Politik & Bürgergesellschaft

Bürgerschaftliche Initiativen und Vereine sind Grundlage für eine lebendige Industriekultur. Die Politik unterstützt das Landesthema und schafft günstige Rahmenbedingungen für dessen Gestaltung.

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AG Industriekultur LSH

Die Arbeitsgruppe Industriekultur ist in den Fachbereich Heimatgeschichte und Denkmalpflege des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. eingeordnet. Sie wurde im Jahr 2012 gegründet, weil sich…
AG Industriekultur LSH




Die Arbeitsgruppe Industriekultur ist in den Fachbereich Heimatgeschichte und Denkmalpflege des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. eingeordnet. Sie wurde im Jahr 2012 gegründet, weil sich immer deutlicher zeigte, dass neben der langjährigen Beschäftigung mit Industriebaudenkmalen auch vielfältige Fragestellungen zur Technik-, Kultur- und Sozialgeschichte die Geschichtsforscher interessierten. Diese mehrseitigen Wechselbeziehungen betreffen jeden Menschen in seiner Alltagsbewältigung, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Oft werden diese Erkenntnisse erst im Zusammenhang mit Verlusterfahrungen deutlich. Sie besitzen, insbesondere in Zeiten tiefgreifenden strukturellen Wandels, den Charakter einer leistungsfähigen Ressource zur Bewältigung neuartiger Fragestellungen. Daraus folgt die Zielstellung der AG Industriekultur vorzugsweise an Einzelbeispielen aufzuzeigen, wie Erkenntnisse aus industriekulturell Vergangenem für die Zukunft gewonnen werden können.

Die AG Industriekultur möchte Mitglieder des Landesvereins, Einzelpersonen sowie Interessensgemeinschaften vereinen, die sowohl Technikgeschichte als auch Industriekultur erfassen, untersuchen oder ergründen und zugehörige Zeugnisse bewahren wollen. Die ehrenamtliche Tätigkeit dieser Geschichtsforscher soll mit Hilfe der AG Industriekultur gefördert werden. Bedeutsame Grundlage dabei bilden die Handlungsempfehlungen des wissenschaftlichen Beirates für Industriekultur in Sachsen. Die AG Industriekultur unterstützt den Austausch und die Vernetzung von Personen, Initiativgruppen und Vereinen auf dem Gebiet der Industriegeschichte und Industriekultur unter Nutzung bestehender Kontakte zu Institutionen, Bildungseinrichtungen, Museen, Archiven und Firmen. Die AG Industriekultur kann Raum geben für eingebrachte Einzelthemen, prüft Möglichkeiten einer fachlichen Unterstützung und bietet die Gelegenheit zur Publikation bedeutsamer Projekte in den Medien des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V.

In den rund sechs Jahren des Bestehens der AG Industriekultur unternahmen die Mitglieder themenbezogene Exkursionen und organisierten für ein breites Publikum eine Busexkursion zum Kalkgewerbe mit der Besichtigung von Kalkbrüchen und Kalköfen zwischen Dresden und Pirna. Hauptsächlich beschäftigten wir uns jedoch mit unterschiedlichen Projekten der Industriekultur. Unser erstes Projekt, ein Großraumventilator aus Nossen, der große Luftmengen bei geringem Druckunterschied austauschte und in der Textil- oder Lederproduktion vorwiegend zur Trocknung, Entstaubung und Entdampfung der Materialien diente, konnte vor der Verschrottung bewahrt werden. Ein weiteres Projekt war die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Turmholländer-Windmühle in Dresden-Mickten. Eine an die AG herangetragene Projektidee zur Erarbeitung einer Nutzungskonzeption für ein technisches Denkmal sollte unterstützt werden. Neben der Instandsetzung der Mühle war es das Ziel, eine Begegnungsstätte bzw. einen Museums- und Veranstaltungsraum für Ausstellungen zu schaffen, der gleichzeitig Platz als Archiv für lokale Geschichtsvereine bieten sollte. Mittlerweile ist die historische Mühle verkauft und die Ideen seitens der Akteure konnten nicht realisiert werden. Über den bevorstehenden Abriss des Wasserturms im Gleisdreieck Röderau informierte uns ein ehrenamtlicher Denkmalschützer, der schon einen langen Weg im Kampf gegen den Rückbau des Denkmals hinter sich hatte. Unsere Bemühungen zum Erhalt des Wasserturmes führten zu einer wiederholten Bestätigung der Denkmalwürdigkeit sowie Denkmalwertigkeit durch die zuständigen Behörden verbunden mit der Auflage einer bauhistorischen Dokumentation. Der Abriss des Wasserturms ist mittlerweile leider erfolgt. Die AG Industriekultur befasst sich auch mit der industriekulturellen Entwicklung ganzer Ortsbereiche. Zum Beispiel lassen sich in Dresden-Cossebaude vielfältige Erkenntnisse über Einflüssen auf die Lebensdauer industrieller Unternehmen gewinnen. Unter anderem sind Globalisierungseffekte (auch Marketing) aus Vergangenheit und Gegenwart an einzelnen Unternehmen erkennbar, etwa an der Entwicklung der Firma G. Meurer von 1873 über VEB Wärmegerätewerk Dresden bis zur heutigen ascobloc Gastro-Gerätebau GmbH Dresden. Darüber hinaus beschäftigt sich die AG Industriekultur ebenfalls mit kleineren Projekten wie dem unter Denkmalschutz stehenden Milchkeller von Dresden-Langebrück, einem früheren Vorort. Vom Milchkeller sind noch alle baulichen Teile erhalten, allerdings in einem zum Teil desolaten Zustand. Als letztes Projekt sei eine in Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen gelegene Band- und Gurtweberei genannt. Die im Jahr 1727 gegründete Firma ist die erste mechanische Band- und Gurtweberei Sachsens. Im Gebäudekomplex befindet sich unter anderem ein unter Denkmalschutz stehender Websaal. Für den Gesamtkomplex gilt es eine Nutzungsmöglichkeit zu finden.

Die AG Industriekultur will verschiedene Aspekte der Industriekultur an interessanten Orten aufzeigen. Besonders Zeitzeugen oder Heimatforscher sollen zur Mitarbeit ermuntert oder zur Einbringung ihres Wissens aufgefordert werden. Alle Informationen zur Industriekultur sind von Interesse: Lebenserinnerungen, technische Denkmale, verschwundene Villen und Fabriken, historische Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen, Grabstätten von Fabrikbesitzern und Arbeitern, Firmenchroniken oder gedrucktes Material. Durch Publikationen, Exkursionen, Diskussionsveranstaltungen oder Vorträge sowie durch die Dokumentation von Bild- und Tonaufnahmen soll Industriekultur einer breiten Öffentlichkeit nahe gebracht werden. Als Arbeitsgruppe des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. bestehen weitgefächerte Austausch- und Betätigungsmöglichkeiten. Herzlich Willkommen in der AG Industriekultur!

