Wirtschaft & Arbeit

Die wirtschaftliche Entwicklung steht in enger Beziehung zur sächsischen Industriekultur. Mit der Kreativwirtschaft etablieren sich neue Formen der unternehmerischen Tätigkeit und Arbeitsgesellschaft.

Suchen und finden

ABS Robur

Planung, Organisation und Durchführung von Dienstleistungen und Maßnahmen zur Unterstützung der Strukturentwicklung und des Arbeitsmarktes, insbesondere durch: innovative…
ABS Robur




Planung, Organisation und Durchführung von Dienstleistungen und Maßnahmen zur Unterstützung der Strukturentwicklung und des Arbeitsmarktes, insbesondere durch: innovative Projekte/Produktionsentwicklung, vorranging durch: Leistung aktiver Beiträge zur Strukturentwicklung und zum Arbeitsmarkt, sinnvolle Verknüpfung von erstem Arbeitsmarkt und öffentlich geförderter Arbeit, effektive Nutzung von Förderprogrammen, Erarbeitung und Erprobung neuer Lösungsansätze zur Arbeitsmarktpolitik. Aufbau und Betreibung von wirtschaftlichen Geschäftsfeldern in den Bereichen: Handwerkstätigkeit Maurer und Betonbauer, Durchführung von Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau, Managementleistungen in kaufmännischen und technischen Bereichen, Unterstützungen von Existenzgründungen u.a. durch Ausgründungen. Organisierung und Durchführung von Maßnahmen der öffentlich geförderten Arbeit zur Aktivierung und Qualifizierung arbeitsloser Arbeitnehmer vor allem: zur Unterstützung der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, zum möglichst sozialverträglichen Übergang in eine Form der Altersruhe, Erbringung von Leistungen zur Entwicklung der Infrastruktur, Gewerbe, Fremdenverkehr/Tourismus, Kunst/Kultur/Bildung und zur Beseitigung bzw. Vermeidung von Umweltschäden und -belastungen.

Art & Economic History Management

Das Büro arbeitet zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte sowie zu verschiedenen Themen der Industriekultur. Aktuell zum Thema "Industriearchitektur als Teil der industriekulturellen…
Art & Economic History Management




Das Büro arbeitet zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte sowie zu verschiedenen Themen der Industriekultur. Aktuell zum Thema "Industriearchitektur als Teil der industriekulturellen Überlieferung" sowie "Transformation industrieller Erinnerungsstätten in verschiedene Nachnutzungsmöglichkeiten". Es erarbeitet Publikationen, konzipiert und gestaltet Ausstellungen.

biosaxony e.V.

Biosaxony e.V. ist ein gesamtsächsischer Verband für die Biotechnologie und angrenzende Bereiche von Materialwissenschaft bis Medizintechnik in Sachsen. Er repräsentiert die verschiedenen Life Science…
biosaxony e.V.




Biosaxony e.V. ist ein gesamtsächsischer Verband für die Biotechnologie und angrenzende Bereiche von Materialwissenschaft bis Medizintechnik in Sachsen. Er repräsentiert die verschiedenen Life Science Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Interessenvertreter der Branche in Sachsen. Ziele des Verbands sind die Initiierung von Projekten zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern, die Vermittlung von Services, Know-how sowie die Nutzung von Synergien für die weitere Entwicklung der Branche und die Darstellung der regionalen Kompetenzen. Zwei Geschäftsstellen in Dresden und Leipzig stärken die Arbeit vor Ort; mittelfristig sollen auch in anderen Schwerpunktgebieten Sachsens weitere Aktivitäten entwickelt werden.

Brauerei Vielau

Die familiengeführte Handwerksbrauerei ist eine der kleinsten Brauereien der Region. Mit über 100 Jahre alter Technik wird hier wie zu Urgroßvaters Zeiten ein Mal im Monat Bier gebraut: mit…
Brauerei Vielau




Die familiengeführte Handwerksbrauerei ist eine der kleinsten Brauereien der Region. Mit über 100 Jahre alter Technik wird hier wie zu Urgroßvaters Zeiten ein Mal im Monat Bier gebraut: mit Muskelkraft und dem feinen Gespür des Braumeisters. Das handwerklich gebraute Bier wird in der regionalen Gastronomie „rund um den Schornstein“ angeboten sowie jeden Sonnabend von 10 bis 12 Uhr direkt in der Brauerei ausgeschenkt.

Die Brauerei bietet auch den idealen Rahmen für Firmen- oder Familienfeiern. Im ehemaligen Flaschenkeller finden ca. 25 Personen Platz. In Verbindung mit einer Brauereiführung bietet die Brauerei auch Bierseminare an.

Brecherwerk Baruth

Das Brecherwerk ist ein einzigartiges technisches Denkmal der Baustoffherstellung. Die Gebäude und ein funktionsfähiger Maschinenpark sind aus der Ursprungszeit erhalten. Später vorgenommene bauliche…
Brecherwerk Baruth




Das Brecherwerk ist ein einzigartiges technisches Denkmal der Baustoffherstellung. Die Gebäude und ein funktionsfähiger Maschinenpark sind aus der Ursprungszeit erhalten. Später vorgenommene bauliche und technische Umbauten ergänzen die ursprüngliche Technik, ohne den Gesamteindruck der Originalanlage zu verwischen.

Zur Verwertung der zur Herrschaft Baruth gehörenden Basaltlager ließ Prinz Ferdinand zur Lippe-Weißenfeld 1929 ein Brecherwerk errichten. Der Absatz des zu Splitt und Schotter verarbeiteten Hartgesteins an Straßenbauunternehmen war lukrativ. Bereits 1932 verpachtete der Prinz das Werk an das Straßenbauunternehmen Kusische + Töpfer, Guben. Diese baute es weiter aus.

Im Jahre 1951 wurde das Unternehmen zum VEB (K) Basaltwerk Baruth verstaatlicht und in den Folgejahren mit anderen Bauunternehmen vereinigt: 1962 mit dem VEB Betonwerk Bautzen, 1964 mit dem VEB (B) Ostritzer Basaltwerke. 1981 wurde das Werk Teil des VEB Baustoffwerke Borna Kalkwerk Ludwigsdorf, ab 1989 VEB Baustoffwerk Borna.

Das Baruther Werk verblieb in der 1991 privatisierten Bornaer Baustoffwerke GmbH, später SBU Sächsische Baustoffunion Dresden GmbH. Diese modernisierte den Betrieb und legte in diesem Zusammenhang die historische Anlage – heute Technisches Denkmal Basaltwerk Baruth – im Jahr 1993 still. Seit Juni 1998 wird der Steinbruch durch die HWO Hartsteinwerke GmbH & Co KG Ostsachsen, einer Beteiligungsfirma der SBU und der PSW Pließkowitzer Stein- u. Splittwerke GmbH & Co. KG betrieben.

Bis 1993 wurde im Schotterwerk Basalt zu Brechsand, Edelsplitt oder Mineralgemischen verarbeitet. Ein Verein will diese einzigartige Anlage erhalten und erlebbar machen. Unterstützer sind willkommen!

Cammann Gobelin Manufaktur

Als Partner der sächsischen Industriekultur bewahrt die Cammann Gobelin Manufaktur traditionelle textile Industriekultur und entwickelt diese weiter. Durch Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken der…
Cammann Gobelin Manufaktur




Als Partner der sächsischen Industriekultur bewahrt die Cammann Gobelin Manufaktur traditionelle textile Industriekultur und entwickelt diese weiter. Durch Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken der Textilwirtschaft im Freistaates Sachsen setzen sich die Inhaber für den Diversifizierungsprozess von traditionellen Textilien hin zur hochmodernen technischen Textilien in Sachsen ein. Unterstützt werden außerdem die Aktivitäten des Schönherr 200 e.V. zur Bewahrung der Leistungen von Louis F. Schönherr, dem bedeutenden Webstuhlerbauer und Erfinder vieler textiltechnischer Innovationen, und das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal.

Die von Paul Cammann 1886 in Chemnitz gegründete Möbelstoffweberei etablierte sich schnell auf dem Weltmarkt und belieferte bereits in den 1890er Jahren den englischen Markt. Grundlage für die Fertigung hochwertiger Stoffe waren die Kooperation mit der Webstuhlfabrik Louis Schönherr sowie die eigene Musterabteilung. Wirtschaftlicher Erfolg und Selbstverständnis des Unternehmens spiegelt sich auch im 1926 errichteten Verwaltungs- und Wohnhaus wider: dem ersten Hochhaus in Chemnitz.

Auch nach 1949 fertigte man als exklusiver Lieferant für internationale Kunden. 1994 kam es zu einem Verkauf an einen Architekten. Dieser teilte das Objekt von der Stofffabrikation und verkaufte die Weberei an private Unternehmer. Nach Umzug der Maschinen von Chemnitz in das nahgelegene Braunsdorf, fertigt und verkauft die Cammann Gobelin Manufaktur bis heute exklusive und nach traditionellen Webereiverfahren hergestellte Möbelstoffe.

