem internationalen Publikum präsentiert und mit einem Programm aus Musik, Film und Design untermalt.

IfM - Institut für Musikinstrumentenbau e.V.

Das IfM ist eine anwendungsorientierte, industrienahe Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung auf den Fachgebieten Akustik / Schwingungstechnik, Werkstoffe und Technologie mit Schwerpunkt…
IfM - Institut für Musikinstrumentenbau e.V.




Das IfM ist eine anwendungsorientierte, industrienahe Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung auf den Fachgebieten Akustik / Schwingungstechnik, Werkstoffe und Technologie mit Schwerpunkt Musikinstrumentenbau. Einen besonderen Stellenwert besitzen dabei die Musikalische Akustik und insbesondere die Akustisk der Musikinstrumente. Das wesentliche Merkmal des Instituts besteht in der Verbindung von Akustik, Werkstofforschung und Technologie.

IHK Chemnitz

Die IHK Chemnitz ist die regionale Interessenvertretung der Gewerbetreibenden der Region Südwestsachsen mit 163 Mitarbeitern. Die Mitarbeiter sind aktuell für ca. 80.000 Mitgliedsunternehmen…
IHK Chemnitz




Die IHK Chemnitz ist die regionale Interessenvertretung der Gewerbetreibenden der Region Südwestsachsen mit 163 Mitarbeitern. Die Mitarbeiter sind aktuell für ca. 80.000 Mitgliedsunternehmen zuständig, darunter 5.200 Industriebetriebe.

Auf folgende drei Säulen konzentriert sich die Arbeit der IHK:

1) Wirtschaftspolitische Interessenvertretung im Kammerbezirk sowie auf Landes- und Bundesebene

• Durch die Arbeit ehrenamtlich tätiger Unternehmer im Rahmen von branchen- und themenspezifischen Ausschüssen und Arbeitskreisen mit starkem regionalen Bezug

• Einbringen von Forderungen in die Neugestaltung gesetzlicher Regelungen auf Landes- und Bundesebene

2) Wahrnehmung hoheitlicher, vom Staat übertragener Aufgaben

• z.B. die Organisation praxisnaher Berufsausbildung und Verantwortung für die Abschlussprüfungen

• Vereidigung von Sachverständigen

• Bescheinigungen von Dokumenten im Außenwirtschaftsverkehr

3) Servicedienste für die Wirtschaft im Kammerbezirk

• Börsendienste

• Rechtsinformationen

• Adressvermittlung, Informationen zu Wirtschaftsstrukturdaten

• Unterstützung beim Marktzugang von Unternehmen

Darüber hinaus setzt sich die IHK Chemnitz aktiv im Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. für die Aufnahme der Kulturlandschaft in die UNESCO-Welterbeliste ein. Zudem sind Vertreter der IHK bzw. die IHK selbst u.a. im Industrieverein Sachsen 1828 e.V., im Beirat Industriekultur und im Förderverein Industriemuseum Chemnitz e.V. Mitglied.

IHK zu Leipzig

Die IHK setzt sich für die Stärkung des Wirtschaftstandortes ein und hält für Unternehmen ein breites Angebot an Produkten und Leistungen bereit.
IHK zu Leipzig




Die IHK setzt sich für die Stärkung des Wirtschaftstandortes ein und hält für Unternehmen ein breites Angebot an Produkten und Leistungen bereit.

Industrie.Kultur.Ost

Jede Region hat ihre Fabriken, jede Fabrik hat ihre Geschichte. Wir machen Industriegeschichte lebendig. Industrie.Kultur.Ost ist ein fotografisches Onlinearchiv mit Industriebrachen und alten…
Industrie.Kultur.Ost




Jede Region hat ihre Fabriken, jede Fabrik hat ihre Geschichte. Wir machen Industriegeschichte lebendig. Industrie.Kultur.Ost ist ein fotografisches Onlinearchiv mit Industriebrachen und alten Fabriken auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Wir informieren, dokumentieren und weisen auf außergewöhnliche Architektur hin.

Das Projekt will Industriekultur und historische Zusammenhänge näher bringen, um ein neues Bewusstsein für den Wert des industriekulturellen Erbes zu entwickeln.

Neben der Webseite Industrie.Kultur.Ost entsteht eine Facebook-Seite, auf der Hintergrundinformationen, Bilder und eine stetige Kommunikation mit Interessierten zu finden sein werden, sowie eine Präsenz auf der Fotoplattform Flickr.

Wir sind über jede noch so kleine Information und Mithilfe dankbar, denn es hilft, die Geschichte vor dem Vergessen zu bewahren und Industriegeschichte lebendig zu halten. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Wissen über eine im Archiv aufgeführte Fabrik haben oder weisen Sie uns auf leer stehende Fabriken hin.

Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte

Einmalig in Deutschland sind das vom IWTG angebotene Bachelorprogramm für Industriearchäologie sowie das Masterprogramm für Industriekultur. In Kooperation mit Partnern aus Hochschule, Wirtschaft und…
Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte




Einmalig in Deutschland sind das vom IWTG angebotene Bachelorprogramm für Industriearchäologie sowie das Masterprogramm für Industriekultur. In Kooperation mit Partnern aus Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung bietet das IWTG eine praxisorientierte Ausbildung für eine berufliche Tätigkeit in der (Industrie-)Denkmalpflege und im Museumswesen (Industrie- und Technikmuseen) sowie für eine Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, im Wissenschaftsjournalismus oder in Architektur- und Ingenieurbüros.

Zentrale Aufgaben für die TU Bergakademie Freiberg nimmt das IWTG darüber hinaus mit der Organisation des Studium generale sowie der Leitung und Aufsicht über das Historicum (Universitätsmuseum) und die Kustodie (Sammlungen und Kunstbesitz der Universität) wahr.

Das IWTG wurde im Jahre 1992 an der TU Bergakademie Freiberg gegründet. Vorläuferinstitutionen waren das 1954 in der Fakultät für Bergbau und Hüttenwesen gegründete "Institut für Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens" sowie der "Wissenschaftsbereich Geschichte der Produktivkräfte und Wirtschaftsgeschichte". 1990 wurde der Wissenschaftsbereich aufgelöst und seitdem die Gründung des IWTG vorbereitet, die schließlich im Juni 1992 folgte. Seit dem 1. April 1997 ist Prof. Dr. phil. habil. Helmuth Albrecht Direktor des Instituts. Außerdem ist er seit 2009 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates für Sächsische Industriekultur beim Zweckverband Sächsisches Industriemuseum.

Industrieform

Günter Höhne, Diplom-Journalist, und seine Frau Claudia Höhne, Diplom-Kulturwissenschaftlerin, verfügen über eine große, ständig wachsende private Sammlung von Sachzeugnissen und Dokumentationen zur…
Industrieform




Günter Höhne, Diplom-Journalist, und seine Frau Claudia Höhne, Diplom-Kulturwissenschaftlerin, verfügen über eine große, ständig wachsende private Sammlung von Sachzeugnissen und Dokumentationen zur ostdeutschen Designgeschichte ab 1945, darunter mehrere hundert Originalprodukte vom Möbel bis zum Mikro-Chip, Dokumentationsnachlässe von Firmen und Institutionen und eine Fotothek mit rund 3000 eigenen Sachaufnahmen sowie zahlreichen Bilddokumenten Dritter. Eine vorangegangene erste „Sammlung Höhne Berlin“ wurde 2004 vom Leipziger GRASSI Museum für Angewandte Kunst für dessen Sammlung der Moderne angekauft.

Des weiteren befinden sich Leihgaben oder Schenkungen aus der Sammlung Höhne u. a. im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz, im Stadtmuseum Halle und erfolgen seit dem Jahr 2007 Transfers in die Pinakothek der Moderne / Neue Sammlung München.

Industriekultur Leipzig e.V.

Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt…
Industriekultur Leipzig e.V.




Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt außerdem die Denkmalpflege und künstlerische Aktivitäten zum Thema Industriekultur.

Mit seinen Veranstaltungsformaten vermittelt und diskutiert der Verein verschiedene Themen unserer Industriekultur. Der Verein kooperiert mit Schülern und Jugendlichen, Hochschulen, Unternehmen, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sowie Institutionen und Einzelpersonen.

Seit 2013 organisiert der Verein die Tage der Industriekultur in Leipzig. In dessen Rahmen kuratiert er seit 2015 das Eröffnungsfestival. Seit 2018 wird vom Verein der Karl-Heine-Preis an ein Unternehmen aus der Stadt oder Region vergeben, dass in besonderer Weise dem Handeln des Leipziger Industriepioniers verpflichtet ist. In Zusammenarbeit mit dem Referat Denkmalpflege der Stadt Leipzig wird an einem online-Katalog aller Leipziger Industriekulturzeugnisse gearbeitet.

 

Industrieverein Sachsen 1828 e.V.

Der Industrieverein Sachsen will den Wirtschaftsstandort Sachsen stärken und stabilisieren. Er setzt sich gezielt für die Förderung des technisch unternehmerischen Nachwuchses, den Erhalt der…
Industrieverein Sachsen 1828 e.V.




Der Industrieverein Sachsen will den Wirtschaftsstandort Sachsen stärken und stabilisieren. Er setzt sich gezielt für die Förderung des technisch unternehmerischen Nachwuchses, den Erhalt der Industriekultur im Freistaat und den Ausbau der sächsischen Infrastruktur ein.

Der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. wurde im Jahr 2000 neu gegründet, hat seinen Sitz in Chemnitz und vereint derzeit 125 Unternehmen. Die Mitgliedsfirmen, von denen 80 Prozent dem produzierenden Gewerbe angehören, erwirtschaften gemeinsam einen jährlichen Umsatz von 15 Mrd. Euro und sichern rund 50.000 Arbeitsplätze in Sachsen.

Der Industrieverein sieht sich in der Tradition des dem Gemeinwohl dienenden historischen Industrievereins für das Königreich Sachsen von 1828. Dieser bewirkte den damals vordringlichen Eisenbahnanschluss von Chemnitz und regte die Gründung der Königlichen Gewerbeschule als Vorläufer der heutigen Technischen Universität Chemnitz an.

Industrieverein Sachsen 1828 e.V.

Der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. ist eine Vereinigung der sächsischen Wirtschaft. Die 140 Mitglieder des Vereins sind Industrieunternehmen und industrienahe Gesellschaften, die mehr als 50.000…
Industrieverein Sachsen 1828 e.V.




Der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. ist eine Vereinigung der sächsischen Wirtschaft. Die 140 Mitglieder des Vereins sind Industrieunternehmen und industrienahe Gesellschaften, die mehr als 50.000 Arbeitsplätze in Sachsen sichern und einen jährlichen Umsatz von 15 Milliarden Euro erwirtschaften. Sie werden im Industrieverein Sachsen 1828 e.V. durch 278 Firmenvorstände und Geschäftsführer vertreten.

 

Der Industrieverein Sachsen 1828 e. V. wurde am 7. Dezember 2000 in Chemnitz gegründet. Er versteht sich, wie bereits im Namen ausgewiesen, in der Tradition des „Industrievereins für das Königreich Sachsen“ von 1828.

 

Dieser bewirkte den damals dringend notwendigen Eisenbahnanschluss von Chemnitz und regte die Gründung der Königlichen Gewerbeschule als Vorläufer der heutigen Technischen Universität Chemnitz an.

Ingenieurschule für Glastechnik

Durch die Teilung Deutschlands im Ergebnis des 2. Weltkrieges befand sich auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der im Oktober 1949 gegründeten DDR keine Ausbildungsstätte für Fachkräfte…
Ingenieurschule für Glastechnik




Durch die Teilung Deutschlands im Ergebnis des 2. Weltkrieges befand sich auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der im Oktober 1949 gegründeten DDR keine Ausbildungsstätte für Fachkräfte der Glastechnik auf Fachschulniveau mehr. 

Auf dem ausgewählten, ca. 1,5 ha großen parkartigen Baugelände zwischen Bautzener Straße und Berliner Straße befand sich zur Bauzeit lediglich die Ruine der „v. Lewinski-Villa“ (Willy v. Lewinski – Preußischer Bergassessor - später Bergwerksbesitzer in Weißwasser). 1952 erfolgte als erster Schritt der Beginn des Ausbaus dieses Gebäuderestes und ab 1953 dessen Nutzung. Am 03.10.1953 legte man den Grundstein für den Schulneubau mit Schulkomplex, Wohnheim, Schmelzlabor-Gebäude (das sog. Ofenhaus), Verwaltungstrakt und Denkmal. Bei der Erarbeitung des Gesamtprojektes wurde vom Architekten Demkopf die weitgehende Unberührtheit der Parkanlage gefordert. Ende 1954 erfolgte die Übergabe von Schulgebäude, Internat und Schmelzlabor-Gebäude an die Nutzer. Im Juli 1955 wurde die Betonplastik „Kollegen bei der Glasschmelze“ vor dem Hauptportal aufgestellt.

Das im sozialistischen Neo-Klassizismus erbaute Schulgebäude sollte einerseits die Erhabenheit des Sozialismus präsentieren. Ursprung dafür war die Stilrichtung der Architektur der Sowjetunion zu dieser Zeit. Anderseits finden sich Stilmerkmale palastartiger Gebäude der Herrschaftsarchitektur des Sozialismus in der Sowjetunion. Damit sollte auch hier das kulturelle Niveau der Arbeiterklasse angehoben werden (vgl. z. B. mit Wohnpalästen, Kulturpalästen).

An der Ingenieurschule für Glastechnik wurde ab 1954 die Ausbildung von Ingenieuren für Glastechnik, ab 1965 von Ingenieurökonomen und ab 1970 von Ingenieuren für Automatisierungstechnik durchgeführt. Die Schule wurde bis 2009 vom Landkreis Görlitz als Berufliches Schulzentrum genutzt. Seitdem steht sie leer. Seit 2013 gehört das Gebäude wieder der Stadt Weißwasser/O.L., die für das Gelände im Rahmen eines Nutzungskonzeptes die Vision eines Bildungs- und Verwaltungsstandortes entwickelt hat.

Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e. V.

Ziel des Vereins ist die Denkmalpflege und Bewahrung sächsischer Technikgeschichte im Bereich des Eisenbahnwesens. Er setzt sich für den Erhalt technikgeschichtlich wertvoller, regionaltypischer…
Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e. V.




Ziel des Vereins ist die Denkmalpflege und Bewahrung sächsischer Technikgeschichte im Bereich des Eisenbahnwesens. Er setzt sich für den Erhalt technikgeschichtlich wertvoller, regionaltypischer Schienenfahrzeuge und Infrastruktur der ehemaligen Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bzw. der späteren Reichsbahndirektion Dresden ein.

Neben Sammlung, Archivierung und Präsentation eisenbahnhistorischer Dokumente und Relikte, ist der Verein bestrebt, historische Handwerks-, Konstruktions- und Fertigungstechniken wieder zu beleben und an die folgenden Generationen weiterzugeben.

Derzeit konzentriert sich der Verein auf Erhalt und Wiederaufbau zweier außerordentlich wichtiger und auch als Einzelstücke unersetzlicher Exemplare: den letzten verblieben sächsischen Schnellzugwagen CCü 1661 aus dem Jahre 1909, gebaut in Bautzen. Der Wagen ist derzeit ruinös, muss jedoch unter denkmalpflegerischen wie eisenbahnhistorischen Gesichtspunkten unbedingt erhalten bleiben. Außerdem kümmert sich die Initiative um den Erhalt des einzigen in Deutschland vorhanden Nahverkehrswagens der Bauart C4i 35a Heidenau-Altenberg, einer 1935 entwickelten, revolutionären Sonderbauart für den Dresdner Nahverkehr.

Für die Wiederherstellung sucht der Verein Unterstützer!

Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH

Das deutsch-polnische Institut für Neue Industriekultur INIK mit Hauptsitz in Cottbus betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Regionalplanung.…
Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH




Das deutsch-polnische Institut für Neue Industriekultur INIK mit Hauptsitz in Cottbus betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Regionalplanung. Intensive Forschungs- und Projektkooperationen bestehen u. a. mit der Politechnika Wroclawska, der Hochschule Lausitz und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. In interdisziplinären Wissenschaftsteams untersuchen INIK-Mitarbeiter und Partner strukturschwache Städte und Regionen mit folgenden thematischen Schwerpunkten: Strategisches Planen und Entwerfen, Umsiedlung und Stadtumbau, Kulturtourismus und Denkmalpflege sowie regionale Ökonomien. Das INIK-Team erforscht in regionalen, nationalen und europaweiten Zusammenhängen komplexe Strategien der planerisch-gestalterischen Fachdisziplinen. Bei der Institutsarbeit haben in den letzten Jahren verstärkt der Klimawandel, energetische Aspekte der Stadtentwicklung und die demografischen Transformationsprozesse eine zentrale Rolle der Forschung und Entwicklung übernommen. Das Institut ist Forschungspartner und Auftragnehmer zahlreicher Hochschulen, Wirtschaftsunternehmen, staatlicher Institutionen und gesellschaftlicher Organisationen in Deutschland und Polen. Beratende Aufgaben übernimmt der Beirat des Institutes. Der Beirat setzt sich aus Vertretern der Landesministerien in Brandenburg, der Hochschulen (Cottbus, Frankfurt (Oder), Lodz, Gliwice), der Wirtschaft und der regionalen Planungsakteure zusammen.

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.

Das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) erforscht »die sächsische Geschichte in ihren historischen Räumen bis zur Gegenwart« sowie »volkskundlich die alltäglichen Lebenswelten,…
Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.




Das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) erforscht »die sächsische Geschichte in ihren historischen Räumen bis zur Gegenwart« sowie »volkskundlich die alltäglichen Lebenswelten, auch im Verhältnis zwischen regionaler Eingrenzung und kulturellem Austausch bis zur Gegenwart« und treibt die »Erschließung und Dokumentation der einschlägigen Quellen voran«. Mitglieder des Trägervereins des ISGV sind das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Universität Leipzig, die Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Bergakademie Freiberg sowie das Sorbische Institut Bautzen, die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Ein Kuratorium ist als Aufsichtsorgan für alle grundsätzlichen Angelegenheiten des ISGV zuständig, in dem das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Rektoren der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig sowie ein Mitglied des Trägervereins vertreten sind. Die Tätigkeit des Instituts wird von einem Wissenschaftlichen Beirat begleitet, der sich aus international anerkannten Vertretern der Fächer Geschichte und Volkskunde zusammensetzt.

Interessengemeinschaft historischer Elektromaschinenbau e. V.

Der Verein erforscht die Geschichte elektrischer Maschinen und die Entwicklung des Berufs Elektromaschinenbauer. Hierzu sammelt der Verein, unterhält das "Museum im Trafohaus" und organisiert…
Interessengemeinschaft historischer Elektromaschinenbau e. V.




Der Verein erforscht die Geschichte elektrischer Maschinen und die Entwicklung des Berufs Elektromaschinenbauer. Hierzu sammelt der Verein, unterhält das "Museum im Trafohaus" und organisiert Exkursionen, Vorträge sowie kleinere Ausstellungen.

Jasmatzi & Söhne

Der aus Konstantinopel stammende Georg Anton Jasmatzi (1846-1922) (eigentlich: Georgios Antoniou Iasmatzis) arbeitete ab 1868 als technischer Werkführer in Deutschlands erster Zigarettenfabrik,…
Jasmatzi & Söhne




Der aus Konstantinopel stammende Georg Anton Jasmatzi (1846-1922) (eigentlich: Georgios Antoniou Iasmatzis) arbeitete ab 1868 als technischer Werkführer in Deutschlands erster Zigarettenfabrik, „Laferme“ in Dresden. 1880 machte er sich selbständig. Im Handwerksbetrieb stellte er Zigaretten her, deren Mischung und Qualitiät das Verständnis der "Türkischen Zigarette" prägten. Jasmatzis Marken "Cheops", "Ramses" und "Hellas" waren weltweit bekannt.

Der Sprung zum Fabrikunternehmen vollzog der erfolgreiche Unternehmer im Jahr 1889. In der Blasewitzer Straße errichtete er die erste Zigarettenfabrik. 1900 zwischen Glashütter und Schandauer Straße eine größere Fabrik.

1901 wandelte Jasmatzi das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft, die Jasmatzi AG, um. Hauptaktionär wurde mit der British American Tobacco Company ein Tabakkonzern. Jasmatzi trat 1902 aus dem Unternehmen aus. 1908 gründete er ein Unternehmen für Zigarettenmaschinen sowie 1911 die Zigarettenfabrik Georg Jasmatzi & Söhne. Aufgrund seiner unternehmerischen Tätigkeit gilt er als Begründer der Dresdner Zigarettenindustrie, eines der bedeutendsten Umaschlagplätze für Orienttabake sowie Standortes des Zigarettenmaschinenbaus.

Die Jasmatzi AG entwickelte sich durch Übernahme kleinerer Zigarettenhersteller und ihrer Marken zu einem Konzern. Im Ersten Weltkrieg wurde die Aktienmehrheit von der Deutschen Bank übernommen. 1925 ging man eine Interessengemeinschaft mit dem Reemtsma-Konzern ein und wurde schließlich ein Zweigbetrieb von Reemtsma.

1944 wurde die Zigarettenfabrik zum Rüstungsbetrieb umgewandelt. Nach der Enteignung firmierte die Zigarettenfabrik ab 1946 als VEB Jasmatzi Dresden, 1959 wurde sie Teil der Vereinigten Zigarettenfabriken Dresden. Nach der Privatisierung 1990 ist die Firma als f6 Cigarettenfabrik Dresden GmbH Teil des Philip-Morris-Konzerns.

Jasmatzi & Söhne

Die denkmalgeschützte Zigarettenfabrik war eines der bedeutendsten Unternehmen der Branche in Dresden. Der Erstbau von 1900 orientiert sich noch am Historismus. Mit einer markanten Brücke ist er mit…
Jasmatzi & Söhne




Die denkmalgeschützte Zigarettenfabrik war eines der bedeutendsten Unternehmen der Branche in Dresden. Der Erstbau von 1900 orientiert sich noch am Historismus. Mit einer markanten Brücke ist er mit dem im funktionalen Reformstil von Lossow und Kühne errichteten Erweiterungsbau von 1912 verbunden.

Jens Bernhardt

Ausstellung zur Erinnerung an den bekanntesten Einwohner von Grüna Ernst Georg Baumgarten (1837-1884) Baumgarten erwarb bereits 20 Jahre vor Zeppelin Patente im Bau von Luftschiffen.
Jens Bernhardt




Ausstellung zur Erinnerung an den bekanntesten Einwohner von Grüna

Ernst Georg Baumgarten (1837-1884)

Baumgarten erwarb bereits 20 Jahre vor Zeppelin Patente im Bau von Luftschiffen.

Kaiserin-Augusta-Schacht

Die Gewerkschaft Gottes Segen schloss 1920 verschiedene Gruben zum größten Steinkohlenunternehmen des Lugau-Oelsnitzer Reviers zusammen. Der Kaiserin-Augusta-Schacht in Oelsnitz/Erzgebirge wurde zur…
Kaiserin-Augusta-Schacht




Die Gewerkschaft Gottes Segen schloss 1920 verschiedene Gruben zum größten Steinkohlenunternehmen des Lugau-Oelsnitzer Reviers zusammen. Der Kaiserin-Augusta-Schacht in Oelsnitz/Erzgebirge wurde zur zentralen Schacht-, Förder- und Aufbereitungsanlage ausgebaut. Nach Enteignung und Verstaatlichung wurde die Schachtanlage Teil des VEB Steinkohlenwerk Karl-Liebknecht. Bis 1971 wurde hier Steinkohle gefördert.

Kalkwerk Lengefeld

Das Kalkwerk Lengefeld zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalen der alten Bindemittelindustrie in Europa. Hier lässt sich der Abbruch von Kalkstein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen.…
Kalkwerk Lengefeld




Das Kalkwerk Lengefeld zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalen der alten Bindemittelindustrie in Europa. Hier lässt sich der Abbruch von Kalkstein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Technische Anlagen der Kalkgewinnung und -verarbeitung zeugen von dieser langen Tradition. Unmittelbar neben dem Denkmal-Ensemble unterhält das Unternehmen GEOMIN - Erzgebirgische Kalkwerke GmbH einen Verarbeitungsbetrieb. Dort wird der weiße Dolomitmarmor zu Mehlen und Feinsanden sowie Terrazzokörnungen verarbeitet.

Kalkstein wurde in der Lengefelder Lagerstätte bis Anfang des 20. Jahrhunderts unter schwerster körperlicher Anstrengung ausschließlich über Tage und deshalb nur saisonal von Frühjahr bis Herbst abgebaut und verarbeitet. Der Tagebruch ist Bestandteil des heutigen Fauna-Flora-Habitats. In den Sommermonaten Juni und Juli verwandelt sich die Bruchsohle in eine blühende Landschaft. Tausende wild wachsende Orchideen entfalten dann ihre Blütenpracht.

In den Wintermonaten verdienten die Kalkwerker ihren Lebensunterhalt vor allem mit dem Weben - nachgestellt in einer Kalkwerkerstube mit Jacquard-Webstuhl sowie originalen Hausrat- und Wohngegenständen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die noch existierenden vier Kalkbrennöfen waren bis 1975 in Betrieb. Heute wird unter anderem in einer Ausstellung im Brennofen IV über die Einlagerung Dresdner Kunstschätze am Ende des Zweiten Weltkrieges im Untertagebereich des Kalkwerkes sowie deren Rückgabe aus der Sowjetunion an die DDR in den 1950er Jahren berichtet.

Kattun-Manufaktur

Die im Stil eines fränkischen Rokokopalais errichtete Manufaktur markiert den Übergang zum Fabrikzeitalter in Sachsen. Trotz zahlreicher Nutzungsänderungen blieb der ursprüngliche Charakter des…
Kattun-Manufaktur




Die im Stil eines fränkischen Rokokopalais errichtete Manufaktur markiert den Übergang zum Fabrikzeitalter in Sachsen. Trotz zahlreicher Nutzungsänderungen blieb der ursprüngliche Charakter des Manufakturgebäudes bis heute weitgehend erhalten.

Eines der bedeutendsten sächsischen Textilunternehmen der Frühindustrialisierung hatte hier seinen Sitz. Auf Werben Plauener Baumwollwarenhändler siedelte sich 1754 der in Augsburg ausgebildete Kattundrucker Johann August Neumeister in Plauen an und gründete hier die erste Kattundruckerei Sachsens. Mit Erweiterung des Geschäfts errichtete Neumeister ab 1776 ein neues Fabrikationsgebäude: das heutige Weisbach‘sche Haus. Hinter seiner Rokokofassade beherbergte es Produktions-, Trocken-, Lager- und Verwaltungsbereiche sowie Wohnungen für die Arbeiter.

Ab 1783 wurde die Fabrik von einer Gesellschaft Plauener Baumwollwarenhändler als Kattundruck-Manufaktur Facilides & Co. weiterbetrieben. Neumeister war Mitgesellschafter und leitete das Unternehmen. 1794 verkaufte Neumeister seine Anteile und verließ Plauen. Sein Nachfolger als Direktor wurde der junge Kaufmann Ernst Wilhelm Conrad Gössel.

Gössel erweiterte die Fabrik 1808 um eine wasserkraftbetriebene Spinnerei. 1811 arbeiten hier 1.620 Spinner, Weber und Kattundrucker. 1814 erwarb Gössel alle Anteile an der Fabrik und wurde zum Alleininhaber. Der erfolgreiche Unternehmer machte sich auch als Mäzen in Plauen einen Namen.

Nachfolgeprobleme und wirtschaftliche Schwierigkeiten führten zur Auflösung des Unternehmens im Jahr 1830. 1834 pachtete dann Carl Wilhelm Weisbach Teile der Spinnerei, bevor er 1850 Eigentümer des gesamten Ensembles wurde. Seit dem wird das Gebäude als Weisbachsches Haus bezeichnet.

Auf die Nutzung als Spinnerei folgten Mischnutzungen durch Kleingewerbe und zu Wohnzwecken. Seit Ende der 1990er Jahre engagieren sich die Familie Weisbach und Plauener Bürger für die Wiederbelebung. Im Rahmen der Revitalisierung der Elsteraue kommt dem Weisbachschen Haus aufgrund seiner architektonischen und historischen Bedeutung eine zentrale Rolle zu.

Kaufhaus Schocken Chemnitz

Das denkmalgeschützte Warenhaus wurde nach Plänen des Architekten Erich Mendelsohn gebaut und zählt zu den Ikonen der Moderne. Die moderne und werbende Architektursprache wird in den horizontalen…
Kaufhaus Schocken Chemnitz




Das denkmalgeschützte Warenhaus wurde nach Plänen des Architekten Erich Mendelsohn gebaut und zählt zu den Ikonen der Moderne. Die moderne und werbende Architektursprache wird in den horizontalen Fensterbändern deutlich, die im Wechsel mit der Fassadenverkleidung bei Tag und bei Nacht jeweils hell oder dunkel wirken. Weitere Charakteristika von Mendelsohns Entwurf sind der tortenstückähnliche Grundriss, die Stahl-Skelettbauweise sowie die für Bauten der Moderne typische Vorhangfassade.

Von Zwickau aus betrieb die Schocken KG bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten Ende 1938 eine der erfolgreichsten Warenhausketten Deutschlands. Nach Stuttgart und Nürnberg entstand in Chemnitz der dritte Kaufhausbau Mendelsohns für Simon und Salman Schocken: nur noch der Chemnitzer ist erhalten.

Nach seiner Eröffnung am 15. Mai 1930 wurde das Gebäude 71 Jahre als Kaufhaus genutzt: bis 1938 als Kaufhaus Schocken, bis 1945 als Merkur Verkaufsstätte, dann als HOWA und Centrum Warenhaus und schließlich von 1990 bis 2001 als Kaufhof. Nach seiner umfassenden Sanierung von 2010 bis 2014 beherbergt das Gebäude das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz. Die Fassade wurde denkmalgerecht wiederhergestellt und der Grundriss durch eingezogene Wände erfahrbar gemacht. Die Etagen der archäologischen Dauerausstellung wurden durch drei Deckendurchbrüche miteinander verbunden.

Neben der archäologischen Dauerausstellung befassen sich weitere Ausstellungsbereiche mit dem Leben und Wirken des Architekten Erich Mendelsohn, dem Schocken-Warenhauskonzerns sowie der Person Salman Schocken.

Kaufhaus Schocken Crimmitschau

In den 1920er Jahren entwickelte sich die Warenhauskette Schocken zum fünftgrößten Warenhauskonzern in Deutschland. Mit dem Bau des Warenhauses in Crimmitschau wurde die westsächsische Industrieregion…
Kaufhaus Schocken Crimmitschau




In den 1920er Jahren entwickelte sich die Warenhauskette Schocken zum fünftgrößten Warenhauskonzern in Deutschland. Mit dem Bau des Warenhauses in Crimmitschau wurde die westsächsische Industrieregion weiter erschlossen. Architektonisch steht für den Versuch, dem Kaufhauskonzern auch über die Architektur ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben.

Der Architekt Bernhard Sturtzkopf, Bauhausschüler und Mitarbeiter von Walter Gropius, arbeitete ab 1928 als Architekt für den Schocken-Konzern und steht neben Erich Mendelsohn für den die Schockenkaufhäuser prägenden modernen Baustil.

Nach Verdrängung und Enteignung der jüdischen Eigentümerfamilie durch die Nationalsozialisten wurde das Kaufhaus 1939 Teil der Merkur Aktiengesellschaft, 1945 enteignet und als Konsument-Warenhaus bis 1990 weitergeführt. Seitdem steht es leer.

Kaufhaus Schocken Oelsnitz

Der im Stil des Neuen Bauens errichtete Kaufhauserweiterungsbau schließt sich an das 1904 von Simon und Salman Schocken übernommene Geschäftshaus an. Dieses gilt als Keimzelle des Schocken-Konzerns,…
Kaufhaus Schocken Oelsnitz




Der im Stil des Neuen Bauens errichtete Kaufhauserweiterungsbau schließt sich an das 1904 von Simon und Salman Schocken übernommene Geschäftshaus an. Dieses gilt als Keimzelle des Schocken-Konzerns, der sich in den 1920er Jahren zur viertgrößten Warenhauskette Deutschlands entwickelte.

Durch den Neubau wurde die Verkaufsfläche in der Bergarbeiterstadt mit ihren fast 20.000 Einwohnern auf 900 Quadratmeter erweitert. Der Architekt Bernhard Sturtzkopf, Bauhausschüler und Mitarbeiter von Walter Gropius, arbeitete ab 1928 als Architekt für den Schocken-Konzern und steht neben Erich Mendelsohn für den die Schockenkaufhäuser prägenden modernen Baustil.

Nach Verdrängung und Enteignung der jüdischen Eigentümerfamilie durch die Nationalsozialisten wurde das Kaufhaus 1939 Teil der Merkur Aktiengesellschaft, 1945 enteignet und als Konsument-Warenhaus weitergeführt. Nach Rückübertragung an die Familie Schocken im Jahr 1993, wurde das Kaufhaus 1997 an eine Investorengemeinschaft verkauft und denkmalgerecht zum Wohngebäude umgebaut.

Kavernenkraftwerk 'Drei-Brüder-Schacht'

Der Drei-Brüder-Schacht im Freiberger Ortsteil Zug diente von 1800 bis 1898 der Gewinnung von Silbererz. Nach dem Niedergang des Silberbergbaus in der Freiberger Region entstand von 1913 bis 1914 das…
Kavernenkraftwerk 'Drei-Brüder-Schacht'




Der Drei-Brüder-Schacht im Freiberger Ortsteil Zug diente von 1800 bis 1898 der Gewinnung von Silbererz. Nach dem Niedergang des Silberbergbaus in der Freiberger Region entstand von 1913 bis 1914 das erste Kavernenkraftwerk Europas als sogenanntes 'Revierelektrizitätswerk'. Dieses bestand aus dem Oberwerk im Constantin-Schacht (nicht mehr erhalten) und dem Unterwerk in 272 Meter Tiefe im Drei-Brüder-Schacht. Hier wurde von 1914 bis 1972 aus dem oberirdisch zufließenden Wasser des Kunstgrabensystems Strom für die Städte Freiberg und Brand-Erbisdorf erzeugt.

Heute beherbergen die oberirdischen Anlagen des Drei-Brüder-Schachts zum einen die originalen Steuer-, Schalt- und Hochspannungsanlagen sowie die Original-Fördermaschine und zum anderen eine moderne Umweltausstellung unter dem Motto 'WassErleben'. In der Umweltausstellung werden mit Hilfe von Themenwänden und Multimediaterminals die Sachgebiete Wasserwirtschaft im Montanwesen, Wassermanagement (erlebbar durch ein spannendes interaktives Spiel) und die Funktionsweise des Kavernenkraftwerks Drei-Brüder-Schacht dargestellt.

Der Drei-Brüder-Schacht bietet sowohl für den interessierten Techniker, den Bergbauenthusiasten, als auch für Schüler im Rahmen von Exkursionen und nicht zuletzt für die gesamte Familie interessante Erlebnisse. Die Scheidebank (ca.1850) mit Teeküche und die Werkstatt (u.a. mit Transmission und historischen Maschinen) bieten ein einmaliges Ambiente für Tagungen und Feierlichkeiten.

Kirnitzschtalbahn

Von Bad Schandau mit der historischen Straßenbahn in den Nationalpark Sächsische Schweiz bis zum Lichtenhainer Wasserfall – dieses besondere Erlebnis bietet die Kirnitzschtalbahn täglich und zu allen…
Kirnitzschtalbahn




Von Bad Schandau mit der historischen Straßenbahn in den Nationalpark Sächsische Schweiz bis zum Lichtenhainer Wasserfall – dieses besondere Erlebnis bietet die Kirnitzschtalbahn täglich und zu allen Jahreszeiten.

Das Elbsandsteingebirge, ein einmaliges Kunstwerk bizarrer Felsformationen, wird bei einer Mitfahrt an den steil aufragenden, felsigen Talhängen sichtbar. Schon die Künstler der Romantik, wie die Maler Caspar David Friedrich oder Ludwig Richter fanden in den Felsgebilden Motive für ihre Kunst. Nacherlebbar wird dies heute auf dem Malerweg, der die Kirnitzschtalbahn an der Ostrauer Mühle kreuzt. Überhaupt gehört das Kirnitzschtal mit Sicherheit zu den schönsten Tälern der Sächsischen Schweiz. Auf etwa acht Kilometern begleitet die meterspurige Straßenbahn das Flüsschen. Pfingsten 1898 fuhr die Bahn erstmals von Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Dem Charakter einer Ausflugsbahn entsprechend, fand in den Anfangsjahren nur von Mai bis Oktober Fahrbetrieb statt, die Beiwagen waren sehr einfach ausgeführt und ohne Fensterscheiben typische "Sommerbeiwagen".

Ein Großbrand der Wagenhalle vernichtete vom 26. zum 27. Juli 1927 den gesamten Fuhrpark der Bahn, der Betrieb konnte danach mit Leihfahrzeugen bald wieder aufgenommen werden. 1928 wurden dann neue Wagen von MAN in Betrieb genommen, die erst um 1980 durch Gothaer Wagen abgelöst wurden. In den Nachkriegsjahren wurde die Bahn auf Verschleiß gefahren. Nachdem 1969 ein Triebwagen auf den inzwischen abgenutzten Gleisanlagen umstürzte stand die Stilllegung zur Debatte. Nach und nach konnte die Strecke aber doch saniert werden.

Von allen Stationen aus führen Wanderwege in das Naturparadies, zum Winterberg, zu den Affen- oder den Schrammsteinen, zum Kuhstall oder zur Hinterhermsdorfer Schleuse. Viele Gaststätten entlang der reizvollen Strecke laden Wanderer zur Stärkung ein. Gemeinsam mit dem Verein „Freunde des Eisenbahnwesens – Verkehrsmuseum Dresden e.V.” organisiert die Kirnitzschtalbahn zu speziellen Tagen Traditionsbetrieb mit urigen holzbestuhlten oder ledergepolsterten Wagen. Mit großem persönlichen Engagement pflegen die Vereinsfreunde die historischen Fahrzeuge, die auch gern für private Fahrten gechartert werden dürfen.

Die Kirntzschtalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Kleines Bauernmuseum Albernau

Das kleine Museum in einer an einem Wohnhaus angebrachten Scheune zeigt eine Sammlung von Gebrauchsgegenständen aus Landwirtschaft und Haushalt und soll über die Lebensweise unserer Eltern und…
Kleines Bauernmuseum Albernau




Das kleine Museum in einer an einem Wohnhaus angebrachten Scheune zeigt eine Sammlung von Gebrauchsgegenständen aus Landwirtschaft und Haushalt und soll über die Lebensweise unserer Eltern und Großeltern informieren. Auf zwei Etagen werden Landwirtschafts- und Handwerksgeräte aus Opas Zeiten und Alltagsgegenstände wie z.B. ein Bett, eine Kommode mit Waschschüssel und -krug, ein Kinderstühlchen, ein Puppenwagen, eine Eckbank, ein Tisch, Porzellangeschirr, Küchengeräte und weitere Gegenstände gezeigt. In einem speziellen Raum sind u.a. historische Spielzeuge (z.B. zwei Karusells, eine kleine Modellbahn, eine Puppenstube und ein Kaufmannsladen) zu sehen.

Konrad-Adenauer-Stiftung

Politische Bildung stellt eine zentrale Aufgabe der Konrad-Adenauer-Stiftung dar. Mit unserem Programm wollen wir politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Die regionale Verankerung…
Konrad-Adenauer-Stiftung




Politische Bildung stellt eine zentrale Aufgabe der Konrad-Adenauer-Stiftung dar. Mit unserem Programm wollen wir politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Die regionale Verankerung der Adenauer-Stiftung hat Tradition. Das sächsische Bildungswerk besteht seit 1990 und ist das älteste in den jungen Bundesländern.

Konrad-Wachsmann-Haus

Das Stadtbild von Niesky ist geprägt durch rund 100 Holzhäuser, die in industrieller Vorfertigung von der ortsansässigen Firma Christoph & Unmack errichtet wurden. Die hölzernen Fertigteilhäuser…
Konrad-Wachsmann-Haus




Das Stadtbild von Niesky ist geprägt durch rund 100 Holzhäuser, die in industrieller Vorfertigung von der ortsansässigen Firma Christoph & Unmack errichtet wurden. Die hölzernen Fertigteilhäuser verteilen sich auf insgesamt vier Werk- und Musterhaussiedlungen.

Am Eingang der ehemaligen Beamtenwohnsiedlung auf der Goethestraße steht das wohl bekannteste Holzhaus unter ihnen: das Konrad-Wachsmann-Haus.

Nach langen Jahren des Leerstandes wure das bekannte Baudenkmal 2011 bis 2014 saniert. Im Zuge der Sanierung konnte überraschenderweise auch das originale Farbkonzept Konrad Wachsmanns bestimmt werden. Die modernen Farben der Erbauerzeit wurden an der Außenhülle und in den Innenräumen wiederhergestellt, so dass das Konrad-Wachsmann-Haus nun in seiner Gestalt von 1927 bewundert werden kann.

Im Herbst 2014 öffnete das Konrad-Wachsmann-Haus als Informations-, Ausstellungs- und Forschungszentrum und wird sich bald zum lebendigen Forum für modernen Holzbau entwickeln.

Die repräsentativen Räume im Erdgeschoss zeigen in einer neu gestalteten Dauerausstellung die Anfänge des industrialisierten, modernen Holzhausbaus und das Wirken des Architekten Konrad Wachsmann. Die Werks- und Musterhaussiedlungen sind durch einen Informationslehrpfad erschlossen. Individuell oder mit einer Führung können Sie entlang des „Holzhauspfades“ die unterschiedlichsten Haustypen für Arbeiter und Angestellte, private Villen und Wohnhäuser, Kindergarten, Pfarrkirche, Verkaufspavillon und Bürogebäude entdecken.