Braunkohle-Bergwerk Dölitz

Die Schachtanlage ist das letzte öffentlich zugängliche Zeugnis des Braunkohlentiefbaus im mitteldeutschen Revier. Das Technische Denkmal ist ein Standort auf der Mitteldeutschen Straße der…
Braunkohle-Bergwerk Dölitz




Die Schachtanlage ist das letzte öffentlich zugängliche Zeugnis des Braunkohlentiefbaus im mitteldeutschen Revier. Das Technische Denkmal ist ein Standort auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle.

Nachdem im Jahr 1894 auf dem Grund des Dölitzer Rittergutes ein 12 Meter mächtiges Braunkohleflöz erbohrt worden war, wurden zwischen 1895 und 1902 ein 73 Meter tiefer Förder- und ein 68 Meter tiefer Wetterschacht abgeteuft und Braunkohle im Tiefbau gefördert.

Durch Abteufen weiterer Schächte und dem Ausbau der oberirdischen Anlagen wurden die Grundlagen für eine industrielle Kohleförderung ab 1906 gelegt. Bis 1908 wurden der Förderturm aus Stahlfachwerk mit einem Schachthaus eigehaust, eine Brecher- und Sortieranlage errichtet, eine zweite Dampfmaschine zur Elektrizitätserzeugung installiert und eine Nasspressanlage zur Brikettherstellung in Betrieb genommen.

Zwischen 1920 und 1930 wurde die Schachtanlage grundlegend modernisiert und die Arbeit  mechanisiert. In diesem Zusammenhang wurden das Fördergerüst auf seine heutige Größe von 30,35 Metern erhöht und das Schachthaus aufgestockt, der Förderbetrieb wurde von Dampfmaschinen- auf Elektroantrieb umgestellt. 1927/28 errichtete die Fa. Adolf Bleichert eine Seilbahn zum Hauptabnehmer der Kohlen: dem Elektrizitätswerk Süd in Leipzig-Connewitz. 1932/33 wurde ein weiterer Schacht abgeteuft.

Bis zur Stillegung des Schachtes wurden noch einige Erweiterungsbauten vorgenommen. Ende 1961 wurde die Kohleförderung endgültig eingestellt, die Schächte wurden in den Folgejahren verfüllt. Trotz grundlegender Erhaltungs- und Sicherungsarbeiten nach 2000 ist die notwendige Sanierung noch nicht abgeschlossen. Derzeit wird durch die private Eigentümergemeinschaft und den Verein "IG Schacht Dölitz" an einer dauerhaften Nutzung des Areals gearbeitet.

Zum denkmalgeschützten Ensemble gehören heute das Schachthaus mit Förderanlage, das Hängebankgeschoss, die Kohlesortierung, die Förderbrücke, die Kauen, das Kontor und der Südwerkbunker.

Bürgerinitiative Papierfabrik Golzern

Sachsen versteht sich als Medienstandort mit Tradition. Bereits in der Reformation war die Region ein Zentrum des Druckes von Büchern und Flugblättern. Im Industriezeitalter entwickelte sich Sachsen…
Bürgerinitiative Papierfabrik Golzern




Sachsen versteht sich als Medienstandort mit Tradition. Bereits in der Reformation war die Region ein Zentrum des Druckes von Büchern und Flugblättern. Im Industriezeitalter entwickelte sich Sachsen auch zu einem Zentrum der Papierherstellung. Um 1900 waren hier rund ein Drittel aller Unternehmen der deutschen Papierbranche ansässig. Wesentliche Innovationen gingen aus der sächsischen Papierindustrie hervor. Insbesondere industrielle Massenpapierfabrikate für Zeitungen und Bücher, aber auch zahlreiche Spezialpapiere, etwa Fotopapier oder Sicherheitspapiere, wurden maßgeblich in sächsischen Unternehmen entwickelt und produziert.

Die 1838 eingerichtete Papiermühle in Golzern steht für dieses industriekulturelle Erbe. Nach Verlegung der Firma gilt es nun, eine neue Nutzung für das denkmalgeschützte Ensemble am historischen Standort zu finden. Hierfür setzt sich die Bürgerinitiative zur Rettung der historischen Papierfabrik Golzern ein.

Die Bedingungen hierfür sind weitaus besser als für manch anderen ehemaligen Fabrikstandort.

Bürgerverein Gohlis

Beschreibung Ziele und Aktivitäten allgemein, konkret Industriekultur
Bürgerverein Gohlis




Beschreibung Ziele und Aktivitäten allgemein, konkret Industriekultur

Cammann Gobelin Manufaktur

Als Partner der sächsischen Industriekultur bewahrt die Cammann Gobelin Manufaktur traditionelle textile Industriekultur und entwickelt diese weiter. Durch Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken der…
Cammann Gobelin Manufaktur




Als Partner der sächsischen Industriekultur bewahrt die Cammann Gobelin Manufaktur traditionelle textile Industriekultur und entwickelt diese weiter. Durch Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken der Textilwirtschaft im Freistaates Sachsen setzen sich die Inhaber für den Diversifizierungsprozess von traditionellen Textilien hin zur hochmodernen technischen Textilien in Sachsen ein. Unterstützt werden außerdem die Aktivitäten des Schönherr 200 e.V. zur Bewahrung der Leistungen von Louis F. Schönherr, dem bedeutenden Webstuhlerbauer und Erfinder vieler textiltechnischer Innovationen, und das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal.

Die von Paul Cammann 1886 in Chemnitz gegründete Möbelstoffweberei etablierte sich schnell auf dem Weltmarkt und belieferte bereits in den 1890er Jahren den englischen Markt. Grundlage für die Fertigung hochwertiger Stoffe waren die Kooperation mit der Webstuhlfabrik Louis Schönherr sowie die eigene Musterabteilung. Wirtschaftlicher Erfolg und Selbstverständnis des Unternehmens spiegelt sich auch im 1926 errichteten Verwaltungs- und Wohnhaus wider: dem ersten Hochhaus in Chemnitz.

