Reise & Tourismus

Touristische Angebote, Veranstaltungen, Museen und Schauanlagen machen Industriekultur erlebbar.

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August Horch Museum Zwickau

Erleben Sie deutsche Automobilgeschichte und entdecken Sie die facettenreiche Entwicklung des westsächsischen Fahrzeugbaues. Kleinkraftwagen, Luxusfahrzeuge, Nutzfahrzeuge: die Markengeschichte der…
August Horch Museum Zwickau




Erleben Sie deutsche Automobilgeschichte und entdecken Sie die facettenreiche Entwicklung des westsächsischen Fahrzeugbaues. Kleinkraftwagen, Luxusfahrzeuge, Nutzfahrzeuge: die Markengeschichte der Firma Audi wird hier in der gesamten Fertigungsbreite dargestellt.

Zeit- und themenbezogene Inszenierungen schaffen einzigartige Einblicke. So bieten eine Tankstelle der 1920er und ein Ausstellungsstand der 1930er Jahre den Rahmen für die Wagen von Horch, Audi und der Wanderer Werke in Chemnitz, die durch den Verbund zur Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft sind. Auch die Rennsporterfolge der legendären Silberpfeile werden gewürdigt. In einer Straßenszene präsentieren sich DKW-Kleinwagen als Beispiel für die Breitenmotorisierung Deutschlands. Eine funktionstüchtige Transmissionswerkstatt sowie ein Motorenprüfstand machen Automobilbau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebbar. Auch die Entwicklung des Karosseriebaues und Designs werden dargestellt.

Auf 3.000 Quadratmetern werden Geschichte und Geschichten lebendig, vergangene Arbeits- und Lebenswelten erfahrbar. Besonderen Wert besitzen dabei die authentischen Wohn- und Arbeitsräume, in denen der Kraftfahrtpionier August Horch und seine Nachfolger wirkten. Über die Nutzfahrzeugfertigung und Produktion von Vorkriegsmodellen führte der Fahrzeugbau nach 1945 in die Ära des Kleinkraftwagens Trabant. Gegenwärtige Entwicklungen werden im Bereich Volkswagen dargestellt.

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Bergbau-Technik-Park

Das Leipziger Neuseenland verdankt seine Entstehung der jahrhundertelangen Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Naturressource Braunkohle. Daran erinnert der Bergbau-Technik-Park. Auf einer Fläche…
Bergbau-Technik-Park




Das Leipziger Neuseenland verdankt seine Entstehung der jahrhundertelangen Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Naturressource Braunkohle. Daran erinnert der Bergbau-Technik-Park.

Auf einer Fläche von 5,4 ha des ehemaligen Braunkohletagebaus Espenhain, südlich von Leipzig, am Störmthaler See, befindet sich heute ein lebendiges Museum. Der Bergbau-Technik-Park wurde 2012 eröffnet und ist einzigartig in seiner Präsentation: Hier wird der komplette Förderzyklus eines Tagebaugebietes dargestellt. Kernstücke sind zwei Großgeräte aus dem ehemaligen Großtagebau Espenhain - der Schaufelradbagger 1547 und der Absetzer 1115, eine Begehbarmachung des Schaufelradbaggers für die Besucher ist in Planung. Schautafeln geben Auskunft über die Maschinen, Geologie und Technologien, in der Ausstellung wird in einem Bereich auch an das Verschwinden ganzer Dörfer erinnert. Die Angebote für Erwachsene und Kinder sind spannend und lehrreich. Auf unserem 300 m² großem „Abenteuerspielplatz Tertiär“ erfahren unsere kleinen und großen Gäste spielerisch wie die Braunkohle vor 35-25 Millionen Jahren entstanden ist. Für Gruppen jeden Alters bietet der Park über die ganze Saison vielfältige Erlebnisangebote, Sonderveranstaltungen und Führungen sowie Mitmachangebote für Kinder aller Altersgruppen von Schmuckbriketts selber gestalten bis zum „Kleinen Ingenieur“. Neben Führungen durch ehemalige Bergmänner können große und kleine Besucher die Arbeitswelt und Maschinentechnik des ehemaligen DDR-Großtagebaus Espenhain auch mit einem modernen und einmaligen Audioführung entdecken. Der Bergbau-Technik-Park ist ein zentraler Ort für die Vermittlung der Entstehung des Leipziger Neuseenlandes und der industriekulturellen Entwicklung des Südraums Leipzig. Unter den Parkbesuchern finden sich sowohl technisch interessierte Gäste, Eisenbahnfans als auch ehemalige Bergleute. Der Park wird häufig in Exkursionen in das Neuseenland eingebunden - bei Bustouren, Wander- oder Radtouren. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der vereinsbetrieben Imbiss „Zum Bagger 1547“.

Deutsches Hygiene-Museum

Das Deutsche Hygiene-Museum versteht sich als ein öffentliches Forum für aktuelle Fragen, die sich aus den kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Umwälzungen unserer Gesellschaft am Beginn…
Deutsches Hygiene-Museum




Das Deutsche Hygiene-Museum versteht sich als ein öffentliches Forum für aktuelle Fragen, die sich aus den kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Umwälzungen unserer Gesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts ergeben. Neben dem Ausstellungsprogramm finden zahlreiche prominent besetzte Veranstaltungen wie Vorträge, Tagungen, Diskussionen und Lesungen und statt.

Seit seiner Gründung 1912 gilt das Dresdner Museum als eine der weltweit ungewöhnlichsten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. In seinen viel beachteten Sonderausstellungen setzt es sich mit Themen aus Kultur und Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst auseinander. Diese Projekte entstehen in enger Kooperation von Kuratoren, Künstlern, Gestaltern, Architekten und Wissenschaftlern und führen häufig zu neuen Formen der Ausstellungspraxis. Die populäre Dauerausstellung 'Abenteuer Mensch' beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Körper und Gesundheit. Eine attraktive Architektur, Medieninstallationen und moderne Mitmachelemente aber auch klassische Exponate machen den besonderen Charakter dieser Ausstellung aus. Staunen - Lernen - Ausprobieren heißt es auch im Erlebnisbereich des Kinder-Museums, das sich spielerisch mit der Erkundung der fünf Sinne beschäftigt.

Das denkmalgeschützte, am Rande der Innenstadt gelegene Museumsgebäude wurde in den Jahren 1927 bis 1930 im Stil der Klassischen Moderne durch Wilhelm Kreis errichtet und in den Jahren 2001 bis 2008 durch den Architekten Peter Kulka grundlegend saniert und modernisiert.

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte

Reisen Sie durch Raum und Zeit – Glashütte ist seit mehr als 170 Jahren ein bedeutendes Zentrum deutscher Uhrmacherkunst, Synonym höchster Qualität, Präzision und Luxus. Im Gebäude der 1878…
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte




Reisen Sie durch Raum und Zeit – Glashütte ist seit mehr als 170 Jahren ein bedeutendes Zentrum deutscher Uhrmacherkunst, Synonym höchster Qualität, Präzision und Luxus. Im Gebäude der 1878 gegründeten Deutsche Uhrmacherschule erwarten Sie auf 1.000 Quadratmetern über 450 einmalige Exponate. Glashütter Taschen-, Armband- und Pendeluhren verschiedener Epochen, Marinechronometer, historische Urkunden und Fotografien sowie Werkzeuge werden kunstvoll und multimedial in Szene gesetzt.

Die Ausstellung setzt sich aus verschiedenen „Historienräumen“ und „Zeiträumen“ zusammen. Die Historienräume bereiten den geschichtlichen Kontext der Uhrenstadt auf und stellen die Gründerväter vor. Im Laufe des Parcours werden die Epochen dargestellt, die Glashütte maßgeblich geprägt haben. Die Zeiträume unterbrechen die chronologische Abfolge der Glashütter Uhrengeschichte und entführen Sie u.a. in den Mikrokosmos einer mechanischen Uhr. Zum selbständigen Entdecken lädt ein multimedialer Zeitraum mit einem interaktiven Glossar der Zeitmessung ein. Erfahren Sie mehr über die lange Tradition des mechanischen Uhrenbaus in Glashütte und entdecken Sie das Phänomen Zeit neu!

Energiefabrik Knappenrode

Erleben Sie eine Industrielandschaft im Wandel. Wo gestern Braunkohle gefördert und zu Briketts gepresst wurde, entsteht heute eine Seenlandschaft. Entdecken Sie in der Energiefabrik Knappenrode, wie…
Energiefabrik Knappenrode




Erleben Sie eine Industrielandschaft im Wandel. Wo gestern Braunkohle gefördert und zu Briketts gepresst wurde, entsteht heute eine Seenlandschaft.

Entdecken Sie in der Energiefabrik Knappenrode, wie aus Lausitzer Braunkohle jahrzehntelang pfundschwere Briketts gepresst wurden. Am authentischen Ort lässt sich bei laufenden Maschinen begreifen, welche Hebel der Mensch in Bewegung setzte, um Energie zu gewinnen. Dreimal am Tag ertönen die Maschinen: Rüttelsiebe, Tellertrockner, Dampfpressen sind technische Zeugen einer hundertjährigen Industriegeschichte.

Die Dauerausstellung 'Heiß geliebt' versammelt über einhundert kulturhistorisch und technologisch interessante Objekte: Öfen und Feuerstätten. Optische Vielfalt aus vier Epochen und technische Raffinesse der vergangenen Jahrhunderte sind vereint und so manchem 'geht ein Licht auf', wie sich der menschliche Alltag um Feuerstätten und Öfen auch in der Sprache niederschlägt. Schließlich erklärt die Ausstellung unter anderem, warum man 'einen Zahn zulegt' oder jemand ein 'heißes Eisen im Feuer hat'.

Nach dem Aufstieg auf den 22 Meter hohen Treppenturm überblickt man die sich wandelnde Bergbaufolgelandschaft. Verschiedene Erlebnisangebote verbinden Industriegeschichte und Freizeitspaß.

Esche-Museum

Entdecken Sie die Strickerei und Wirkerei – Traditionen der sächsischen Textilindustrie. In Limbach begann der Aufschwung der sächsischen Strumpfindustrie. Johann Esche etablierte hier 1719 die…
Esche-Museum




Entdecken Sie die Strickerei und Wirkerei – Traditionen der sächsischen Textilindustrie.

In Limbach begann der Aufschwung der sächsischen Strumpfindustrie. Johann Esche etablierte hier 1719 die Strumpfwirkerei. Nachfolgende Generationen der Familie Esche gründeten Strumpffabriken und prägten die wirtschaftliche Entwicklung Westsachsens.

Ein Urenkel Johann Esches gründete 1854 die Strumpffabrik Traugott Reinhold Esche. In diesem Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert befindet sich das Esche-Museum. Erfahren Sie hier den Weg von der handwerklichen Heimarbeit zur Textilindustrie und zum Textilmaschinenbau mit Weltgeltung. Beleuchtet werden auch die Wechselwirkungen mit der Entwicklung des Ortes, bedeutende Persönlichkeiten und Ereignisse werden vorgestellt. Staunen Sie über Exponate wie Innungsladen, unsere einmalige Sammlung von Handwirkstühlen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, vorführbereite Wirk-, Strick- und Konfektionsmaschinen bis hin zur MALIMO. Erfahren Sie, was  Strümpfe, Handschuhe oder Unterwäsche mit technischen Textilien des 21. Jahrhunderts gemeinsam haben.

Industriemuseum Chemnitz

Für das Leitmuseum der sächsischen Industriegeschichte gibt es keinen besseren Ort als Chemnitz, das „sächsische Manchester“. Wo einst Eisenguss und Maschinenbau das Leben der Menschen bestimmten,…
Industriemuseum Chemnitz




Für das Leitmuseum der sächsischen Industriegeschichte gibt es keinen besseren Ort als Chemnitz, das „sächsische Manchester“. Wo einst Eisenguss und Maschinenbau das Leben der Menschen bestimmten, zeugt heute ein Museumskomplex von der gelungenen Umnutzung eines denkmalgeschützten Industriegeländes.

In der 1907 errichteten Werkhalle finden Sie unsere ständige Ausstellung zur Industriegeschichte Sachsens. Staunen Sie über die Vielfalt an Industrieprodukten und Konsumgütern, Alltagsgegenständen und Luxuserzeugnissen, die in Sachsen in den letzten zwei Jahrhunderten produziert und konsumiert wurden und werden.

Unsere Fachleute führen Sie an funktionsfähigen Maschinen in die Abläufe der Textilherstellung ein.

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Museum für Druckkunst Leipzig

Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Kulturerbe Drucktechniken erleben“ rund 90 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-,…
Museum für Druckkunst Leipzig




Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Kulturerbe Drucktechniken erleben“ rund 90 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 550 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Das Museum gehört als Teil der Sächsischen Route der Industriekultur zu einem der 51 wichtigsten Orte der gesamtsächsischen Industriekultur. Es bewahrt, pflegt und vermittelt die künstlerischen Drucktechniken des Hoch-, Tief- und Flachdrucks, die im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission gelistet sind.

Mit seiner knapp 100-jährigen Tradition als Druckstandort im Leipziger Westen ist das Haus Nonnenstraße 38 heute eine der letzten ursprünglichen Druckwerkstätten in Leipzig. Neben dem haustypischen Duftgemisch aus Öl, Schmiere und Druckfarbe sind es die zahlreichen funktionierenden Maschinen und Pressen, die einen eindrucksvollen Blick in die Historie des grafischen Gewerbes ermöglichen. Eine ausgesprochene Seltenheit in Deutschland bildet die voll funktionsfähige Schriftgießerei, in der Bleibuchstaben vor den Augen der Besucher von Hand und maschinell gegossen werden. Drucktechnisch bildet der Hochdruck den Schwerpunkt des Museums, aber auch die Techniken des Tief- und Flach- und Siebdrucks werden vorgestellt.

Eine Vielzahl an Setzkästen, Werkzeugen sowie weiterer Geräte für Gieß-, Satz- und Druckvorgänge machen einstige Prozesse für die Herstellung von Printmedien anschaulich. Täglich sind fachkundige Mitarbeiter vor Ort und führen die Maschinen vor. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine voll funktionsfähige Werkstatt für Holzstich aus der Zeit um 1900, ein Kabinett zu den Techniken des Musiknotensatzes sowie die Leipziger Lichtdruckwerkstatt, eine der letzten Druckereien dieser Art in Europa.

Panometer Dresden

Das Dresdner Panometer präsentiert seinen Besuchern ein durchweg einmaliges Ausstellungskonzept. Seit 2006 nutzt der Berliner Künstler Yadegar Asisi einen ehemaligen Gasometer (1880 gebaut) im…
Panometer Dresden




Das Dresdner Panometer präsentiert seinen Besuchern ein durchweg einmaliges Ausstellungskonzept. Seit 2006 nutzt der Berliner Künstler Yadegar Asisi einen ehemaligen Gasometer (1880 gebaut) im Stadtteil Reick zur Ausstellung weltweit einzigartiger 360°-Panoramen. Mit einer Höhe von 27 m und einem Umfang von über 100 m zeigt das Dresdner Rundbild die lokale Historie komprimiert in einem außergewöhnlichen Kunstwerk. Das Panometer – ein von Asisi geschaffener Kofferbegriff aus PANOrama und GasoMETER – ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 fester Bestandteil der Dresdner Kulturlandschaft.

Die imposanten 360°-Panoramen erscheinen dabei dank einer Tag- und Nachtlichtinstallation sowie passender Hintergrundmusik und -geräuschkulisse absolut real und lebendig. Auf 15 Meter Höhe erschließt sich dem Besucher auf dem inneren Besucherpodest eine maßstabsgerechte 1:1 Perspektive auf die Geschehnisse im Panoramabild. Das Konzept um die Rundbilder wird

jeweils mit einer Begleitausstellung und medial durch Filmbeiträge abgerundet und ist damit die perfekte Möglichkeit, die Elbestadt von damals und heute kennenzulernen.

Im halbjährigen Rhythmus werden so die Panoramaausstellungen "DRESDEN 1945 – Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt" (etwa Januar bis Juni) und „DRESDEN IM BAROCK – Mythos der Sächsischen Residenzstadt“ (etwa Juni bis Dezember) präsentiert.

Panometer Leipzig

Im Panometer Leipzig, einem früheren Gasspeicher (Baujahr 1910, bis 1977 in Betrieb) auf dem Gelände der Leipziger Stadtwerke, werden seit Mai 2003 die einzigartigen 360° Panoramen von Yadegar Asisi…
Panometer Leipzig




Im Panometer Leipzig, einem früheren Gasspeicher (Baujahr 1910, bis 1977 in Betrieb) auf dem Gelände der Leipziger Stadtwerke, werden seit Mai 2003 die einzigartigen 360° Panoramen von Yadegar Asisi inszeniert. Neben der Präsentation der Rundbilder auf einer 32 m hohen und über 100 Meter breiten Fläche wird die Wirkung der Kunstwerke durch eine begleitende Ausstellung sowie durch Musikeinspielungen und Lichtsimulationen innerhalb des Panoramas unterstützt. So bietet sich dem Besucher von der 15 m hohen Plattform aus die perfekte Illusion, in eine entfernte Welt oder eine vergangene Zeit eingetaucht zu sein. Neben der Besichtigung des Panoramas samt erklärender Ausstellung ist es den Besuchern zudem möglich, anhand eines Filmes mitzuerleben, wie die weltgrößten Panoramen nach und nach entstehen.

Die Ausstellungsreihe, die mit der beeindruckenden Ansicht des Mount Everest begann, führte die zahlreichen Besucher bereits durch das antike Rom, den tropischen Regenwald, durch die Wirren der Leipziger Völkerschlacht im Jahre 1813, sowie die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs vor der Küste Australiens. Weitere Panoramen sind bereits in Planung und werden auch in Zukunft als Weltpremiere in Leipzig gezeigt.

Porzellan-Manufaktur Meissen

MEISSEN® ist die erste Porzellan-Manufaktur Europas. Seit der Gründung 1710 steht sie für außergewöhnliche Handwerkskunst und einzigartige exklusive Produkte. Unweit von Dresden, direkt an der…
Porzellan-Manufaktur Meissen




MEISSEN® ist die erste Porzellan-Manufaktur Europas. Seit der Gründung 1710 steht sie für außergewöhnliche Handwerkskunst und einzigartige exklusive Produkte. Unweit von Dresden, direkt an der Manufaktur, befindet sich die Erlebniswelt HAUS MEISSEN®. Sie macht das weltbekannte MEISSENER PORZELLAN® erfahrbar in den Schauwerkstätten der Manufaktur, dem Museum der Meissen Porzellan-Stiftung und bietet Gelegenheit zu Shopping und zu Genuss im Café & Restaurant MEISSEN®.

Die Erlebniswelt ist ganzjährig geöffnet und überrascht immer wieder mit außergewöhnlichen Veranstaltungen wie Gourmetabende, Tag der offenen Tür oder Weihnachtsmarkt und lädt zu wechselnden Sonderausstellungen ein.

„Meissener Variationen“. Neue Ausstellung im Museum der Meissen Porzellan-Stiftung

Seit März 2017 erstrahlt die zweite Etage des Porzellan-Museums in neuem Glanz. Aufbereitet und neu inszeniert, erzählen die Porzellane in der Ausstellung „Meissener Variationen – vom Nachttopf bis zum Prunkservice“ Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart. Sie bespielen Themen wie Literatur, Mode, Musik oder Theater und lassen an einer prächtig gedeckten Tafel den Genussmensch August den Starken lebendig werden. Mit dem kostenfreien WLAN im HAUS MEISSEN® wird eine neue spannende Kinderrallye mit Tablets durch das Museum möglich. Gehen Sie mit uns ins Detail und erleben Sie die Erfolgsgeschichte des MEISSENER PORZELLAN®.

Nach dem Besuch laden kulinarische Veranstaltungen wie “Tisch- und Tafelkultur bei MEISSEN®” oder „Musikalische Genüsse bei MEISSEN®“ zu Plaudereien über kostbare Köstlichkeiten und Verbindungen zum Weißen Gold ein. Veranstaltungen finden Sie immer aktuell im Veranstaltungs-Kalender auf der Website des Museums.

Silberbergwerk Freiberg

800 Jahre Tradition, 1.000 Erzgänge und aktiver Forschungsbergbau - das Freiberger Silberbergwerk ist Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie und eines der bedeutendsten in…
Silberbergwerk Freiberg




800 Jahre Tradition, 1.000 Erzgänge und aktiver Forschungsbergbau - das Freiberger Silberbergwerk ist Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie und eines der bedeutendsten in Sachsen.

Die Freiberger Gangerzlagerstätte war Grundlage für die Entwicklung des Bergbau- und Hüttenwesens im Erzgebirge. Das "unterirdische Freiberg" erstreckt sich auf einem Gebiet von 5 x 6 km unter der Silberstadt und darüber hinaus. Im Freiberger Revier wurden in der gesamten Bergbaugeschichte ungefähr 5.400 Tonnen Silber gewonnen. Dies macht Freiberg zu Deutschlands Silberstadt.

Auf der dreiviertelstündigen Führung auf unserem untertägigen Lehrpfad werden sie eingeführt in die Geschichte des Freiberger Bergbaus und lernen die Geologie der Freiberger Lagerstätte kennen. Aspekte der Bergbautechnologie werden ihnen ebenfalls nahe gebracht. An den Führungen auf dem Lehrpfad können Kinder schon ab 6 Jahren teilnehmen.

Auf der anderthalbstündige Grubentour lernen sie Strecken aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit durchschnittlichem Streckenquerschnitt von 2 x 2 m kennen. Zudem erfahren sie hautnah den Bergbau des 19. Jahrhunderts, wo die Höhe der Strecke stellenweise 1,60 m beträgt.

Bei der zweieinhalbstündigen Erlebnistour erkunden sie zunächst den Bergbau aus der Zeit zwischen 1950 und 1969. Dann steigen sie 60 m über Fahrten (Leitern) mit einer Neigung von 45° in die Höhe. Dort erleben sie den Bergbau des 16. bis 19. Jh. wo der Streckenquerschnitt teilweise nur 1,60 x 0,50 m beträgt.

Die fünfstündige Expertentour bietet ihnen 600 Jahre Freiberger Bergbau hautnah. In Kleingruppen bis maximal 15 Personen überwinden sie bis zu 200 Höhenmeter über Fahrten oder ins Gestein geschlagene Stufen. Ein entdeckungsreiches Abtauchen in die schönsten Örter dieses einmaligen Bergbaureviers. Körperlich anstrengend und spannend bis zur letzten Sprosse.

Auf dem anderthalb- oder zweieinhalbstündigen Sagenpfad lassen Sie sich inspirieren von einer ganz besonderen Stimmung unter Tage. Unsere Sagenführer nehmen Sie mit auf eine spannende Zeitreise mit vielen kleinen Geschichten zum Schmunzeln, zum Entdecken und zum Fürchten. Erleben Sie die Sagen des Freiberger Bergbaureviers hautnah.

Auch übertage gibt es viel zu entdecken. Das Nebeneinander von Bergbau und Forschung macht die Reiche Zeche zu einem einzigartigen Areal. Unsere Gästeführer nehmen Sie mit auf eine spannende Entdeckungstour zu den übertägig gelegenen bergbaulichen Anlagen. Dieses Angebot richtet sich an diejenigen unserer Besucher, für die eine Einfahrt in das Bergwerk nicht in Frage kommt und natürlich auch an alle anderen Interessierten. Das Angebot ist bedarfsorientiert; sie finden es daher nicht im Buchungskalender! Bitte melden Sie diese Führung vorher telefonisch an.

Stiftung Haus Schminke

Das Haus Schminke ist eines der weltweit bemerkenswertesten Wohnhäuser des 20. Jahrhunderts und gilt als Hauptwerk von Architekt Hans Scharoun im Bereich des privaten Wohnungsbaus. Hans Scharoun…
Stiftung Haus Schminke




Das Haus Schminke ist eines der weltweit bemerkenswertesten Wohnhäuser des 20. Jahrhunderts und gilt als Hauptwerk von Architekt Hans Scharoun im Bereich des privaten Wohnungsbaus.

Hans Scharoun entwarf das Haus 1930 für den Löbauer Nudelfabrikanten Fritz Schminke, der sich "ein modernes Haus für zwei Eltern, vier Kinder und gelegentlich ein bis zwei Gäste" wünschte. Die Umsetzung ist extravagant und funktionell zugleich. Der gebogene Korpus mit Terrassen, Außentreppe und zahlreichen runden Bullaugenfenstern weckt die Assoziation zu einem Schiff. Im Wohnbereich gehen die Räume fließend ineinander über. Großzügige Glasflächen beziehen den Garten als erweiterten Wohnraum mit ein. Neben Weite und Transparenz prägen vielfältige Gestaltungselemente das Raumerlebnis. Sie wurden eigens für das Haus entwickelt und setzen durch Form und Farbe besondere Akzente. Die Wirtschaftsräume mit Frankfurter Küche und der Schlafbereich sind im Gegensatz dazu bewusst spartanisch gehalten - mit leicht zu reinigenden Oberflächen und platzsparenden Einbauschränken. Die Gartenanlage gestaltete Herta Hammerbacher als ein dynamisches Verbindungsglied zwischen Architektur und Landschaft. Bauliche Elemente wurden in ihren Grundformen und Materialien im Garten fortgeführt, um eine Synthese von Organik und Anorganik zu erzeugen. Dieser Gestaltungsansatz war ganz typisch für die Landschaftsarchitektin, die über zwei Jahrzehnte der Arbeitsgemeinschaft Gartengestaltung in Bornim um Karl Foerster und Hermann Mattern angehörte.

Die Stiftung Haus Schminke hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses herausragende Architekturdenkmal als Zeugnis des "Neuen Bauens" für kommende Generationen zu bewahren und zum kulturellen Treffpunkt für Architektur- und Kunstbegeisterte aus aller Welt zu machen.

Die rechtsfähig anerkannte Stiftung Haus Schminke hat im Mai 2009 die Trägerschaft für das Architekturdenkmal von der Stadt Löbau übernommen. Sie konzentriert sich fortan voll auf den Erhalt und die Belange von Haus Schminke.

Neben Erhaltungsmaßnahmen gehört es zu den zentralen Aufgaben der Stiftung, das Haus auf Grundlage eines attraktiven kulturellen Nutzungskonzepts der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Mit themenbezogenen Führungen, Ausstellungen und dem Angebot, im Haus zu übernachten, sollen gezielt auch architektur- und kunstinteressierte Individualtouristen angesprochen werden. Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, den Betrieb und Unterhalt denkmalverträglich und auf Dauer wirtschaftlich zu gewährleisten.

Aufgabe der Stiftung ist es außerdem, das Haus Schminke wissenschaftlich zu erforschen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und vorhandener Unterlagen aus der Entstehungszeit sollen verloren gegangene Einrichtungselemente rekonstruiert werden.