KraftWerk - Dresdner Energie-Museum

Das Dresdner Energie - Museum der DREWAG befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Mitte, das heute technisches Denkmal ist. Der Besucher erhält einen Einblick in die Geschichte der…
KraftWerk - Dresdner Energie-Museum




Das Dresdner Energie - Museum der DREWAG befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Mitte, das heute technisches Denkmal ist. Der Besucher erhält einen Einblick in die Geschichte der Strom-, Gas-, Fernwärme- und Wasserversorgung in Dresden. In drei Räumen des Erdgeschosses illustrieren Exponate und Anschauungstafeln die Entwicklung der Stromversorgung von 1895 bis zur Gegenwart. Im Obergeschoss erzählt eine Multimediashow der besonderen Art die Geschichte der Gasversorgung. Darüber hinaus kann der Besucher in einen großflächig dargestellten Wasserkreislauf eintauchen und so allerlei Wissenswertes erfahren. Das interaktive Fernwärme-Lexikon zeigt Ihnen alles Wissenswerte: von den physikalischen Voraussetzungen, über die Erzeugung, den Transport und die Verteilung bis hin zur Nahwärmeversorgung und prominenten Abnehmern.

KraftWerk - Dresdner Energie-Museum

Seit über 180 Jahren war in Dresden das Kraftwerk Mitte zuerst wichtiges Zentrum der Gas- und später Stromerzeugung. Dort, wo bis vor wenigen Jahren noch Energie produziert wurde, befindet sich heute…
KraftWerk - Dresdner Energie-Museum




Seit über 180 Jahren war in Dresden das Kraftwerk Mitte zuerst wichtiges Zentrum der Gas- und später Stromerzeugung. Dort, wo bis vor wenigen Jahren noch Energie produziert wurde, befindet sich heute unser KraftWerk - Dresdner Energie-Museum.

Die Versorgung mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser hat unsere Zeit entscheidend geprägt. Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus dem Hahn und Gas brennt auf dem Kochfeld! Bis es aber soweit ist, liegt ein langer technischer Prozess und eine Menge Arbeit davor. Dass dies nicht langweilig sein muss, beweist das „KraftWerk“ mit Exponaten, Unikaten und Zeitzeugnissen.

Kraftwerk Hirschfelde

Das Kraftwerk Hirschfelde markiert den Übergang zur Braunkohlenverstromung und Elektrizitätsgroßwirtschaft in Sachsen. Als erstes Großkraftwerk Sachsens ging es 1911 ans Netz und belieferte die…
Kraftwerk Hirschfelde




Das Kraftwerk Hirschfelde markiert den Übergang zur Braunkohlenverstromung und Elektrizitätsgroßwirtschaft in Sachsen. Als erstes Großkraftwerk Sachsens ging es 1911 ans Netz und belieferte die Oberlausitz sowie das angrenzende Böhmen und Schlesien mit Elektrizität.

Nach dem der Freistaat Sachsen die landesweite Stromversorgung in die Hand genommen und hierfür die landeseigene Aktiengesellschaft Sächsische Werke (ASW) hatte, wurde das Kraftwerk Hirschfelde Teil der in den 1920er Jahren rasch ausgebauten Landesversorgung. Das von der ASW errichtete Hochvoltnetz zur landesweiten Elektrizitätsversorgung spannte sich zwischen den Braunkohlenkraftwerken Hirschfelde im Osten und Böhlen im Westen.

Das Werk I wurde von Walter Issel entworfen, einem der bedeutenden Industriearchitekten des 20. Jahrhunderts, der sich zunächst auf Kraftwerke und später auch Chemiefabriken spezialisiert hatte. Beispielhaft genannt sind in Sachsen die Elbzentrale Pirna (1911/12) oder die Großkraftwerke Golpa-Zschornewitz (1915–1917) und Kligenberg in Berlin (1925–1927). Issel begann seine Laufbahn 1906 unter dem Werkbundmitgleid und Pionier des modernen Industriebaus Peter Behrens in der Bauabteilung der AEG. 1915 gründete er mit Walter Klingenberg, Bruder des führenden und einflussreichen Kraftwerkingenieurs der AEG Walter Klingenberg, ein gemeinsames Büro in Berlin, das er später allein weiterführte.

Das Kraftwerk Hirschfelde steht in der Gestaltungstradition der von Peter Behrens entworfenen AEG-Bauten. Das 155 Meter lange Maschinenhaus ist eine monumentale Halle, an die sich als Kopfbau das viergeschossige Verwaltungsgebäude anschließt.

Nach Kraftwerkserweiterungen wurde die Leistung von 3,2 Megawatt (1911) auf 85 Megawatt (1925) und 156 Megawatt (1937) gesteigert. Nach Fertigstellung der Vorschaltanlage zwischen 1956 und 1958 hatte das nun baulich vollendete Kraftwerkeine Leistung von 330 Megawatt.

 

1992 wurde das Kraftwerk abgeschaltet. Bis auf das Maschinenhaus und das Verwaltungsgebäude wurden alle Gebäude abgerissen. Ein Museum erinnerte seitdem an die Kraftwerksgeschichte. Trotz großer Anstrengungen und hohem persönlichem Engagement des Kraftwerkervereins und der Stiftung Kraftwerk Hirschfelde ließ sich der Verfall der noch bestehenden Bausubstanz nicht aufhalten. Die fortschreitenden Nutzungseinschränkungen sowie die weiter steigenden Aufwendungen zum Erhalt des Museums führten zur Schließung des Technischen Denkmals Ende 2017. Der Sammlungsbestand wird aufgelöst und die Exponate werden an Museen und Vereine abgegeben. Ziel dieser Auslagerungen ist es, den dauerhaften Erhalt der Exponate und deren Präsentation für Besucher an anderen Standorten zu ermöglichen. Virtuell erlebbar gemacht wurde das ehemalige Kraftwerk auf der Website der Stiftung. Deren Arbeit wird an anderem Ort weitergeführt.

Kraftwerk II der Großen Leipziger Straßenbahn (GLSt)

In den ersten Monaten des Jahres 1900 wurde auf dem Gelände des damaligen Straßenbahnhofes (heute Bushof Lindenau) das GLSt-Kraftwerk II errichtet. Es versorgte die Strecken der Großen Leipziger…
Kraftwerk II der Großen Leipziger Straßenbahn (GLSt)




In den ersten Monaten des Jahres 1900 wurde auf dem Gelände des damaligen Straßenbahnhofes (heute Bushof Lindenau) das GLSt-Kraftwerk II errichtet. Es versorgte die Strecken der Großen Leipziger Straßenbahn im Leipziger Westen mit Elektrizität. Das Kraftwerk verfügte über fünf Dampfmaschinen, die jeweils mit einem 220 kW-Gleichstromgenerator gekoppelt waren sowie eine Pufferbatterie mit 1100 Ah. Die Dampferzeugung erfolgte ausschließlich mit Braunkohle, die über ein eigenes Eisenbahn-Anschlussgleis vom Plagwitzer Bahnhof angeliefert wurde. In der Gegenrichtung erfolgte der Abtransport der Kraftwerksasche.

Das Kraftwerk gab als letztes noch verbliebenes Straßenbahn-Kraftwerk bis Herbst 1944 volle Leistung ab. Es wurde später durch eine Gleichrichteranlage ersetzt. Die alten Maschinensätze waren 1950 noch vorhanden und wurden dann verschrottet. 1964 wurde das Kraftwerk vom VEB Energiekombinat Leipzig zum Heizwerk umgebaut. In diesem Zusammenhang wurden fünf alte Kessel ausgebaut und durch drei Dampferzeuger vom Typ KWK2 (je 6,5 Tonnen Rohbraunkohle pro Stunde, mit mechanischem Schwingschubrost) ersetzt. Die Grundrisse wurden verändert und neue Treppen eingebaut. Bis 1992 brannte im Kesselhaus des Heizwerks in drei riesigen Kohleöfen das Feuer, gefüttert von Kohlebunkern, angefacht von Druckluft, überwacht von Kesselwärtern, Schichtführern, Aschemännern. Mit der erzeugten Thermik wurde Wasser erhitzt und über Rohrleitungen zu den Abnehmern geliefert.

Am 20. Juli 1992 hörte sich diese Welt auf zu drehen. Nach der Stilllegung des Werkes stand das Gebäude zwanzig Jahre leer. 2012 wurde es durch die Investoren Ulrich Maldinger und Prof. Dr. Markus Löffler erworben. Nach der fotografischen Dokumentation des vorgefundenen Zustandes begann 2013 die Gebäudesicherung und der Abbau unbrauchbarer technischer Anlagen. 2014 erhielt das Gebäude ein neues Dach, die Nebengebäude und Außenanlagen wurden saniert.

Seit 2015 liegt der Schwerpunkt der neuen Nutzung auf der Präsentation von immersiver und digitaler Kunst. Daneben finden auf den über 2000 Quadratmetern Firmenevents, Privatfeiern, Kongresse, Lesungen und Konzerte statt. Seit 2016 hat sich unter dem Namen "Kunstkraftwerk Leipzig" die experimentelle kulturelle Begegnungsstätte entwickelt.

Kraftwerk Lippendorf

Das moderne Braunkohlekraftwerk ist eines der wenigen aktiven Unternehmen der Braunkohlenindustrie auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Besichtigt werden kann das Kraftwerk Lippendorf von…
Kraftwerk Lippendorf




Das moderne Braunkohlekraftwerk ist eines der wenigen aktiven Unternehmen der Braunkohlenindustrie auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Besichtigt werden kann das Kraftwerk Lippendorf von Montag bis Samstag nach Voranmeldung. Darüberhinaus beteiligt sich das Kraftwerk an der Route des offenen Werktors während der Tage der Industriekultur Leipzig. Eindrucksvoll ist der Blick vom rund 163 Meter hohen Kesselhausdach über das Leipziger Neuseenland, einer von Landwirtschaft und Bergbau geprägten Region und wasserreichen Erholungslandschaft im Ballungsraum Halle/Leipzig.

Vorgängerbauten waren das 1926 errichtete Industriekraftwerk für die Chemiefabrik Böhlen  (1926–1990) sowie in unmittelbarer Nachbarschaft das heute als Altwerk bezeichnte Kraftwerk Lippendorf (1965–2000). Die technisch veralteten Kraftwerke konnte nach 1990 nicht mehr weiterbetrieben werden. Ab 1995 wurde das heutige Kraftwerk errichtet. Mit 2,3 Mrd. Euro Baukosten gilt das Kraftwerk als eine der größten Investitionen der Privatwirtschaft in Sachsen in jüngster Zeit.

Das am 22. Juni 2000 eingeweihte Kraftwerk besteht aus zwei baugleichen Blöcke mit je 933,6 Megawatt-Leistung. Das Grundlastkraftwerk liefert neben elektrischem Strom auch Fernwärme insbesondere zur Versorgung von ca. 60 Prozent der Leipziger Haushalte. Mit Rohbraunkohle versorgt wird es über eine 14 Kilometer lange Bandanlage aus dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Betreiber ist seit 2016 die Lausitz Energie Kraftwerke AG.

KREATIVES SACHSEN

KREATIVES SACHSEN ist Mutmacher und Impulsgeber für Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen. Das sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft vernetzt informiert und supportet, ist…
KREATIVES SACHSEN




KREATIVES SACHSEN ist Mutmacher und Impulsgeber für Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen. Das sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft vernetzt informiert und supportet, ist Begleiter für neue Ideen und eröffnet Perspektiven für Kooperationen. KREATIVES SACHSEN setzt sich für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung der Branche ein und bieten Weiterbildungen, Netzwerkveranstaltungen und kostenfreie Beratungen an, um die Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen produktiv und nachhaltig zu unterstützen. Deutschlandweit ist KREATIVES SACHSEN die erste Organisation, die von den KreativunternehmerInnen selbst zur Stärkung der Branche ins Leben gerufen wurde. Träger ist der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V.

Kreismuseum Grimma

Das Museum befindet sich im historischen Stadtkern Grimmas. Es wurde 1901 auf Initiative des 'Geschichts- und Altertumsvereins Grimma' in der ehemaligen Mädchenschule der Stadt eingerichtet.…
Kreismuseum Grimma




Das Museum befindet sich im historischen Stadtkern Grimmas. Es wurde 1901 auf Initiative des 'Geschichts- und Altertumsvereins Grimma' in der ehemaligen Mädchenschule der Stadt eingerichtet. Schwerpunkte der Ausstellung bilden die Stadtgeschichte Grimmas von den Anfängen bis zur Gegenwart, das städtische Handwerk, hier ist vor allem die umfangreiche Ofenkachelmodelsammlung aus drei Jahrhunderten zu nennen, sowie die Geschichte der Grimmaer Fürsten- und Landesschule, welche Moritz von Sachsen 1550 im ehemaligen Klostergebäude der Augustinereremiten einrichtete. Interessant ist auch die kleine Präsentation zum Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen mit seiner berühmten Nonne Katharina von Bora, die spätere Ehefrau Martin Luthers.

Einblicke in die Lebensweise der Stadtbevölkerung geben die so genannte schwarze Küche mit eingebauter Bohlenstube sowie das Biedermeierzimmer mit seinem repräsentativen Schwanenhalsofen. Eine kleine Präsentation ist dem Thema 'Husaren in Grimma' gewidmet. Das 2. Kgl. Sächsische Husarenregiment Nr. 19 war in der Stadt für 100 Jahre stationiert. Die Grimmaer Bürger profitierten von diesem Militärstandort.

Das Wachstum der Stadt war eng verbunden mit der Ansiedlung vieler kleiner und mittlerer Betriebe am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Stellvertretend werden in der Ausstellung drei Handwerksbetriebe vorgestellt: die Handschuhfabrik Händel, die Etuifabrik Reinhold Kühn sowie die Papierwarenfabrik Weißing, deren Hauptprodukte Scherzartikel waren.

Eine umfangreiche Fachbibliothek mit etwa 10000 Büchern und Broschüren ist Interessenten ebenso zugänglich wie das Zeitungs- und Fotoarchiv. Sonderausstellungen, Vorträge, Führungen durch die historische Altstadt oder zum Kloster Nimbschen sowie Museumsfeste bereichern das kulturelle Leben der Region.

Kühlhaus Görlitz e.V.

Der Verein betreibt seit 2008 die Umnutzung eines der imposantesten Industriebauten in Görlitz. Das ehemalige Kühlhaus wird hauptsächlich durch Eigenleistung der Betreiber, des Vereins, der Mieter…
Kühlhaus Görlitz e.V.




Der Verein betreibt seit 2008 die Umnutzung eines der imposantesten Industriebauten in Görlitz. Das ehemalige Kühlhaus wird hauptsächlich durch Eigenleistung der Betreiber, des Vereins, der Mieter und privater Förderer in ein lebendiges Areal verwandelt. Die Initiative ist Freizeit- und Kulturprojekt zur Schaffung öffentlicher Räume für Veranstaltungen, Sport und kreatives Arbeiten unter privater Verwaltung. Eingebunden sind Kunstinteressierte, Individualisten, Enthusiasten, Selbstverwirklicher bzw. Macher, um dem Gelände und den Gebäuden gemeinschaftlich ein lebendiges Gesicht geben.

Mit Unterstützung begeisterter, inspirierter und mutiger Menschen entsteht aus dem Kühlhaus ein spannender Freizeit- und Kulturraum mit Langzeitwirkung für die Stadt. Das Gebäude, das Gelände, die Nähe zum Berzdorfer See - aber auch die Vorschläge und Wünsche junger und alter Görlitzerinnen und Görlitzer machen eine solche Nutzung nicht nur möglich, sondern für uns schon greifbar. Mit einem Biergarten, einem Café und einer Bar sowie durch Tanzveranstaltungen und Konzerte, Filmvorführungen oder Workshops ist die ehemalige Industriebrache bereits ein öffentlicher Ort geworden.

Kulturhistorisches Museum Görlitz

Das Kulturhistorische Museum Görlitz präsentiert sich in drei denkmalgeschützten Gebäuden, dem Kaisertrutz, dem Reichenbacher Turm und dem Barockhaus Neißstraße 30. Mitten im Herzen der Altstadt,…
Kulturhistorisches Museum Görlitz




Das Kulturhistorische Museum Görlitz präsentiert sich in drei denkmalgeschützten Gebäuden, dem Kaisertrutz, dem Reichenbacher Turm und dem Barockhaus Neißstraße 30.

Mitten im Herzen der Altstadt, direkt an der via regia, befindet sich das Barockhaus Neißstraße 30. Es entstand 1726 bis 1729 für den Leinwand- und Damasthändler Johann Christian Ameiß. Mit großen Geschäfts- und repräsentativen Privaträumen gilt es als das bedeutendste Handels- und Wohnhaus der Barockzeit in Görlitz. Gleichzeitig ist es seit Langem geistiges Zentrum der Oberlausitz. Die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften - gegründet 1779 - hatte hier von 1804 bis 1945 ihren Sitz. Seit 1951 ist das Haus Teil des städtischen Museums.

Ab Mitte des Jahres 2012 führen die repräsentativen Räume im ersten Obergeschoss des Vorderhauses als ehemalige Wohnräume des Hausherrn mit Interieur-Inszenierungen, original erhaltenen, farbigen Stuckdecken und ausgewählten Exponaten die Vielfalt barocker Lebenswelten des 18. Jahrhunderts in Görlitz und der Oberlausitz vor Augen. In Sammlungskabinetten werden bedeutende Gemälde und Skulpturen des 17. und 18. Jahrhunderts, Gold- und Silberschmiedearbeiten, geschnittene Gläser, Porzellan- und Fayencegefäße, Prunktextilien und Kunstwerke auf Papier präsentiert. Die Räume können auch ohne Ausstellungsobjekte besichtigt werden.

Im ersten Geschoss befindet sich auch die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften mit ihren berühmten historischen Räumen und herausragenden Buchbeständen. Der restaurierte, weit über die Grenzen der Oberlausitz bekannte Bibliothekssaal gehört mit seinen markanten 'Triumphbögen des Wissens' zu den schönsten Bibliotheksräumen Deutschlands. Außerdem erhalten die Besucher auch Einblicke in die Milichsche Bibliothek, die den Grundstock der ersten öffentlichen Bibliothek in Görlitz bildete.

Die zweite Etage widmet sich ganz den Sammlungen und der Arbeit der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, die hier ab 1804 residierte. Originale Möbelstücke, wertvolle Gemälde und einzigartige, wissenschaftliche Sammlungen wurden in speziellen Kabinetten so inszeniert, wie sie dort auch schon vor 200 Jahren aufbewahrt worden sein könnten. Ein Physikalisches Kabinett, ein Literatur- und Musikkabinett sowie Altertümer- und Naturalienkabinette spiegeln die unterschiedlichen Forschungsinteressen der Gesellschaftsmitglieder wider.

Einzigartig ist das Physikalische Kabinett des Adolf Traugott von Gersdorf, eines der bedeutendsten Mitbegründer der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Gersdorf experimentierte intensiv mit Elektrizität. Besonders eindrucksvoll ist seine große Scheibenelektrisiermaschine, die er 1792 in Amsterdam beim damals führenden Konstrukteur Cornelis van Wieckera bestellte und sich in die Oberlausitz bringen ließ. Sie gehört zu den letzten Elektrisiermaschinen ihrer Art weltweit.

Im Altertümerkabinett können Sammlungen aus Griechenland, Rom und Ägypten besichtigt werden. Aber auch einheimische Ausgrabungsfunde sind ausgestellt.

Darüber hinaus waren die Naturgeschichte der Oberlausitz und angrenzender Regionen, Medizin, Sprache und Volkskunde Felder, auf denen die Mitglieder der Gesellschaft forschten. Die Ergebnisse sind in Topographischen Kabinetten zu sehen. Gersdorfs Mineraliensammlung z. B. gehört heute zu den ältesten und bedeutendsten historischen Sammlungen in Deutschland.

Doch nicht nur die Natur und die Geschichte faszinierten die Mitglieder der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Zu einer universalen Bildung zählte auch die Kunst. So ist es nicht verwunderlich, dass eine umfangreiche Sammlung von Werken schlesischer und oberlausitzer Künstler zum Besitz der Gesellschaft gehört. Bedeutende Landschafts- und Porträtmalereien sowie grafische Werke der Aufklärungszeit und Romantik ergänzen die Schau.

Kulturraum Vogtland-Zwickau

Der Kulturraum Vogtland-Zwickau ist einer von insgesamt fünf ländlichen Kulturräumen in Sachsen. Grundlage für unseren Zweckverband ist das Sächsische Kulturraumgesetz. Aktivitäten zum Jahr der…
Kulturraum Vogtland-Zwickau




Der Kulturraum Vogtland-Zwickau ist einer von insgesamt fünf ländlichen Kulturräumen in Sachsen. Grundlage für unseren Zweckverband ist das Sächsische Kulturraumgesetz.

 

Aktivitäten zum Jahr der Industriekultur 2020 sollen im Kulturraum Vogtland-Zwickau einen besonderen Stellenwert erhalten. Anliegen ist es die zahlreichen Orte der Industriekultur und die vielfältigen Angebote im Kulturraumgebiet zu präsentieren und diese für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

 

Wir unterstützen die Akteure im Bereich der Industriekultur bei der Planung und Umsetzung von Projekten, führen Arbeitstreffen durch, leisten einen Beitrag zur Vernetzung und gewähren Zuwendungen für Projekte zum Jahr der Industriekultur 2020.

 

Zudem werden in Kooperationen mit regionalen und landesweiten Akteuren Modellprojekte für das Jahr der Industriekultur 2020 entwickelt und umgesetzt.

 

Sie haben Fragen oder möchten mehr Informationen?

Besuchen Sie unsere Website oder wenden Sie sich direkt an unsere Koordinatorin für das Jahr der Industriekultur 2020.

Kulturstiftung




Kulturstiftung Leipzig

Die Kulturstiftung ist eine Stiftung des privaten Rechts, deren satzungsmäßige Ziele im Eintreten für die Belange des Denkmalschutzes, der Stadtkultur und des Umweltschutzes bestehen. Sie finanziert…
Kulturstiftung Leipzig




Die Kulturstiftung ist eine Stiftung des privaten Rechts, deren satzungsmäßige Ziele im Eintreten für die Belange des Denkmalschutzes, der Stadtkultur und des Umweltschutzes bestehen. Sie finanziert ihre Arbeit aus Erträgnissen des Stiftungsvermögens, durch Spenden, Sponsoring und Mieteinnahmen. Ihre Gremien sind der Stiftungsrat und ein Vorstand, die beide ehrenamtlich tätig sind. Die Geschäftsführung wird hauptamtlich ausgeübt. Die Kulturstiftung hat Ihren Sitz in der Alten Nikolaischule zu Leipzig. Die Kulturstiftung Leipzig realisiert Ihr Anliegen über publizistische Tätigkeit, über Öffentlichkeitsarbeit wie Vorträge, Diskussionen und Ausstellungen sowie durch materielle Projekte der Stadtkultur und Denkmalpflege. In Einzelfällen unterstützt sie Projekte fremder Träger, sofern sie in das Stiftungsprofil passen. Die Kulturstiftung berät und unterstützt Denkmaleigentümer bei ihrer, sich aus dem Denkmalschutzgesetz ergebenden Verantwortung.

Kunstblumen- und Heimatmuseum 'Professor Alfred Meiche'

Die im Jahre 1909 vom Gewerbeverein Sebnitz in einem Raum der alten Stadtschule eröffnete städtische Altertumssammlung bildete den Grundstock für das heutige Kunstblumen- und Heimatmuseum. Der…
Kunstblumen- und Heimatmuseum 'Professor Alfred Meiche'




Die im Jahre 1909 vom Gewerbeverein Sebnitz in einem Raum der alten Stadtschule eröffnete städtische Altertumssammlung bildete den Grundstock für das heutige Kunstblumen- und Heimatmuseum. Der Gesamtbestand ist inzwischen auf ca. 11.000 Exponate angewachsen. Zum Museumsbestand gehören ferner eine Spezialbibliothek und ein umfangreiches Bild- und Schriftarchiv. Zu den im Museum verwahrten Nachlässen gehört der des bedeutenden sächsischen Heimatforschers Prof. Alfred Meiche (1870 bis 1947). Dessen Namen trägt das Museum seit 1987. Ferner befinden sich hier Teilnachlässe des Puppenspielers Max Jacob (1888 bis 1967), der Scherenschnittkünstler Adolf Tannert (1839 bis 1913) und Elisabeth Grünwaldt (1871bis1961), der Malerin Ilse Ohnesorge (1866 bis 1937) und des Malers, Grafikers und Buchillustrators Hanns Georgi (1901 bis 1989). Beachtlichen kulturhistorischen Wert hat ferner der Bestand von Bild- und Schriftdokumenten sowie Mustern und Werkzeugen zur Geschichte der Kunstblumenherstellung im Sebnitzer Raum sowie die Sammlung von Werken heimischer Künstler und der regionalen Volkskunst.

Seit 1994 befindet sich das Museum in einem 1734 erbauten und von 1992 bis 1994 nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restaurierten Wohn- und Geschäftshaus eines Leinewandverlegers. In den drei Etagen des Hauses gibt die ständige Ausstellung auf mehr als 350 Quadratmetern einen Überblick über wesentliche Abschnitte der Stadtgeschichte und der Geschichte der Kunstblumenherstellung in und um Sebnitz. Historische Wohnräume geben Einblick in die

Lebensweise Sebnitzer Kaufleute, Handweber und Blumenmacher vom 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Erdgeschoss ist die originale Ausstattung eines Lebensmittelladens aus dem Jahre 1879 zu sehen. Besondere Gedenkräume erinnern an das Wirken von Sebnitzer Persönlichkeiten.

Kunstgewerbemuseum

Das Auge schulen  ̶  das Dresdner Kunstgewerbemuseum erfüllte zunächst einen ganz praktischen Zweck: 1876 gegründet, war es an die Dresdner Kunstgewerbeschule angegliedert und sollte sowohl das…
Kunstgewerbemuseum




Das Auge schulen  ̶  das Dresdner Kunstgewerbemuseum erfüllte zunächst einen ganz praktischen Zweck: 1876 gegründet, war es an die Dresdner Kunstgewerbeschule angegliedert und sollte sowohl das Qualitätsbewusstsein für Materialität und Gestaltung fördern, als auch Studenten, Besucher und Produzenten aus Industrie und Gewerbe ein Formgefühl und Geschmack vermitteln. Denn die Aufhebung der Zünfte und die Industrialisierung hatten zunehmend zu einer Verschlechterung der Produktqualität geführt und so sollte die Gründung des Museums vor allem eine staatliche Initiative zur Förderung und Weiterentwicklung der sächsischen Wirtschaft sein. Damit gehörten die Kunstgewerbeschule und das Kunstgewerbemuseum zu wichtigen Institution für die frühe sächsische Industriekultur.

Seit 1914 wurde es als eigenständiges Museum geführt und eine kunsthistorisch fundierte Präsentation nach Stilepochen rückte in den Vordergrund. Zahlreiche Stücke der Sammlung gingen in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs durch Zerstörung und Diebstahl verloren, darunter wertvolle Wandteppiche und Exponate der Ostasiensammlung. Durch die Zerstörung der Dresdner Innenstadt fehlte es zudem lange an Ausstellungsflächen. Einige Teile der Sammlungen kamen im Zwinger unter und einzelne Möbel sind bis heute in den Schlössern in Moritzburg und Weesenstein ausgestellt. Seit 1963 ist das Schloss Pillnitz Ausstellungsort der Sammlung, die jedoch aus konservatorischen Gründen nur von Mai bis November für Besucher zugänglich ist.

Neben Besonderheiten wie dem Schaudepot der Deutschen Werkstätten Hellerau und den Weinlig-Zimmern im Schloss Pillnitz sind durch Sonderausstellungen regelmäßig ausgewählte Objekte in der zentral gelegenen Kunsthalle im Lipsiusbau sichtbar.

Die Vision der Direktorin Tulga Beyerle: Das Kunstgewerbemuseum soll ein Ort sein, der auch heutige Designer zu neuen Ideen inspiriert und es ermöglicht die gestalterisch-traditionellen Schwerpunkte der Sammlung mit innovativen und internationalen Positionen in den Dialog treten zu lassen und Teil der zeitgenössischen Industriekultur in Sachsen zu sein. Aus diesem Impuls konnten bei der systematischen Erweiterung der Sammlung in den letzten Jahren vor allem auch zeitgenössische Stücke aus den angrenzenden Nachbarländern Polen und Tschechien erworben werden.  

Kunstkraftwerk

Im Kunstkraftwerk Leipzig, einem früheren Heizwerk (Baujahr 1900, bis 1992 in Betrieb) im Leipziger Westen, werden seit 2015 über 2000 qm Ausstellungsfläche durch sogenannte Immersive Art Shows…
Kunstkraftwerk




Im Kunstkraftwerk Leipzig, einem früheren Heizwerk (Baujahr 1900, bis 1992 in Betrieb) im Leipziger Westen, werden seit 2015 über 2000 qm Ausstellungsfläche durch sogenannte Immersive Art Shows inszeniert.

Diese immersive (engl. = eintauchen) Kunst ist eine Form des Kunstexperiments, die es einem breiten Publikum ermöglicht, eine neue Sinneserfahrung zu erleben. Der Betrachter steht nicht mehr vor dem Werk oder der Bühne, sondern im Mittelpunkt und wird zum integralen Bestandteil des Werkes. Die großformatig projizierten Bildwelten werden in den Industriehallen des alten Heizwerks durch Licht und Ton inszeniert.

Die Ausstellungen lassen die Besucher dabei mit "LEONARDO DA VINCI - RAFFAEL - MICHELANGELO" in die Zeit der Renaissance eintauchen, entführen mit "HUNDERTWASSER experience" in die Welt des Malers, lassen mit "WERK in Progress" den Charme und die Kraft des Industriegebäudes wieder auferleben oder verzaubern mit "Die Wunderwelten von Alice" einfach nur.

RELATIONS und VISIBLE SOUND flankieren als Sonderausstellungen das aktuelle Immersionsprogramm der Maschinen- und Kesselhalle des Kunstkraftwerk. Internationale Künstler zeigen hier Werke zeitgenössischer und medienbasierter Kunst, von der Fotografie, über die Videokunst bis hin zu interaktiven audiovisuellen Installationen.

Kunstkraftwerk Leipzig




Kunstsammlungen Chemnitz - Museum am Theaterplatz

Dem Typus nach sind die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ - Museum am Theaterplatz ein kunsthistorisches Museum mit einer seit 1866 entstandenen Sammlung. Zeitlich beginnt der Bestand der Malerei Ende des 18.…
Kunstsammlungen Chemnitz - Museum am Theaterplatz




Dem Typus nach sind die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ - Museum am Theaterplatz ein kunsthistorisches Museum mit einer seit 1866 entstandenen Sammlung. Zeitlich beginnt der Bestand der Malerei Ende des 18. Jahrhunderts und der der Skulpturen Mitte des 19. Jahrhunderts. Schwerpunkte der Grafik bilden das 19. und 20. Jahrhundert (Honoré Daumier, Karl Schmidt-Rottluff, Picasso, Wolfgang Mattheuer, Lyonel Feininger, u.a.). Den heterogensten Bestand zeigt das Kunstgewerbe mit Koptischen Stoffen aus dem 4. bis 8. Jahrhundert und bedeutenden europäischen Textil-, Plakate- und Tapetensammlungen. Das Museum besitzt die weltweit einzige museale Strumpfkollektion mit 4.000 Exemplaren aus den Jahren 1880 bis 1910.

Ein Glücksfall für die Kunstsammlungen Chemnitz war, dass der finanzielle Wohlstand mit der Entstehung der Moderne zusammenfiel. Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) wurde in Chemnitz geboren, Erich Heckel (1883-1970) und Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) verbrachten ihre Schulzeit hier. Ebenso ist eine große Anzahl wertvoller Kunstwerke des Hauses mäzenatischem Handeln wohlhabender Chemnitzer Unternehmer und Kunstfreunden zu danken. Dazu gehört die Familie Vogel (Koptische Stoffe, 1899), Erich Goeritz (1.127 Lithografien von Honoré Daumier, 1926), Familie Harald Loebermann (300 Arbeiten auf Papier von Lyonel Feininger, 2009) und Hartmut Koch (850 Werke von Wolfgang Mattheuer, 2002/2009). Wichtige Meilensteine in der Rückkaufgeschichte von Kunstwerken waren unter anderem 'Kopf eines Denkers' von Wilhelm Lehmbruck, 'Ausblick aus der Villa Romana' von Max Beckmann oder 'Käte und Hugo Perls' von Edvard Munch, die der Sammlung durch die Aktion der sog. 'Entarteten Kunst' entzogen wurden.

Nach der Wende war das Museumsgebäude in einem desolaten Zustand. Nach jahrelangen Baumaßnahmen befindet sich das Gebäude nicht nur in einem hervorragenden Zustand, vielmehr ist es nach dem Urteil des Schriftstellers Dschingis Aitmatow ´das schönste Museum in Europa`. Heute verfügen die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ - Museum am Theaterplatz über neue Ausstellungsräume, in denen dauerhaft 'Malerei der Romantik' und 'Skulpturen' aus dem Sammlungsbestand gezeigt werden. 1998 konnte die Stiftung Carlfriedrich Claus - Archiv für die Kunstsammlungen Chemnitz gesichert werden, damit ist der gesamte Nachlass des Künstlers (575 Handzeichnungen, 850 Druckgrafiken, 267 Tonbandkassetten, Manuskripte, Tagebücher, Notizbücher, seine Bibliothek mit 10.000 Bänden und mehr als 22.000 Briefe) im Museum. Zu den Kunstsammlungen Chemnitz - Museum am Theaterplatz gehört außerdem eine Kunstbibliothek (70.000 Bände) mit Lesesaal.

KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum

Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum vereinen in einem imposanten, denkmalgeschützten Bau kunst- und naturhistorische Sammlungen, die in verschiedenen räumlichen Inszenierungen erlebbar…
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum




Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum vereinen in einem imposanten, denkmalgeschützten Bau kunst- und naturhistorische Sammlungen, die in verschiedenen räumlichen Inszenierungen erlebbar sind.

Kustodie der TU Dresden

Als technische Bildungseinrichtung, deren Gründung 1828 in direktem Bezug zur Industrialisierung Sachsens und Europas zu sehen ist, verfügt die TU Dresden über einen substantiellen Objektbestand zu…
Kustodie der TU Dresden




Als technische Bildungseinrichtung, deren Gründung 1828 in direktem Bezug zur Industrialisierung Sachsens und Europas zu sehen ist, verfügt die TU Dresden über einen substantiellen Objektbestand zu wissenschafts- und technikhistorischen Fragestellungen sowie zur Industriegeschichte Sachsens.

Als eine zentrale Einrichtung der Technischen Universität Dresden ist die Kustodie für den Erhalt, die Pflege und die Nutzung der naturwissenschaftlichen und technischen Sammlungen sowie dem Kunstbesitz zuständig. Sie unterstützt die dezentralen Sammlungen bei der wissenschaftlichen Erschließung und musealen Beurteilung der historischen Sachzeugen der Universität und ist für die Betreuung des universitären Kunstbesitzes verantwortlich. Ausgewählte Objekte der Sammlungs- und Universitätsgeschichte werden in der Ständigen Ausstellung der Kustodie gezeigt.

Darüber hinaus betreibt die Kustodie die Altana Galerie im Görges-Bau, in der Ausstellungen auf der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft gezeigt werden. Die Kustodie berät in Fragen der künstlerischen und innenarchitektonischen Gestaltung und Repräsentation, der Denkmalpflege sowie hinsichtlich hochschulgeschichtlicher Themen.

Landesamt für Denkmalpflege

Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen nimmt als Fachbehörde in Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden vielfältige Aufgaben wahr. Hierzu gehören die Gebietsdenkmalpflege, die Erfassung und…
Landesamt für Denkmalpflege




Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen nimmt als Fachbehörde in Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden vielfältige Aufgaben wahr. Hierzu gehören die Gebietsdenkmalpflege, die Erfassung und Erforschung von Denkmalen, die Pflege und Verwaltung der bedeutenden Sammlungsbestände des Hauses, die Beratung bei Restaurierungsprojekten und die Realisierung von Publikationen und Ausstellungen.

Zur Gebietsdenkmalpflege gehören Spezialbereiche u.a. auch für die Technischen Denkmale. Zu diesen zählen neben bergbaulichen Anlagen und früheren Fabrikbauten wie Spinnmühlen, Gießereien und Maschinenbauanstalten auch Talsperren und Kraftwerke sowie Denkmale der Verkehrsgeschichte, namentlich der in Sachsen schnell prosperierenden Eisenbahn. Das Erbe des Freistaates an historischen Industriebauten ist groß, weil Sachsen zu einem Kernland der Industrialisierung in Deutschland zählte. Aktuell umfasst die Liste der Technischen Denkmale etwa 7000 Objekte. Wie alle Denkmale lassen sich die Technischen Denkmale langfristig nur dann erhalten, wenn sie weiterhin genutzt werden. Selten wird es sich um eine Fortführung der ursprünglichen Bestimmung handeln, weil sich Produktionsverfahren und Logistik weiterentwickeln und neue Anforderungen an die Gebäudehülle stellen. Auch Brücken und andere Ingenieurbauwerke sind geänderten Ansprüchen an Tragfähigkeit und Sicherheit ausgesetzt. Neben dem Sonderfall einer musealen Nutzung, der sich vor allem bei technischen Anlagen mit spezieller, ausschließlich an der Funktion ausgerichteter Gestalt anbietet, kommen für reine Fabrikbauten nahezu alle Nutzungsmöglichkeiten in Betracht, die Architektur beherbergen kann. Mit der Nutzung sich ändernde Ansprüche an konstruktive und bauklimatische Bedingungen, an Schalldämmung, Feuersicherheit und behindertengerechten Zugang erfordern Veränderungen, die zwangsläufig Teile der ursprünglichen Baugestalt zur Disposition stellen. Wichtige Sachzeugen der Industrialisierung und der Infrastruktur zu bewahren und somit zum Verständnis der noch immer unser Leben prägenden technikgeschichtlichen Entwicklung beizutragen, bleibt das Ziel der Industriedenkmalpflege.

Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau engagiert sich seit 2009 in europäischen Kooperationsprojekten für die Nutzung und Weitergestaltung der Industriekultur. Seit Oktober 2012 wird das Projekt SHIFT-X innerhalb des…
Landkreis Zwickau




Der Landkreis Zwickau engagiert sich seit 2009 in europäischen Kooperationsprojekten für die Nutzung und Weitergestaltung der Industriekultur.

Seit Oktober 2012 wird das Projekt SHIFT-X innerhalb des Dezernat V für Bau, Kreisentwicklung und Vermessung betreut.

Landmaschinenfabrik Rudolph Sack

Der moderne Stahlbetonskelettbau ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude des einst führenden deutschen Landmaschinenherstellers Rudolph Sack. Die Landmaschinenfabrik war eines der größten Unternehmen…
Landmaschinenfabrik Rudolph Sack




Der moderne Stahlbetonskelettbau ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude des einst führenden deutschen Landmaschinenherstellers Rudolph Sack. Die Landmaschinenfabrik war eines der größten Unternehmen in Leipzig-Plagwitz.  Der Unternehmer Rudolph Sack siedelte sich hier 1863 an. In den folgenden fünfzig Jahren entstand auf beiden Seiten der Karl-Heine-Straße ein Großbetrieb mit über 2.000 Beschäftigten. Bis 1990 wurden hier Landmaschinen hergestellt.

Nach 1994 wurde der Großteil der Fabrikanlagen abgerissen. Der denkmalgechützte Industriebau wurde 2000/2001 saniert und hier die VDI-GaraGe als außerschulischer Lernort für MINT-Fächer eingerichtet.

Lausitzer Industriekultur

Die Lausitzer Industriekultur ist ausgerichtet auf das Erlebbarmachen des industriekulturellen Erbes in der Lausitz. Zum einen betrachtet man die einzelnen Einrichtungen als Denkmal und imposante…
Lausitzer Industriekultur




Die Lausitzer Industriekultur ist ausgerichtet auf das Erlebbarmachen des industriekulturellen Erbes in der Lausitz. Zum einen betrachtet man die einzelnen Einrichtungen als Denkmal und imposante Zeugen der Industriegeschichte bedeutender Industriezweige, die seit Jahrhunderten die Region geprägt haben. Das Erleben traditioneller Techniken und moderner Arbeitsmethoden sowie der Wandel in der Arbeitswelt und der Landschaftswandel stehen dabei im Vordergrund.

Zum anderen sind die Industriedenkmäler jedoch auch aktiv genutzte Räume, erlebnisorientiert und mit gutem Serviceangebot. Einst für Besucher nicht zugängliche Stätten sind heute „lebendige“ industriekulturelle Räume und attraktive Veranstaltungsorte.

Aktuell sind insgesamt 15 Einrichtungen aus den Branchen Bergbau/ Energie, Textilindustrie, Metall und Stein, Dampfbahnen und Handwerk/Lebensmittelindustrie in das Produkt eingebunden.