Auch nach 1949 fertigte man als exklusiver Lieferant für internationale Kunden. 1994 kam es zu einem Verkauf an einen Architekten. Dieser teilte das Objekt von der Stofffabrikation und verkaufte die Weberei an private Unternehmer. Nach Umzug der Maschinen von Chemnitz in das nahgelegene Braunsdorf, fertigt und verkauft die Cammann Gobelin Manufaktur bis heute exklusive und nach traditionellen Webereiverfahren hergestellte Möbelstoffe.

Chemnitzer Geschichtsverein

Der Chemnitzer Geschichtsverein (CGV) knüpft mit seiner Wiedergründung im Jahr 1990 an den Historischen Verein für Chemnitzer Geschichte an. Derzeit ca. 175 Vereinsmitglieder engagieren sich in…
Chemnitzer Geschichtsverein




Der Chemnitzer Geschichtsverein (CGV) knüpft mit seiner Wiedergründung im Jahr 1990 an den Historischen Verein für Chemnitzer Geschichte an. Derzeit ca. 175 Vereinsmitglieder engagieren sich in verschiedenen Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen der Regional-, Stadt- und Stadtteilgeschichte. Im Rahmen des Themas Industriekultur werden regelmäßig Vorträge zu Unternehmen, Unternehmern und anderen relevanten Themen angeboten. Der Verein und seine Arbeitsgruppen organisieren außerdem Exkursionen und Rundgänge mit industriekulturellen Schwerpunkten. In Publikationen von Vereinsmitgliedern werden die Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Chemnitz sowie Aspekte der Technik- und Industriegeschichte behandelt. Der Chemnitzer Geschichtsverein führt eine Tauschbibliothek mit Beständen aus ca. 130 Tauschvereinen im deutschsprachigen Raum und bietet themenbezogene Literaturrecherchen an.

Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.

Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der…
Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.




Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Dachverein engagiert sich in der Industriedenkmalpflege und im Naturschutz. Neben seiner koordinierenden Tätigkeit führt der Verein wissenschaftliche Veranstaltungen durch und unterstützt Forschungsvorhaben.

Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft e. V.

In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO…
Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft e. V.




In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt.

Zweck des am 20.01.1998 gegründeten Vereins ist die Pflege des geistigen Erbes von Dr. Hermann Schulze-Delitzsch insbesondere seiner wissenschaftlichen und sozialpolitischen Leistungen. Dieses Erbe soll der Allgemeinheit zugänglich gemacht und seine Aktualität unterstrichen werden. Getragen wird die Gesellschaft von seinen persönlichen und institutionellen Mitgliedern und Unterstützern. Darunter sind viele Genossenschaften, genossenschaftliche Verbände und Institutionen.

Der Verein ist Träger des Schulze-Delitzsch-Hauses in Delitzsch. Als aktuelles Forum für genossenschaftliche Entwicklungen hat der Verein die "Delitzscher Gespräche" etabliert.

Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen

Sächsische Arbeiterinnen und Arbeiter setzten sich schon sehr früh mit den sozialen Folgen der Industrialisierung auseinander. Bereits 1848 entstanden in Sachsen die ersten Arbeitervereine…
Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen




Sächsische Arbeiterinnen und Arbeiter setzten sich schon sehr früh mit den sozialen Folgen der Industrialisierung auseinander. Bereits 1848 entstanden in Sachsen die ersten Arbeitervereine (Zigarrenarbeiter, Buchdrucker). Der Allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiterverein, Weihnachten 1865 in Leipzig gegründet, ist die erste zentral organisierte Gewerkschaft überhaupt, die in Deutschland entstand. Ihr Gründer und langjähriger Vorsitzender, Friedrich Wilhelm Fritzsche, stammte aus Leipzig. An den 150. Jahrestag der Gründung werden der DGB Bezirk Sachsen und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (Nachfolgerin des Allgemeinen Deutschen Cigarrenarbeitervereins) im Jahr 2015 erinnern.

Gewerkschaften in Sachsen haben die industrielle Entwicklung maßgeblich mit beeinflusst. Der DGB bemüht sich darum, die Geschichte der Gebäude und Örtlichkeiten zu erfassen, in denen sich Gewerkschaftsgeschichte abgespielt hat und organisiert von Zeit zu Zeit besondere Aktivitäten zu einzelnen Abschnitte dieser Geschichte. So wird im Mai 2013 eine Ausstellung zum Widerstand sächsischer Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Widerstand gegen den Nationalsozialismus eröffnet. Für 2015 sind Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Gründung des Cigarrenarbeitervereins in Leipzig geplant.

Deutscher Werkbund Sachsen e.V.

Mit seiner Neugründung 1992 knüpft der Deutsche Werkbund Sachsen (DWS) an seine Gründungswurzeln an. Der DWS macht die sächsische Werkbundtradition öffentlich und setzt sich mit aktuellen Problemen…
Deutscher Werkbund Sachsen e.V.




Mit seiner Neugründung 1992 knüpft der Deutsche Werkbund Sachsen (DWS) an seine Gründungswurzeln an. Der DWS macht die sächsische Werkbundtradition öffentlich und setzt sich mit aktuellen Problemen auseinander: dem Erhalt der Kulturdenkmale, insbesondere im Bereich des Industriebaus und der Architektur der Moderne sowie dem Erhalt verfallener Stadtquartiere. Er beschäftigt sich mit neuer Architektur in Sachsen wie mit der Gestaltung der Braunkohlefolgelandschaften als Erbe des Industriezeitalters. Durch seine Ausstellungen und Publikationen übernimmt er Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Aktuelle Schwerpunkte der Arbeit des Deutschen Werkbundes Sachsen bilden Themen der Bildung und Forschung in Verbindung mit Gestaltungsaufgaben der gegenständlichen Welt sowie die Auswirkung der digitalen Technik auf Gestaltung und Kommunikation.

Deutsches Museum für Galvanotechnik

Leipzig gilt als Ursprungsort der Galvanotechnik Deutschlands: 1881 gründete Dr. Georg Langbein hier die erste Fachfirma für Galvanotechnik in Deutschland. Seither ist Leipzig eines der Zentren der…
Deutsches Museum für Galvanotechnik




Leipzig gilt als Ursprungsort der Galvanotechnik Deutschlands: 1881 gründete Dr. Georg Langbein hier die erste Fachfirma für Galvanotechnik in Deutschland. Seither ist Leipzig eines der Zentren der galvanotechnischen Industrie.

Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissen und Objekte zur Galvanotechnik zu sammeln, zu archivieren,  auszustellen und zu vermitteln. In der Dauerausstellung „Galvanotechnik – Gestern und heute“ werden Branche und Bedeutung der Galvanotechnik präsentiert. Speziell für Schulen und Gymnasien entwickelte Angebote dienen der Wissensvermittlung zum Thema Galvanotechnik.

Getragen wird das Museum vom Verein Deutsches Museum für Galvanotechnik e. V., unterstützt von Vereinsmitgliedern und Unternehmen.

Direktorenhaus

Das Wachsmann-Haus ist eines von rund 100 Holzhäusern, die in industrieller Vorfertigung von der einst ortsansässigen Firma Christoph & Unmack in Niesky errichtet wurden. Die hölzernen…
Direktorenhaus




Das Wachsmann-Haus ist eines von rund 100 Holzhäusern, die in industrieller Vorfertigung von der einst ortsansässigen Firma Christoph & Unmack in Niesky errichtet wurden. Die hölzernen Fertigteilhäuser verteilen sich auf insgesamt vier Werk- und Musterhaussiedlungen. Mit seiner modernen, am Bauhaus orientierten Formensprache ist es ein herausragendes Beispiel für den industrialisierten Holzhausbau. 

Errichtet wurde es 1927 nach einem Entwurf von Konrad Wachsmann durch die Nieskyer Holzbaufirma Christoph & Unmack. Ursprünglich war es Wohnhaus für ein Vorstandsmitglied der Firma Christoph & Unmack genutzt, einige Jahre später erwarb es der Chefarzt des Nieskyer Krankenhauses. Später wurde es öffentlich genutzt.

1983 wurde das Holzhaus als Werk Konrad Wachsmanns erkannt und unter Denkmalschutz gestellt. Die Stadt Niesky erwarb es im Jahr 2005 und lies es 2011 bis 2014 denkmalgerecht sanieren. Dabei konnte auch die ursprüngliche, intensive Farbigkeit der einzelnen Räume mittels Leinölfarben wieder hergestellt werden. Eine Ausstellung informiert heute über das Haus, den Architekten und den Holzhausbau in Niesky. Die Stadt nutzt es auch als Standesamt.

 

FAHRZEUGBAU Stoye

Von 1925 bis 1990 wurden in Leipzig durch die Fa. Stoye Fahrzeugbau an insgesamt drei Standorten im Stadtgebiet Seitenwagen für Motorräder hergestellt. 1925 begann auch die enge Zusammenarbeit mit J.…
FAHRZEUGBAU Stoye




Von 1925 bis 1990 wurden in Leipzig durch die Fa. Stoye Fahrzeugbau an insgesamt drei Standorten im Stadtgebiet Seitenwagen für Motorräder hergestellt. 1925 begann auch die enge Zusammenarbeit mit J. Mittenzwei, der die Firma zunehmend nach außen vertrat. Bei Motorradfirmen, Vereinen und zu Sportveranstaltungen an denen er selbst mit seiner Frau im Beiwagen erfolgreich teilnahm, warb Mittenzwei für STOYE-Seitenwagen und brachte von dort ständig neue Erkenntnisse und Anforderungen mit. Stoye war ein sehr einfallsreicher Konstrukteur (von 1928 bis 1965 ca. 15 Patente und Gebrauchsmuster die teilweise noch heute verwendet werden), aber auch ein geschickter Mechaniker. Er setzte neue Erkenntnisse sehr schnell in seinen Seitenwagenkonstruktionen um und hat so stets technisch fortschrittliche, aber gleichzeitig auch qualitativ hochwertige Seitenwagen gebaut. Ende der 1920er und vor allem in den 1930er Jahren konnten dadurch wiederum von Mittenzwei und zunehmend von den mit Seitenwagen belieferten großen deutschen Motorradherstellern und deren Werkssportfahrern mit STOYE-Gespannen viele internationale Wettbewerbe (z. B. Internationale Sechstagefahrten 1933 bis 1937, u.v.a.) gewonnen werden. Aus diesen erfolgreichen Konstruktionen wurden insgesamt ca. 300 verschiedene Seitenwagenmodelle, aber auch Anhänger für Pkw und Motorradgespanne oder -roller (Campi) entwickelt bzw. hergestellt. Mehrere andere Seitenwagenhersteller fertigten mit oder teilweise auch ohne offizielle Zustimmung von STOYE nach dessen Konstruktionen eigene Seitenwagen in Lizenz.

Nach der völligen Zerstörung der Firmengebäude am Dösener Weg am 4.12.1943 erfolgte ab1944 der Umzug in die Lindenthaler Straße in Leipzig-Gohlis. Die auch hier stark beschädigten Gebäude wurden wieder aufgebaut und die Produktion mit aus den Ruinen am Dösener Weg geborgenen Teilen und damit Seitenwagen aus dem Vorkriegsprogramm langsam wieder aufgenommen. 1950 bekam die Fa. STOYE die Gelegenheit, für die neuentwickelte AWO 425 den ebenfalls neuentwickelten Seitenwagen „SM“ für ein neues Gespann vorzustellen. Damit begann in Gohlis wieder in großen Stückzahlen die Seitenwagenfertigung, zunächst für AWTOWELO/SIMSON, indirekt EMW, später auch MZ.

Stoye entwickelte weitere Modelle, z. B. den weltweit ersten speziell für die damals neuen Langschwingenfahrwerke der MZ ES und SIMSON SPORT konstruierten „ELASTIK“. Dieses Modell wurde später weiterentwickelt zum „SUPERELASTIK“ und auch nach der Enteignung Stoyes 1972 bis zur Einstellung der Seitenwagenfertigung 1990 fast unverändert produziert. Insgesamt wurden allein zwischen 1950 und 1990 midestens 150.000 Seitenwagen, ab 1962 mit beginnender Verstaatlichung auch Ersatzteile und Baugruppen für MZ-Motorräder, hergestellt. Seit 1972 als „WERK IV“ von MZ. STOYE war damit – neben Watsonian in England – der am längsten produzierende Seitenwagenhersteller der Welt.

Im Frühjahr 2011 haben wir begonnen, in den Originalräumen und dem am gleichen Standort befindlichen AUTOFORUM ein kleines Museum einzurichten. Neben einigen der vielen Seitenwagenmodelle sollen hier der sportliche Einsatz der Stoye-Seitenwagen, die Patente sowie Fotos und Ausstellungsstücke aus verschiedenen Epochen der Produktion gezeigt werden.