Die Stadt Löbau und die Hess AG haben als Gründungsstifter den Grundstock gelegt, um Hans Scharouns "liebstes Haus" als Erbe für künftige Generationen zu erhalten, sinnvoll zu nutzen, wissenschaftlich zu erforschen und öffentlich zugänglich zu machen. Damit die Stiftung ihre vielfältigen Aufgaben langfristig umsetzen kann, ist sie auf Zustiftungen von Unternehmen, staatlichen und privaten Institutionen sowie von Bürgern angewiesen.

Technische Sammlungen Dresden

Die Technischen Sammlungen Dresden sind Museum und Science Center. Dresden ist seit dem 19. Jahrhundert ein Zentrum von Hochtechnologie-Industrien und technischer Bildung. So befindet sich unser…
Technische Sammlungen Dresden




Die Technischen Sammlungen Dresden sind Museum und Science Center. Dresden ist seit dem 19. Jahrhundert ein Zentrum von Hochtechnologie-Industrien und technischer Bildung. So befindet sich unser Museum in einem früheren Produktionsgebäude der weltbedeutenden Dresdner Kameraindustrie.

Unsere Ausstellungen und Bildungsprogramme verbinden Schlüsselfragen der Entwicklung von Technik, Kultur, Gesellschaft und Ökologie mit der Kompetenz von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Entdecken Sie unser Erlebnisland Mathematik und die interaktive Mikroelektronik-Ausstellung COOL X. Insbesondere Kinder und Jugendliche laden wir zum Experimentieren und spielerischen Kennenlernen von Naturphänomenen, wissenschaftlicher Methoden und Grundlagen der Technik ein. Unsere Spiel- und Experimentierangebote und das Technische Theater machen den Besuch der Technischen Sammlungen zu einem Erlebnis für Kinder- und Jugendgruppen.

Erfahren Sie außerdem mehr zur Geschichte der Fotografie, des Computers und der Musikkonserven. Unsere Wechselausstellungen stellen Positionen der internationalen zeitgenössischen Fotografie vor, untersuchen die Geschichte der Fotografie in den Wissenschaften und schöpfen aus den reichen eigenen Beständen zur Stadtbild- und zur Porträtfotografie.

Erleben Sie Technik und Wissenschaft als Teil unserer Kultur!

Tuchfabrik Gebr. Pfau

Erleben Sie am authentischen Ort alle Schritte der Tuchherstellung von der Garnproduktion bis zum Weben. Die ehemalige Tuchfabrik mit ihren bis heute erhaltenen Gebäuden, technischen Anlagen und…
Tuchfabrik Gebr. Pfau




Erleben Sie am authentischen Ort alle Schritte der Tuchherstellung von der Garnproduktion bis zum Weben. Die ehemalige Tuchfabrik mit ihren bis heute erhaltenen Gebäuden, technischen Anlagen und Maschinen sind ein einzigartiges Zeugnis der Textilindustrie des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Hier wird die Geschichte der Textilindustrie Westsachsens, einer der vormals wichtigsten deutschen Textilregionen, lebendig. Zu besichtigen sind die historischen Spinn- und Websäle, wie auch Wasch-, Färbe- und Trockenanlagen. Die größtenteils original erhaltenen Maschinen werden von Fachleuten vorgeführt.

Verkehrsmuseum Dresden

Reisen Sie durch die Geschichte des Verkehrs! Erfahren Sie, wie sich Mobilität im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und moderne Verkehrsmittel unsere Gesellschaft grundlegend beeinflusst haben.…
Verkehrsmuseum Dresden




Reisen Sie durch die Geschichte des Verkehrs! Erfahren Sie, wie sich Mobilität im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und moderne Verkehrsmittel unsere Gesellschaft grundlegend beeinflusst haben. Entdecken Sie auf 5.000 Quadratmetern einzigartige Originale und imposante Modelle. Nur bei uns sehen Sie die älteste original erhaltene deutsche Dampflokomotive, die 1861 bei Richard Hartmann in Chemnitz gebaute „Muldenthal“.

Das Verkehrsmuseum widmet sich den vielfältigsten Themen der mobilen Welt und präsentiert Ausstellungen zu allen vier Verkehrszweigen: Schiene, Straße, Wasser, Luft. Dabei wird ostdeutschen und speziell sächsischen Entwicklungen ein zentraler Platz eingeräumt. Mit seinen bedeutenden Sammlungen und dem reichen Archiv- und Bibliotheksbestand hat das Verkehrsmuseum heute nationale Bedeutung und internationale Ausstrahlung erlangt. Das 1952 gegründete Museum ist seit 1956 im JOHANNEUM zuhause. 1591 als Stallgebäude des kursächsischen Hofes erbaut, ist es heute Dresdens ältestes Ausstellungsgebäude.

Gast- und Sonderschauen, sachkundige Führungen, Themenveranstaltungen, museumspädagogische Aktivitäten und Modelleisenbahnbetrieb ergänzen das ständige Ausstellungsangebot. Das Verkehrsmuseum richtet sich an technikbegeisterte Besucher genauso wie an allgemein kulturhistorisch Interessierte. Dabei soll der Besuch Spaß machen, unterhaltsam sein und ein generationen-übergreifendes Lernen und Erleben für Familien und andere Gruppen ermöglichen.

Ackerbürgermuseum Reichenbach

In dem kleinen, original wieder aufgebauten Haus mit seinem Hof und Garten kann in das Leben der so genannten 'Ackerbürger' um 1900 Einblick genommen werden. Neben ihrer Arbeit in der Fabrik, in…
Ackerbürgermuseum Reichenbach




In dem kleinen, original wieder aufgebauten Haus mit seinem Hof und Garten kann in das Leben der so genannten 'Ackerbürger' um 1900 Einblick genommen werden. Neben ihrer Arbeit in der Fabrik, in Handel und Gewerbe, betrieben die Einwohner Reichenbachs zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes eine bescheidene Landwirtschaft im Nebenerwerb. So gehörte zu jedem innerstädtischen Grundstück auch ein kleiner Acker vor der Stadt.

Die rekonstruierte Inneneinrichtung des Wohnhauses ist ein Spiegel kleinstädtischer Lebensweise. Die engen Räume lassen die einfachen Verhältnisse ihrer einstigen Bewohner wieder spürbar werden. Bei der Einrichtung wurde sehr viel Wert auf Detailtreue gelegt, so dass sich für viele Besucher so manches interessante Ausstellungsobjekt vielleicht auch mit persönlichen Erinnerungen verknüpfen lässt. Im Obergeschoss finden Sonderausstellungen statt.

In den Hofgebäuden befinden sich weitere Ausstellungsteile. Dabei sollte der Werkstatt eines Glasdrückers besondere Aufmerksamkeit zu teil werden. In einem Ofen wurde das Glas erhitzt und in zähflüssigem Zustand mit Zangen in Formen gepresst. Aus farbigem Stangenglas entstanden so einst Plaketten, Rückstrahler und andere gläserne Kleinteile. Bei Museumsfesten wird der Schmelzofen in Betrieb genommen und diese alte Handwerkstechnik vorgeführt.

In einem anderen Nebengebäude sind Exponate zur Imkerei ausgestellt. Einige Ackerbürger widmeten sich der Bienenzucht zumeist für den Eigenbedarf. In den Sommermonaten kann den fleißigen Pollensammlern in einer gläsernen Schaubeute bei der Arbeit zugesehen werden. Der kleine Garten mit Blumen, Gemüse und Kräutern ist als typische Anlage eines Ackerbürgergartens gestaltet und enthält eine Auswahl an Bienenweidepflanzen.

Adam-Ries-Museum

Warum steht Adam Ries noch heute für eine richtige Lösung? Wer ist eigentlich dieser 'Rechenriese', der von 1492 bis 1559 lebte? Weshalb überdauert sein Name ein halbes Jahrtausend? Antworten auf…
Adam-Ries-Museum




Warum steht Adam Ries noch heute für eine richtige Lösung? Wer ist eigentlich dieser 'Rechenriese', der von 1492 bis 1559 lebte? Weshalb überdauert sein Name ein halbes Jahrtausend? Antworten auf diese Fragen gibt das Museum im einstigen Wohnhaus des Rechenmeisters. Tauchen Sie ein in den sagenhaften Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit, in das Zeitalter der Renaissance, der Entstehung eines neuen Weltbildes ... in eine Zeit, in der die Rechenmeister dank des aufkommenden Geldhandels eine wesentliche Stütze von Wirtschaft und Volksbildung sind. Selbst die Künste werden in punkto Perspektive und Proportion durch die Mathematik befruchtet.

Treten Sie ein in die 'Schatzkammer der Rechenkunst', in der, weltweit einmalig, alle drei Rechenbücher von Adam Ries, seine Brotordnung und die handschriftliche 'Coß' als Originalausgaben zu sehen sind. Auch Meisterwerke weiterer großer Persönlichkeiten der frühen Neuzeit gibt es zu entdecken ...

Mit allen Sinnen zeitreisen: auf dass ein jeder - nach Adam Ries - 'die Rechenkunst mit Lust und Fröhlichkeit begreifen möge.'

AG Kalkofen Borna

Die Arbeitsgemeinschaft Kalkofen Borna erhält seit 2007 einen Trichterofen als technisches Denkmal und betreibt seit 2011 ein Museum zum Kalkabbau in der Region. Das Museum Historisches Kalkwerk Borna…
AG Kalkofen Borna




Die Arbeitsgemeinschaft Kalkofen Borna erhält seit 2007 einen Trichterofen als technisches Denkmal und betreibt seit 2011 ein Museum zum Kalkabbau in der Region. Das Museum Historisches Kalkwerk Borna dokumentiert im Technischen Denkmal Ofen 5 die Geschichte des über 600 Jahre bestehenden Kalkgewerbes im Elbtalschiefergebirge. Der in der Region gewonnene Kalkstein lieferte in früheren Jahrhunderten den Mörtelgrundstoff für die sächsischen Elbstädte bis Wittenberg. Durch die Erfindung des Kalkbrennens mit Steinkohle in so genannten Schnelleröfen ab dem 18. Jahrhundert breitet sich die Kalkbrennerei in der Region stark aus. Insbesondere die große Anzahl bäuerlicher Kalköfen, in denen Bauern ihren Düngekalk selbst brannten, führte dazu, dass nach 1800 die sachsenweit höchste Dichte an Kalköfen zu verzeichnen war. Im Laufe der Industrialisierung kam es dann zu einer Konzentration weniger Kalkwerke, die mit leistungsfähigeren Kalköfen arbeiteten. Im Museum Historisches Kalkwerk Borna wird die Geschichte des Gewerbezweiges sowie damit verbundener Aspekte eindrücklich präsentiert. Ein Themenweg, der weitere historische Kalköfen und Steinbrüche der Region zwischen Maxen und Berggießhübel erschließt, befindet sich im Aufbau.

Arena am Panometer Leipzig - OPEN-AIR-Veranstaltungsort

Der ehemalige Gasometer in Leipzig bietet heute unterschiedlichsten Veranstaltungen die ideale Fläche unter freiem Himmel. Auf dem Gelände der Stadtwerke Leipzig werden in ehemaligen Gasspeichern…
Arena am Panometer Leipzig - OPEN-AIR-Veranstaltungsort




Der ehemalige Gasometer in Leipzig bietet heute unterschiedlichsten Veranstaltungen die ideale Fläche unter freiem Himmel.

Auf dem Gelände der Stadtwerke Leipzig werden in ehemaligen Gasspeichern nicht nur die einzigartigen 360° Panoramen des Berliner Künstlers Yadegar Asisi inszeniert. Seit 2012 ist das Gelände um ein weiteres Kulturangebot reicher. Im kleinen Gasometer, der Arena am Panometer Leipzig, werden unterschiedlichste Veranstaltungen realisiert. Erbaut im Jahre 1884/1885, wurde der Gasbehälter über 90 Jahre zur Speicherung von Gas benutzt, bevor er 1977 stillgelegt wurde. Die Umnutzung des benachbarten Gasometers zum Panometer durch Yadegar Asisi im Jahre 2003 ebnete den Weg der Revitalisierung des gesamten Geländes. Im Zuge dessen wurde die Arena am Panometer zwischen 2009 und 2012 kernsaniert und beherbergt seitdem Open-Air-Events wie Kino unterm Sternenhimmel, Konzerte oder Theateraufführungen. Die Besonderheiten des zylindrischen Baus mit einer Kapazität von mehreren hundert Plätzen und die einzigartige Atmosphäre des Industriedenkmals machen die Arena am Panometer zu einem fantastischen Erlebnisort für Veranstaltungen unter freiem Himmel, windgeschützt durch Ziegelwände mit großen Bogenfenster-Öffnungen.

Bahnbetriebswerk Glauchau

Dank seiner Lage entwickelte sich Glauchau Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten sächsischen Eisenbahnknoten. Die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen eröffneten 1858 die Bahnstrecke…
Bahnbetriebswerk Glauchau




Dank seiner Lage entwickelte sich Glauchau Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten sächsischen Eisenbahnknoten. Die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen eröffneten 1858 die Bahnstrecke von Chemnitz nach Zwickau. Mit der Eröffnung der Muldentalbahn 1875 entstand in Glauchau der erste Lokschuppen.

Im 1916 errichteten Bahnbetriebswerk Glauchau fanden sich Ende der 1970er Jahre Lokführer zusammen, die als „Pflegekollektiv“ die für hier typische Lokomotive 58 3047 betriebsfähig erhielten. Daraus entstand 1990 der Verein als Freizeitgruppe der Stiftung Bahnsozialwerk, der die namenesgebende Dampflok 58 3047 noch bis Mitte der 1990er Jahre einsetzte. Weitere Fahrzeuge kamen hinzu, so dass heute im Lokschuppen eine Reihe historischer Lokomotiven aller Traktionsarten stationiert sind und zu den Öffnungstagen präsentiert werden können. Darunter befinden sich betriebsfähige Dampfloks wie 35 1097 oder 86 1333, mit der Großdiesellok 118 770 und der E 42 001 weitere bekannte und typische Fahrzeuge der Deutschen Reichsbahn. Darüber hinaus fährt die IG 58 3047 gemeinsam mit anderen sächsischen Vereinen mehrmals im Jahr Sonderzüge zu interessanten Zielen.

Der IG Traditionslok 58 3047 Glauchau e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Bahnbetriebswerk Nossen

Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit 1994 dabei, das Bahnbetriebswerk in Nossen und die als Zellwaldbahn bekannte Eisenbahnstrecke von Nossen nach Freiberg zu erhalten und für…
Bahnbetriebswerk Nossen




Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit 1994 dabei, das Bahnbetriebswerk in Nossen und die als Zellwaldbahn bekannte Eisenbahnstrecke von Nossen nach Freiberg zu erhalten und für Sonderfahrten zu nutzen. Das Eisenbahnmuseum im Bahnbetriebswerk Nossen wird von einer Interessengemeinschaft betrieben und zeigt das im Original erhaltene Ensemble einer solchen Anlage mit Rundlokschuppen, Drehscheibe, Kohlenkran und sonstigen Anlagen zur Versorgung von Dampflokomotiven.

Die Eisenbahn erreichte Nossen 1868 von Döbeln her, die Weiterführung nach Meißen eröffnete noch im gleichen Jahr. Nach Freiberg fuhr 1873 der erste Zug und nach Riesa 1880. Die Schmalspurbahn von Nossen nach Wilsdruff und weiter bis Freital schließlich ging 1899 in Betrieb. Der Niedergang der Eisenbahn rund um Nossen begann mit Einstellung des Personenverkehrs auf der Schmalspurbahn 1972, seit 2015 fahren in Nossen überhaupt keine regulären Reisezüge mehr.

Mit Bau der abzweigenden Bahnen entstand auch ein Lokschuppen, der nach Erweiterungen seit 1923 ein eigenständiges Bahnbetriebswerk bildete. Neben vereinseigenen Loks sind hier auch Leihgaben von anderen Eigentümern ausgestellt, darunter auch betriebsfähige Dampfloks, die für Sonderzüge zu ausgewählten Terminen angeheizt werden. Auch Schmalspurdampflokomotiven sind ausgestellt.

Besondere Höhepunkte sind die Bahnhofsfeste. Da der Verein keine ständigen Öffnungszeiten anbietet, ist vor dem Besuch eine kurze Kontaktaufnahme nötig. Zur vereinbarten Zeit sind dann Vereinsmitglieder vor Ort und ermöglichen einen Rundgang durch den Lokschuppen.

Der IG Dampflok Nossen e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Bergbaumuseum Altenberg

Die Anfänge des traditionsreichen Zinnerzbergbaus im Raum Altenberg liegen um 1440. Seiner Geschichte bis zur Stilllegung im Jahre 1991 widmet sich das 1957 gegründete Bergbaumuseum. Zum…
Bergbaumuseum Altenberg




Die Anfänge des traditionsreichen Zinnerzbergbaus im Raum Altenberg liegen um 1440. Seiner Geschichte bis zur Stilllegung im Jahre 1991 widmet sich das 1957 gegründete Bergbaumuseum. Zum Museumskomplex gehören die historische Zinnwäsche, der Schaustollen und eine Freiflächenausstellung. Die bereits 1577 urkundlich erwähnte Erzwäsche ist ein bedeutendes technisches Denkmal der Industriegeschichte. Sie ist der letzte Sachzeuge eines früheren kunstvollen Systems alter Pochwäschen, in denen das zutage geförderte Altenberger Zinnerz aufbereitet wurde. Anhand der funktionstüchtigen Maschinentechnik, wie der 40-stempligen hölzernen Pochwerksanlage, kann den Besuchern heute die Entwicklung der Aufbereitungsmethoden der vergangenen Jahrhunderte erläutert werden. Die Ausstellung im Eingangsbereich der Zinnwäsche gibt einen Einblick in die Geologie und die Abbauverfahren der Altenberger Grube und zeigt seltene Minerale aus der Altenberger Erzlagerstätte, bergmännisches Werkzeug und Funktionsmodelle des Bergbaus.

Die Ausstellung widmet sich des Weiteren der Herstellung und Verwendung von Zinn mit einer Sammlung verschiedenster Gebrauchsgegenstände, die zum Teil Produkte aus Altenberger Zinngießereien sind. Ein ehemaliger Erkundungsstollen, direkt neben der Zinnwäsche gelegen, dient seit 1971 als Schaustollen. Der fast waagerecht in den Berg hineinführende Grubenbau zeigt auf einer Länge von 200 m an original nachgestalteten Abbauorten die historische Entwicklung der Erzabbaumethoden in den letzten fünf Jahrhunderten.

Die Großtechnik auf der Freifläche des Museums dokumentiert den technischen und technologischen Stand der Altenberger Grube vor ihrer Stilllegung im Jahr 1991.

Besucherbergwerk 'Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald'

Im oberen Osterzgebirge sind in der bekannten Erzlagerstätte von Zinnwald beiderseits der sächsisch-böhmischen Landesgrenze ab Mitte des 15. Jahrhunderts bedeutsame Mengen von Zinnerzen abgebaut…
Besucherbergwerk 'Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald'




Im oberen Osterzgebirge sind in der bekannten Erzlagerstätte von Zinnwald beiderseits der sächsisch-böhmischen Landesgrenze ab Mitte des 15. Jahrhunderts bedeutsame Mengen von Zinnerzen abgebaut worden. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die Gewinnung des Wolframerzes als Stahlveredeler allmählich enorme Bedeutung, besonders während der beiden Weltkriege. Dazu kam noch seit 1890 der Abbau von 'Zinnwaldit', einem Glimmer, der durch seinen Lithiumgehalt als Legierungsmetall für Aluminium für die deutsche Wirtschaft große Bedeutung erlangte. Diese drei Erze bestimmten in Sächsisch-Zinnwald das Bergbaugeschehen bis zu seiner endgültigen Einstellung am Ende des Zweiten Weltkrieges.

In dieser traditionsreichen Lagerstätte ist 1992 ein räumlich weit ausgedehntes Besucherbergwerk eröffnet worden. Auf einem 2,5 Kilometer langen Rundgang im 'Tiefen-Bünau-Stollen' befährt man etwa eineinhalb Stunden lang imposante Schauorte in den Flöz-Abbauen, besucht die gewaltige 'Reichtroster Weitung' und lässt sich von der schweren, gefahrvollen Arbeitswelt der Bergleute beeindrucken. Die grenzüberschreitende Bebauung der Zinnwalder Erzlagerstätte wird besonders und einmalig an der markierten Grenzlinie in der 'Schwarzwänder Weitung' erlebbar.

Für Gruppen (15 bis 70 Personen) kann im Anschluss an die Grubenbefahrung ein zünftiger Bergschmaus bei Kerzenschein 'vor Ort' gebucht werden.

Besucherbergwerk 'Wismut-Stolln' und Altbergbau 'Hülfe des Herrn Fundgrube'

Eine genaue zeitliche Angabe für den Beginn des Bergbaus in der Region Biensdorf ist nicht möglich. Die heute bekannten schriftlichen Nachrichten zum Bergbau um Merzdorf beginnen erst 1736, zu…
Besucherbergwerk 'Wismut-Stolln' und Altbergbau 'Hülfe des Herrn Fundgrube'




Eine genaue zeitliche Angabe für den Beginn des Bergbaus in der Region Biensdorf ist nicht möglich. Die heute bekannten schriftlichen Nachrichten zum Bergbau um Merzdorf beginnen erst 1736, zu Biensdorf 1756 und zu Sachsenburg 1511. Mit großer Sicherheit setzte der Bergbau aber mit Beginn der Besiedlung der Gegend vor etwa 800 Jahren ein.

Auf dem Gelände des heutigen Bergbauflächendenkmals Erzberg sind noch die Spuren des mittelalterlichen Bergbaus in Form von Pingen und Halden zu sehen. Teilweise sind diese durch die Uranprospektion der SAG Wismut mit Schürfgräben durchzogen. Die Wismut untersuchte das Gelände im Rahmen einer gezielten Prospektion des sächsischen Granulitgebirges auf Uranvorkommen in der Zeit von 1949 - 1951. In Biensdorf musste aufgrund der verbrochenen Grubenbaue und der äußerst kleinen Streckenprofile des Altbergbaus ein Untersuchungsquerschlag aufgefahren werden.

Dieser ist seit 1993 als Besucherbergwerk erschlossen. Der Stolln ist insgesamt 200m lang mit einigen Nebenörtern und einem angefahrenen Schacht aus der Zeit des Uraltbergbaus. Die Wismutanlage befindet sich zu ebener Erde und ist ohne Schutzkleidung für jedermann befahrbar.

Der durch den Wismutquerschlag überfahrene Hülfe des Herrn Stolln wird durch den Bergbauverein seit 1998 gezielt aufgewältigt und ist teilweise schon für Besucher befahrbar. Allerdings ist dies nur mit entsprechender Kleidung und Stiefel, sowie für Leute ohne Platzangst geeignet. Neben der Kunstradstube mit verwölbten Schacht sind einige kleine Untersuchungsstrecken der Altvorderen mit interessanten Details befahrbar. Die Aufwältigungsarbeiten sind noch lange nicht am Ziel, deshalb kommen in unregelmäßigen Zeitabständen neue Bereiche hinzu.

Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf gehört zum 'Sächsischen Industriemuseum' und zeigt den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.…
Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf




Das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf gehört zum 'Sächsischen Industriemuseum' und zeigt den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Die Einfahrt erfolgt über eine Seilfahrtsanlage bis in 100 Meter Tiefe. Während der Führung werden die Erkundung, Gewinnung und Förderung von Erz vermittelt, funktionsfähige Bergbaugeräte demonstriert und die schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute erlebbar gemacht. Neueste Attraktion ist ein nach historischen Vorlagen errichtetes, funktionsfähiges Wasserrad. Bei jeder Führung ist auch eine Fahrt mit der Grubenbahn dabei.

Im Mineralogischen Museum werden über 1.000 Mineralstufen aus der Grube präsentiert.

Das besondere Klima untertage wird im 'Asthma-Heilstollen' zur Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der oberen Atemwege genutzt.

Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla

Glück Auf und Herzlich Willkommen zum Bergbauerlebnis in den größten Zinnkammern Europas! Wir fahren 3000 Meter mit der Grubenbahn zur Lagerstätte 'Hämmerlein' und zeigen Ihnen hier bei ganzjährig ca.…
Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla




Glück Auf und Herzlich Willkommen zum Bergbauerlebnis in den größten Zinnkammern Europas! Wir fahren 3000 Meter mit der Grubenbahn zur Lagerstätte 'Hämmerlein' und zeigen Ihnen hier bei ganzjährig ca. 14 °C die 'Geheimnisse' des Wismutbergbaus u. a. : Bohrarbeiten von Hand und mit Bohrwagen, Ladearbeiten mit Bagger, Bohr- und Zündschema im Horizontalvortrieb, Firstenstoßbau mit Befahrung des Abbaublocks und Streckenausbau.

Mit einer Länge von ca. 45 Meter , einer Höhe von ca. 12 Meter und der Breite von ca. 10 Meter sind diese Kammern ein beredtes Zeugnis für das fachmännische Können der Wismutbergleute der Grube Pöhla.

 

Besucherbergwerke 'St. Anna-Fundgrube' und 'Segen Gottes Erbstolln' -

Das Bergbaurevier um den Ullersberg zwischen Wolkenburg und Niederwinkel ist eines der ältesten Erzbergbaureviere Sachsens, das seine Blütezeit in der ersten und zweiten Bergbauperiode (1280-1350 und…
Besucherbergwerke 'St. Anna-Fundgrube' und 'Segen Gottes Erbstolln' -




Das Bergbaurevier um den Ullersberg zwischen Wolkenburg und Niederwinkel ist eines der ältesten Erzbergbaureviere Sachsens, das seine Blütezeit in der ersten und zweiten Bergbauperiode (1280-1350 und 1512-1590) erlebte. Auch in jüngerer Zeit gab es immer wieder Versuche, den Abbau neu zu beleben. Gefunden und abgebaut hat man Silber-, Kupfer- und Bleierz. Namentlich überliefert sind mindestens 26 Gruben, leider aber kein einziger Grund- oder Saigerriss.

Seit 1980 erforschen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Altbergbau/Geologie Westsachsen e. V. Geschichte und Zeugnisse des Wolkenburger Bergbaurevieres. Neben den montanhistorischen und geologischen Forschungen hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, die baulichen und Technischen Denkmale des Bergbaus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und bergmännisches Brauchtum zu pflegen.

Regelmäßig finden Führungen in dem seit 2000 als Besucherbergwerk zugelassenen Teilen der St.-Anna-Fundgrube statt. Diese Grube geht auf die Zeit vor 1350 zurück, wurde im 16. Jahrhundert wieder aufgenommen und 1943 noch einmal als Luftschutzraum genutzt. Zu einzelnen Terminen ist auch der Segen Gottes Erbstollen für die Öffentlichkeit zugänglich. Dieses Bergwerk entstammt dem 18. Jahrhundert, dokumentiert verschiedene Vortriebsverfahren dieser Epoche und einige ungewöhnliche Gedingezeichen, daneben aber auch den einzigen untertägigen Aufschluss der geologischen Grenze zwischen altpaläozoischem Schiefergebirge und dem Granulit - dem wohl ältesten Gestein im Freistaat Sachsen.