Lautawerk (Vereinigte Aluminiumwerke AG)

Im Rahmen der Autarkiewirtschaft gründete das Deutsche Reich mit den Unternehmen Chemische Fabrik Griesheim-Elektron AG und Metallbank & Metallurgische Gesellschaft AG die Vereinigte Aluminiumwerke AG…
Lautawerk (Vereinigte Aluminiumwerke AG)




Im Rahmen der Autarkiewirtschaft gründete das Deutsche Reich mit den Unternehmen Chemische Fabrik Griesheim-Elektron AG und Metallbank & Metallurgische Gesellschaft AG die Vereinigte Aluminiumwerke AG (VAW) mit Sitz in Berlin. Ziel war die Steigerung der Aluminiumproduktion in Deutschland.

Neben den ins Unternehmen eingebrachten Aluminiumwerken in Rummelsburg, Horrem und Bitterfeld wurde das Lautawerk in der Lausitz neu gegründet. Das Lautawerk entwickelte sich nach dem Ersten Weltkrieg zum wichtigsten bzw. einzigen Standort der VAW. Grundlage für die energieintensive Aluminiumgewinnung war der in der Lausitz verfügbare Braunkohlestrom. Bis 1990 wurde in Lauta Aluminium produziert.

Ab 1917 entstand die Werkssiedlung Lauta-Nord, ab 1928 die Werkssiedlung Erika, beide nach dem Modell der Gartenstadt angelegte Werkssiedlungen.

Das Werk wurde nach 1990 weitgehend abgerissen, das Areal in ein Industrie- und Gewerbegebiet umgewandelt.

Lehr- und Schaubergwerk Frisch Glück 'Glöckl'

Johanngeorgenstadt wurde 1654 als letzte größere Bergstadt Sachsens von böhmischen Exulanten gegründet. Nach den ersten Silberfunden um 1658 begann 1671 der Vortrieb des 'Frisch Glück Stollens', aus…
Lehr- und Schaubergwerk Frisch Glück 'Glöckl'




Johanngeorgenstadt wurde 1654 als letzte größere Bergstadt Sachsens von böhmischen Exulanten gegründet. Nach den ersten Silberfunden um 1658 begann 1671 der Vortrieb des 'Frisch Glück Stollens', aus welchem sich das bedeutendste Bergwerk der Stadt entwickeln sollte.

Die Grube war bis zum Betriebsschluss 1958 Ausgangspunkt für mehrere bedeutende Tiefbauprojekte des Reviers zur Suche und zum Abbau von Silber-, Wismut-, Uran- sowie Kobalterzen. Ende des 17. Jahrhunderts und letztmalig Mitte des 19. Jahrhunderts wurden gewaltige Wasserkünste eingebaut, deren Reste man heute noch bewundern kann. Zur übertägigen Kontrolle der Pumpenfunktion tief im 'Frisch Glücker Kunst- und Treibeschacht' wurde Mitte des 19. Jahrhunderts das im Volksmund namengebende 'Glöckl' mit der zugehörigen Kaue errichtet, heute ein Wahrzeichen des Bergwerkes.

Auf dem etwa einstündigen Weg durch die Untertage-Welt erlebt der Besucher die facettenreiche, schwere und für den Fortgang der Menschheitsentwicklung so wichtige Bergmannsarbeit. An Originalplätzen werden Werkzeuge und Geräte, aber auch die natürlichen geologisch-mineralogischen Grundlagen lebendig und geben einen umfassenden Einblick in die Bergbaugeschichte.

Ein besonderes Kapitel nimmt der Uranbergbau ein. Ausgehend von der Entdeckung des Urans in Pechblende aus Johanngeorgenstadt 1789 werden viele Aspekte dieses Metalls beleuchtet bis hin zur Herstellung von Kernwaffen. Die Grube Frisch Glück lieferte als erste Grube der sowjetischen Wismut-AG ab 1946 Uranerz für sowjetische Atomprojekte. Das heutige Lehr- und Schaubergwerk ist somit die Wiege des ostdeutschen Uranbergbaues nach dem Zweiten Weltkrieg.

Leipziger Bahnhof

Der als Endpunkt der ersten deutschen Ferneisenbahnstrecke Leipzig–Dresden wurde als Kopfbahnhof erbaut. Nach Anschluss an die Schlesische und Sächsisch-Böhmische Eisenbahn wurde das Empfangsgebäude…
Leipziger Bahnhof




Der als Endpunkt der ersten deutschen Ferneisenbahnstrecke Leipzig–Dresden wurde als Kopfbahnhof erbaut. Nach Anschluss an die Schlesische und Sächsisch-Böhmische Eisenbahn wurde das Empfangsgebäude 1852 erweitert. Dessen Reste sind heute noch erhalten.

Nach Eröffnung des Bahnhofs Dresden-Neustadt wurde der Leipziger Bahnhof für den Personenverkehr geschlossen und das Areal zum Güterbahnhof umgestaltet. Bei den Umbauten für den Bahnhof Neustadt wurden erste Gebäude abgerissen. Die verbliebenen historisch bedeutsamen Gebäude warten auf eine neue Nutzung.

Leipziger Baumwollspinnerei AG

Die in mehreren Bauabschnitten errichtete Spinnerei galt als größte auf dem europäischen Festland. Auf dem von Karl Heine erschlossenen Gelände entstand ab 1885 eine Fabrikstadt. Neben drei…
Leipziger Baumwollspinnerei AG




Die in mehreren Bauabschnitten errichtete Spinnerei galt als größte auf dem europäischen Festland. Auf dem von Karl Heine erschlossenen Gelände entstand ab 1885 eine Fabrikstadt. Neben drei Spinnereigebäuden wurden zahlreiche Neben und Sozialgebäude errichtet, es entstand weiterhin eine Arbeitersiedlung mit Gartenanlage.

Bis 1993 wurde hier Garn hergestellt. Ab 1995 erschlossen junge Künstler die Fabrik und richteten hier Ateliers ein. Auf dieser Basis gelang eine schrittweise Wiederbelebung des Areals zu einem Kunstzentrum mit internationaler Ausstrahlung.

Leipziger Denkmalstiftung

Bürgerengagement für Baudenkmäler Die Leipziger Denkmalstiftung wurde im Jahr 2010 auf Initiative des Stadtforums von 45 Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen gegründet, um den anhaltenden Verlust…
Leipziger Denkmalstiftung




Bürgerengagement für Baudenkmäler

Die Leipziger Denkmalstiftung wurde im Jahr 2010 auf Initiative des Stadtforums von 45 Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen gegründet, um den anhaltenden Verlust wertvoller Baudenkmale zu stoppen. Denn Denkmalschutz bietet große Chancen: Die städtische Identität wird gestärkt und eine nachhaltige Standortpolitik gefördert.

Städte der Region Leipzig sind Zeitzeugen der einstigen erfolgreichen Industriestandorte: Historische Stadtquartiere, Bürgerhäuser und Industriebauten, die einmalig und charakteristisch für die Stadtbilder sind. In Sachsen sind 10.000 geschützte Bauten akut in ihrem Bestand bedroht, in Leipzig allein ca. 2.000.

Kulturelles Erbe verlangt Verantwortung

Die Leipziger Denkmalstiftung will aktiv helfen, gewachsene Stadtstrukturen und historische Baukultur in Leipzig und Mitteldeutschland zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Mit tatkräftigem Einsatz, einem großen Netzwerk, nachhaltigen Konzepten und finanzieller Unterstützung setzt die Leipziger Denkmalstiftung dort an, wo der öffentlichen Hand Mittel und Wege fehlen, wo die privaten Eigentümer mit dem Erhalt ihrer Baudenkmale vor schwer lösbare Probleme gestellt werden.

 

Rettung des Kontorhäuschens Leipzig Plagwitz

Leipzig-Plagwitz gilt als einer der größten Industriestandorte der Gründerzeit in Deutschland. Die Leipziger Denkmalstiftung übernimmt derzeit die rettende Sanierung des „Kontorhäuschens“ am Plagwitzer Bahnhof. Das Gebäude war Teil der Abfertigungsanlagen für den Empfang und Versand der Güter auf dem Übergabebahnhof. Zukünftig soll es als Ausstellungsraum und als Ausgangspunkt für Führungen zur Industriegeschichte Leipzigs dienen.

Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert Vorhaben und Projekte, die Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in Leipzig geben und nachhaltig Veränderungen bewirken. Der…
Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer




Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert Vorhaben und Projekte, die Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in Leipzig geben und nachhaltig Veränderungen bewirken. Der Schwerpunkt der Fördertätigkeit liegt auf dem Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Stiftung unterstützt Projekte, die das Ziel haben, Forschungsergebnisse in die regionale Wirtschaft zu überführen und neue Wege dafür zu gehen. Durch gezielte Förderung sollen Transferprojekte initiiert und Aktreure angeregt werden, sie aus eigener Kraft weiterzuführen.

Löffelfamilie e.V.

Neonleuchtreklame des ehem. VEB Feinkost von 1975 mit 197 Einzelteilen und ca. 200 m abwechselnd leuchtenden Röhren. Die Familie kann durch eine SMS LOEFFELFAMILIE an 81190 oder einen Anruf an…
Löffelfamilie e.V.




Neonleuchtreklame des ehem. VEB Feinkost von 1975 mit 197 Einzelteilen und ca. 200 m abwechselnd leuchtenden Röhren.

Die Familie kann durch eine SMS LOEFFELFAMILIE an 81190 oder einen Anruf an 0900LOEFFEL (09005633335) mit 1 Minute Minihörspiel 3 Minuten zum leuchtenden Löffeln gebracht werden (3 € pro SMS oder Anruf).

Die Löffelfamilie ist als Bildmarke eingetragen!

Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde

Die ständigen Ausstellungen sind in die Abteilungen Lohgerbermuseum, Stadtgeschichte Dippoldiswalde und Regionalgeschichte im Osterzgebirge gegliedert. Während die ehemaligen Wohnräume des…
Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde




Die ständigen Ausstellungen sind in die Abteilungen Lohgerbermuseum, Stadtgeschichte Dippoldiswalde und Regionalgeschichte im Osterzgebirge gegliedert. Während die ehemaligen Wohnräume des Gerbermeisters im barocken Vordergebäude für die regional- und stadtgeschichtlichen Ausstellungen genutzt werden, dient das Gewerbegebäude als technisches Denkmal des Lohgerberhandwerkes. In den drei Etagen des Werkstattgebäudes sind eine Wasserwerkstatt, eine Gerberei, eine Zurichtstube, der Trockenboden, das Lederlager sowie die Gesellenkammer zu sehen, die von den Arbeits- und Wohnbedingungen der Gerber berichten. Das Museum widmet sich in seinen umfangreichen Forschungsarbeiten der geschichtlichen Entwicklung des Lohgerberhandwerks von seinen Anfängen bis zum Übergang zur Lederindustrie. Die museale Nutzung einer Lohgerberwerkstatt des 18. Jahrhunderts ist einmalig in Europa.

Das Museum verfügt insgesamt über 22 Ausstellungsräume. Gegenstände des örtlichen Handwerks und der Industrie, u. a. der Seiler, Töpfer, Zinngießer, Schlosser, Schuhmacher und der Strohhutfertigung sowie Stadtmodelle dokumentieren die Stadtgeschichte. Eine Sammlung zur Regionalgeschichte mit Hausrat, Bauernmöbeln und Objekten der Strohflechterei, Schnitzerei und Drechslerei veranschaulichen Volkskunst und Lebensweise im Osterzgebirge. Acht Räume stehen für diese Themen zur Verfügung. Ergänzt wird die Darstellung der Arbeits- und Lebensweise im Erzgebirge durch Modelle, unter anderem von verschiedenen Hausformen, einem Kohlenmeiler und einem mechanisch betriebenen Bergwerksmodell. Anhand von Videovorführungen können die Besucher ihr Wissen, beispielsweise auf den Gebieten des Volkskunstschaffens, der Lederherstellung und der Geschichte der Schmalspurbahn, erweitern.

 

Lößnitzgrundbahn

Nicht weit von Dresden entfernt geht es mit der Dampfeisenbahn von der Weinbaustadt Radebeul über Moritzburg auf einer 16,5 Kilometer langen Strecke bis nach Radeburg. Die Fahrt startet direkt an der…
Lößnitzgrundbahn




Nicht weit von Dresden entfernt geht es mit der Dampfeisenbahn von der Weinbaustadt Radebeul über Moritzburg auf einer 16,5 Kilometer langen Strecke bis nach Radeburg. Die Fahrt startet direkt an der Station der Dresdner S-Bahn in Radebeul Ost. Täglich dampft die Lößnitzgrundbahn entlang der Radebeuler Weinhänge durch die Straßen der Stadt und anschließend den romantischen Lößnitzgrund hinauf.

Auf schmaler Spur von 750 mm fährt sie schon seit 1884, wichtigste Zwischenstation ist Moritzburg. Hier erwartet Sie das berühmte Jagdschloss August des Starken zu einem Besuch, der zum Beispiel mit einer Kutschfahrt kombinierbar ist. Nach Moritzburg wandelt sich das Bild der Umgebung und Sie erleben bei der Fahrt mit der Bahn die ausgedehnten Wälder und Felder der Moritzburger Teichlandschaft. Bei Cunnertswalde kommt ein Leuchtturm ins Blickfeld. Die Lößnitzgrundbahn endet schließlich im kleinen Städtchen Radeburg, wo Heinrich Zille geboren wurde. Dort kann der Reisende erleben, wie die Lokpersonale den Dampfloks frisches Wasser nachfüllen und die Maschine an das andere Zugende rangieren.

Bis 1992 gab es auf der Bahn auch Güterverkehr. Im Jahr 1974 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft „Traditionsbahn“, der daraus hervorgegangene Traditionsbahnverein pflegt bis heute wertvolle Fahrzeugschätze aus der Anfangszeit der sächsischen Schmalspurbahnen und veranstaltet mit dem königlich sächsischen Traditionszug Sonderfahrten zu ausgewählten Terminen im Jahr.

Die Lößnitzgrundbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Ludwig Hupfeld AG

Das Fabrikgebäude mit seinem markanten Turm ist ein Fixpunkt in der Leipziger Stadtlandschaft. Zugleich ist es das bauliche Erbe des Anfang des 20. Jahrhunderts prosperierenden Unternehmens von Ludwig…
Ludwig Hupfeld AG




Das Fabrikgebäude mit seinem markanten Turm ist ein Fixpunkt in der Leipziger Stadtlandschaft. Zugleich ist es das bauliche Erbe des Anfang des 20. Jahrhunderts prosperierenden Unternehmens von Ludwig Hupfeld. Das Unternehmen war einer der weltweit führenden Hersteller selbstspielender Musikinstrumente.

Der weitsichtige Unternehmer Ludwig Hupfeld wählte als Standort ein ca. 100.000 m² großes Gelände am Kreuzungspunkt zweier Bahnstrecken in Böhlitz-Ehrenberg vor den Toren der Stadt Leipzig. Das fünfgeschossige Gebäude hat einen U-förmigen Grundriss und wird von dem 63 Meter hohen Turm überragt. Urspünglich war hier die weithin sichtbare Firmenreklame "Phonola" angebracht.

Mit dem Fabrikneubau expandierte das Unternehmen und beschäftigte bald 1.200 Arbeiter. Die gesamte Produktion vom Holzrahmen bis zu den Notenrollen war hier konzentriert. Ab den 1930er Jahren wurden Grammophone, Kinoorgeln und Radios, aber auch Möbel produziert. Von Nachfolgeunternehmen wurden in der Fabrik bis 2009 Klaviere hergestellt.

Der Architekt Emil Franz Hänsel war Mitglied im Deutschen Werkbund und gilt als einer der interessantesten Architekten der Reformarchitektur in Leipzig. Neben der Fabrik entwarf er für Hupfeld auch dessen repräsentative Villa in Leipzig-Gohlis.

Unter der Marke Hupfeldcenter wird der denkmalgeschützte Industriebau von den neuen Eigentümern vermietet.

Luftfahrttechnisches Museum Rothenburg

Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Flugplatzes Rothenburg. Der Oder-Neiße-Radweg führt unmittelbar am Flugplatz entlang. Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg bietet allen an Luftfahrt…
Luftfahrttechnisches Museum Rothenburg




Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Flugplatzes Rothenburg. Der Oder-Neiße-Radweg führt unmittelbar am Flugplatz entlang.

Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg bietet allen an Luftfahrt und Technik Interessierten aber auch jenen, die einfach nur neugierig auf das Abenteuer Luftfahrt sind, einen umfangreichen Einblick in die Welt der Fliegerei.

Im Freigelände können Sie mehr als 15 Flugzeuge und Hubschrauber aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts hautnah erleben. Die Sammlung umfasst viele Flugzeuge aus Ost und West. Neben diversen Typen und Varianten der MiG-Familie sind auch eine Suchoj Su-22 sowie mehrere Strahltrainer und ein Transportflugzeug aus tschechischer Produktion zu sehen. Im direkten Vergleich können Flugzeuge der Bundeswehr, wie die F-104 Starfighter, die F-86 Sabre, die FIAT G-91 Gina und eine OV-10 'Bronco', besichtigt werden.

Das Museum widmet der Entwicklung der Luftfahrtantriebe mit dem Schwerpunkt Strahltriebwerke der 50er bis 80er Jahre eine umfangreiche Ausstellung. Die Palette reicht vom WK-1F der MiG-17 über das J-79 des Starfighters bis zum RD-33 der MiG-29. Aber auch Hubschrauberantriebe, Kolbenmotoren und Hilfsantriebe sind in der Präsentation vertreten. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung bilden Rettungseinrichtungen sowie Bekleidung und Ausrüstung des Flugzeugführers. Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Katapultsitzen einfachster Bauart (L-29) bis zum Zero-Zero-Sitz K-36. Weitere Themenbereiche sind die Kabine mit der Kabinenausrüstung/Avionik, Anlagen und Systeme des Flugzeuges, der Wartung und der Flugsicherung sowie die Geschichte des Flugplatzes Rothenburg und des Fliegerausbildungsgeschwaders.

Anhand eines Stammbaums wird die Geschichte der MiG-2 historisch aufgearbeitet, die als eines der meist gebauten Militärflugzeuge nach dem Zweiten Weltkrieg in über 45 Ländern flog. Ergänzend hierzu sind auch die Stammbäume der MiG-17 und MiG-19 dargestellt.

Marianne Brandt Gesellschaft e.V.

Die 1893 in Chemnitz geborene Marianne Brandt ist die wohl bedeutendste deutsche Metallgestalterin. Sie bestimmte durch ihre Entwürfe wesentlich die Produktgestaltung des 20. Jahrhunderts. Produkte…
Marianne Brandt Gesellschaft e.V.




Die 1893 in Chemnitz geborene Marianne Brandt ist die wohl bedeutendste deutsche Metallgestalterin. Sie bestimmte durch ihre Entwürfe wesentlich die Produktgestaltung des 20. Jahrhunderts. Produkte nach ihren Entwürfen sind in renommierten Museen auf der ganzen Welt ausgestellt, so zum Beispiel im Museum of Modern Art in New York. Zum großen Teil werden sie unverändert noch heute in Serie produziert.

Marianne Brandt studierte in den 1920er Jahren am Bauhaus in Weimar und Dessau. Berühmt wurde sie durch ihre Gestaltungsleistungen in der Metallwerkstatt am Bauhaus. Sie entwarf hauptsächlich Gebrauchsgerät wie Tee-Extraktkännchen, Aschenbecher oder Tee- und Kaffeeservice. Großen Ruhm erlangte sie besonders durch ihre formschönen Lampen. Nach ihrem Studium arbeitete sie u.a. im Bau-Atelier von Walter Gropius in Berlin, anschließend von 1929 bis 1932 in den Ruppel-Werken in Gotha.

Seit 2000 widmet sich die Marianne Brandt-Gesellschaft intensiv dem geistigen Erbe der Chemnitzerin. So unterhält sie im Elternhaus von Marianne Brandt öffentlich zugängliche Studienräume. Hier kann man sich mit dem Leben und Werk der Gestalterin vertraut machen oder informelle Veranstaltungen besuchen.

Mathematisch-Physikalischer Salon

In der Welt des Mathematisch-Physikalischen Salons ticken die Uhren anders. Zum Beispiel die Weltzeituhr von Andreas Gärtner: 365 Ziffernblätter sind auf einer großen Scheibe befestigt und zeigen die…
Mathematisch-Physikalischer Salon




In der Welt des Mathematisch-Physikalischen Salons ticken die Uhren anders. Zum Beispiel die Weltzeituhr von Andreas Gärtner: 365 Ziffernblätter sind auf einer großen Scheibe befestigt und zeigen die Uhrzeit an 365 verschiedenen Orten der Erde an. Um 1690 hat Andreas Gärtner eine verblüffende technische Lösung für die Konstruktion dieser Uhr entwickelt – sie nutzt die Gesetzte der Schwerkraft. Oder die spektakuläre Planetenuhr: Bereits in den 1560er Jahren wurde sie in Marburg und Kassel im Auftrag des sächsischen Kurfürsten August konstruiert. Sie zeigt den der Uhrzeit entsprechenden Stand von Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn an – eine technische Meisterleistung.

Die beiden Uhren zählen zu den vielen Prunkstücken der weltberühmten Sammlung historischer Uhren und wissenschaftlicher Instrumente, die der Mathematisch-Physikalische Salon beherbergt. Dazu gehören Erd- und Himmelsgloben, faszinierende optische, astronomische und geodätische Geräte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, historische Instrumente zum Rechnen, Zeichnen und zur Bestimmung von Längen, Maßen, Temperatur und Luftdruck. Die Objekte geben einen Überblick über die Entwicklung der frühen feinmechanischen Instrumente, Globen und Uhren und vermitteln anhand ausgewählter Beispiele ihre Anwendung und Technik. Darüber hinaus sind sie Kunstwerke von höchstem Niveau, die ihre fürstliche Herkunft widerspiegeln.

Von herausragender Bedeutung sind der arabische Himmelsglobus aus dem 13. Jahrhundert und die Rechenmaschine von Blaise Pascal, die um 1650 entstanden ist. Oder ein trommelnder Bär, Wecker und Musikautomat in einem. Aber auch der Brennspiegel, mit dem Freiherr von Tschirnhaus jene hohe Temperatur erzielte, die zur Herstellung von Porzellan erforderlich war. Nachdem der Mathematisch-Physikalische Salon nach der stattgefundenen umfassenden Sanierung wieder eröffnet ist, sind allein diese Objekte den Besuch wert.

 

Messehalle 8

Das bereits ab 1913 temporär genutzt Ausstellungsgelände der heutigen Alten Messe wurde nach dem Ersten Weltkrieg zur Technischen Messe weiterentwickelt. Bis 1928 entstanden 17 Ausstellungshallen mit…
Messehalle 8




Das bereits ab 1913 temporär genutzt Ausstellungsgelände der heutigen Alten Messe wurde nach dem Ersten Weltkrieg zur Technischen Messe weiterentwickelt. Bis 1928 entstanden 17 Ausstellungshallen mit rund 130.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Erstmals fanden hier 1920 die Technische Messe und die Baumesse statt. Die bis dahin in der Leipziger Innenstadt konzentrierte Mustermesse konnte sich mit dem neuen Messegelände zur damals weltbedeutendsten Messe entwickeln.

Die Messehalle wurde zur Frühjahrsmesse 1925 eröffnet. Auf über 8.000 Quadratmetern stellten Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Werkzeugbau sowie dem Fahrzeugbau aus. Die dreischiffige Halle wird durch Lichtbänder im dreifach gestaffelten Dach indirekt beleuchtet. Die Fassade wird durch markante spitzbogige Arkaden aus Klinker betont.

Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Bau wurde 1949/50 als Messehalle 11 wieder aufgebaut.

Nach dem Umzug der Leipziger Messe auf die Neue Messe im Jahr 1996 im Norden der Stadt wurde für das gesamte Areal eine neue Nutzung gesucht. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Mit angeschoben wurde er zweifellos mit der Sanierung der Messehalle 11 und dem Umbau zu einem Supermarkt.

Metallwarenfabrik J. Arthur Dietzold

Die ehemalige Metallwarenfabrik ist heute ein Beispiel für privat getragene Revitalisierung von Industriebrachen. Mit Emil Franz Hänsel entwarf einer der Anfang des 20. Jahrhunderts meistbeschäftigten…
Metallwarenfabrik J. Arthur Dietzold




Die ehemalige Metallwarenfabrik ist heute ein Beispiel für privat getragene Revitalisierung von Industriebrachen.

Mit Emil Franz Hänsel entwarf einer der Anfang des 20. Jahrhunderts meistbeschäftigten Leipziger Architekten für Industrie- und Gewerbebauten diese Fabrik. Hergestellt wurden hier Nägel, Artikel für die in Leipzig konzentrierte Pelzverarbeitungsindustrie sowie später Elektroschaltgeräte. Mitte der 1990er Jahre wurde die Produktionsstätte aufgegeben.

Nach Jahren des Leerstandes wird das Areal seit ca. 2015 wiederbelebt. Neben einer Werbeagentur und einer Galerie sind bereits  ca. 40 bildende Künstler ansässig. Vorgesehen ist eine schrittweise, niedrigschwellige Sanierung des Gebäudes.

Montagehalle der Auto Union AG

Der heute denkmalgeschützte Bau wurde durch die Auto Union AG als Montagehalle für Luxusautomobile errichtet. Der Bau war Teil des Fabrikareals der ehemaligen Horch- bzw. Audi-Werke  Zwickau. Nach…
Montagehalle der Auto Union AG




Der heute denkmalgeschützte Bau wurde durch die Auto Union AG als Montagehalle für Luxusautomobile errichtet. Der Bau war Teil des Fabrikareals der ehemaligen Horch- bzw. Audi-Werke  Zwickau.

Nach Fertigstellung der Halle wurden hier bald Teile für Panzer und Militärfahrzeuge hergestellt. Zur ursprünglich vorgesehenen Nutzung als Monatgestätte für Pkw kam es auch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht. Stattdessen diente das Gebäude überwiegend als Lehrlingsausbildungsstätte. 1992–2002 wurde das gebäude grundhaft saniert.

Im Jahr 2020 wird im Souterrain und ersten Obergeschoss die Leitausstellung der 4. Sächsischen Landesausstellung durchgeführt werden.

Morgenstern-Schacht II - Förderturm

Der markante Malakowturm zeugt vom Aufschwung des 1867 gegründeten Bergbauunternehmens. Der Morgenstern-Schacht II war 1872 angelegt worden und erhielt 1903 den als gründerzeitlichen Industriebau…
Morgenstern-Schacht II - Förderturm




Der markante Malakowturm zeugt vom Aufschwung des 1867 gegründeten Bergbauunternehmens. Der Morgenstern-Schacht II war 1872 angelegt worden und erhielt 1903 den als gründerzeitlichen Industriebau errichteten Förderturm.

Das zunächst als Familienunternehmen betriebene Steinkohlenwerk Morgenstern wurde 1889 in eine Gewerkschaft umgewandelt.  Mit der Entwicklung zum Großunternehmen wurden in nordöstlicher Richtung weitere Kohlefelder erschlossen. Der Abbau im Stammfeld auf Schacht II wurde im Jahr 1927 eingestellt. Die Schachtanlage diente noch bis 1962 als Wetterschacht und wurde dann verfüllt.

Der 1998-1999 sanierte und umgebaute Förderturm wird als heute Museum genutzt.

Morgenstern-Schacht IV - Förderturm

Der Ausbau des 1920 angelegten Morgensternschachts zum Martin-Hoop-Schacht IV (seit 1948) als zentraler Anlage war eine Meisterleistung der Nachkriegszeit. Im architektonisch klar gegliederten…
Morgenstern-Schacht IV - Förderturm




Der Ausbau des 1920 angelegten Morgensternschachts zum Martin-Hoop-Schacht IV (seit 1948) als zentraler Anlage war eine Meisterleistung der Nachkriegszeit. Im architektonisch klar gegliederten Förderturm findet man die konsequente Wiederaufnahme des Verständnisses modernen Bauens der 1930 Jahre wieder.

Aufgrund des Stahlmangels in dieser Zeit wählte der Architekt eine Stahlbetonkonstruktion, die massiv mit Klinkersteinen ummauert wurde. Mit Erweiterung des Förderturms um eine Gefäßförderanlage wurden 1955 zusätzliche Stahlbetonstützen eingebaut.

2001-2002 wurde die Konstruktion saniert, das Ensemble ist derzeit ungenutzt.

Morgenstern-Schacht V

Das Ensemble zählt zu den herausragenden Denkmalen in der westsächsischen Bergbauregion. Im Heimatschutzstil wurde eine der Landschaft und Funktion angemessene Industriearchitektur umgesetzt. In ihrer…
Morgenstern-Schacht V




Das Ensemble zählt zu den herausragenden Denkmalen in der westsächsischen Bergbauregion. Im Heimatschutzstil wurde eine der Landschaft und Funktion angemessene Industriearchitektur umgesetzt. In ihrer Gesamtheit ist die Anlage eine in der Region selten erhaltene Wetterschachtanlage.

Die älteren Bauten des Ensembles geben die Baugestalt der Vorgängergeneration von Schachtanlagen wider. Darunter zählt auch auch die ursprüngliche Schachtanlage des Morgenstern-Schachts IV, die durch den Neubau 1948 verlorengegangen war.

Motorradmuseum Schloss Augustusburg

Als der sächsische Kurfürst August ab 1568 das Schloss Augustusburg errichten ließ, war der Platz wohl gewählt. Weithin sichtbar erhebt sich das Jagd- und Lustschloss über dem Zschopautal und gilt mit…
Motorradmuseum Schloss Augustusburg




Als der sächsische Kurfürst August ab 1568 das Schloss Augustusburg errichten ließ, war der Platz wohl gewählt. Weithin sichtbar erhebt sich das Jagd- und Lustschloss über dem Zschopautal und gilt mit seinen diversen Museen und den wechselnden interaktiven Sonderausstellungen bis heute als eines der schönsten Renaissanceschlösser Mitteleuropas.

Das Motorradmuseum gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 m² wird anhand von 175 Exponaten die technische Entwicklung des Motorrades von 1885 bis heuteeindrucksvoll in Szene gesetzt. Weltweit einzigartig ist die museale Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Zschopauer Motorradfirmen DKW, Auto Union und MZ. Besondere Höhepunkte sind Motorsport-Inszenierungen mit historischen Filmen, ein Soundsimulator und zahlreiche Prototypen und Unikate der historischen Fahrzeugtechnik. Im Januar, im August sowie am 3. Oktober finden alljährlich Biker- und Oldtimer- Treffen statt, die Schloss Augustusburg in ein "Open-Air-Museum" verwandeln und Fans aus ganz Europa anlocken.

Gefährte mit weitaus weniger PS sind im Kutschenmuseum zu sehen. Hier werden herrschaftliche Wagen aus dem ehemaligen Marstall zu Dresden und weitere Kutschen bürgerlicher und ländlicher Herkunft präsentiert.

Muldenhütten

Der 1318 erstmals urkundlich erwähnte Hüttenkomplex an der Freiberger Mulde ist einer der ältesten Orte des Silberbergbaus im Erzgebirge. Seit dem 12. Jahrhundert wurden am Standort Silbererze…
Muldenhütten




Der 1318 erstmals urkundlich erwähnte Hüttenkomplex an der Freiberger Mulde ist einer der ältesten Orte des Silberbergbaus im Erzgebirge. Seit dem 12. Jahrhundert wurden am Standort Silbererze verhüttet. Über die Jahre entstanden immer verschiedene Hütten, aus denen sich die Untere und Obere Muldener Hütte entwickelten. 1825 wurden diese im  Besitz des sächsischen Landesherren befindlichen Hütten zur Hütte Muldenhütten vereinigt.

Im 19. Jahrhundert wurde die Hütte mehrmals modernisiert und erweitert. So wurde 1847 die Arsenik-Produktion aufgenommen, 1857 eine Zinkhütte, errichtet, 1863 eine Tonwarenfabrik, 1878 eine Schwefelsäurefabrik. 1887 wurde die Dresdner Münze nach Muldenhütten verlegt. Bis 1953 wurden hier Umlaufmünzen, aber auch Gedenkmünzen und Medaillen geprägt.

Ab den 1970er Jahren spezialisierte sich die Hütte auf das Recycling von Metallen. 1990 wurden die alten Anlagen stillgelegt. In modernen Anlagen werden am Standort Batterien und Akkumulatoren recycelt.

Mit Ausnahme der ehemaligen Münzstätte sind die denkmalgeschützten Anlagen der Hütte Teil des deutsch-tschechischen Welterbe-Projektes "Montane Kulturlandschaft Erzgebirge".

Museum 'Alte Pfefferküchlerei' Weißenberg

Die 'Alte Pfefferküchlerei' Weißenberg ist europaweit das älteste und einzige museal genützte Denkmal der Produktionsgeschichte des Pfefferküchlerhandwerkes. Ihre Bausubstanz (Keller) geht auf die…
Museum 'Alte Pfefferküchlerei' Weißenberg




Die 'Alte Pfefferküchlerei' Weißenberg ist europaweit das älteste und einzige museal genützte Denkmal der Produktionsgeschichte des Pfefferküchlerhandwerkes.

Ihre Bausubstanz (Keller) geht auf die Erstbebauung des Marktplatzes der 800 jährigen Stadt Weißenberg zurück. Die nach der Zerstörung der Stadt Weißenberg während des 30-jährigen Krieges im 17. Jahrhundert erbaute Pfefferküchlerei wurde als Familienbesitz bis 1937 betrieben und ging durch ein Legat des letzten Meister Paul Opitz in den Besitz der Stadt Weißenberg über. Am 14. September 1941 fand die Eröffnung des Hauses als Museum im Beisein des Legators statt.

Die 'Alte Pfefferküchlerei' Weißenberg gibt einen Rückblick in die sozial-ökonomische Entwicklung der Arbeits- und Lebensweise eines ehemals weit verbreiteten, bodenständigen, städtischen Handwerkes, das seit dem 19. Jahrhundert von der Feinbäckerei, Industrialisierung und Süßwarenproduktion weitgehend abgelöst wurde.

Das Fachwerkständerhauses mit dem Backhaus mit der aus Holz Stroh und Lehm gefertigten Knüppelesse, unter der sich der altdeutsche Backofen, der Kessel zur Honigbereitung und der häusliche Herd befindet, ist das zugleich das wichtigste Exponat; ebenso wie die original erhaltenen und eingerichteten Handwerks- und Wohnräume. Die Modelstecherei lässt ein klein wenig erahnen, welchen symbolischen und Bildungswert der Bildpfefferkuchen als Festgebäck in den vergangenen Jahrhunderten für alle Feste des Jahres- und Lebenskreislaufes der Bevölkerung hatte. Die Vielzahl der Zutaten und Gewürze lässt auf die Professionalität der Hersteller schließen.

Museum Auerbach i. V.

In der Dauerausstellung werden die Stadt- und Burggeschichte, das Zunftwesen und die industrielle Entwicklung (besonders der Textilindustrie) dargestellt. Kunstvoll gestaltete Innungsladen und eine…
Museum Auerbach i. V.




In der Dauerausstellung werden die Stadt- und Burggeschichte, das Zunftwesen und die industrielle Entwicklung (besonders der Textilindustrie) dargestellt. Kunstvoll gestaltete Innungsladen und eine bemerkenswerte Zinnsammlung (u. a. mit Auerbacher Zinnmarke) sind zu sehen. Auch weitere Aspekte der Bergbaugeschichte und die Pechgewinnung werden veranschaulicht. Der Blick in eine Schusterstube aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts ist ebenso möglich wie der in eine bürgerliche Wohnstube aus der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts. Ganzjährig ist eine vogtländisch-erzgebirgische Weihnachtsstube in Form einer Licht- und Toninszenierung zu sehen. Seit 2013 bereichert eine multimediale Abteilung zum Thema 'Flucht, Vertreibung, Neubeginn - Heimatvertriebene im sächsischen Vogtland' die Dauerausstellung. Einzigartig ist die Anlage 'Garten steinerner Zeitzeugen' im Außenbereich. Hier wird anhand zahlreicher Objekte der Bogen vom Mittelalter bis zum Ende der DDR, von mittelalterlichen Steinkreuzen bis zur Gedenktafel für Widerstandskämpfer gespannt. Parallel zur Dauerausstellung werden wechselnde Sonderausstellungen in den oberen Räumen des Museums gezeigt. Dazu gehören auch eine Weihnachts- und eine Osterausstellung. Der Museumsbesuch wird abgerundet mit dem Aufstieg auf das Aussichtsplateau des Schlossturmes. Der Ausblick auf die Stadt bis hinein ins Erzgebirge entlohnt für die 179 Stufen, die es hinaufzusteigen gilt.

Museum Borna

Die im Hochmittelalter entstandene Stadt Borna ist spätestens seit dem Beginn des Braunkohlenbergbaues das Zentrum des Leipziger Südraums. Die Stadt an der Wyhra beherbergt neben einer Reihe barocker…
Museum Borna




Die im Hochmittelalter entstandene Stadt Borna ist spätestens seit dem Beginn des Braunkohlenbergbaues das Zentrum des Leipziger Südraums. Die Stadt an der Wyhra beherbergt neben einer Reihe barocker Bauten auch bedeutende mittelalterliche Gebäude, wie die spätgotische Stadtkirche mit dem Marienaltar des Meisters H. W. und die Kunigundenkirche, eine romanische Backsteinbasilika aus dem 12. Jahrhundert. Der letzte vorhandene Zeuge der Stadtbefestigung ist das Reichstor. 1723 wurde es in einer schlichten barocken Form auf dem Vorgängerbau errichtet und beherbergte die Bürger- und Feuerwache sowie Arrestzellen. Die Ausstellungen in den Räumen zeigen entsprechend dieser Funktionen die Wachstube und informieren über die städtische Gerichtsbarkeit. Der Aufstieg im Reichstor lohnt auch wegen der oben gelegenen Türmerstube.

In den Museumsgebäuden neben dem Reichstor kommt der Geschichte des Bergbaues der größte Raum zu. Die Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges, der zugehörigen Industrien, die sozialen und kulturellen Auswirkungen aber auch die Forschungsergebnisse der Braunkohlengeologie und -archäologie werden hier dargestellt. Weiterhin kann man sich im Museum über den Musikinstrumentenbau, die Feldgärtnerei und die 'Blauen Reiter', das in Borna stationierte Karabinierregiment, informieren.

Museum Burg Mylau

„Nicht nur eine Burg“ – unter diesem Motto sind auf der Burg Mylau auch Zeugnisse aus der frühen Industriegeschichte Sachsens präsentiert. 1808 richtete der Mylauer Webermeister Christian Gotthelf…
Museum Burg Mylau




„Nicht nur eine Burg“ – unter diesem Motto sind auf der Burg Mylau auch Zeugnisse aus der frühen Industriegeschichte Sachsens präsentiert. 1808 richtete der Mylauer Webermeister Christian Gotthelf Brückner in den leerstehenden Sälen der Burg eine erste Spinnerei ein. Hier ließ er auf in Chemnitz gefertigten Handspinnmaschinen Baumwolle verspinnen. Nur wenige Jahre später zog die Spinnerei in ein neues Gebäude an der Göltzsch, während auf der Burg Kontor- und Lagerräume verblieben. Aus der Brückners Firma entwickelte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine der größten Spinnereien Sachsens. 1836 ließ Brückner die erste Dampfmaschine der Region aufstellen und wechselte damit vom Wasser- zum Dampfantrieb. In der Dauerausstellung sind die ältesten Geschäftsbücher der Firma C. G. Brückner sowie Unterlagen der 1811 auf der Burg eingerichteten Fabrikschule zu sehen.

Ab 1968 war die Burg auch Standort der Firma Carl Baust, die hier ihre „Rote-Decken-Druckerei“ betrieb. Der ursprüngliche Standort der Firma Baust war am Fuße der Burg, auf der Burg befanden sich nur Produktionsräume. Ein Drucktisch, verschiedene Druckmodel, eine originale schwarzbedruckte Decke aus rotem Wollflanell sowie die Werkzeuge der Formstecher aus der Firma Baust sind im Museum präsentiert.

Nach dem Ende der industriellen Nutzung ging die Burg 1892 in die Hände der Stadt Mylau über, die hier ihr erstes Rathaus, ein Museum und eine Schloßschenke einrichten ließ. Der Neubau der Rathauserweiterung 1907-1908 ist eines frühesten Beispiele für „Zeitgenössisches Bauen im historischen Bestand“ in Deutschland.

Am Fuße der Burg befindet sich das ehemalige Weberviertel „Türkei“. Hier wurden spätestens seit dem 18. Jahrhundert Stoffe für den Handel mit dem Nahen Osten und dem Balkan gewebt, woraus der bis heute gebräuchliche Name resultiert. Das planmäßig angelegte Viertel blieb in seiner Kleinteiligkeit zwar nicht von Modernisierungsmaßnahmen verschont, zeigt aber noch eindrucksvoll die städtebaulichen Konsequenzen aus Hausweberei und Verlagswesen.

Museum der Fotografie Görlitze.V.

Görlitz hat eine reiche Tradition in der Geschichte der deutschen Fotoindustrie, im Bau von Kameras und allem Zubehör.
Museum der Fotografie Görlitze.V.




Görlitz hat eine reiche Tradition in der Geschichte der deutschen Fotoindustrie, im Bau von Kameras und allem Zubehör.

Museum der Stadt Lichtenstein

Das Stadtmuseum Lichtenstein ist das Spezialmuseum für die Chenilleweberei in Sachsen. Beim Besuch der Pariser Weltausstellung 1878 wurde der Textilunternehmer Louis Erbert auf das flauschige…
Museum der Stadt Lichtenstein




Das Stadtmuseum Lichtenstein ist das Spezialmuseum für die Chenilleweberei in Sachsen. Beim Besuch der Pariser Weltausstellung 1878 wurde der Textilunternehmer Louis Erbert auf das flauschige Chenille-Garn aufmerksam gemacht. In den Folgejahren entwickelte er Lichtenstein zu einem Zentrum dieses Spezialzweigs der Weberei. Als überregional bedeutende Hersteller von Chenillestoffen etablierten sich die Firmen Ebert & Co. und Drechsel & Co.