Auch der wechselhafte Weg der Firma unter sehr verschiedenen gesellschaftlichen Bedingungen (Weimarer Republik, „3. Reich“/ 2. WK, Aufbau und sowj. Besatzungszeit danach, DDR-Zeit bis Wiedervereinigung Deutschlands 1990) wird in der Ausstellung dokumentiert. Viele Ausstellungsstücke sind aus dem Originalbestand der Firma Stoye. Sehr froh sind wir aber auch über bestehen Kontakte zu den Familien Stoye und Mittenzwei, die uns beim weiteren Ausbau des Museums unterstützen.

Flachsspinnerei Hirschfelde

Die Fabrik steht für die Flachsverarbeitung, die in der Region ihr Zentrum hatte. Das 1845 gegründete Unternehmen war die erste mechanische Flachsgarnspinnerei Sachsens. Errichtet wurde die Fabrik an…
Flachsspinnerei Hirschfelde




Die Fabrik steht für die Flachsverarbeitung, die in der Region ihr Zentrum hatte. Das 1845 gegründete Unternehmen war die erste mechanische Flachsgarnspinnerei Sachsens. Errichtet wurde die Fabrik an der Neiße neben einer Mahlmühle aus dem 15. Jahrhundert. Sie entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Textilunternehmen in der Oberlausitz. 

Nach einem Brand wurde der Erstbau durch das heute noch teilweise erhaltene Ensemble im damals vorherrschenden Stil des Historismus ersetzt. Die Spinnerei wurde 1877–1880 errichtet, das Kontorgebäude 1880–1882. Mit seinen Pilastern, Türmchen und Zinnen gibt es gestalterische Parallelen zur Tudorgotik der englischen Schlossarchitektur.

Bis zu seiner Verstaatlichung im Jahr 1946 war das Unternehmen in Familienbesitz. 1974 wurde die Flachsverarbeitung eingestellt und Kunstseide verarbeitet, 1993 bis 2003 wieder Flachs verarbeitet. Nach Stilllegung des Unternehmens im Jahr 2005 wurden große Teile der Fabrik abgerissen. Erhalten blieben das Fabriktor, Nebengebäude sowie das dreiflügelige Kontorgebäude. Bereits 1952 war hier eine Berufsschule eingezogen.

1991 übernahm der Internationale Bund das Gebäude als Bildungsstätte und sanierte es mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Kontorhaus gilt als einer der schönsten historistischen Industriebauten Sachsens.

Förderverein Esche-Museum e.V.

Der Verein beschäftigt sich mit der Industrie- und Heimatgeschichte in der Region Limbach-Oberfrohna.
Förderverein Esche-Museum e.V.




Der Verein beschäftigt sich mit der Industrie- und Heimatgeschichte in der Region Limbach-Oberfrohna.

Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von…
Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen




Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von Eisenbahninfrastruktur angestrebt.

In erster Linie will der Verein die regelspurige Nebeneisenbahn Muldenberg–Schönheide Süd–Schönheide Ost wieder in Betrieb nehmen. Die 17,7 Kilometer lange Strecke gilt als eine der schönsten Eisenbahnlinien Sachsens. Sie ist Teil der ehemaligen Verbindung Chemnitz–Aue–Adorf/Vogtl. Ein weiteres Ziel ist die Sanierung der Bahnhofsanlagen und -gebäude in Schönheide Süd sowie in Carlsfeld. Vorgesehen ist außerdem der Wiederaufbau der Schmalspurbahn Schönheide Süd–Carlsfeld.

Der Verein will ein lebendiges technisches Denkmal mit hoher touristischen Attraktivität schaffen.

Schauen sie vorbei!

Förderverein Technische Denkmale Mulda e.V.

Der 1999 gegründete Verein rekonstruiert und erhält das Technische Denkmal Brettmühle Mulda und macht diese der Öffentlichkeit zugänglich. Ziel ist es, dieses Denkmal der Industrialisierung des…
Förderverein Technische Denkmale Mulda e.V.




Der 1999 gegründete Verein rekonstruiert und erhält das Technische Denkmal Brettmühle Mulda und macht diese der Öffentlichkeit zugänglich.

Ziel ist es, dieses Denkmal der Industrialisierung des Erzgebirges zu erhalten und Vermittlungsangebote zu schaffen, die den Kreislauf der Holzwirtschaft vom Wald über die Holzgewinnung, die Holzverarbeitung bis zum Umweltschutz vermitteln.

Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V.

Der Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V. ist ein Zusammenschluss örtlicher Institutionen und interessierter Bürger und Bürgerinnen. Hier arbeiten die Bürgerschaft Helleraus, das Europäische…
Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V.




Der Förderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V. ist ein Zusammenschluss örtlicher Institutionen und interessierter Bürger und Bürgerinnen. Hier arbeiten die Bürgerschaft Helleraus, das Europäische Zentrum der Künste (Festspielhaus), die Deutschen Werkstätten und Fördermitglieder aus Deutschland sowie dem Ausland zusammen, um für "ihr" Hellerau den Weltkulturerbetitel zu erringen. Der so genannte "Herausragende Universelle Wert", der die Aufnahme einer Stätte in die Welterbeliste rechtfertigt, liegt bei Hellerau im Experiment und Reformprojekt des frühen 20. Jahrhunderts. Dabei spielen soziale, künstlerische und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Der Verein ist eine ausschließlich private Initiative, ohne administrative oder finanzielle Beteiligung der Kommune, des Landes oder des Bundes.

Das Gesamtkunstwerk Hellerau steht wie kaum ein anderer Ort für die Auseinandersetzung mit dem Industriezeitalter und eine daraus resultierende gesellschaftliche Modernisierung in allen Lebensbereichen. Der Reformbewegung um 1900 nahestehende Unternehmer, Architekten und Künstler schufen hier eine Mustersiedlung, in der gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse mit einem kulturreichen und naturnahen Leben verbunden werden sollten. Wirtschaftliches Zentrum der Siedlung waren die Deutschen Werkstätten, kulturelles Zentrum das Festspielhaus Hellerau.

Förderverein Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau e.V.

Die Zwecke des Vereines sind: die Mithilfe bei der Errichtung und Betreibung des Westsächsischen Textilmuseums Crimmitschau, die Mitwirkung bei der Sammlung und Erhaltung von historischen Objekten der…
Förderverein Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau e.V.