CWE - Stadt Chemnitz

Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) gewährleistet von der Existenzgründerberatung bis zur Vermarktung der städtischen sowie der Vermittlung privater…
CWE - Stadt Chemnitz




Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) gewährleistet von der Existenzgründerberatung bis zur Vermarktung der städtischen sowie der Vermittlung privater Gewerbeflächen einen umfassenden Service für ansässige und an einer Ansiedlung interessierte Unternehmen. Eine weitere wesentliche Aufgabe der CWE ist die Vermarktung der Stadt Chemnitz als Wirtschaftsstandort und touristische Destination, gemeinsam mit lokalen und regionalen Partnern.

Industriekultur in Chemnitz

Chemnitz ist eines der bedeutendsten Zentren deutscher Industriekultur. Bereits im Jahr 1798 wurde mit der Errichtung einer Spinnmühle durch Carl Friedrich Bernhard in Chemnitz-Harthau der Grundstein für die spätere Industriemetropole gelegt. In Chemnitz entstanden die ersten Fabriken Deutschlands. Aus den bestehenden Reparaturbetrieben der Spinnmühlen wurden bald Maschinenbaubetriebe, zunächst für Textilmaschinen, dann auch für Dampfmaschinen, Lokomotiven und Werkzeugmaschinen. Es folgten mechanische Webereien, Chemiebetriebe und viele andere Branchen. Kaum eine andere Stadt in Deutschland verfügt über eine größere Zahl an Industriedenkmälern.

Das Zeitsprung Land

Seit 2014 wird die Tourismusregion Zwickau unter der Dachmarke "Das Zeitsprungland" vermarktet. Die Industriekultur der Region ist hierfür eine wichtige Klammer für die vier Vermarktungsebenen:…
Das Zeitsprung Land




Seit 2014 wird die Tourismusregion Zwickau unter der Dachmarke "Das Zeitsprungland" vermarktet. Die Industriekultur der Region ist hierfür eine wichtige Klammer für die vier Vermarktungsebenen: Kultur & Geschichte, Natur, Kinder & Familie sowie Motorsport.

 

Deutsche Werkstätten Hellerau

Der Tischler Karl Schmidt gründete 1898 eine kleine Bau- und Möbeltischlerei, die späteren Deutschen Werkstätten. 1909 wurde der Grundstein gelegt für ein neues Fabrikgebäude im Norden Dresdens, wo…
Deutsche Werkstätten Hellerau




Der Tischler Karl Schmidt gründete 1898 eine kleine Bau- und Möbeltischlerei, die späteren Deutschen Werkstätten. 1909 wurde der Grundstein gelegt für ein neues Fabrikgebäude im Norden Dresdens, wo das Unternehmen noch heute ansässig ist.

Zugleich entstand direkt angrenzend die Gartenstadt Hellerau. Dieses durch das Unternehmen initiierte und begleitete Projekt half, den Alltag der Bewohner in einer fortschrittlichen und menschenfreundlichen Symbiose von Arbeiten, Wohnen, Familie, Erholung und kultureller Bildung (mit dem Festspielhaus im Zentrum) lebenswert zu gestalten. Als Lebensreformprojekt ist Hellerau einzigartig. Seine Authentizität und Integrität ist noch immer unangetastet.

Karl Schmidt hatte einen hohen sozialen Anspruch, der sich unmittelbar auf die Unternehmenskultur auswirkte. So wollte er z.B. in seinem Werk Möbel produzieren, die schön, aber auch bezahlbar sein sollten. Ergebnis war die maschinelle Serienproduktion. Die Deutschen Werkstätten initiierten schon frühzeitig Bildungsprogramme, legten Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen auf.

Während der DDR waren sie Kernbetrieb im Möbelkombinat. Sie entwickelten sich nach der Reprivatisierung 1992 schnell zu einem der führenden Anbieter für hochwertigen, individuellen Innenausbau. 2006 erfolgte der Umzug in das neue Unternehmensgebäude, genau gegenüber dem alten Gebäudeensemble. Das Unternehmen nimmt auf sozialem und kulturellem Gebiet noch immer seine Verantwortung wahr und stellt sich damit bewusst in die Traditionslinie seines Gründers. So werden u.a. öffentliche und kostenfreie Ausstellungen und Konzerte für jedermann angeboten.

Deutsche Werkstätten Hellerau

Das Ensemble der Deutschen Werkstätten gilt als eine der bedeutendsten Stätten der Lebensreformbewegung um 1900. Hier verwirklichte der Unternehmer Karl Schmidt seine Vorstellungen von der Verbindung…
Deutsche Werkstätten Hellerau




Das Ensemble der Deutschen Werkstätten gilt als eine der bedeutendsten Stätten der Lebensreformbewegung um 1900. Hier verwirklichte der Unternehmer Karl Schmidt seine Vorstellungen von der Verbindung modernen Arbeitens und Lebens.

Im Zuge der Erweiterung seines Unternehmens zur Fertigung moderner Reformmöbel siedelte sich Schmidt mit seinem Unternehmen in Hellerau an. Den Entwurf für die Werkstätten übertrug er dem Münchener Reformarchitekten Richard Riemerschmid, mit dem er seit 1902 zusammen arbeitete. Als Grundriss wählte Riemerschmid die Form einer Schraubzwinge: Als unentbehrliches Werkzeug für die Möbelherstellung war es Symbol für die Geschäftstätigkeit der Deutschen Werkstätten und zugleich eine architektonische Lösung für optimale Lichtverhältnisse in den Produktionsstätten. Das Gebäudeensemble der Deutschen Werkstätten war Nukleus für die Gartenstadt Hellerau. Diese Symbiose machte das "Unternehmen Hellerau" einzigartig.

Möbel wurden in den Gebäuden bis Anfang der 1990er Jahre hergestellt, die Deutschen Werkstätten wurden 1992 privatisiert. Die historischen Gebäude wurden 1998–2000 denkmalgerecht saniert und werden als Tagungszentrum und Gewerbestandort durch Technologie- und Dienstleistungsunternehmen genutzt. Die Deutschen Werkstätten zogen in einen 2006 eingeweihten Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite um.

Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen

Sächsische Arbeiterinnen und Arbeiter setzten sich schon sehr früh mit den sozialen Folgen der Industrialisierung auseinander. Bereits 1848 entstanden in Sachsen die ersten Arbeitervereine…
Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen




Sächsische Arbeiterinnen und Arbeiter setzten sich schon sehr früh mit den sozialen Folgen der Industrialisierung auseinander. Bereits 1848 entstanden in Sachsen die ersten Arbeitervereine (Zigarrenarbeiter, Buchdrucker). Der Allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiterverein, Weihnachten 1865 in Leipzig gegründet, ist die erste zentral organisierte Gewerkschaft überhaupt, die in Deutschland entstand. Ihr Gründer und langjähriger Vorsitzender, Friedrich Wilhelm Fritzsche, stammte aus Leipzig. An den 150. Jahrestag der Gründung werden der DGB Bezirk Sachsen und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (Nachfolgerin des Allgemeinen Deutschen Cigarrenarbeitervereins) im Jahr 2015 erinnern.

Gewerkschaften in Sachsen haben die industrielle Entwicklung maßgeblich mit beeinflusst. Der DGB bemüht sich darum, die Geschichte der Gebäude und Örtlichkeiten zu erfassen, in denen sich Gewerkschaftsgeschichte abgespielt hat und organisiert von Zeit zu Zeit besondere Aktivitäten zu einzelnen Abschnitte dieser Geschichte. So wird im Mai 2013 eine Ausstellung zum Widerstand sächsischer Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Widerstand gegen den Nationalsozialismus eröffnet. Für 2015 sind Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Gründung des Cigarrenarbeitervereins in Leipzig geplant.

Deutsches Innovationszentrum für Stickerei e.V.

Sticken ist eine der ältesten und hochwertigsten textilen Veredlungstechniken. In der Region Plauen-Vogtland hat Spitze und Stickerei eine langjährige Tradition. Beim Übergang vom 19. zum 20.…
Deutsches Innovationszentrum für Stickerei e.V.




Sticken ist eine der ältesten und hochwertigsten textilen Veredlungstechniken. In der Region Plauen-Vogtland hat Spitze und Stickerei eine langjährige Tradition. Beim Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert hatte die vogtländische Stickereibranche ihre Blütezeit, welche mit dem Gewinn des Grand Prix im Jahre 1900 auf der Weltausstellung in Paris internationale Anerkennung fand. Trotz starker Einschnitte, wie durch die Auswirkungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges oder die Verstaatlichung der vorwiegend kleingewerblichen Stickereiindustrie, gelang es immer wieder, hochwertige Stickereiprodukte herzustellen.