Verwebt eignet sich das Chenillegarn besonders zur Herstellung von Möbelstoffen und vor allem als Stoff für Bademäntel und Badestoffe. Prominenter Träger eines Bademantels aus Lichtensteiner Produktion war Boxweltmeister Max Schmeling.

Im Museum erwarten Sie zwei vorführbereite Chenilleschneidmaschinen. Die Stoffmustersammlung gibt Einblick in die Weberei- und Designgeschichte seit dem 19. Jahrhundert.

Das 1912 gegründete städtische Museum zeigt außerdem Dokumente zur frühen Stadtgeschichte, berichtet von den Herren, Grafen und Fürsten von Schönburg und ihrem Schloss in Lichtenstein, stellt Sachzeugen der Kirchengeschichte vor und zum Handwerk. Sargschilde, die über Begräbnistraditionen der Innungen erzählen, sind eine weitere Besonderheit der Ausstellung.

Die Post und das Vereinswesen sowie das Gedenkzimmer für den Zoologen Prof. Dr. Karl Max Schneider und ein Raum über den Bildhauer Martin Götze schließen den Rundgang ab. Im ausgebauten Dachgeschoss finden wechselnde regionale und kulturgeschichtliche Sonderausstellungen statt.

Museum der Stadt Pegau

Das Museum der Stadt Pegau wurde 1899 gegründet. Den Grundstock dafür legten die Stadtverwaltung, die Kirche und die Bürgerschaft mit ihren umfangreichen Schenkungen. Dieses älteste Heimatmuseum…
Museum der Stadt Pegau




Das Museum der Stadt Pegau wurde 1899 gegründet. Den Grundstock dafür legten die Stadtverwaltung, die Kirche und die Bürgerschaft mit ihren umfangreichen Schenkungen.

Dieses älteste Heimatmuseum Westsachsens mit seinen 560 m² Ausstellungsfläche befindet sich im Dachgeschoss des Rathauses. Die Exposition auf zwei Ebenen ist nach modernen musealen Gesichtspunkten gestaltet und besticht durch das Ambiente des nahezu dreihundertfünfzig Jahre alten Dachstuhls des Rathauses.

Zwei Dauerausstellungen sind zu sehen: Die erste, die volkskundliche Exposition "Rundgang durch das Leben der alten Pegauer" macht mit dem Lebenslauf unserer Altvorderen von der Wiege über alle Freuden und Leiden des Lebens bis zur Bahre vertraut. Die zweite, die historische Zeitschiene "Mammute, Mönche, Macher" schlägt einen Bogen der Geschichte von den Tundren der Eiszeit über die ersten dauerhaft ansässigen Ackerbauern und Viehzüchter, die Benediktinermönche des ersten Klosters östlich der Saale im Markenland und das Werden der Stadt, ihre Schicksalsschläge und Höhepunkte bis hin zu den großen Machern an der Schwelle des letzten Jahrhunderts. Zudem finden in jedem Jahr Sonderausstellungen statt.

Vor der Tür des Museums beginnt eine steile Treppe zum Aufstieg auf den Rathausturm, an dem Werk der Turmuhr vorbei, bis man in dreißig Meter Höhe auf einen Umgang hinaus tritt, wo man von einem bemerkenswerten Rundblick über die Stadt und den Leipziger Südraum überrascht wird. Früher stellte der Wohnbereich in der Turmspitze den Arbeitsbereich des Türmers dar, welcher über die Stadt wachte und Brände meldete.

Dem Museum angegliedert ist das technische Denkmal Ziegelei Erb.

Museum Frohnauer Hammer

Besucher können während eines etwa einstündigen Rundganges eine Menge sehen und erleben. Im historischen Hammerwerk werden nach wie vor mittels Wasserkraft der kleine Hammer und die Blasebälge in…
Museum Frohnauer Hammer




Besucher können während eines etwa einstündigen Rundganges eine Menge sehen und erleben. Im historischen Hammerwerk werden nach wie vor mittels Wasserkraft der kleine Hammer und die Blasebälge in Funktion vorgeführt.

In einem Nebengebäude treibt ein weiteres Wasserrad einen Schleifstein und über Transmission eine Freihand-Drehmaschine sowie eine Bohrspindel an.

Im Obergeschoss des Hammerwerkes befinden sich Ausstellungsräume, in denen die hier hergestellten Produkte zu sehen sind. Etwa die Hälfte der Teile, wie Schlägel, Keile, Bohrer, Gießlöffel und eiserne Maschinenteile lieferte man an Betriebe des Bergbau- und Hüttenwesens. Weitere Auftraggeber waren die Land- und Forstwirtschaft sowie der sächsische Hof in Dresden, für den insbesondere Kunstschmiedearbeiten angefertigt wurden. Bestandteil des Museumsrundganges ist die Volkskunstgalerie. Hier erhalten die Besucher Einblicke in das traditionsreiche volkskünstlerische Schaffen der obererzgebirgischen Bevölkerung, besonders im Bereich des Schnitzens. Auch Sonderausstellungen finden in diesen Räumen statt. Als letzte Abteilung betritt man das 1697 erbaute Herrenhaus, eines der schönsten Fachwerkbauten des Erzgebirges. In den Wohnräumen der ehemaligen Hammermeisterfamilie Martin führt eine Klöpplerin diese traditionelle Handarbeitstechnik vor.

Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.

Hier in den "Stern-Garagen", einer der ältesten erhaltenen deutschen Hochgaragen, bietet sich der passende historische Rahmen für rund 200 Exponate von mehr als 70 Herstellern. Auf nun 1.000…
Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.




Hier in den "Stern-Garagen", einer der ältesten erhaltenen deutschen Hochgaragen, bietet sich der passende historische Rahmen für rund 200 Exponate von mehr als 70 Herstellern. Auf nun 1.000 Quadratmetern präsentieren sich dem Besucher über 150 Automobile, Motorräder und Fahrräder. In chronologischen Themenboxen finden Sie viele einmalige Zeugnisse der sächsischen Fahrzeugbaugeschichte zwischen dem späten 19. Jahrhundert und heute. Renn- und Geländesportfahrzeuge sind ebenso zu erleben, wie eine zeitgenössische Werkstattszene und die Marken „Wanderer“ und „DKW“.

Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur Schwarzbach

Die Hauptaufgabe des Fördervereins Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur Schwarzbach besteht darin, wertvolle ländliche Gebäude, die vom Zerfall bedroht sind und durch ihre Eigentümer…
Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur Schwarzbach




Die Hauptaufgabe des Fördervereins Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur Schwarzbach besteht darin, wertvolle ländliche Gebäude, die vom Zerfall bedroht sind und durch ihre Eigentümer nicht gerettet werden können, am Standort abzubauen und in Schwarzbach wieder aufzubauen. So wurden in den vergangenen Jahren bereits sechs Gebäude 'gerettet'. Die Bauten sind entsprechend ihrer ursprünglichen Funktion mit Geräten und Gegenständen ausgestattet. Dadurch erhält der Besucher einen Einblick in das Arbeiten und Leben vergangener Zeiten. Auf anschauliche Art und Weise wird das Backen von Brot im Holzbackofen, die Herstellung von Butter und Quark und das Rösten von Kaffee vorgeführt.

Museum Hofmühle Dresden

Im Anwesen der ehemaligen kurfürstlichen Hofmühle-Bienertmühle in Dresden-Plauen wurde in den Jahren 2005/06 eines der Gebäude des Gründerzeitensembles zu einem Museum ausgebaut. Schwerpunktthemen der…
Museum Hofmühle Dresden




Im Anwesen der ehemaligen kurfürstlichen Hofmühle-Bienertmühle in Dresden-Plauen wurde in den Jahren 2005/06 eines der Gebäude des Gründerzeitensembles zu einem Museum ausgebaut. Schwerpunktthemen der Ausstellungen sind die Geschichte des Ortes, Themen der lokalen Stadtgeschichte und des Landschaftsraumes Plauenscher Grund. Das Baudenkmal beherbergt zudem historische Mühlentechnik aus der Zeit um 1900, welches als Kulisse für Dauerausstellungen und Wechselausstellungen dient. Gegenwärtig zeigt das Museum drei Dauerausstellungen: Das 'Anton Reiche Museum' - historische Schokoladenformen und künstlerisch gestaltete Blechdosen des Dresdner Gründerzeitunternehmers Anton Reiche. Die Ausstellung 'Gret Palucca' über das Leben der weltbekannten Dresdner Tänzerin. Die Ausstellung 'Die Bienerts' - das Wirken der bekannten Industriellen- und Mäzenatenfamilie am Ort.

Museum Saigerhütte Olbernhau mit Kupferhammer

Ein einzigartiges Zeitzeugnis des Hüttenwesens der Buntmetallurgie in Europa! Die Saigerhütte Olbernhau/Grünthal aus dem Jahre 1537 verdankt ihren Namen einem Verfahren zur Entsilberung von…
Museum Saigerhütte Olbernhau mit Kupferhammer




Ein einzigartiges Zeitzeugnis des Hüttenwesens der Buntmetallurgie in Europa!

Die Saigerhütte Olbernhau/Grünthal aus dem Jahre 1537 verdankt ihren Namen einem Verfahren zur Entsilberung von Rohkupfer, dem Saigern. Das Werk entwickelte sich zu einer der bedeutendsten so genannten sächsischen Bergfabriken. Zeitweise kamen von hier mehr als zehn Prozent des gesamten Silberaufkommens in Sachsen. Die Saigerhütte war gleichzeitig Zentrum der Kupferverarbeitung in Sachsen. Vier Hammerwerke gehörten einst zum Komplex. Das erste Walzwerk arbeitete ab 1847.

Über 20 historische Einrichtungen umfasst die ehemals in sich geschlossene, privilegierte Industriegemeinde, umgeben von den Resten einer wehrhaften Mauer.

Am Originalstandort der Freianlage 'Lange Hütte' wird an Hand von Öfen, Herden und einem Pochwerk die Dimension der Saigerhütte veranschaulicht. Im voll funktionsfähigen Hammerwerk erklärt der Hammerknecht die Geschichte dieser frühkapitalistischen Produktionsstätte und führt den sechs Zentner schweren Breithammer in Funktion vor. In der Ausstellung im Kupferwarenlager stellen Funde, museale Sachzeugen und Modelle sowohl die Entwicklung des Hüttenwerkes als auch den Produktionsprozess des Saigerns dar. Weitere Einrichtungen, wie Hüttenschule und Arbeiterwohnhaus, informieren über die Lebensweise der Hüttenarbeiterfamilien. Der Besucher erhält Einblick in Technik, Geschichte und soziale Struktur eines jahrhundertealten metallurgischen Betriebes.

Museum Schloss Klippenstein

Herzlich Willkommen im Museum Schloss Klippenstein – dem Fürstenschloss von Moritz von Sachsen an der Dresdner Heide! Für viele überraschend, können Sie hier auch die vielseitige Ausstellung…
Museum Schloss Klippenstein




Herzlich Willkommen im Museum Schloss Klippenstein – dem Fürstenschloss von Moritz von Sachsen an der Dresdner Heide!

 

Für viele überraschend, können Sie hier auch die vielseitige Ausstellung "Industriestadt Radeberg" entdecken. Im Fokus steht die industrielle Revolution und rasante Entwicklung Radebergs zur Industriestadt. Mit dem Anschluss ans Gleis der Sächsisch-Schlesischen Eisenbahn 1845 boomte hier vor den Toren Dresdens die Produktion von Glas, Metall, Eisenbahnwagons, Autokarosserien, Kriegsgerät, Möbeln, Geschirr und Lebensmitteln. Um 1900 ist Radeberg der bedeutendste Glashüttenstandort Sachsens. Gerade die Lebensläufe kühner Unternehmer ziehen in den Bann: Von Schnaps Richter über Lottogewinner Barth bis hin zur ersten deutschen Camembert-Produzentin Agathe Zeis versuchten Menschen ihr Glück zur rechten Zeit.

 

Das 800 Jahre alte »Castrum Radeberch« empfängt Sie als modernes Schloss- und Stadtmuseum. Erkunden Sie die mittelalterliche Burg und ihren Wandel zum Renaissanceschloss unter Kurfürst Moritz! Interaktive Ausstellungen mit faszinierenden Exponaten aus mehreren Jahrhunderten zeigen Blüte und Bedrohung des städtischen Lebens in Radeberg von der Stadtgründung bis zur geschäftigen Industriestadt.

Kennen Sie den scharfzüngigen Literat der Biedermeierzeit, August Friedrich Ernst Langbein? Er war ein Schlosskind, Sohn des Amtsmannes von Radeberg.

Abrundend ist einen Rundgang durch die mittelalterliche Schlossanlage vom Eulenturm über die Reitertreppe bis zur Schwarzküche zu empfehlen.

 

Schloss Klippenstein ist mit seinen Sonderausstellungen, Lesungen, Konzerten und vielfältigen Bildungsangeboten das kulturelle Zentrum für Radeberg und die Region.

Museum Steinarbeiterhaus Hohburg

Im Porphyrhügelland an der Mulde entstanden seit dem Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn von Leipzig nach Dresden ab Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Steinbrüche, in denen der harte…
Museum Steinarbeiterhaus Hohburg




Im Porphyrhügelland an der Mulde entstanden seit dem Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn von Leipzig nach Dresden ab Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Steinbrüche, in denen der harte Quarzporphyr zu Pflastersteinen und Schotter verarbeitet wurde. Heute zählt die Region zu den größten Zentren der Natursteingewinnung in Deutschland.

Um die letzten Zeugnisse des traditionellen Steinbruchbetriebes zu erhalten, wurde von Heimatfreunden 1980 mit dem Aufbau eines kleinen Spezialmuseums zur nordwestsächsischen Natursteinindustrie begonnen. Das dafür genutzte Häusleranwesen stammt aus dem Jahr 1802 und ist fast unverändert erhalten geblieben. Seit 1985 werden im Erdgeschoss auf lebendige Weise die Wohnverhältnisse einer Steinarbeiterfamilie gezeigt. Hinterflurküche, elterliche Schlafkammer und 'gute Stube' sind mit Interieur aus der Zeit um 1910 ausgestattet. Backofen, Kellergewölbe und Stall vermitteln mit zahlreichen Gerätschaften Einblick in die Wirtschaftsweise und Eigenversorgung jener Zeit.

Die Entwicklung der Steinindustrie von der schweren Handarbeit bis zum Bau der Schotterwerke ist in der oberen Etage dokumentiert. Im Freigelände wurde ein Abbauort nachgestaltet, an dem eine fahrbare Brecheranlage (in Funktion), eine Lokomobile von 1907, Feldbahn mit Kipploren, Zugmaschinen, Straßenwalze, Dumper, Bohrraupe und eine Tankstelle der 1930er Jahre zu sehen sind.

In der Kantine (für Gruppen auf Wunsch mit Kaffee und Kuchen) werden halbjährlich wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Die regelmäßigen Gartenkonzerte (Country, Dixieland, Folk) sind durch das rustikale Umfeld ungewöhnlich reizvoll.

Museum Uranbergbau - Traditionsstätte des sächsisch-thüringischen Uranerzbergbaus

Die Traditionsstätte ist das einzige Bergbaumuseum, welches die zumeist geheim gehaltene Geschichte der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) 'Wismut' – ehemals der drittgrößte Uranproduzent…
Museum Uranbergbau - Traditionsstätte des sächsisch-thüringischen Uranerzbergbaus




Die Traditionsstätte ist das einzige Bergbaumuseum, welches die zumeist geheim gehaltene Geschichte der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) 'Wismut' – ehemals der drittgrößte Uranproduzent der Welt – von den bewegenden Anfängen 1946 bis zum gegenwärtigen Sanierungsstand dokumentiert. Die Ausstellung gibt Einblick in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Wismutkumpel. Gezeigt werden unter anderem Arbeitsgeräte und Fotos, die Arbeit der Grubenwehr wird vorgestellt, es gibt Bergbaumodelle zu bestaunen, und eine kleine Gemäldegalerie präsentiert Ausschnitte aus der während der DDR aufgebauten Kunstsammlung der Wismut AG. Eine Maschinenparkausstellung im Außengelände, Mannschaftswagen und eine Sammlung von Mineralien zur Lagerstätte Schlema/Hartenstein ergänzen die Präsentation. Außerdem wird der Weg vom Uran zur Atombombe anhand zahlreicher Anschauungsobjekte erläutert.

Museumsbahnhof Großvoigtsberg

Die Zellwaldbahn zwischen Nossen und Freiberg führt vorbei am Kloster Altzella. Das älteste und über Jahrhunderte bedeutendste Zisterzienserkloster Mitteldeutschlands war auch fast 200 Jahre…
Museumsbahnhof Großvoigtsberg




Die Zellwaldbahn zwischen Nossen und Freiberg führt vorbei am Kloster Altzella. Das älteste und über Jahrhunderte bedeutendste Zisterzienserkloster Mitteldeutschlands war auch fast 200 Jahre Erbbegräbnisstätte der sächsischen Fürsten.

Die Geschichte der Zellwaldbahn reicht zurück bis in Zeit der privaten Leipzig-Dresdener-Eisenbahn Compagnie. Als Teil der wichtigen Nord-Süd-Verbindung von Leipzig nach Böhmen wurde die Bahn 1873 eröffnet. Über viele Jahre war die Bahnstrecke ein wichtiger Bestandteil des Bahnnetzes in Sachsen, wobei nach dem Zweiten Weltkrieg die Bedeutung immer weiter abnahm.

Die Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit den 1990er Jahren erfolgreich bemüht, die Eisenbahnstrecke für Bahnfahrten zu erhalten. Zur Geschichte der Bahn und zur Geschichte und Entwicklung der Eisenbahnsicherungstechnik haben die Eisenbahnfreunde im Museumsbahnhof Großvoigtsberg ein kleines aber feines Museum aufgebaut, das nach Voranmeldung und an den Fahrtagen zu besichtigen ist. Von den Mitgliedern des Vereins werden auch die Sonderfahrten auf der Zellwaldbahn gemeinsam mit der IG Dampflok Nossen organisiert.

Der Förderverein Zellwaldbahn e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Museumsbahnhof Markersdorf-Taura

Vom 'Sächsischen Manchester' aus verbreitete sich die Industrialisierung auch ins Chemnitzer Umland. Besonders an den Flussläufen entstanden Manufakturen und Betriebe. Im Chemnitztal fanden zahlreiche…
Museumsbahnhof Markersdorf-Taura




Vom 'Sächsischen Manchester' aus verbreitete sich die Industrialisierung auch ins Chemnitzer Umland. Besonders an den Flussläufen entstanden Manufakturen und Betriebe. Im Chemnitztal fanden zahlreiche Industrielle ihr Auskommen. Gemeinsam kämpften sie für eine Eisenbahnanbindung, die schließlich als teuerste Nebenbahn Sachsens auch gebaut wurde. Große Verdienste erlangte dabei Gustav Friedrich Großer, der in Markersdorf Schreibmaschinen produzierte und in dessen Villa man heute gediegen tafeln kann. Eine fünfzigprozentige Überschreitung der Baukosten bedingte seinerzeit den Rücktritt des Finanzministers des Königreiches Sachsen - Werner von Watzdorf. Die Einweihung der Strecke am 30. Juni 1902 stand unter keinem guten Stern. König Albert verstarb elf Tage vor der Eröffnung. In ganz Sachsen herrschte Staatstrauer, als die Chemnitztaler ihre Eisenbahn feierten. Im Zweiten Weltkrieg wurde zeitweilig das riesige Eisenbahngeschütz 'Dora', welches in Oberlichtenau stationiert war, in den beiden Tunneln der Strecke vor den Bombern versteckt. Das bekannte Waschmittel FEWA, das Spülmittel Fit und der Weichspüler Avistat wurden in den an die Strecke angeschlossenen Fabriken vor, im sowie auch nach dem Krieg in der DDR produziert und verfrachtet. Unterwäsche aus den Chemnitztaler Textilfabriken verlud man für die westdeutschen Versandhändler in versiegelte Waggons und fuhr sie als Devisenbringer durch den 'Eisernen Vorhang'. Nach der Wende knipste man in den Betrieben die Lichter aus und versetzte damit auch der Chemnitztaleisenbahn den Todesstoß. Das romantischste Stück der Strecke durch das Schweizerthal kann heute mit dem Aussichtswagen der Museumsbahn erfahren werden. Der urige Schienentraktor 'Paul' entführt Sie in die bezaubernde Natur. Steigen Sie ein und erleben Sie Geschichte und Geschichten mitten im Herzen Sachsens!

Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen

Die Tradition des Instrumentenbaus im 'Vogtländischen Musikwinkel' währt nun schon über 350 Jahre. Anschaulich dargestellt kann man dies im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen nachvollziehen. 1883…
Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen




Die Tradition des Instrumentenbaus im 'Vogtländischen Musikwinkel' währt nun schon über 350 Jahre. Anschaulich dargestellt kann man dies im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen nachvollziehen. 1883 durch Paul Apian-Bennewitz gegründet und mit großem Eifer stetig erweitert, umfasst die Sammlung heute zirka 3.200 Musikinstrumente. Neben vogtländischen Instrumenten finden sich auch über 250 Exponate ferner Kontinente.

Nicht nur bei Touristen beliebt ist das Museum bis heute auch ein gern genutzter Anlaufpunkt für Fachleute und Wissenschaftler. Seit 1942 ist die immer umfangreicher werdende Sammlung im 'Paulus-Schlössel', einem 1784 gebauten spätbarocken Bürgerhaus, zu Hause.

Im Hauptgebäude befinden sich, nach Instrumentengattung ausgestellt, die europäischen Musikinstrumente und im Nebenflügel des Gebäudes sind die außereuropäischen zu bewundern. Neben der Entwicklung der einzelnen Instrumentengattungen gibt es auch einige Kuriositäten zu bestaunen.

Erweitert wird die Sammlung durch das Gerber-Hans-Haus, welches neben dem Tourismusbüro der Stadt original erhaltene Werkstätten Markneukirchner Instrumentenmachermeister und ein historisches Handelskontor, sowie die größte Geige der Welt und eine Riesentuba beherbergt. Regelmäßig finden Sonderausstellungen statt. Ein Weltmusik-Garten rundet das Angebot mit allerhand Instrumenten zum selber ausprobieren ab.

Der Verein der Freunde und Förderer des Museums e. V. gab bereits mehrere CDs mit Aufnahmen von Museumsinstrumenten und umfangreiche Fachbücher heraus.

 

Musikinstrumentenbau im Vogtland

Der vogtländische Musikinstrumentenbau ist im Spannungsfeld von Heimatgeschichte, Familien- bzw. Unternehmensgeschichte und wissenschaftlicher Herangehensweise zu begreifen. Dabei sollte die regionale…
Musikinstrumentenbau im Vogtland




Der vogtländische Musikinstrumentenbau ist im Spannungsfeld von Heimatgeschichte, Familien- bzw. Unternehmensgeschichte und wissenschaftlicher Herangehensweise zu begreifen. Dabei sollte die regionale Gewerbegeschichte in einem Beziehungsgefüge zur allgemeinen Geschichte, zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie zur Musikgeschichte, speziell zur Entwicklung und Nutzung des Instrumentariums, verstanden werden.

Im Rahmen des Generalthemas werden Untersuchungen durchgeführt zur Geschichte einzelner Herstellungszweige (z. B. Blasinstrumentenbau, Geigenbau), zu einzelnen Entwicklungsabschnitten (Verlagssystem, Weltwirtschaftskrise), zur Genealogie (Hersteller- und Händlerfamilien). Hierzu entstehen Publikationen; Konferenzbeiträge und Vorträge sind möglich.

Dabei wird die Geschichte des Musikinstrumentenbaus als eine Teildisziplin der Musikinstrumentenkunde verstanden, die sich neben bestimmten Instrumenten oder Meistern auch einzelnen Regionen und Schulen widmet, im konkreten Falle dem Vogtland als einem Teil sächsischer Gewerbekultur und -tradition.

Eine wesentliche Säule der Forschungen sind Kooperationen mit dem Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen und dem Studiengang Musikinstrumentenbau Markneukirchen der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Entscheidend sind ferner Kontakte zu gegenwärtigen Herstellern und ausübenden Musikern im Vogtland, mit denen das Kontinuum der untersuchten Historie greifbar wird.

Neudorfer Suppenmuseum

Neudorf ist im 'Oberen Erzgebirge' weit und breit als Suppendorf bekannt. Liebevoll wird die Suppe als 'Mutter aller Speisen' bezeichnet. Suppenterrinen, Teller, Löffel, Tassen, Kochbücher und alles,…
Neudorfer Suppenmuseum




Neudorf ist im 'Oberen Erzgebirge' weit und breit als Suppendorf bekannt. Liebevoll wird die Suppe als 'Mutter aller Speisen' bezeichnet. Suppenterrinen, Teller, Löffel, Tassen, Kochbücher und alles, was zur Suppe gehört, finden in der Ausstellung Platz und werden anhand von Texten und Bildern näher erläutert. Gewürzt wird alles mit kleinen Anekdoten und Episoden aus den verschiedenen Suppenepochen. Auch die 'suppenländischen' Traditionen, wie Suppenkochwettbewerb (Verkostung) und Suppentopfziehen, werden vorgestellt.

Nowa Strumpffabriken

Die im Stile der klassischen Moderne errichtete Strumpffabrik spiegelt die Anfang des 20. Jahrhunderts prosperierende sächsische Wirkindustrie und die Offenheit vieler Unternehmer für moderne…
Nowa Strumpffabriken




Die im Stile der klassischen Moderne errichtete Strumpffabrik spiegelt die Anfang des 20. Jahrhunderts prosperierende sächsische Wirkindustrie und die Offenheit vieler Unternehmer für moderne Architekturauffassungen wider. Sie ist außerdem ein Beispiel für die Nutzung historischer Industriebauten in der Gegenwart.

Die Nowa Strumpffabrik AG war eine Tochter der Norddeutschen Wollkämmerei & Kammgarnspinnerei  AG (Nordwolle). Der in Delmenhorst ansässige Konzern galt als eines der weltgrößten Textilunternehmen. Dessen Konkurs 1929 war dann auch Auslöser für die deutsche Bankenkrise 1929/30. Die Bernsdorfer Fabrik überstand den Konkurs des Mutterunternehmens unbeschadet, stellte zunächst in träuhänderischer Verwaltung weiter Damenstrümpfe her und ging dann 1941 in den Besitz des früheren Aktionärs Horst Pfotenhauer über. Nach dem Freitod des 62jährigen Unternehmers aufgrund politischer Verfolgung und Mißhandlung im Jahr 1948 wurde das Unternehmen verstaatlicht. Bis 1992 wurden hier Damenstrümpfe hergestellt, ab 1986 auch Feinstrumpfhosen.

Nach Stillegung der Produktion erwarb der Unternehmer Gotthard Tröger im Jahr 1994 die Immobilie. Die Fabrik wurde denkmalgerecht saniert und erhielt einige Erweiterungsbauten. Hervorhebenswert sind die zwei aus der Bauzeit stammenden lebensgroßen Plastiken aus Rochlitzer Porphyr im Torbereich, die die Gewinnung der Textilfaserrohstoffe allegorisieren.

 

Nudelmuseum

Das Nudelcenter Riesa bietet eine einzigartige Erlebniswelt aus Nudelmuseum, Gläserner Produktion, Restaurant, Nudelkontor und Kochstudio. Auf der Erlebnistour durch die 'Welt der Nudel' werden die…
Nudelmuseum




Das Nudelcenter Riesa bietet eine einzigartige Erlebniswelt aus Nudelmuseum, Gläserner Produktion, Restaurant, Nudelkontor und Kochstudio.

Auf der Erlebnistour durch die 'Welt der Nudel' werden die Geschichte der Nudel und die Entwicklung der Teigwarenproduktion bis hin zur Herstellung der Nudeln heute, mithilfe modernster Technik, nacherlebt. In der Gläsernen Produktion (Präsentationsfilm mit anschließendem Werksrundgang) erfährt der Besucher, wie Spaghetti & Co. hergestellt und verpackt werden. Im Nudelmuseum leben die letzten 100 Jahre durch historische Aufnahmen, alte Maschinen, historische Werbeplakate und ehemaliges Inventar auf. In den Vitrinen sind das heutige Sortiment sowie Produkte aus der Zeit vor 1930 und der DDR zu sehen. Die vielfältigen Sortimente im Nudelkontor lassen die Herzen aller Nudelfans höher schlagen! Im Restaurant 'Makkaroni', bei schönem Wetter auf der Terrasse, gibt es Nudelgerichte a la carte von herzhaft bis süß. Im Kochstudio Riesa werden regelmäßig Kochveranstaltungen zu verschiedensten Themen für Groß und Klein angeboten.

Obermühle Görlitz

Die Obermühle in Görlitz ist ein industriekultureller Erlebnisort der besonderen Art. Seit 1305 ist hier die Nutzung der Wasserkraft belegt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Areal um den…
Obermühle Görlitz




Die Obermühle in Görlitz ist ein industriekultureller Erlebnisort der besonderen Art. Seit 1305 ist hier die Nutzung der Wasserkraft belegt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Areal um den Mühlgraben und das Wehr zu einem bedeutenden Mühlenstandort. Neben der Getreidemühle wurden mit der Wasserkraft der Neiße eine Walk- und Papiermühle sowie ein Kupferhammer angetrieben. Die 1830 errichteten massiven Gebäude ersetzten traditionelle Holzgebäude und wurden im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts erweitert.

1994 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und das historisch bedeutsame Ensemble von einem Ort der Arbeit in einen der Erholung umgestaltet. Eine Pension am Neiße-Radweg und eine Gaststätte laden zum Verweilen ein. Mit Blick auf das Eisenbahnviadukt und die Neiße können Sie zwischen Industriekultur und Natur hausgebrautes Bier aus der östlichsten Brauerei Deutschlands genießen.

Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik Yenidze

Der als Zigarettenfabrik errichtete Bau war Teil der Markenwerbung des Unternehmens. Die Fassade des modernen Stahlbetonskelettbaus, seine markante Kuppel und der als Minarett getarnte Schornstein…
Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik Yenidze




Der als Zigarettenfabrik errichtete Bau war Teil der Markenwerbung des Unternehmens. Die Fassade des modernen Stahlbetonskelettbaus, seine markante Kuppel und der als Minarett getarnte Schornstein wurden nach dem Vorbild osmanischer Bauten gestaltet. Auf den ersten Blick ist daher die Fabrik dahinter nicht zu erkennen.

Der Name Yenidze verweist auf den nordgriechischen Ort, aus dem das Unternehmen seinen Tabak importierte. 1924 wurde das Unternehmen an den Tabakkonzern Reemtsma verkauft. Trotz starker Kriegszerstörungen wurde am Ort bis 1953 produziert, anschlließend wurde die Räume als Lager genutzt, 1976 bis 1990 hatte der VEB Tabakkontor, die Verwaltung des staatlichen Tabakhandels der DDR, hier seinen Sitz.

Seit 1980 ist die "Tabakmoschee" anerkanntes Baudenkmal. 1995 bis 1997 wurde sie saniert und zum Bürogebäude umgebaut. Im Dach- und Kuppelbereich wurde ein Restaurant eingerichtet, so ist dieser einzigartige Bau für die Öffentlichkeit zugänglich.

OSRAM GmbH

Im Westen der Stadt befindet sich mit dem TELUX-Altwerk der größte ehemalige Standort zur Glasproduktion in Weißwasser/O.L. Durch seine Flächigkeit und die bewegte Schornsteinsilhouette prägt das…
OSRAM GmbH




Im Westen der Stadt befindet sich mit dem TELUX-Altwerk der größte ehemalige Standort zur Glasproduktion in Weißwasser/O.L. Durch seine Flächigkeit und die bewegte Schornsteinsilhouette prägt das 75.000 m² große Gelände deutlich das Ortsbild. Durch die verschiedenen Bauten aus einem Zeitraum von fast 100 Jahren stetiger Erweiterung und das teilweise noch vorhandene Interieur der Glasproduktion stellt die TELUX ein authentisches Zeugnis der traditionsreichen Glasherstellung Weißwassers dar. 

Gegründet wurden die TELUX-Werke Ende des 19. Jahrhunderts von Joseph Schweig. Am 12.07.1899 wurde der erste Ofen zur Glasschmelze in Betrieb genommen. Schnell entwickelte sich das Werk zu einem bedeutenden Unternehmen innerhalb der Stadt und der Glasproduktion. Bereits nach zehn Jahren arbeiteten über 900 Mitarbeiter an zehn Glasschmelzöfen. Mit der Gründung der OSRAM GmbH und dem Zukauf der Tschöpelner Werke und der Tschernitzer Kohlengruben entwickelte sich das Unternehmen zum weltweit bedeutendsten Kolben- und Röhrenproduzenten. 

In einem kleinen Werksteil wird die Glasproduktion weitergeführt und auch heute noch Spezialrohstoffgemische gefertigt. Große Teile der Gebäudesubstanz befinden sich in einem soliden Zustand. Der überwiegende Teil der Gebäude ist heute als Büro- und Lagerräume vermietet, wobei der Großteil der Büros von Behörden und Ämtern genutzt wird. Aktuell ist auch ein wachsender Zuspruch bei Kultur- und Kunstschaffenden zu verzeichnen. Eine mittlerweile bekannte und etablierte Institution auf dem Gelände des TELUX-Altwerks ist das „Soziokulturelle Zentrum TELUX“. Neben Jugend- und Jugendsozialarbeit wird hier ein breites soziokulturelles Angebot für die Weißwasseraner Bevölkerung geboten. Einer der zentralen Austragungsorte ist hierbei die „Hafenstube“ (Herkunft vom „Glashafen“, der Teil des Schmelzofens ist), welche gleichermaßen als Kultur-Café und Bar fungiert. Das Angebot der hier stattfindenden Veranstaltungen ist breit, von Livemusik über Kabarett bis hin zu Poetry Slam und Kneipenquiz. Zusätzlich kann die „Hafenstube“ auch individuell für Veranstaltungen angemietet werden. 

Parkeisenbahn Auensee

Die Parkeisenbahn ist eine Miniaturbahn mit einer Spurweite von 381 mm. Auf ihrem Rundkurs über Wiesen und durch Wald um den idyllischen Auensee legt sie eine Strecke von 1,9 km zurück. Der See…
Parkeisenbahn Auensee




Die Parkeisenbahn ist eine Miniaturbahn mit einer Spurweite von 381 mm. Auf ihrem Rundkurs über Wiesen und durch Wald um den idyllischen Auensee legt sie eine Strecke von 1,9 km zurück. Der See entstand im Jahr 1909 aus einer Kiesgrube, die Material für den Bau des Leipziger Hauptbahnhofes lieferte.

Die Bahn wird vom Verein Parkeisenbahn Auensee e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig betrieben. Der Fahrbetrieb wird seit der Gründung 1951 von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit durchgeführt.

Die Parkeisenbahn ist mehr als eine touristische Einrichtung. In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG (DB) betreibt der Verein eine aktive Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche lernen hier den Eisenbahnbetrieb im Kleinen und beim Kooperationspartner DB im Großen kennen.

Perlmutter- und Heimatmuseum Adorf

Im einzigen noch erhaltenen Stadttor des Vogtlandes befinden sich heute zwei äußerst interessante Ausstellungen. In diesem Heimatmuseum erfährt man einerseits viel Wissenswertes zur Geschichte der…
Perlmutter- und Heimatmuseum Adorf




Im einzigen noch erhaltenen Stadttor des Vogtlandes befinden sich heute zwei äußerst interessante Ausstellungen. In diesem Heimatmuseum erfährt man einerseits viel Wissenswertes zur Geschichte der über 725-jährigen Stadt Adorf. Zum anderen gibt Deutschlands umfangreichste Sammlung zum Thema „Perlmutter“ einen faszinierenden Einblick in den Zusammenhang zwischen dem Naturrohstoff und dem kunsthandwerklichen Geschick der Muschler. Adorf galt einst als Zentrum der deutschen Perlmutterwarenherstellung. Die drei Säulen der Exposition Biologie und Schutz der Flussperlmuschel, sächsische Perlenfischerei und Perlmutterwarenherstellung vermitteln viel Wissenswertes und Interessantes zu einem Thema, das man so in einem Mittelgebirge überhaupt nicht vermutet und eine lange und bedeutende Tradition in Sachsen besaß.

Zum Museum gehören zudem die beiden Ausstellungen „Miniaturschauanlage Klein- Vogtland“ und Botanischer Garten, die in einem idyllisch am Waldrand sich befindenden Ausstellungskomplex zusammengefasst sind und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region mittels detailgetreuer Modelle sowie die Pflanzenvielfalt der Hochgebirge aus aller Welt präsentieren.

 

Pfefferkuchenmuseum Pulsnitz

Frische Pfefferkuchen das ganze Jahr gibt es nur in Pulsnitz. In der Pfefferkuchenstadt sind noch acht Handwerksbetriebe und eine GmbH tätig. Die Tradition geht dabei bis auf das Jahr 1558 zurück.…
Pfefferkuchenmuseum Pulsnitz




Frische Pfefferkuchen das ganze Jahr gibt es nur in Pulsnitz. In der Pfefferkuchenstadt sind noch acht Handwerksbetriebe und eine GmbH tätig. Die Tradition geht dabei bis auf das Jahr 1558 zurück. Mehr darüber erfährt man im Pfefferkuchenmuseum. Es vermittelt die Atmosphäre einer Pfefferküchlerei um 1900. Maschinen, Ausstechformen, Model, Riechboxen, nostalgische Blechdosen und weitere Raritäten veranschaulichen das lebhafte Handwerk. Neben der Schauwerkstatt können Besucher selbst Pfefferkuchen backen und verzieren. Führungen und Verkostungen sind nach Voranmeldung möglich.

Pferdegöpel Johanngeorgenstadt

Pferdegöpel dienten im erzgebirgischen Bergbau der maschinellen Förderung von Erz und Gestein. In der 1654 gegründeten Bergstadt Johanngeorgenstadt wurden zwischen 1721 und 1806 drei solcher…
Pferdegöpel Johanngeorgenstadt




Pferdegöpel dienten im erzgebirgischen Bergbau der maschinellen Förderung von Erz und Gestein. In der 1654 gegründeten Bergstadt Johanngeorgenstadt wurden zwischen 1721 und 1806 drei solcher Förderanlagen erbaut.

In dem 1798 errichteten Pferdegöpel der 'Neu Leipziger Fundgrube' - einem hölzernen, schindelgedeckten Bau - zogen noch bis 1915 zwei Pferde Erz und Gestein aus 140 Metern Tiefe. Nach einer Restaurierung im Jahr 1921 diente er als Technisches Denkmal. 1948 musste er dem Uranerzbergbau der WISMUT weichen. In den Jahren 1992/93 erfolgte der originalgetreue Wiederaufbau.

Pferdegöpel Rudolphschacht

Die Gründung der Stadt Marienberg geht zurück auf den Bergbau, dessen Traditionen und Bräuche das Erzgebirge zu einer unverwechselbaren Kulturlandschaft prägten. Mit der originalgetreuen…
Pferdegöpel Rudolphschacht




Die Gründung der Stadt Marienberg geht zurück auf den Bergbau, dessen Traditionen und Bräuche das Erzgebirge zu einer unverwechselbaren Kulturlandschaft prägten. Mit der originalgetreuen Wiedererrichtung des historischen Pferdegöpels, der von 1838 bis 1877 auf dem Rudolphschacht in Betrieb war, wird ein Stück Marienberger Bergbaugeschichte lebendig.

In regelmäßig stattfindenden Führungen lernt der Besucher Aufbau und Arbeitsweise der von Pferden betriebenen Förderanlage mit Treibehaus und Scheidebank kennen. Mutige haben die Möglichkeit im Rahmen einer Untertageführung bis in 20 Metern Tiefe in den Rudolphschacht hinabzusteigen. Zu besonderen Anlässen wird in der auf dem Schachtgelände errichteten Bergschmiede mit historischen Maschinen aus den 1930er Jahren das Schmiedefeuer entfacht. In Ergänzung zur Präsentation der Stadtgeschichte im Bergmagazin befinden sich im Besucherzentrum des Göpels eine Ausstellung zum Thema 'Bergbau im Marienberger Revier' sowie ein mechanisches Bergwerksmodell des Volkskünstlers Kurt Meier.

Das historische Ambiente der Anlage lädt zudem zu vielseitigen Veranstaltungen, wie z. B. den beliebten Mettenschichten in der Vorweihnachtszeit, ein.

Phänomen-Werke Zittau

In diesem bedeutenden Baukomplex hatte einst der bedeutendste Fahrzeughersteller der Lausitz seinen Sitz. Der Fahrzeugpionier Gustav Hiller gegründete 1888 die Phänomen-Werke und stellte zunächst…
Phänomen-Werke Zittau




In diesem bedeutenden Baukomplex hatte einst der bedeutendste Fahrzeughersteller der Lausitz seinen Sitz.

Der Fahrzeugpionier Gustav Hiller gegründete 1888 die Phänomen-Werke und stellte zunächst Fahrräder her. 1890 zog Hiller mit seinem Unternehmen in das Gebäude der ein Jahr zuvor erbauten Telegraphenbauanstalt Müller & Preußger in der Eisenbahnstraße 1. 1898 übernahm er die Gebäude vollständig und baute sie zur Fahrradfabrik aus. Das Hauptgebäude wurde 1901 aufgestockt, 1911/12 wurde es um den Shedbau für die Automobilproduktion erweitert.

