Leitbild

Sachsen ist das Land der Industrie und der Kultur in der Mitte Europas.
Industriekultur stärkt das Gefühl für Heimat und Herkunft. Sie fördert die Bürgergesellschaft und den Wirtschaftsstandort Sachsen. Industriekultur ist Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses. Sie trägt zur kulturellen Bildung und zur Entwicklung des Tourismus bei.
Industriekultur ist ständig im Wandel. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Sie informiert, vernetzt und unterstützt die Industriekultur im politischen Auftrag als Landesthema.
Industriekultur verbindet.

 

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Geheimtipp

Geheimtipp finden

Wilhelm Ostwald Park

Entdecken Sie den Kosmos des Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald. Dessen einstige Wohn- und Wirkungsstätte befindet sich in einem sieben Hektar großen Park, den Ostwald selbst geplant hat. An diesem einzigartigen Gelehrtensitz kann man sich auf verschiedenen Wegen der Gedankenwelt dieses bedeutenden Begründers der physikalischen Chemie annähern – ob als Spaziergänger im Park, als Besucher des Museums oder Gast einer der vielfältigen Veranstaltungen.

Schwarzes Brett

Ankündigung: Symposium 125 Jahre Ludwig Hupfeld AG (2.–3.12.2017)

Am Ende des Themenjahres 125 Jahre Ludwig Hupfeld AG werden Geschichte und Wirken des einst weltbedeutenden Herstellers selbstspielender Musikinstrumente aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und gewürdigt. Zwei abwechslungsreiche Tage erwarten Sie! Neben Fachvorträgen finden auch ein Phonola-Konzert und eine Führung durch das ehemalige Hupfeld-Werk statt.

Ankündigung: Workshop Kreativzentrum Bahnhof Mittweida?! (27.11.2017)

Die Stadt Mittweida und Kreatives Sachsen laden zum Workshop "Kreativzentrum Bahnhof Mittweida?!" ein. Am konkreten Beispiel des Bahnhofsgebäudes Mittweida wird über die Rahmenbedingungen, Erwartungshaltungen, Potenziale und Risiken kultur- und kreativwirtschaftlicher Nachnutzungskonzepte für Leerstände in Klein- und Mittelstädten diskutiert. Die Veranstaltung richtet sich an Kultur- und Kreativschaffende, Vertreter aus öffentlicher Verwaltung, Bildungseinrichtungen sowie Initiativen, Verbänden und Mittlerorganisationen mit Bezug zur Kultur- und Kreativwirtschaft.

Sächsischer Museumspreis: Hauptpreis an ZCOM Zuse-Computer-Museum (13.11.2017)

Am 13.11.2017 wurde der Sächsische Museumspreis verliehen. Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an das ZCOM Zuse-Computer-Museum Hoyerswerda. Gewürdigt wurden die Arbeit des Trägervereins sowie die neue Dauerausstellung. Diese ist durch Einsatz von Medientechnik und neuer Vermittlungsmethoden nicht nur einen Ort zur Information über die Geschichte der Rechentechnik, sondern auch für aktuelle gesellschaftliche Debatten. Einer von zwei Spezialpreisen in Höhe von 5.000 Euro ging an das Verkehrsmuseum Dresden.

Jahr der Industriekultur 2020: Logo vorgestellt (2.11.2017)

Für das von der Sächsischen Staatsregierung zum „Jahr der Industriekultur“ benannte Jahr 2020 hat Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange am 2.11.2017 das Logo vorgestellt. Hierfür wurden bereits bestehende Gestaltungselemente des Logos „Industrie.Kultur.Sachsen“aufgegriffen und durch die Jahreszahl und den Claim ergänzt. „Ziel des Jahres der Industriekultur ist es, die Aktivitäten im Bereich der Industriekultur in der Breite zu erfassen und für die Bevölkerungzugänglich zu machen. Alle Akteure der Industriekultur werden dabei unter einer einheitlichen Marke vereint. Das verstärkt die Sichtbarkeit und erleichtert den Zugang zu den Angeboten“, erklärt Staatsministerin Dr. Stange.

Fonds Bauhaus heute. Gefördert im Programm "Bauhaus 2019" der Kulturstiftung des Bundes (Einsendeschluss 31. Januar 2018)

Um einhundert Jahre nach seiner Gründung ein bundesweites Signal für die zeitgenössische Relevanz des Bauhaus zu geben, richtete die Kulturstiftung des Bundes 2016 den antragsoffenen Fonds Bauhaus heute ein. Damit lädt sie Institutionen aller Sparten zur Beantragung von Projekten ein, die eine eigene – mal partizipative oder theoretische, mal visionäre oder kritische, mal künstlerische oder investigative – Sicht auf das Bauhaus vorbringen. Nicht um das Zelebrieren von Design-Ikonen oder Bauhaus-typische Formensprachen soll es hier gehen, sondern um die Aktualität der Ideen und Methoden des historischen Bauhaus.

Bewerben Sie sich jetzt! SPIELRAUM - Urbane Transformationen gestalten (11.-12.12.2017)

Die Robert Bosch Stiftung führt am 11.-12.12.2017 im Rahmen ihres interdisziplinären Programms zur Transformation urbaner Lebensräume einen 24-Stunden Workshop durch. Gesucht werden neue Antworten darauf, wie Menschen Verhaltens- und Lebensweisen verändern können, wie Städte und Kommunen dazu beitragen können dies zu unterstützen, und wie Stadtgesellschaften durch soziale Innovationen lebenswerter und nachhaltiger werden. Eingeladen sind mutige und kreative Forscher, die sich von anderen Wissenschaftlern, anderen Denk- und Herangehensweisen bereichern lassen.

Erhalt durch neue Nutzung: Netzwerk Zukunftsraum Industriebau

In den letzten 20 Jahren ist in Sachsen die Umnutzung von Industriebauten weit fortgeschritten. Vor allem außerhalb der Großstädte warten aber immer noch Industriedenkmale auf eine neue Zukunft. Neben Privatinvestoren entdecken zunehmend auch Kommunen das Potential der Industriebauten neu und nehmen das Heft wieder selbst in die Hand. Wir informieren über Netzwerke, Akteure und ihre Orte.

In eigener Sache: Website Industriekultur in Sachsen

Wir haben den Internetauftritt Industriekultur im Freistaat Sachsen neu gestaltet. In diesem landesweiten Portal für die sächsische Industriekultur wollen wir Sie künftig noch besser präsentieren.

Die Qualität der Plattform hängt auch von Ihren Inhalten ab. Die Informationen sollten aktuell sein und alle Nutzer ansprechen. Daher bitten wir Sie herzlich um Ihre Mitarbeit. Informieren Sie uns über Aktuelles und senden Sie uns geeignetes Bildmaterial.

Denkmalradar

Sie kennen bedrohte Baudenkmale und wollen, dass sie erhalten bleiben und einen neuen Nutzer finden? Oder kennen Sie beispielhafte Denkmalkonzepte, die anderen zeigen, wie leerstehende Baudenkmale wieder zum Leben erweckt wurden?

Das Denkmalradar bietet bedrohten Baudenkmalen eine Öffentlichkeit, die über die Grenzen Mitteldeutschlands hinausgeht. Ob Privatperson, Denkmalbeauftragter, Wirtschaftsentwickler oder historisch Interessierter, jeder kann sich an dem Aufbau der Plattform beteiligen.