Heute erzielen Traditionen, gepaart mit zukunftsweisenden Entwicklungen, entscheidende Fernwirkung auf den unterschiedlichsten Ebenen: Wirtschaft – Kunst und Kultur – Tourismus.

Nach wie vor verfügt das Vogtland über alle Voraussetzungen, die ein echtes Cluster benötigt. Neben den produzierenden Stickereiunternehmen besitzt die Region eine ausgezeichnete textile Infrastruktur, dazu gehören: Designer, Textilveredler, Forschungsinstitute sowie entsprechende Aus- und Weiterbildungseinrichtungen.

Das Deutsche Innovationszentrum für Stickerei (DIS) vereint seit 2007 Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie private Personen. Dem Verein gehören momentan 42 Mitglieder an. Das DIS ist der aktive Dienstleister der Stickereibranche in der Region Plauen-Vogtland. Das Team begleitet u.a. branchen- und technologieübergreifende Projekte, hilft bei Planung, Finanzierung und Durchführung und aktiviert die Zusammenarbeit der Unternehmen mit den Forschungsinstituten. Zu den Aufgaben gehören weiterhin die Initiierung von Workshops sowie internationalen Fachtagungen und Wettbewerben, sowie die Koordination von Gemeinschaftspräsentationen, die die Bekanntheit und das Image der Branche verbessern. Das Deutsche Innovationszentrum für Stickerei informiert in Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen über Ausbildungsprofile und vermittelt Ausbildungsplätze, Praktika und offene Stellen nach Absprachen mit den Unternehmen.

Edition Carpe Plumbum

Die edition carpe plumbum hat ihr Domizil im kreativen Umfeld der Leipziger Baumwollspinnerei in Leipzig-Plagwitz. Neben einigen hundert Bleisatzschriften bieten verschiedene Druckmaschinen von der…
Edition Carpe Plumbum




Die edition carpe plumbum hat ihr Domizil im kreativen Umfeld der Leipziger Baumwollspinnerei in Leipzig-Plagwitz. Neben einigen hundert Bleisatzschriften bieten verschiedene Druckmaschinen von der manuell betriebenen Andruckpresse bis hin zur Schnellpresse im Format 70 x 100 cm vielfältige Möglichkeiten für Auftragsarbeiten ganz verschiedener Art. Unter anderem werden die originalgrafischen Bücher des LUBOK Verlages hier gedruckt.

Die Werkstatt ist ebenso Sammlung wie Atelier, Labor und Ort für Experimente, lebendig gehalten durch die Bücher, Grafikdrucke und vielfältigen anderen Drucksachen, die dort entstehen und die alte Drucktechnik immer wieder neu entdecken. Neben den druckgrafischen Arbeiten, die für und mit Künstlern hier entstehen, stellt die Auseinandersetzung mit neuer Literatur und den Schnittstellen zwischen alten und neuen Medien besonderen Schwerpunkt dar.

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau

Musiker, Musikvereine und Musikbegeisterte erleben im Vogtland/Sachsen einen Urlaub der ganz besonderen Art. Sie können auf ihrer Individualtour bzw. Gruppenreise hinter die Kulissen des…
Erlebniswelt Musikinstrumentenbau




Musiker, Musikvereine und Musikbegeisterte erleben im Vogtland/Sachsen einen Urlaub der ganz besonderen Art. Sie können auf ihrer Individualtour bzw. Gruppenreise hinter die Kulissen des traditionsreichen Musikinstrumentenhandwerks schauen und bei der Entstehung „ihres“ Musikinstruments hautnah dabei sein.

Das einzigartige Musicon Valley – auch liebevoll Musikwinkel genannt – beherbergt über 100 aktive Musikinstrumentenhersteller aller Gattungen. Das Team der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau fühlt sich der über 350jährigen Tradition verpflichtet und gestaltet individuelle Programme für Musikvereinsreisen, Jugendmusikfreizeiten, Probenlager, Familienurlaub & Co. ins Zentrum des deutschen Musikinstrumentenbaus.

Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V.

Der Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V. ist ein Zusammenschluss örtlicher Institutionen und interessierter Bürger und Bürgerinnen. Hier arbeiten die Bürgerschaft Helleraus, das Europäische…
Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V.




Der Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V. ist ein Zusammenschluss örtlicher Institutionen und interessierter Bürger und Bürgerinnen. Hier arbeiten die Bürgerschaft Helleraus, das Europäische Zentrum der Künste (Festspielhaus), die Deutschen Werkstätten und Fördermitglieder aus Deutschland sowie dem Ausland zusammen, um für "ihr" Hellerau den Weltkulturerbetitel zu erringen. Der so genannte "Herausragende Universelle Wert", der die Aufnahme einer Stätte in die Welterbeliste rechtfertigt, liegt bei Hellerau im Experiment und Reformprojekt des frühen 20. Jahrhunderts. Dabei spielen soziale, künstlerische und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Der Verein ist eine ausschließlich private Initiative, ohne administrative oder finanzielle Beteiligung der Kommune, des Landes oder des Bundes.

Das Gesamtkunstwerk Hellerau steht wie kaum ein anderer Ort für die Auseinandersetzung mit dem Industriezeitalter und eine daraus resultierende gesellschaftliche Modernisierung in allen Lebensbereichen. Der Reformbewegung um 1900 nahestehende Unternehmer, Architekten und Künstler schufen hier eine Mustersiedlung, in der gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse mit einem kulturreichen und naturnahen Leben verbunden werden sollten. Wirtschaftliches Zentrum der Siedlung waren die Deutschen Werkstätten, kulturelles Zentrum das Festspielhaus Hellerau.

Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen

Der Nationale Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ist ein besonderer Erlebnisraum für Umweltbildung und Tourismus und zielt so auf nachhaltige Regionalentwicklung. Er verbindet…
Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen




Der Nationale Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ist ein besonderer Erlebnisraum für Umweltbildung und Tourismus und zielt so auf nachhaltige Regionalentwicklung. Er verbindet geotouristische, landschaftliche und kulturelle Potentiale des geologisch einheitlichen Raumes des nordwestsächsischen Vulkanitkomplexes.

Gegenüber anderen Nationalen GeoParks setzt er sich durch ein klares Alleinstellungsmerkmal ab: Die rund 300 Mio. Jahre alten vulkanischen Gesteine (Quarzporphyre, Porphyre und Porphyrtuffe) eines Supervulkanes bilden ein fast flächendeckendes, ca. 400 Meter mächtiges geologisches Fundament. Hinzu kommen das Verwitterungsprodukt der Porphyre Kaolin, Süßwasserquarzit und jüngere Braunkohlenvorkommen. Auch die Ablagerungen und der Formenschatz der letzten Eiszeiten (asymmetrische Porphyrberge, Gletscher- und Windschliffe, Lockersedimente) sowie die jüngste holozäne fluviale Sedimente in den Flussauen der Mulden gehören zur Basis für die historische und heutige Rohstoffnutzung. Genau diese setzt der Geopark Porphyrland geotouristisch in Szene. Die Gewinnung und Verarbeitung von Steinen und Erden wird als Teil der Kulturlandschaftsentwicklung erlebbar gemacht. Kompetenzen bei der Rohstofferkundung und beim Abbau, Technikgeschichte und Industriekultur sind dabei besondere Schwerpunkte. Der Geopark verbindet dabei Bildung und Erleben, Kultur und Sport.

Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.

Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs: Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie…
Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.




Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs:

Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie beispielsweise Vortragsveranstaltungen, Symposien und Arbeitskreise.

Mittlerin zwischen Wissenschaft und Praxis:

Die unternehmensgeschichtliche Forschung ist ein Prozess der Gewinnung neuer Erkenntnisse, der von der Beteiligung und Unterstützung eines breiten Spektrums von Unternehmen und Wissenschaftlern lebt. Demgemäß versteht sich die GUG als Netzwerk zur Förderung des Dialogs zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern. Über dieses Netzwerk können Unternehmen aktuelle Problemstellungen in die wissenschaftliche Diskussion einbringen.

Partnerin der Unternehmen:

Die GUG steht den Unternehmen in allen Fragen rund um die Darstellung ihrer Geschichte zur Seite. Sie bietet ihre Unterstützung beim Aufbau von Firmenarchiven in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der deutschen Wirtschaftsarchive e.V. und bei der Dokumentation sowie Publikation von Unternehmensgeschichten an.

Gründernetzwerk Dresden

Dresden exists ist das Gründernetzwerk der TU Dresden, HTW Dresden sowie weiterer Forschungseinrichtungen im Raum Dresden.
Gründernetzwerk Dresden




Dresden exists ist das Gründernetzwerk der TU Dresden, HTW Dresden sowie weiterer Forschungseinrichtungen im Raum Dresden.