Nach einem Brand errichtete der Chemnitzer Architekt Erich Basarke einen neuen Hochbau für die Fahrrad- und Motorradproduktion. Der viergeschossige Bau ist im Reformstil gestaltet. Spätere Erweiterungsbauten sind hingegen dem Neuen Bauen verpflichtet: das Montagegebäude (1935), der neue Shedbau (1936/37) und der Kopfbau an der Marschnerstraße (1942).

Die bis 1990 zur Fahrzeugherstellung, ab 1956 als VEB ROBUR, genutzte Fabrik befindet sich heute in Privatbesitz und ist stark gefährdet.

Photographiedepot

Die im PHOTOGRAPHIEDEPOT versammelten Aufnahmen zeigen architektonische, landschaftliche und industrielle Zeugnisse des Umbruchs in Mitteleuropa; an ihnen kann Geschichte hergeleitet wie Zukunft…
Photographiedepot




Die im PHOTOGRAPHIEDEPOT versammelten Aufnahmen zeigen architektonische, landschaftliche und industrielle Zeugnisse des Umbruchs in Mitteleuropa; an ihnen kann Geschichte hergeleitet wie Zukunft begründet werden. Depot ist ein Ort, an dem etwas abgelegt wird. Das Deponierte ist damit vorläufig aus dem Verkehr gezogen, kann aber jederzeit wieder eingesetzt werden. Vom Archiv unterscheidet sich das Depot durch die kürzere Verweildauer des Gelagerten. Beides sind Zwischenlager; erst die Deponie markiert Endgültiges. Ein Photographiedepot hat gegenüber dem Oberbegriff Bildarchiv einen anderen Zeitbezug: die gesammelten Bilder sind als Maßstab der täglich neu entstehenden Aufnahmen ständig präsent. Jedes Photo ist ein Dokument; dokumentarisch wird es durch die Intention des Photographen wie durch den Gebrauch der Vermittler und Betrachter.

Die im PHOTOGRAPHIEDEPOT versammelten Aufnahmen zeigen architektonische, landschaftliche und industrielle Zeugnisse des Umbruchs in Mitteleuropa; an ihnen kann Geschichte hergeleitet wie Zukunft begründet werden. (Rolf Sachsse, April 1994)

Der Photograph agiert so als als Industriearchäologe und Archivar. Er lokalisert Orte der Industriegeschichte, bedrohte und transformierte Orte. Er archiviert und dokumentiert sie.

Pittlerwerke

Die Pittler Maschinenfabrik wurden 1889 als Werkzeugfabrik erbaut und hat eine spannende Historie, von der Zeit der Industrialisierung, über die Vorkriegsjahre und die Zeit während des 2. Weltkrieges,…
Pittlerwerke




Die Pittler Maschinenfabrik wurden 1889 als Werkzeugfabrik erbaut und hat eine spannende Historie, von der Zeit der Industrialisierung, über die Vorkriegsjahre und die Zeit während des 2. Weltkrieges, hinzu der Enteignung und der Neueingliederung in die DDR Wirtschaft bis zum Umbruch nach der Wende und dem anschließenden Verfall. Die Pittlerwerke stecken hierbei technologisch sowie architektonisch voller revolutionärer Besonderheiten und versprühen noch heute den rauen Charme der Industrialisierung. In den letzten zwei Jahren regte sich erneut Leben in den Pittlerwerken: die großangelegte Kunstausstellung Monumenta setzte 2018 den Startpunkt für die "Wiederbelebung" des Industriegeländes. Auch in Zukunft sollen die Pittlerwerke kulturell bespielt und durch neue Nutzungskonzepte wiederbelebt werden. Im Jahr 2020 werden die Pittlerwerke die alten Tore öffnen und laden zu vielzähligen kulturellen Veranstaltungen ein.

 

Plauener Spitzenmuseum

Faszinierende Schönheit und beeindruckende Eleganz in architektonisch kostbaren Ausstellungsräumen zeigt das Plauener Spitzenmuseum, das seit Juni 1984 im Alten Rathaus zu Plauen sein Domizil hat.…
Plauener Spitzenmuseum




Faszinierende Schönheit und beeindruckende Eleganz in architektonisch kostbaren Ausstellungsräumen zeigt das Plauener Spitzenmuseum, das seit Juni 1984 im Alten Rathaus zu Plauen sein Domizil hat. Hier wird ausgestellt und Wissenswertes vermittelt, was Plauener Spitze zu Weltruf führte und die Vogtlandmetropole international bekannt machte. Wertvolle Exponate vermitteln optisch eindrucksvoll die Beziehungen der Stadt zu einem ihrer bedeutendsten Industriezweige.

Historische Funde aus dem Altertum belegen, dass die Spitze so alt ist wie die Mode selbst. Ihren Siegeszug durch Europa trat sie im 16. Jahrhundert aus Italien an, seinerzeit als Blüte der Renaissance-Kunst. 1856 wurden in Plauen die ersten beiden Handstickmaschinen aufgestellt, 1872 arbeiteten in 231 Betrieben über 900 dieser Maschinen. Im Vogtland nahm die Stickereiindustrie eine rasante Entwicklung. Diese wurde besonders dadurch gefördert, dass dem Prokuristen der Firma F. A. Mammen u. Co., Theodor Bickel, gemeinsam mit dem Stickmeister Klaus und dem Zeichner Tröger 1880 die Entwicklung der Tüllspitze gelang, die in Frankreich als 'Dentelles de Sax' erfolgreich eingeführt werden konnte. Zur Weltausstellung 1900 in Paris erhielt die Plauener Spitze den Grand Prix. Die Vogtlandstadt wuchs binnen kurzer Zeit zu einem international bekannten Zentrum der Stickerei und wurde 1904 Großstadt.

Zu den vielen Kostbarkeiten der ständigen Ausstellung gehören u. a. eine Pantografenstickmaschine (Baujahr 1910), ein Mehrkopfstickautomat (Baujahr 1932), Nadel-(Hand-)Spitzen (1880), Batist-, Tüll-, Ätzspitzen und Applikationen für Plains, Kragen, Decken und Accessoires von 1880 bis heute sowie Gardinen, Fest- und Brautkleider von 1910 bis zur Gegenwart. Eine mehrmals im Jahr wechselnde Sonderausstellung zeigt aktuelle Spitzen und Stickereien aus Kollektionen führender heimischer Produzenten der Marke Plauener Spitze®.

Porzellansammlung

Affen und Löwen, ein Adler und ein Pfau, sogar ein »Bologneser Hündchen« haben sich eingefunden: Der Saal mit Meissener Porzellantieren ist eine Attraktion in der Porzellansammlung. Die Dresdner…
Porzellansammlung




Affen und Löwen, ein Adler und ein Pfau, sogar ein »Bologneser Hündchen« haben sich eingefunden: Der Saal mit Meissener Porzellantieren ist eine Attraktion in der Porzellansammlung. Die Dresdner Sammlung ist die qualitätsvollste und zugleich umfangreichste keramische Spezialsammlung der Welt, nicht zuletzt wegen ihrer herausragenden Bestände frühen Meissener Porzellans sowie ostasiatischer Porzellane des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. August der Starke (1670-1733) war süchtig nach Porzellan. Seiner 'maladie de porcelaine', wie er selbst seine Sucht nach dem 'weißen Gold' bezeichnete, verdankt Dresden diese einzigartige Sammlung. In der herrlichen Innenarchitektur des Zwingers, immer mit Blick auf die barocke Kulisse des Zwingerhofes, werden heute die schönsten der 20.000 erhaltenen Stücke präsentiert. Der Bogen der ausgestellten Porzellane spannt sich von Zeugnissen der chinesischen Ming-Periode über die reichen Bestände aus der Regierungszeit des Kaisers Kangxi (1662–1722) bis hin zu japanischen Imari- und Kakiemon-Porzellanen des frühen 17. und 18. Jahrhunderts. Auch die Entwicklung des Meissener Porzellans von der Erfindung im Jahre 1708 bis zum späten 18. Jahrhundert lässt sich in Werken höchster Kunstfertigkeit ablesen.

In den letzten Jahren schuf der international renommierte New Yorker Architekt Peter Marino die Entwürfe für die Innenausstattung der beiden Bogengalerien und des Tiersaals - teils nach der eigenen Fantasie, teils das historische Konzept des Japanischen Palais von dem Architekten Zacharias Longuelune aus dem Jahre 1735 neu interpretierend. So erwartet die Besucher beispielsweise ein opulentes Wandarrangement in der Langgalerie mit türkisfarbenem Porzellan vor purpurvioletter Wand. Dieses Ensemble war in größerer Form bereits für das Porzellanschloss – das Japanische Palais - vorgesehen. Im Tiersaal sind die Wände mit Ledertapeten nach Vorbildern des frühen 18. Jahrhunderts gestaltet - in der Mitte des Saales stehen zwei chinesisch anmutende Baldachine, zwischen ihnen ein gitterförmiger fünf Meter hoher Pavillon im chinesischen Stil, gedeckt von einem Pagodendach mit Porzellanglocken. Auf vergoldeten Wandkonsolen sitzen Vogelplastiken des Meissener Modelleurs Johann Joachim Kaendler - ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.

 

Preßnitztalbahn

Die von den Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen 1892 eröffnete Preßnitztalbahn liegt im mittleren Erzgebirge südöstlich von Annaberg-Buchholz. Entlang des für die Bahn namensgebenden Flusses…
Preßnitztalbahn




Die von den Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen 1892 eröffnete Preßnitztalbahn liegt im mittleren Erzgebirge südöstlich von Annaberg-Buchholz. Entlang des für die Bahn namensgebenden Flusses führt die Bahn heute von Steinbach bis Schmalzgrube, im weiteren Verlauf bis Jöhstadt fährt die Bahn entlang des Schwarzwassers. Doch das war nicht immer so. Ursprünglich nahm die Bahn in Wolkenstein im Zschopautal ihren Ausgang und hatte eine Länge von 24,3 Kilometern.

Wie viele andere sächsische Schmalspurbahnen musste die Bahn ab 1984 dem zunehmenden Straßenverkehr weichen und wurde auf staatliche Weisung abgebaut. Anschließend begannen einige Eisenbahnfreunde mit dem Wiederaufbau der Bahn von Jöhstadt aus. In ungezählten ehrenamtlichen Stunden wurden Gleise verlegt und der heute stattliche Fuhrpark aus oft heruntergekommenen Originalfahrzeugen neu aufgebaut. Am Endbahnhof beherbergt der restaurierte dreiständige Lokschuppen die Lokomotivschätze des Vereis, ein Stück talwärts befindet sich seit einigen Jahren die neuerrichtete Fahrzeughalle, wo die Wagen untergestellt sind.

Die Preßnitztalbahn ist heute die wohl bekannteste sächsische Museumsbahn und begrüßt das ganze Jahr über zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland. Neben der Bahnfahrt bietet sich im Tal auch der Besuch des „Andreas-Gegentrum-Stolln“ an. Bei einer Begehung wird die über 800-jährige Tradition des Bergbaus der Region wieder lebendig. Auch Wanderfreunde kommen rund um das Preßnitztal voll auf ihre Kosten.

Die Preßnitztalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Pressebüro Naumann

Das Pressebüro Naumann bietet Vorträge, Ausstellungen und Stadtteilführungen zur Industriekultur in Dresden. Über Termine, Veranstaltungen und Publikationen informieren Sie sich auf der Website des…
Pressebüro Naumann




Das Pressebüro Naumann bietet Vorträge, Ausstellungen und Stadtteilführungen zur Industriekultur in Dresden. Über Termine, Veranstaltungen und Publikationen informieren Sie sich auf der Website des Pressebüros. Stadtspaziergänge finden jeden letzten Sonntag im Monat statt.

Priesterhäuser Zwickau

Im Herzen von Zwickau gegenüber des Domes St. Marien hat ein Ensemble von vier spätmittelalterlichen Wohngebäuden die Zeiten überdauert. Originalgetreu restauriert und liebevoll eingerichtet,…
Priesterhäuser Zwickau




Im Herzen von Zwickau gegenüber des Domes St. Marien hat ein Ensemble von vier spätmittelalterlichen Wohngebäuden die Zeiten überdauert. Originalgetreu restauriert und liebevoll eingerichtet, beherbergen sie heute das Zwickauer Museum für Stadt- und Kulturgeschichte und bieten spannende Einblicke in die Lebenswelt vergangener Jahrhunderte.

progressio

Die Firma progressio – Netzwerk für Kommunikationsdesign führt in Kooperation mit der Stadt Plauen, Wirtschaftsförderung Plauen, der Handwerkskammer Chemnitz die „SCHAU AUF DESIGN“ durch. Zum dritten…
progressio




Die Firma progressio – Netzwerk für Kommunikationsdesign führt in Kooperation mit der Stadt Plauen, Wirtschaftsförderung Plauen, der Handwerkskammer Chemnitz die „SCHAU AUF DESIGN“ durch.

Zum dritten Mal zeigt die innovative Messe „SCHAU AUF DESIGN“, was das Vogtland kann. 2016 findet die Messe am 16. und 17. April statt, diesmal sind die Aussteller in den „Industriebau Plauener Gardine“ (Leuchtsmühlenweg) in Plauen eingeladen. Auf einer Fläche von über 3.000 Quadratmetern wird dem Fachpublikum aus der Kreativwirtschaft und dem weiterverarbeitendem Sektor als auch Endkunden und Interessierten ein Einblick in das kreative Potenzial der regionalen Unternehmen gewährt.

Die 3. SCHAU AUF DESIGN wird damit bereits im Jahr 2016 stattfinden, nicht wie ursprünglich von Veranstalter Uwe Fischer von der Plauener Firma progressio angekündigt, erst 2017. „Vor allem durch eine neuartige branchenübergreifende Messeorganisation konnten wir in zwei Tagen eine stattliche Besucheranzahl von fast 5000 Menschen für uns gewinnen. Daher beschlossen wir, das Format weiter zu führen und auszubauen“, sagt Uwe Fischer. „Durch die Abfragen etablierter und starker Firmen aus der Region sowie den Zuspruch bisheriger Aussteller haben wir uns für die SCHAU AUF DESIGN 2016 entschieden.“ Interessenten können sich ab sofort mit der Firma progressio in Verbindung setzen.

Das Vogtland sieht sich als Zukunftsfabrik. Ziele der Messe sind, vor allem neuartige Produkte einer breiten Öffentlichkeit zur „Schau zu stellen“ und Produkten in der Entwicklung die entscheidenden Impulse zu geben. Die Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur durch die Bündelung von Kontakten spielt dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle.

 

Hintergrund

Die SCHAU AUF DESIGN, die sich als neuer Treffpunkt innovativer Unternehmen aus Plauen, dem Vogtland und angrenzenden Regionen versteht, hat bei ihrer Premiere 2014 im IBS Industriepark Plamag auf Anhieb Aussteller und Gäste überzeugt, die 2. SCHAU AUF DESIGN fand 2015 am selben Veranstaltungsort statt. Die Resonanz auf dieses von der Plauener Stadtverwaltung, dem Deutschen Innovationszentrum für Stickerei e.V. (DIS) und der Handwerkskammer Chemnitz maßgeblich initiierte und von der Plauener Firma progressio mit viel Engagement und Kreativität organisierte Ereignis, fiel in beiden Jahre durchweg positiv aus. Bei größerer Fläche und verdoppelter Veranstaltungsdauer schaffte es die SCHAU AUF DESIGN 2015, an zwei Veranstaltungstagen mit 4500 auch doppelt so viele Besucher anzuziehen.

Es geht um die nachhaltige, branchenübergreifende Stärkung der Wirtschaft – und damit auch um ein tief verankertes Argument für die Politik, regionale Interessen durchsetzen und konzentrierte Unterstützung einwerben zu können.

Ziele der SCHAU AUF DESIGN

- Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur

- Unterstützung bei der Entwicklung innovativer Produkte durch Social-Networking

- Moderne, innovative Messegestaltung mit Ausstrahlungskraft für hohe Kunden- und Unternehmerzufriedenheit

- Vernetzung der regionalen Unternehmen zum Wissenstransfer

- Technik trifft auf Design: Präsentation regionaler Produzenten und Designer

- Bindung von Fachkompetenzen an das Vogtland

- Stärkung der Identifikation der Bewohner mit ihrer Region

Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland

In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen…
Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland




In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Aus der Arbeitsgruppe „Kultur und Tourismus“ der EMMD gründete sich die Projektgruppe „Industriekultur“ heraus. Die Projektgruppe setzt sich unter anderem aus Vereinen (Industriekultur Leipzig e.V., Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark e.V. und WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.), Städten und Landkreisen (Stadt Jena, Stadt Zeitz, Stadt Zwickau und Burgenlandkreis), Unternehmenspartnern (MIBRAG Industrie Tours Sachsen-Anhalt und Besucherbetreuung, LMBV mbH und Ferropolis GmbH), Hochschulen (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusammen.

Eines der wichtigsten Arbeitsziele ist eine in den drei mitteldeutschen Ländern aufeinander abgestimmte Industriekultur-Strategie. Dafür sollen Empfehlungen für die jeweiligen Landesregierungen erarbeitet werden. Die Projektgruppe steht einer Zusammenarbeit mit weiteren interessierten Akteuren im Bereich der Industriekultur offen gegenüber.

Pumpspeicherwerk Niederwartha

Das vor den Toren Dresdens gelegene Pumpspeicherwerk gilt als erstes seiner Art. Die großtechnische Umsetzung dieser Form von Energiespeicherung erfolgte 1929, als Teile des Werkes in Betrieb gingen.…
Pumpspeicherwerk Niederwartha




Das vor den Toren Dresdens gelegene Pumpspeicherwerk gilt als erstes seiner Art. Die großtechnische Umsetzung dieser Form von Energiespeicherung erfolgte 1929, als Teile des Werkes in Betrieb gingen.

Im seit 1923 aufgebauten in Sachsen zwischen den Braunkohlekraftwerken Hirschfelde und Böhlen von Verbundsystem konnte hier überschüssige Energie gespeichert und bei Bedarf wieder ins Netz gespeist werden. Das Werk arbeitete mit vier Francis-Turbinen, der Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterbecken beträgt 143 Meter. Das Oberbecken fasst nahezu 2.000 Millionen Kubikmeter Wasser.

Der Architekt Emil Högg, der im Raum Dresden auch einige Industriebauten entworfen hat, schuf einen Bau im Stil der Neuen Sachlichkeit, der die Modernität der Elektrizitätswirtschaft betonte. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Werk demontiert und wurde erst 1954 wieder in Betrieb genommen. 1960 wurden zwei zusätzliche Turbinen eingebaut, die Leistung stieg auf 120 Megawatt an. Seit 2001 werden nur noch zwei Maschinensätze – und diese nur in Ausnahmefällen – genutzt. 

Ringbrandofen Großtreben

Er steht fast etwas unbemerkt am Nordwest-Ende des Beilroder Ortsteiles Großtreben, im Norden des Landkreises Nordsachsen an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt – der Ringbrandofen. Aber diese…
Ringbrandofen Großtreben




Er steht fast etwas unbemerkt am Nordwest-Ende des Beilroder Ortsteiles Großtreben, im Norden des Landkreises Nordsachsen an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt – der Ringbrandofen. Aber diese Fast-Versteckposition ist seiner gar nicht würdig. Denn: Der seit 1984 als technisches Denkmal eingestufte Ofen gilt als ältester noch erhaltener seiner Bauart in der Welt.

Der im Jahr 1865 nach dem 1858er Patent des Berliner Ingenieurs Friedrich Eduard Hoffmann (1818 – 1900) errichtete Ofen war eine technische Einrichtung zum Brennen von Ziegeln aus Ton. In dem aus einem großen Kreis von zwölf Kammern bestehenden Ringbrandofen kann das Feuer unabhängig voneinander arbeiten und die in den Kammern befindlichen Rohlinge brennen. Mit diesem Prinzip der kontinuierlichen Brennung wurde die damalige Ziegel-Produktion revolutioniert. Und zudem brachte dieser zukunftsweisende Schritt eine weitere wichtige Neuerung: eine beachtliche Einsparung von Brennstoffen.

Bis 1971 war der Ofen in Betrieb; zuletzt wurden hier 1,6 Millionen Lehmziegel pro Jahr gefertigt. Aus den Großtrebener Steinen entstanden zum Beispiel Mitte der 1960er Jahre zwei Vorzeigebauten in Torgaus Eilenburger Straße: das Hochhaus und das Verwaltungsgebäude der Fernwasserversorgung.

Das heute auf einem Privatgrundstück stehende Bauwerk – der Eigentümer Andreas Klein-Heßling unterstützt das gemeinsame Projekt allumfassend und machte den Verein in einer Vereinbarung vom 1. Januar 2010 zum Miteigentümer für zunächst 50 Jahre – war in den vielen Jahren seit seiner Schließung dem Verfall preisgegeben. Damit jedoch das technische Denkmal nötig grundgesichert und saniert werden kann, kümmert sich unser „Verein zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen e.V.“ (kurz: Ostelbien-Verein) seit 2007 mit vielen Partnern um seine Erhaltung.

Für die nötige Notsicherung wurden in den vergangenen fünf Jahren Fördermittel aus Bund und Land in Höhe von rund 130.000 € ausgereicht. Den ergänzenden notwendigen Eigenanteil von mehr als 12.000 € sammelt der Ostelbien-Verein mühsam zusammen.

Mit insgesamt vier erfolgreich abgeschlossenen Bauabschnitten – fachmännisch durchgeführt durch die lokalen Firmen Pege Bauservice GmbH, Last und Dachdeckerei Petersohn, Dautzschen – ist der Fortbestand des technischen Denkmals gesichert.

Großes Ziel des Vereins ist jedoch die öffentliche Begehbarmachung mit einem Rundgang durch eine Ausstellung im Ofen. Um diese jedoch aufzubauen und kleine abschließende Restarbeiten zu verrichten sind nochmals rund 8.000 € nötig. Wir bitten um Unterstützung!

 

Spendenkonto bei der Sparkasse Leipzig

BIC: WELADE8LXXX

IBAN: DE83 8605 5592 2210 0233 38

Kontoinhaber: Verein zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen (kurz: Ostelbien-Verein)

Ringbrandofen Großtreben

Der Ziegelbrennofen in Großtreben stellt einen Meilenstein in der Entwicklung von Brennöfen dar. In Deutschland ist er der älteste noch vollständig erhaltene Ofen Hoffmannscher Bauart (Patent 1858).…
Ringbrandofen Großtreben




Der Ziegelbrennofen in Großtreben stellt einen Meilenstein in der Entwicklung von Brennöfen dar. In Deutschland ist er der älteste noch vollständig erhaltene Ofen Hoffmannscher Bauart (Patent 1858).

Jahrtausendelang wurden Ziegel mit hohem Wärmeenergie-Verbrauch in periodischen Öfen gebrannt. Mit der Erfindung des Ringofens durch den Ingenieur Friedrich Eduard Hoffmann (1818–1900) konnten Ziegel kontinuierlich gebrannt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Öfen benötigte dieser Typ nur einen Bruchteil an Brennmaterial. Bei dem angewendeten Verfahren wurden die Ziegelrohlinge durch das bis zu 1.000 °C heiße Rauchgas gebrannt. Beim Abkühlen geben die Ziegel ihre Wärmeenergie an die einströmende Verbrennungsluft ab und wärmen diese so vor. Diese Wärmetauschprozesse fanden innerhalb des kreisförmig angelegten Brennkanals im Ringofen statt. Der Brennstoff wurde während des Brandes kontinuierlich durch die Schüttlochöffnung in der Ofendecke in den (heißen) Brennkanal eingebracht, wo er sich sofort entzündet. Geheizt wurde im 19. Jahrhundert vornehmlich mit Sägespänen, Stein- und Braunkohlenbriketts. Bis zu 1,6 Millionen Ziegel wurden im Jahr gebrannt.

Der Ringbrandofen war bis 1971 in Betrieb und wurde am 30. März 1984 zum technischen Denkmal erklärt. Nach jahrelangem Verfall engagierte sich ab 2007 der Ostelbien-Verein mit verschiedenen regionalen Partnern für den Erhalt des technischen Denkmals. Zwischen 2010 und 2013 wurde der Ringbrandofen mit Fördermitteln aus Landkreis, Land und Bund sowie umfangreichen Spenden notgesichert und mit der Sanierung begonnen.

Noch sind weitere, umfangreiche Sanierungsleistungen erforderlich. Der Verein sammelt weiter Spenden für die Sanierung!

Spendenkonto: Sparkasse Leipzig BIC: WELADE8LXXX IBAN: DE83 8605 5592 2210 0233 38 Kontoinhaber: Verein zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen (kurz: Ostelbien-Verein)

Robert Götze AG

Die ehemalige Strumpffabrik ist ein Zeugnis des Aufstiegs der sächsischen Wirkwarenindustrie. Oberlungwitz war eines ihrer Zentren. Mit Entwicklung der Cottonmaschine wurden die bislang genutzten…
Robert Götze AG




Die ehemalige Strumpffabrik ist ein Zeugnis des Aufstiegs der sächsischen Wirkwarenindustrie. Oberlungwitz war eines ihrer Zentren. Mit Entwicklung der Cottonmaschine wurden die bislang genutzten handbetriebenen Kulierstühle abgelöst und die Grundlage für die fabrikmäßige Herstellung von Wirkwaren, insbesondere Strümpfen gelegt.

Das von Robert Götze 1886 gegründete Unternehmen ging diesen Weg zur Fabrik. Mit Wagner-Poltrock beauftragte der Textilunternehmer einen der wichtigsten Chemnitzer Architekten der Moderne.

Nach Verstaatlichung wurde das Unternehmen 1949 mit der benachbarten Firma Friedrich und Kurt Tauscher zusammengelegt. Auch deren 1928 errichtete Fabrik wurde von Wagner-Poltrock entworfen.

Als VEB Feinstrumpfwerke Oberlungwitz wurden hier bis 1990 Strümpfe hergestellt. Die nach der Reprivatisierung gegründete Esda & Rogo Vertriebs GmbH nutzt die Gebäude derzeit als Lager und Outlet.

Robert-Schumann-Haus Zwickau

Das Eckhaus am Hauptmarkt ist das Geburtshaus des berühmten Komponisten Robert Schumann, der am 8. Juni 1810 in Zwickau das Licht der Welt erblickte. Die Dauerausstellung im ersten Obergeschoss bietet…
Robert-Schumann-Haus Zwickau




Das Eckhaus am Hauptmarkt ist das Geburtshaus des berühmten Komponisten Robert Schumann, der am 8. Juni 1810 in Zwickau das Licht der Welt erblickte. Die Dauerausstellung im ersten Obergeschoss bietet Einblicke in das Leben und Wirken des Komponisten und seiner Gattin Clara Schumann, geb. Wieck. Das Geburtszimmer ist komplett bestückt mit Besitztümern der Eheleute Schumann. Im Foyer gibt es wechselnde Sonderausstellungen der hauseigene Konzertsaal ist Mittelpunkt des alljährlich stattfindenden Schumann-Fests. Das Schumann-Haus beherbergt zudem mit mehr als 4.000 Exemplaren die weltgrößte Sammlung an Handschriften, Tagebüchern und Autographen.

Sächsische Dampfschiffahrt

Willkommen an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt! Mit neun historischen Schaufelraddampfern, gebaut zwischen 1879 und 1929 und zwei modernen Salonschiffen gehört sie untrennbar…
Sächsische Dampfschiffahrt




Willkommen an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt! Mit neun historischen Schaufelraddampfern, gebaut zwischen 1879 und 1929 und zwei modernen Salonschiffen gehört sie untrennbar zum Stadtbild von Dresden. Die Schaufelraddampfer werden noch heute mit in Teilen originalen Dampfmaschinen betrieben und sind allesamt als technische Denkmäler geschützt. Erwähnenswert ist der Dampfer „Diesbar“ von 1884, ein Glattdeckdampfer. Dieser fährt als einziges Schiff der Flotte noch mit Kohlefeuerung. Neben dem Charme und Glanz einer längst vergangenen Epoche verbindet moderner Zeitgeist das Fahrerlebnis. Mit Streckenerklärung an Bord in Deutsch und Englisch/Russisch wird dem aktuellen Trend Rechnung getragen. Aber nicht nur „Dampfinteressierte“ kommen hier auf ihre Kosten. So steht das Erlebnis „Schiff fahren und genießen“ durch eine landschaftlich reizvolle und intakte Flusslandschaft in enger Verbindung mit der Natur. Auf beschauliche Weise erreicht man den Nationalpark Sächsische Schweiz und das Elbland. Für Kulturinteressierte bietet sich eine Fahrt in Dresden und Umgebung an.

Die Sächsische Dampfschiffahrt ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Sächsische Höhere Textilfachschule

Der im Geist der Moderne errichtete Bau vereint Sachlichkeit und Funktionalität, seine Gestaltung drückt die Ansätze der Reformbewegung vom Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Die vom Deutschen Werkbund…
Sächsische Höhere Textilfachschule




Der im Geist der Moderne errichtete Bau vereint Sachlichkeit und Funktionalität, seine Gestaltung drückt die Ansätze der Reformbewegung vom Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Die vom Deutschen Werkbund angestrebte Veredelung gewerblicher Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk wird in diesem Industrieschulbau begreifbar.

Das im Stil des Art-déco gestaltete Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz. Um den viergeschossigen Mittelbau gruppieren sich nach Norden Seitenflügel mit weiteren Unterrichtsräumen und nach Westen Fabriksäle für den praktischen Unterricht. Der moderne Fabrikbau stand Pate für die Baukonstruktion aus Eisenbeton. Die rote Putzfassade wird durch dreieckige Pfeiler gegliedert. 14 Skulpturen an der Fassade der Treppenhäuser stellen die Jahreszeiten sowie den Handel in Bezug auf das Textilgewerbe dar. Sie stammen vom Leipziger Bildhauer Johannes Göldel, der u.a. in Leipzig die Bauplastiken an der Deutschen Bücherei und am Messehaus Petershof geschaffen hat.

Die Gründung der Schule geht auf den Schulreformer Carl Bruno Weinhold (1816–1871) zurück. Mit dem Ziel der beruflichen Qualifikation der Jugend richtete der Pädagoge mit Unterstützung des ortsansässigen Unternehmers Karl Gerber in den Räumen der Sonntagsschule eine Webschule ein. Als erste Ausbildungsstätte für Textilberufe in Sachsen und Thüringen entwickelte sie sich zu einer weltweit anerkannten Institution. Nach Erweiterungen und Ausbau wurde die Schule dann 1920 in „Sächsisch Höhere Textilfachschule“ umbenannt und der 1926/27 realisierte moderne Neubau geplant. Bis zur Schließung des Standortes im Jahr 2015 wurden im Schulkomplex Textilingenieure ausgebildet.

Nach Auszug der Westsächsischen Hochschule als letzte Nutzerin steht das Ensemble derzeit zum Verkauf.

Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB)

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. Als klassische Landesbibliothek sammelt und…
Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB)




Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. Als klassische Landesbibliothek sammelt und archiviert sie umfassend Veröffentlichungen über Sachsen. Als Bibliothek der Technischen Universität Dresden trägt sie die Informationsversorgung einer forschungsstarken Volluniversität. Als Staatsbibliothek erfüllt die SLUB wichtige Koordinierungs- und Dienstleistungsfunktionen für die Bibliotheken im Freistaat Sachsen. Am Jahr der Industriekultur beteiligt sich die SLUB mit einer Ausstellung und der Digitalisierung einschlägiger Quellenbestände zur sächsischen Industriegeschichte.

Sächsische Landesgeschichte TU Dresden

Thematisch liegen die Schwerpunkte am Dresdner Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte im Augenblick zum einen auf der Erforschung der sog. Sattelzeit zwischen ca. 1770 und 1830; in diesem…
Sächsische Landesgeschichte TU Dresden




Thematisch liegen die Schwerpunkte am Dresdner Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte im Augenblick zum einen auf der Erforschung der sog. Sattelzeit zwischen ca. 1770 und 1830; in diesem Zusammenhang sind alle Mitarbeiter innerhalb des Sonderforschungsbereichs 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“, der im Sommer 2009 seine Arbeit aufnahm, in das Teilprojekt „Gemeinsinnsdiskurse und religiöse Prägung zwischen Spätaufklärung und Vormärz (ca. 1770-ca. 1848)“ eingebunden. Im Rahmen des 2008 ausgelaufenen Sonderforschungsbereichs 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ war die Sächsische Landesgeschichte mit einem Teilprojekt zur historischen Erinnerungskultur – „Das historische Jubiläum. Genese, Ordnungsleistungen und Inszenierungsgeschichte eines institutionellen Mechanismus“ – vertreten; dieser Forschungsschwerpunkt wird weiterverfolgt. Weitere wichtige Themenfelder sind die Geschichte der Aufklärung im mitteldeutschen Raum sowie die Bildungsgeschichte (Prof. Dr. Winfried Müller), Ständeforschung und Landtagsgeschichte, Adelsforschung und Konsumgeschichte (Prof. Dr. Josef Matzerath), Stadtgeschichte sowie die Geschichte der Freizeit und der Unterhaltungskultur (HD Dr. Ulrich Rosseaux).

Sächsische Landesstelle für Museumswesen

Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen vereint die Fachbereiche Industriekultur, Museumswesen und Volkskultur. Mit diesem umfassenden Ansatz ist sie zentrale Ansprechpartnerin für alle Fragen…
Sächsische Landesstelle für Museumswesen




Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen vereint die Fachbereiche Industriekultur, Museumswesen und Volkskultur. Mit diesem umfassenden Ansatz ist sie zentrale Ansprechpartnerin für alle Fragen rund ums Sammeln, Bewahren, Forschen, Dokumentieren, Ausstellen und Vermitteln. Sie fördert den ganzheitlichen Kulturgenuss – beginnend mit den konzeptionellen

Voraussetzungen über das fachgerechte Inventarisieren, Konservieren und Präsentieren bis hin zu einer attraktiven Angebotspalette kultureller Bildung und Unterhaltung.

Die Koordinierungsstelle Industriekultur in Sachsen agiert als bislang fehlendes Bindeglied zwischen den zahlreichen bereits aktiven sowie den neu hinzukommenden Akteuren im Handlungsfeld Industriekultur. Sie ist seit 1. Juli 2011 als eigenständiger

Fachbereich, neben Museumswesen und Volkskultur, in der Landesstelle für Museumswesen etabliert. Die Arbeit der Koordinierungsstelle Industriekultur ist eingebunden in entsprechende Aktivitäten des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, weiterhin des Wissenschaftlichen Beirats für Industriekultur in Sachsen und des Zweckverbandes Sächsisches

Industriemuseum, und hat folgende Aufgaben:

1. Aufbau und Koordination Netzwerk Industriekultur

2. Öffentlichkeitsarbeit für Industriekultur als Landesthema

3. Unterstützung von Pilotprojekten

Der Fachbereich Volkskultur ist zudem Konsultations- und Informationszentrum für alle Initiativen zur sächsischen

Volkskunde. Vor Ort steht eine umfangreiche Fachbibliothek mit zahlreichen wertvollen Nachlässen und Archivbeständen zur Verfügung, ergänzt durch wichtige Fachpublikationen rund ums Museumswesen und die Industriekultur.

Sächsische Staatskanzlei

Die Staatskanzlei unterstützt den Ministerpräsidenten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Rund 190 Mitarbeiter erarbeiten hier die politischen Grundlagen dafür, dass Sachsen ein weltoffenes, modernes…
Sächsische Staatskanzlei




Die Staatskanzlei unterstützt den Ministerpräsidenten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Rund 190 Mitarbeiter erarbeiten hier die politischen Grundlagen dafür, dass Sachsen ein weltoffenes, modernes und innovatives Land mitten in Europa ist.

Sächsische Webstuhlfabrik Schönherr & Seidel

Das Fabrikareal zählt zu den interessantes Orten sächsischer Industriekultur. Am Standort einer Mühle errichtete zunächst die Firma Wöhler & Lange 1799 eine der ersten Spinnmühlen der Region. 1822…
Sächsische Webstuhlfabrik Schönherr & Seidel




Das Fabrikareal zählt zu den interessantes Orten sächsischer Industriekultur. Am Standort einer Mühle errichtete zunächst die Firma Wöhler & Lange 1799 eine der ersten Spinnmühlen der Region. 1822 übernahm der Maschinefabrikant Carl Gottlieb Haubold das Gebäude und ließ erste Erweiterungsbauten errichten. Schließlich gründete im Jahr 1851 der Erfinderunternehmer Louis Ferdinand Schönherr am Standort seine Webmaschinenfabrik.

Mit wachsendem Erfolg und Entwicklung zum Großunternehmen wurden Erweiterungsbauten für alle Bereiche der Wertschöpfungskette notwendig. Die verschiedenen Um- und Erweiterungsbauten spiegeln sich in der heutigen Bausubstanz wider. Neben früher Fabrikarchitektur mit Holzkonstruktionen findet sich auch der erste Chemnitzer Stahlbetonbau im Ensemble.

Bis 1993 wurden in der Fabrik Webstühle hergestellt. Die darauffolgende Transformation dieses Ortes ist beispielhaft. Seit 1994 wird die Fabrik schrittweise saniert und umgenutzt. Es entstanden Räume für Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen, Kunst und Kultur, Gesundheit und Sport, Handel, Gastronomie und Schulungseinrichtungen. Mittlerweile arbeiten auf dem Areal über 1000 Personen.

Die zur Verfügung stehenden Mietflächen befinden sich größtenteils im Rohbau und können nach den individuellen Vorstellungen künftiger Nutzer angepasst und realisiert werden. Mieter der schönherr.fabrik profitieren von der lebendigen Vielfalt der bereits am Standort ansässigen Mieter und nutzen entstehende Synergieeffekte. Auf dem gesamten Gelände stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung, den Service und die Betreuung vor Ort übernimmt das Team der schönherr.fabrik.

In der Fabrik leben Chemnitzer und sächsische Industriekultur, Vergangenheit und Gegenwart haben hier zusammengefunden.

Sächsisches Bademuseum Bad Elster

Das »Bademuseum Bad Elster« wurde 1880 im »Alten Bad« gegründet. Es zählt zu den ersten Einrichtungen seiner Art in Westsachsen. Seit 1997 befindet sich das Museum in der ehemaligen »Salzquelle« in…
Sächsisches Bademuseum Bad Elster




Das »Bademuseum Bad Elster« wurde 1880 im »Alten Bad« gegründet. Es zählt zu den ersten Einrichtungen seiner Art in Westsachsen. Seit 1997 befindet sich das Museum in der ehemaligen »Salzquelle« in der heutigen KunstWandelhalle und wurde im April 2009 mit einer neuen Dauerausstellung als »Sächsisches Bademuseum Bad Elster« festlich wiedereröffnet. Das Museum zeigt in zwei Themenkomplexen die eindrucksvolle Entwicklung des traditionsreichsten Sächsischen Staatsbades. Die Dauerausstellung ist in zwei Themenkomplexe gegliedert, die insbesondere die Entwicklung des Badeortes »Vom Weberdorf zum Weltbad« eindrucksvoll inszenieren.

Das Themengebiet »Elsters Glanz« in der lichtdurchfluteten Rotunde zeigt die geschichtliche Dimension dieser Entwicklung im Kontext der allgemeinen europäischen Badekultur. Spielerisch und eindrucksvoll werden die Glanzzeiten des Sächsischen Staatsbades beleuchtet und interessante Geschichte(n) aus und um den berühmten Badeort erzählt: Prominente Gäste und Förderer, Architektur- und Kulturgeschichte sowie städtische Besonderheiten werden den Besuchern in einer spannenden und modernen musealen Inszenierung vermittelt, was den Besuch vor allem zu einer historischen Entdeckungsreise macht. Im Kellerbereich der Gesamtausstellung tauchen die Besucher dann in eine geheimnisvolle Wasser- und Moorwelt ein und begeben sich damit auf die Suche nach den Ursprüngen dieser eindrucksvollen Entwicklung. Neben Einblicken in die Mooraufbereitung und die Heilanwendungen werden geologische Aspekte informativ verdeutlicht und in das Thema »Wasser« mit seinen zahllosen Nutzungsdimensionen und Heilwirkungen eingetaucht. Außerdem kann der Besucher in dieser »berauschenden Unterwelt« auf individuelle Weise den gesamten geographisch-historischen Bezug der sächsisch-böhmischen Bäderregion erkunden.

 

Vor dem musealen Ausgangspunkt zeigt sich die Bedeutung des Sächsischen Staatsbades auch im ganzen Spektrum sächsischer Industriekultur:

 

Geschichte der Technik: Bad Elster war als Heilbad und gesundheitliches Kompetenzzentrum immer ein Ort des technischen Fortschritts. Von der Entwicklung des Bade- und Quellenbetriebs reicht das Themenspektrum über die Technik der Mooraufbereitung bis hin zu technischen Bauwerken wie dem ältesten Fernheizwerk Sachsens oder dem architektonisch reizvollen Königlichen Kurhaus.

 

Sozialgeschichte der Arbeit: Im Sinne der hier seit über fast 200 Jahren vorherrschenden „weißen Industrie“ spielen die Aspekte Kurentwicklung, Rehabilitationsansätze etc. eine bedeutende Rolle. Das Thema Arbeit im Industriezeitalter kann im Kontext der Kur- und Gesundheitsangebote des Heilbades gespiegelt werden.

 

Architekturgeschichte der Produktionsstätten: Als historischer Ort der Bäderarchitektur bietet Bad Elster industriekulturelle Besonderheiten: das historische Albert Bad, die moderne Badelandschaft, die neue Thermalsole (ab 2015), die Fachklink Sachsenhof im Gesamtkomplex mit dem historischen König Albert Theater, das revitalisierte NaturTheater, die lichtdurchflutete KunstWandelhalle im Bauhausstil, die Architektur der Dekimed Klinik.