In einem der ältesten Gebäude des Ortes, dem denkmalgeschützten ehemaligen Bergamtshaus, wurde ein kleines Museum zur Bergbaugeschichte und Mineralogie der Region eingerichtet. Zur Tradition gehören auch geführte Wanderungen durch das Bergbaugebiet, welche geologische und bergbaugeschichtliche Themen zum Inhalt haben. Die Wanderung führt u.a. zu einem Wäldchen auf der Kuppe des Ullersberges, wo noch Pingen und Halden von einer Bergarbeitersiedlung aus dem 14. Jahrhundert ähnlich der wüsten Bergstadt Bleiberg auf dem Treppenhauer bei Sachsenburg zeugen.

Bleichert'sche Braunkohlenwerke

Die Brikettfabrik ist eines der letzten Zeugnisse der Braunkohlenindustrie im Südraum Leipzig. Der Vorgängerbau wurde als erste Brikettfabrik im Bornaer Revier errichtet. Inhaber war der Leipziger…
Bleichert'sche Braunkohlenwerke




Die Brikettfabrik ist eines der letzten Zeugnisse der Braunkohlenindustrie im Südraum Leipzig.

Der Vorgängerbau wurde als erste Brikettfabrik im Bornaer Revier errichtet. Inhaber war der Leipziger Unternehmer Rudolf Bleichert. In der angeschlossenen Braunkohlengrube begann durch die Bleichert'schen Braunkohlenwerke Neukirchen-Wyhra im mitteldeutschen Raum der Übergang zur Kohlenförderung mit Großtechnik.

Bis 1971 wurden hier Braunkohlenbriketts hergestellt. Das zur Fabrik gehörende Kraftwerk wurde bis 1991 betrieben. 1997 wurde der Komplex saniert und neu genutzt.

Bockwindmühle Kühnitzsch

Die Bockwindmühle in Kühnitzsch ist ein Technisches Denkmal und wird vom Heimat- und Schulverein Kühnitzsch/Körlitz e.V. betreut. 1812 wurde die jetzige Bockwindmühle gebaut und ist noch voll…
Bockwindmühle Kühnitzsch




Die Bockwindmühle in Kühnitzsch ist ein Technisches Denkmal und wird vom Heimat- und Schulverein Kühnitzsch/Körlitz e.V. betreut.

1812 wurde die jetzige Bockwindmühle gebaut und ist noch voll funktionsfähig. Der Besucher kann sich über das Müllerhandwerk informieren und erfährt, wie aus Getreide Mehl entsteht. Außen, von Weitem sichtbar, die drehenden Windmühlenflügel, und innen das Kammrad, Mühlsteine, Sichter und Elevatoren in Bewegung - so kann das Zusammenspiel der Mahlschritte veranschaulicht werden.

Besonders attraktiv für Besucher ist das 'in den Wind drehen' der Mühle. Denn es wird nicht mehr mit Flock und Winde Stück für Stück gedreht, sondern ein Lanz zieht am Sterz die Mühle in die gewünschte Windrichtung.

Brauerei Vielau

Die familiengeführte Handwerksbrauerei ist eine der kleinsten Brauereien der Region. Mit über 100 Jahre alter Technik wird hier wie zu Urgroßvaters Zeiten ein Mal im Monat Bier gebraut: mit…
Brauerei Vielau




Die familiengeführte Handwerksbrauerei ist eine der kleinsten Brauereien der Region. Mit über 100 Jahre alter Technik wird hier wie zu Urgroßvaters Zeiten ein Mal im Monat Bier gebraut: mit Muskelkraft und dem feinen Gespür des Braumeisters. Das handwerklich gebraute Bier wird in der regionalen Gastronomie „rund um den Schornstein“ angeboten sowie jeden Sonnabend von 10 bis 12 Uhr direkt in der Brauerei ausgeschenkt.

Die Brauerei bietet auch den idealen Rahmen für Firmen- oder Familienfeiern. Im ehemaligen Flaschenkeller finden ca. 25 Personen Platz. In Verbindung mit einer Brauereiführung bietet die Brauerei auch Bierseminare an.

CWE - Stadt Chemnitz

Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) gewährleistet von der Existenzgründerberatung bis zur Vermarktung der städtischen sowie der Vermittlung privater…
CWE - Stadt Chemnitz




Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) gewährleistet von der Existenzgründerberatung bis zur Vermarktung der städtischen sowie der Vermittlung privater Gewerbeflächen einen umfassenden Service für ansässige und an einer Ansiedlung interessierte Unternehmen. Eine weitere wesentliche Aufgabe der CWE ist die Vermarktung der Stadt Chemnitz als Wirtschaftsstandort und touristische Destination, gemeinsam mit lokalen und regionalen Partnern.

Industriekultur in Chemnitz

Chemnitz ist eines der bedeutendsten Zentren deutscher Industriekultur. Bereits im Jahr 1798 wurde mit der Errichtung einer Spinnmühle durch Carl Friedrich Bernhard in Chemnitz-Harthau der Grundstein für die spätere Industriemetropole gelegt. In Chemnitz entstanden die ersten Fabriken Deutschlands. Aus den bestehenden Reparaturbetrieben der Spinnmühlen wurden bald Maschinenbaubetriebe, zunächst für Textilmaschinen, dann auch für Dampfmaschinen, Lokomotiven und Werkzeugmaschinen. Es folgten mechanische Webereien, Chemiebetriebe und viele andere Branchen. Kaum eine andere Stadt in Deutschland verfügt über eine größere Zahl an Industriedenkmälern.

Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.

Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der…
Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.




Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Dachverein engagiert sich in der Industriedenkmalpflege und im Naturschutz. Neben seiner koordinierenden Tätigkeit führt der Verein wissenschaftliche Veranstaltungen durch und unterstützt Forschungsvorhaben.

Dampfbahn-Route Sachsen

Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen mit inzwischen mehr als 160 Partnern ist als Ferienstraße durch den Freistaat für alle erlebnishungrigen Gäste nicht nur ein Wegweiser, in dem Bahnen oder Eisenbahnmuseen…
Dampfbahn-Route Sachsen




Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen mit inzwischen mehr als 160 Partnern ist als Ferienstraße durch den Freistaat für alle erlebnishungrigen Gäste nicht nur ein Wegweiser, in dem Bahnen oder Eisenbahnmuseen zu finden sind. Auch Übernachtungsmöglichkeiten mit Ambiente, genussvolle Gastronomie und Erlebnisse für die ganze Familie sind dabei! Von der Muskauer Heide bis zum Wintersportgebiet am Fichtelberg, vom Barockschloss Moritzburg unweit der Landeshauptstadt Dresden bis hin zum Naturpark Zittauer Gebirge verbindet die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen einzigartige Ferienregionen.

Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands

Dampfnostalgie ist das mitteldeutsche Netzwerk für historischen Schienenverkehr in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eisenbahnmuseen, Dampf-, Schmalspur- und Museumsbahnen, Park-, Feld-, Berg- und…
Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands




Dampfnostalgie ist das mitteldeutsche Netzwerk für historischen Schienenverkehr in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eisenbahnmuseen, Dampf-, Schmalspur- und Museumsbahnen, Park-, Feld-, Berg- und Straßenbahnen sowie Miniaturbahnen werden mit ihren Angeboten präsentiert und touristisch vermarktet.

Das Zeitsprung Land

Seit 2014 wird die Tourismusregion Zwickau unter der Dachmarke "Das Zeitsprungland" vermarktet. Die Industriekultur der Region ist hierfür eine wichtige Klammer für die vier Vermarktungsebenen:…
Das Zeitsprung Land




Seit 2014 wird die Tourismusregion Zwickau unter der Dachmarke "Das Zeitsprungland" vermarktet. Die Industriekultur der Region ist hierfür eine wichtige Klammer für die vier Vermarktungsebenen: Kultur & Geschichte, Natur, Kinder & Familie sowie Motorsport.

 

Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum - 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet und seit 1950 eine Abteilung der Deutschen Nationalbibliothek - ist das weltweit älteste und nach…
Deutsches Buch- und Schriftmuseum




Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum - 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet und seit 1950 eine Abteilung der Deutschen Nationalbibliothek - ist das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur. Der Fundus von mehr als einer Million Sachzeugen reicht vom orientalischen Rollsiegel aus dem 2. Jht. v. Chr. über Frühdrucke des 15. Jahrhunderts bis zur modernen internationale Buchkunst, zu Archivalien zum Buchhandel sowie zu Geräten und Maschinen der Schrift-, Buch- und Papierherstellung. Das Museum versteht sich als wissenschaftliches Archiv und Dokumentationsstätte für Buchkultur und Mediengeschichte sowie als Erlebnisort für Jung und Alt.

Unter dem Titel 'Zeichen - Bücher - Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode' gibt die Dauerausstellung Einblick in 5000 Jahre Mediengeschichte der Menschheit von der Entstehung der frühen Schriftsysteme über den Buchdruck mit beweglichen Lettern bis zur digitalen Netzwelt und der Zukunft der Informationsgesellschaft. Eine virtuelle Ausstellung '5.000 Jahre Mediengeschichte' und regelmäßige Frühjahrs- und Herbstausstellungen ergänzen das Themenangebot zur Buch- und Medienkultur.

Deutsches Damast- und Frottiermuseum

Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum hat die Aufgabe die Tradition der ortsansässigen Textilindustrie zu bewahren und diese an historischen Textilmaschinen vorzuführen. Von 1666 bis 1933 stellten…
Deutsches Damast- und Frottiermuseum




Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum hat die Aufgabe die Tradition der ortsansässigen Textilindustrie zu bewahren und diese an historischen Textilmaschinen vorzuführen.

Von 1666 bis 1933 stellten die Großschönauer echten Damast, ein edles Bildgewebe von hoher Qualität, her. Fast dreiviertel der Dorfbewohner lebten von der Damastweberei. Vereinfacht wurde die komplizierte Herstellung 1834 durch die Einführung der Jacquardmaschine im Dorf.

Auch die Frottierweberei hat in Großschönau eine lange Tradition. 1856 wurde der erste Frottierhandwebstuhl Deutschlands aufgestellt. 1886 gab es die ersten mechanischen Frottierwebstühle in den örtlichen Textilfabriken. In den 1970er und 1980er Jahren wurde der Höhepunkt erreicht. Der sozialistische Großbetrieb VEB Frottana war der größte Frottierwarenhersteller in Europa.

Das Museum zeigt technische Raritäten, die es nur noch in Großschönau gibt: einen funktionstüchtigen, rekonstruierten Damastwebstuhl aus dem Jahre 1835 und den letzten Frottierhandwebstuhl Deutschlands. In der Schauwerkstatt kann man in der vergrößerten textiltechnischen Ausstellung die Entwicklung vom Garn bis zur fertigen Konfektion bei Glattgeweben und bei Frottierwaren nachvollziehen. In der Damast-'Schatzkammer' ist eine einmalige Sammlung von Damasten aus drei Jahrhunderten zu sehen.

Deutsches Kleingärtnermuseum

Die deutsche Kleingärtnerbewegung hat eine über 200-jährige wechselvolle Geschichte, welche weltweit einzigartig in der Sammlung dokumentiert wird. Die Dauerausstellung 'Deutschlands Kleingärtner vom…
Deutsches Kleingärtnermuseum




Die deutsche Kleingärtnerbewegung hat eine über 200-jährige wechselvolle Geschichte, welche weltweit einzigartig in der Sammlung dokumentiert wird.

Die Dauerausstellung 'Deutschlands Kleingärtner vom 19. zum 21. Jahrhundert' bietet einen anschaulichen Überblick über diese interessante und spannungsreiche Entwicklung. Die insgesamt sechs Entwicklungslinien der Kleingärtnerbewegung werden anschaulich erläutert.

Das Museum befindet sich an historischer Stätte - im Vereinshaus des weltweit ersten Schrebervereins (gegründet 1864), des heutigen Kleingärtnervereins 'Dr. Schreber'.

Neben der Dauerausstellung im ersten Geschoss des Hauses befinden sich, gelegen inmitten der Anlage des KGV 'Dr. Schreber', der Museumsgarten sowie der Laubengarten. Der Museumsgarten veranschaulicht die Bewirtschaftung eines Kleingartens um 1900. Der Laubengarten beherbergt vier historische Lauben aus der Zeit von 1890 bis 1925. Als dritter Schaugarten präsentiert sich mit dem 'VKSK-Garten' eine DDR-typische Parzelle aus der Zeit um 1980.

Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain

Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain im Landkreis Zwickau ist eine in Deutschland einmalige Museumsanlage mit 80 Gebäuden und 100 thematischen Ausstellungen auf 13 Hektar Fläche. Die…
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain




Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain im Landkreis Zwickau ist eine in Deutschland einmalige Museumsanlage mit 80 Gebäuden und 100 thematischen Ausstellungen auf 13 Hektar Fläche. Die Bandbreite der Baulichkeiten reicht vom originalen Rittergut mit Schloss bis zum Gartenschuppen und Klohäuschen. Der Schwerpunkt ist die Darstellung der ländlichen Lebens- und Arbeitswelt sowie der Landwirtschaftsgeschichte im historischen Mitteldeutschland und der ehemaligen DDR zwischen 1890 und 1990. Hervorzuheben sind hierbei die Ausstellungen zur Landwirtschafts- und Landtechnikgeschichte mit einmaligen originalen Sachzeugen wie beispielsweise den historischen Zugmaschinen und Traktoren. Damit stellt es ein länderübergreifendes Freilichtmuseum der ländlichen Kultur, Technik und Arbeit für den mittel- und ostdeutschen Raum dar.

Deutsches Pferdebahnmuseum Döbeln

Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller Nahverkehrsmittel. Die erste Straßenbahn dieser Art ist 1832 in New York in Betrieb gegangen und breitete sich von hier in der ganzen Welt aus,…
Deutsches Pferdebahnmuseum Döbeln




Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller Nahverkehrsmittel. Die erste Straßenbahn dieser Art ist 1832 in New York in Betrieb gegangen und breitete sich von hier in der ganzen Welt aus, insbesondere nach Erfindung der Rillenschiene im Jahr 1852, die einen bündigen Abschluss mit der Straßenoberfläche erlaubte. Der technischen Entwicklung folgend wurde die Pferdebahn jedoch im Laufe der Zeit in den größeren Städten von elektrisch betriebenen Straßenbahnen und in den kleineren Städten von Kraftomnibussen abgelöst.

Der Traditionsverein 'Döbelner Pferdebahn e.V.' hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte dieses historischen Verkehrsmittels und seiner Verbreitung aufzuarbeiten und die Döbelner Pferdebahn wieder in Betrieb zu nehmen.

2007 wurde die Döbelner Pferdebahn wieder belebt. In der ehemaligen Kleinkinderbewahranstalt ist zudem ein Pferdebahnmuseum eingerichtet worden, in dem auf ca. 50 Schautafeln die Geschichte der Pferdebahn dargestellt wird. Themen sind u.a. Vorläufer und Varianten der Bahn, die Anfänge mit Kohlebahnen über Tage und Grubenpferden unter Tage, technische Entwicklungen wie Rillenschienen und Drehscheiben, die Ausbreitung von Pferdebahnen in Deutschland, Europa und weltweit, Bahnen mit besonderer Funktion wie Insel-, Hotel-, Hospital- und Einschienenbahnen, die Ablösung durch 'Die Elektrische' und Kraftomnibusse und schließlich Pferdestraßenbahnen heute. Besonderen Raum nimmt die Geschichte der Döbelner Pferdestraßenbahn ein.

Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen

Neben einer wirklich sehenswerten Sammlung von historischen Stühlen und ausgesuchten Darstellungen zum traditionellen Stuhlbau, bietet das Deutsche Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen eine liebevoll…
Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen




Neben einer wirklich sehenswerten Sammlung von historischen Stühlen und ausgesuchten Darstellungen zum traditionellen Stuhlbau, bietet das Deutsche Stuhlbaumuseum Rabenau/Sachsen eine liebevoll gestaltete Ausstellung zur Heimatsammlung der Stadt, die durch die über 400-jährige Tradition des Stuhlbauerhandwerks geprägt wurde. Das Museum zeigt eine Sammlung von Stühlen aus verschiedenen Zeitepochen und vorwiegend Rabenauer Fertigung, die ergänzt wird durch die Darstellung von hier typischen Arbeitsplätzen der Gestellbauer und der Nebengewerke für den handwerklichen Stuhlbau, wie Holzbildhauer, Rohrflechter, Drechsler, Polierer und Polsterer. In der Dauerausstellung werden jedem Gewerk zugeordnete Stühle gezeigt, an denen sich beispielhaft deren hohe Handwerkskunst ablesen lässt. Außerdem sieht der Besucher auch Funktionsstühle, die in Rabenau gebaut wurden, wie Friseur- und Bürostühle, Klavierhocker und Toilettenstühle aus dem 20. Jahrhundert.

Die Heimatsammlung des Ortes Rabenau, die nach einem Aufruf von Pfarrer Weißbach im Jahr 1886 zusammengetragen wurde, ist mit Zeugnissen aus dem Leben der einfachen Bürger und mit Darstellungen zur Geschichte der Umgebung eine wichtige Ergänzung für das Stuhlbaumuseum.

 

 

 

Döllnitzbahn

Entlang der 18,7 Kilometer langen Döllnitzbahn gibt es viel zu entdecken. Die Schmalspurbahn fährt von der Stadt Oschatz mit ihren vielschichtigen Angeboten – vom historischen Stadtkern bis zum…
Döllnitzbahn




Entlang der 18,7 Kilometer langen Döllnitzbahn gibt es viel zu entdecken. Die Schmalspurbahn fährt von der Stadt Oschatz mit ihren vielschichtigen Angeboten – vom historischen Stadtkern bis zum O-Schatz-Park – durch die reizvolle Landschaft vorbei an der Alpaka- und Straußenfarm nach Mügeln. Dort befindet sich der ehemals größte Schmalspurbahnhof Europas mit noch vorhandenen Gleisanlagen und dem dreigleisigen Lokomotivschuppen. Der Bahnhof war einst Mittelpunkt des ausgedehnten „Mügelner Netzes“, dessen Zweigstrecken bis in die Nähe von Leipzig nach Neichen, bis an die Elbe nach Strehla und zum Verbindungspunkt mit dem „Wilsdruffer Netz“ bis Meißen führten.

Am Ende der Bahnstrecke in Glossen können Sie der Feldbahnschauanlage einen Besuch abstatten, zu ausgewählten Tagen bietet ein Verein hier auch Gelegenheit zum Mitfahren. Aber auch eine Wanderung durch das Obstland ist empfehlenswert. Wieder in Betrieb ist auch die Zweigstrecke von der Zwischenstation Nebitzschen nach Kemmlitz, dorthin bietet der Förderverein Wilder Robert zu ausgewählten Terminen Sonderzüge. Hier wird bis heute Kaolin abgebaut, was als weißes Pulver ein wichtiger Bestandteil der Porzellanproduktion ist und knapp 100 Jahre mit der Döllnitzbahn abtransportiert wurde. Ein wichtiges Ladegut stellten bis in die 1960er die Zuckerrüben dar, die auf der längst demontierten Verbindungsbahn nach Döbeln direkt bis in die Zuckerfabrik transportiert wurden. Ebenso typisch für die Schmalspurstrecken des „Mügelner Netzes“ waren die Dampfloks der Gattung IV K, von denen auf der Döllnitzbahn drei Exemplare bis heute erhalten sind. Eine IV K ist zu den Dampfzugfahrtagen stets im Einsatz zu erleben.

Die Döllnitzbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

DRESDEN 1900

DRESDEN 1900 ist Gründer und Träger des Netzwerkes Industriekultur in Dresden. Die Agentur „mei´sachsen“ koordiniert alle Marketingmaßnahmen des Netzwerks von der Öffentlichkeitsarbeit über die…
DRESDEN 1900




DRESDEN 1900 ist Gründer und Träger des Netzwerkes Industriekultur in Dresden. Die Agentur „mei´sachsen“ koordiniert alle Marketingmaßnahmen des Netzwerks von der Öffentlichkeitsarbeit über die Teilnahme an Messen und der Erstellung von Werbemitteln bis hin zur Koordinierung aller Aufgaben. Ziel des Netzwerkes ist die touristische Vermarktung der Destination Dresden im Hinblick auf die Industriekultur in der Region Dresden.

In unserem Restaurant „DRESDEN 1900 Museumsgastronomie“ präsentieren wir Ihnen den Postplatz und dessen Bebauung um die Jahrhundertwende.

Da guggs´de verwundert, das gibt´s nur im DRESDEN 1900!

Ihr Erlebnis zwischen Gründerzeit und Jugendstil direkt an der Frauenkirche auf dem Dresdner Neumarkt. Sie betreten das Restaurant durch das historische Schankhaus und bummeln die Wallstraße hinab. Verweilen Sie kurz und genießen Sie den Blick auf unsere „Helene“. Sie ist Dresdens ältester noch erhaltener elektrischer Triebwagen von 1898. Helene ist der emotionale Höhepunkt unseres Restaurants und ein besonderes Stück Industriekultur in Dresden. Weiterhin bieten wir ihnen thematisch eingerichtete Räume für bis zu 250 Personen. Dabei präsentieren wir Ihnen die Geschichte erfolgreicher Traditionsfirmen, wie zum Beispiel die „Radeberger Exportbierbrauerei“ und die „Dresdner Verkehrsbetriebe“.

Erleben Sie den Charme und das Flair Dresdens um 1900.

Tauchen Sie ein in die Zeit zwischen Gründerzeit und Jugendstil. Erleben Sie Dresden(er) und seine Verkehrsgeschichten!

Dresdner Bergbahnen

Vom Stadtteil Loschwitz am rechtselbischen Ufer führen zwei Bergbahnen den Elbhang hinauf nach Oberloschwitz und zum Weißen Hirsch. Zum einen handelt es sich um die Schwebebahn, die am 6. Mai 1901…
Dresdner Bergbahnen




Vom Stadtteil Loschwitz am rechtselbischen Ufer führen zwei Bergbahnen den Elbhang hinauf nach Oberloschwitz und zum Weißen Hirsch. Zum einen handelt es sich um die Schwebebahn, die am 6. Mai 1901 hier als erste Bergschwebebahn der Welt Fahrt aufnahm. Auf 274 Metern Streckenlänge überwindet die Schwebebahn auf einem Gittergerüst mit 33 Stützen fahrend 84 Höhenmeter. Das Maschinenhaus und die kleine Ausstellung an der Bergstation lädt Technikinteressierte zur Entdeckertour ein. Zum Zweiten befindet sich nur wenige Meter davon entfernt direkt am Körnerplatz die Standseilbahn, die auf 547 Metern Strecke einen Höhenunterschied von 95 Metern überwindet. An den beiden Stationen werden jeweils kurze Tunnel durchfahren. Mit den beiden Bergbahnen werden Besucher zu echten "Gipfelstürmern", die mühelos die Hänge bezwingen. Oben angekommen, locken wundervolle Ausblicke auf das Dresdner Elbtal und die berühmte Loschwitzer Brücke, genannt „Blaues Wunder“.

Die Dresdner Bergbahnen sind Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Eisenbahnfreunde Chemnitztal e.V.

Der Verein setzt sich für den Erhalt der Anlagen der Chemnitztalbahn ein. Hierzu gehören im Museumsbahnhof Markersdorf-Taura das Empfangsgebäude mit seiner historischen Ausstattung, die Nebengelasse,…
Eisenbahnfreunde Chemnitztal e.V.




Der Verein setzt sich für den Erhalt der Anlagen der Chemnitztalbahn ein. Hierzu gehören im Museumsbahnhof Markersdorf-Taura das Empfangsgebäude mit seiner historischen Ausstattung, die Nebengelasse, der Güterschuppen, das Wasserhaus, die Stellwerks- und die Sicherungstechnik sowie die Gleisanlage der Chemnitztalbahn.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Aufarbeitung und Erhaltung von Teilen der Eisenbahnanlagen und -fahrzeuge, vorrangig der Chemnitztalbahn, den Museumsbahnbetrieb auf der Strecke Markersdorf–Taura – Schweizerthal–Diethensdorf, die Archivierung von Eisenbahnliteratur, Eisenbahnfoto- und Eisenbahnfilmmaterial, den ideellen Austausch und die gemeinsame Arbeit sowie eine entsprechende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt

Das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt ist Museum, Veranstaltungsort und Heimat für historische Eisenbahntechnik. Highlights der Sammlung sind zweifellos die Dampflokomotiven. Sonderveranstaltungen…
Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt




Das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt ist Museum, Veranstaltungsort und Heimat für historische Eisenbahntechnik. Highlights der Sammlung sind zweifellos die Dampflokomotiven. Sonderveranstaltungen sind die Saisoneröffnungs- und -abschlussveranstaltungen, Kinderfeste, die Dresdner Museumsnacht mit Nachtfotoparade sowie die Öffnung zum 1. Advent. Bei einigen Veranstaltungen sind Führerstandsmitfahrten auf Diesel- oder Dampfloks möglich. Jahreshöhepunkt ist das Dampflokfest im Frühjahr.

Die Geschichte des Bahnbetriebswerks Dresden-Altstadt begann mit der Errichtung eines Lokanheizgebäudes und eines Kohleschuppens an der Nossener Straße im Jahr 1872. Bis 1900 wurden drei weitere Lokschuppen errichtet. Der massive Anbau mit Wasserhochbehälter und Sozialräumen von 1884 war einer der ersten seiner Art und ist heute Teil des Eisenbahnmuseums. Der heutige Museumslokschuppen wurde im Rahmen des Wiederaufbaus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude im Jahr 1953 neu errichtet. Zwischen 2001 und 2004 war das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt eine Außenstelle des DB Museums Nürnberg. Seit 01.01.2005 betreibt der 1999 gegründete IG Bw Dresden-Altstadt e.V. das Bahnbetriebswerk in Eigenregie. Im Sozialgebäude laden wechselnde Sonderausstellungen zu einem interessanten Museumsbesuch ein.

Die Vereinsarbeit umfasst Reparatur- und Wartungsarbeiten an Dampf-, Diesel-, E-Loks und Eisenbahnwagen sowie an fast allen technischen Anlagen. Für das Verkehrsmuseum Dresden und das Deutsche Bahn Museum Nürnberg beherbergt und wartet der Verein mehrere historische Lokomotiven. Ein weiterer Kooperationspartner ist die Stadtwerke Dresden GmbH (DREWAG). Regelmäßig kommen Lokomotiven von Sonderzügen, die in Dresden Halt machen, zur Versorgung und Behandlung nach Dresden-Altstadt.

Alle aktuellen Termine, Vorhaben und Projekte sind ausführlich auf unserer Internetseite beschrieben.