Gründernetzwerk SAXEED

SAXEED ist das Gründernetzwerk der vier südwestsächsischen Hochschulen: der Technischen Universität Chemnitz, der TU Bergakademie Freiberg, der Hochschule Mittweida und der Westsächsischen Hochschule…
Gründernetzwerk SAXEED




SAXEED ist das Gründernetzwerk der vier südwestsächsischen Hochschulen: der Technischen Universität Chemnitz, der TU Bergakademie Freiberg, der Hochschule Mittweida und der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Das Netzwerk unterstützt und fördert Unternehmensgründungen von Professoren, Hochschulmitarbeitern, Studierenden und Absolventen. Dazu werden Gründungsinteressierte in verschiedenen Themenfeldern qualifiziert und zur Gründung Entschlossene individuell betreut. SAXEED ist mit einem oder mehreren Mitarbeitern an allen Hochschulen im Netzwerk vertreten und bietet ein breites Spektrum an Lehrveranstaltungen an. Das Gründernetzwerk wird dabei von starken regionalen und überregionalen Partnern unterstützt.

Hafenmühle

Die Hafenmühle mit ihrem 63 Meter hohen markanten Siloturm prägt die Dresdner Stadtsilhouette. Sie gehörte zum einst bekannten Dresdner Bäckereiunternehmen Bienert. Die Söhne des Unternehmensgründers…
Hafenmühle




Die Hafenmühle mit ihrem 63 Meter hohen markanten Siloturm prägt die Dresdner Stadtsilhouette. Sie gehörte zum einst bekannten Dresdner Bäckereiunternehmen Bienert. Die Söhne des Unternehmensgründers Gottlieb Traugott Bienert errichteten diese moderne Großmühle am Dresdner Elbhafen. Gründe für diesen Neubau waren die bessere Verkehrsanbindung sowie die fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten am ursprünglichen Unternehmenssitz, einer ehemaligen Wassermühle in Dresden-Plauen.

Der Industriebau ist ein Beispiel für die moderne Reformarchitektur Anfang des 20. Jahrhunderts. Dies spiegelt sich auch in Konstruktion und Technik, wie der Eisenbetonkonstruktion, der mechanischen Transporteinrichtungen oder der Brandschutzanlage, wider.

Auch nach der Verstaatlichung der Mühle zwischen 1958 und 1972 wurde die Mühle als VEB Mühlenwerke Dresden betrieben. 1984 erfolgte die Erneuerung der technischen Anlage. 1990 erfolgte die Privatisierung, seit 2003 firmiert sie als „Dresdener Mühlen KG“.

Halle 9 Kirowwerk

Die zu den Kirow-Werken gehörende und entkernte Halle 9, in der noch bis zum Frühjahr 2016 die Umkleideräume der Mitarbeiter untergebracht waren, wurde zum Herbstrundgang des Leipziger…
Halle 9 Kirowwerk




Die zu den Kirow-Werken gehörende und entkernte Halle 9, in der noch bis zum Frühjahr 2016 die Umkleideräume der Mitarbeiter untergebracht waren, wurde zum Herbstrundgang des Leipziger Spinnereigeländes am 17. und 18. September 2016 erstmals als Kunstraum genutzt. Langfristig wird die Etablierung als Ausstellungsort angestrebt, der in Nachbarschaft zum Spinnereigelände Kunst wie Design und Architektur verhandelt.

Kirow ist Weltmarktführer für Eisenbahnkrane und Schlackentransporter mit Sitz in Leipzig und förderte auch in der Vergangenheit kontinuierlich Künstler und Kultureinrichtungen, so Robert Rauschenberg, Fabrice Hubert, Oscar Niemeyer, Gerhard Merz, Lada Nakonechna und Margret Hoppe sowie das Mendelssohnhaus und das Gewandhaus in Leipzig.

Hupfeld Musikinstrumentenwerke

Das Unternehmen galt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts als weltweit führender Hersteller für mechanische Musikinstrumente. Es hatte seine Wurzeln im Leipziger Musikalienhandelsunternehmen  J. M.…
Hupfeld Musikinstrumentenwerke




Das Unternehmen galt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts als weltweit führender Hersteller für mechanische Musikinstrumente. Es hatte seine Wurzeln im Leipziger Musikalienhandelsunternehmen  J. M. Grob. Der Kaufmann und Unternehmer Ludwig Hupfeld übernahm im Jahr 1892 diesen Hersteller mechanischer Musikinstrumente und führte die Entwicklung und Fertigung mechanischer Musikisntrumente als Hupfeld Musikinstrumentenwerke erfolgreich weiter. Wichtiges technisches Know-how erwarb Hupfeld durch die Übernahme des Leipziger Unternehmens R. Frömsdorf & Co. im Jahr 1902. Robert Frömsdorf hatte um 1900 pneumatisch gesteuerte Klaviere entwickelt. Unter der Marke "Phonola" wurden sie unter Hupfeld zum Exportschlager. Neben selbstspielenden Musikinstrumenten vertrieb Hupfeld aber auch die dazugehörigen Notenrollen. Diese ließ er werbewirksam von namhaften Pianisten mit klassischen und zeitgenössischen Werken einspielen.

Das Unternehmen prosperierte. 1904 wurde es in eine Aktiengesellschaft mit Ludwig Hupfeld als Generaldirektor umgewandelt, 1910 das Hupfeldhaus in der Leipziger Innenstadt (Petersstraße 4/6) eröffnet, im Folgejahr der Fabrikneubau in Böhlitz-Ehrenberg sowie eine repräsentative Villa für den Unternehmensgründer in Leipzig-Gohlis (beide von Emil Franz Hänsel entworfen). 1912 zählte das Unternehmen 1.500 Beschäftigte. In den Folgejahren übernahm Hupfeld veschiedene Pianohersteller im mitteldeutschen Raum und fusionierte 1926 mit Gebr. Zimmermann zur Leipziger Pianoforte- und Phonola-Fabriken Hupfeld-Gebr. Zimmermann AG, 1935 umfirmiert in Hupfeld - Gebr. Zimmermann AG.

Den Umbruch in der Branche nach dem Ende des Zeitalters mechanischer Instrumente meisterte das Unternehmen recht gut. Während man sich nun auf die Pinaoherstellung konzentrierte sowie Möbel herstellte, nahm man die Herstellung der Konkurenzprodukte, von Grammophonen und dann auch von Radios auf.

Durch die Herstellung von Transportkisten für Kriegsmaterial und von Luftfahrt-Ausrüstung galt das Unternehmen als Rüstungsbetrieb und wurde 1946 enteignet. Das verstaatlichte Unternehmen stellte unter der Marke Hupfeld weiterhin Klaviere her. Das nach 1990 privatisierte Unternehmen Pianofortefabrik Leipzig GmbH meldete 2009 Insolvenz an und wurde vom Leipziger Traditionsunternehmen Julius Blüthner Pianofortefabrik GmbH übernommen.

IfM - Institut für Musikinstrumentenbau e.V.

Das IfM ist eine anwendungsorientierte, industrienahe Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung auf den Fachgebieten Akustik / Schwingungstechnik, Werkstoffe und Technologie mit Schwerpunkt…
IfM - Institut für Musikinstrumentenbau e.V.




Das IfM ist eine anwendungsorientierte, industrienahe Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung auf den Fachgebieten Akustik / Schwingungstechnik, Werkstoffe und Technologie mit Schwerpunkt Musikinstrumentenbau. Einen besonderen Stellenwert besitzen dabei die Musikalische Akustik und insbesondere die Akustisk der Musikinstrumente. Das wesentliche Merkmal des Instituts besteht in der Verbindung von Akustik, Werkstofforschung und Technologie.

IHK Chemnitz

Die IHK Chemnitz ist die regionale Interessenvertretung der Gewerbetreibenden der Region Südwestsachsen mit 163 Mitarbeitern. Die Mitarbeiter sind aktuell für ca. 80.000 Mitgliedsunternehmen…
IHK Chemnitz




Die IHK Chemnitz ist die regionale Interessenvertretung der Gewerbetreibenden der Region Südwestsachsen mit 163 Mitarbeitern. Die Mitarbeiter sind aktuell für ca. 80.000 Mitgliedsunternehmen zuständig, darunter 5.200 Industriebetriebe.