 

Entwicklung des geografischen Raumes: Neben dem Aspekt der geologischen Besonderheiten im Zuge der natürlichen Heilmittel steht Bad Elster vor allem auch für die damit eng verknüpfte gartenarchitektonische Historie. Die stetige Entwicklung der Parkanlagen vor dem Hintergrund des Gesundheitsaspektes und der sich hierauf beziehenden Therapiemöglichkeiten im Gesundheitsstandort bilden einen interessanten kulturellen Blickwinkel.

Sächsisches Brauereimuseum Rechenberg

Das Sächsische Brauereimuseum entstand durch die aufwändige Restaurierung der Historischen Brauerei in Rechenberg und zählt mittlerweile zu den größten und umfassendsten derartigen Museen überhaupt.…
Sächsisches Brauereimuseum Rechenberg




Das Sächsische Brauereimuseum entstand durch die aufwändige Restaurierung der Historischen Brauerei in Rechenberg und zählt mittlerweile zu den größten und umfassendsten derartigen Museen überhaupt. Der vollständige Erhalt der historischen Gebäudesubstanz, angefangen vom Sudhaus anno 1780 bis hin zu den unterirdischen Gewölbekellern in Einheit mit der kompletten und voll funktionsfähigen Brautechnik, ist weithin einmalig.

Im Anschluss an eine sachkundige Führung durch die Museumsbrauerei erlebt man im Kreuzgewölbekeller - der heutigen Brauereigaststätte - bei einer zünftigen Bierprobe und rustikaler Küche echte Biergeselligkeit und urige Gemütlichkeit.

Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf

Einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands entstand von 1897 bis 1900 in Chemnitz-Hilbersdorf. Ein Teil davon – das Bahnbetriebswerk für Güterzuglokomotiven – beherbergt heute das Sächsische…
Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf




Einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands entstand von 1897 bis 1900 in Chemnitz-Hilbersdorf. Ein Teil davon – das Bahnbetriebswerk für Güterzuglokomotiven – beherbergt heute das Sächsische Eisenbahnmuseum. Unter Denkmalschutz stehende Gebäude, technische Anlagen und der historische Fahrzeugpark mit Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven verschiedener Baureihen sowie Personen- und Güterwagen verleihen dem Museum eine einzigartige Atmosphäre. Die Glanzpunkte: Zwei Rundheizhäuser mit 20-Meter-Drehscheiben und je 26 Lokständen, ergänzt durch Bekohlungs- und Besandungsanlagen, Wasserkräne, eine Achssenke, eine Auswaschanlage, eine Werkstatt und Seilablaufanlage. Das Museum mit dem größten noch funktionstüchtigen Dampflok-Bahnbetriebswerk Europas zeigt die Entwicklung des Bahnverkehrs im 20. Jahrhundert.

 

Ticket EisenbahnBoom.
10 €  |  Ermäßigte 5 €

freier Eintritt bis 18 Jahre

Bei Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Sächsisches Nutzfahrzeugmuseum

Im mittelsächsischen Hartmannsdorf, vor den Tore der traditionsreichen Industriestadt Chemnitz, ist eine der größten Sammlungen historischer Lastkraftwagen in Deutschland zu Hause. Ein faszinierender…
Sächsisches Nutzfahrzeugmuseum




Im mittelsächsischen Hartmannsdorf, vor den Tore der traditionsreichen Industriestadt Chemnitz, ist eine der größten Sammlungen historischer Lastkraftwagen in Deutschland zu Hause. Ein faszinierender Streifzug durch die deutsche Nutzfahrzeuggeschichte, im Sächsischen Nutzfahrzeugmuseum wird er Wirklichkeit. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf historische Lastkraftwagen aus sächsischer Produktion – vom ältesten Stück, einem Chemnitzer Presto aus dem Jahr 1913, bis hin zum Jüngsten, einem Zittauer Robur LO 3000 aus dem Jahr 1990.

Technikfreunde können zahlreiche Highlights des einstigen sächsischen Nutzfahrzeugbaus entdecken, wie etwa einen Zwickauer Horch H3, Autokräne aus dem Hebezeugwerk Sebnitz, Vomag-Lkw aus dem vogtländischen Plauen, H6-, S4000- und G5-Lkw aus Werdau, einen Elektro-B 1000, einst gefertigt in Dresden, sowie zahlreiche Phänomen und Robur aus Zittau. Aber auch wunderbare Fabrikate von Mercedes Benz, Magirus, Borgward, Opel, Hansa-Lloyd, Ford, Chevrolet oder Steyr finden sich in der Sammlung, die nicht nur in Sachsen ihresgleichen sucht.

Sammeln, Restaurieren, Ausstellen – dafür stehen der Verein Historische Nutzfahrzeuge e.V. und sein im Jahr 2001 eröffnetes Museum. Die Öffentlichkeit soll schließlich teilhaben an den einst erschaffenen und heute mit viel Fleiß und Materialeinsatz restaurierten Nutzfahrzeugen. Industriekultur hat eben viele Gesichter, ein ganz besonderes gibt es in Hartmannsdorf zu sehen.

Sächsisches Staatsarchiv

Das Sächsische Staatsarchiv ist für die Überlieferung großer Teile der sächsischen Wirtschaft bis 1990 zuständig, wie auch für das Archivgut der Behörden, die staatlicherseits mit Wirtschaftsfragen…
Sächsisches Staatsarchiv




Das Sächsische Staatsarchiv ist für die Überlieferung großer Teile der sächsischen Wirtschaft bis 1990 zuständig, wie auch für das Archivgut der Behörden, die staatlicherseits mit Wirtschaftsfragen befasst waren.

Etwa 90 % aller Archivunterlagen sächsischer Unternehmen aus der Zeit vor 1990, wirtschaftsleitender Einrichtungen und der Wirtschaftsaufsichtsbehörden werden von den örtlichen Abteilungen des Sächsischen Staatsarchivs verwahrt:

Hauptstaatsarchiv Dresden – Abteilung 2

Staatsarchiv Leipzig – Abteilung 3

Staatsarchiv Chemnitz – Abteilung 4

Bergarchiv Freiberg – Abteilung 5

Staatsfilialarchiv Bautzen – im Archivverbund Bautzen

Dieses Archivgut dokumentiert im Wesentlichen die für die hiesige Industriekultur prägenden Aspekte der sächsischen Wirtschaftsgeschichte. Sie beginnen mit der Herausbildung von Handel und Gewerbe in den mittelalterlichen Städten des meißnisch-sächsischen Raumes, führen über die wirtschaftlichen Entwicklungen der Frühen Neuzeit bis hin zur Industrialisierung und der vollen Herausbildung der Industriegesellschaft im 19. Jahrhundert sowie den großen Strukturänderungen am Ende des 20. Jahrhunderts. Eine Besonderheit bildet die achthundertjährige Geschichte des sächsischen Berg- und Hüttenwesens, die archivalisch ebenfalls seit dem Mittelalter nachweisbar und seit dem Spätmittelalter auch umfassend nachvollziehbar ist.

Über die archivalische Überlieferung ist die gewerbliche und industrielle Entwicklung fassbar. Darüber hinaus lassen sich die vielfältigen Einflüsse und Auswirkungen dieser Entwicklung auf alle gesellschaftlichen Bereiche des Landes nachzeichnen.

Zu diesem Archivgut zählen alle Formen von historischen Informationen, so die Schriftzeugnisse in Form von Urkunden, Amtsbüchern und Akten, wie auch Bildzeugnisse, insbesondere Fotografien, Gemälde und Zeichnungen, Pläne und Risse, Dokumentar- und Werbefilme sowie Tonaufzeichnungen.

Diese archivalische Überlieferung bildet die wesentliche Grundlage für die Erforschung der Industriekultur Sachsens. Darüber hinaus ist das Archivgut auch unverzichtbar für die Vermittlung des industriekulturellen Erbes. Neben baulichen und Sachzeugen sind auch die archivalischen Zeugnisse Lehr- und Anschauungsmaterialien, die dieses Erbe eindrücklich und nachvollziehbar einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen können.

Das Sächsische Staatsarchiv leistet seinen Beitrag für die Wahrung und Pflege des industriellen Erbes Sachsens, indem es die archivalische Überlieferung sächsischer Unternehmen (bis 1990) sowie der wirtschaftsleitenden Einrichtungen und der Wirtschaftsaufsichtsbehörden sicher verwahrt, für künftige Generationen erhält und für die Wissenschaft und Forschung, die Behörden, die Wirtschaft, aber auch für die Gesellschaft insgesamt nutzbar macht.

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat das Recht, das Archivgut des Sächsischen Staatsarchivs nach dem Sächsischen Archivgesetz zu nutzen. Das Archivgut steht für die Erforschung der sächsischen Industriekultur sowie die Vermittlung des industriekulturellen Erbes als Anschauungsmaterial z. B. für Ausstellungen und für Veröffentlichungsabbildungen zur Verfügung.

 

Zu den Abbildungen (klein):

Titelblatt einer Broschüre zum 20-jährigen Gründungsjubiläum des Kombinats Fortschritt Landmaschinen“ (Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden, 13604 VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinen Neustadt, Nr. 2539)

Erste Elektrische Grubenlokomotive im Steinkohlenwerk Zauckerode (Sächsisches Staatsarchiv, Bergarchiv Freiberg, 40028 Oberbergamt Freiberg (neu), Staatliche Bergwirtschaftsstelle, Fotosammlung, Nr. 807)

 

Sächsisches Staatsministerium des Innern




Sächsisches Staatsministerium für Kultus




Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Die Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen basiert auf einem klaren Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. Mit ihren Grundsätzen Freiheit, Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit und fairem…
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr




Die Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen basiert auf einem klaren Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. Mit ihren Grundsätzen Freiheit, Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit und fairem Wettbewerb schafft sie die Voraussetzungen für eine starke soziale Gesellschaft.

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Handel, Freie Berufe und Handwerk bilden gemeinsam mit der Industrie das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. Investitionen und Innovationen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit unseres Landes - die Anreize hierfür zu schaffen, ist ein vorrangiges Ziel der sächsischen Wirtschaftspolitik.

Die Wirtschaft benötigt verlässliche Rahmenbedingungen, ein hohes Maß an unternehmerischer Freiheit sowie serviceorientierte Unterstützung. Sachsen ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt, sondern auch ein attraktiver Wirtschaftsstandort.

Gut ausgebildete Fachkräfte, eine hervorragende Forschungs- und Wissenschaftslandschaft und zahlreiche innovative Unternehmen aus verschiedensten Branchen sind Standortvorteile, mit denen Sachsen punkten kann. Ein stärkerer Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und den Unternehmen in der freien Wirtschaft ist ein weiteres Ziel der Wirtschaftspolitik. Dazu gehört auch eine engere Verflechtung von Tourismus und Wirtschaftsförderung.

Sachsens Städte und Regionen müssen optimal an das Fernverkehrsnetz der Bahn angeschlossen werden. Außerdem gilt es, bestehende Lücken im Fernstraßennetz zu schließen. In der Verkehrspolitik wird künftig der Erhalt des bestehenden gut ausgebauten sächsischen Straßennetzes im Vordergrund stehen. Ein bedarfsgerechter Ausbau soll weiterhin dafür sorgen, dass Sachsen leistungsfähige Verkehrswege hat.

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst koordiniert für den Freistaat Sachsen Aufgaben im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Industriekultur zu einem zentralen und zukunftsfähigen…
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst




Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst koordiniert für den Freistaat Sachsen Aufgaben im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Industriekultur zu einem zentralen und zukunftsfähigen Landesthema.

Zum 1. Juli 2011 hat das Ministerium die Koordinierungsstelle Industriekultur eingerichtet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums www.smwk.sachsen.de.

Sächsisches Weinbaumuseum Hoflößnitz

Mehr als ein halbes Jahrtausend Weinkultur - nicht ohne Stolz blicken wir auf unsere 600-jährige Geschichte hier am Fuße der Lößnitzhänge zurück. Einst Weingut und ländlicher Rückzugsort der Wettiner…
Sächsisches Weinbaumuseum Hoflößnitz




Mehr als ein halbes Jahrtausend Weinkultur - nicht ohne Stolz blicken wir auf unsere 600-jährige Geschichte hier am Fuße der Lößnitzhänge zurück. Einst Weingut und ländlicher Rückzugsort der Wettiner ist die idyllische, unter Denkmalschutz stehende Anlage heute ein Kleinod der sächsischen Weinkulturlandschaft und der einzige Erzeuger, der sich ganz dem ökologischen Anbau verschrieben hat und zertifizierte sächsische Bio-Weine keltert.

Zentrum des Gutes ist unser im Stil eines kleinen Jagdschlosses gehaltenes Berg- und Lusthaus, welches 1650 unter Kurfürst Johann Georg I. errichtet wurde und im Inneren eine kunsthistorische Kostbarkeit birgt: den opulent ausgestatteten Festsaal im oberen Stockwerk. Besondere Aufmerksamkeit verdient hier die barocke Kassettendecke mit über 80 Darstellungen brasilianischer und afrikanischer Vogelarten des niederländischen Malers Albert Eyckhout aus dem 17. Jahrhundert.

Seit 1998 pflegt die Stiftung Hoflößnitz die hier gelebte Weinbautradition: In den Innenräumen der historischen Gebäude und auf der angrenzenden Freifläche präsentiert Sachsens einziges Weinbaumuseum den Gästen Dauer- und Sonderausstellungen zur Geschichte und Gegenwart des regionalen Weinbaus.

Mit zahlreichen kulturellen Angeboten bietet die Hoflößnitz den Besuchern abwechslungsreichen Genuss für alle Sinne: Im Festsaal des Berg- und Lusthauses finden Konzerte mit internationalen Künstlern in der Kammermusikreihe statt, im Gewölberaum des Kavalierhauses können Geburtstage, Firmenfeiern, Tagungen und viele weitere Veranstaltungen durchgeführt werden. Der Monat Oktober ist geprägt durch den größten und gleichzeitig abschließenden Höhepunkt des Weinjahres, dem Sächsischen Winzerzug, der mit seinen über 300 Statisten durch die Stadt Radebeul in die Hoflößnitz zieht. Bei geführten Spaziergängen auf die Weinterrassen kann man die interessante Landschaft der Oberlößnitz kennen lernen und den wunderbaren Blick aufs Elbtal genießen. Die Hoflößnitz bietet auch die Möglichkeit für längere Aufenthalte im Sächsischen Elbtal. Unterhalb des historischen Ensembles befindet sich, inmitten der Weinberge, ein Winzerhaus, dessen Ursprünge bis in das 17. Jhd. zurück gehen.

Sächsisches Wirtschaftsarchiv e.V.

Als regionales Wirtschaftsarchiv sind wir Partner für die Wirtschaft, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Privatpersonen. Wir sichern, verwahren und erschließen die Überlieferung sächsischer…
Sächsisches Wirtschaftsarchiv e.V.




Als regionales Wirtschaftsarchiv sind wir Partner für die Wirtschaft, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Privatpersonen. Wir sichern, verwahren und erschließen die Überlieferung sächsischer Unternehmen. Mit unserer Arbeit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Bewahrung und Erforschung sächsischer Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte sowie die Rechtssicherheit in Unternehmen. Wir archivieren historische und aufbewahrungspflichtige Unterlagen von Unternehmen und Unternehmern oder übernehmen sie als Depositum. Als kompetenter Dienstleister beraten wir bei der Einrichtung von Unternehmensarchiven und –registraturen, wir erstellen Schriftgutanalysen und Aktenpläne, unterstützen bei der Erarbeitung von Unternehmensgeschichten sowie der Gestaltung von Ausstellungen. Das Archiv fördert mit seiner Arbeit auch Forschungen und Publikationen zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte. Das SWA betreut den Regionalen Erfahrungsaustausch der Wirtschaftsarchivare im mitteldeutschen Raum und ist als Mitglied in der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare (VdW) national und international vernetzt.

Saigerhütte Olbernhau - Grünthal

Das weitgehend erhaltene Hüttenwerk gilt aufgrund seines geschlossenen Bestandes an denkmalgeschützten Gebäuden der Produktion, Verwaltung, von Wohnen und Leben als weltweit bedeutendes Denkmal.…
Saigerhütte Olbernhau - Grünthal




Das weitgehend erhaltene Hüttenwerk gilt aufgrund seines geschlossenen Bestandes an denkmalgeschützten Gebäuden der Produktion, Verwaltung, von Wohnen und Leben als weltweit bedeutendes Denkmal. Zugleich ist es ein herausragendes Beispiel für eine gelungene Strategie für Sanierung und nachhaltige Nutzung.

Die Saigerhütte Olbernhau-Grünthal verdankt ihren Namen einem zur damaligen Zeit revolutionären Schmelzverfahren zur Entsilberung von Rohkupfer, dem Saigern. Die wesentlichen Gebäude der zunächst privatwirtschaftlich betriebene Hütte wurde in den 1560er Jahren fertiggestellt. 1567 kaufte der sächsische Landesherr die Saigerhütte, die bis 1873 als staatliches Hüttenwerk betrieben wurde. Das hier aus dem Kupfer ausgesaigerte Silber floss direkt in die Staatskasse. 1847 wurde das Saigern eingestellt. Die Hütte konzentrierte sich von da an auf den Betrieb des Walzwerks und die Kupferraffination. 1873 verkaufte der sächsische Staat  das Unternehmen.  Vom neuen Eigentümer wurden die Anlagen weiter ausgebaut. In den 1920er Jahren wurde das Werk grundlegend modernisiert. Nach Verstaatlichung 1947 wurden die Anlagen bis 1990 als VEB Blechwalzwerk Olbernhau weitergeführt.

1991 erwarb die Stadt Olbernhau das Areal des Blechwalzwerks sowie der historischen Saigerhütte. Mit dem Ziel einer überwiegend touristischen und musealen Nutzung wurde der Komplex mit seinen 22 Einzeldenkmalen sowie aller Bauten und Anlagen, Straßen und Wege im Rahmen der Städtebauförderung saniert. Erhalten wird das denkmalgeschützte Ensemble heute durch eine Mischnutzung: Museen, Freizeiteinrichtungen und Gastronomie in unterschiedlicher Trägerschaft aber unter dem gemeinsamen Dach des Saigerhüttenkomplexes.

Der Denkmalkomplex Saigerhütte Olbernhau-Grünthal ist ein Standort der Bewerbung zum UNESCO-Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge.

 

Schachtanlage "Alte Elisabeth"

Die "Alte Elisabeth" ist Teil des deutsch-tschechischen Welterbe-Projektes "Montane Kulturlandschaft Erzgebirge". Das Silberbergwerk entstand 1670 durch Zusammenlegung zweier älterer Gruben. Bis 1913…
Schachtanlage "Alte Elisabeth"




Die "Alte Elisabeth" ist Teil des deutsch-tschechischen Welterbe-Projektes "Montane Kulturlandschaft Erzgebirge". Das Silberbergwerk entstand 1670 durch Zusammenlegung zweier älterer Gruben. Bis 1913 wurde hier Erz abgebaut.

Die Übertageanlagen wurden 1848 bis 1856 errichtet. 1905 übernahm die Bergakademie Freiberg die Anlage als Lehrbergwerk. Nach 1990 wurde die gesamte Anlage schrittweise saniert.

Das Technische Denkmal beherbergt neben einer Balancier-Dampfmaschine (Bild rechts oben) noch das Schwarzenberg-Gebläse (Bild rechts unten). Das wasserradangetriebene Hochofengebläse zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalen in Deutschland. 1831 in Antonsthal (Westerzgebirge) in Betrieb gesetzt, wurde es 1862 in eine Hütte in Halsbrücke umgesetzt. Nach seiner Stillegung wurde das Gebläse im Jahr 1936 von Denkmlapflegern an seinen jetzigen Standort transloziert.

Schauanlage und Museum der Granitindustrie

Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Schauanlage und Museum der Granitindustrie am Steinbruch 'Prelle' zeigt in einzigartiger Weise die für die Region der Westlausitz und darüber hinaus typische…
Schauanlage und Museum der Granitindustrie




Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Schauanlage und Museum der Granitindustrie am Steinbruch 'Prelle' zeigt in einzigartiger Weise die für die Region der Westlausitz und darüber hinaus typische Technik der Steingewinnung und -verarbeitung vor allem aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Der Steinbruch 'Prelle' der ehemaligen Firma August Niethe liegt inmitten des 200-jährigen Steinbruchreviers um Häslich, einem Ortsteil der Gemeinde Haselbachtal in der Nähe von Kamenz und nur 40 km nordöstlich von Dresden entfernt. Wie im ganzen Häslicher Revier hat auch die Firma Niethe während ihrer Betriebszeit von 1913-1971 vorwiegend Pflastersteine hergestellt.

Die durch den Förderverein Schauanlage und Museum der Granitindustrie e. V. in Steinbruchbetrieben der Region geborgene Technik wurde ab 1995 im Bruchgelände in überwiegend rekonstruierten Gebäuden als Schauanlage wieder aufgebaut. Am historischen Ort werden heute die alten Maschinen und Anlagen nicht nur funktionstüchtig vorgeführt und ihre Wirkungsweise erläutert, sondern auch im funktionalen Zusammenhang gezeigt. Damit kann der frühere Produktionsprozess von der Rohstein-Förderung aus dem Steinbruch über die Verarbeitung bis hin zur Verladung für den Besucher nacherlebbar demonstriert werden.

Um den Steinbruch führt ein kleiner Lehrpfad. Tafeln weisen auf geologische, faunistische und botanische Besonderheiten und an zwei Aussichtspunkten auf die Morphologie des Berglandes der Umgebung hin.

Schaubühne Lindenfels

Die Schaubühne Lindenfels ist ein Leipziger Produktions- und Aufführungsort mit einem interdisziplinären Gesamtkonzept. Programmatische Schwerpunkte sind Theater/Tanz/Performance und Filmkunst,…
Schaubühne Lindenfels




Die Schaubühne Lindenfels ist ein Leipziger Produktions- und Aufführungsort mit einem interdisziplinären Gesamtkonzept. Programmatische Schwerpunkte sind Theater/Tanz/Performance und Filmkunst, ergänzt durch Musik, Literatur, neue Medien und bildende Kunst. Dabei ist die Konzentration auf aktuelle Fragestellungen in thematischen Reihen, Programmwochen, Retrospektiven, Themenabenden und Festivals, in denen unterschiedliche Zugriffe erprobt und provoziert werden, zu einem besonderen Markenzeichen geworden. Diskussionsforen, Ausstellungen und Salons vervollständigen die künstlerischen Positionen.

Als bedeutende professionelle Kultureinrichtung in Leipzig ist die Schaubühne in verschiedenen Netzwerken überregional verankert und wirkt als zentraler Ort und Anlaufpunkt für die Entwicklung des Leipziger Westens als kulturell geprägtes Quartier. Sie war Initiatorin des „Westbesuchs“ und ist Projektträgerin des „Boulevard Heine“, einem wichtigen Instrument der Identitätsstiftung und kulturellen wie wirtschaftlichen Entwicklung des Quartiers. 

 

Schaustickerei Plauener Spitze

Besucher können miterleben, wie die berühmten Plauener Spitzen und Stickereien entstehen, können einen Maschinensaal mit öligen Apparaturen riechen und den Lärm hören, dem die Sticker tagtäglich…
Schaustickerei Plauener Spitze




Besucher können miterleben, wie die berühmten Plauener Spitzen und Stickereien entstehen, können einen Maschinensaal mit öligen Apparaturen riechen und den Lärm hören, dem die Sticker tagtäglich ausgesetzt waren.

Die Spitze, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Handstickerei hervorging, ist ein Maschinenprodukt. Technischer Erfindungsgeist und ausgeklügelte Ingenieurleistungen waren für ihre Herstellung notwendig, sie begeistern uns noch heute. Von den Anfängen der mechanischen Stickerei über historische Großstickmaschinen bis zu modernen Stickautomaten kann die gesamte technische Entwicklung nachvollzogen werden.

Neben aktuellen Kollektionen der Spitzenhersteller aus der Region können historische Kostbarkeiten in Form schöner Repliken erworben werden. Diese erzielen durch ihren zeitlosen Charakter eine besondere Wirkung. Damit werden schöne Designs der 1920er und 30er Jahre und deren originale Herstellungsverfahren wiederbelebt.

 

 

 

Schloss Augustusburg - Kutschenmuseum

Das Schloss Augustusburg wurde nach seiner Fertigstellung im Jahr 1573 im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert vom kurfürstlichen Hof als Jagdschloss und Reiselager genutzt. Die museale Erschließung…
Schloss Augustusburg - Kutschenmuseum




Das Schloss Augustusburg wurde nach seiner Fertigstellung im Jahr 1573 im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert vom kurfürstlichen Hof als Jagdschloss und Reiselager genutzt. Die museale Erschließung des Schlosses begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, aus der sich die jetzigen Museen und Ausstellungen entwickelten. Im Kutschenmuseum sind Stadt- und Gesellschaftswagen des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen. So bekannte Wagentypen wie Landauer, Break, Parkwagen und Privat Coach werden ebenso vorgestellt wie herrschaftliche Wagen des Dresdner Marstalls.

Schmalspurbahnmuseum Historischer Lokschuppen Bf Wilsdruff

Die Ausstellung des Museums Historischer Lokschuppen Bf Wilsdruff befasst sich mit der Geschichte des Schmalspurbahnnetzes um Wilsdruff von der Entstehung bis zur heutigen Zeit. 125 Jahre…
Schmalspurbahnmuseum Historischer Lokschuppen Bf Wilsdruff




Die Ausstellung des Museums Historischer Lokschuppen Bf Wilsdruff befasst sich mit der Geschichte des Schmalspurbahnnetzes um Wilsdruff von der Entstehung bis zur heutigen Zeit. 125 Jahre Eisenbahngeschichte werden an Hand vieler originaler Exponate und Dokumente wieder lebendig. Auch die vereinseigene nach dem Vorbild des Bf Polenz entstandene H0e-Modellbahnanlage ist in die Ausstellung einbezogen. Nicht zuletzt gibt es neben der Dampflok 132 und den historischen Wagen, u. a. den letzten vierachsigen Schmalspurbahnpostwagen, auch die größte Sammlung schmalspuriger Draisinen und Nebenfahrzeuge zu besichtigen.

Schmalspurbahnmuseum Radebeul

Das Museum am Ausgangsbahnhof der Lößnitzgrundbahn in Radebeul Ost bietet Ihnen Einblicke in die Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen. Neben einer Lokomotive der Gattung IV K und Wagen der…
Schmalspurbahnmuseum Radebeul




Das Museum am Ausgangsbahnhof der Lößnitzgrundbahn in Radebeul Ost bietet Ihnen Einblicke in die Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen. Neben einer Lokomotive der Gattung IV K und Wagen der 'Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen' erwarten Sie zahlreiche Sachzeugen aus vergangenen Jahrzehnten - darunter den ältesten erhaltenen Wagen der sächsischen Schmalspurbahnen.

Die Ausstellungstätigkeit hat in Radebeul Tradition, die bis 1967 zurück reicht. Sie ist untrennbar mit der Geschichte der 1884 eröffneten Schmalspurbahn von Radebeul nach Moritzburg bzw. Radeburg verbunden. Weitere historische Fahrzeuge stehen als Museumszug auf dem Bahnhofsgelände und können auch außerhalb der Museumsöffnung besichtigt werden.

Im Jahr 2017 findet aus technischen Gründen bis auf weiteres kein regulärer Öffnungsbetrieb statt. Gruppenführungen oder Veranstaltungen im Museum können unter info@ssb-museum.de angefragt werden.

Schnapsmuseum Crottendorf

Eine komplette 'Schnapsfabrik' wird zum Museum. Der gesamte Produktionsablauf ist in diesem technisch einmaligen Museum nachvollziehbar. Mit einigen historischen Geräten werden immer noch hochwertige…
Schnapsmuseum Crottendorf




Eine komplette 'Schnapsfabrik' wird zum Museum.

Der gesamte Produktionsablauf ist in diesem technisch einmaligen Museum nachvollziehbar. Mit einigen historischen Geräten werden immer noch hochwertige Kräuterauszüge hergestellt. Im Museum werden Eichenholzfässer, Handflaschenfüller, Handpumpen, Obstpressen, Aufguss- und Schichtenfilter, Steinzeug und Lagerbehälter, Kräuterauszugsgefäße, Kräuterdestilliergeräte, Beleimungs- und Verschließmaschinen, Likör- sowie Eierlikörmischer u. v. m. gezeigt.

 

SCHÖNHERR WEBA GmbH - schönherr.fabrik

Das Gelände der heutigen SCHÖNHERR WEBA GmbH zählt aufgrund der Größe, jedoch vor allem wegen seiner bedeutsamen Industrie und Baugeschichte zu den interessantesten Orten der sächsischen…
SCHÖNHERR WEBA GmbH - schönherr.fabrik




Das Gelände der heutigen SCHÖNHERR WEBA GmbH zählt aufgrund der Größe, jedoch vor allem wegen seiner bedeutsamen Industrie und Baugeschichte zu den interessantesten Orten der sächsischen Industrieentwicklung. Die im vorderen Teil des Geländes unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurden nach 1990 systematisch leer gezogen, saniert und wieder mit Leben gefüllt. Die produzierenden Bereiche mit Gießerei, Webstuhlmontage und Teilefertigung wurden in den hinteren Teil des Geländes verlagert.

Heute hat sich in dem gut 83.000 m² großen Areal ein bunter Branchenmix mit künstlerischem, gewerblichem und gastfreundlichem Treiben angesiedelt - mehr als 110 Gewerbemieter mit insgesamt etwa 1.100 Mitarbeitern.

schönherr.fabrik

Das Gelände der ehemaligen Chemnitzer Webstuhlfabrik zwischen dem Fluss Chemnitz, der Schönherrstraße und der Eisenbahn, zählt zu den bedeutendsten Industriedenkmälern des 19. Jahrhunderts mit…
schönherr.fabrik




Das Gelände der ehemaligen Chemnitzer Webstuhlfabrik zwischen dem Fluss Chemnitz, der Schönherrstraße und der Eisenbahn, zählt zu den bedeutendsten Industriedenkmälern des 19. Jahrhunderts mit Fabrikgebäuden aus nahezu 160 Jahren. Wegen seiner Größe und seiner Industrie- und Baugeschichte zählt das Gelände der heutigen SCHÖNHERR WEBA GmbH zu den interessantesten Orten der sächsischen Industrieentwicklung und des Erhalts denkmalgeschützter Industriebauten durch neue Nutzung.

Die schönherr.fabrik ist heute ein Gewerbe- und Handelsstandort. Auf dem gut 83.000 m² großen Areal wurde ein bunter Branchenmix von über 130 Gewerbemietern mit ca. 1.000 Mitarbeitern angesiedelt. Hierfür wurden die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude im vorderen Teil des Geländes nach 1990 systematisch leer gezogen und schrittweise saniert. Die produzierenden Bereiche mit Gießerei, Webstuhlmontage und Teilefertigung wurden in den hinteren Teil des Geländes verlagert.

In der schönherr.fabrik vereinen sich Tradition und Zukunft zu einer einzigartigen Mischung. Jede Menge Abwechslung und täglich neue Erlebnisse bietet dieser bunte Branchenmix aus Gewerbe & Dienstleistung, Büros & Praxen, Kunst & Kultur, Gesundheit & Sport, Industrie, Handel, Gastronomie, Schulungseinrichtungen, Beratung und Events. Von der Tanzstunde über Yoga, Fitnesskurs, Filzworkshops bis hin zu entspannenden Wellnessmassagen findet jeder Besucher ein passendes und spannendes Angebot.

Die schönherr.fabrik bietet eine repräsentative Lage mit effizienten Flächenkonzepten, einer modernen Ausstattung und hoher Funktionalität. Die zur Verfügung stehenden Mietflächen befinden sich größtenteils im Rohbau und können nach den individuellen Vorstellungen künftiger Nutzer angepasst und realisiert werden.

Mieter der schönherr.fabrik profitieren von der lebendigen Vielfalt der bereits am Standort ansässigen Mieter und nutzen entstehende Synergieeffekte. Auf dem gesamten Gelände stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung, den Service und die Betreuung vor Ort übernimmt das Team der schönherr.fabrik.

Schubert & Salzer Maschinenfabrik

Sein markanter Uhrturm von 1927 macht das Ensemble der eh. Maschinenfabrik Schubert & Salzer zu den stadtbildprägenden Industriebauten der "Chemnitzer Moderne". Das 1883 von den Schlossern Carl…
Schubert & Salzer Maschinenfabrik




Sein markanter Uhrturm von 1927 macht das Ensemble der eh. Maschinenfabrik Schubert & Salzer zu den stadtbildprägenden Industriebauten der "Chemnitzer Moderne".

Das 1883 von den Schlossern Carl August Schubert und Franz Bruno Salzer in einer Werkstatt gegründete Maschinenbauunternehmen wurde 1887 an diesen Standort verlegt und sukzessive ausgebaut. Hergestellt wurden zunächst Strumpfwirkmaschinen. In den Folgejahren wurde das Fertigungssortiment auf Wirkmaschinen aller Art, Präzisionswerkzeugmaschinen sowie kurzzeitig auch Büromaschinen und Fahrräder erweitert.

1889 wandelten die Gründer das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um, das Unternehmen expandierte deutschlandweit. Mit Ausweitung der Produktion wurden verschiedene Erweiterungsbauten erichtet. Insbesondere in der Gestaltung des Fahrstuhlturmes spiegelt sich das Selbstbewußtsein der Chemnitzer Industriellen wider: Erich Basarke überhöhte diesen zum markanten Uhrturm, der Ähnlichkeiten zum Rathausturm von Florenz nicht verleugnen kann.

Der Chemnitzer Stammbetrieb wurde 1946 enteignet, am Standort Ingolstadt wurde die Firma jedoch fortgeführt. Die Privatisierung des Chemnitzer VEB Wirkmaschinenbau 1990 zur Wirkbau GmbH Chemnitz hatte keinen Erfolg. Nach 1994 wurde das Areal von einem Immobilienunternehmen saniert und in einen Gewerbepark umgewandelt. Dieser bietet heute verschiedenen mittelständischen Unternehmen Platz und ist ein Beispiel für die gelungene Transformation von Industrieimmobilien.

Schülerlabor Wunderland Physik

Eigenständiges Experimentieren und forschendes Lernen stehen im Schülerlabor Wunderland Physik im Vordergrund - in allen Klassenstufen, von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II! Das Angebot des…
Schülerlabor Wunderland Physik




Eigenständiges Experimentieren und forschendes Lernen stehen im Schülerlabor Wunderland Physik im Vordergrund - in allen Klassenstufen, von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II! Das Angebot des Schülerlabors Wunderland Physik richtet sich in erster Linie an ganze Schulklassen. Wir bieten zahlreiche Schülerexperimente in Klassenstärke mit Bezug zum Lehrplan im Sach- und Werkunterricht in der Primarstufe und im Fach Physik sowie im naturwissenschaftlichen Profil in den Sekundarstufen I & II an Gymnasien. Den Schülerinnen und Schülern steht die moderne Ausstattung des Praktikumslabors am Institut für Physik der TU Chemnitz zur Verfügung.

Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte

Einzigartige Sammlungen und Bibliotheksbestände dokumentieren die Leipziger Schul- und Bildungsgeschichte. Unterrichtsstunden aus der Kaiserzeit und der DDR-Schule sowie Ausstellungen, Workshops und…
Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte




Einzigartige Sammlungen und Bibliotheksbestände dokumentieren die Leipziger Schul- und Bildungsgeschichte. Unterrichtsstunden aus der Kaiserzeit und der DDR-Schule sowie Ausstellungen, Workshops und Projektangebote über Schule und Widerstand vermitteln neue Erkenntnisse.

Das Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig versteht sich nach seinem Leitbild als Museum und als aktiver Lern- und Arbeitsort.

Die Sonderausstellung „Otto Spamers Bücherfabrik. Sachbuchwelten für die Jugend“ widmet sich einem wichtigen Protagonisten der industrialisierten Buchstadt Leipzig. In Jahr der Industriekultur jährt sich der Geburtstag des bedeutenden Verlegers zum 200. Mal. Im Zentrum stehen Spamers prachtvoll illustrierte Sachbücher für Kinder und Jugendliche. Sie zeigen anschaulich, wie der Verleger sein Engagement für die Bildung mit technischer Innovation verknüpfte: Wissen mit hohem Anschauungsgrad auf ausgezeichnetem grafischen Niveau in massenhafter Verbreitung - und entwickelt in Leipzig.

Die Sonderausstellung ist eine Kooperation des Schulmuseums mit der Leipziger Buchwissenschaft mit der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Schulze-Delitzsch-Haus

In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO…
Schulze-Delitzsch-Haus




In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt. Mit der im Museum gezeigten einzigartigen Personalausstellung leben die Ideen Schulze-Delitzschs weiter. Anhand seiner Biographie wird ein Stück deutscher Sozial-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte erzählt und der Bogen in die Gegenwart gespannt. Hörstationen, Textwürfel, Wandklappen sowie zahlreiche Exponate veranschaulichen seine Ansätze zur Lösung der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert.

Seit 2016 kann der Besucher Schulze-Delitzsch nicht nur im Museum kennenlernen. Eine kostenfreie App führt in einem Stadtrundgang an zentrale Wirkungsstätten von Schulze-Delitzsch und lässt den Interessierten interaktiv in die Zeit der ersten genossenschaftlichen Gründungen in Deutschland eintauchen.

Serpentinsteinmuseun Zöblitz

Das alte Bergstädtchen Zöblitz, das in ca. 600m Höhe, eingebettet in die herrliche Erzgebirgslandschaft liegt, wurde durch den Serpentinstein, der hier einst gebrochen und verarbeitet wurde, bekannt.…
Serpentinsteinmuseun Zöblitz




Das alte Bergstädtchen Zöblitz, das in ca. 600m Höhe, eingebettet in die herrliche Erzgebirgslandschaft liegt, wurde durch den Serpentinstein, der hier einst gebrochen und verarbeitet wurde, bekannt. Der Zöblitzer Serpentinstein, auch als Schlangenstein bekannt, ist ein relativ weiches, ähnlich wie Holz zu bearbeitendes Material, aus dem einfache Hausgegenstände wie Löffel, Becher und Wärmesteine, aber auch Prunkgefäße für Herrenhäuser geschaffen wurden. Selbst Kurfürst August der Starke war von der Schönheit des Steins begeistert, so das er zahlreiche Kunstwerke von erfahrenen Zöbelitzer Serpentinsteindrechslern fertigen ließ, die man noch heute an zahlreichen europäischen Königshäusern bzw. in Ausstellungen beispielsweise im 'Historischen Grünen Gewölbe' in Dresden finden kann. Ebenso entstanden zahlreiche Innenausstattungen, zu denen die Vestibüle der Semperoper Dresden und der Serpentinsteinsaal im Leipziger Hotel 'Fürstenhof' gehören. Neben zahlreichen Exponaten und Dokumenten zur Geschichte des Serpentinsteins und seiner Verarbeitung können die Baldaufsche Serpentinsteindrechslerwerkstatt (gegründet 1889), besichtigt werden. Sie stellt ein einmaliges Beispiel für die Serpentinsteinbearbeitung mit einfachsten Maschinen dar.

Siebenschlehener Pochwerk

Nach erfolgter Rekonstruktion öffnete im Jahre 1995 das Pochwerk der früheren Fundgrube Siebenschlehen als Technisches Museum. Das große Hauptgebäude geht auf die Erneuerung und Erweiterung der Anlage…
Siebenschlehener Pochwerk




Nach erfolgter Rekonstruktion öffnete im Jahre 1995 das Pochwerk der früheren Fundgrube Siebenschlehen als Technisches Museum. Das große Hauptgebäude geht auf die Erneuerung und Erweiterung der Anlage in den Jahren 1752/53 zurück. Im Schneeberger Revier, dem weltgrößten Fundort für Kobalterze gelegen, diente das Pochwerk der Aufbereitung der abgebauten Erze, welche die Grundlage der Herstellung von blauem Glas und dem Dekor der Delfter Kacheln bildeten. Weltberühmt wurde Kobaltblau auf Meißner Porzellan. Erhalten sind in dem Technischen Denkmal weitere Gebäude mit den Kobaltkammern sowie das Huthaus mit der Wohnung des Pochwerksteigers. Ein 600 Meter langer Wassergraben verbindet den Unteren Lindenauer Teich mit der am Hauptgebäude befindlichen Radstube und dem Wasserrad von sechs Metern Durchmesser. Es dient dem Antrieb der Pochwerkstempel und Stoßherde, die für die Trennung von taubem und erzhaltigem Gestein zuständig waren. Die in mehr als zweihundert Jahren erfolgten technischen Weiterentwicklungen sind in Funktion nachvollziehbar. Die Dauerausstellung im Pochwerkgebäude befasst sich mit der Geschichte des Kobaltbergbaus ab dem 16. Jahrhundert. Eine Befahrung des nahegelegenen Besucherbergwerks 'Fundgrube Gesellschaft' und Wanderungen durch die Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft, ausgehend vom Pochwerk, machen die mehr als fünfhundertjährige Bergbaugeschichte anschaulich und nacherlebbar.

 

Sitzmöbelfabrik E. Morgenstern

Neuhausen entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Zentrum des Stuhlbaues in Sachsen. Holzreichtum und bestehendes Hausgewerbe sowie der Anschluss an die Eisenbahn im Jahr 1895 begünstigten…
Sitzmöbelfabrik E. Morgenstern




Neuhausen entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Zentrum des Stuhlbaues in Sachsen. Holzreichtum und bestehendes Hausgewerbe sowie der Anschluss an die Eisenbahn im Jahr 1895 begünstigten diese Entwicklung. 1913 arbeiteten hier 26 überwiegend kleine und mittlere Betriebe.