Eisenbahnmuseum Leipzig

Leipzig ist bereits seit 1190 durch die gute Lage an der Kreuzung der beiden wichtigsten europäischen Handelsstraßen als älteste Messe der Welt bekannt. Daraus entwickelte sich der Messeplatz…
Eisenbahnmuseum Leipzig




Leipzig ist bereits seit 1190 durch die gute Lage an der Kreuzung der beiden wichtigsten europäischen Handelsstraßen als älteste Messe der Welt bekannt. Daraus entwickelte sich der Messeplatz Leipzig, der noch heute mit der modernen Messe besteht. Aber auch die 1839 eröffnete erste deutsche Ferneisenbahn, die – von Friedrich List angeregt und von Leipziger Unternehmern gebaut – über 119 km nach Dresden führte.

Die einst zahlreichen Bahnhöfe der Stadt wurden im 1915 eingeweihten größten Kopfbahnhof Europas zusammengeführt. Heute ist er mit seinen Promenaden die beliebteste Shopping-Meile der Stadt und weit darüber hinaus bekannt. Im Bahnhof sind auch einige historische Fahrzeuge des Vereins ausgestellt. Mehr zur Leipziger Eisenbahngeschichte finden Sie im Lokschuppen Leipzig-Plagwitz, wo Gäste ebenso willkommen sind wie in einem der Sonderzüge.

Mit der Dampflokomotive 52 8154 und dem dazugehörigen Reisezugwagen werden regelmäßig Fahrten zu interessanten Zielen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt unternommen.

Das Eisenbahnmuseum Leipzig ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

Das Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg ist mehr als eine Sammlung alten Eisens. Im und um den Lokschuppen herum sind historische Lokomotiven, Wagen und Bahndienstfahrzeuge zu sehen, die 150 Jahre…
Eisenbahnmuseum Schwarzenberg




Das Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg ist mehr als eine Sammlung alten Eisens. Im und um den Lokschuppen herum sind historische Lokomotiven, Wagen und Bahndienstfahrzeuge zu sehen, die 150 Jahre erzgebirgische Eisenbahngeschichte mitgeschrieben haben. Der 1990 gegründete Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. hat sich den Erhalt der historischen Fahrzeuge sowie deren Demonstration bei Veranstaltungen und Sonderfahrten zur Aufgabe gemacht. Dazu dienen neben dem Lokschuppen mit seiner historischen Werkstatteinrichtung die funktionstüchtigen Lokbehandlungsanlagen (Drehscheibe, Wasser- und Kohleversorgung, Außenkanal, Abstell- und Rangiergleise usw.) sowie betriebsfähige historische Stellwerks- und Signaltechnik und der Museumsbahnsteig mit einer originalen sächsischen Wartehalle. Für Sonderfahrten auf dem öffentlichen Eisenbahnnetz steht ein betriebsfähiger und zugelassener Museumszug mit Dampflokomotive und Wagen im Stil der 1960er bis 1980er Jahre bereit.

Eisenmühle Elstertrebnitz

Wer in das Leipziger Neuseenland kommt, sucht das Besondere – abwechslungsreiche Landschaften, reizvolle Seen und historische Stätten. Südlich von Leipzig, idyllisch im Dreiländereck von Sachsen,…
Eisenmühle Elstertrebnitz




Wer in das Leipziger Neuseenland kommt, sucht das Besondere – abwechslungsreiche Landschaften, reizvolle Seen und historische Stätten. Südlich von Leipzig, idyllisch im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt das einzigartige technische Kulturdenkmal Eisenmühle.

Um dem ganzheitlichen Konzept der Eisenmühle bei der Sanierung und Ausgestaltung auch architektonisch gerecht zu werden, wurde nach gesundheitsheitsfördernden und nachhaltigen Maßstäben geplant. Wer in der liebevoll gestalteten Landpension logiert, erlebt nicht nur stilvolles Ambiente, eine Stätte zum Verweilen und Entspannen, sondern taucht ein in die Geschichte dieser letzten Eisenpulvermühle Deutschlands.

Wasser spielt bei uns eine besondere Rolle. Seit im 12. Jahrhundert Mönche der benachbarten Stadt Pegau den Mühlgraben anlegten, wird die Kraft des Wassers zum Wohle des Menschen genutzt. Einst wurde hier Getreide gemahlen, Holz in der Schneidemühle verarbeitet und Eisen in einem speziellen Verfahren zu Pulver gemahlen. 1915 klapperten noch die beiden hölzernen Mühlräder im Mühlgraben, jetzt speist der gelassen dahin gleitende Profener Elstermühlgraben die zwei Turbinen in Deutschlands letzter Eisenpulvermühle. Derzeit erzeugen sie und eine Solaranlage grünen Strom.

Heute präsentiert sich die im spätklassizistischen Stil erbaute Eisenmühle als vielseitige Event Location. Hier spüren Sie den Charme vergangener Zeiten. So sind in der äußeren Silhouette und im Inneren des 100-jährigen Industriegebäudes die historischen Ursprünge allgegenwärtig und bilden den ungewöhnlichen Rahmen für einzigartige Events. Die Privatsammlung mechanischer Musikinstrumente komplettiert als unerwarteter Partner auf harmonische Weise das technische Ambiente. Exponate der Sammlung stehen auch für individuell gestaltete Vorführungen während privaten Feiern und geschäftlichen Veranstaltungen zur Verfügung. Lebendige Kultur und entspannte Gastlichkeit bilden einen wunderbaren Gleichklang. Wir bieten ein behagliches Zuhause auf Zeit. Es ist unser Bestreben, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.

Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte Großdubrau

Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise ab 1854 vom Abbau der Braunkohle über die Herstellung von Schamottesteinen und Steinzeug bis zu Hochspannungs-Porzellanisolatoren. Die Ausstellung umfasst viele…
Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte Großdubrau




Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise ab 1854 vom Abbau der Braunkohle über die Herstellung von Schamottesteinen und Steinzeug bis zu Hochspannungs-Porzellanisolatoren. Die Ausstellung umfasst viele funktionsfähige Maschinen, Vorrichtungen, Baugruppen und Werkzeuge der keramischen Technologien Drehen, Pressen und Gießen für Hoch- und Niederspannungsisolatoren, Erzeugnisse von ca. 1866 bis 1991, Dokumente aus zwei Jahrhunderten u.a.m. Bei Vorführungen zeigen wir Ihnen, wie ein Isolator entsteht oder wie Formen für das Gießverfahren hergestellt werden. Die besondere Attraktion ist der in mühevoller Kleinarbeit wieder zum Laufen gebrachte Rohölmotor von 1938, der heute wieder Strom erzeugen kann. Sie dürfen beinahe alles anfassen und vor allem auch viel selbst ausprobieren. Und wer selbst etwas herstellen will, versucht sich beim Gießen von Keramik, beim Drehen an der Aufdrehspindel oder im Atelier beim Gestalten mit Ton.

ERIH - European Route of Industrial Heritage e.V.

ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten und touristisch attraktivsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Träger des ERIH-Netzwerkes ist der ERIH…
ERIH - European Route of Industrial Heritage e.V.




ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten und touristisch attraktivsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Träger des ERIH-Netzwerkes ist der ERIH - European Route of Industrial Heritage e.V.

Ob begehbare Produktionsstätte, industrieller Landschaftspark oder interaktives Technologiemuseum: ERIH verbindet sie alle. Das europaweite Routensystem besteht aus Ankerpunkten, Regionalen Routen und Europäischen Themenrouten.

Wo steht die erste Fabrik der Geschichte? Die größte Dampfmaschine, die je konstruiert wurde? Die einstmals modernste Zeche der Welt? Die Industrialisierung Europas hat das Gesicht unserer Erde verändert. Zurück bleibt ein reiches industriekulturelles Erbe. Das ist über ganz Europa verteilt – ein riesiges Netzwerk. Man muss es nur aktivieren. Genau das tut ERIH: die Europäische Route der Industriekultur. Sie ist eine aufregende Entdeckungsreise zu den wichtigsten Standorten der europäischen Industriegeschichte.

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau

Musiker, Musikvereine und Musikbegeisterte erleben im Vogtland/Sachsen einen Urlaub der ganz besonderen Art. Sie können auf ihrer Individualtour bzw. Gruppenreise hinter die Kulissen des…
Erlebniswelt Musikinstrumentenbau




Musiker, Musikvereine und Musikbegeisterte erleben im Vogtland/Sachsen einen Urlaub der ganz besonderen Art. Sie können auf ihrer Individualtour bzw. Gruppenreise hinter die Kulissen des traditionsreichen Musikinstrumentenhandwerks schauen und bei der Entstehung „ihres“ Musikinstruments hautnah dabei sein.

Das einzigartige Musicon Valley – auch liebevoll Musikwinkel genannt – beherbergt über 100 aktive Musikinstrumentenhersteller aller Gattungen. Das Team der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau fühlt sich der über 350jährigen Tradition verpflichtet und gestaltet individuelle Programme für Musikvereinsreisen, Jugendmusikfreizeiten, Probenlager, Familienurlaub & Co. ins Zentrum des deutschen Musikinstrumentenbaus.

Erzgebirgische Aussichtsbahn

Der Bau dieser Bahn begann 1888 und bereits am 1. Dezember 1889 konnte der Bahnbetrieb zwischen (Annaberg-)Buchholz und Schwarzenberg aufgenohmen werden, obwohl in Markersbach umfangreiche…
Erzgebirgische Aussichtsbahn




Der Bau dieser Bahn begann 1888 und bereits am 1. Dezember 1889 konnte der Bahnbetrieb zwischen (Annaberg-)Buchholz und Schwarzenberg aufgenohmen werden, obwohl in Markersbach umfangreiche Brückenbauten errichtet werden mussten. Die besonderen Kunstbauten im Tal der oberen Mitweida sind noch heute das Aushängeschild der Strecke und sind ein begehrtes Fotomotiv bei Sonderfahrten. Zahlreichen Fahrten sächsischer und anderer Eisenbahnvereine beleben regelmäßig die Strecke. Als Initiative zur Erhaltung der Bahnstrecke haben sich die Anliegergemeinden, die DB Erzgebirgsbahn und der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde aus Schwarzenberg zusammengefunden und organisieren als „Erzgebirgische Aussichtsbahn“ zu ausgewählten Terminen und Festen entlang der Strecke Fahrten zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg, um den Gästen des Erzgebirges einmal einen anderen Blick auf die reizvolle Landschaft des oberen Erzgebirges zu präsentieren.

Die Erzgebirgische Aussichtsbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

FAHRZEUGBAU Stoye

Von 1925 bis 1990 wurden in Leipzig durch die Fa. Stoye Fahrzeugbau an insgesamt drei Standorten im Stadtgebiet Seitenwagen für Motorräder hergestellt. 1925 begann auch die enge Zusammenarbeit mit J.…
FAHRZEUGBAU Stoye




Von 1925 bis 1990 wurden in Leipzig durch die Fa. Stoye Fahrzeugbau an insgesamt drei Standorten im Stadtgebiet Seitenwagen für Motorräder hergestellt. 1925 begann auch die enge Zusammenarbeit mit J. Mittenzwei, der die Firma zunehmend nach außen vertrat. Bei Motorradfirmen, Vereinen und zu Sportveranstaltungen an denen er selbst mit seiner Frau im Beiwagen erfolgreich teilnahm, warb Mittenzwei für STOYE-Seitenwagen und brachte von dort ständig neue Erkenntnisse und Anforderungen mit. Stoye war ein sehr einfallsreicher Konstrukteur (von 1928 bis 1965 ca. 15 Patente und Gebrauchsmuster die teilweise noch heute verwendet werden), aber auch ein geschickter Mechaniker. Er setzte neue Erkenntnisse sehr schnell in seinen Seitenwagenkonstruktionen um und hat so stets technisch fortschrittliche, aber gleichzeitig auch qualitativ hochwertige Seitenwagen gebaut. Ende der 1920er und vor allem in den 1930er Jahren konnten dadurch wiederum von Mittenzwei und zunehmend von den mit Seitenwagen belieferten großen deutschen Motorradherstellern und deren Werkssportfahrern mit STOYE-Gespannen viele internationale Wettbewerbe (z. B. Internationale Sechstagefahrten 1933 bis 1937, u.v.a.) gewonnen werden. Aus diesen erfolgreichen Konstruktionen wurden insgesamt ca. 300 verschiedene Seitenwagenmodelle, aber auch Anhänger für Pkw und Motorradgespanne oder -roller (Campi) entwickelt bzw. hergestellt. Mehrere andere Seitenwagenhersteller fertigten mit oder teilweise auch ohne offizielle Zustimmung von STOYE nach dessen Konstruktionen eigene Seitenwagen in Lizenz.

Nach der völligen Zerstörung der Firmengebäude am Dösener Weg am 4.12.1943 erfolgte ab1944 der Umzug in die Lindenthaler Straße in Leipzig-Gohlis. Die auch hier stark beschädigten Gebäude wurden wieder aufgebaut und die Produktion mit aus den Ruinen am Dösener Weg geborgenen Teilen und damit Seitenwagen aus dem Vorkriegsprogramm langsam wieder aufgenommen. 1950 bekam die Fa. STOYE die Gelegenheit, für die neuentwickelte AWO 425 den ebenfalls neuentwickelten Seitenwagen „SM“ für ein neues Gespann vorzustellen. Damit begann in Gohlis wieder in großen Stückzahlen die Seitenwagenfertigung, zunächst für AWTOWELO/SIMSON, indirekt EMW, später auch MZ.

Stoye entwickelte weitere Modelle, z. B. den weltweit ersten speziell für die damals neuen Langschwingenfahrwerke der MZ ES und SIMSON SPORT konstruierten „ELASTIK“. Dieses Modell wurde später weiterentwickelt zum „SUPERELASTIK“ und auch nach der Enteignung Stoyes 1972 bis zur Einstellung der Seitenwagenfertigung 1990 fast unverändert produziert. Insgesamt wurden allein zwischen 1950 und 1990 midestens 150.000 Seitenwagen, ab 1962 mit beginnender Verstaatlichung auch Ersatzteile und Baugruppen für MZ-Motorräder, hergestellt. Seit 1972 als „WERK IV“ von MZ. STOYE war damit – neben Watsonian in England – der am längsten produzierende Seitenwagenhersteller der Welt.

Im Frühjahr 2011 haben wir begonnen, in den Originalräumen und dem am gleichen Standort befindlichen AUTOFORUM ein kleines Museum einzurichten. Neben einigen der vielen Seitenwagenmodelle sollen hier der sportliche Einsatz der Stoye-Seitenwagen, die Patente sowie Fotos und Ausstellungsstücke aus verschiedenen Epochen der Produktion gezeigt werden.

Auch der wechselhafte Weg der Firma unter sehr verschiedenen gesellschaftlichen Bedingungen (Weimarer Republik, „3. Reich“/ 2. WK, Aufbau und sowj. Besatzungszeit danach, DDR-Zeit bis Wiedervereinigung Deutschlands 1990) wird in der Ausstellung dokumentiert. Viele Ausstellungsstücke sind aus dem Originalbestand der Firma Stoye. Sehr froh sind wir aber auch über bestehen Kontakte zu den Familien Stoye und Mittenzwei, die uns beim weiteren Ausbau des Museums unterstützen.

Fichtelberg Schwebebahn

Schon seit Dezember 1924 geht es mit der ältesten Seilschwebebahn vom Kurort Oberwiesenthal hinauf auf den höchsten Berg Sachsens: Eine Fahrt mit der Schwebebahn ist stets etwas Besonderes – und das…
Fichtelberg Schwebebahn




Schon seit Dezember 1924 geht es mit der ältesten Seilschwebebahn vom Kurort Oberwiesenthal hinauf auf den höchsten Berg Sachsens: Eine Fahrt mit der Schwebebahn ist stets etwas Besonderes – und das nicht nur im Winter, wenn die Gondeln langsam über die tief verschneite Landschaft gleiten.

Die Schwebebahn zum Fichtelberg legt in einer Fahrzeit von 3,5 min einen Weg von 1.175 Metern zurück und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 303 Metern. Bis zu 44 Personen finden in einer Gondel Platz. Die zwei Gondeln – an beiden Enden des Zugseils hängend – befahren die Strecke bis zu 90 Mal am Tag, im Normalbetrieb starten sie zwischen 9 und 17 Uhr aller 15 Minuten an der Tal- und Bergstation. Besonders romantisch ist es, sich vom Gipfel aus das Schauspiel eines Sonnenuntergangs zu gönnen. Herzlich Willkommen auf den höchsten Berg des Erzgebirges und zu einer Fahrt mit der ältesten deutschen Seilschwebebahn!

Die Fichtelberg Schwebebahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Fichtelbergbahn

Mit Volldampf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands geht es täglich bei einer Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Mit dem nostalgischen Dampfzug ist von Cranzahl aus der Kurort Oberwiesenthal in 914…
Fichtelbergbahn




Mit Volldampf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands geht es täglich bei einer Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Mit dem nostalgischen Dampfzug ist von Cranzahl aus der Kurort Oberwiesenthal in 914 Metern Höhe nach einstündiger Fahrt durch die romantische Landschaft des oberen Erzgebirges erreicht. Eine Reise, wie sie unsere Großeltern schon genau so unternahmen, um zur Sommerfrische in die Region rund um den Fichtelberg zu kommen. Von Sommerfrische spricht heute keiner mehr, aber immer noch können im Fichtelberggebiet das ganze Jahr über viele Gäste begrüßt werden. Wenn inzwischen auch nicht mehr alle mit der Bahn kommen, so ist eine Fahrt mit ihr bei einem beschaulichen Tempo von 25 Kilometern pro Stunde noch immer ein besonderes Erlebnis. Die kleine Bahn überquert kurz vor Ihrem Ziel das Hüttenbachviadukt, mit 110 Metern Länge und 23 Metern Höhe das größte Bauwerk dieser Bahn. Nicht nur im Winter, sondern auch während der anderen Jahreszeiten ist der Kurort Oberwiesenthal stets eine Reise wert und die Fichtelbergbahn lädt zur Mitfahrt ein.

Die Fichtelbergbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von…
Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen




Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von Eisenbahninfrastruktur angestrebt.

In erster Linie will der Verein die regelspurige Nebeneisenbahn Muldenberg–Schönheide Süd–Schönheide Ost wieder in Betrieb nehmen. Die 17,7 Kilometer lange Strecke gilt als eine der schönsten Eisenbahnlinien Sachsens. Sie ist Teil der ehemaligen Verbindung Chemnitz–Aue–Adorf/Vogtl. Ein weiteres Ziel ist die Sanierung der Bahnhofsanlagen und -gebäude in Schönheide Süd sowie in Carlsfeld. Vorgesehen ist außerdem der Wiederaufbau der Schmalspurbahn Schönheide Süd–Carlsfeld.

Der Verein will ein lebendiges technisches Denkmal mit hoher touristischen Attraktivität schaffen.

Schauen sie vorbei!

Framus Museum

Gitarren und Bässe erzählen Jazz-, Rock- und Popgeschichte. Auf drei Ausstellungsetagen kann sich der Besucher seit der Eröffnung des Museums im Juli 2007 auf eine Zeitreise durch die Geschichte der…
Framus Museum




Gitarren und Bässe erzählen Jazz-, Rock- und Popgeschichte. Auf drei Ausstellungsetagen kann sich der Besucher seit der Eröffnung des Museums im Juli 2007 auf eine Zeitreise durch die Geschichte der legendären Gitarren-Marke begeben. John Lennon und Elvis hatten eine, Ex-Stone-Bassist Bill Wyman ebenso wie Peter Kraus: Sie alle spielten auf einer Framus-Gitarre und machten die deutsche Marke zu einem Weltbegriff.

Den Besucher erwarten im edlen Ambiente der Gründerzeitvilla mehr als 200 Exponate - von der Violine bis zum E-Bass. Sie zeigen nicht nur die Vorreiterrolle bei der industriellen Gitarrenproduktion auf, die die Marke - mit ihrem Symbol einer Geige vor der Weltkugel - von den 1950er bis 1970er Jahren einnahm, sondern veranschaulichen auch die Entwicklung verschiedener Musikstile seit dem Zweiten Weltkrieg.

Im Dachgeschoss kann der Besucher sogar selbst in die Saiten greifen: vier Framus-Gitarren und ein Warwick-Bass samt elektronischem Equipment aus der aktuellen Produktion stehen dort zum Antesten bereit. Aber nicht nur Musiker und Experten, sondern auch immer mehr Touristen sehen sich in dem repräsentativen Bau um.

Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen

Der Nationale Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ist ein besonderer Erlebnisraum für Umweltbildung und Tourismus und zielt so auf nachhaltige Regionalentwicklung. Er verbindet…
Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen




Der Nationale Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ist ein besonderer Erlebnisraum für Umweltbildung und Tourismus und zielt so auf nachhaltige Regionalentwicklung. Er verbindet geotouristische, landschaftliche und kulturelle Potentiale des geologisch einheitlichen Raumes des nordwestsächsischen Vulkanitkomplexes.

Gegenüber anderen Nationalen GeoParks setzt er sich durch ein klares Alleinstellungsmerkmal ab: Die rund 300 Mio. Jahre alten vulkanischen Gesteine (Quarzporphyre, Porphyre und Porphyrtuffe) eines Supervulkanes bilden ein fast flächendeckendes, ca. 400 Meter mächtiges geologisches Fundament. Hinzu kommen das Verwitterungsprodukt der Porphyre Kaolin, Süßwasserquarzit und jüngere Braunkohlenvorkommen. Auch die Ablagerungen und der Formenschatz der letzten Eiszeiten (asymmetrische Porphyrberge, Gletscher- und Windschliffe, Lockersedimente) sowie die jüngste holozäne fluviale Sedimente in den Flussauen der Mulden gehören zur Basis für die historische und heutige Rohstoffnutzung. Genau diese setzt der Geopark Porphyrland geotouristisch in Szene. Die Gewinnung und Verarbeitung von Steinen und Erden wird als Teil der Kulturlandschaftsentwicklung erlebbar gemacht. Kompetenzen bei der Rohstofferkundung und beim Abbau, Technikgeschichte und Industriekultur sind dabei besondere Schwerpunkte. Der Geopark verbindet dabei Bildung und Erleben, Kultur und Sport.

Granitabbaumuseum Königshainer Berge

Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das Museum Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Zwischen 1844 und 1975 brach hier die…
Granitabbaumuseum Königshainer Berge




Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das Museum Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Zwischen 1844 und 1975 brach hier die Steinbruchindustrie Granitgestein, das sich sehr gut verarbeiten ließ. Beim Bau des Görlitzer Neißeviadukts und des Neuen Leuchtturms am Kap Arkona auf der Insel Rügen fanden Werksteine aus Königshain Verwendung.

In einem ehemaligen Sozial- und Schmiedengebäude kann sich der Besucher über die schwere Arbeit in den Steinbrüchen informieren. Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, erfährt hier der Interessierte den gesamten Werdegang des Steins vom Bruch bis zur Verarbeitung als Pflaster. Ein zweiter Teil der Dauerausstellung widmet sich der Geologie der Königshainer Berge und erläutert die Entstehung und Besonderheiten des Königshainer Granits. Im Außengelände des Museums sind drei so genannte "Steinmetzbuden" zu sehen, die mit ihrer Einrichtung die Tätigkeit der Pflastersteinschläger nachvollziehbar und wirklichkeitsnah darstellen. In einem wieder errichteten Gebäude sind Maschinen zur Steinbearbeitung ausgestellt. Der tonnenschwere Luftverdichter im Kompressorenhaus ist ein außergewöhnliches technisches Denkmal und lässt den Aufwand erahnen, der für die Versorgung der Steinbrüche mit Druckluft notwendig war.

Ein weiterer Teil der Dauerausstellung befasst sich mit der geologischen Geschichte der Königshainer Berge und gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Königshainer Granits.

Ein Rundgang auf dem dazugehörigen Natur- und Steinbruchlehrpfad führt durch das einstige Abbaugebiet um die Firstensteingruppe. Auf diesem Weg kann man sich über ehemalige Produktionsstätten und alte Abbautechnik informieren sowie interessante Einblicke in Fauna und Flora dieses Landschaftsschutzgebietes erhalten.

Bis zum Jahr 2021 entstehen zwei neue Dauerausstellungsteile, die sich mit konkret mit dem Steinabbau sowie der Steinverarbeitung beschäftigen werden. Mit Hilfe modernster Technik und durch Funktionsmodelle wird so dem Interessierten der gesamte Werdegang des Steins vom Bruch bis zur Verarbeitung als Pflaster nachvollziehbar und wirklichkeitsgetreu nahe gebracht.

Heimatverein des Bornaer Landes

Unser Anliegen ist es, die Heimatverbundenheit der Menschen mit ihrer Region zu fördern, das regionale Brauchtum zu pflegen, die Geschichte und Kultur im Süden der Leipziger Tieflandsbucht zu…
Heimatverein des Bornaer Landes




Unser Anliegen ist es, die Heimatverbundenheit der Menschen mit ihrer Region zu fördern, das regionale Brauchtum zu pflegen, die Geschichte und Kultur im Süden der Leipziger Tieflandsbucht zu bewahren, zur lokalen Denkmalpflege beizutragen und die aus unseren Tätigkeiten gewonnenen Kenntnisse zu vermitteln.

Eines unserer Projekte beschäftigt sich mit der regionalen Industriekultur: der Industriekulturerlebnispfad.

Der Heimatverein des Bornaer Landes e. V. wurde am 1. März 1990 in Borna gegründet und hat heute 60 Mitglieder.

Heiz-Kraftwerk Mitte

Bereits 1838 war am Standort das erste Dresdner Gaswerk errichtet worden. Nach Betriebseinstellung 1895 wurde hier ein Elektritzitätswerk errichtet und bereits 1900 durch ein zweites Kraftwerk…
Heiz-Kraftwerk Mitte




Bereits 1838 war am Standort das erste Dresdner Gaswerk errichtet worden. Nach Betriebseinstellung 1895 wurde hier ein Elektritzitätswerk errichtet und bereits 1900 durch ein zweites Kraftwerk erweitert. Mit wachsendem "Stromhunger" der Großstadt Dresden wurden beide Kraftwerke zusammengelegt und erweitert. Damit verbundene Neubauten erfolgten als Stahlskelettbau mit Klinkerverkleidung im Stile des Neuen Bauens.

Das Kraftwerk arbeitete bis 1994. Nach verschiedenen Zwischennutzungen wurde der Komplex zwischen 2011 und 2016 zum Kulturstandort umgebaut.

Historische Schauweberei Braunsdorf - Technisches Museum

Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex, einschließlich der Trockenterrassen am Steilhang der Zschopau, wurde nach 1800 erbaut. Im Jahre 1827 produzierte hier eine Spinnerei mit 36…
Historische Schauweberei Braunsdorf - Technisches Museum




Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex, einschließlich der Trockenterrassen am Steilhang der Zschopau, wurde nach 1800 erbaut. Im Jahre 1827 produzierte hier eine Spinnerei mit 36 Spinnmaschinen und 120 Beschäftigten Garn. Der Kraftantrieb erfolgte durch ein Wasserrad im Wassergrabenabzweig der Zschopau.