Die Zwecke des Vereines sind: die Mithilfe bei der Errichtung und Betreibung des Westsächsischen Textilmuseums Crimmitschau, die Mitwirkung bei der Sammlung und Erhaltung von historischen Objekten der Textilindustrie und der Textilmaschinenindustrie, die Erforschung und Darstellung der Geschichte der Textilindustrie und der Textilmaschinenindustrie, insbesondere im westsächsischen Raum.

Diese Zwecke werden insbesondere verfolgt durch: die Unterstützung des Ankaufs von Objekten für das Westsächsische Textilmuseum Crimmitschau, die Abhaltung von Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen, Ausstellungen, Veröffentlichungen und eine enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Institutionen und Museen, die auf dem gleichen Gebiet tätig sind.

Freunde des Nahverkehrs Zwickau

Die Freunde des Nahverkehrs Zwickau e.V. wurden am 21. Januar 1994 von einer Gruppe straßenbahninteressierter Enthusiasten der verschiedensten Berufe gegründet. Unser Ziel ist es, die Geschichte des…
Freunde des Nahverkehrs Zwickau




Die Freunde des Nahverkehrs Zwickau e.V. wurden am 21. Januar 1994 von einer Gruppe straßenbahninteressierter Enthusiasten der verschiedensten Berufe gegründet. Unser Ziel ist es, die Geschichte des Nahverkehrs in Zwickau bekannt zu machen. Wir betreiben in Zusammenarbeit mit den Städtischen Verkehrsbetrieben Zwickau GmbH die historiuschen Straßenbahnen und sind bei Veranstaltungen rund um den Nahverkehr präsent.

Interessierte, die als Schaffner und Stadtführer auf den Fahrzeugen mitwirken, die historische Fahrzeuge betreuen oder in unserem Archiv mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen, unseren Verein zu verstärken.

Friedrich-Ebert-Stiftung

Als Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten Staatsoberhauptes in Deutschland, des Sozialdemokraten Friedrich Ebert, wurde die Stiftung 1925 nach seinem Tod gegründet. Sie ist die älteste…
Friedrich-Ebert-Stiftung




Als Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten Staatsoberhauptes in Deutschland, des Sozialdemokraten Friedrich Ebert, wurde die Stiftung 1925 nach seinem Tod gegründet. Sie ist die älteste politische Stiftung in Deutschland und der Sozialen Demokratie verpflichtet. Ihre Arbeit dient der Unterstützung des demokratischen Prozesses und hilft dabei, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen können. Sie fördert die Bildungschancen sozial benachteiligter junger Menschen, vergibt Stipendien und widmet sich mit ihrer Arbeit im In- und Ausland der gesellschaftspolitischen Bildung und der internationalen Verständigung.

Die immer komplexer werdenden Entscheidungen in der Politik in einer globalisierten und sich ständig wandelnden Welt machen sachliche Informationen für den Bürger immer wichtiger.

Bei uns können Sie:

sich mit wichtigen Zukunftsfragen beschäftigen und sich Hintergrundwissen verschaffen

einen Blick hinter die Kulissen des politischen Tagesgeschäfts werfen und mit Akteuren aus Politik

Wirtschaft und Gesellschaft persönlich ins Gespräch kommen

ihre eigene gesellschaftspolitische Urteils- und Handlungsfähigkeit erweitern.

Von Vorträgen, Diskussionsforen und Gesprächskreisen, über ein- und mehrtägige Seminare bis zu nationalen und internationalen Fachtagungen und Konferenzen bieten wir Ihnen ein breitgefächertes Angebot.

Genealogiestammtisch Limbacher Land

In der guten Tradition von bekannten Heimat- und Familienforschern des Limbacher Landes, z. B. Horst Strohbach, Paul Fritzsching, Karl Fritzsching und Paul Seydel, organisieren Christian Kirchner,…
Genealogiestammtisch Limbacher Land




In der guten Tradition von bekannten Heimat- und Familienforschern des Limbacher Landes, z. B. Horst Strohbach, Paul Fritzsching, Karl Fritzsching und Paul Seydel, organisieren Christian Kirchner, Leiter Stadtarchiv Limbach-Oberfrohna und René Gränz, Unternehmer Dresden, wieder einen regelmäßigen Treffpunkt von interessierten Familien- und Heimatforschern. Diese haben ihren Forschungsschwerpunkt in der Region von: Limbach, Oberfrohna, Mittelfrohna, Niederfrohna, Kändler, Rußdorf, Wolkenburg, Kaufungen, Pleißa, Bräunsdorf, Uhlsdorf, Fichtigsthal, Jahnshorn, Dürrengerbisdorf, Röhrsdorf und Löbenhain sowie umliegenden Gebieten.

Bei den Themen rund um die Familien- und Familienforschung im Limbacher Land werden immer wieder Unternehmerfamilien (Esche) und wirtschaftlicheThemen (Leinweber, etc.) im Mittelpunkt stehen.

Regelmäßig stattfindende Veranstaltungsreihe im Hotel Lay-Haus, Limbach-Oberfrohna.

Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V.

Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen…
Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V.




Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure, dem Deutschen Museum München und dem Bund Deutscher Heimatschutz bei der Erfassung und Dokumentation „Technischer Kulturdenkmale“ in Deutschland.

Seit den 1950er Jahren wandelte sich die GAG zunächst in eine Fördergesellschaft für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik. Im Rahmen des strukturellen Wandels innerhalb der deutschen wissenschafts- und technikhistorischen Gesellschaften konzentrierte sie sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts dann zunehmend auf die Schwerpunkte Technikgeschichte, Industriearchäologie und Industriekultur.

Mit ihrer Umbenennung in „Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“ im Jahre 2014 trug sie diesem Wandlungsprozess Rechnung.Die GAG versteht sich heute als ein Forum für alle Interessenten, die sich professionell oder ehrenamtlich für die Erforschung, den Erhalt und die Pflege historischer Sachzeugen der Technikgeschichte und Industriekultur engagieren. Sie unterstützt diese Zielsetzung durch die Vergabe des „Nachwuchspreises der GAG“ sowie des „GAG-Preises für Industriekultur“.

Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.

Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs: Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie…
Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.




Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs:

Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie beispielsweise Vortragsveranstaltungen, Symposien und Arbeitskreise.

Mittlerin zwischen Wissenschaft und Praxis:

Die unternehmensgeschichtliche Forschung ist ein Prozess der Gewinnung neuer Erkenntnisse, der von der Beteiligung und Unterstützung eines breiten Spektrums von Unternehmen und Wissenschaftlern lebt. Demgemäß versteht sich die GUG als Netzwerk zur Förderung des Dialogs zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern. Über dieses Netzwerk können Unternehmen aktuelle Problemstellungen in die wissenschaftliche Diskussion einbringen.