Die 1883 gegründete Sitzmöbelfabrik E. Morgenstern war vor Ort einer der wenigen größeren Betriebe mit rund 100 Beschäftigten. In den 1930er Jahren zählte das Unternehmen zu den 50 größten sächsischen Möbelfabriken. Auch nach Enteignung und Verstaatlichung zum VEB Stuhlfabrik Neuhausen 1947 wurden hier bis 1989 Stühle hergestellt.

1927 wurde die Fabrik erweitert und moderisiert. Als Neubau entstand das noch heute ortsbildprägende Fabrikgebäude aus Stahlbeton. Das im Stile der Neuen Sachlichkeit errichtete Gebäude hat ein für  Fabrikhochbauten im Erzgebirge typisches Schrägdach. Bedeutende Erweiterungsbauten erfolgten in den 1930er Jahren sowie 1972 mit dem Bau einer freitragenden Produktionshalle.

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Uni Leipzig

Der Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vertritt das Fach in Forschung und Lehre in seiner ganzen thematischen und periodischen Breite, d.h. von der Antike bis in die Moderne, prinzipiell…
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Uni Leipzig




Der Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vertritt das Fach in Forschung und Lehre in seiner ganzen thematischen und periodischen Breite, d.h. von der Antike bis in die Moderne, prinzipiell auf allen Erdteilen, aber mit Schwerpunkt auf Europa in der vorindustriellen Zeit.

Spezifische Themenschwerpunkte sind: die Handelsgeschichte Europas in der vorindustriellen Zeit, die Geschichte des internationalen Zahlungsverkehrs bis 1914, die Geld- und Währungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, die Preis- und Lohngeschichte Mitteldeutschlands in der Frühen Neuzeit, die Oberdeutschen Familienunternehmen und ihre Geschäftsstrategien in vorindustrieller Zeit, die Geschichte der Messen, Banken, Börsen, Weltausstellungen und Handelskammern und die Entwicklung der Seeversicherung (Mittelalter bis 19. Jahrhundert).

SpinLab – The HHL Accelerator

SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt innovative Gründungsprojekte bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Vorhaben. Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem…
SpinLab – The HHL Accelerator




SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt innovative Gründungsprojekte bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Vorhaben. Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem hochkarätig besetzten Mentorenprogramm und zahlreichen Kontakten zu Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Gründern. Sie können auf dem Kreativgelände der Leipziger Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern. Die Gründer können mit der Aufnahme in das 6-monatige Programm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen.

Spinnerei e.V.

Als multimediales Ausstellungsformat erzählt die POCHEN Biennale Geschichte und Geschichten rund um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alle zwei Jahre will POCHEN multimediale Ausdrucksformen der…
Spinnerei e.V.




Als multimediales Ausstellungsformat erzählt die POCHEN Biennale Geschichte und Geschichten rund um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alle zwei Jahre will POCHEN multimediale Ausdrucksformen der Kunst mit den Themen zusammenführen, die Menschen der Region und in Ostdeutschland nachhaltig bewegen.

Spinnfabrik Christian Gottlieb Vogelsang

Am traditionellen Mühlenstandort im Zschopautal wurde die Fabrik um 1800 als eine der ersten Maschinenspinnereien in Sachsen errichtet. Energiegrundlage war für lange Zeit die Wasserkraft. Trotz…
Spinnfabrik Christian Gottlieb Vogelsang




Am traditionellen Mühlenstandort im Zschopautal wurde die Fabrik um 1800 als eine der ersten Maschinenspinnereien in Sachsen errichtet. Energiegrundlage war für lange Zeit die Wasserkraft. Trotz verschiedener Eigentümer- und Nutzungsänderungen ist die denkmalgeschützte Fabrik bis heute auch ein Produktionsort.

Ab 1877 wurden in der Spinnerei auch Filze hergestellt. 1880 verkauften die zwischenzeitlichen Besitzer, die Fa. Breyer & Saupe, die zum Fabrikareal gehörende Mühle. 1890 wurde im Spinnereigebäude eine Schafwollspinnerei eingerichtet. Erheblich umgebaut und moderisiert wurde das Hauptgebäude nach 1910. Der Chemnitzer Kaufmann Martin Tannenhauer hatte die Fabrik übernommen und richtete hier eine Weberei für Möbel- und Dekorationsstoffe ein.

Bis 1990 leiteten Unternehmer aus der Familie Tannenhauer die Geschicke der Fabrik. In dritter Generation Werner Tannenhauer als Direktor der seit 1972 verstaatlichten Firma unter dem Dach des Möbelkombinates Dresden. Nach Auflösung des Unternehmens wurde die Fabrik als technisches Denkmal erhalten und wird seit 1994 verschiedenartig genutzt: museal durch die Historische Schauweberei Braunsdorf, künstlerisch durch die Galerie Inselsteig sowie wirtschaftlich durch die Cammann Gobelin Manufaktur. Damit ist das Gebäude bist heute ein Ort lebendiger sächsischer Textilindustrie.

Spinnmühle Lengenfeld

Am Standort einer bis ins 16. Jahrhundert nachzuweisenden Hammermühle zur Eisenverarbeitung wurde 1853 eine Spinnerei errichtet. Der Bauherr ist unbekannt, auch weitere Informationen dieser…
Spinnmühle Lengenfeld




Am Standort einer bis ins 16. Jahrhundert nachzuweisenden Hammermühle zur Eisenverarbeitung wurde 1853 eine Spinnerei errichtet. Der Bauherr ist unbekannt, auch weitere Informationen dieser Kleinfabrik sind nur spärlich überliefert.

Das Spinnereigebäude hatte drei Etagen und einen Treppenturm. Nach einem Brand 1867 wurde es im Jahr darauf wieder aufgebaut. In dieser Zeit arbeiteten in der Spinnmühle der Fabrikant Hermann Roth und die Fa. Thomas & Sohn. Später wurde die Spinnerei in eine Filztuchfabrik umgewandelt. Nachgewiesen sind am Ende des 19. Jahrhunderts die Unternehmer Ferdinand Pietzsch und seine Söhne Richard und Ferdinand jun. 1903 übernahm der Filztuchmacher Moritz Weidenmüller die Fabrik und verlegte seine 1887 gegründete Firma hierher. Das Unternehmen blieb in Familienhand und produzierte bis 1990 als Einmannbetrieb Filze und Pappen.

Die teilweise 150 Jahre alten Maschinen stammen überwiegend von sächsischen Textilmaschinenherstellern, wie Schwalbe aus Werdau oder Louis Schönherr aus Chemnitz. Auf den funktionstüchtigen Maschinen kann bis heute Rohwolle zu Strickgarn oder zu Tuch bzw. Filz verarbeitet werden.

Eigentümer, ehrenamtlich Engagierte, Gemeinde und Partner aus dem Netzwerk Industriekultur in Sachsen arbeiten derzeit an einem Betreibermodell, mit dem das einzigartige Technische Denkmal erhalten und genutzt werden kann.

Spirituosenmuseum 'Alte Laborantenkunst' bei Lautergold

Das seit 1734 bestehende Familienunternehmen wurde von königlich-sächsischen Hoflieferanten gegründet, die im Dienste August des Starken nach einem Lebenselixier suchten. Im Eingangsbereich finden…
Spirituosenmuseum 'Alte Laborantenkunst' bei Lautergold




Das seit 1734 bestehende Familienunternehmen wurde von königlich-sächsischen Hoflieferanten gegründet, die im Dienste August des Starken nach einem Lebenselixier suchten. Im Eingangsbereich finden Sie den firmeneigenen Kräutergarten. Die erzgebirgische Wurzel- und Kräuterkraft ist bis heute Grundlage der Lautergold-Spirituosen.

Das 2015 neu gestaltete Museum gewährt Einblicke in die Geschichte des Unternehmens von der alten Laborantenkunst bis zu modernen Produktionsverfahren. Während einer ca. 15-minütigen Führung mit anschließendem Film erfahren Sie vieles über die positive Wirkung der Kräuter und Wurzeln auf unseren Körper, verschiedene Herstellungsarten, aber auch über die Verwendungsmöglichkeiten unserer Produkte. Im Herbst 2014 wurde auf dem Werksgelände eine gläserne Brennerei errichtet, die sich direkt neben dem Eingangsbereich zum Spirituosenmuseum befindet. Lautergold ist damit das erste Unternehmen im Erzgebirge, welches selbst Obstbrände herstellt.

Lassen Sie Ihren Besuch mit einer fröhlichen Verkostung ausklingen, bei der alle 40 Lautergold-Produkte probiert werden können!

 

Staatsarchiv Chemnitz

Das Sächsische Staatsarchiv ist für die Überlieferung großer Teile der sächsischen Wirtschaft bis 1990 zuständig, wie auch für das Archivgut der Behörden, die staatlicherseits mit Wirtschaftsfragen…
Staatsarchiv Chemnitz




Das Sächsische Staatsarchiv ist für die Überlieferung großer Teile der sächsischen Wirtschaft bis 1990 zuständig, wie auch für das Archivgut der Behörden, die staatlicherseits mit Wirtschaftsfragen befasst waren.

Etwa 90 % aller Archivunterlagen sächsischer Unternehmen aus der Zeit vor 1990, wirtschaftsleitender Einrichtungen und der Wirtschaftsaufsichtsbehörden werden von den örtlichen Abteilungen des Sächsischen Staatsarchivs verwahrt:

Hauptstaatsarchiv Dresden – Abteilung 2

Staatsarchiv Leipzig – Abteilung 3

Staatsarchiv Chemnitz – Abteilung 4

Bergarchiv Freiberg – Abteilung 5

Staatsfilialarchiv Bautzen – im Archivverbund Bautzen

Dieses Archivgut dokumentiert im Wesentlichen die für die hiesige Industriekultur prägenden Aspekte der sächsischen Wirtschaftsgeschichte. Sie beginnen mit der Herausbildung von Handel und Gewerbe in den mittelalterlichen Städten des meißnisch-sächsischen Raumes, führen über die wirtschaftlichen Entwicklungen der Frühen Neuzeit bis hin zur Industrialisierung und der vollen Herausbildung der Industriegesellschaft im 19. Jahrhundert sowie den großen Strukturänderungen am Ende des 20. Jahrhunderts. Eine Besonderheit bildet die achthundertjährige Geschichte des sächsischen Berg- und Hüttenwesens, die archivalisch ebenfalls seit dem Mittelalter nachweisbar und seit dem Spätmittelalter auch umfassend nachvollziehbar ist.

Über die archivalische Überlieferung ist die gewerbliche und industrielle Entwicklung fassbar. Darüber hinaus lassen sich die vielfältigen Einflüsse und Auswirkungen dieser Entwicklung auf alle gesellschaftlichen Bereiche des Landes nachzeichnen.

Zu diesem Archivgut zählen alle Formen von historischen Informationen, so die Schriftzeugnisse in Form von Urkunden, Amtsbüchern und Akten, wie auch Bildzeugnisse, insbesondere Fotografien, Gemälde und Zeichnungen, Pläne und Risse, Dokumentar- und Werbefilme sowie Tonaufzeichnungen.

Diese archivalische Überlieferung bildet die wesentliche Grundlage für die Erforschung der Industriekultur Sachsens. Darüber hinaus ist das Archivgut auch unverzichtbar für die Vermittlung des industriekulturellen Erbes. Neben baulichen und Sachzeugen sind auch die archivalischen Zeugnisse Lehr- und Anschauungsmaterialien, die dieses Erbe eindrücklich und nachvollziehbar einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen können.

Das Sächsische Staatsarchiv leistet seinen Beitrag für die Wahrung und Pflege des industriellen Erbes Sachsens, indem es die archivalische Überlieferung sächsischer Unternehmen (bis 1990) sowie der wirtschaftsleitenden Einrichtungen und der Wirtschaftsaufsichtsbehörden sicher verwahrt, für künftige Generationen erhält und für die Wissenschaft und Forschung, die Behörden, die Wirtschaft, aber auch für die Gesellschaft insgesamt nutzbar macht.

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat das Recht, das Archivgut des Sächsischen Staatsarchivs nach dem Sächsischen Archivgesetz zu nutzen. Das Archivgut steht für die Erforschung der sächsischen Industriekultur sowie die Vermittlung des industriekulturellen Erbes als Anschauungsmaterial z. B. für Ausstellungen und für Veröffentlichungsabbildungen zur Verfügung.

Staatsarchiv Leipzig

Das Staatsarchiv Leipzig wurde 1954 als Außenstelle des Landeshauptarchivs Dresden unter der Bezeichnung »Landesarchiv Leipzig« eingerichtet. 1965 wurde es ein eigenständiges Staatsarchiv mit der…
Staatsarchiv Leipzig




Das Staatsarchiv Leipzig wurde 1954 als Außenstelle des Landeshauptarchivs Dresden unter der Bezeichnung »Landesarchiv Leipzig« eingerichtet. 1965 wurde es ein eigenständiges Staatsarchiv mit der Bezeichnung »Staatsarchiv Leipzig«. 1995 wurde die Deutsche Zentralstelle für Genealogie in das Staatsarchiv Leipzig eingegliedert. Im gleichen Jahr erhielt das Staatsarchiv einen modernen Zweckbau. Zum 1. Januar 2005 wurde das Staatsarchiv Leipzig mit den Staatsarchiven in Chemnitz, Dresden und Freiberg sowie dem Referat Archivwesen zum »Sächsisches Staatsarchiv« zusammengefasst. Gemäß 2007 erfolgter Änderung des Organisationserlasses vom 13. Dezember 2004 wird das Staatsarchiv Leipzig nunmehr als Abteilung 3 des Sächsischen Staatsarchivs geführt.

Stadt Grimma

Unternehmen mit Idee: Spurensuche im Jahr der Industriekultur durch die schöne Muldestadt
Stadt Grimma




Unternehmen mit Idee: Spurensuche im Jahr der Industriekultur durch die schöne Muldestadt

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Das Stadt- und Bergbaumuseum entstand im Jahre 1861 als Sammlung des städtischen Altertumsvereins. Gesammelt wurden zunächst alle Zeugen der Vergangenheit, gegliedert nach kirchlichen und bürgerlichen…
Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg




Das Stadt- und Bergbaumuseum entstand im Jahre 1861 als Sammlung des städtischen Altertumsvereins. Gesammelt wurden zunächst alle Zeugen der Vergangenheit, gegliedert nach kirchlichen und bürgerlichen Werken. Im Jahre 1903 bezog das Museum, das nach dem sächsischen Potentaten König-Albert-Museum hieß, sein gegenwärtiges Gebäude, den so genannten Domherrenhof im Hauptgebäude des ehemaligen Kollegiatsstiftes.

Zur Zeit beinhaltet es folgende Abteilungen in der ständigen Ausstellung: Obersächsische Sakralkunst der Spätgotik (mit Arbeiten Freiberger Meister und von Peter Breuer), Freiberger Bildhauerkunst der Renaissance (insbesondere überregional wichtige Plastiken und Reliefs), Bergbau und Kunsthandwerk (darunter bedeutsame Pretiosen der Berg- und Hüttenknappschaft aus Gold und Silber sowie ein mit Edelsteinen besetztes 'Ratskruzifix' und frühe Erzeugnisse erzgebirgischer bergmännischer Volkskunst), die bergmännische 'Betstube' mit Orgelpositiv, die Abteilung 'Freiberg an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit' (mit wichtigen Erzeugnissen der Handwerkskunst und des Alltags), 'Freiberger Bergbau' (seltene Werkzeuge und Geräte), 'Freiberg im Mittelalter' (u. a. älteste Freiberger Keramik, Hanseschüssel, ältester datierter Altar Sachsens), 'Freiberg im 19. Jahrhundert' (u.a. Gegenstände des großen Gelehrten Abraham Gottlob Werner und ein Glasfenster 'Bergleuten erscheint der Berggeist' von Paul Mißbach) und eine Schatzkammer.

Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau

Das 1916/17 gegründete Museum ist im Baumgartenschen Haus, einem Barockhaus des späten 18. Jahrhunderts untergebracht. Neben der Stadt-, Handwerks- und Industriegeschichte bilden die Geschichte des…
Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau




Das 1916/17 gegründete Museum ist im Baumgartenschen Haus, einem Barockhaus des späten 18. Jahrhunderts untergebracht. Neben der Stadt-, Handwerks- und Industriegeschichte bilden die Geschichte des Werdauer Waldes und der Pleißenflößerei sowie die Erzeugnisse der Porzellanfabrik aus der Nachbargemeinde Fraureuthweitere weitere Schwerpunkte. Unter den zahlreichen Objekten aus der umfangreichen Gemälde- und Grafiksammlung befinden sich auch der komplette Nachlass des Heimatmalers Albert Hofmann (1903 bis 1993) und des Kunstmalers Ernst Eichler (1850 bis 1895). Letzterer erlangte vor allem Berühmtheit durch seine Zeichnungen antiker Sarkophage aus ganz Europa.

Interessante Exponate aus der Stadtgeschichte sind u. a. das 1961 gefertigte Modell der Stadt Werdau von 1628, der barocke Taufständer aus der Marienkirche und der Egidienstein aus dem Jahr 1480, der ehemals in der Stadtmauer verbaut war. Weiter verfügt die Einrichtung mit dem IFA-Archiv über eine umfangreiche Dokumentensammlung zum Fahrzeugbau in Werdau. Das Museum veranstaltetjährlich auch das größte IFA-Oldtimernutzfahrzeugtreffen Deutschlands. Informationen unter: www.oldtimertreffen-werdau.de

Weitere Bestandteile des Museums bilden der Museumsgarten und das Dampfmaschinenhaus aus dem Jahre 1898. Den zentralen Punkt im Garten verkörpert die Gartenbahnanlage, die vom Verein 'Museumsgartenbahn Werdau e. V.' betrieben wird.

Stadtfabrikanten e.V. / FabLab Chemnitz

Das FabLab Chemnitz ist das Hauptprojekt des im Jahre 2016 gegründeten Stadtfabrikanten e.V. - Als gemeinnützig anerkannter Verein betreiben wir eine offene MitMachWerkstatt auf dem Sonnenberg. Wir…
Stadtfabrikanten e.V. / FabLab Chemnitz




Das FabLab Chemnitz ist das Hauptprojekt des im Jahre 2016 gegründeten Stadtfabrikanten e.V. - Als gemeinnützig anerkannter Verein betreiben wir eine offene MitMachWerkstatt auf dem Sonnenberg. Wir sind Lokalakteur, aber auch überregional vernetzt. So sind wir Mitglied im Verbund offener Werkstätten und vertreten das Leitbild dieser, sowie die FabLab Charta der Fab Foundation. In unserer Werkstatt treffen Wissen, Werkzeuge und Maschinen aufeinander. Ein Austausch Gleichgesinnter verschiedener Alters- und Interessengruppen erfolgt so zu diversen Themen wie digitaler Fertigung, tradionellem Handwerk, Technologiefragen in der Gesellschaft und so vieles mehr. Wir verstehen uns als Ort der freien Bildung, des gemeinsamen Machbarmachens, des Transfers von Wissen, dem Befähigen im Umgang mit Technik, Do It Yourself / Together, Tüfteln, Entwickeln und Co.

 

Im Rahmen des Jahres der Industriekultur sind wir Partner des Schauplatzes MaschinenBoom im Sächsischen Industriemuseum der Stadt Chemnitz. Mit unserem Know-How im Bereich additive Fertigung ist es uns eine Ehre ein spezielles Maschinenkonzept im Rahmen der Sonderausstellung erlebbar zu machen.

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist das historische Gedächtnis der Stadt. Objekte, Informationen und Kontexte des Stadtgeschehens werden gesammelt, dokumentiert, kommentiert und in…
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig




Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist das historische Gedächtnis der Stadt. Objekte, Informationen und Kontexte des Stadtgeschehens werden gesammelt, dokumentiert, kommentiert und in Ausstellungen präsentiert. Der Sammlungshorizont

erstreckt sich von der Stadtwerdung Leipzigs im frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. 1909 auf der Grundlage der Sammlungen des Vereins für die Geschichte Leipzigs gegründet, ist das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig heute ein Netzwerk mehrerer

Museumstypen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten; in ihrer Gesamtheit bilden die acht Einrichtungen ein sich ergänzendes facettenreiches Bild

städtischer Kulturgeschichte. Im Haus Böttchergäßchen sind Depot, Bibliothek, Fotothek, Besucherservice, Wechselausstellungsfläche, Werkstätten, das Kindermuseum sowie Direktion und Verwaltung zusammengeführt. Damit wurde in unmittelbarer Nähe zum Alten Rathaus mit der Ständigen Ausstellung zur Leipziger Stadtgeschichte eine funktionale Schatzkiste für den Sammlungsbestand mit mehr als 600.000 Objekten geschaffen.

Städtische Gasversorgungsanstalt

Zur Versorgung der Stadt mit sog. Leuchtgas ging 1838 Leipzigs erstes Gaswerk in Betrieb. Mit der wachsenden Stadt wurde auch das Gaswerk erweitert. Nach dem Bau eines zweiten Gaswerks in…
Städtische Gasversorgungsanstalt




Zur Versorgung der Stadt mit sog. Leuchtgas ging 1838 Leipzigs erstes Gaswerk in Betrieb. Mit der wachsenden Stadt wurde auch das Gaswerk erweitert. Nach dem Bau eines zweiten Gaswerks in Leipzig-Connewitz (heute Asisi-Panometer) wurde das alte Gaswerk 1892 durch ein neues ersetzt.

1977 endete in Leipzig die Stadtgasgewinnung. Vom Gaswerk I an der Roscherstraße sind einige gründerzeitliche Bauten sowie der 28 Meter hohe und im Durchmesser 52 Meter messende Gasbehälter 10 erhalten geblieben.

Die Stadtwerke Leipzig sanierten das Ensemble 1012/13 und bieten den Ort für Veranstaltungen zur Nutzung an.

Städtische Sammlungen Freital Schloss Burgk

Die Städtischen Sammlungen Freital gehören mit ihren beiden Bestandssäulen Bergbau- und Regionalgeschichte sowie Dresdner Kunstgeschichte zu den größten nichtstaatlichen Museen Sachsens. Schloss…
Städtische Sammlungen Freital Schloss Burgk




Die Städtischen Sammlungen Freital gehören mit ihren beiden Bestandssäulen Bergbau- und Regionalgeschichte sowie Dresdner Kunstgeschichte zu den größten nichtstaatlichen Museen Sachsens.

Schloss Burgk, ein Kleinod und stilles Refugium der Stadt am Fuße des Windberges findet man im Stadtteil Freital-Burgk. Das einstige Rittergut, seit dem 14. Jahrhundert als Herrensitz bekannt, war seit alters her mit dem Steinkohlenbergbau eng verwoben. Der einst regional prägende Industriezweig des Montanwesens wird durch mehrere Ausstellungen repräsentiert. In der Bergbauschauanlage, die original der Untertagesituation nachempfunden wurde, erlebt der Besucher hautnah den Steinkohlen- und Uranerzbergbau zwischen 1945 und der Beendigung der Förderung 1989. Ein zugehöriger Technikgarten lässt in Form einer Freiluftpräsentation den Bergbau der unmittelbaren Nachkriegszeit wieder aufleben und erinnert an jene Jahre in denen die sowjetisch-deutsche Aktiengesellschaft WISMUT uranhaltige Steinkohle fördern ließ, um das amerikanische Atombombenmonopol zu brechen. Wesentlich weiter in die Geschichte zurück reicht die ständige Ausstellung im Schloss des Burgker Rittergutes. Ausgestattet mit einem klassizistisch und bergmännisch geprägten Musiksaal, einem Tapetenzimmer und gründerzeitlichen Wandmalereien wird an diesem Ort von der Entwicklung des Bergbaus und der Industrie im Plauenschen Grund und der nachfolgenden Stadtwerdung Freitals berichtet.

Das Besucherbergwerk 'Tagesstrecke Oberes Revier Burgk', dessen Mundloch sich im Burgker Schlosspark befindet, wird neben Bergbaufans vor allem geologisch interessierte Besucher begeistern. Ein Steinkohlenaufschluss lässt die Einfahrenden eine Zeitreise in das 280 Millionen Jahre zurückliegende Perm und die damalige Entstehung der Lagerstätte des Döhlener Beckens erleben. Die 1821 aufgefahrene Tagestrecke zeigt aber auch das schwere Los der Bergarbeiter in den frühindustriellen Steinkohlengruben der Region. In der 2011 eröffneten Ausstellung 'Faszination Steinkohle' entführt ein beeindruckendes Panoramabild den Betrachter in die längst vergangene Pflanzen- und Tierwelt des Permzeitalters. Ein räumliches Modell gewährt einen Blick 'unter die Erde', mitten hinein in die flözführenden Schichten der Lagerstätte des 'Döhlner Beckens'. Einen besonderen Höhepunkt der montangeschichtlichen Ausstellungen bildet die erste elektrische Grubenlok der Welt, die sich als langfristige Leihgabe des Siemens Forums München wieder an ihrem Ursprungsort befindet.

 

Die Kunstsammlung der Stadt Freital stellt im Kontext der anderen sächsischen Sammlungen insofern ein Sonderfall dar, als dass sie versucht, die Kunstentwicklung einer bestimmten Region innerhalb eines begrenzten Zeitraumes zu dokumentieren. Gemeint sind damit jene sechs Jahrzehnte zwischen 1890 und 1950, die für die Kunstentwicklung Dresdens und darüber hinaus für die gesamte deutsche Kunst von epochaler Bedeutung waren. Somit versteht sich die Freitaler Sammlung als eine Spezialgalerie Dresdner Kunst und wird zu einer Ergänzung der hochkarätigen Museen der Landeshauptstadt. Der Ursprung der Galerie ist im Ankauf einer Privatsammlung zu suchen. Bereits 1949 erwarb die Stadt den Grundstock dieser qualitätsvollen Sammlung. Allerdings erst 1991 gelang es, geeignete Räume zur dauernden Präsentation einzurichten. Dem Besucher, der die Kunstschätze Dresdens besichtigt und sich darüber hinaus mit der überaus vielschichtigen Kunstlandschaft Sachsens vertraut machen möchte, ist ein Besuch der nur zehn Kilometer entfernten Galerie in dem reizvoll gelegenen Schloss Burgk unbedingt zu empfehlen.

Glanzpunkte der Sammlung sind neun klassische Gemälde von Otto Dix. Aber auch der gesamte Umkreis dieses für die Kunstentwicklung so wichtigen Malers ist zum Teil in bester Qualität vertreten. So finden sich hier auch Hauptwerke von Willy Kriegel, Wilhelm Lachnit, Wilhelm Rudolph, Pol Cassel, Otto Lange, Curt Querner, Christoph Voll, Ewald Schönberg u.v.a.. Auch die Lehrergeneration der Dresdner Akademie, welche für Dix und dessen Kollegen so prägend war, ist mit Werken von Carl Bantzer, Otto Gussmann, Georg Lührig, Max Feldbauer, Ludwig von Hofmann und Richard Müller in Freital vorzüglich dokumentiert.

 

Museen werden oftmals durch private Sammlungen in erstaunlichem Maße bereichert. Ein solch glücklicher Umstand ergab sich 1993 für das Freitaler Museum mit der Übernahme der privaten Sammlung des Dresdners Friedrich Pappermann. Durch diese hochherzige Stiftung konnte ein Projekt in Angriff genommen werden, welches in Sachsen wohl einmalig sein dürfte - die Darstellung der Dresdner Kunstentwicklung von der Gründung der Königlichen Kunstakademie im Jahre 1764 bis zur unmittelbaren Gegenwart. Durch die Übernahme von über 200 Gemälden und zahlreichen grafischen Blättern konnte zusammen mit den Werken der Städtischen Kunstsammlung Freital ein Fundus geschaffen werden, der Dresdner Kunst über zwei Jahrhunderte in einer Breite erlebbar werden lässt, welche selbst in der Landeshauptstadt kaum möglich ist. Besondere Höhepunkte der Stiftung sind Werke von Meistern der ersten und zweiten Romantikergeneration, wie Johan Christian Clausen Dahl, Carl Gustav Carus, Johann Anton Castell, Victor Paul Mohn oder Karl Robert Kummer. Der in ständiger Aufwertung begriffene Christian Friedrich Gille ist ebenso vertreten wie Ludwig von Hofmann, Hans Unger, Sascha Schneider und der leider fast vergessene Ludolf Verworner. Die Freilichtmalerei wird durch herausragende Werke von Gotthardt Kuehl, Carl Bantzer, Fritz Beckert, Ferdinand Dorsch, Wilhelm Claudius und Robert Sterl ausgewiesen. Arbeiten von Hans Jüchser, Erich Fraaß oder Paul Wilhelm sind ebenso vertreten wie von Albert Wigand oder Joachim Heuer. Für die nach dem Zweiten Weltkrieg Schaffenden sollen hier die Namen von Werner Haselhuhn und Jürgen Schieferdecker stehen.

Etwa fünf Sonderausstellungen pro Jahr zu Themen der Montan-, Regional- und Kunstgeschichte runden das Ausstellungsprogramm des Museumskomplexes ab.

 

Städtischer Vieh- und Schlachthof

Der Vieh- und Schlachthof galt nach seiner Fertigstellung nicht nur als größte und modernste Anlage dieser Art in Deutschland, auch funktionell und baukünstlerisch gilt der Komplex als herausragendes…
Städtischer Vieh- und Schlachthof




Der Vieh- und Schlachthof galt nach seiner Fertigstellung nicht nur als größte und modernste Anlage dieser Art in Deutschland, auch funktionell und baukünstlerisch gilt der Komplex als herausragendes Beispiel für derartige Bauten. Die insgesamt 68 Gebäuden wurden meist im Heimatschutzstil errichtet. Die Lage auf einer aufgeschütteten Fläche im Ostragehege bot ausreichenden Schutz vor Hochwasser der Elbe.

In den Folgejahren wurde das Ensemble durch Rekonstruktions- und Umbauarbeiten stark verändert, umfunktioniert, einige Gebäude wurden auch abgerissen. Ende 1994 wurde die Fleischverarbeitung eingestellt. Ein Teil des Areals wurde im Jahr 2000 zur Messe Dresden umgebaut. Ein anderer Teil wird seit 2007 vom Sportgymnasium Dresden genutzt. Die unsanierten Gebäude werden temporär durch verschiedene Kunstprojekte genutzt.

Städtisches Gaswerk II

Die beiden ehemaligen Gasbehälter sind Relikte aus der Zeit der Stadtgasgewinnung. Das Gas wurde zunächst zu Beleuchtungszwecken, nach dem Siegeszug der Elektrizität zu Heizzwecken genutzt. Die…
Städtisches Gaswerk II




Die beiden ehemaligen Gasbehälter sind Relikte aus der Zeit der Stadtgasgewinnung. Das Gas wurde zunächst zu Beleuchtungszwecken, nach dem Siegeszug der Elektrizität zu Heizzwecken genutzt. Die Gasometer gehörten zu einem größeren Komplex städtischer Versorgungsbetriebe, angefangen beim nördlich gelegenen Schlachthof (heute Zentrale des Mitteldeutschen Rundfunks) bis hin zum südlich gelegenen Elektrizitätswerk. Bis 1977 wurde in Leipzig Stadtgas gewonnen, seit dem bezieht die Stadt Ferngas.

Im Jahr 2005 schlossen die Stadtwerke Leipzig die Sanierung des großen Gasometer ab. Wechselnde Panoramen des Künstlers Yadegar Asisi sind eine innovative Nutzung für diesen Ort. Der kleinere Gasometer wird seit seiner Sanierung als Open-Air-Veranstaltungsort genutzt.

Städtisches Speichergebäude

Der im Volksmund nach seinem Architekten, dem Dresdner Stadtbaurat Hans Erlwein, als Erlweinspeicher bezeichnete Bau gilt als einer der bedeutendsten Industriebauten der Reformarchitektur in Sachsen.…
Städtisches Speichergebäude




Der im Volksmund nach seinem Architekten, dem Dresdner Stadtbaurat Hans Erlwein, als Erlweinspeicher bezeichnete Bau gilt als einer der bedeutendsten Industriebauten der Reformarchitektur in Sachsen. Als städtischer Speicher wurde er für die Lagerung von Tabak, Wolle, Gewürzen und Stoffen genutzt.

Der von der Firma Wayss & Freytag AG errichtete Eisenbeton-Skelettbau mit einer Nutzfläche von über 19.000 Quadratmetern hat beachtliche Ausmaße. Er ist 36 Meter breit, 76 Meter lang und 39 Meter hoch. Diese Gebäudemasse wurde vom Architekten mit Rücksicht auf die naheliegende Dresdner Innenstadt durch eine kleinteilige Dachlandschaft abgemildert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Speicher 1945 zerstört, anschließend wurde er noch teilgenutzt und stand dann lange Zeit leer. Zwischen 2004 und 2006 wurde der zu einem Schandfleck verkommene Bau saniert und in ein Hotel umgewandelt. Hierzu wurde im Inneren in die Baustruktur eingegriffen und ein beeindruckendes Atrium eingefügt.

Der Erlweinspeicher ist ein Beispiel für die gelungene Umnutzung einer eher schwierigen Bausubstanz: hier von einem großen Speichergebäude zu einem Hotel.

Stadtmuseum Dresden

Nur wenige Meter von der Dresdner Frauenkirche entfernt befindet sich im Landhaus das Stadtmuseum Dresden. Das 1770-1775 nach Entwürfen des Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius (1710-1790)…
Stadtmuseum Dresden




Nur wenige Meter von der Dresdner Frauenkirche entfernt befindet sich im Landhaus das Stadtmuseum Dresden. Das 1770-1775 nach Entwürfen des Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius (1710-1790) errichtete Gebäude zählt dank seiner vollendeten Stil-Synthese aus Klassizismus, Spätbarock und Rokoko und der einzigartigen Treppenanlage zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten Dresdens.

Die ständige Ausstellung präsentiert in vier Sälen über 1.000 Exponate. Mehr als 20 Medienstationen und viele museumspädagogische Angebote schaffen unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit 800 Jahren Dresdner Geschichte zu beschäftigen. Zahlreiche Filminstallationen und ein kleines Kino zeigen den Wandel der Stadt im zurückliegenden Jahrhundert. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart werden die Besonderheiten der Residenz-, Landeshaupt- und Kunststadt Dresden ebenso sichtbar gemacht wie die lokalen Auswirkungen der großen politischen Ereignisse, die Veränderungen im alltäglichen Leben der Dresdner und deren ganz subjektive Perspektiven auf ihre Stadt.

 

Bildungsangebote

Dresden, Stadt der Bürger. Das lange 19. Jahrhundert

Gesprächsorientierte Führung mit Kleingruppenarbeit

Das 19. Jahrhundert brachte tiefgreifende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen, die unsere Gesellschaft teilweise bis heute prägen. Die Führung wählt aus den in der Ausstellung präsentierten Objekten zum langen 19. Jahrhundert lehrplanrelevante, gegenständliche und bildliche Quellen aus, um wichtige Themen der Zeit am Beispiel Dresdens zu verdeutlichen: Napoleonische Zeit, Maiaufstand 1849, Arbeiterbewegung, Bürgertum, Judenemanzipation, Industrialisierung, Reichsgründung 1871, Nationalismus und Militarismus.

OS [ Kl. 7. GE WP ] [ Kl. 8. GE LB1 ] [ Kl. 8. GE LB2 ] [ Kl. 8. GE LB4 ] GYM [ Kl. 11. GE GK/LK LB1 ] [ Kl. 11. GE GK/LK LB2 ]

Plus Stadtrundgang:

Das Angebot kann auch als kombinierte Museums- und Stadtführung „Zwischen Landhaus und Residenzschloss. Dresden im 19. Jahrhundert“ gebucht werden.

 

Aufbruch in die Moderne. Dresden in der Zeit der Weimarer Republik

Gesprächsorientierte Führung mit Kleingruppenarbeit

Die Weimarer Republik stellt die erste demokratische Staatsform in der deutschen Geschichte dar. Doch was bedeutete dies konkret für das Leben der Bewohner der Stadt Dresden? Historische Modelle, Fotografien, Plakate, Kleidungsstücke und andere Objekte geben Einblick in die gesellschaftlichen Veränderungen in der Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Beginn der NS-Diktatur: die entstehenden neuen Wohnquartiere der Stadt, das neue Körperideal, die Kultur der „Goldenen Zwanziger“, das neue selbstbestimmte Frauenbild, aber auch in die Auswirkungen von Hyperinflation, Weltwirtschaftskrise und die folgende politische Radikalisierung der Parteien. OS [ Kl. 8. GE LB3 ] [ Kl. 8. GE WP ] GYM [ Kl. 9. GE WP2 ] [ Kl. 9. GE WP3 ] [ Kl. 11. GE WP1 ]

 

In die Katastrophe. Dresden im Nationalsozialismus

Gesprächsorientierte Führung

Ausgehend vom 1. Weltkrieg und den Krisen der Weimarer Republik wird der Frage nachgegangen, welche gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen den rasanten Aufstieg der Nationalsozialisten beeinflusst haben. Einen Schwerpunkt bilden die Ereignisse der Jahre 1933/34, die erklären, wie in

Dresden eine schnelle und umfassende Machtübernahme gelang. Die Ausstellung zeigt zudem, welche Rolle unter anderem die Rüstungsindustrie – zum großen Teil mit Hilfe von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern – für Dresden im Zweiten Weltkrieg spielte.

OS [ Kl. 8. GE LB4 ] GYM [ Kl. 9. GE LB3 ]

Plus Stadtrundgang:

Das Angebot kann auch als kombinierte Museums- und Stadtführung „Zwischen Gauforum und Synagoge. Dresden im Nationalsozialismus“ gebucht werden.

 

Buchung beim Besucherservice: servicenoSpam@museen-dresden.de oder 0351 488 7272

 

Stadtmuseum Lengenfeld

In einem der ältesten Häuser der Stadt, dem Haus eines Schönfärbers, wird dem Besucher Vergangenes in 17 Ausstellungsräumen erlebbar gemacht. Ein stimmungsvoller, 500 Jahre alter Gewölbekeller, eine…
Stadtmuseum Lengenfeld




In einem der ältesten Häuser der Stadt, dem Haus eines Schönfärbers, wird dem Besucher Vergangenes in 17 Ausstellungsräumen erlebbar gemacht. Ein stimmungsvoller, 500 Jahre alter Gewölbekeller, eine wundervolle Bohlenstube, eine schwarze Küche und ein in der Stadt einzigartiger Laubengang lassen alte Zeiten lebendig werden. Der zweigeschossige Anbau mit der "Schwarzen Küche" an die Blockbohlenstube gilt als höchst bemerkenswerte Konstruktion.

Eine vollständig erhalten Buchsetzerwerkstatt mit über 112 vollständig gefüllten Setzkästen lädt den Besucher ein, Einblicke in die "schwarze Kunst" zu gewinnen. Ein 200 Jahre alter, voll funktionsfähiger Webstuhl sowie zahlreiche Dokumente (Kaiserurkunde von 1714), Siegel und Innungsgegenstände machen die Geschichte der Lengenfelder Tuchmacherinnung anschaulich.

Das Stadtmuseum Lengenfeld versucht, viele Exponate nicht hinter Glas zu verstecken, sondern offen auszustellen – und so Geschichte begreifbar zu machen. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßige Sonderausstellungen und Vorträge.

Stadtverwaltung Oelsnitz/Erzgeb.




Stern-Garagenhof

Die im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaute Hochgarage gilt neben den Kant-Garagen in Berlin und einer Großgarage in Halle (Saale) als bedeutendster erhaltener Bau seiner Art. In sechs Etagen war Platz…
Stern-Garagenhof




Die im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaute Hochgarage gilt neben den Kant-Garagen in Berlin und einer Großgarage in Halle (Saale) als bedeutendster erhaltener Bau seiner Art.

In sechs Etagen war Platz für 300 Automobile. Diese gelangten über Aufzüge in ihre Parkboxen.Das Gebäude bis Mitte der 1980er Jahre als Garage und Werkstatt genutzt. Allerdings wurden Teile bereits nach dem Zweiten Weltkrieg als Lager umgenutzt. Heute befinden sich hier das Museum für sächsische Fahrzeuge sowie ein Möbellager.

Stickereimuseum Eibenstock

In der Stickerei-Schauwerkstatt Eibenstock, die 1997 neu entstanden ist, wird dem Besucher die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der westerzgebirgischen Buntstickerei vorgestellt. Das…
Stickereimuseum Eibenstock




In der Stickerei-Schauwerkstatt Eibenstock, die 1997 neu entstanden ist, wird dem Besucher die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der westerzgebirgischen Buntstickerei vorgestellt. Das Handtambourieren, das Sticken mit der Häkelnadel im Rahmen, wurde hier 1775 von Clara Angermann, der Wohltäterin dieser Stickerei- und Bergstadt, eingeführt. Auf dieser Grundlage entwickelte sich bis in die heutige Zeit eine Stickereiindustrie, die Weltbedeutung erlangte und zum wichtigsten Erwerbszweig der Stadt wurde. Eine Ausstellung historischer Stickereimaschinen dokumentiert den geschichtlichen, technischen und technologischen Entwicklungsweg dieser erzgebirgischen Buntstickereiindustrie über ein Jahrhundert anhand von Mustern, Materialien und Arbeitsmitteln. Alle historischen Stickereimaschinen sind funktionsfähig und werden dem Besucher vorgeführt. Im stadtgeschichtlichen Teil erfährt der Besucher Wissenswertes über die Besiedlung, den Zinn- und Eisenbergbau um Eibenstock und die Heilmittelherstellung. Sehenswert sind auch ein Modell der 1976 bis 1980 erbauten Trinkwassertalsperre Eibenstock und eine Modellbahnanlage der ehemaligen 'Steilrampe von Eibenstock' sowie Handwerksgeräte aus vergangener Zeit.