Mit Eigentümerwechseln in den folgenden Jahrzehnten, änderte sich auch das Profil der Fabrik. Das Gebäude beherbergte eine Schafwollwäscherei, später eine Färberei sowie eine Filzfabrik. 1910 verlagerte Martin Tannenhauer seinen 1883 in Chemnitz gegründeten Webereibetrieb hierher. Bis 1990 wurden Möbelbezugsstoffe, Dekostoffe und Plüsche hergestellt. Besonderes begehrt im In- und Ausland waren die in der eigenen Musterentwicklung kreierten Stilmöbelstoffe im Biedermeierdesign.

Anfang 1990 wurde der damals volkseigene Webereibetrieb durch das VE Möbelkombinat Dresden- Hellerau liquidiert. Durch das gemeinsame Engagement des Fördervereins Industriemuseum Chemnitz und Herrn Werner Tannenhauer (Enkel des Firmengründers und letzter Betriebsdirektor) konnten ein Teil der Webmaschinen und Einrichtungen erhalten werden.

Seit 1994 präsentiert sich der alte Textilstandort als Historische Schauweberei, ist Technisches Denkmal und Museum. An zahlreichen funktionstüchtigen Maschinen wird der Arbeitsablauf vom Musterentwurf bis zum Fertiggewebe dargestellt. Darüber hinaus erfährt man viel Wissenswertes zur Entwicklung der Textilindustrie - angefangen vom Weben der Vorfahren bis hin zur klassischen Webtechnik des 20. Jahrhunderts. In den teilweise noch original eingerichteten Produktionssälen können Sie live erleben, wie aus über 7.500 Einzelfäden filigrane Biedermeierstoffe entstehen - original gesteuert von den Vorgängern heutiger Computer.

Historischer Straßenbahnhof Leipzig-Möckern

Den Grundstock der heutigen Fahrzeugsammlung legten weitsichtige Direktoren der Leipziger Straßenbahn bereits im Jahre 1924, indem sie die ältesten Triebwagen aus der Anfangszeit des elektrischen…
Historischer Straßenbahnhof Leipzig-Möckern




Den Grundstock der heutigen Fahrzeugsammlung legten weitsichtige Direktoren der Leipziger Straßenbahn bereits im Jahre 1924, indem sie die ältesten Triebwagen aus der Anfangszeit des elektrischen Betriebes für museale Zwecke hinterstellten und zwar den Tw 308 der Großen Leipziger Straßenbahn (GLSt) und den Tw 64 der Leipziger Elektrischen Straßenbahn (LESt).

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten diese Fahrzeuge als Relikte der kapitalistischen Ära verschrottet werden. Wieder waren es weitsichtige Straßenbahner, die dies verhinderten. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt Leipzig im Jahr 1965 rückten die historischen Fahrzeuge wiederum in den Blickpunkt des Interesses. Aus einem Reklamezug entstanden in der Hauptwerkstatt Heiterblick durch Rückbau und Neulackierung der historische Triebwagen 890 (später 179) im Zustand der städtischen GLSt und der LESt-Beiwagen 86, so dass die nunmehrige Flotte schon vier Fahrzeuge umfasste. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der Arbeitsgruppe 'Nahverkehr' innerhalb der Leipziger AG 6/7 'Friedrich List' des 'Deutschen Modelleisenbahnverbandes' (DMV).

Heute kümmert sich der 1990 gegründete Verein AG 'Historische Nahverkehrsmittel Leipzig' e. V. um die Unterhaltung und die Präsentation der historischen Wagen. Sammlungsziel des Vereins war und ist es, möglichst von jedem Wagentyp, der in Leipzig verkehrte, ein Exemplar zu erhalten. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Wagen im jeweiligen Ursprungszustand zu präsentieren, um so die Vielfalt an Gesellschaften, Lackierungen, Linienbezeichnungen etc. dokumentieren zu können. Anhand ausgewählter Vertreter des Wagenparkes sollen zusätzlich wichtige und typische Umbauvarianten gezeigt werden.

Zur Sammlung gehören: 46 Straßenbahnwagen, 2 Obusse (Büssing und Skoda 8 Tr), 2 Kraftomnibusse (Ikarus 263 und 280 S), 1 Taxi (Lada) und 1 sonstiges Kfz (Barkas B 1000).

 

 

Hüttels Musikwerke-Ausstellung

Hüttels Musikwerke-Ausstellung ist eine private Sammlung von mechanisch selbstspielenden Musikinstrumenten, die von den Herstellern Musikwerke genannt wurden. Die Ausstellung umfasst die gesamte…
Hüttels Musikwerke-Ausstellung




Hüttels Musikwerke-Ausstellung ist eine private Sammlung von mechanisch selbstspielenden Musikinstrumenten, die von den Herstellern Musikwerke genannt wurden. Die Ausstellung umfasst die gesamte Breite dieser Materie von den Kinderdrehdosen bis zu den Kirmesorgeln. Aufgrund seiner Ausbildung im Orchesterinstrumentenbau begann Wolfgang Hüttel 1964 mit dem Sammeln solcher Exponate. Die Musikwerke wurden teilweise repariert. Die Sammlung umfasst heute über 100 Stücke und ist damit die größte Sammlung auf diesem Gebiet in den neuen Bundesländern.

Industriekultur Leipzig e.V.

Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt…
Industriekultur Leipzig e.V.




Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt außerdem die Denkmalpflege und künstlerische Aktivitäten zum Thema Industriekultur.

Mit seinen Veranstaltungsformaten vermittelt und diskutiert der Verein verschiedene Themen unserer Industriekultur. Der Verein kooperiert mit Schülern und Jugendlichen, Hochschulen, Unternehmen, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sowie Institutionen und Einzelpersonen.

Seit 2013 organisiert der Verein die Tage der Industriekultur in Leipzig. In dessen Rahmen kuratiert er seit 2015 das Eröffnungsfestival. Seit 2018 wird vom Verein der Karl-Heine-Preis an ein Unternehmen aus der Stadt oder Region vergeben, dass in besonderer Weise dem Handeln des Leipziger Industriepioniers verpflichtet ist. In Zusammenarbeit mit dem Referat Denkmalpflege der Stadt Leipzig wird an einem online-Katalog aller Leipziger Industriekulturzeugnisse gearbeitet.

 

Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH

Das deutsch-polnische Institut für Neue Industriekultur INIK mit Hauptsitz in Cottbus betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Regionalplanung.…
Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH




Das deutsch-polnische Institut für Neue Industriekultur INIK mit Hauptsitz in Cottbus betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Regionalplanung. Intensive Forschungs- und Projektkooperationen bestehen u. a. mit der Politechnika Wroclawska, der Hochschule Lausitz und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. In interdisziplinären Wissenschaftsteams untersuchen INIK-Mitarbeiter und Partner strukturschwache Städte und Regionen mit folgenden thematischen Schwerpunkten: Strategisches Planen und Entwerfen, Umsiedlung und Stadtumbau, Kulturtourismus und Denkmalpflege sowie regionale Ökonomien. Das INIK-Team erforscht in regionalen, nationalen und europaweiten Zusammenhängen komplexe Strategien der planerisch-gestalterischen Fachdisziplinen. Bei der Institutsarbeit haben in den letzten Jahren verstärkt der Klimawandel, energetische Aspekte der Stadtentwicklung und die demografischen Transformationsprozesse eine zentrale Rolle der Forschung und Entwicklung übernommen. Das Institut ist Forschungspartner und Auftragnehmer zahlreicher Hochschulen, Wirtschaftsunternehmen, staatlicher Institutionen und gesellschaftlicher Organisationen in Deutschland und Polen. Beratende Aufgaben übernimmt der Beirat des Institutes. Der Beirat setzt sich aus Vertretern der Landesministerien in Brandenburg, der Hochschulen (Cottbus, Frankfurt (Oder), Lodz, Gliwice), der Wirtschaft und der regionalen Planungsakteure zusammen.

Kalkwerk Lengefeld

Das Kalkwerk Lengefeld zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalen der alten Bindemittelindustrie in Europa. Hier lässt sich der Abbruch von Kalkstein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen.…
Kalkwerk Lengefeld




Das Kalkwerk Lengefeld zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalen der alten Bindemittelindustrie in Europa. Hier lässt sich der Abbruch von Kalkstein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Technische Anlagen der Kalkgewinnung und -verarbeitung zeugen von dieser langen Tradition. Unmittelbar neben dem Denkmal-Ensemble unterhält das Unternehmen GEOMIN - Erzgebirgische Kalkwerke GmbH einen Verarbeitungsbetrieb. Dort wird der weiße Dolomitmarmor zu Mehlen und Feinsanden sowie Terrazzokörnungen verarbeitet.

Kalkstein wurde in der Lengefelder Lagerstätte bis Anfang des 20. Jahrhunderts unter schwerster körperlicher Anstrengung ausschließlich über Tage und deshalb nur saisonal von Frühjahr bis Herbst abgebaut und verarbeitet. Der Tagebruch ist Bestandteil des heutigen Fauna-Flora-Habitats. In den Sommermonaten Juni und Juli verwandelt sich die Bruchsohle in eine blühende Landschaft. Tausende wild wachsende Orchideen entfalten dann ihre Blütenpracht.

In den Wintermonaten verdienten die Kalkwerker ihren Lebensunterhalt vor allem mit dem Weben - nachgestellt in einer Kalkwerkerstube mit Jacquard-Webstuhl sowie originalen Hausrat- und Wohngegenständen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die noch existierenden vier Kalkbrennöfen waren bis 1975 in Betrieb. Heute wird unter anderem in einer Ausstellung im Brennofen IV über die Einlagerung Dresdner Kunstschätze am Ende des Zweiten Weltkrieges im Untertagebereich des Kalkwerkes sowie deren Rückgabe aus der Sowjetunion an die DDR in den 1950er Jahren berichtet.

Kirnitzschtalbahn

Von Bad Schandau mit der historischen Straßenbahn in den Nationalpark Sächsische Schweiz bis zum Lichtenhainer Wasserfall – dieses besondere Erlebnis bietet die Kirnitzschtalbahn täglich und zu allen…
Kirnitzschtalbahn




Von Bad Schandau mit der historischen Straßenbahn in den Nationalpark Sächsische Schweiz bis zum Lichtenhainer Wasserfall – dieses besondere Erlebnis bietet die Kirnitzschtalbahn täglich und zu allen Jahreszeiten.

Das Elbsandsteingebirge, ein einmaliges Kunstwerk bizarrer Felsformationen, wird bei einer Mitfahrt an den steil aufragenden, felsigen Talhängen sichtbar. Schon die Künstler der Romantik, wie die Maler Caspar David Friedrich oder Ludwig Richter fanden in den Felsgebilden Motive für ihre Kunst. Nacherlebbar wird dies heute auf dem Malerweg, der die Kirnitzschtalbahn an der Ostrauer Mühle kreuzt. Überhaupt gehört das Kirnitzschtal mit Sicherheit zu den schönsten Tälern der Sächsischen Schweiz. Auf etwa acht Kilometern begleitet die meterspurige Straßenbahn das Flüsschen. Pfingsten 1898 fuhr die Bahn erstmals von Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Dem Charakter einer Ausflugsbahn entsprechend, fand in den Anfangsjahren nur von Mai bis Oktober Fahrbetrieb statt, die Beiwagen waren sehr einfach ausgeführt und ohne Fensterscheiben typische "Sommerbeiwagen".

Ein Großbrand der Wagenhalle vernichtete vom 26. zum 27. Juli 1927 den gesamten Fuhrpark der Bahn, der Betrieb konnte danach mit Leihfahrzeugen bald wieder aufgenommen werden. 1928 wurden dann neue Wagen von MAN in Betrieb genommen, die erst um 1980 durch Gothaer Wagen abgelöst wurden. In den Nachkriegsjahren wurde die Bahn auf Verschleiß gefahren. Nachdem 1969 ein Triebwagen auf den inzwischen abgenutzten Gleisanlagen umstürzte stand die Stilllegung zur Debatte. Nach und nach konnte die Strecke aber doch saniert werden.

Von allen Stationen aus führen Wanderwege in das Naturparadies, zum Winterberg, zu den Affen- oder den Schrammsteinen, zum Kuhstall oder zur Hinterhermsdorfer Schleuse. Viele Gaststätten entlang der reizvollen Strecke laden Wanderer zur Stärkung ein. Gemeinsam mit dem Verein „Freunde des Eisenbahnwesens – Verkehrsmuseum Dresden e.V.” organisiert die Kirnitzschtalbahn zu speziellen Tagen Traditionsbetrieb mit urigen holzbestuhlten oder ledergepolsterten Wagen. Mit großem persönlichen Engagement pflegen die Vereinsfreunde die historischen Fahrzeuge, die auch gern für private Fahrten gechartert werden dürfen.

Die Kirntzschtalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Konrad-Wachsmann-Haus

Das Stadtbild von Niesky ist geprägt durch rund 100 Holzhäuser, die in industrieller Vorfertigung von der ortsansässigen Firma Christoph & Unmack errichtet wurden. Die hölzernen Fertigteilhäuser…
Konrad-Wachsmann-Haus




Das Stadtbild von Niesky ist geprägt durch rund 100 Holzhäuser, die in industrieller Vorfertigung von der ortsansässigen Firma Christoph & Unmack errichtet wurden. Die hölzernen Fertigteilhäuser verteilen sich auf insgesamt vier Werk- und Musterhaussiedlungen.

Am Eingang der ehemaligen Beamtenwohnsiedlung auf der Goethestraße steht das wohl bekannteste Holzhaus unter ihnen: das Konrad-Wachsmann-Haus.

Nach langen Jahren des Leerstandes wure das bekannte Baudenkmal 2011 bis 2014 saniert. Im Zuge der Sanierung konnte überraschenderweise auch das originale Farbkonzept Konrad Wachsmanns bestimmt werden. Die modernen Farben der Erbauerzeit wurden an der Außenhülle und in den Innenräumen wiederhergestellt, so dass das Konrad-Wachsmann-Haus nun in seiner Gestalt von 1927 bewundert werden kann.

Im Herbst 2014 öffnete das Konrad-Wachsmann-Haus als Informations-, Ausstellungs- und Forschungszentrum und wird sich bald zum lebendigen Forum für modernen Holzbau entwickeln.

Die repräsentativen Räume im Erdgeschoss zeigen in einer neu gestalteten Dauerausstellung die Anfänge des industrialisierten, modernen Holzhausbaus und das Wirken des Architekten Konrad Wachsmann. Die Werks- und Musterhaussiedlungen sind durch einen Informationslehrpfad erschlossen. Individuell oder mit einer Führung können Sie entlang des „Holzhauspfades“ die unterschiedlichsten Haustypen für Arbeiter und Angestellte, private Villen und Wohnhäuser, Kindergarten, Pfarrkirche, Verkaufspavillon und Bürogebäude entdecken.

Kunstblumen- und Heimatmuseum 'Professor Alfred Meiche'

Die im Jahre 1909 vom Gewerbeverein Sebnitz in einem Raum der alten Stadtschule eröffnete städtische Altertumssammlung bildete den Grundstock für das heutige Kunstblumen- und Heimatmuseum. Der…
Kunstblumen- und Heimatmuseum 'Professor Alfred Meiche'




Die im Jahre 1909 vom Gewerbeverein Sebnitz in einem Raum der alten Stadtschule eröffnete städtische Altertumssammlung bildete den Grundstock für das heutige Kunstblumen- und Heimatmuseum. Der Gesamtbestand ist inzwischen auf ca. 11.000 Exponate angewachsen. Zum Museumsbestand gehören ferner eine Spezialbibliothek und ein umfangreiches Bild- und Schriftarchiv. Zu den im Museum verwahrten Nachlässen gehört der des bedeutenden sächsischen Heimatforschers Prof. Alfred Meiche (1870 bis 1947). Dessen Namen trägt das Museum seit 1987. Ferner befinden sich hier Teilnachlässe des Puppenspielers Max Jacob (1888 bis 1967), der Scherenschnittkünstler Adolf Tannert (1839 bis 1913) und Elisabeth Grünwaldt (1871bis1961), der Malerin Ilse Ohnesorge (1866 bis 1937) und des Malers, Grafikers und Buchillustrators Hanns Georgi (1901 bis 1989). Beachtlichen kulturhistorischen Wert hat ferner der Bestand von Bild- und Schriftdokumenten sowie Mustern und Werkzeugen zur Geschichte der Kunstblumenherstellung im Sebnitzer Raum sowie die Sammlung von Werken heimischer Künstler und der regionalen Volkskunst.

Seit 1994 befindet sich das Museum in einem 1734 erbauten und von 1992 bis 1994 nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restaurierten Wohn- und Geschäftshaus eines Leinewandverlegers. In den drei Etagen des Hauses gibt die ständige Ausstellung auf mehr als 350 Quadratmetern einen Überblick über wesentliche Abschnitte der Stadtgeschichte und der Geschichte der Kunstblumenherstellung in und um Sebnitz. Historische Wohnräume geben Einblick in die

Lebensweise Sebnitzer Kaufleute, Handweber und Blumenmacher vom 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Erdgeschoss ist die originale Ausstattung eines Lebensmittelladens aus dem Jahre 1879 zu sehen. Besondere Gedenkräume erinnern an das Wirken von Sebnitzer Persönlichkeiten.

Kunstkraftwerk

Im Kunstkraftwerk Leipzig, einem früheren Heizwerk (Baujahr 1900, bis 1992 in Betrieb) im Leipziger Westen, werden seit 2015 über 2000 qm Ausstellungsfläche durch sogenannte Immersive Art Shows…
Kunstkraftwerk




Im Kunstkraftwerk Leipzig, einem früheren Heizwerk (Baujahr 1900, bis 1992 in Betrieb) im Leipziger Westen, werden seit 2015 über 2000 qm Ausstellungsfläche durch sogenannte Immersive Art Shows inszeniert.

Diese immersive (engl. = eintauchen) Kunst ist eine Form des Kunstexperiments, die es einem breiten Publikum ermöglicht, eine neue Sinneserfahrung zu erleben. Der Betrachter steht nicht mehr vor dem Werk oder der Bühne, sondern im Mittelpunkt und wird zum integralen Bestandteil des Werkes. Die großformatig projizierten Bildwelten werden in den Industriehallen des alten Heizwerks durch Licht und Ton inszeniert.

Die Ausstellungen lassen die Besucher dabei mit "LEONARDO DA VINCI - RAFFAEL - MICHELANGELO" in die Zeit der Renaissance eintauchen, entführen mit "HUNDERTWASSER experience" in die Welt des Malers, lassen mit "WERK in Progress" den Charme und die Kraft des Industriegebäudes wieder auferleben oder verzaubern mit "Die Wunderwelten von Alice" einfach nur.

RELATIONS und VISIBLE SOUND flankieren als Sonderausstellungen das aktuelle Immersionsprogramm der Maschinen- und Kesselhalle des Kunstkraftwerk. Internationale Künstler zeigen hier Werke zeitgenössischer und medienbasierter Kunst, von der Fotografie, über die Videokunst bis hin zu interaktiven audiovisuellen Installationen.

Kunstsammlungen Chemnitz - Museum am Theaterplatz

Dem Typus nach sind die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ - Museum am Theaterplatz ein kunsthistorisches Museum mit einer seit 1866 entstandenen Sammlung. Zeitlich beginnt der Bestand der Malerei Ende des 18.…
Kunstsammlungen Chemnitz - Museum am Theaterplatz




Dem Typus nach sind die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ - Museum am Theaterplatz ein kunsthistorisches Museum mit einer seit 1866 entstandenen Sammlung. Zeitlich beginnt der Bestand der Malerei Ende des 18. Jahrhunderts und der der Skulpturen Mitte des 19. Jahrhunderts. Schwerpunkte der Grafik bilden das 19. und 20. Jahrhundert (Honoré Daumier, Karl Schmidt-Rottluff, Picasso, Wolfgang Mattheuer, Lyonel Feininger, u.a.). Den heterogensten Bestand zeigt das Kunstgewerbe mit Koptischen Stoffen aus dem 4. bis 8. Jahrhundert und bedeutenden europäischen Textil-, Plakate- und Tapetensammlungen. Das Museum besitzt die weltweit einzige museale Strumpfkollektion mit 4.000 Exemplaren aus den Jahren 1880 bis 1910.

Ein Glücksfall für die Kunstsammlungen Chemnitz war, dass der finanzielle Wohlstand mit der Entstehung der Moderne zusammenfiel. Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) wurde in Chemnitz geboren, Erich Heckel (1883-1970) und Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) verbrachten ihre Schulzeit hier. Ebenso ist eine große Anzahl wertvoller Kunstwerke des Hauses mäzenatischem Handeln wohlhabender Chemnitzer Unternehmer und Kunstfreunden zu danken. Dazu gehört die Familie Vogel (Koptische Stoffe, 1899), Erich Goeritz (1.127 Lithografien von Honoré Daumier, 1926), Familie Harald Loebermann (300 Arbeiten auf Papier von Lyonel Feininger, 2009) und Hartmut Koch (850 Werke von Wolfgang Mattheuer, 2002/2009). Wichtige Meilensteine in der Rückkaufgeschichte von Kunstwerken waren unter anderem 'Kopf eines Denkers' von Wilhelm Lehmbruck, 'Ausblick aus der Villa Romana' von Max Beckmann oder 'Käte und Hugo Perls' von Edvard Munch, die der Sammlung durch die Aktion der sog. 'Entarteten Kunst' entzogen wurden.

Nach der Wende war das Museumsgebäude in einem desolaten Zustand. Nach jahrelangen Baumaßnahmen befindet sich das Gebäude nicht nur in einem hervorragenden Zustand, vielmehr ist es nach dem Urteil des Schriftstellers Dschingis Aitmatow ´das schönste Museum in Europa`. Heute verfügen die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ - Museum am Theaterplatz über neue Ausstellungsräume, in denen dauerhaft 'Malerei der Romantik' und 'Skulpturen' aus dem Sammlungsbestand gezeigt werden. 1998 konnte die Stiftung Carlfriedrich Claus - Archiv für die Kunstsammlungen Chemnitz gesichert werden, damit ist der gesamte Nachlass des Künstlers (575 Handzeichnungen, 850 Druckgrafiken, 267 Tonbandkassetten, Manuskripte, Tagebücher, Notizbücher, seine Bibliothek mit 10.000 Bänden und mehr als 22.000 Briefe) im Museum. Zu den Kunstsammlungen Chemnitz - Museum am Theaterplatz gehört außerdem eine Kunstbibliothek (70.000 Bände) mit Lesesaal.

Lausitzer Industriekultur

Die Lausitzer Industriekultur ist ausgerichtet auf das Erlebbarmachen des industriekulturellen Erbes in der Lausitz. Zum einen betrachtet man die einzelnen Einrichtungen als Denkmal und imposante…
Lausitzer Industriekultur




Die Lausitzer Industriekultur ist ausgerichtet auf das Erlebbarmachen des industriekulturellen Erbes in der Lausitz. Zum einen betrachtet man die einzelnen Einrichtungen als Denkmal und imposante Zeugen der Industriegeschichte bedeutender Industriezweige, die seit Jahrhunderten die Region geprägt haben. Das Erleben traditioneller Techniken und moderner Arbeitsmethoden sowie der Wandel in der Arbeitswelt und der Landschaftswandel stehen dabei im Vordergrund.

Zum anderen sind die Industriedenkmäler jedoch auch aktiv genutzte Räume, erlebnisorientiert und mit gutem Serviceangebot. Einst für Besucher nicht zugängliche Stätten sind heute „lebendige“ industriekulturelle Räume und attraktive Veranstaltungsorte.

Aktuell sind insgesamt 15 Einrichtungen aus den Branchen Bergbau/ Energie, Textilindustrie, Metall und Stein, Dampfbahnen und Handwerk/Lebensmittelindustrie in das Produkt eingebunden.

Leipziger-Strick-Maschinen-Fabrik G. L. Oehmler

Das geschlossene Druckereiensemble im Art-déco-Stil ist ein Denkmal und authentischer Ort Leipziger Industriekultur. Gebäude und Inhalt sind aufs Engste vereint. Die für ihre Entstehungszeit typische…
Leipziger-Strick-Maschinen-Fabrik G. L. Oehmler




Das geschlossene Druckereiensemble im Art-déco-Stil ist ein Denkmal und authentischer Ort Leipziger Industriekultur. Gebäude und Inhalt sind aufs Engste vereint. Die für ihre Entstehungszeit typische Industriearchitektur beherbergt heute das Museum für Druckkunst.

Das Gebäude und seine Vorgängerbauten haben eine wechselvolle Nutzungsgeschichte. Ein Vorgängerbau wurde ab 1876 vom Kaufmann Gustav Ludwig Oehmler als Fabrik für Strickmaschinen genutzt. 1893 ließ Oehmler ein zweigeschossiges Vorhaus an der Nonnenstraße errichten.

1908 erwarb der Lampenfabrikant Theodor Wilhelm Weickart das Grundstück und errichtete die heutige Vierflügelanlage mit Innenhof. In der Fabrik wurden nun Petroleum- und Gaslicht-Brenner gefertigt. Das zweigeschossige Gebäude an der Nonnenstraße wurde 1915–1917 dreigeschossig neu erbaut.

Nach Übernahme durch die Dr. Karl Meyer GmbH 1922 wurde der Gebäudekomplex als Druckerei genutzt. Hierfür wurden die Decken im Hinterhaus verstärkt und das Vordergebäude im Art-déco-Stil umgestaltet.

1992 erwarb der Münchner Typograf Eckehart SchumacherGebler das Gebäude und richtete 1994 eine Druckerei mit angegliedertem Werkstattmuseum ein. Seit 2000 wird das Haus von einer privaten Stiftung getragen.

Lößnitzgrundbahn

Nicht weit von Dresden entfernt geht es mit der Dampfeisenbahn von der Weinbaustadt Radebeul über Moritzburg auf einer 16,5 Kilometer langen Strecke bis nach Radeburg. Die Fahrt startet direkt an der…
Lößnitzgrundbahn




Nicht weit von Dresden entfernt geht es mit der Dampfeisenbahn von der Weinbaustadt Radebeul über Moritzburg auf einer 16,5 Kilometer langen Strecke bis nach Radeburg. Die Fahrt startet direkt an der Station der Dresdner S-Bahn in Radebeul Ost. Täglich dampft die Lößnitzgrundbahn entlang der Radebeuler Weinhänge durch die Straßen der Stadt und anschließend den romantischen Lößnitzgrund hinauf.

Auf schmaler Spur von 750 mm fährt sie schon seit 1884, wichtigste Zwischenstation ist Moritzburg. Hier erwartet Sie das berühmte Jagdschloss August des Starken zu einem Besuch, der zum Beispiel mit einer Kutschfahrt kombinierbar ist. Nach Moritzburg wandelt sich das Bild der Umgebung und Sie erleben bei der Fahrt mit der Bahn die ausgedehnten Wälder und Felder der Moritzburger Teichlandschaft. Bei Cunnertswalde kommt ein Leuchtturm ins Blickfeld. Die Lößnitzgrundbahn endet schließlich im kleinen Städtchen Radeburg, wo Heinrich Zille geboren wurde. Dort kann der Reisende erleben, wie die Lokpersonale den Dampfloks frisches Wasser nachfüllen und die Maschine an das andere Zugende rangieren.