Auf folgende drei Säulen konzentriert sich die Arbeit der IHK:

1) Wirtschaftspolitische Interessenvertretung im Kammerbezirk sowie auf Landes- und Bundesebene

• Durch die Arbeit ehrenamtlich tätiger Unternehmer im Rahmen von branchen- und themenspezifischen Ausschüssen und Arbeitskreisen mit starkem regionalen Bezug

• Einbringen von Forderungen in die Neugestaltung gesetzlicher Regelungen auf Landes- und Bundesebene

2) Wahrnehmung hoheitlicher, vom Staat übertragener Aufgaben

• z.B. die Organisation praxisnaher Berufsausbildung und Verantwortung für die Abschlussprüfungen

• Vereidigung von Sachverständigen

• Bescheinigungen von Dokumenten im Außenwirtschaftsverkehr

3) Servicedienste für die Wirtschaft im Kammerbezirk

• Börsendienste

• Rechtsinformationen

• Adressvermittlung, Informationen zu Wirtschaftsstrukturdaten

• Unterstützung beim Marktzugang von Unternehmen

Darüber hinaus setzt sich die IHK Chemnitz aktiv im Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. für die Aufnahme der Kulturlandschaft in die UNESCO-Welterbeliste ein. Zudem sind Vertreter der IHK bzw. die IHK selbst u.a. im Industrieverein Sachsen 1828 e.V., im Beirat Industriekultur und im Förderverein Industriemuseum Chemnitz e.V. Mitglied.

IHK zu Leipzig

Die IHK setzt sich für die Stärkung des Wirtschaftstandortes ein und hält für Unternehmen ein breites Angebot an Produkten und Leistungen bereit.
IHK zu Leipzig




Die IHK setzt sich für die Stärkung des Wirtschaftstandortes ein und hält für Unternehmen ein breites Angebot an Produkten und Leistungen bereit.

Industriekultur Leipzig e.V.

Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt…
Industriekultur Leipzig e.V.




Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt außerdem die Denkmalpflege und künstlerische Aktivitäten zum Thema Industriekultur.

Mit seinen Veranstaltungsformaten vermittelt und diskutiert der Verein verschiedene Themen unserer Industriekultur. Der Verein kooperiert mit Schülern und Jugendlichen, Hochschulen, Unternehmen, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sowie Institutionen und Einzelpersonen.

Seit 2013 organisiert der Verein die Tage der Industriekultur in Leipzig. In dessen Rahmen kuratiert er seit 2015 das Eröffnungsfestival. Seit 2018 wird vom Verein der Karl-Heine-Preis an ein Unternehmen aus der Stadt oder Region vergeben, dass in besonderer Weise dem Handeln des Leipziger Industriepioniers verpflichtet ist. In Zusammenarbeit mit dem Referat Denkmalpflege der Stadt Leipzig wird an einem online-Katalog aller Leipziger Industriekulturzeugnisse gearbeitet.

 

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft

2007 wurde die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Branchenakteure wettbewerbsfähiger zu machen und mehr existenzsichernde Arbeitsplätze zu…
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft




2007 wurde die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Branchenakteure wettbewerbsfähiger zu machen und mehr existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen. Im Zuge dieser Initiative wurde im RKW das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eingerichtet.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft ist sowohl bundesweit als auch regional für die Akteure der Branche aktiv.

Deutschlandweit arbeitet es an fachübergreifenden Inhalten – wie zum Beispiel Nachhaltigkeit und Innovation. Neue Trends, die sich in den Szenen vor Ort entwickeln, werden dabei aufgegriffen. Zu diesen Themen werden Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung angesprochen und ein zukunftsweisender Austausch ins Leben gerufen – zum Beispiel in Form von Workshops oder Podiumsdiskussionen.

Darüber hinaus übernimmt das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft eine beratende Funktion für die Politik: So werden beispielsweise die Förderprogramme des Bundes (z.B. ZIM-NEMO) daraufhin geprüft, wie gut sie für die spezifischen Belange von Kreativunternehmen geeignet sind.

Auf regionaler Ebene informiert das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft Akteure der Branche - während regelmäßiger Sprechtage und in Orientierungsberatungen. Hierfür arbeitet es eng mit vor Ort etablierten Beratungs- und Förderangeboten zusammen.

Ergänzt werden die Aktivitäten des Kompetenzzentrums durch den jährlich stattfindenden Branchenwettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“, welcher die Auszeichnung besonders innovativer und kreativer Ideen und die Unterstützung deren unternehmerischer Umsetzung verfolgt.

Kraftwerk Lippendorf

Das moderne Braunkohlekraftwerk ist eines der wenigen aktiven Unternehmen der Braunkohlenindustrie auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Besichtigt werden kann das Kraftwerk Lippendorf von…
Kraftwerk Lippendorf




Das moderne Braunkohlekraftwerk ist eines der wenigen aktiven Unternehmen der Braunkohlenindustrie auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Besichtigt werden kann das Kraftwerk Lippendorf von Montag bis Samstag nach Voranmeldung. Darüberhinaus beteiligt sich das Kraftwerk an der Route des offenen Werktors während der Tage der Industriekultur Leipzig. Eindrucksvoll ist der Blick vom rund 163 Meter hohen Kesselhausdach über das Leipziger Neuseenland, einer von Landwirtschaft und Bergbau geprägten Region und wasserreichen Erholungslandschaft im Ballungsraum Halle/Leipzig.

Vorgängerbauten waren das 1926 errichtete Industriekraftwerk für die Chemiefabrik Böhlen  (1926–1990) sowie in unmittelbarer Nachbarschaft das heute als Altwerk bezeichnte Kraftwerk Lippendorf (1965–2000). Die technisch veralteten Kraftwerke konnte nach 1990 nicht mehr weiterbetrieben werden. Ab 1995 wurde das heutige Kraftwerk errichtet. Mit 2,3 Mrd. Euro Baukosten gilt das Kraftwerk als eine der größten Investitionen der Privatwirtschaft in Sachsen in jüngster Zeit.

Das am 22. Juni 2000 eingeweihte Kraftwerk besteht aus zwei baugleichen Blöcke mit je 933,6 Megawatt-Leistung. Das Grundlastkraftwerk liefert neben elektrischem Strom auch Fernwärme insbesondere zur Versorgung von ca. 60 Prozent der Leipziger Haushalte. Mit Rohbraunkohle versorgt wird es über eine 14 Kilometer lange Bandanlage aus dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Betreiber ist seit 2016 die Lausitz Energie Kraftwerke AG.

KREATIVES SACHSEN

KREATIVES SACHSEN ist Mutmacher und Impulsgeber für Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen. Das sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft vernetzt informiert und supportet, ist…
KREATIVES SACHSEN




KREATIVES SACHSEN ist Mutmacher und Impulsgeber für Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen. Das sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft vernetzt informiert und supportet, ist Begleiter für neue Ideen und eröffnet Perspektiven für Kooperationen. KREATIVES SACHSEN setzt sich für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung der Branche ein und bieten Weiterbildungen, Netzwerkveranstaltungen und kostenfreie Beratungen an, um die Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen produktiv und nachhaltig zu unterstützen. Deutschlandweit ist KREATIVES SACHSEN die erste Organisation, die von den KreativunternehmerInnen selbst zur Stärkung der Branche ins Leben gerufen wurde. Träger ist der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V.

Lautawerk (Vereinigte Aluminiumwerke AG)

Im Rahmen der Autarkiewirtschaft gründete das Deutsche Reich mit den Unternehmen Chemische Fabrik Griesheim-Elektron AG und Metallbank & Metallurgische Gesellschaft AG die Vereinigte Aluminiumwerke AG…
Lautawerk (Vereinigte Aluminiumwerke AG)




Im Rahmen der Autarkiewirtschaft gründete das Deutsche Reich mit den Unternehmen Chemische Fabrik Griesheim-Elektron AG und Metallbank & Metallurgische Gesellschaft AG die Vereinigte Aluminiumwerke AG (VAW) mit Sitz in Berlin. Ziel war die Steigerung der Aluminiumproduktion in Deutschland.

Neben den ins Unternehmen eingebrachten Aluminiumwerken in Rummelsburg, Horrem und Bitterfeld wurde das Lautawerk in der Lausitz neu gegründet. Das Lautawerk entwickelte sich nach dem Ersten Weltkrieg zum wichtigsten bzw. einzigen Standort der VAW. Grundlage für die energieintensive Aluminiumgewinnung war der in der Lausitz verfügbare Braunkohlestrom. Bis 1990 wurde in Lauta Aluminium produziert.

Ab 1917 entstand die Werkssiedlung Lauta-Nord, ab 1928 die Werkssiedlung Erika, beide nach dem Modell der Gartenstadt angelegte Werkssiedlungen.

Das Werk wurde nach 1990 weitgehend abgerissen, das Areal in ein Industrie- und Gewerbegebiet umgewandelt.

Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert Vorhaben und Projekte, die Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in Leipzig geben und nachhaltig Veränderungen bewirken. Der…
Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer




Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert Vorhaben und Projekte, die Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in Leipzig geben und nachhaltig Veränderungen bewirken. Der Schwerpunkt der Fördertätigkeit liegt auf dem Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Stiftung unterstützt Projekte, die das Ziel haben, Forschungsergebnisse in die regionale Wirtschaft zu überführen und neue Wege dafür zu gehen. Durch gezielte Förderung sollen Transferprojekte initiiert und Aktreure angeregt werden, sie aus eigener Kraft weiterzuführen.

