Leitbild

Sachsen ist das Land der Industrie und der Kultur in der Mitte Europas.
Industriekultur stärkt das Gefühl für Heimat und Herkunft. Sie fördert die Bürgergesellschaft und den Wirtschaftsstandort Sachsen. Industriekultur ist Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses. Sie trägt zur kulturellen Bildung und zur Entwicklung des Tourismus bei.
Industriekultur ist ständig im Wandel. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Sie informiert, vernetzt und unterstützt die Industriekultur im politischen Auftrag als Landesthema.
Industriekultur verbindet.

 

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Geheimtipp

Geheimtipp finden

Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte Großdubrau

Lassen Sie sich einladen zu einer Zeitreise ab 1854 vom Abbau der Braunkohle über die Herstellung von Schamottesteinen und Steinzeug bis zu Hochspannungs-Porzellanisolatoren. Im Elektroporzellanmuseum sehen Sie, wie ein Isolator entsteht oder wie Formen für das Gießverfahren hergestellt werden. Eine besondere Attraktion ist der Rohölmotor von 1938, der wieder Strom erzeugen kann. Sie dürfen beinahe alles anfassen und vor allem auch viel selbst ausprobieren.

Schwarzes Brett

Fördern: Projektförderung im Bereich Industriekultur (Antragsschluss 1. September 2018)

Industriekultur gestalten! Die Kulturstiftung gewährt im Rahmen der Projektförderung für das 1. Halbjahr 2019 Zuwendungen im Bereich Industriekultur. Mit ihrer Förderung will die Kulturstiftung die Industriekultur stärker sichtbar und erlebbar machen. Förderziele sind die Entwicklung neuer bedeutsamer Vorhaben in allen Handlungsfeldern der Industriekultur sowie die Vernetzung und Qualifizierung aller am Thema Beteiligten. Im Vorfeld einer Antragstellung beraten wir Sie gerne. Beachten Sie: Erstmals erfolgt die Antragstellung per Online-Antrag.

Eröffnung der Sonderausstellung "FOKUSSIERT. Die Chemnitzer Fotografenfamilie Billhardt" (14./16.08.2018)

Die Sonderausstellung "FOKUSSIERT. Die Chemnitzer Fotografenfamilie Billhardt" im Industriemuseum Chemnitz wird am Donnerstag, den 16. August, 18 Uhr eröffnet.  Bereits am 14. August, 11 Uhr findet in der austellungshalle der Industriemuseums eine Pressekonferenz statt. Thomas Billhardt und sein Galerist Jan Burghardt informieren hier zu den ausgestellten Fotos.

ibug 2018: Ehemalige Nadel- und Platinenfabrik in Chemnitz wird Galerie auf Zeit

Am 24. August 2018 startet die "ibug" in eine neue Runde. Auch in diesem Jahr reisen Kreative aus aller Welt für das renommierte Festival für urbane Kunst nach Chemnitz und werden bereits ab dem 17. August das Gelände der alten Nadel- und Platinenfabrik an der Waplerstraße in ein buntes Gesamtkunstwerk verwandeln. Für die inzwischen 13. Festivalauflage haben sich mehr als 120 Künstler angekündigt.

6. Tage der Industriekultur in Leipzig (23.–26.08.2018)

In Leipzig finden zum sechsten Mal die Tage der Industriekultur statt. Unternehmen geben Einblick in ihre Produktionsstätten, außerdem stellen sich Bildungs- und Forschungsstätten sowie zahlreiche Initiativen der Bürgergesellschaft zur Pflege und Vermittlung der Industriekultur vor. Auch die Region wird wieder einbezogen: diesjährige Hotspots sind Weißenfels, Wurzen und Zeitz. Ein Höhepunkt des kulturellen Rahmenprogramms wird das Festival # 3 am 25.08.2018 in der Schaubühne Lindenfels sein.

Wo findet Zukunft Stadt? Aktuelle Ausgabe von „bauhaus now“ jetzt als E-Paper

100 Seiten laden dazu ein, einen Blick auf die verschiedenen Welten des Bauhauses zu werfen, seine Wurzeln ebenso wie seine aktuelle Fortschreibung. Von Saskia Sassen bis Ólafur Elíasson, von Städten zwischen Terror und Sicherheit bis hin zu neuen Architekturen der Ausbildung: Das Schwerpunktthema von Ausgabe 2 sind entscheidende architektonische und städtebauliche Leitfragen und Themen von heute.

Buchtipp: Gestaltungsfibel Hellerau (Neuerscheinung 2018)

Hellerau ist als bedeutende Gartenstadt und Vorreiter der Moderne denkmalgeschützt. Das Nachschlagewerk beschreibt die charakteristischen Merkmale der Siedlung im Kontext ihrer Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte und vermittelt so die Auflagen des Denkmalschutzes.