Bis 1992 gab es auf der Bahn auch Güterverkehr. Im Jahr 1974 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft „Traditionsbahn“, der daraus hervorgegangene Traditionsbahnverein pflegt bis heute wertvolle Fahrzeugschätze aus der Anfangszeit der sächsischen Schmalspurbahnen und veranstaltet mit dem königlich sächsischen Traditionszug Sonderfahrten zu ausgewählten Terminen im Jahr.

Die Lößnitzgrundbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Mathematisch-Physikalischer Salon

In der Welt des Mathematisch-Physikalischen Salons ticken die Uhren anders. Zum Beispiel die Weltzeituhr von Andreas Gärtner: 365 Ziffernblätter sind auf einer großen Scheibe befestigt und zeigen die…
Mathematisch-Physikalischer Salon




In der Welt des Mathematisch-Physikalischen Salons ticken die Uhren anders. Zum Beispiel die Weltzeituhr von Andreas Gärtner: 365 Ziffernblätter sind auf einer großen Scheibe befestigt und zeigen die Uhrzeit an 365 verschiedenen Orten der Erde an. Um 1690 hat Andreas Gärtner eine verblüffende technische Lösung für die Konstruktion dieser Uhr entwickelt – sie nutzt die Gesetzte der Schwerkraft. Oder die spektakuläre Planetenuhr: Bereits in den 1560er Jahren wurde sie in Marburg und Kassel im Auftrag des sächsischen Kurfürsten August konstruiert. Sie zeigt den der Uhrzeit entsprechenden Stand von Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn an – eine technische Meisterleistung.

Die beiden Uhren zählen zu den vielen Prunkstücken der weltberühmten Sammlung historischer Uhren und wissenschaftlicher Instrumente, die der Mathematisch-Physikalische Salon beherbergt. Dazu gehören Erd- und Himmelsgloben, faszinierende optische, astronomische und geodätische Geräte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, historische Instrumente zum Rechnen, Zeichnen und zur Bestimmung von Längen, Maßen, Temperatur und Luftdruck. Die Objekte geben einen Überblick über die Entwicklung der frühen feinmechanischen Instrumente, Globen und Uhren und vermitteln anhand ausgewählter Beispiele ihre Anwendung und Technik. Darüber hinaus sind sie Kunstwerke von höchstem Niveau, die ihre fürstliche Herkunft widerspiegeln.

Von herausragender Bedeutung sind der arabische Himmelsglobus aus dem 13. Jahrhundert und die Rechenmaschine von Blaise Pascal, die um 1650 entstanden ist. Oder ein trommelnder Bär, Wecker und Musikautomat in einem. Aber auch der Brennspiegel, mit dem Freiherr von Tschirnhaus jene hohe Temperatur erzielte, die zur Herstellung von Porzellan erforderlich war. Nachdem der Mathematisch-Physikalische Salon nach der stattgefundenen umfassenden Sanierung wieder eröffnet ist, sind allein diese Objekte den Besuch wert.

 

Motorradmuseum Schloss Augustusburg

Als der sächsische Kurfürst August ab 1568 das Schloss Augustusburg errichten ließ, war der Platz wohl gewählt. Weithin sichtbar erhebt sich das Jagd- und Lustschloss über dem Zschopautal und gilt mit…
Motorradmuseum Schloss Augustusburg




Als der sächsische Kurfürst August ab 1568 das Schloss Augustusburg errichten ließ, war der Platz wohl gewählt. Weithin sichtbar erhebt sich das Jagd- und Lustschloss über dem Zschopautal und gilt mit seinen diversen Museen und den wechselnden interaktiven Sonderausstellungen bis heute als eines der schönsten Renaissanceschlösser Mitteleuropas.

Das Motorradmuseum gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 m² wird anhand von 175 Exponaten die technische Entwicklung des Motorrades von 1885 bis heuteeindrucksvoll in Szene gesetzt. Weltweit einzigartig ist die museale Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Zschopauer Motorradfirmen DKW, Auto Union und MZ. Besondere Höhepunkte sind Motorsport-Inszenierungen mit historischen Filmen, ein Soundsimulator und zahlreiche Prototypen und Unikate der historischen Fahrzeugtechnik. Im Januar, im August sowie am 3. Oktober finden alljährlich Biker- und Oldtimer- Treffen statt, die Schloss Augustusburg in ein "Open-Air-Museum" verwandeln und Fans aus ganz Europa anlocken.

Gefährte mit weitaus weniger PS sind im Kutschenmuseum zu sehen. Hier werden herrschaftliche Wagen aus dem ehemaligen Marstall zu Dresden und weitere Kutschen bürgerlicher und ländlicher Herkunft präsentiert.

Museum Frohnauer Hammer

Besucher können während eines etwa einstündigen Rundganges eine Menge sehen und erleben. Im historischen Hammerwerk werden nach wie vor mittels Wasserkraft der kleine Hammer und die Blasebälge in…
Museum Frohnauer Hammer




Besucher können während eines etwa einstündigen Rundganges eine Menge sehen und erleben. Im historischen Hammerwerk werden nach wie vor mittels Wasserkraft der kleine Hammer und die Blasebälge in Funktion vorgeführt.

In einem Nebengebäude treibt ein weiteres Wasserrad einen Schleifstein und über Transmission eine Freihand-Drehmaschine sowie eine Bohrspindel an.

Im Obergeschoss des Hammerwerkes befinden sich Ausstellungsräume, in denen die hier hergestellten Produkte zu sehen sind. Etwa die Hälfte der Teile, wie Schlägel, Keile, Bohrer, Gießlöffel und eiserne Maschinenteile lieferte man an Betriebe des Bergbau- und Hüttenwesens. Weitere Auftraggeber waren die Land- und Forstwirtschaft sowie der sächsische Hof in Dresden, für den insbesondere Kunstschmiedearbeiten angefertigt wurden. Bestandteil des Museumsrundganges ist die Volkskunstgalerie. Hier erhalten die Besucher Einblicke in das traditionsreiche volkskünstlerische Schaffen der obererzgebirgischen Bevölkerung, besonders im Bereich des Schnitzens. Auch Sonderausstellungen finden in diesen Räumen statt. Als letzte Abteilung betritt man das 1697 erbaute Herrenhaus, eines der schönsten Fachwerkbauten des Erzgebirges. In den Wohnräumen der ehemaligen Hammermeisterfamilie Martin führt eine Klöpplerin diese traditionelle Handarbeitstechnik vor.

Museum Saigerhütte Olbernhau mit Kupferhammer

Ein einzigartiges Zeitzeugnis des Hüttenwesens der Buntmetallurgie in Europa! Die Saigerhütte Olbernhau/Grünthal aus dem Jahre 1537 verdankt ihren Namen einem Verfahren zur Entsilberung von…
Museum Saigerhütte Olbernhau mit Kupferhammer




Ein einzigartiges Zeitzeugnis des Hüttenwesens der Buntmetallurgie in Europa!

Die Saigerhütte Olbernhau/Grünthal aus dem Jahre 1537 verdankt ihren Namen einem Verfahren zur Entsilberung von Rohkupfer, dem Saigern. Das Werk entwickelte sich zu einer der bedeutendsten so genannten sächsischen Bergfabriken. Zeitweise kamen von hier mehr als zehn Prozent des gesamten Silberaufkommens in Sachsen. Die Saigerhütte war gleichzeitig Zentrum der Kupferverarbeitung in Sachsen. Vier Hammerwerke gehörten einst zum Komplex. Das erste Walzwerk arbeitete ab 1847.

Über 20 historische Einrichtungen umfasst die ehemals in sich geschlossene, privilegierte Industriegemeinde, umgeben von den Resten einer wehrhaften Mauer.

Am Originalstandort der Freianlage 'Lange Hütte' wird an Hand von Öfen, Herden und einem Pochwerk die Dimension der Saigerhütte veranschaulicht. Im voll funktionsfähigen Hammerwerk erklärt der Hammerknecht die Geschichte dieser frühkapitalistischen Produktionsstätte und führt den sechs Zentner schweren Breithammer in Funktion vor. In der Ausstellung im Kupferwarenlager stellen Funde, museale Sachzeugen und Modelle sowohl die Entwicklung des Hüttenwerkes als auch den Produktionsprozess des Saigerns dar. Weitere Einrichtungen, wie Hüttenschule und Arbeiterwohnhaus, informieren über die Lebensweise der Hüttenarbeiterfamilien. Der Besucher erhält Einblick in Technik, Geschichte und soziale Struktur eines jahrhundertealten metallurgischen Betriebes.

Museumsbahnhof Großvoigtsberg

Die Zellwaldbahn zwischen Nossen und Freiberg führt vorbei am Kloster Altzella. Das älteste und über Jahrhunderte bedeutendste Zisterzienserkloster Mitteldeutschlands war auch fast 200 Jahre…
Museumsbahnhof Großvoigtsberg




Die Zellwaldbahn zwischen Nossen und Freiberg führt vorbei am Kloster Altzella. Das älteste und über Jahrhunderte bedeutendste Zisterzienserkloster Mitteldeutschlands war auch fast 200 Jahre Erbbegräbnisstätte der sächsischen Fürsten.

Die Geschichte der Zellwaldbahn reicht zurück bis in Zeit der privaten Leipzig-Dresdener-Eisenbahn Compagnie. Als Teil der wichtigen Nord-Süd-Verbindung von Leipzig nach Böhmen wurde die Bahn 1873 eröffnet. Über viele Jahre war die Bahnstrecke ein wichtiger Bestandteil des Bahnnetzes in Sachsen, wobei nach dem Zweiten Weltkrieg die Bedeutung immer weiter abnahm.

Die Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit den 1990er Jahren erfolgreich bemüht, die Eisenbahnstrecke für Bahnfahrten zu erhalten. Zur Geschichte der Bahn und zur Geschichte und Entwicklung der Eisenbahnsicherungstechnik haben die Eisenbahnfreunde im Museumsbahnhof Großvoigtsberg ein kleines aber feines Museum aufgebaut, das nach Voranmeldung und an den Fahrtagen zu besichtigen ist. Von den Mitgliedern des Vereins werden auch die Sonderfahrten auf der Zellwaldbahn gemeinsam mit der IG Dampflok Nossen organisiert.

Der Förderverein Zellwaldbahn e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen

Die Tradition des Instrumentenbaus im 'Vogtländischen Musikwinkel' währt nun schon über 350 Jahre. Anschaulich dargestellt kann man dies im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen nachvollziehen. 1883…
Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen




Die Tradition des Instrumentenbaus im 'Vogtländischen Musikwinkel' währt nun schon über 350 Jahre. Anschaulich dargestellt kann man dies im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen nachvollziehen. 1883 durch Paul Apian-Bennewitz gegründet und mit großem Eifer stetig erweitert, umfasst die Sammlung heute zirka 3.200 Musikinstrumente. Neben vogtländischen Instrumenten finden sich auch über 250 Exponate ferner Kontinente.

Nicht nur bei Touristen beliebt ist das Museum bis heute auch ein gern genutzter Anlaufpunkt für Fachleute und Wissenschaftler. Seit 1942 ist die immer umfangreicher werdende Sammlung im 'Paulus-Schlössel', einem 1784 gebauten spätbarocken Bürgerhaus, zu Hause.

Im Hauptgebäude befinden sich, nach Instrumentengattung ausgestellt, die europäischen Musikinstrumente und im Nebenflügel des Gebäudes sind die außereuropäischen zu bewundern. Neben der Entwicklung der einzelnen Instrumentengattungen gibt es auch einige Kuriositäten zu bestaunen.

Erweitert wird die Sammlung durch das Gerber-Hans-Haus, welches neben dem Tourismusbüro der Stadt original erhaltene Werkstätten Markneukirchner Instrumentenmachermeister und ein historisches Handelskontor, sowie die größte Geige der Welt und eine Riesentuba beherbergt. Regelmäßig finden Sonderausstellungen statt. Ein Weltmusik-Garten rundet das Angebot mit allerhand Instrumenten zum selber ausprobieren ab.

Der Verein der Freunde und Förderer des Museums e. V. gab bereits mehrere CDs mit Aufnahmen von Museumsinstrumenten und umfangreiche Fachbücher heraus.

 

Nudelmuseum

Das Nudelcenter Riesa bietet eine einzigartige Erlebniswelt aus Nudelmuseum, Gläserner Produktion, Restaurant, Nudelkontor und Kochstudio. Auf der Erlebnistour durch die 'Welt der Nudel' werden die…
Nudelmuseum




Das Nudelcenter Riesa bietet eine einzigartige Erlebniswelt aus Nudelmuseum, Gläserner Produktion, Restaurant, Nudelkontor und Kochstudio.

Auf der Erlebnistour durch die 'Welt der Nudel' werden die Geschichte der Nudel und die Entwicklung der Teigwarenproduktion bis hin zur Herstellung der Nudeln heute, mithilfe modernster Technik, nacherlebt. In der Gläsernen Produktion (Präsentationsfilm mit anschließendem Werksrundgang) erfährt der Besucher, wie Spaghetti & Co. hergestellt und verpackt werden. Im Nudelmuseum leben die letzten 100 Jahre durch historische Aufnahmen, alte Maschinen, historische Werbeplakate und ehemaliges Inventar auf. In den Vitrinen sind das heutige Sortiment sowie Produkte aus der Zeit vor 1930 und der DDR zu sehen. Die vielfältigen Sortimente im Nudelkontor lassen die Herzen aller Nudelfans höher schlagen! Im Restaurant 'Makkaroni', bei schönem Wetter auf der Terrasse, gibt es Nudelgerichte a la carte von herzhaft bis süß. Im Kochstudio Riesa werden regelmäßig Kochveranstaltungen zu verschiedensten Themen für Groß und Klein angeboten.

Obermühle Görlitz

Die Obermühle in Görlitz ist ein industriekultureller Erlebnisort der besonderen Art. Seit 1305 ist hier die Nutzung der Wasserkraft belegt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Areal um den…
Obermühle Görlitz




Die Obermühle in Görlitz ist ein industriekultureller Erlebnisort der besonderen Art. Seit 1305 ist hier die Nutzung der Wasserkraft belegt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Areal um den Mühlgraben und das Wehr zu einem bedeutenden Mühlenstandort. Neben der Getreidemühle wurden mit der Wasserkraft der Neiße eine Walk- und Papiermühle sowie ein Kupferhammer angetrieben. Die 1830 errichteten massiven Gebäude ersetzten traditionelle Holzgebäude und wurden im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts erweitert.

1994 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und das historisch bedeutsame Ensemble von einem Ort der Arbeit in einen der Erholung umgestaltet. Eine Pension am Neiße-Radweg und eine Gaststätte laden zum Verweilen ein. Mit Blick auf das Eisenbahnviadukt und die Neiße können Sie zwischen Industriekultur und Natur hausgebrautes Bier aus der östlichsten Brauerei Deutschlands genießen.

Parkeisenbahn Auensee

Die Parkeisenbahn ist eine Miniaturbahn mit einer Spurweite von 381 mm. Auf ihrem Rundkurs über Wiesen und durch Wald um den idyllischen Auensee legt sie eine Strecke von 1,9 km zurück. Der See…
Parkeisenbahn Auensee




Die Parkeisenbahn ist eine Miniaturbahn mit einer Spurweite von 381 mm. Auf ihrem Rundkurs über Wiesen und durch Wald um den idyllischen Auensee legt sie eine Strecke von 1,9 km zurück. Der See entstand im Jahr 1909 aus einer Kiesgrube, die Material für den Bau des Leipziger Hauptbahnhofes lieferte.

Die Bahn wird vom Verein Parkeisenbahn Auensee e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig betrieben. Der Fahrbetrieb wird seit der Gründung 1951 von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit durchgeführt.

Die Parkeisenbahn ist mehr als eine touristische Einrichtung. In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG (DB) betreibt der Verein eine aktive Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche lernen hier den Eisenbahnbetrieb im Kleinen und beim Kooperationspartner DB im Großen kennen.

Pferdegöpel Johanngeorgenstadt

Pferdegöpel dienten im erzgebirgischen Bergbau der maschinellen Förderung von Erz und Gestein. In der 1654 gegründeten Bergstadt Johanngeorgenstadt wurden zwischen 1721 und 1806 drei solcher…
Pferdegöpel Johanngeorgenstadt




Pferdegöpel dienten im erzgebirgischen Bergbau der maschinellen Förderung von Erz und Gestein. In der 1654 gegründeten Bergstadt Johanngeorgenstadt wurden zwischen 1721 und 1806 drei solcher Förderanlagen erbaut.

In dem 1798 errichteten Pferdegöpel der 'Neu Leipziger Fundgrube' - einem hölzernen, schindelgedeckten Bau - zogen noch bis 1915 zwei Pferde Erz und Gestein aus 140 Metern Tiefe. Nach einer Restaurierung im Jahr 1921 diente er als Technisches Denkmal. 1948 musste er dem Uranerzbergbau der WISMUT weichen. In den Jahren 1992/93 erfolgte der originalgetreue Wiederaufbau.

Pferdegöpel Rudolphschacht

Die Gründung der Stadt Marienberg geht zurück auf den Bergbau, dessen Traditionen und Bräuche das Erzgebirge zu einer unverwechselbaren Kulturlandschaft prägten. Mit der originalgetreuen…
Pferdegöpel Rudolphschacht




Die Gründung der Stadt Marienberg geht zurück auf den Bergbau, dessen Traditionen und Bräuche das Erzgebirge zu einer unverwechselbaren Kulturlandschaft prägten. Mit der originalgetreuen Wiedererrichtung des historischen Pferdegöpels, der von 1838 bis 1877 auf dem Rudolphschacht in Betrieb war, wird ein Stück Marienberger Bergbaugeschichte lebendig.

In regelmäßig stattfindenden Führungen lernt der Besucher Aufbau und Arbeitsweise der von Pferden betriebenen Förderanlage mit Treibehaus und Scheidebank kennen. Mutige haben die Möglichkeit im Rahmen einer Untertageführung bis in 20 Metern Tiefe in den Rudolphschacht hinabzusteigen. Zu besonderen Anlässen wird in der auf dem Schachtgelände errichteten Bergschmiede mit historischen Maschinen aus den 1930er Jahren das Schmiedefeuer entfacht. In Ergänzung zur Präsentation der Stadtgeschichte im Bergmagazin befinden sich im Besucherzentrum des Göpels eine Ausstellung zum Thema 'Bergbau im Marienberger Revier' sowie ein mechanisches Bergwerksmodell des Volkskünstlers Kurt Meier.

Das historische Ambiente der Anlage lädt zudem zu vielseitigen Veranstaltungen, wie z. B. den beliebten Mettenschichten in der Vorweihnachtszeit, ein.

Plauener Spitzenmuseum

Faszinierende Schönheit und beeindruckende Eleganz in architektonisch kostbaren Ausstellungsräumen zeigt das Plauener Spitzenmuseum, das seit Juni 1984 im Alten Rathaus zu Plauen sein Domizil hat.…
Plauener Spitzenmuseum




Faszinierende Schönheit und beeindruckende Eleganz in architektonisch kostbaren Ausstellungsräumen zeigt das Plauener Spitzenmuseum, das seit Juni 1984 im Alten Rathaus zu Plauen sein Domizil hat. Hier wird ausgestellt und Wissenswertes vermittelt, was Plauener Spitze zu Weltruf führte und die Vogtlandmetropole international bekannt machte. Wertvolle Exponate vermitteln optisch eindrucksvoll die Beziehungen der Stadt zu einem ihrer bedeutendsten Industriezweige.

Historische Funde aus dem Altertum belegen, dass die Spitze so alt ist wie die Mode selbst. Ihren Siegeszug durch Europa trat sie im 16. Jahrhundert aus Italien an, seinerzeit als Blüte der Renaissance-Kunst. 1856 wurden in Plauen die ersten beiden Handstickmaschinen aufgestellt, 1872 arbeiteten in 231 Betrieben über 900 dieser Maschinen. Im Vogtland nahm die Stickereiindustrie eine rasante Entwicklung. Diese wurde besonders dadurch gefördert, dass dem Prokuristen der Firma F. A. Mammen u. Co., Theodor Bickel, gemeinsam mit dem Stickmeister Klaus und dem Zeichner Tröger 1880 die Entwicklung der Tüllspitze gelang, die in Frankreich als 'Dentelles de Sax' erfolgreich eingeführt werden konnte. Zur Weltausstellung 1900 in Paris erhielt die Plauener Spitze den Grand Prix. Die Vogtlandstadt wuchs binnen kurzer Zeit zu einem international bekannten Zentrum der Stickerei und wurde 1904 Großstadt.

Zu den vielen Kostbarkeiten der ständigen Ausstellung gehören u. a. eine Pantografenstickmaschine (Baujahr 1910), ein Mehrkopfstickautomat (Baujahr 1932), Nadel-(Hand-)Spitzen (1880), Batist-, Tüll-, Ätzspitzen und Applikationen für Plains, Kragen, Decken und Accessoires von 1880 bis heute sowie Gardinen, Fest- und Brautkleider von 1910 bis zur Gegenwart. Eine mehrmals im Jahr wechselnde Sonderausstellung zeigt aktuelle Spitzen und Stickereien aus Kollektionen führender heimischer Produzenten der Marke Plauener Spitze®.

Porzellansammlung

Affen und Löwen, ein Adler und ein Pfau, sogar ein »Bologneser Hündchen« haben sich eingefunden: Der Saal mit Meissener Porzellantieren ist eine Attraktion in der Porzellansammlung. Die Dresdner…
Porzellansammlung




Affen und Löwen, ein Adler und ein Pfau, sogar ein »Bologneser Hündchen« haben sich eingefunden: Der Saal mit Meissener Porzellantieren ist eine Attraktion in der Porzellansammlung. Die Dresdner Sammlung ist die qualitätsvollste und zugleich umfangreichste keramische Spezialsammlung der Welt, nicht zuletzt wegen ihrer herausragenden Bestände frühen Meissener Porzellans sowie ostasiatischer Porzellane des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. August der Starke (1670-1733) war süchtig nach Porzellan. Seiner 'maladie de porcelaine', wie er selbst seine Sucht nach dem 'weißen Gold' bezeichnete, verdankt Dresden diese einzigartige Sammlung. In der herrlichen Innenarchitektur des Zwingers, immer mit Blick auf die barocke Kulisse des Zwingerhofes, werden heute die schönsten der 20.000 erhaltenen Stücke präsentiert. Der Bogen der ausgestellten Porzellane spannt sich von Zeugnissen der chinesischen Ming-Periode über die reichen Bestände aus der Regierungszeit des Kaisers Kangxi (1662–1722) bis hin zu japanischen Imari- und Kakiemon-Porzellanen des frühen 17. und 18. Jahrhunderts. Auch die Entwicklung des Meissener Porzellans von der Erfindung im Jahre 1708 bis zum späten 18. Jahrhundert lässt sich in Werken höchster Kunstfertigkeit ablesen.

In den letzten Jahren schuf der international renommierte New Yorker Architekt Peter Marino die Entwürfe für die Innenausstattung der beiden Bogengalerien und des Tiersaals - teils nach der eigenen Fantasie, teils das historische Konzept des Japanischen Palais von dem Architekten Zacharias Longuelune aus dem Jahre 1735 neu interpretierend. So erwartet die Besucher beispielsweise ein opulentes Wandarrangement in der Langgalerie mit türkisfarbenem Porzellan vor purpurvioletter Wand. Dieses Ensemble war in größerer Form bereits für das Porzellanschloss – das Japanische Palais - vorgesehen. Im Tiersaal sind die Wände mit Ledertapeten nach Vorbildern des frühen 18. Jahrhunderts gestaltet - in der Mitte des Saales stehen zwei chinesisch anmutende Baldachine, zwischen ihnen ein gitterförmiger fünf Meter hoher Pavillon im chinesischen Stil, gedeckt von einem Pagodendach mit Porzellanglocken. Auf vergoldeten Wandkonsolen sitzen Vogelplastiken des Meissener Modelleurs Johann Joachim Kaendler - ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.

 

Preßnitztalbahn

Die von den Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen 1892 eröffnete Preßnitztalbahn liegt im mittleren Erzgebirge südöstlich von Annaberg-Buchholz. Entlang des für die Bahn namensgebenden Flusses…
Preßnitztalbahn




Die von den Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen 1892 eröffnete Preßnitztalbahn liegt im mittleren Erzgebirge südöstlich von Annaberg-Buchholz. Entlang des für die Bahn namensgebenden Flusses führt die Bahn heute von Steinbach bis Schmalzgrube, im weiteren Verlauf bis Jöhstadt fährt die Bahn entlang des Schwarzwassers. Doch das war nicht immer so. Ursprünglich nahm die Bahn in Wolkenstein im Zschopautal ihren Ausgang und hatte eine Länge von 24,3 Kilometern.

Wie viele andere sächsische Schmalspurbahnen musste die Bahn ab 1984 dem zunehmenden Straßenverkehr weichen und wurde auf staatliche Weisung abgebaut. Anschließend begannen einige Eisenbahnfreunde mit dem Wiederaufbau der Bahn von Jöhstadt aus. In ungezählten ehrenamtlichen Stunden wurden Gleise verlegt und der heute stattliche Fuhrpark aus oft heruntergekommenen Originalfahrzeugen neu aufgebaut. Am Endbahnhof beherbergt der restaurierte dreiständige Lokschuppen die Lokomotivschätze des Vereis, ein Stück talwärts befindet sich seit einigen Jahren die neuerrichtete Fahrzeughalle, wo die Wagen untergestellt sind.

Die Preßnitztalbahn ist heute die wohl bekannteste sächsische Museumsbahn und begrüßt das ganze Jahr über zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland. Neben der Bahnfahrt bietet sich im Tal auch der Besuch des „Andreas-Gegentrum-Stolln“ an. Bei einer Begehung wird die über 800-jährige Tradition des Bergbaus der Region wieder lebendig. Auch Wanderfreunde kommen rund um das Preßnitztal voll auf ihre Kosten.

Die Preßnitztalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Pressebüro Naumann

Das Pressebüro Naumann bietet Vorträge, Ausstellungen und Stadtteilführungen zur Industriekultur in Dresden. Über Termine, Veranstaltungen und Publikationen informieren Sie sich auf der Website des…
Pressebüro Naumann




Das Pressebüro Naumann bietet Vorträge, Ausstellungen und Stadtteilführungen zur Industriekultur in Dresden. Über Termine, Veranstaltungen und Publikationen informieren Sie sich auf der Website des Pressebüros. Stadtspaziergänge finden jeden letzten Sonntag im Monat statt.

Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland

In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen…
Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland




In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Aus der Arbeitsgruppe „Kultur und Tourismus“ der EMMD gründete sich die Projektgruppe „Industriekultur“ heraus. Die Projektgruppe setzt sich unter anderem aus Vereinen (Industriekultur Leipzig e.V., Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark e.V. und WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.), Städten und Landkreisen (Stadt Jena, Stadt Zeitz, Stadt Zwickau und Burgenlandkreis), Unternehmenspartnern (MIBRAG Industrie Tours Sachsen-Anhalt und Besucherbetreuung, LMBV mbH und Ferropolis GmbH), Hochschulen (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusammen.

Eines der wichtigsten Arbeitsziele ist eine in den drei mitteldeutschen Ländern aufeinander abgestimmte Industriekultur-Strategie. Dafür sollen Empfehlungen für die jeweiligen Landesregierungen erarbeitet werden. Die Projektgruppe steht einer Zusammenarbeit mit weiteren interessierten Akteuren im Bereich der Industriekultur offen gegenüber.

Sächsische Dampfschiffahrt

Willkommen an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt! Mit neun historischen Schaufelraddampfern, gebaut zwischen 1879 und 1929 und zwei modernen Salonschiffen gehört sie untrennbar…
Sächsische Dampfschiffahrt




Willkommen an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt! Mit neun historischen Schaufelraddampfern, gebaut zwischen 1879 und 1929 und zwei modernen Salonschiffen gehört sie untrennbar zum Stadtbild von Dresden. Die Schaufelraddampfer werden noch heute mit in Teilen originalen Dampfmaschinen betrieben und sind allesamt als technische Denkmäler geschützt. Erwähnenswert ist der Dampfer „Diesbar“ von 1884, ein Glattdeckdampfer. Dieser fährt als einziges Schiff der Flotte noch mit Kohlefeuerung. Neben dem Charme und Glanz einer längst vergangenen Epoche verbindet moderner Zeitgeist das Fahrerlebnis. Mit Streckenerklärung an Bord in Deutsch und Englisch/Russisch wird dem aktuellen Trend Rechnung getragen. Aber nicht nur „Dampfinteressierte“ kommen hier auf ihre Kosten. So steht das Erlebnis „Schiff fahren und genießen“ durch eine landschaftlich reizvolle und intakte Flusslandschaft in enger Verbindung mit der Natur. Auf beschauliche Weise erreicht man den Nationalpark Sächsische Schweiz und das Elbland. Für Kulturinteressierte bietet sich eine Fahrt in Dresden und Umgebung an.

Die Sächsische Dampfschiffahrt ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Sächsisches Bademuseum Bad Elster

Das »Bademuseum Bad Elster« wurde 1880 im »Alten Bad« gegründet. Es zählt zu den ersten Einrichtungen seiner Art in Westsachsen. Seit 1997 befindet sich das Museum in der ehemaligen »Salzquelle« in…
Sächsisches Bademuseum Bad Elster




Das »Bademuseum Bad Elster« wurde 1880 im »Alten Bad« gegründet. Es zählt zu den ersten Einrichtungen seiner Art in Westsachsen. Seit 1997 befindet sich das Museum in der ehemaligen »Salzquelle« in der heutigen KunstWandelhalle und wurde im April 2009 mit einer neuen Dauerausstellung als »Sächsisches Bademuseum Bad Elster« festlich wiedereröffnet. Das Museum zeigt in zwei Themenkomplexen die eindrucksvolle Entwicklung des traditionsreichsten Sächsischen Staatsbades. Die Dauerausstellung ist in zwei Themenkomplexe gegliedert, die insbesondere die Entwicklung des Badeortes »Vom Weberdorf zum Weltbad« eindrucksvoll inszenieren.

Das Themengebiet »Elsters Glanz« in der lichtdurchfluteten Rotunde zeigt die geschichtliche Dimension dieser Entwicklung im Kontext der allgemeinen europäischen Badekultur. Spielerisch und eindrucksvoll werden die Glanzzeiten des Sächsischen Staatsbades beleuchtet und interessante Geschichte(n) aus und um den berühmten Badeort erzählt: Prominente Gäste und Förderer, Architektur- und Kulturgeschichte sowie städtische Besonderheiten werden den Besuchern in einer spannenden und modernen musealen Inszenierung vermittelt, was den Besuch vor allem zu einer historischen Entdeckungsreise macht. Im Kellerbereich der Gesamtausstellung tauchen die Besucher dann in eine geheimnisvolle Wasser- und Moorwelt ein und begeben sich damit auf die Suche nach den Ursprüngen dieser eindrucksvollen Entwicklung. Neben Einblicken in die Mooraufbereitung und die Heilanwendungen werden geologische Aspekte informativ verdeutlicht und in das Thema »Wasser« mit seinen zahllosen Nutzungsdimensionen und Heilwirkungen eingetaucht. Außerdem kann der Besucher in dieser »berauschenden Unterwelt« auf individuelle Weise den gesamten geographisch-historischen Bezug der sächsisch-böhmischen Bäderregion erkunden.

 

Vor dem musealen Ausgangspunkt zeigt sich die Bedeutung des Sächsischen Staatsbades auch im ganzen Spektrum sächsischer Industriekultur:

 

Geschichte der Technik: Bad Elster war als Heilbad und gesundheitliches Kompetenzzentrum immer ein Ort des technischen Fortschritts. Von der Entwicklung des Bade- und Quellenbetriebs reicht das Themenspektrum über die Technik der Mooraufbereitung bis hin zu technischen Bauwerken wie dem ältesten Fernheizwerk Sachsens oder dem architektonisch reizvollen Königlichen Kurhaus.

 

Sozialgeschichte der Arbeit: Im Sinne der hier seit über fast 200 Jahren vorherrschenden „weißen Industrie“ spielen die Aspekte Kurentwicklung, Rehabilitationsansätze etc. eine bedeutende Rolle. Das Thema Arbeit im Industriezeitalter kann im Kontext der Kur- und Gesundheitsangebote des Heilbades gespiegelt werden.

 

Architekturgeschichte der Produktionsstätten: Als historischer Ort der Bäderarchitektur bietet Bad Elster industriekulturelle Besonderheiten: das historische Albert Bad, die moderne Badelandschaft, die neue Thermalsole (ab 2015), die Fachklink Sachsenhof im Gesamtkomplex mit dem historischen König Albert Theater, das revitalisierte NaturTheater, die lichtdurchflutete KunstWandelhalle im Bauhausstil, die Architektur der Dekimed Klinik.

 

Entwicklung des geografischen Raumes: Neben dem Aspekt der geologischen Besonderheiten im Zuge der natürlichen Heilmittel steht Bad Elster vor allem auch für die damit eng verknüpfte gartenarchitektonische Historie. Die stetige Entwicklung der Parkanlagen vor dem Hintergrund des Gesundheitsaspektes und der sich hierauf beziehenden Therapiemöglichkeiten im Gesundheitsstandort bilden einen interessanten kulturellen Blickwinkel.

Sächsisches Brauereimuseum Rechenberg

Das Sächsische Brauereimuseum entstand durch die aufwändige Restaurierung der Historischen Brauerei in Rechenberg und zählt mittlerweile zu den größten und umfassendsten derartigen Museen überhaupt.…
Sächsisches Brauereimuseum Rechenberg




Das Sächsische Brauereimuseum entstand durch die aufwändige Restaurierung der Historischen Brauerei in Rechenberg und zählt mittlerweile zu den größten und umfassendsten derartigen Museen überhaupt. Der vollständige Erhalt der historischen Gebäudesubstanz, angefangen vom Sudhaus anno 1780 bis hin zu den unterirdischen Gewölbekellern in Einheit mit der kompletten und voll funktionsfähigen Brautechnik, ist weithin einmalig.

Im Anschluss an eine sachkundige Führung durch die Museumsbrauerei erlebt man im Kreuzgewölbekeller - der heutigen Brauereigaststätte - bei einer zünftigen Bierprobe und rustikaler Küche echte Biergeselligkeit und urige Gemütlichkeit.

Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf

Einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands entstand von 1897 bis 1900 in Chemnitz-Hilbersdorf. Ein Teil davon – das Bahnbetriebswerk für Güterzuglokomotiven – beherbergt heute das Sächsische…
Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf




Einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands entstand von 1897 bis 1900 in Chemnitz-Hilbersdorf. Ein Teil davon – das Bahnbetriebswerk für Güterzuglokomotiven – beherbergt heute das Sächsische Eisenbahnmuseum. Unter Denkmalschutz stehende Gebäude, technische Anlagen und der historische Fahrzeugpark mit Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven verschiedener Baureihen sowie Personen- und Güterwagen verleihen dem Museum eine einzigartige Atmosphäre. Die Glanzpunkte: Zwei Rundheizhäuser mit 20-Meter-Drehscheiben und je 26 Lokständen, ergänzt durch Bekohlungs- und Besandungsanlagen, Wasserkräne, eine Achssenke, eine Auswaschanlage, eine Werkstatt und Seilablaufanlage. Das Museum mit dem größten noch funktionstüchtigen Dampflok-Bahnbetriebswerk Europas zeigt die Entwicklung des Bahnverkehrs im 20. Jahrhundert.

 

Ticket EisenbahnBoom.
10 €  |  Ermäßigte 5 €

freier Eintritt bis 18 Jahre

Bei Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Sächsisches Weinbaumuseum Hoflößnitz

Mehr als ein halbes Jahrtausend Weinkultur - nicht ohne Stolz blicken wir auf unsere 600-jährige Geschichte hier am Fuße der Lößnitzhänge zurück. Einst Weingut und ländlicher Rückzugsort der Wettiner…
Sächsisches Weinbaumuseum Hoflößnitz




Mehr als ein halbes Jahrtausend Weinkultur - nicht ohne Stolz blicken wir auf unsere 600-jährige Geschichte hier am Fuße der Lößnitzhänge zurück. Einst Weingut und ländlicher Rückzugsort der Wettiner ist die idyllische, unter Denkmalschutz stehende Anlage heute ein Kleinod der sächsischen Weinkulturlandschaft und der einzige Erzeuger, der sich ganz dem ökologischen Anbau verschrieben hat und zertifizierte sächsische Bio-Weine keltert.

Zentrum des Gutes ist unser im Stil eines kleinen Jagdschlosses gehaltenes Berg- und Lusthaus, welches 1650 unter Kurfürst Johann Georg I. errichtet wurde und im Inneren eine kunsthistorische Kostbarkeit birgt: den opulent ausgestatteten Festsaal im oberen Stockwerk. Besondere Aufmerksamkeit verdient hier die barocke Kassettendecke mit über 80 Darstellungen brasilianischer und afrikanischer Vogelarten des niederländischen Malers Albert Eyckhout aus dem 17. Jahrhundert.

Seit 1998 pflegt die Stiftung Hoflößnitz die hier gelebte Weinbautradition: In den Innenräumen der historischen Gebäude und auf der angrenzenden Freifläche präsentiert Sachsens einziges Weinbaumuseum den Gästen Dauer- und Sonderausstellungen zur Geschichte und Gegenwart des regionalen Weinbaus.

Mit zahlreichen kulturellen Angeboten bietet die Hoflößnitz den Besuchern abwechslungsreichen Genuss für alle Sinne: Im Festsaal des Berg- und Lusthauses finden Konzerte mit internationalen Künstlern in der Kammermusikreihe statt, im Gewölberaum des Kavalierhauses können Geburtstage, Firmenfeiern, Tagungen und viele weitere Veranstaltungen durchgeführt werden. Der Monat Oktober ist geprägt durch den größten und gleichzeitig abschließenden Höhepunkt des Weinjahres, dem Sächsischen Winzerzug, der mit seinen über 300 Statisten durch die Stadt Radebeul in die Hoflößnitz zieht. Bei geführten Spaziergängen auf die Weinterrassen kann man die interessante Landschaft der Oberlößnitz kennen lernen und den wunderbaren Blick aufs Elbtal genießen. Die Hoflößnitz bietet auch die Möglichkeit für längere Aufenthalte im Sächsischen Elbtal. Unterhalb des historischen Ensembles befindet sich, inmitten der Weinberge, ein Winzerhaus, dessen Ursprünge bis in das 17. Jhd. zurück gehen.

Schauanlage und Museum der Granitindustrie

Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Schauanlage und Museum der Granitindustrie am Steinbruch 'Prelle' zeigt in einzigartiger Weise die für die Region der Westlausitz und darüber hinaus typische…
Schauanlage und Museum der Granitindustrie




Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Schauanlage und Museum der Granitindustrie am Steinbruch 'Prelle' zeigt in einzigartiger Weise die für die Region der Westlausitz und darüber hinaus typische Technik der Steingewinnung und -verarbeitung vor allem aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Der Steinbruch 'Prelle' der ehemaligen Firma August Niethe liegt inmitten des 200-jährigen Steinbruchreviers um Häslich, einem Ortsteil der Gemeinde Haselbachtal in der Nähe von Kamenz und nur 40 km nordöstlich von Dresden entfernt. Wie im ganzen Häslicher Revier hat auch die Firma Niethe während ihrer Betriebszeit von 1913-1971 vorwiegend Pflastersteine hergestellt.

Die durch den Förderverein Schauanlage und Museum der Granitindustrie e. V. in Steinbruchbetrieben der Region geborgene Technik wurde ab 1995 im Bruchgelände in überwiegend rekonstruierten Gebäuden als Schauanlage wieder aufgebaut. Am historischen Ort werden heute die alten Maschinen und Anlagen nicht nur funktionstüchtig vorgeführt und ihre Wirkungsweise erläutert, sondern auch im funktionalen Zusammenhang gezeigt. Damit kann der frühere Produktionsprozess von der Rohstein-Förderung aus dem Steinbruch über die Verarbeitung bis hin zur Verladung für den Besucher nacherlebbar demonstriert werden.

Um den Steinbruch führt ein kleiner Lehrpfad. Tafeln weisen auf geologische, faunistische und botanische Besonderheiten und an zwei Aussichtspunkten auf die Morphologie des Berglandes der Umgebung hin.

Schloss Augustusburg - Kutschenmuseum

Das Schloss Augustusburg wurde nach seiner Fertigstellung im Jahr 1573 im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert vom kurfürstlichen Hof als Jagdschloss und Reiselager genutzt. Die museale Erschließung…
Schloss Augustusburg - Kutschenmuseum




Das Schloss Augustusburg wurde nach seiner Fertigstellung im Jahr 1573 im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert vom kurfürstlichen Hof als Jagdschloss und Reiselager genutzt. Die museale Erschließung des Schlosses begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, aus der sich die jetzigen Museen und Ausstellungen entwickelten. Im Kutschenmuseum sind Stadt- und Gesellschaftswagen des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen. So bekannte Wagentypen wie Landauer, Break, Parkwagen und Privat Coach werden ebenso vorgestellt wie herrschaftliche Wagen des Dresdner Marstalls.

Schmalspurbahnmuseum Radebeul

Das Museum am Ausgangsbahnhof der Lößnitzgrundbahn in Radebeul Ost bietet Ihnen Einblicke in die Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen. Neben einer Lokomotive der Gattung IV K und Wagen der…
Schmalspurbahnmuseum Radebeul




Das Museum am Ausgangsbahnhof der Lößnitzgrundbahn in Radebeul Ost bietet Ihnen Einblicke in die Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen. Neben einer Lokomotive der Gattung IV K und Wagen der 'Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen' erwarten Sie zahlreiche Sachzeugen aus vergangenen Jahrzehnten - darunter den ältesten erhaltenen Wagen der sächsischen Schmalspurbahnen.

Die Ausstellungstätigkeit hat in Radebeul Tradition, die bis 1967 zurück reicht. Sie ist untrennbar mit der Geschichte der 1884 eröffneten Schmalspurbahn von Radebeul nach Moritzburg bzw. Radeburg verbunden. Weitere historische Fahrzeuge stehen als Museumszug auf dem Bahnhofsgelände und können auch außerhalb der Museumsöffnung besichtigt werden.

Im Jahr 2017 findet aus technischen Gründen bis auf weiteres kein regulärer Öffnungsbetrieb statt. Gruppenführungen oder Veranstaltungen im Museum können unter info@ssb-museum.de angefragt werden.

Sitzmöbelfabrik E. Morgenstern

Neuhausen entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Zentrum des Stuhlbaues in Sachsen. Holzreichtum und bestehendes Hausgewerbe sowie der Anschluss an die Eisenbahn im Jahr 1895 begünstigten…
Sitzmöbelfabrik E. Morgenstern




Neuhausen entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Zentrum des Stuhlbaues in Sachsen. Holzreichtum und bestehendes Hausgewerbe sowie der Anschluss an die Eisenbahn im Jahr 1895 begünstigten diese Entwicklung. 1913 arbeiteten hier 26 überwiegend kleine und mittlere Betriebe.

Die 1883 gegründete Sitzmöbelfabrik E. Morgenstern war vor Ort einer der wenigen größeren Betriebe mit rund 100 Beschäftigten. In den 1930er Jahren zählte das Unternehmen zu den 50 größten sächsischen Möbelfabriken. Auch nach Enteignung und Verstaatlichung zum VEB Stuhlfabrik Neuhausen 1947 wurden hier bis 1989 Stühle hergestellt.

1927 wurde die Fabrik erweitert und moderisiert. Als Neubau entstand das noch heute ortsbildprägende Fabrikgebäude aus Stahlbeton. Das im Stile der Neuen Sachlichkeit errichtete Gebäude hat ein für  Fabrikhochbauten im Erzgebirge typisches Schrägdach. Bedeutende Erweiterungsbauten erfolgten in den 1930er Jahren sowie 1972 mit dem Bau einer freitragenden Produktionshalle.

Spinnfabrik Christian Gottlieb Vogelsang

Am traditionellen Mühlenstandort im Zschopautal wurde die Fabrik um 1800 als eine der ersten Maschinenspinnereien in Sachsen errichtet. Energiegrundlage war für lange Zeit die Wasserkraft. Trotz…
Spinnfabrik Christian Gottlieb Vogelsang




Am traditionellen Mühlenstandort im Zschopautal wurde die Fabrik um 1800 als eine der ersten Maschinenspinnereien in Sachsen errichtet. Energiegrundlage war für lange Zeit die Wasserkraft. Trotz verschiedener Eigentümer- und Nutzungsänderungen ist die denkmalgeschützte Fabrik bis heute auch ein Produktionsort.

Ab 1877 wurden in der Spinnerei auch Filze hergestellt. 1880 verkauften die zwischenzeitlichen Besitzer, die Fa. Breyer & Saupe, die zum Fabrikareal gehörende Mühle. 1890 wurde im Spinnereigebäude eine Schafwollspinnerei eingerichtet. Erheblich umgebaut und moderisiert wurde das Hauptgebäude nach 1910. Der Chemnitzer Kaufmann Martin Tannenhauer hatte die Fabrik übernommen und richtete hier eine Weberei für Möbel- und Dekorationsstoffe ein.

Bis 1990 leiteten Unternehmer aus der Familie Tannenhauer die Geschicke der Fabrik. In dritter Generation Werner Tannenhauer als Direktor der seit 1972 verstaatlichten Firma unter dem Dach des Möbelkombinates Dresden. Nach Auflösung des Unternehmens wurde die Fabrik als technisches Denkmal erhalten und wird seit 1994 verschiedenartig genutzt: museal durch die Historische Schauweberei Braunsdorf, künstlerisch durch die Galerie Inselsteig sowie wirtschaftlich durch die Cammann Gobelin Manufaktur. Damit ist das Gebäude bist heute ein Ort lebendiger sächsischer Textilindustrie.

Spirituosenmuseum 'Alte Laborantenkunst' bei Lautergold

Das seit 1734 bestehende Familienunternehmen wurde von königlich-sächsischen Hoflieferanten gegründet, die im Dienste August des Starken nach einem Lebenselixier suchten. Im Eingangsbereich finden…
Spirituosenmuseum 'Alte Laborantenkunst' bei Lautergold




Das seit 1734 bestehende Familienunternehmen wurde von königlich-sächsischen Hoflieferanten gegründet, die im Dienste August des Starken nach einem Lebenselixier suchten. Im Eingangsbereich finden Sie den firmeneigenen Kräutergarten. Die erzgebirgische Wurzel- und Kräuterkraft ist bis heute Grundlage der Lautergold-Spirituosen.

Das 2015 neu gestaltete Museum gewährt Einblicke in die Geschichte des Unternehmens von der alten Laborantenkunst bis zu modernen Produktionsverfahren. Während einer ca. 15-minütigen Führung mit anschließendem Film erfahren Sie vieles über die positive Wirkung der Kräuter und Wurzeln auf unseren Körper, verschiedene Herstellungsarten, aber auch über die Verwendungsmöglichkeiten unserer Produkte. Im Herbst 2014 wurde auf dem Werksgelände eine gläserne Brennerei errichtet, die sich direkt neben dem Eingangsbereich zum Spirituosenmuseum befindet. Lautergold ist damit das erste Unternehmen im Erzgebirge, welches selbst Obstbrände herstellt.

Lassen Sie Ihren Besuch mit einer fröhlichen Verkostung ausklingen, bei der alle 40 Lautergold-Produkte probiert werden können!

 

Städtische Gasversorgungsanstalt

Zur Versorgung der Stadt mit sog. Leuchtgas ging 1838 Leipzigs erstes Gaswerk in Betrieb. Mit der wachsenden Stadt wurde auch das Gaswerk erweitert. Nach dem Bau eines zweiten Gaswerks in…
Städtische Gasversorgungsanstalt




Zur Versorgung der Stadt mit sog. Leuchtgas ging 1838 Leipzigs erstes Gaswerk in Betrieb. Mit der wachsenden Stadt wurde auch das Gaswerk erweitert. Nach dem Bau eines zweiten Gaswerks in Leipzig-Connewitz (heute Asisi-Panometer) wurde das alte Gaswerk 1892 durch ein neues ersetzt.

1977 endete in Leipzig die Stadtgasgewinnung. Vom Gaswerk I an der Roscherstraße sind einige gründerzeitliche Bauten sowie der 28 Meter hohe und im Durchmesser 52 Meter messende Gasbehälter 10 erhalten geblieben.

Die Stadtwerke Leipzig sanierten das Ensemble 1012/13 und bieten den Ort für Veranstaltungen zur Nutzung an.

Städtisches Gaswerk II

Die beiden ehemaligen Gasbehälter sind Relikte aus der Zeit der Stadtgasgewinnung. Das Gas wurde zunächst zu Beleuchtungszwecken, nach dem Siegeszug der Elektrizität zu Heizzwecken genutzt. Die…
Städtisches Gaswerk II




Die beiden ehemaligen Gasbehälter sind Relikte aus der Zeit der Stadtgasgewinnung. Das Gas wurde zunächst zu Beleuchtungszwecken, nach dem Siegeszug der Elektrizität zu Heizzwecken genutzt. Die Gasometer gehörten zu einem größeren Komplex städtischer Versorgungsbetriebe, angefangen beim nördlich gelegenen Schlachthof (heute Zentrale des Mitteldeutschen Rundfunks) bis hin zum südlich gelegenen Elektrizitätswerk. Bis 1977 wurde in Leipzig Stadtgas gewonnen, seit dem bezieht die Stadt Ferngas.

Im Jahr 2005 schlossen die Stadtwerke Leipzig die Sanierung des großen Gasometer ab. Wechselnde Panoramen des Künstlers Yadegar Asisi sind eine innovative Nutzung für diesen Ort. Der kleinere Gasometer wird seit seiner Sanierung als Open-Air-Veranstaltungsort genutzt.

Straßenbahnmuseum Chemnitz

Das Straßenbahnmuseum Chemnitz ist ein verkehrs- und technikhistorisches Museum mit dem Themenschwerpunkt Straßenbahn und öffentlicher Personennahverkehr. Neben 14 historischen Straßenbahnwagen aus…
Straßenbahnmuseum Chemnitz




Das Straßenbahnmuseum Chemnitz ist ein verkehrs- und technikhistorisches Museum mit dem Themenschwerpunkt Straßenbahn und öffentlicher Personennahverkehr. Neben 14 historischen Straßenbahnwagen aus den Jahren 1899 bis 1967 umfasst die Sammlung auch viele Sachzeugen aus der über 130-jährigen Chemnitzer Nahverkehrsgeschichte. Darunter befinden sich Ausstellungsexponate und Funktionsmodelle aus den Bereichen Tarifwesen (Fahrscheine- und Münzen, Schaffnertaschen, Zahlboxen und Entwerter), Antriebs- und Steuerungstechnik (Motoren, Fahrschalter), Stromversorgung (Quecksilber-Gleichrichter) und Signaltechnik (Ampelanlage). Anhand dreier historisch nachempfundener Arbeitsplätze (Einsatzleiter, Schlosser und Stellmacher) ist auch ein Rückblick in die Arbeitsbedingungen vergangener Jahrzehnte möglich. Das Museum ist auf dem Gelände des im Jahre 1880 eröffneten ersten Straßenbahn-Betriebshofes der Stadt in einer zweischiffigen Wagenhalle aus dem Jahr 1908 untergebracht. Das denkmalgeschütze Gebäude beherbergt neben dem Museum auch die Werkstatt des Trägervereins. Auf einer kurzen Fahrstrecke im Außenbereich des Museums kann im Sommerhalbjahr während der Öffnungszeiten auch eine kurze Fahrt in einem historischen Triebwagen mit offenen Plattformen aus dem Jahr 1920 unternommen werden.

SVT Görlitz gGmbH

Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun".…
SVT Görlitz gGmbH




Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun". Klangvolle Namen, visionäre Formen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h machten die Züge damals zum Stolz der Reichsbahn und vieler Eisenbahnfreunde in der DDR. Der "SVT" fuhr von Berlin und Leipzig aus nicht nur nach Prag oder Karlsbad, sondern weiter: Nach Wien oder - per Fähre - über die Ostsee - nach Kopenhagen. Seit 2003 ist der Zug ausgemustert und stillgelegt.

Ziel der Initiative ist die betriebsfähige Aufarbeitung eines dieselhydraulischen Schnellverkehrstriebwagens (SVT) und der wirtschaftliche Betrieb als Sonderzug. In der ersten Phase, die 2019 begann, geht es um die äußere Aufarbeitung des Zuges. Zwischen dem DB Museum als Eigentümerin und der SVT Görlitz gGmbH i.G. wurde ein Leihvertrag über den Zug abgeschlossen. Am 23. März 2019 wurde der Zug nach Dresden überführt. In enger Absprache mit dem DB Museum wird die SVT Görlitz gGmbH den Umfang der Aufarbeitung definieren und mit diesen Arbeiten beginnen. Derzeit sucht die SVT Görlitz gGmbH Partner für die Finanzierung sowie für die Aufarbeitung von Teilkomponenten. Um die erforderlichen finanziellen Mittel einzuwerben, steht die Initiative bereits potentielle Partnern in Kontakt. Es ist bereits gelungen mehrere Sponsoren für die laufenden Kosten der SVT Görlitz gGmbH i.G., insbesondere die Hallenmiete zu gewinnen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeldaen, das Projekt zu unterstützen.