Lichtblau

Lichtblau e.K. entwickelt und vermarktet Materialprüfungen für verschiedene Gebiete und bietet Applikationen als Dienstleistung an. SurveNIR ist eine weltweit einzigartige für den Bereich Kultur…
Lichtblau




Lichtblau e.K. entwickelt und vermarktet Materialprüfungen für verschiedene Gebiete und bietet Applikationen als Dienstleistung an.

SurveNIR ist eine weltweit einzigartige für den Bereich Kultur entwickelte Applikation. Hiermit kann der Alterungszustand von Papier in Archiven und Bibliotheken bewertet werden.

SurveNIR ist eine sehr schnelle und vor allem zerstörungsfreie Technologie.

Das Prinzip basiert auf der Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS), sehr schnellen Prüfungen per Lichtmessung und der Auswertung über statistische Verfahren. SurveNIR ist ein mobiles System, so dass die Objekte die Einrichtung oder das gewohnte Umgebungsklima nicht verlassen müssen. Kombiniert mit einer für jede Applikation angepassten Software ergeben sich wertvolle, kundenspezifische Werkzeuge.

Akuter Restaurierungsbedarf als auch nachhaltige Bestandserhaltungsstrategien können mit SurveNIR definiert werden. Ermöglicht wird dies durch die integrierte Papiersortenerkennung sowie 8 relevante chemisch-physikalische Messgrößen wie Säuregehalt (pH), Bruchkraft oder Ligninge-halt sowie der Kombination mit beschreibenden Kriterien, wie Format und Gewicht. Neben der Bestimmung der Messgrößen sind mit Datenbank, Er-gebnisbewertung und Datenausgabe weitere Elemente enthalten.

SurveNIR nutzt die Individualität eines jeden Papieres, welche sich in den NIR-Spektren widerspiegelt. Basierend auf der Korrelation der Referenzdaten von über 1000 europaweiten Papieren und deren NIR-Spektren ist es SurveNIR möglich, die Daten aus einer Vielzahl typischer historischer und moderner Papiere zu extrahieren. Mit SurveNIR können Objekte aus mehr als 200 Jahren bewertet werden.

SurveNIR arbeitet vollständig zerstörungsfrei.

Metallwarenfabrik J. Arthur Dietzold

Die ehemalige Metallwarenfabrik ist heute ein Beispiel für privat getragene Revitalisierung von Industriebrachen. Mit Emil Franz Hänsel entwarf einer der Anfang des 20. Jahrhunderts meistbeschäftigten…
Metallwarenfabrik J. Arthur Dietzold




Die ehemalige Metallwarenfabrik ist heute ein Beispiel für privat getragene Revitalisierung von Industriebrachen.

Mit Emil Franz Hänsel entwarf einer der Anfang des 20. Jahrhunderts meistbeschäftigten Leipziger Architekten für Industrie- und Gewerbebauten diese Fabrik. Hergestellt wurden hier Nägel, Artikel für die in Leipzig konzentrierte Pelzverarbeitungsindustrie sowie später Elektroschaltgeräte. Mitte der 1990er Jahre wurde die Produktionsstätte aufgegeben.

Nach Jahren des Leerstandes wird das Areal seit ca. 2015 wiederbelebt. Neben einer Werbeagentur und einer Galerie sind bereits  ca. 40 bildende Künstler ansässig. Vorgesehen ist eine schrittweise, niedrigschwellige Sanierung des Gebäudes.

Nowa Strumpffabriken

Die im Stile der klassischen Moderne errichtete Strumpffabrik spiegelt die Anfang des 20. Jahrhunderts prosperierende sächsische Wirkindustrie und die Offenheit vieler Unternehmer für moderne…
Nowa Strumpffabriken




Die im Stile der klassischen Moderne errichtete Strumpffabrik spiegelt die Anfang des 20. Jahrhunderts prosperierende sächsische Wirkindustrie und die Offenheit vieler Unternehmer für moderne Architekturauffassungen wider. Sie ist außerdem ein Beispiel für die Nutzung historischer Industriebauten in der Gegenwart.

Die Nowa Strumpffabrik AG war eine Tochter der Norddeutschen Wollkämmerei & Kammgarnspinnerei  AG (Nordwolle). Der in Delmenhorst ansässige Konzern galt als eines der weltgrößten Textilunternehmen. Dessen Konkurs 1929 war dann auch Auslöser für die deutsche Bankenkrise 1929/30. Die Bernsdorfer Fabrik überstand den Konkurs des Mutterunternehmens unbeschadet, stellte zunächst in träuhänderischer Verwaltung weiter Damenstrümpfe her und ging dann 1941 in den Besitz des früheren Aktionärs Horst Pfotenhauer über. Nach dem Freitod des 62jährigen Unternehmers aufgrund politischer Verfolgung und Mißhandlung im Jahr 1948 wurde das Unternehmen verstaatlicht. Bis 1992 wurden hier Damenstrümpfe hergestellt, ab 1986 auch Feinstrumpfhosen.

Nach Stillegung der Produktion erwarb der Unternehmer Gotthard Tröger im Jahr 1994 die Immobilie. Die Fabrik wurde denkmalgerecht saniert und erhielt einige Erweiterungsbauten. Hervorhebenswert sind die zwei aus der Bauzeit stammenden lebensgroßen Plastiken aus Rochlitzer Porphyr im Torbereich, die die Gewinnung der Textilfaserrohstoffe allegorisieren.

 

progressio

Die Firma progressio – Netzwerk für Kommunikationsdesign führt in Kooperation mit der Stadt Plauen, Wirtschaftsförderung Plauen, der Handwerkskammer Chemnitz die „SCHAU AUF DESIGN“ durch. Zum dritten…
progressio




Die Firma progressio – Netzwerk für Kommunikationsdesign führt in Kooperation mit der Stadt Plauen, Wirtschaftsförderung Plauen, der Handwerkskammer Chemnitz die „SCHAU AUF DESIGN“ durch.

Zum dritten Mal zeigt die innovative Messe „SCHAU AUF DESIGN“, was das Vogtland kann. 2016 findet die Messe am 16. und 17. April statt, diesmal sind die Aussteller in den „Industriebau Plauener Gardine“ (Leuchtsmühlenweg) in Plauen eingeladen. Auf einer Fläche von über 3.000 Quadratmetern wird dem Fachpublikum aus der Kreativwirtschaft und dem weiterverarbeitendem Sektor als auch Endkunden und Interessierten ein Einblick in das kreative Potenzial der regionalen Unternehmen gewährt.

Die 3. SCHAU AUF DESIGN wird damit bereits im Jahr 2016 stattfinden, nicht wie ursprünglich von Veranstalter Uwe Fischer von der Plauener Firma progressio angekündigt, erst 2017. „Vor allem durch eine neuartige branchenübergreifende Messeorganisation konnten wir in zwei Tagen eine stattliche Besucheranzahl von fast 5000 Menschen für uns gewinnen. Daher beschlossen wir, das Format weiter zu führen und auszubauen“, sagt Uwe Fischer. „Durch die Abfragen etablierter und starker Firmen aus der Region sowie den Zuspruch bisheriger Aussteller haben wir uns für die SCHAU AUF DESIGN 2016 entschieden.“ Interessenten können sich ab sofort mit der Firma progressio in Verbindung setzen.

Das Vogtland sieht sich als Zukunftsfabrik. Ziele der Messe sind, vor allem neuartige Produkte einer breiten Öffentlichkeit zur „Schau zu stellen“ und Produkten in der Entwicklung die entscheidenden Impulse zu geben. Die Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur durch die Bündelung von Kontakten spielt dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle.

 

Hintergrund

Die SCHAU AUF DESIGN, die sich als neuer Treffpunkt innovativer Unternehmen aus Plauen, dem Vogtland und angrenzenden Regionen versteht, hat bei ihrer Premiere 2014 im IBS Industriepark Plamag auf Anhieb Aussteller und Gäste überzeugt, die 2. SCHAU AUF DESIGN fand 2015 am selben Veranstaltungsort statt. Die Resonanz auf dieses von der Plauener Stadtverwaltung, dem Deutschen Innovationszentrum für Stickerei e.V. (DIS) und der Handwerkskammer Chemnitz maßgeblich initiierte und von der Plauener Firma progressio mit viel Engagement und Kreativität organisierte Ereignis, fiel in beiden Jahre durchweg positiv aus. Bei größerer Fläche und verdoppelter Veranstaltungsdauer schaffte es die SCHAU AUF DESIGN 2015, an zwei Veranstaltungstagen mit 4500 auch doppelt so viele Besucher anzuziehen.