Historisches Eisenbahnviadukt in Chemnitz gerettet

Das historische Eisenbahnviadukt in Chemnitz darf nicht abgerissen werden. Laut Planfestellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) muss die Deutsche Bahn das im Jahr 1909 fertiggestellte Bauwerk sanieren. Das EBA folgte dem Votum der Landesdirektion Sachsen zum Erhalt der Stahlfachwerkkonstruktion. Die Bürgerinitiative stadtbild chemnitz hatte sich für den Erhalt des stadtbildprägenden Ingenieurbauwerks stark gemacht.

Jahr der Industriekultur 2020

Im Jahr 2020 findet das Jahr der Industriekultur statt. Unter diesem Dach sollen sachsenweit Aktivitäten als Begleit- und Ergänzungsveranstaltungen zur 4. Sächsischen Landesausstellung zusammengefasst und kommuniziert werden. Das Themenjahr soll weiterhin die weiterentwickelte touristische Strategie 2020 zur touristischen Vermarktung des sächsischen industriekulturellen Erbes unterstützen. Als Dachmarke wird das Logo „Jahr der Industriekultur 2020“ genutzt. Ansprechpartner ist die Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur.

Künstlerische Drucktechniken in Bundesweites Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen

Die „Künstlerischen Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen‘‘ sind mit Beschluss der Deutschen UNESCO-Kommission im März 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Initiiert wurde die Bewerbung um die Aufnahme der historisch so bedeutenden „Künstlerischen Drucktechniken‘‘ vom Museum für Druckkunst Leipzig und dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler. 

Europäisches Kulturerbejahr 2018: Sächsische Industriekultur mit Projekten vertreten

Mit dem Denkmalradar der Leipziger Denkmalstiftung ist ein Projekt aus dem Netzwerk Sächsische Industriekultur im Europäischen Kulturerbejahr vertreten. Einen Schwerpunkt setzt das Denkmalradar 2018 auf die sächsischen Spinnmühlen. Diese markieren den Beginn der von Großbritannien ausgehenden Industrialisierung. Als bedeutende europäische Textilregion zog Sachsen Unternehmer an, in diese Entwicklung zu investieren. Mit den an den Flüssen des Erzgebirgsvorlandes errichteten wasserkraftbetriebenen Spinnmühlen haben sie industrie- wie baugeschichtlich Maßstäbe gesetzt.

Ausstellungstipp: Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800 (6.06. bis 9.09.2018)

Auch Thüringen entdeckt seine Industriekultur! Die Ausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ setzt sich mit der Industrialisierung in Thüringen auseinander. Sie ist das erste größere Ausstellungsprojekt zu diesem Thema in Thüringen und bündelt die bislang wenig vernetzten Informationen zur Industriegeschichte.

Netzwerk: Zukunftsraum Industriebau. Erhalt durch neue Nutzung

In den letzten 20 Jahren ist in Sachsen die Umnutzung von Industriebauten weit fortgeschritten. Vor allem außerhalb der Großstädte warten aber immer noch Industriedenkmale auf eine neue Zukunft. Neben Privatinvestoren entdecken zunehmend auch Kommunen das Potential der Industriebauten neu und nehmen das Heft wieder selbst in die Hand. Wir informieren über Netzwerke, Akteure und ihre Orte.

In eigener Sache: Website Industriekultur in Sachsen

Wir haben den Internetauftritt Industriekultur im Freistaat Sachsen neu gestaltet. In diesem landesweiten Portal für die sächsische Industriekultur wollen wir Sie künftig noch besser präsentieren.

Die Qualität der Plattform hängt auch von Ihren Inhalten ab. Die Informationen sollten aktuell sein und alle Nutzer ansprechen. Daher bitten wir Sie herzlich um Ihre Mitarbeit. Informieren Sie uns über Aktuelles und senden Sie uns geeignetes Bildmaterial.

Netzwerk: Denkmalradar

Sie kennen bedrohte Baudenkmale und wollen, dass sie erhalten bleiben und einen neuen Nutzer finden? Oder kennen Sie beispielhafte Denkmalkonzepte, die anderen zeigen, wie leerstehende Baudenkmale wieder zum Leben erweckt wurden?

Das Denkmalradar bietet bedrohten Baudenkmalen eine Öffentlichkeit, die über die Grenzen Mitteldeutschlands hinausgeht. Ob Privatperson, Denkmalbeauftragter, Wirtschaftsentwickler oder historisch Interessierter, jeder kann sich an dem Aufbau der Plattform beteiligen.