 

 

 

Tagebau Cospuden

Cospuden steht sowohl für die Landschaftszerstörung durch Großbergbau als auch die Transformation einer Bergbau- in eine Freizeitlandschaft. Mit dem Aufschluss des Tagebaus im Jahr 1981 wurde nicht…
Tagebau Cospuden




Cospuden steht sowohl für die Landschaftszerstörung durch Großbergbau als auch die Transformation einer Bergbau- in eine Freizeitlandschaft.

Mit dem Aufschluss des Tagebaus im Jahr 1981 wurde nicht nur die namensgebende Siedlung Cospuden sondern ein bedeutender Teil des Naturraums Elsterauenlandschaft überbaggert. Nach Einstellung der Braunkohleförderung 1992 wurde der Tagebau als einer der ersten im Revier revitalisiert. Durch Flutung entstand zwischen 1993 und 2000 der erste See im sog. Leipziger Neuseenland.

Der frühzeitige Beginn des Landschaftsumbaus sowie die stadtnahe und verkehrsgünstige Lage führten im Umfeld des Sees zur raschen Etablierung zahlreicher freizeitwirtschaftlicher Anlagen.

Als Modellprojekt für die Gestaltung einer Bergbaufolgelandschaft war der Cospudener See zentraler Beitrag der Stadt Leipzig für die Weltausstellung Expo 2000. Die Revitalisierung des Tagebaugeländes steht exemplarisch für die Umgestaltung der Bergbaufolgelandschaft in den ostdeutschen Braunkohlerevieren.

Technisches Museum der Bandweberei Großröhrsdorf

Über 340 Jahre Bandweberei in und um Großröhrsdorf (bei Radeberg) prägten das wirtschaftliche Profil der Region und erlangte Bekanntheit in Deutschland und über seine Grenzen hinaus. Das…
Technisches Museum der Bandweberei Großröhrsdorf




Über 340 Jahre Bandweberei in und um Großröhrsdorf (bei Radeberg) prägten das wirtschaftliche Profil der Region und erlangte Bekanntheit in Deutschland und über seine Grenzen hinaus. Das Bandwebereimuseum präsentiert die Geschichte der Bandweberei vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Gezeigt wird die Entwicklung der Bandherstellung vom einfachen Handwebstuhl von 1680 bis zum Industrieautomaten.

Besonders erlebnisreich sind die Vorführungen an vollfunktionsfähigen Maschinen. An einem Jacquardwebstuhl aus dem Jahr 1950 wird die Kunst der Herstellung komplizierter Muster vorgeführt. Ein eindrucksvolles Ausstellungsstück ist die 1896 erbaute Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine. 1855 wurde erstmals eine Dampfmaschine in der 'Ersten mechanischen Band- und Gurtweberei Sachsens' als Antriebsmittel eingesetzt. Eine Auswahl historischer Bänder, u. a. Jacquardbänder aus der Zeit um 1840, vervollständigt die Ausstellung. Der bereits 1975 geborene Gedanke zur Errichtung eines solchen Museums konnte erst 1993 realisiert werden. Im Jahr 1998 eröffnete das Museum seine Tore.

terra mineralia

In einem Jahrhunderte alten Schloss, Jahrmillionen alte Minerale, Edelsteine und Meteoriten bewundern? Seit Oktober 2008 werden im Freiberger Schloss Freudenstein ca. 3500 Exponate aus der…
terra mineralia




In einem Jahrhunderte alten Schloss, Jahrmillionen alte Minerale, Edelsteine und Meteoriten bewundern? Seit Oktober 2008 werden im Freiberger Schloss Freudenstein ca. 3500 Exponate aus der 'Pohl-Ströher Mineralienstiftung' auf einer Fläche von 1500 m² präsentiert.

In mehr als sechs Jahrzehnten trug die Schweizerin Frau Dr. Erika Pohl-Ströher diesen Schatz zusammen. Dabei wählte sie die Stücke nach Qualität und Ästhetik aus. Im Jahr 2004 wurde die 'Pohl-Ströher Mineralienstiftung' errichtet, deren Dauerleihgaben die TU Bergakademie Freiberg in der Ausstellung zeigt. Das Leitmotiv der Ausstellung ist die mineralogische Weltreise, weshalb die Stufen nach Kontinenten und Ländern geordnet sind. Von den berühmten australischen Opalen über den indischen Shivalingam bis hin zu Fundstücken aus Amerika und Afrika sind ausgewählte Minerale von Fundorten und Lagerstätten fast aller Kontinente vertreten.

Neben der 'Reise um die Welt' können weitere Ausflüge unternommen werden, wie beispielsweise die 'Reise ins Licht', die 'Zeitreise', oder 'Gullivers Reisen'. Im Mitmach-Labor „Forschungsreise“ können Besucher Experimente rund um Minerale und Geologie erleben. Hier wird zudem der Hauptteil des museumspädagogischen Programms umgesetzt.

Die Schatzkammer, untergebracht in der ehemaligen Schlossküche, beherbergt die größten und schönsten Stufen aller Kontinente. Hinzu kommen hier Exponate kosmischen Ursprungs: die Meteoriten.

TMGS - Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Die TMGS vermarktet das Reiseland Sachsen am deutschen und internationalen Markt. Hauptthemen des Tourismus sind Kunst und Kultur, Städtetourismus, Familienurlaub, Vitalurlaub & Wellness und…
TMGS - Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH




Die TMGS vermarktet das Reiseland Sachsen am deutschen und internationalen Markt. Hauptthemen des Tourismus sind Kunst und Kultur, Städtetourismus, Familienurlaub, Vitalurlaub & Wellness und Aktivurlaub.

Mit der virtuellen Route der Industriekultur wird seit 2014 ein Reisethema angeboten, das eng mit der sächsischen Geschichte verbunden ist. Die einstige Bedeutung Sachsens als wirtschaftlich stärkste Region in Deutschland wird hier erlebbar – ob in lebendigen Museen oder in immer noch aktiven Produktionsstätten.

Die TMGS hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt Dresden. Gesellschafter sind der Landestourismusverband Sachsen e.V., die sechs touristischen Regionalverbände, die Vermarktungsorganisationen der Großstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz, die drei Industrie- und Handelskammern in Sachsen sowie die SAXONIA Fördergesellschaft für das Hotel- und Gaststättengewerbe im Freistaat Sachsen mbH, eine Tochtergesellschaft des DEHOGA Sachsen.

Tourismusverband Vogtland e.V.

Der Tourismusverband Vogtland e.V. bildet mit seinen über 300 Mitgliedern die touristische Dachorganisation im Vogtland. Seine Ziele sind die Förderung des Tourismus, das Gemeinschaftsmarketing und…
Tourismusverband Vogtland e.V.




Der Tourismusverband Vogtland e.V. bildet mit seinen über 300 Mitgliedern die touristische Dachorganisation im Vogtland. Seine Ziele sind die Förderung des Tourismus, das Gemeinschaftsmarketing und die Steigerung der touristischen Wertschöpfung in der Region. Dazu zählen auch die Förderung und enge Zusammenarbeit mit touristischen Leistungsträgern und Akteuren, um Synergien aufzubauen und ganzheitlich nachhaltige Effekte für die Tourismuswirtschaft zu erzielen.

Der Verband ist Mitglied im Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV) und Gesellschafter der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS). Er beteiligt sich an thematischen Arbeitsgruppen der Landesmarketinggesellschaften von Sachsen und Thüringen. Der länderübergreifende Tourismusverband Vogtland füllt die Funktion einer regionalen Destinationsmanagement Organisation (DMO) für das Sächsische und Thüringer Vogtland aus. Der Verband unterhält eine Geschäftsstelle mit 10 Angestellten in Auerbach.

Waagenmuseum Oschatz

In mitten des schönen historischen Oschatzer Stadtkerns, unmittelbar an der zum Teil noch gut erhaltenen ehemaligen Stadtmauer, befindet sich das sehenswerte Stadt- und Waagenmuseum. Der Besucher…
Waagenmuseum Oschatz




In mitten des schönen historischen Oschatzer Stadtkerns, unmittelbar an der zum Teil noch gut erhaltenen ehemaligen Stadtmauer, befindet sich das sehenswerte Stadt- und Waagenmuseum. Der Besucher trifft hier einen in den vergangenen Jahren umfassend sanierten und neu gestaltet Museumskomplex an, in dem man Geschichte erleben kann. Insgesamt drei Dauerausstellungen erzählen in drei Gebäuden von der langen Geschichte der im Mittelalter entstanden Stadt Oschatz.

Die Ratsfronfeste mit angrenzendem Torschreiberhaus am früheren Altoschatzer Stadttor wurde 1574 erbaut. Heute kann sich der Besucher in diesem Gebäude sehr anschaulich über die Entwicklung der Stadt informieren. Von der ur- und frühgeschichtlichen Zeit, über die Garnisonsstadt Oschatz bis hin zur industriellen Entwicklung erzählen informative Ausstellungstexte und zahlreiche Exponate von der bewegten Geschichte der Stadt und deren Einwohner.

In dem ehemaligen Burschenheim ist heute das Oschatzer Waagenmuseum eingerichtet. Es zeigt eine in Mittelsachsen einzigartige Spezialausstellung zur Entwicklung des Waagenbaues von den Anfängen der Waage bis hin zur modernsten elektronischen Wägeeinrichtung. Neben interessanten Ausführungen zur Geschichte der Waage in Wort und Bild, wird an über 100 ausgestellten Waagenexponaten sowie an zahlreichen Gewichten und Zubehörteilen ein Einblick in die traditionsreiche Waagenproduktion namhafter Oschatzer Waagenfabriken vermittelt.

Die original nachgebaute Werkstatt eines Waagenbauers in einem separaten Außenanbau widerspiegelt beeindruckend die Atmosphäre dieses Handwerks um 1850.

In der Amtsfronfeste ist eine Ausstellung über bäuerliche Wohnkultur und das Oschatzer Handwerk zu sehen. Die in der Küche sowie im Wohn- und Schlafraum ausgestellten Bauernmöbel entstammen der Oschatzer Pflege und gehören meist dem Ende des 18. Jahrhunderts an. In der unteren Etage der Amtsfronfeste sind Zeitzeugen des Oschatzer Handwerks, zum Beispiel ein Tuchmacherwebstuhl und eine kleine Schuhmacherwerkstatt zu finden. Von diesem Gebäude aus ist der aus dem Jahr 1377 stammende Wachturm begehbar. Dieser 25 Meter hohe Turm bietet einen eindrucksvollen Blick über Teile der Altstadt. Am rückwärtigen Teil des Gebäudes ist der Rest eines hölzernen Wehrganges erhalten.

Der Zwingergarten, einst ein tiefer Graben zwischen der ehemaligen doppelreihigen Stadtmauer, lädt zum Verweilen ein. Neben den Dauerausstellungen sind mehrmals im Jahr wechselnde und interessante Sonderausstellungen zu sehen.

Weißeritztalbahn

Die Weißeritztalbahn zählt zu den schönsten Bahnstrecken Europas. Sei es die Fahrt durch den romantischen Rabenauer Grund, entlang der Talsperre Malter oder über den Dächern des idyllischen Städtchen…
Weißeritztalbahn




Die Weißeritztalbahn zählt zu den schönsten Bahnstrecken Europas. Sei es die Fahrt durch den romantischen Rabenauer Grund, entlang der Talsperre Malter oder über den Dächern des idyllischen Städtchen Schmiedeberg – die wechselnden Landschaften sind zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Um das Felsental des Rabenauer Grundes handeln Sagen wie „Der Schatz in der grossen Mühle bei Rabenau“ oder „Der Einsiedler im Grunde“ von vergrabenen Schätzen. Heben kann man die Schätze nicht, aber erlebbar sind sie doch bei einer Fahrt mit der romantischen Dampfeisenbahn oder einer Rast in der Rabenauer Mühle. Nach Ausfahrt aus dem Grund führt die Bahnstrecke entlang der Talsperre Malter.

Freizeit aktiv erleben ist heute das Motto des bekanntesten Ausflugszieles direkt an der Bahnstrecke. Nicht weniger attraktiv ist die Stadt Dippoldiswalde. Bekannt ist, dass eine der historischen Schachtanlagen das älteste, noch original erhaltene Silberbergwerk im deutschsprachigen Raum ist. Holzteile von 1185 und Teile einer Haspelstütze wurden gefunden. Bekannt ist “Dipps”, wie die Stadt von den Einheimischen genannt wird, aber vor allem wegen der für Europa einmaligen musealen Nutzung eines originalgetreu rekonstruierten Lohgerberhauses aus dem 18. Jahrhundert. Endstation ist Kurort Kipsdorf im Osterzgebirge als Ortsteil der Stadt Altenberg, der Kur- und Sportstadt im Osterzgebirge.

Die Weißeritztalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.

Der 2003 gegründete Förderverein “Montanregion Erzgebirge” e.V. setzt sich für die Anerkennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als UNESCO-Welterbe ein. Der Verein informiert die Öffentlichkeit…
Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.




Der 2003 gegründete Förderverein “Montanregion Erzgebirge” e.V. setzt sich für die Anerkennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als UNESCO-Welterbe ein. Der Verein informiert die Öffentlichkeit durch Vorträge, Ausstellungen und Informationsmaterial. Die Initiatoren der Vereinsgründung waren das Regionalmanagement Erzgebirge, die TU Bergakademie Freiberg, Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte und die SAXONIA GmbH. Begleiten Sie die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO Welterbe!

Das Erzgebirge beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze ist eine einzigartige Kulturlandschaft, die untrennbar mit dem Bergbau verbunden ist. Seit dem ersten Auffinden von Silber im Jahre 1168 bildete der Bergbau ökonomisch und technologisch für Jahrhunderte den innovativsten und wichtigsten Gewerbezweig Sachsens. Die Zeugnisse dieser heute noch lebendigen Geschichte sind auf vielfältige Weise erlebbar in den über- und untertägigen Montandenkmälern, den Montanlandschaften, den Bergstädten und Siedlungen sowie in den lebendigen Traditionen der Erzgebirger. All diese Facetten formen eine einzigartige Kulturlandschaft von internationaler Bedeutung. Sie waren 1998 ausschlaggebend für die offizielle Aufnahme der „Montan- und Kulturlandschaft Erzgebirge“ in die deutsche Welterbe-Warteliste auf Vorschlag der Sächsischen Landesregierung – dem ersten Schritt auf dem Weg zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes.

Zum Film.

Werkzeugmaschinenfabrik Gebr. Escher

Der heute als Industriemuseum genutzte Gebäudekomplex war ursprünglich eine Gießerei. Mit seinen markanten Rundbogengiebeln ist das Gebäude ein Beispiel für ein Gießereigebäude und…
Werkzeugmaschinenfabrik Gebr. Escher




Der heute als Industriemuseum genutzte Gebäudekomplex war ursprünglich eine Gießerei. Mit seinen markanten Rundbogengiebeln ist das Gebäude ein Beispiel für ein Gießereigebäude und Industriearchitektur des späten 19. Jahrhunderts.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich mehrere Gießereien entlang der Zwickauer Straße und der Eisenbahnlinie von Chemnitz nach Zwickau an. Sie belieferten die zahlreichen Maschinenbauunternehmen, die Chemnitz zum Zentrum des sächsischen Maschinenbaus machten. Hermann Escher erwarb 1895 die Gießerei von Moritz Rockstroh, die Firma Schubert & Salzer 1907 die unmittelbar benachbarte Gießerei von Hugo Schreiter. Nach Konkurs beider Unternehmen nutzte die Auto Union beide Gießereien bis 1945. Anschließend wurde die Produktionsstätte bis 1982 durch VEB Gießerei Rudolf Harlaß betrieben.

Der Erstbau von 1899 (Straßenseite links) wird von den vier Giebeln des Erweiterungsbaus von 1907/08 dominiert. Der heutige Eingangsbereich des Industriemuseums verbindet die Bauten der Fa. Gebr. Escher mit denen von der eh. Gießerei Hugo Schreiter errichteten (1890-1897). Hierzu zählt auch das Maschinenhaus mit liegender Dampfmaschine.

1990 wurde die Sprengung des Gebäudes verhindert. Die Stadt Chemnitz erwarb es 1996 und eröffnete hier 2003 das Sächsische Industriemuseum als zentrales Museum für sächsische Industriegeschichte.

Westkultur

Im Leipziger Stadtteil Plagwitz haben sich in den letzten Jahren zahlreiche kulturelle Einrichtungen angesiedelt. Mit der neuen Wegweisung sollen die Standorte dieser Institutionen künftig besser zu…
Westkultur




Im Leipziger Stadtteil Plagwitz haben sich in den letzten Jahren zahlreiche kulturelle Einrichtungen angesiedelt. Mit der neuen Wegweisung sollen die Standorte dieser Institutionen künftig besser zu finden sein. Hierfür wurde bereits zu Beginn des Jahres eine Fernwegweisung im gesamten Leipziger Stadtgebiet installiert. Diese leitet mit dem Begriff „Westkultur“ in den Leipziger Westen und wird hier durch die Nahwegweisung abgelöst und weitergeführt. Beteiligt sind bei diesem Pilotprojekt Kulturinstitutionen wie: Klinger-Villa, Alte Damenhandschuhfabrik, Lofft, Museum für Druckkunst, Musikalische Komödie, Bibliothek Plagwitz, Spinnerei, Tapetenwerk und Theater der Jungen Welt.

Die Schilder der neuen Kulturwegweisung für den Leipziger Westen bestehen aus dem Logo sowie dem zugehörigen Schriftzug „Westkultur“. Darunter befinden sich Einzelschilder zu den diversen Kultureinrichtungen. In Anlehnung an das allgemeine touristische Wegeleitsystem sind die Schilder in den Farben weiß und braun gestaltet. Eine Besonderheit stellt dabei die verwendete Schriftart dar. Mit der Kristall Grotesk wurde eine Schrift gewählt, die 1937/38 von der Stempelschneiderei Wagner&Schmidt in Leipzig herausgegeben wurde. Die Schrift ist seit 1999 Teil des ca. 4.000 Schriftarten umfassenden Bestandes im Museum für Druckkunst Leipzig. In der Sammlung befinden sich die letzten originalen Gießformen (Matrizen) der Kristall Grotesk, deren Rechte am Schriftdesign beim Museum liegen. Voraussetzung für die erste Anwendung war die aufwendige Digitalisierung der Schrift Kristall Grotesk im Jahr 2009. Mit der praktischen Umsetzung beauftragte das Museum das Hamburger Type-Designstudio Elsner+Flake, die auf eine möglichst werkgetreue Wiedergabe achteten. Die Schrift eignet sich hervorragend für heutige Anwendungen, so der Mitinhaber des Designstudios, Günther Flake: „Trotz vieler Merkmale, die auf ihre Entstehungszeit deuten, weisen einzelne Zeichen Formen auf, die noch immer aktuell sind oder, neu wiederentdeckt, zur Zeit gerade wieder als modern gelten.“ Die Anwendung dieser originären Leipziger Schrift im öffentlichen Raum ist ein besonderer Hinweis auf die historische Bedeutung Leipzigs als Ort der Schriftgestaltung und –herstellung mit einer über 100jährigen Tradition. Eine weitere praktische Anwendung der Kristall Grotesk zeigt die aktuelle Sonderausstellung „Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst“, die noch bis zum 17. Juli 2011 im Museum für Druckkunst zu sehen ist, denn alle Ausstellungstexte zum Thema Schrift in der Kunst sind in der Kristall Grotesk gesetzt.

Wilhelm Ostwald Park

Die einstige Wohn- und Wirkungsstätte des Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald (1853-1932) vereint heute Museum und Tagungszentrum. Das Museum, auch genannt 'Haus Energie', beherbergt den Nachlass des…
Wilhelm Ostwald Park




Die einstige Wohn- und Wirkungsstätte des Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald (1853-1932) vereint heute Museum und Tagungszentrum. Das Museum, auch genannt 'Haus Energie', beherbergt den Nachlass des berühmten Physikochemikers. Im Museumsbestand befinden sich neben der original erhaltenen Bibliothek mit ca. 14.000 Titeln, selbstgebauten wissenschaftlichen Geräten und Arbeitsinstrumenten auch 4.000 Gemälde und Studienblätter, sowie Objekte zur Farbenlehre.

Das Museum zeigt das Leben des Universalgelehrten umfassend und vielseitig auf.

Der sieben Hektar große Park mit fünf Gebäuden und der Grabstätte im Steinbruch entstanden nach den Plänen Wilhelm Ostwalds. Dieser einzigartige Gelehrtensitz lockt nicht nur Fachpublikum an, sondern bietet für Jedermann etwas.

ZCOM Zuse-Computer-Museum

Lassen Sie sich von der Größe der alten Zuse-Computer beeindrucken. Erleben Sie eine rasante Entwicklung und erkennen Chancen und Risiken unserer digitalen Welt. Eine Welt ohne Smartphone, Tablet oder…
ZCOM Zuse-Computer-Museum




Lassen Sie sich von der Größe der alten Zuse-Computer beeindrucken. Erleben Sie eine rasante Entwicklung und erkennen Chancen und Risiken unserer digitalen Welt.

Eine Welt ohne Smartphone, Tablet oder Laptop – heute unvorstellbar. Tauchen Sie ein in die spannende Geschichte des Computers. Unterwegs treffen Sie auf Erfindungen und kluge Köpfe, wie Konrad Zuse und Nikolaus Joachim Lehmann. Zuse machte nicht nur sein Abitur in Hoyerswerda, sondern erfand den ersten Computer und war Künstler. Was erwartet Sie? Wir zeigen Ihnen welche Entwicklungen der Computer ermöglicht hat und fragen nach Chancen und Risiken der digitalen Welt. In der Ausstellung erleben Sie die Verbindung von Technik, Gesellschaft und Kunst. Im Fokus stehen die schöpferischen Leistungen des Computervaters Zuse und die Entwicklung der Informationstechnologie.

Neben Computern von Apple, IBM, Nixdorf und Siemens bilden die Rechensysteme des VEB Robotron, welche teils in Hoyerswerda produziert wurden, eine Besonderheit der Ausstellung.

Lassen Sie sich von der Größe der Zuse-Rechner beeindrucken und diskutieren Sie mit uns über die Zukunft. 

Zittauer Schmalspurbahn

Mit Volldampf ins Gebirge verkehren die Züge der Zittauer Schmalspurbahn von der altehrwürdigen Stadt Zittau in die beiden bezaubernden Urlaubsorte Kurort Jonsdorf und Kurort Oybin ins Zittauer …
Zittauer Schmalspurbahn




Mit Volldampf ins Gebirge verkehren die Züge der Zittauer Schmalspurbahn von der altehrwürdigen Stadt Zittau in die beiden bezaubernden Urlaubsorte Kurort Jonsdorf und Kurort Oybin ins Zittauer Gebirge, dem kleinsten Naturpark Deutschlands. Nicht umsonst gilt die Bahn als Sachsens interessanteste Schmalspurbahn.

Ein Höhepunkt ist die nur hier zu erlebende Doppelausfahrt zweier Dampfzüge aus dem Bahnhof Bertsdorf. Ein romantisches Erlebnis für die ganze Familie ist eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit. Einzigartige Zuggarnituren aus vier Epochen zeichnen die Bahn aus. Der Sachsenzug mit Fahrzeugen aus der Epoche der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen besteht ebenso wie der historische Reichsbahnzug im Stil der Zeit um 1930 aus nur hier zu erlebenden Fahrzeugunikaten.

Beide Züge ebenso wie der Zittauer Triebwagen, der die Reichsbahn der Nachkriegszeit repräsentiert, kommen nach festem Fahrplan an den Wochenenden in der Hauptsaison zum Einsatz. Auch die regulären täglich verkehrenden Dampfzüge bieten nicht nur vom mitgeführten Speisewagen aus ein Eisenbahnerlebnis par excellence.

Die Zittauer Schmalspurbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Zweckverband Sächsisches Industriemuseum

Der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum hat die Aufgabe, gegenständliches Kulturgut zu sammeln und zu bewahren, bedeutende Industriedenkmäler zu erhalten und museal zu nutzen sowie wesentliche…
Zweckverband Sächsisches Industriemuseum




Der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum hat die Aufgabe, gegenständliches Kulturgut zu sammeln und zu bewahren, bedeutende Industriedenkmäler zu erhalten und museal zu nutzen sowie wesentliche Bereiche der sächsischen Industrie- und Wirtschaftsgeschichte einschließlich der Sozialgeschichte als einen Aspekt von Geschichte und Tradition des Landes zu erforschen und darzustellen.

Dies dient dem Ziel: den Besuchern Bildungs- und Erlebnischancen zu bieten, die Kommunikation über ethische und soziale Probleme des technischen Fortschritts zu fördern, durch die Darstellung der Zusammenhänge von Technik, Wirtschaft, Gesellschaft, Ökologie und Kultur das Bewusstsein und die Handlungen der Menschen zu beeinflussen, der Bevölkerung schöpferisches Mitwirken beim Aufbau von Museen zu ermöglichen, Aufgeschlossenheit für technische und wirtschaftliche Entwicklungen zu fördern und der sächsischen Bevölkerung Stolz auf die Leistungen der Vorfahren und die eigene Lebensleistung zu vermitteln.

Inhaltlich knüpft der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum an Kontinuitätslinien der Industriegeschichte Sachsens seit dem 18. Jahrhundert an.

Im Zweckverband Sächsisches Industriemuseum werden die ehemaligen, wichtigen sächsischen Wirtschaftsbranchen innerhalb der dezentralen Museumsstruktur vertreten. Neben dem Zentrum in Chemnitz, welches generell für die zusammenfassende Übersicht der sächsischen Industriegeschichte wie im Speziellen für den Maschinen- und Fahrzeugbau, den Textilmaschinenbau, den Büromaschinenbau, die Fettchemie steht, repräsentieren Crimmitschau die Textilbranche für (Südwest)-Sachsen, Ehrenfriedersdorf den Gangerzbergbau und die Zinnverarbeitung im industriellen Kontext und Knappenrode die Brikettherstellung.

Der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum ist eine übergeordnete, koordinierende Instanz zur Wahrnehmung zentraler Planungsfunktionen und zur Erledigung zentraler Dienstleistungen (z. B. Restaurierung, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung) eingerichtet. Zugleich wird mit der Erhaltung der dezentralen Zuständigkeiten für die Verwaltung der einzelnen Museen auf der kommunalen und regionalen Ebene die weitere Förderung der lokalen und regionalen Identität durch Einbindung der Bevölkerung gewährleistet.

Der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum steht als Dach für die Aufgaben der Museen: des Sammelns, Bewahrens, Forschens, Vermittelns. Jedes Haus, jeder Standort hat seine, auf den Inhalt des Hauses, ausgerichtete Sammlung, Forschung und Vermittlung.

Auf Empfehlung der Sächsischen Landesregierung der 4. Legislaturperiode und hier speziell des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst wurde am Zweckverband Sächsisches Industriemuseum im Juni 2009 der „Wissenschaftliche Beirat zur Industriekultur in Sachsen“ etabliert.