Partnerin der Unternehmen:

Die GUG steht den Unternehmen in allen Fragen rund um die Darstellung ihrer Geschichte zur Seite. Sie bietet ihre Unterstützung beim Aufbau von Firmenarchiven in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der deutschen Wirtschaftsarchive e.V. und bei der Dokumentation sowie Publikation von Unternehmensgeschichten an.

Gleichstrom in Freiberg

Elektrische Versorgungsnetze, mit Gleichstrom betrieben, sind nirgends mehr vorhanden. Sie entstanden, als die Wechselstromtechnik noch unvollkommen entwickelt war. Demnach wäre es wohl falsch, von…
Gleichstrom in Freiberg




Elektrische Versorgungsnetze, mit Gleichstrom betrieben, sind nirgends mehr vorhanden. Sie entstanden, als die Wechselstromtechnik noch unvollkommen entwickelt war. Demnach wäre es wohl falsch, von einem „unmodernen“ Stromsystem zu sprechen. Falsch ist es in jedem Fall, derart eine technischem Fortschritt im Laufe der Zeit erlegene Energieanlage zu bezeichnen. Versorgungsnetze aller Art gehören nicht zur Mode; sie altern hinsichtlich der angewandten Technologie, die durch eine andere, jüngere, ersetzt wird. Sie sind aber nicht Ausdruck eines „Geschmacksempfindens“ seitens ihrer Initiatoren und Erbauer. Daß „Geschmackliches“ dennoch Bestandteil der Anlagen sein kann und sie dort durchaus gemäß der zeitgenössischen „Mode“ unsere Sinne ansprechen, ist nicht zu leugnen. Dazu gehören bauliche Hüllen und, da wir es hier mit elektrischen Netzen zu tun haben, auch die Tragorgane von Leitungen.

Zu historischen Städten fallen den Betrachtern eine Menge von charakterisierenden Begriffen ein, die allesamt zu Elementen der Denkmalpflege gehören. Diese Städte – eigentlich auch bloß „die Altstadt“ – sind schön, anheimelnd, gemütlich, gepflegt, romantisch usw. Aus diesen Gründen werden sie auch vermarktet, wobei die Wissens- bzw. Bildungsvermittlung zum Zusammenhang von Struktur, Funktion und Erschei-nungsbild die geringste Bedeutung hat. „Noch“ interessante historische Kategorien sind Mühlen, manchmal Brücken, im Falle Freibergs Bergwerksanlagen. Und dann hört es beinahe auf. Daß große Städte nicht nur ganz Altes verkörpern, sondern auch noch Weiteres bis heute hinzukommt, taucht günstigstenfalls in Denkmallisten auf. Wirkliche Wege zu beispielsweise Bauten der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts oder zu denjenigen technischen Altanlagen, die das Ausprägen der Städte seit 1900 deutlich mitbestimmen, werden offiziell nicht gewiesen. So hat eben auch Freiberg seine Gleichstromanlagen – Kraftwerk, Straßenbahndepot, Netzelemente – noch in allerjüngster Zeit beseitigt. Sie waren weder Gotisch noch besaßen sie Renaissanceportale. In einer Stadt, die aufs Alte hält, ist das eben nur Schrott!

Mit gesammeltem Gut will diese Ausstellung diesem Paradoxon in einer Industriestadt entgegenwirken. Sie schließt dabei den Wunsch ein, auch vom Heutigen möchte vieles bewahrt bleiben und zum Bewußtsein der künftigen Menschen dringen!

goerlitz21 e.V.

Der Verein goerlitz21 e.V. konzipiert und realisiert modellhaft sozial und ökologisch orientierte Projekte, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Ziel von görlitz21 e.V. ist es,…
goerlitz21 e.V.




Der Verein goerlitz21 e.V. konzipiert und realisiert modellhaft sozial und ökologisch orientierte Projekte, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Ziel von görlitz21 e.V. ist es, Interesse und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu vermitteln, besonders im Umgang mit dem architektonischen Erbe (speziell Industriedenkmalen), den Dialog zu initiieren und Engagement für Denkmalschutz und Denkmalpflege in der Stadt Görlitz zu mobilisieren. Dazu gehört die Vermittlung der technischen und industriellen Geschichte in Veranstaltungen und Vorträgen, die Initiierung und Unterstützung neuer Projekte und bestehender Aktivitäten sowie Öffentlichkeitsarbeit, multimediale Präsentationen und Dokumentation entsprechender Prozesse. Unser erklärtes Ziel ist es, Informationen offen zu legen, Kommunikation zu fördern und eine starkes Netzwerk zu schaffen. Der Verein ist ein aktiver Zusammenschluss von qualifizierten Fachleuten unterschiedlicher beruflicher Kompetenzen und arbeitet mit anderen ähnlich gesinnten Gruppen und Personen zusammen und trägt damit zur Vernetzung unter ihnen bei. Ziel der Initiative in Görlitz ist es, Interesse und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu vermitteln, besonders im Umgang mit dem architektonischen Erbe. Das Netzwerk Industriekultur Görlitz und seine Partnereinrichtungen in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa wollen den Dialog initiieren und Engagement für Denkmalschutz und Denkmalpflege fördern.

Dies geschieht auch in der Entwicklung von Konzepten für die kulturelle und künstlerische Nach- und Zwischennutzung von Bauten des Industrieerbes. Zu den Angeboten gehören die Görlitz Lost Places Touren, Führungen zum Industrieerbe der eh. Industriestadt Görlitz und das Industrie Salongespräch.

Heimatverein des Bornaer Landes

Unser Anliegen ist es, die Heimatverbundenheit der Menschen mit ihrer Region zu fördern, das regionale Brauchtum zu pflegen, die Geschichte und Kultur im Süden der Leipziger Tieflandsbucht zu…
Heimatverein des Bornaer Landes




Unser Anliegen ist es, die Heimatverbundenheit der Menschen mit ihrer Region zu fördern, das regionale Brauchtum zu pflegen, die Geschichte und Kultur im Süden der Leipziger Tieflandsbucht zu bewahren, zur lokalen Denkmalpflege beizutragen und die aus unseren Tätigkeiten gewonnenen Kenntnisse zu vermitteln.

Eines unserer Projekte beschäftigt sich mit der regionalen Industriekultur: der Industriekulturerlebnispfad.