Es geht um die nachhaltige, branchenübergreifende Stärkung der Wirtschaft – und damit auch um ein tief verankertes Argument für die Politik, regionale Interessen durchsetzen und konzentrierte Unterstützung einwerben zu können.

Ziele der SCHAU AUF DESIGN

- Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur

- Unterstützung bei der Entwicklung innovativer Produkte durch Social-Networking

- Moderne, innovative Messegestaltung mit Ausstrahlungskraft für hohe Kunden- und Unternehmerzufriedenheit

- Vernetzung der regionalen Unternehmen zum Wissenstransfer

- Technik trifft auf Design: Präsentation regionaler Produzenten und Designer

- Bindung von Fachkompetenzen an das Vogtland

- Stärkung der Identifikation der Bewohner mit ihrer Region

Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland

In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen…
Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland




In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Aus der Arbeitsgruppe „Kultur und Tourismus“ der EMMD gründete sich die Projektgruppe „Industriekultur“ heraus. Die Projektgruppe setzt sich unter anderem aus Vereinen (Industriekultur Leipzig e.V., Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark e.V. und WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.), Städten und Landkreisen (Stadt Jena, Stadt Zeitz, Stadt Zwickau und Burgenlandkreis), Unternehmenspartnern (MIBRAG Industrie Tours Sachsen-Anhalt und Besucherbetreuung, LMBV mbH und Ferropolis GmbH), Hochschulen (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusammen.

Eines der wichtigsten Arbeitsziele ist eine in den drei mitteldeutschen Ländern aufeinander abgestimmte Industriekultur-Strategie. Dafür sollen Empfehlungen für die jeweiligen Landesregierungen erarbeitet werden. Die Projektgruppe steht einer Zusammenarbeit mit weiteren interessierten Akteuren im Bereich der Industriekultur offen gegenüber.

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Die Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen basiert auf einem klaren Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. Mit ihren Grundsätzen Freiheit, Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit und fairem…
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr




Die Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen basiert auf einem klaren Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. Mit ihren Grundsätzen Freiheit, Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit und fairem Wettbewerb schafft sie die Voraussetzungen für eine starke soziale Gesellschaft.

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Handel, Freie Berufe und Handwerk bilden gemeinsam mit der Industrie das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. Investitionen und Innovationen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit unseres Landes - die Anreize hierfür zu schaffen, ist ein vorrangiges Ziel der sächsischen Wirtschaftspolitik.

Die Wirtschaft benötigt verlässliche Rahmenbedingungen, ein hohes Maß an unternehmerischer Freiheit sowie serviceorientierte Unterstützung. Sachsen ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt, sondern auch ein attraktiver Wirtschaftsstandort.

Gut ausgebildete Fachkräfte, eine hervorragende Forschungs- und Wissenschaftslandschaft und zahlreiche innovative Unternehmen aus verschiedensten Branchen sind Standortvorteile, mit denen Sachsen punkten kann. Ein stärkerer Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und den Unternehmen in der freien Wirtschaft ist ein weiteres Ziel der Wirtschaftspolitik. Dazu gehört auch eine engere Verflechtung von Tourismus und Wirtschaftsförderung.

Sachsens Städte und Regionen müssen optimal an das Fernverkehrsnetz der Bahn angeschlossen werden. Außerdem gilt es, bestehende Lücken im Fernstraßennetz zu schließen. In der Verkehrspolitik wird künftig der Erhalt des bestehenden gut ausgebauten sächsischen Straßennetzes im Vordergrund stehen. Ein bedarfsgerechter Ausbau soll weiterhin dafür sorgen, dass Sachsen leistungsfähige Verkehrswege hat.

Silicon Saxony

Das Netzwerk Silicon Saxony verbindet Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen der Halbleiter-, Software, Photovoltaik, Elektronik- und…
Silicon Saxony




Das Netzwerk Silicon Saxony verbindet Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen der Halbleiter-, Software, Photovoltaik, Elektronik- und Microsystemindustrie am Wirtschaftsstandort Sachsen.

SpinLab – The HHL Accelerator

SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt innovative Gründungsprojekte bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Vorhaben. Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem…
SpinLab – The HHL Accelerator




SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt innovative Gründungsprojekte bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Vorhaben. Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem hochkarätig besetzten Mentorenprogramm und zahlreichen Kontakten zu Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Gründern. Sie können auf dem Kreativgelände der Leipziger Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern. Die Gründer können mit der Aufnahme in das 6-monatige Programm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen.

Spinnfabrik Christian Gottlieb Vogelsang

Am traditionellen Mühlenstandort im Zschopautal wurde die Fabrik um 1800 als eine der ersten Maschinenspinnereien in Sachsen errichtet. Energiegrundlage war für lange Zeit die Wasserkraft. Trotz…
Spinnfabrik Christian Gottlieb Vogelsang




Am traditionellen Mühlenstandort im Zschopautal wurde die Fabrik um 1800 als eine der ersten Maschinenspinnereien in Sachsen errichtet. Energiegrundlage war für lange Zeit die Wasserkraft. Trotz verschiedener Eigentümer- und Nutzungsänderungen ist die denkmalgeschützte Fabrik bis heute auch ein Produktionsort.

Ab 1877 wurden in der Spinnerei auch Filze hergestellt. 1880 verkauften die zwischenzeitlichen Besitzer, die Fa. Breyer & Saupe, die zum Fabrikareal gehörende Mühle. 1890 wurde im Spinnereigebäude eine Schafwollspinnerei eingerichtet. Erheblich umgebaut und moderisiert wurde das Hauptgebäude nach 1910. Der Chemnitzer Kaufmann Martin Tannenhauer hatte die Fabrik übernommen und richtete hier eine Weberei für Möbel- und Dekorationsstoffe ein.

Bis 1990 leiteten Unternehmer aus der Familie Tannenhauer die Geschicke der Fabrik. In dritter Generation Werner Tannenhauer als Direktor der seit 1972 verstaatlichten Firma unter dem Dach des Möbelkombinates Dresden. Nach Auflösung des Unternehmens wurde die Fabrik als technisches Denkmal erhalten und wird seit 1994 verschiedenartig genutzt: museal durch die Historische Schauweberei Braunsdorf, künstlerisch durch die Galerie Inselsteig sowie wirtschaftlich durch die Cammann Gobelin Manufaktur. Damit ist das Gebäude bist heute ein Ort lebendiger sächsischer Textilindustrie.

Tapetenwerk

In der ehemals zweitgrößten Tapetenfabrik Deutschlands ist heute ein Produktions- und Kommunikationsort für Kreative entstanden: für Künstler und Designer, Architekten und Mediengestalter, für…
Tapetenwerk




In der ehemals zweitgrößten Tapetenfabrik Deutschlands ist heute ein Produktions- und Kommunikationsort für Kreative entstanden: für Künstler und Designer, Architekten und Mediengestalter, für kreatives Handwerk wie die Longboard-Werkstatt oder für neue Arbeitskonzepte wie den Coworking-Space.

Die Tapetenfabrik Langhammer und Söhne wurde 1873 gebaut und war unter ihrem Direktor Emil Zilling die zweitgrößte Tapetenfabrik Deutschlands. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurden hier wieder Tapeten produziert: anfangs noch unter der Leitung der Gründernachfahren, später als VEB Tapetenwerk. Bis 1990 gehörte die Fabrik mit eigener Tapetendesign-Abteilung zum VEB Verpackungsmittelkombinat Leipzig und danach wurden in der Leipziger Tapeten GmbH noch bis zum August 2006 Platzdeckchen für die Lufthansa gefertigt.

Nach der Insolvenz der Firma wurde das alte Fabrikgelände mitten im Leipziger Westen mit seinen acht Hallengebäuden und Kontorhäusern von der Treuhandanstalt an die heutigen privaten Eigentümer – selbst Architekten – verkauft und es wurde sofort mit der Sanierung der ersten Galerie- und Atelierräume und der Werkskantine begannen.

Konzeptionelle Hauptidee war von Anfang an, die historische Fabrikanlage aus der Gründerzeit schrittweise auszubauen, um preiswerte, aber professionelle Räume für „Kreative“ zu schaffen und damit auch einen zentralen Kommunikationsort für Projekte und Ideen. Dabei soll immer der Charme der alten Industriearchitektur erhalten werden und das Tapetenwerk als „Produktionsstandort“ erhalten bleiben.

Mit dem Tapetenwerkfest 1.0 wurde das Tapetenwerk im April 2007 „eröffnet“ und bis heute werden vier „Kunstrundgänge“ im Jahr mit Ausstellungen und offenen Ateliers veranstaltet: dann werden öffentlich und unabhängig neue Positionen aus Kunst, Design, Architektur in den Galerie-Ateliers im Erdgeschoß präsentiert, in denen übers Jahr Webdesigner, Architekten oder Fotografen arbeiten. Ganzjährig finden Ausstellungen und Workshops auf den 320 qm der Halle C01 statt, die besonders als Präsentations- und Kommunikationsraum für junge Kreative und Kunstprojekte betrieben wird.