In der 'Trumpold`schen Sammlung' werden ca. 15.000 Einzelfiguren erzgebirgischer Volkskunst präsentiert. Diese wohl in Deutschland einmalige Sammlung ist das Lebenswerk der Eheleute Gisela und Karl Trumpold und entstand in über 50-jähriger Sammeltätigkeit. Zu sehen sind Räuchermänner und Nußknacker sowie gedrechselte und geschnitzte Figuren in den vielfältigsten Variationen. Bergmänner in prächtigen Habits, hunderte Bergbaufiguren, bergbauliche Szenen, ja ganze Bergaufzüge sind zu bestaunen. Spieldosen, unzählige Tierfiguren, Fahrzeugminiaturen, Engelkapellen, Weihnachtskrippen und Pyramiden und noch vieles mehr erfreuen das Auge des Betrachters.

Stiftung Umgebindehaus

Umgebindehäuser prägen die Oberlausitzer Haus- und Kulturlandschaft. Sie sind ein Zeugnis des Oberlausitzer Textilgewerbes, seiner Struktur, der Arbeits- und Lebensbedingungen. Die Stiftung…
Stiftung Umgebindehaus




Umgebindehäuser prägen die Oberlausitzer Haus- und Kulturlandschaft. Sie sind ein Zeugnis des Oberlausitzer Textilgewerbes, seiner Struktur, der Arbeits- und Lebensbedingungen.

Die Stiftung Umgebindehaus setzt sich seit 2004 für den Erhalt der hölzernen Volksbauweise in der Oberlausitz, dem Umgebindehaus, ein. Seit 2009 sind wir eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung privaten Rechts.

Ziele der Stiftung sind:

(1) Erhaltung

Stiftungszweck ist die Erhaltung gefährdeter Umgebindehäuser, Schrotholzhäuser und ähnlicher Bauwerke.

(2) Hilfe und Beratung

Die Stiftung hilft beim Erwerb, der Sicherung, Teilinstandsetzung und Sanierung der Gebäude als Voraussetzung einer künftigen Weiternutzung.

(3) Information

Die Stiftung führt Informationsveranstaltungen und wissenschaftliche Untersuchungen durch und fördert den internationalen Austausch von Erfahrungen mit Tschechien und Polen.

(4) Förderung

Ziel ist die Verfolgung gemeinnütziger Zwecke durch die Förderung des Denkmalschutzes und des Heimatgedankens.

(5) Öffentliche Würdigung

Die Stiftung lobt jährlich den mit 7.000 Euro dotierten Umgebindehauspreis für hervorragende, denkmalgerechte Sanierungen und für das Engagement von Personen oder Vereinen zur Erhaltung der Umgebindebauweise aus.

 

Straßenbahnmuseum Chemnitz

Das Straßenbahnmuseum Chemnitz ist ein verkehrs- und technikhistorisches Museum mit dem Themenschwerpunkt Straßenbahn und öffentlicher Personennahverkehr. Neben 14 historischen Straßenbahnwagen aus…
Straßenbahnmuseum Chemnitz




Das Straßenbahnmuseum Chemnitz ist ein verkehrs- und technikhistorisches Museum mit dem Themenschwerpunkt Straßenbahn und öffentlicher Personennahverkehr. Neben 14 historischen Straßenbahnwagen aus den Jahren 1899 bis 1967 umfasst die Sammlung auch viele Sachzeugen aus der über 130-jährigen Chemnitzer Nahverkehrsgeschichte. Darunter befinden sich Ausstellungsexponate und Funktionsmodelle aus den Bereichen Tarifwesen (Fahrscheine- und Münzen, Schaffnertaschen, Zahlboxen und Entwerter), Antriebs- und Steuerungstechnik (Motoren, Fahrschalter), Stromversorgung (Quecksilber-Gleichrichter) und Signaltechnik (Ampelanlage). Anhand dreier historisch nachempfundener Arbeitsplätze (Einsatzleiter, Schlosser und Stellmacher) ist auch ein Rückblick in die Arbeitsbedingungen vergangener Jahrzehnte möglich. Das Museum ist auf dem Gelände des im Jahre 1880 eröffneten ersten Straßenbahn-Betriebshofes der Stadt in einer zweischiffigen Wagenhalle aus dem Jahr 1908 untergebracht. Das denkmalgeschütze Gebäude beherbergt neben dem Museum auch die Werkstatt des Trägervereins. Auf einer kurzen Fahrstrecke im Außenbereich des Museums kann im Sommerhalbjahr während der Öffnungszeiten auch eine kurze Fahrt in einem historischen Triebwagen mit offenen Plattformen aus dem Jahr 1920 unternommen werden.

SVT Görlitz gGmbH

Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun".…
SVT Görlitz gGmbH




Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun". Klangvolle Namen, visionäre Formen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h machten die Züge damals zum Stolz der Reichsbahn und vieler Eisenbahnfreunde in der DDR. Der "SVT" fuhr von Berlin und Leipzig aus nicht nur nach Prag oder Karlsbad, sondern weiter: Nach Wien oder - per Fähre - über die Ostsee - nach Kopenhagen. Seit 2003 ist der Zug ausgemustert und stillgelegt.

Ziel der Initiative ist die betriebsfähige Aufarbeitung eines dieselhydraulischen Schnellverkehrstriebwagens (SVT) und der wirtschaftliche Betrieb als Sonderzug. In der ersten Phase, die 2019 begann, geht es um die äußere Aufarbeitung des Zuges. Zwischen dem DB Museum als Eigentümerin und der SVT Görlitz gGmbH i.G. wurde ein Leihvertrag über den Zug abgeschlossen. Am 23. März 2019 wurde der Zug nach Dresden überführt. In enger Absprache mit dem DB Museum wird die SVT Görlitz gGmbH den Umfang der Aufarbeitung definieren und mit diesen Arbeiten beginnen. Derzeit sucht die SVT Görlitz gGmbH Partner für die Finanzierung sowie für die Aufarbeitung von Teilkomponenten. Um die erforderlichen finanziellen Mittel einzuwerben, steht die Initiative bereits potentielle Partnern in Kontakt. Es ist bereits gelungen mehrere Sponsoren für die laufenden Kosten der SVT Görlitz gGmbH i.G., insbesondere die Hallenmiete zu gewinnen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeldaen, das Projekt zu unterstützen.

 

 

 

Tagebau Cospuden

Cospuden steht sowohl für die Landschaftszerstörung durch Großbergbau als auch die Transformation einer Bergbau- in eine Freizeitlandschaft. Mit dem Aufschluss des Tagebaus im Jahr 1981 wurde nicht…
Tagebau Cospuden




Cospuden steht sowohl für die Landschaftszerstörung durch Großbergbau als auch die Transformation einer Bergbau- in eine Freizeitlandschaft.

Mit dem Aufschluss des Tagebaus im Jahr 1981 wurde nicht nur die namensgebende Siedlung Cospuden sondern ein bedeutender Teil des Naturraums Elsterauenlandschaft überbaggert. Nach Einstellung der Braunkohleförderung 1992 wurde der Tagebau als einer der ersten im Revier revitalisiert. Durch Flutung entstand zwischen 1993 und 2000 der erste See im sog. Leipziger Neuseenland.

Der frühzeitige Beginn des Landschaftsumbaus sowie die stadtnahe und verkehrsgünstige Lage führten im Umfeld des Sees zur raschen Etablierung zahlreicher freizeitwirtschaftlicher Anlagen.

Als Modellprojekt für die Gestaltung einer Bergbaufolgelandschaft war der Cospudener See zentraler Beitrag der Stadt Leipzig für die Weltausstellung Expo 2000. Die Revitalisierung des Tagebaugeländes steht exemplarisch für die Umgestaltung der Bergbaufolgelandschaft in den ostdeutschen Braunkohlerevieren.

Tagebau Espenhain

Die Seen sind Ergebnis des zweifachen Landschaftsumbaus durch den Braunkohlenbergbau, eine Industrielandschaft im Süden Leipzigs. In Verbindung mit der Errichtung des Braunkohleveredlungswerks…
Tagebau Espenhain




Die Seen sind Ergebnis des zweifachen Landschaftsumbaus durch den Braunkohlenbergbau, eine Industrielandschaft im Süden Leipzigs.

In Verbindung mit der Errichtung des Braunkohleveredlungswerks Espenhain wurde ab 1937 der Tagebau Espenhain aufgeschlossen. Im Großtagebau wurden hier bis 1996 zwei Flöze abgebaut. In diesen über 50 Jahren wurden 4.000 ha Fläche mit 15 Dörfern überbaggert und 8.200 Einwohner umgesiedelt.

Von 1993 an wurde der Tagebau schrittweise geschlossen und zu einer Freizeitlandschaft umgebaut. 1999 bis 2011 wurden Teile des ehemaligen Tagebaus geflutet. Es entstanden zwei Seen. 2009 wurden der Markleeberger See und seine Badestrände für die Nutzung freigegeben, die Flutung des Störmthaler Sees war 2011 abgeschlossen. Seit 2013 sind Markleeberger und Störmtaler See durch einen Kanal verbunden.

Der am südlichen Ende des Markleeberger Sees angelegte Kanupark bietet mit seiner Wildwasseranlage seit 2007 für den Kanu-Spitzensport wie für Freizeitsportler ein besonderes Erlebnis. Der im Zuge der Rekultivierung angelegte Geopfad vermittelt die parallel zum Tagebaubetrieb von Mineralogen, Paläontologen und Geologen erforschte Erdgeschichte. Über ein ausgebautes Radnetz gelangt man von hier aus auch zum Bergbau-Technik-Park.

Tapetenwerk

In der ehemals zweitgrößten Tapetenfabrik Deutschlands ist heute ein Produktions- und Kommunikationsort für Kreative entstanden: für Künstler und Designer, Architekten und Mediengestalter, für…
Tapetenwerk




In der ehemals zweitgrößten Tapetenfabrik Deutschlands ist heute ein Produktions- und Kommunikationsort für Kreative entstanden: für Künstler und Designer, Architekten und Mediengestalter, für kreatives Handwerk wie die Longboard-Werkstatt oder für neue Arbeitskonzepte wie den Coworking-Space.

Die Tapetenfabrik Langhammer und Söhne wurde 1873 gebaut und war unter ihrem Direktor Emil Zilling die zweitgrößte Tapetenfabrik Deutschlands. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurden hier wieder Tapeten produziert: anfangs noch unter der Leitung der Gründernachfahren, später als VEB Tapetenwerk. Bis 1990 gehörte die Fabrik mit eigener Tapetendesign-Abteilung zum VEB Verpackungsmittelkombinat Leipzig und danach wurden in der Leipziger Tapeten GmbH noch bis zum August 2006 Platzdeckchen für die Lufthansa gefertigt.

Nach der Insolvenz der Firma wurde das alte Fabrikgelände mitten im Leipziger Westen mit seinen acht Hallengebäuden und Kontorhäusern von der Treuhandanstalt an die heutigen privaten Eigentümer – selbst Architekten – verkauft und es wurde sofort mit der Sanierung der ersten Galerie- und Atelierräume und der Werkskantine begannen.

Konzeptionelle Hauptidee war von Anfang an, die historische Fabrikanlage aus der Gründerzeit schrittweise auszubauen, um preiswerte, aber professionelle Räume für „Kreative“ zu schaffen und damit auch einen zentralen Kommunikationsort für Projekte und Ideen. Dabei soll immer der Charme der alten Industriearchitektur erhalten werden und das Tapetenwerk als „Produktionsstandort“ erhalten bleiben.

Mit dem Tapetenwerkfest 1.0 wurde das Tapetenwerk im April 2007 „eröffnet“ und bis heute werden vier „Kunstrundgänge“ im Jahr mit Ausstellungen und offenen Ateliers veranstaltet: dann werden öffentlich und unabhängig neue Positionen aus Kunst, Design, Architektur in den Galerie-Ateliers im Erdgeschoß präsentiert, in denen übers Jahr Webdesigner, Architekten oder Fotografen arbeiten. Ganzjährig finden Ausstellungen und Workshops auf den 320 qm der Halle C01 statt, die besonders als Präsentations- und Kommunikationsraum für junge Kreative und Kunstprojekte betrieben wird.

2012 wurde das Tapetenwerk in die Good-Practice Datenbank der Netzwerkreihe „wieweiterarbeiten – ARBEITSORTE DER ZUKUNFT“ der Bundesstiftung Baukultur aufgenommen.

Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte TU Dresden

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Professionsgeschichte des Ingenieurs in der Hochmoderne, Ideengeschichte der Technik, Vergleichende historische Innovationsforschung, Wissensgeschichte der…
Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte TU Dresden




Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Professionsgeschichte des Ingenieurs in der Hochmoderne, Ideengeschichte der Technik, Vergleichende historische Innovationsforschung, Wissensgeschichte der Technik, Vergleichende Geschichte von Technik und Wissenschaft im Nationalsozialismus und in der DDR, Baugeschichte sowie Technik-, Wirtschafts- und Industriegeschichte Sachsens.

Technikmuseum Seilablaufanlage Rangierbahnhof Chemnitz-Hilbersdorf

In diesem Museum von europäischem Rang wird die Zerlegung von Güterzügen im lokomotivlosen Betrieb mit Hilfe einer Seilablaufanlage dargestellt. Die (ab 2012) teilrekonstruierte Anlage stellt eine…
Technikmuseum Seilablaufanlage Rangierbahnhof Chemnitz-Hilbersdorf




In diesem Museum von europäischem Rang wird die Zerlegung von Güterzügen im lokomotivlosen Betrieb mit Hilfe einer Seilablaufanlage dargestellt. Die (ab 2012) teilrekonstruierte Anlage stellt eine europäische Einmaligkeit dar. Gezeigt wird die ganzheitliche Technologie inklusive aller Teilbereiche (Stellwerk, Spannwerk, Gleisanlage). In einer Dauerausstellung wird neben der Darstellung der Abläufe der Seilanlagen anhand eines funktionstüchtigen Modells die Bedeutung der Anlage für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der Region Chemnitz illustriert.

Technische Universität Chemnitz

"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." (Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin Chemnitz) 1836 wurde in…
Technische Universität Chemnitz




"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." (Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin Chemnitz)

1836 wurde in Chemnitz die Königliche Gewerbeschule als Vorläuferin der heutigen Technischen Universität gegründet. Das technische Bildungswesen und die angewandten Wissenschaften waren die Basis für den Bau moderner Maschinen und Produktionsstätten und somit für den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt.

Heute ist die Technische Universität die Heimat von mehr als 11.000 Studierenden aus 90 Ländern. Mit etwa 2.300 Beschäftigten ist die TU Chemnitz einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. In Forschung und Lehre steht sie für die drei Kernkompetenzen "Materialien und Intelligente Systeme", "Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau" sowie "Mensch und Technik", in denen wichtige Fragestellungen der Zukunft bearbeitet werden. Die bisherige Profilierung der TU hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über alle Fakultäten hinweg hervorgebracht. Ein Beispiel für exzellente Forschung ist der Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE). Dieser mit 34 Millionen Euro geförderte Exzellenzcluster ist deutschlandweit der einzige auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld "Leichtbau".

Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Stadt Chemnitz als Studien-, Arbeits- und Lebensort tragen aktuell sowohl der Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek als auch die Ansiedlung weiterer Einrichtungen der TU entlang der Straßenbahntrasse des "Chemnitzer Modells" bei. So verändert die Universität weiterhin ihr Gesicht. Seit 1991 wurden vom Freistaat Sachsen rund 265 Millionen Euro in die bauliche Entwicklung der TU Chemnitz investiert.

Technische Universität Chemnitz

"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." Barbara Ludwig (OBMin Chemnitz) 1836 wurde in Chemnitz die…
Technische Universität Chemnitz




"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." Barbara Ludwig (OBMin Chemnitz)

1836 wurde in Chemnitz die Königliche Gewerbeschule als Vorläuferin der heutigen Technischen Universität gegründet. Das technische Bildungswesen und die angewandten Wissenschaften waren die Basis für den Bau moderner Maschinen und Produktionsstätten und somit für den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt.

Heute ist die Technische Universität die Heimat von mehr als 11.000 Studierenden aus 90 Ländern. Mit etwa 2.300 Beschäftigten ist die TU Chemnitz einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. In Forschung und Lehre steht sie für die drei Kernkompetenzen "Materialien und Intelligente Systeme", "Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau" sowie "Mensch und Technik", in denen wichtige Fragestellungen der Zukunft bearbeitet werden. Die bisherige Profilierung der TU hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über alle Fakultäten hinweg hervorgebracht. Ein Beispiel für exzellente Forschung ist der Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE). Dieser mit 34 Millionen Euro geförderte Exzellenzcluster ist deutschlandweit der einzige auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld "Leichtbau".

Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Stadt Chemnitz als Studien-, Arbeits- und Lebensort tragen aktuell sowohl der Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek als auch die Ansiedlung weiterer Einrichtungen der TU entlang der Straßenbahntrasse des "Chemnitzer Modells" bei. So verändert die Universität weiterhin ihr Gesicht. Seit 1991 wurden vom Freistaat Sachsen rund 265 Millionen Euro in die bauliche Entwicklung der TU Chemnitz investiert.

Technisches Denkmal 'Ziegelei Erbs'

Das technische Denkmal 'Ziegelei Erbs' in Pegau ist ein technikgeschichtliches Schauobjekt für Besucher. Schulen dient sie als Ziel von Wandertagen und wird von diesen und anderen…
Technisches Denkmal 'Ziegelei Erbs'




Das technische Denkmal 'Ziegelei Erbs' in Pegau ist ein technikgeschichtliches Schauobjekt für Besucher. Schulen dient sie als Ziel von Wandertagen und wird von diesen und anderen Bildungseinrichtungen für Projekttage genutzt.

Mit den erhaltenen zurückhaltend restaurierten technischen Anlagen und Einrichtungen kann demonstriert werden, wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Ziegelsteine (Mauersteine) hergestellt worden sind.

Die Ziegelei Erbs war eine der kleinen, technisch rückständigen Betriebe, ein Grund, warum in dem technischen Denkmal heute die Frühphase der industriellen Ziegelherstellung demonstriert werden kann. Dazu gehört auch das vorindustrielle Handstrichverfahren.

Das technische Denkmal beherbergt aus dem Bereich der Rohstoffförderung Bagger, Grubenlok, Kipploren sowie Gleisanlagen und aus dem Bereich der Ziegelherstellung ein Pressenhaus mit liegendem Beschicker, eine Strangpresse mit mechanischem Abschneider, einen Trockenschuppen sowie Transportwagen, Gestreckter, einen Hoffmannschen Ringofen, Ausfahrkarren und ein Transportband.

 

Technisches Museum 'Mühle Langenchursdorf'

Die Mühle Langenchursdorf blickt auf eine nahezu 450jährige Geschichte zurück. Durch ihren Standort in der Ortsmitte von Langenchursdorf und das beinahe vollständige historische Inventar einer…
Technisches Museum 'Mühle Langenchursdorf'




Die Mühle Langenchursdorf blickt auf eine nahezu 450jährige Geschichte zurück. Durch ihren Standort in der Ortsmitte von Langenchursdorf und das beinahe vollständige historische Inventar einer Kleinmühle bot es sich an, die Mühle museal zu nutzen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zentraler Ausstellungsschwerpunkt ist die funktionstüchtige technische Ausstattung einer Wassermühle vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Aufbau befindet sich eine weitere Ausstellung zur Eisen-Nickel-Gewinnung im Revier Callenberg. Am Standort der Mühle Langenchursdorf befand sich bis 1895 ein Eisenhammerwerk. Eisenverhüttung und -bearbeitung nahmen hier seit dem 15. Jahrhundert ihren Anfang.

Als Leihgabe der Gemeinde Callenberg befindet sich im Erdgeschoss des Mühlengebäudes eine Dokumentation zur Mühlenlandschaft von Langenchursdorf (mit insgesamt 10 Mühlen). Die Modelle von fünf Mühlen des Langenchursdorfer Tales im Maßstab von 1:25 sind ausgestellt.

Neben der Dauerausstellung finden auch regelmäßige Sonderausstellungen statt. Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm bietet insbesondere Schulklassen die Möglichkeit, Theorie und Praxis zu den Themenschwerpunkten Technik, Ernährung und Energie zu verbinden.

 

Technisches Museum 'Silberwäsche Antonsthal'

Im Technischen Museum 'Silberwäsche Antonsthal', das sich in einem denkmalgeschützten Haus befindet, erfahren die Besucher während einer Führung nicht nur Wissenswertes über die 300-jährige…
Technisches Museum 'Silberwäsche Antonsthal'




Im Technischen Museum 'Silberwäsche Antonsthal', das sich in einem denkmalgeschützten Haus befindet, erfahren die Besucher während einer Führung nicht nur Wissenswertes über die 300-jährige Bergbautätigkeit in Antonsthal, sondern können auch anhand von Sachzeugen den Weg des silberhaltigen Gesteins vom Abbau bis hin zur Verhüttung verfolgen. Wenn das Wasser aus dem Kunstgraben auf das 4 m große Wasserrad fällt und die 8 m lange Daumenwelle antreibt, können damit 15 Pochstempel in Bewegung gebracht werden. Diese dienten seit 1828 der Zerkleinerung des erzhaltigen Gesteins. Dem Besucher wird weiterhin gezeigt, wie das erzhaltige vom tauben Gestein auf dem Waschherd getrennt wurde.

Technisches Museum der Bandweberei Großröhrsdorf

Über 340 Jahre Bandweberei in und um Großröhrsdorf (bei Radeberg) prägten das wirtschaftliche Profil der Region und erlangte Bekanntheit in Deutschland und über seine Grenzen hinaus. Das…
Technisches Museum der Bandweberei Großröhrsdorf




Über 340 Jahre Bandweberei in und um Großröhrsdorf (bei Radeberg) prägten das wirtschaftliche Profil der Region und erlangte Bekanntheit in Deutschland und über seine Grenzen hinaus. Das Bandwebereimuseum präsentiert die Geschichte der Bandweberei vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Gezeigt wird die Entwicklung der Bandherstellung vom einfachen Handwebstuhl von 1680 bis zum Industrieautomaten.

Besonders erlebnisreich sind die Vorführungen an vollfunktionsfähigen Maschinen. An einem Jacquardwebstuhl aus dem Jahr 1950 wird die Kunst der Herstellung komplizierter Muster vorgeführt. Ein eindrucksvolles Ausstellungsstück ist die 1896 erbaute Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine. 1855 wurde erstmals eine Dampfmaschine in der 'Ersten mechanischen Band- und Gurtweberei Sachsens' als Antriebsmittel eingesetzt. Eine Auswahl historischer Bänder, u. a. Jacquardbänder aus der Zeit um 1840, vervollständigt die Ausstellung. Der bereits 1975 geborene Gedanke zur Errichtung eines solchen Museums konnte erst 1993 realisiert werden. Im Jahr 1998 eröffnete das Museum seine Tore.

Technisches Museum Papiermühle

Die Papiermühle in Niederzwönitz wurde 1568 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit die älteste, noch funktionstüchtige Papiermühle Deutschlands. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier…
Technisches Museum Papiermühle




Die Papiermühle in Niederzwönitz wurde 1568 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit die älteste, noch funktionstüchtige Papiermühle Deutschlands.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier handgeschöpftes Büttenpapier aus Hadern und Lumpen hergestellt. Mit der Industrialisierung wurde die Produktion auf Hart- und Graupappen umgestellt, die vorwiegend in der Schuh-, Sitzmöbel- und Verpackungsindustrie zum Einsatz kamen. Nach der Stilllegung des Betriebes im Jahr 1973 wurden die historischen Produktionsanlagen in liebevoller Kleinarbeit restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute zählt das Museum zu den bedeutendsten Industriedenkmälern der Region.

Im Innern des imposanten Fachwerkgebäudes befindet sich die komplette Ausrüstung einer Pappenfabrik. Maschinen wie Kugelkocher, Kollergang, Holländer, Pappenmaschine, Nasspresse und Walzwerk werden über Transmissionen mit Wasserkraft und Motoren angetrieben. Während der etwa einstündigen Führung wird die Anlage in Gang gesetzt und daran der Produktionsablauf erläutert. Auch das Handschöpfen kann hautnah miterlebt werden. Schauen Sie dem Papiermüller über die Schulter, wie er im mittelalterlichen Ambiente Wasserzeichen in die Papierbögen zaubert.

In separaten Ausstellungsräumen gibt die Ausstellung zur Zwönitzer Handwerks- und Industriegeschichte Zeugnis vom Leben und Arbeiten vergangener Generationen.

Bei einem Rundgang im Außengelände der Papiermühle entdecken Sie unterhalb des Mühlgrabens mit seinen mächtigen Wasserrädern die bekanntesten Gebäude von Zwönitz in Miniaturausführung. Gönnen Sie sich anschließend im Schatten der Bäume eine Pause und lassen Sie sich vom Wirt des 'Gasthofes zur alten Mühle' mit gutbürgerlichen Gerichten verwöhnen.

Technisches Museum Turbinenhaus Singwitz

Das Wasserkraftwerk Singwitz wurde im Rahmen des Baues der Königlich Sächsischen Pulverfabrik in den Jahren 1915-1916 errichtet. Für den Bau des gesamten Komplexes wurde das Land dem Königreich…
Technisches Museum Turbinenhaus Singwitz




Das Wasserkraftwerk Singwitz wurde im Rahmen des Baues der Königlich Sächsischen Pulverfabrik in den Jahren 1915-1916 errichtet. Für den Bau des gesamten Komplexes wurde das Land dem Königreich unmittelbar unterstellt. Die Spree wurde begradigt und die gewaltige, am Turbinenhaus beginnende Mauer errichtet. Das Werk wurde sehr modern ausgerüstet. Zwei Wasserkraftwerke (eines wurde 1989 restlos beseitigt) und ein Dampfkraftwerk lieferten die Energie für das Werk.

Da nach dem Versailler Vertrag kein Sprengstoff mehr hergestellt werden durfte, wurde das Werk stillgelegt und teilweise demontiert. Die Gebäude wurden daraufhin unterschiedlich, nun zivil nachgenutzt. Die Wasserkraftwerke und eine Firma, die Füllhalter und Kugelschreiber herstellte, nutzten einen großen Teil der Gebäude. Aus der Firma ging nach der Enteignung 1946 der VEB Markant Singwitz, mit gleicher Produktion, hervor. 1990 wurde die Turbinenanlage privatisiert und mit der Reaktivierung begonnen.

Die Anlage besteht aus zwei liegenden Francis-Schachtturbinen, die auf eine Welle arbeiten. Das Gefälle beträgt 3,95 m. Das Steinwehr ist zweiteilig und V-förmig ausgeführt. Ein Teil des Gefälles wird durch die 150 m lange Zungenmauer zwischen Spree und Unterwasser gewonnen. Über ein Schwungrad mit 2,80 m Durchmesser wird über Riementrieb der 125 KVA Synchrongenerator angetrieben. Für Zeiten mit schlechter Wasserführung stand ein Dieselmotor der Motorenwerke Mannheim zur Verfügung. Dieser trieb ebenfalls den 125 KVA Generator über einen Riementrieb. Bis zur Außerbetriebname 1976 versorgte die Anlage im Inselbetrieb einen Teil des VEB Markant mit Strom (über Transformator auf 110/220/380 V). Der Generator wurde vom Schalthaus aus geregelt. Für die Regelung der Drehzahl ist ein hydraulischer Regler vorhanden. Es gab auch eine Fernanzeige für den Wasserstand.

Die Anlage ist weitestgehend originalgetreu rekonstruiert. Das Turbinenhaus Singwitz steht als bedeutendes Technisches Denkmal unter Denkmalschutz. Besichtigt werden können die Turbinen- und Generatoranlage, die Außenanlagen und der Dieselmotor. Eine Ausstellung zeigt Exponate der Geschichte der Elektroenergieanwendung.

Teppichmuseum Oelsnitz/Vogtland

Des Vogtlands Schätze - unter diesem kurzen, aber griffigen Motto präsentieren sich die musealen Exponate, die die Besucher auf Schloß Voigtsberg erleben können. Dabei ist das historische und mit…
Teppichmuseum Oelsnitz/Vogtland




Des Vogtlands Schätze - unter diesem kurzen, aber griffigen Motto präsentieren sich die musealen Exponate, die die Besucher auf Schloß Voigtsberg erleben können.

Dabei ist das historische und mit begehbarer Außenbastion in sich geschlossene Gebäudeensemble, welches in den Jahren von 2002 bis 2008 komplett saniert und restauriert wurde, selbst schon ein Erlebnis.

Vermutlich um 1200 mit Bergfried und Wehrmauer von den Vögten von Straßberg gegründet, wurde die Burg 1249 durch einen Herrn von Voigtsberg 'Eberhardus de Voitesberg' erstmalig urkundlich erwähnt. Erweiterung erfährt die Burg mit Anbau der Georgskapelle an die Westmauer durch Vogt Heinrich III. von Plauen, dem Palas und den Rundtürmen.

Schon 1356 fällt Schloß Voigtsberg an die Markgrafen von Meißen aus dem Haus Wettin und wird kurfürstliches Amt. Neben Gebietsverwaltung und Gerichtsbarkeit übernimmt die Einrichtung ab 1674 auch die Funktion des Bergamtes.

Eindrucksvoll gestaltet mit zum Beispiel 'Fliegenden Teppichen' präsentiert sich im Schlosskomplex das Teppichmuseum Oelsnitz, welches unter anderem die Entwicklung der maschinellen und industriellen Teppichproduktion zeigt. Auf einer Exkursion durch das Teppichmuseum kann der interessierte Besucher neben Herstellungstechniken auch vieles rund um den Teppich - Welche Eigenschaften muss ein Teppich haben? - Wozu war und ist er dem Menschen nützlich? - Wie hat man ihn verwendet? - Welche Materialien werden gebraucht? - Welche Geschichte hat der Teppich? - und so weiter erfahren. Ständig wechselnde Sonderexpositionen im Foyer der Kernburg ergänzen das museale Angebot auf Schloß Voigtsberg.

Das Entdecken der Schätze ist also ausdrücklich erwünscht - egal ob Kostbarkeiten aus Stein, Reichtümer der Vergangenheit wie die Schösserstube oder Schätze textiler Natur wie dem Teppich.

terra mineralia

In einem Jahrhunderte alten Schloss, Jahrmillionen alte Minerale, Edelsteine und Meteoriten bewundern? Seit Oktober 2008 werden im Freiberger Schloss Freudenstein ca. 3500 Exponate aus der…
terra mineralia




In einem Jahrhunderte alten Schloss, Jahrmillionen alte Minerale, Edelsteine und Meteoriten bewundern? Seit Oktober 2008 werden im Freiberger Schloss Freudenstein ca. 3500 Exponate aus der 'Pohl-Ströher Mineralienstiftung' auf einer Fläche von 1500 m² präsentiert.

In mehr als sechs Jahrzehnten trug die Schweizerin Frau Dr. Erika Pohl-Ströher diesen Schatz zusammen. Dabei wählte sie die Stücke nach Qualität und Ästhetik aus. Im Jahr 2004 wurde die 'Pohl-Ströher Mineralienstiftung' errichtet, deren Dauerleihgaben die TU Bergakademie Freiberg in der Ausstellung zeigt. Das Leitmotiv der Ausstellung ist die mineralogische Weltreise, weshalb die Stufen nach Kontinenten und Ländern geordnet sind. Von den berühmten australischen Opalen über den indischen Shivalingam bis hin zu Fundstücken aus Amerika und Afrika sind ausgewählte Minerale von Fundorten und Lagerstätten fast aller Kontinente vertreten.

Neben der 'Reise um die Welt' können weitere Ausflüge unternommen werden, wie beispielsweise die 'Reise ins Licht', die 'Zeitreise', oder 'Gullivers Reisen'. Im Mitmach-Labor „Forschungsreise“ können Besucher Experimente rund um Minerale und Geologie erleben. Hier wird zudem der Hauptteil des museumspädagogischen Programms umgesetzt.

Die Schatzkammer, untergebracht in der ehemaligen Schlossküche, beherbergt die größten und schönsten Stufen aller Kontinente. Hinzu kommen hier Exponate kosmischen Ursprungs: die Meteoriten.

Teuschlers Historische Musikinstrumente-Ausstellung

Das kleinste Musikinstrumenten-Museum der Welt, welches sich in einem Wohnhaus in Mehltheuer befindet und mehr als 350 verschiedene Musikinstrumente und über 1000 Ausstellungsstücke präsentiert, ist…
Teuschlers Historische Musikinstrumente-Ausstellung




Das kleinste Musikinstrumenten-Museum der Welt, welches sich in einem Wohnhaus in Mehltheuer befindet und mehr als 350 verschiedene Musikinstrumente und über 1000 Ausstellungsstücke präsentiert, ist mit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde 2001 verewigt. In ländlicher Idylle gelegen, eröffnete im April 1997 der ehemalige Instrumentenbauer Karl-Heinz Teuschler die Pforten zu seiner Musikinstrumentenausstellung in Mehltheuer. Auf ca. 32 Quadratmetern werden derzeit 350 museale Raritäten und eine Schauwerkstatt ausgestellt, in der auch Zupf-, Streich- und Zungeninstrumente hergestellt werden können. Das Museum veranschaulicht somit Jahrhunderte der Musikgeschichte bis zur heutigen Zeit.

Zahlreiche Instrumente, wie Spieldosen, Drehorgeln, Phonographen, Grammophone, Violinen, ein Nachtwächterhorn von 1896, ein Jagdhorn aus dem Jahre 1662, eine Harmonette oder die 1850 in Italien gebaut wurde, sind zu bestaunen. Kostbarkeiten aus dem Ausland sind ebenfalls zu sehen, zum Beispiel eine Urwaldzither, eine Dilruba aus Indien oder eine Tibet-Trompete. Eine weitere Besonderheit ist ein Hammondkeyboard, von dem es nur zwei Exemplare auf diesem Planeten gibt. Wer sich für die Entwicklung der Trompete ab dem 12. Jahrhundert interessiert, wird ebenfalls nicht enttäuscht sein. Zu betrachten ist weiterhin historische Musikliteratur, Poster sowie Raritäten über die Komponisten Karl Kluge, Anton Günther und Hilmar Mückenberger.

Teuschlers Musikinstrumentenausstellung ist nostalgisch eingerichtet, der einstündigen Führung können bis zu 18 Personen beiwohnen. Gerade im Zeitalter der Computer ist es aufregend zu sehen, wie eine Violine entsteht oder ein Walkmann aus 1929 funktioniert.

Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal

Das Museum wurde nach 1990 als Erinnerungsort einer rund 500 Jahre alten Geschichte des Textilgewerbes und der Textilindustrie in der Region geschaffen. Es sammelt kulturhistorische Sachzeugen der…
Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal




Das Museum wurde nach 1990 als Erinnerungsort einer rund 500 Jahre alten Geschichte des Textilgewerbes und der Textilindustrie in der Region geschaffen. Es sammelt kulturhistorische Sachzeugen der heimischen Textilindustrie und stellt diese in einer ehemaligen Textilfabrik aus den 1890er Jahren aus.

Auf rund 1.400 Quadratmetern kann sich der Besucher zur Jacquardweberei, Strumpfwirkerei, der Strickerei, Stickerei und der Wäscheindustrie informieren. Erlebbar gemacht wird die Herstellung textiler Produkte mit historischen Maschinen. Einen weitereren Höhepunkt stellt die Sammlung textiler Wandteppiche dar: bekannte und kuriose Motive werden ausgestellt.

Die ungewöhnliche Verbindung von Textil und Motorsport liegt in der Stadtgeschichte begründet. Der Ausstellungsbereich zum legendären Sachsenring zeigt Aktivitäten entlang der benachbarten Rennstrecke: viele Exponate, originale Straßenrennsportmaschinen, Rennkleidung oder die beachtenswerte, umfangreiche Modellsammlung. Die jährlichen Sonderausstellungen behandeln hauseigene und übergreifende Themen.

Textilfabrik C. G. Hoffmann

Das Stammhaus der ehemaligen Textilfabrik C. G. Hoffmann spiegelt eine für die Oberlausitz typische Entwicklung in der Textilindustrie wider. Ihren Ausgang nahmen die Textilfabriken häufig in einem…
Textilfabrik C. G. Hoffmann




Das Stammhaus der ehemaligen Textilfabrik C. G. Hoffmann spiegelt eine für die Oberlausitz typische Entwicklung in der Textilindustrie wider. Ihren Ausgang nahmen die Textilfabriken häufig in einem Umgebindehaus, einem regionaltypischen besonderen Haustyp, der Block-, Fachwerk- und Massivbauweise vereint.

Der Textilunternehmer Carl Gottlieb Hoffmann erwarb 1809 ein um 1800 errichtetes Umgebindehaus und errichtete in den Folgejahren weitere Fabrikgebäude um es herum. Frühzeitig setzte er auf die Mechanisierung: 1834 stellte er Bandwebstühle auf, 1855 folgten zwei liegende Dampfmaschinen – die ersten Sachsens – und 1862 mechanische Webstühle.

Das Unternehmen entwickelte sich mit seinen rund 2.000 Beschäftigtem zum ersten Großbetrieb in der Oberlausitz. Zwischen 1858 und 1875 wurden monumentale Fabrikgebäude im Stil des Historismus errichtet. Nach Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1922 wurde der Kopfbau des Verwaltungsgebäudes am Stammhaus im Stil des Art déco umgestaltet. Die stuckgeschmückten Gewölbedecken, Einbaumöbel, Verkleidungen, Tapeten und Stoffbespannungen aus  dieser Zeit sind bis heute erhalten.

Nach Enteignung 1946 wurde das Unternehmen mit weiteren verstaatlichten Textilunternehmen der Oberlausitz zum Kombinat Oberlausitzer Textilbetriebe (LAUTEX) zusammengeschlossen. Anfang der 1970er Jahre wurde Neugersdorf zentraler Sitz dieses Großuntenrehmens. Nach der Privatisierung 1990 wurde die Fabrik von verschienden Eigentümern genutzt und schließlich 2005 geschlossen. Bis auf das Stamnmhaus, das verwaltungsgebäude und den Wasserturm wurden bis 2013 alle Gebäude abgerissen.

Nach seiner Sanierung ist das Stammhaus Sitz der Stiftung Umgebindehaus. Die Stiftung setzt sich für den Erhalt und die Belebung von Kulturdenkmalen – insbesondere von Umgebindehäusern – ein. Eine Ausstellung im Gebäude informiert über die Unternehmensgeschichte der Firma C.G. Hoffmann.

Textilfabrik Seiffert und von Bößneck & Meyer

Als damaliger Zusammenschluss der Textilfabriken von Ernst Seiffert (aus dem Jahr 1928) sowie von Bößneck & Meyer (aus dem Jahr 1927) entstand dieses eindrucksvolle und stadtbildprägende…
Textilfabrik Seiffert und von Bößneck & Meyer




Als damaliger Zusammenschluss der Textilfabriken von Ernst Seiffert (aus dem Jahr 1928) sowie von Bößneck & Meyer (aus dem Jahr 1927) entstand dieses eindrucksvolle und stadtbildprägende Gebäudeensemble. Prominent am Glauchauer Scherbergplatz und in Sichtachse vom Bahnhof gelegen, sollte der Bau "dem Fremden Reichtum, Größe und Bedeutung der heimischen Textilindustrie sinnfällig vor Augen" führen (Zitat aus der Glauchauer Zeitung vom 11.07.1928).

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Fabrikanten enteignet und die Unternehmen zu den VEB Palla - Textilwerken vereint. Die Palla war der größte Arbeitgeber der Region. Am Hauptsitz in der Otto-Schimmel-Straße wurde noch bis 1995 produziert.

Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex im Reformstil mit neoklassizistischen und neobarocken Stileinflüssen und damit auch ein wichtiger Bestandteil der Glauchauer Geschichte befindet sich inzwischen im Eigentum der Stadt. Der Beginn einer Revitalisierung des Areals wurde in den Jahren 2007/2008 durch den Abriss der nicht nutzbaren Sheddachhallen im rückwärtigen Bereich eingeleitet. Das Scherberghaus, das Bößneck-Meyer-Haus, der Verbindungsbau sowie das Ernst-Seifert-Haus mit den stilvollen Fassaden aus Säulen und Ornamenten konnten bislang gesichert und erhalten werden. Diese 2- bis 3-geschossigen ehemaligen Verwaltungs- und Bürogebäude der Textilfabriken sind trotz der gut erhaltenen Bausubstanz heute jedoch noch weitestgehend ungenutzt.

Die Lagegunst entlang der wichtigen innerstädtischen Glauchauer Entwicklungsachse "Bahnhof-Markt/Schlösser" sowie die sehr gute regionale und überregionale Verkehrsanbindung tragen zur weiteren Attraktivität des Standortes bei. Für die Nachnutzung bzw. Revitalisierung des repräsentativen und identitätsstiftenden Gebäudekomplexes auf dem insgesamt 2,9 ha großen Areal bieten sich daher vielfältige Entwicklungsoptionen. Bereiche mit niederschwelligen Sanierungsgrad für Künstler und Kreativwirtschaft sind ebenso denkbar wie hochwertig sanierte Einheiten für Wohnen und Gewerbe sowie vieles mehr. Neue Grundrissgestaltungen für innovative Nutzungsmöglichkeiten lass