2012 wurde das Tapetenwerk in die Good-Practice Datenbank der Netzwerkreihe „wieweiterarbeiten – ARBEITSORTE DER ZUKUNFT“ der Bundesstiftung Baukultur aufgenommen.

Unikat e.V.

Die Arbeit mit Materialien wie Keramik, Metall, Leder, Stein, Textilien und Holz ist uralt und fordert Zeit, Aufmerksamkeit und Hingabe. Ob Geschirr oder Geige – jeder Gegenstand, der mit Achtsamkeit…
Unikat e.V.




Die Arbeit mit Materialien wie Keramik, Metall, Leder, Stein, Textilien und Holz ist uralt und fordert Zeit, Aufmerksamkeit und Hingabe. Ob Geschirr oder Geige – jeder Gegenstand, der mit Achtsamkeit hergestellt wird, erfährt Achtsamkeit im Gebrauch. Daraus entsteht Nachhaltigkeit.

Der „Unikat – Verein für Handwerk und Kunst e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein motivierter und visionärer Menschen, die eine Akademie für Handwerk und Kunst in Dresden gründen wollen. Und Sie sind dazu eingeladen!

Interessierte Menschen erlernen und verbinden altes Handwerk mit neuen Materialien und Technologien zur Erschaffung nachhaltiger Produkte. Unikat ist ein Gegenentwurf zu staatlichen Schulen und konzentriert sich auf die Ausbildung in traditionellen kunsthandwerklichen Berufen.

Bildung bedeutet für uns mehr als Erziehung. Vielmehr ist Bildung ein Prozess der Zusammenführung von Körper, Geist und Seele. Wir wollen unsere Akademie als einen Ort des kreativen Schaffens, generationsübergreifenden Austauschs und der Lebensfreude entwerfen.

Verbundinitiative Automobilzulieferer

Als eine der größten Verbundinitiativen im Freistaat Sachsen ist AMZ strategischer Partner mittelständischer Zulieferbetriebe, Projektinitiator und -begleiter zur Entwicklung der mittelständischen…
Verbundinitiative Automobilzulieferer




Als eine der größten Verbundinitiativen im Freistaat Sachsen ist AMZ strategischer Partner mittelständischer Zulieferbetriebe, Projektinitiator und -begleiter zur Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft in den hier verwurzelten Kernbranchen. AMZ initiiert und begleitet Produkt- und Technologieentwicklungen und stärkt sächsische Unternehmen der Automobilzulieferindustrie nachhaltig.

Die sächsischen Verbundinitiativen unterstützen dabei Unternehmen in ihren Kooperationsbestrebungen und fördern die Bildung temporärer Netzwerke.

Verbundinitiative Maschinenbau

Die Initiative richtet sich an sächsische Maschinen- und Anlagenbauer, Zulieferer und produktionsnahe Dienstleister. In Kooperationen und Netzwerken sollen die Kenntnisse, Erfahrungen und Potenziale…
Verbundinitiative Maschinenbau




Die Initiative richtet sich an sächsische Maschinen- und Anlagenbauer, Zulieferer und produktionsnahe Dienstleister.

In Kooperationen und Netzwerken sollen die Kenntnisse, Erfahrungen und Potenziale der Partner eingebracht und im gemeinsamen Zusammenwirken die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen verbessert werden. Bestehende Größennachteile, vor allem die in Sachsen vorherrschenden kleinbetrieblichen Strukturen, sollen überwunden werden, damit sich verstärkt komplette Wertschöpfungsketten mit Entwicklungskompetenz in Sachsen herausbilden.

Verbundnetz Gas

Als regional verankertes Unternehmen mit über 50-jähriger Geschichte fördert VNG im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements ausgewählte Projekte und Initiativen. VNG bekennt sich zu den Prinzipien…
Verbundnetz Gas




Als regional verankertes Unternehmen mit über 50-jähriger Geschichte fördert VNG im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements ausgewählte Projekte und Initiativen. VNG bekennt sich zu den Prinzipien einer starken Bürgergesellschaft. Mit der Gründung der VNG-Stiftung im Jahre 2009 hat VNG viele seiner Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Soziales, Kunst und Kultur gebündelt.

Die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) mit Sitz in Leipzig beliefert in- und ausländische Kunden zuverlässig und flexibel mit Erdgas aus eigener Produktion, langfristigen Importverträgen und den europäischen Handelsmärkten. VNG ist die Muttergesellschaft der VNG-Gruppe, die in der gesamten Wertschöpfungskette der deutschen und europäischen Erdgaswirtschaft aktiv ist und sich auf die vier Kerngeschäftsbereiche Exploration & Produktion, Handel & Dienstleistung, Transport sowie Speicherung konzentriert. Entlang dieser Wertschöpfungskette nutzt VNG Wachstumschancen, um den Markterfolg der Gruppe zu sichern und auszubauen.

Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V.

Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) ist die unabhängige Stimme der Wirtschaft im Freistaat. Als freiwillige, branchenübergreifende und nicht-staatliche Interessenvereinigung…
Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V.




Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) ist die unabhängige Stimme der Wirtschaft im Freistaat. Als freiwillige, branchenübergreifende und nicht-staatliche Interessenvereinigung koordiniert und moderiert die VSW als Dachverband die wirtschafts-, sozial-, arbeitsmarkt- und tarifpolitischen Interessen ihrer 38 Mitgliedsverbände aus den Branchen Bau, Dienstleistungen, Handel, Handwerk, Industrie, Landwirtschaft und soziale Dienste.

Gemeinsam mit der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung und dem SMWK verleiht die VSW seit 2013 den Sächsischen Industriekulturpreis. Damit soll das Thema Industriekultur in eine breitere Öffentlichkeit getragen werden. Die Initiatoren versprechen sich von diesem Impuls eine kreative, zukunftszugewandte Auseinandersetzung. In diese sollen vor allem auch die Wirtschaft und die Unternehmen eingebunden und angeregt werden, beispielhaft Konzepte und Projekte anzustoßen, die geeignet sind, das industrielle Erbe im Freistaat überzeugend zu vermitteln und zeitgemäß weiterzuführen. Ziel ist es, das historische Erbe des Freistaates nicht nur zu würdigen, sondern Tradition mit zukunftsweisenden Ideen zu verbinden und für die Gesellschaft erlebbar zu machen.

Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare

Das deutsche Wirtschaftsarchivwesen mit seinen Unternehmens-, Branchen- und regionalen Archiven ist im europäischen Vergleich führend. Die Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare (VdW) stellt ihren…
Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare




Das deutsche Wirtschaftsarchivwesen mit seinen Unternehmens-, Branchen- und regionalen Archiven ist im europäischen Vergleich führend. Die Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare (VdW) stellt ihren Mitgliedern ein fachliches Netzwerk zur Verfügung und trägt damit der immer stärkeren Bedeutung der Unternehmensgeschichte Rechnung.

Die VdW berät Unternehmen bei der Einrichtung von Archiven und versteht sich als Partnerin in allen unternehmenshistorischen Belangen. Die Vereinigung steht für die Professionalisierung des Berufsstandes, fördert unternehmensgeschichtliche Forschung und bildet so eine Plattform für fachlichen Austausch und überregionale Zusammenarbeit.

Die VdW hat sich satzungsgemäß die Aufgabe gestellt, das Archivwesen der Wirtschaft zu fördern, Studien zur Unternehmensgeschichte zu unterstützen und Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung durchzuführen.

Darüber hinaus berät die VdW bei der Neueinrichtung von Archiven, führt jährliche Arbeitstagungen zu aktuellen fachspezifischen Themen durch, gibt die Fachzeitschrift "Archiv und Wirtschaft" heraus und arbeitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen sowie anderen Berufsverbänden und Archivsparten im In- und Ausland zusammen. Indem sie sich dem archivischen Erbe der deutschen Wirtschaft widmet, leistet die Vereinigung einen wichtigen Beitrag auch zur Industriekultur Deutschlands.

Die Tatsache, dass die Geschichte der Wirtschaft immer stärker in das Blickfeld von Öffentlichkeit und Wissenschaft rückt, unterstreicht die Bedeutung der Archive als zentrale Informations- und Forschungszentren für alle Fragen rund um die jeweilige Unternehmensgeschichte.

Mitglied in der VdW können Archive von Unternehmen, Kammern, Verbänden und Branchen, regionale Wirtschaftsarchive sowie interessierte Einzelpersonen werden. Gegenwärtig gehören der VdW knapp 400 Unternehmen, Institutionen und persönliche Mitglieder an.