Der Heimatverein des Bornaer Landes e. V. wurde am 1. März 1990 in Borna gegründet und hat heute 60 Mitglieder.

Hillersche Villa

Die Hillersche Villa ermöglicht in der Stadt Zittau und im Landkreis Görlitz: ► Begegnung und Austausch von Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Religion und Geschlecht ► Spielräume und…
Hillersche Villa




Die Hillersche Villa ermöglicht in der Stadt Zittau und im Landkreis Görlitz:

► Begegnung und Austausch von Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Religion und Geschlecht

► Spielräume und Beteiligung für Menschen mit Ideen und Kreativität

► Individuelle Entwicklung und den Erwerb sozialer und interkultureller Kompetenzen

► Zahlreiche Höhepunkte in Theater, Kino, Kunst und Musik

► Die aktive Vernetzung gesellschaftlicher Akteure für Demokratie, Bildung und Kultur

► Die Identifikation mit unserer Heimat und ihrer Geschichte

► Schutz für Frauen und Kinder in Not

► Die Unterstützung gefährdeter Jugendlicher

► Ein echtes trinationales Miteinander im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien

 

Die Hillersche Villa arbeitet in den Bereichen Werkstätten & Veranstaltungen, Kultur & Bildung, Soziale Arbeit und leitet zwei wirtschaftliche Geschäftsbetriebe. Das Thema Industriekultur wird als kulturelle und soziale Ressource verstanden, die in verschiedenen Projekten genutzt wird.

Industrie.Kultur.Ost

Jede Region hat ihre Fabriken, jede Fabrik hat ihre Geschichte. Wir machen Industriegeschichte lebendig. Industrie.Kultur.Ost ist ein fotografisches Onlinearchiv mit Industriebrachen und alten…
Industrie.Kultur.Ost




Jede Region hat ihre Fabriken, jede Fabrik hat ihre Geschichte. Wir machen Industriegeschichte lebendig. Industrie.Kultur.Ost ist ein fotografisches Onlinearchiv mit Industriebrachen und alten Fabriken auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Wir informieren, dokumentieren und weisen auf außergewöhnliche Architektur hin.

Das Projekt will Industriekultur und historische Zusammenhänge näher bringen, um ein neues Bewusstsein für den Wert des industriekulturellen Erbes zu entwickeln.

Neben der Webseite Industrie.Kultur.Ost entsteht eine Facebook-Seite, auf der Hintergrundinformationen, Bilder und eine stetige Kommunikation mit Interessierten zu finden sein werden, sowie eine Präsenz auf der Fotoplattform Flickr.

Wir sind über jede noch so kleine Information und Mithilfe dankbar, denn es hilft, die Geschichte vor dem Vergessen zu bewahren und Industriegeschichte lebendig zu halten. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Wissen über eine im Archiv aufgeführte Fabrik haben oder weisen Sie uns auf leer stehende Fabriken hin.

Industriekultur Leipzig e.V.

Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt…
Industriekultur Leipzig e.V.




Als Ansprechpartner für industriekulturelle Aktivitäten im Raum Leipzig verschafft der Verein allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft Geltung. Er unterstützt außerdem die Denkmalpflege und künstlerische Aktivitäten zum Thema Industriekultur.

Mit seinen Veranstaltungsformaten vermittelt und diskutiert der Verein verschiedene Themen unserer Industriekultur. Der Verein kooperiert mit Schülern und Jugendlichen, Hochschulen, Unternehmen, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sowie Institutionen und Einzelpersonen.

Seit 2013 organisiert der Verein die Tage der Industriekultur in Leipzig. In dessen Rahmen kuratiert er seit 2015 das Eröffnungsfestival. Seit 2018 wird vom Verein der Karl-Heine-Preis an ein Unternehmen aus der Stadt oder Region vergeben, dass in besonderer Weise dem Handeln des Leipziger Industriepioniers verpflichtet ist. In Zusammenarbeit mit dem Referat Denkmalpflege der Stadt Leipzig wird an einem online-Katalog aller Leipziger Industriekulturzeugnisse gearbeitet.

 

Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e. V.

Ziel des Vereins ist die Denkmalpflege und Bewahrung sächsischer Technikgeschichte im Bereich des Eisenbahnwesens. Er setzt sich für den Erhalt technikgeschichtlich wertvoller, regionaltypischer…
Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e. V.




Ziel des Vereins ist die Denkmalpflege und Bewahrung sächsischer Technikgeschichte im Bereich des Eisenbahnwesens. Er setzt sich für den Erhalt technikgeschichtlich wertvoller, regionaltypischer Schienenfahrzeuge und Infrastruktur der ehemaligen Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bzw. der späteren Reichsbahndirektion Dresden ein.

Neben Sammlung, Archivierung und Präsentation eisenbahnhistorischer Dokumente und Relikte, ist der Verein bestrebt, historische Handwerks-, Konstruktions- und Fertigungstechniken wieder zu beleben und an die folgenden Generationen weiterzugeben.

Derzeit konzentriert sich der Verein auf Erhalt und Wiederaufbau zweier außerordentlich wichtiger und auch als Einzelstücke unersetzlicher Exemplare: den letzten verblieben sächsischen Schnellzugwagen CCü 1661 aus dem Jahre 1909, gebaut in Bautzen. Der Wagen ist derzeit ruinös, muss jedoch unter denkmalpflegerischen wie eisenbahnhistorischen Gesichtspunkten unbedingt erhalten bleiben. Außerdem kümmert sich die Initiative um den Erhalt des einzigen in Deutschland vorhanden Nahverkehrswagens der Bauart C4i 35a Heidenau-Altenberg, einer 1935 entwickelten, revolutionären Sonderbauart für den Dresdner Nahverkehr.

Für die Wiederherstellung sucht der Verein Unterstützer!

Interessengemeinschaft historischer Elektromaschinenbau e. V.

Der Verein erforscht die Geschichte elektrischer Maschinen und die Entwicklung des Berufs Elektromaschinenbauer. Hierzu sammelt der Verein, unterhält das "Museum im Trafohaus" und organisiert…
Interessengemeinschaft historischer Elektromaschinenbau e. V.




Der Verein erforscht die Geschichte elektrischer Maschinen und die Entwicklung des Berufs Elektromaschinenbauer. Hierzu sammelt der Verein, unterhält das "Museum im Trafohaus" und organisiert Exkursionen, Vorträge sowie kleinere Ausstellungen.

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft

2007 wurde die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Branchenakteure wettbewerbsfähiger zu machen und mehr existenzsichernde Arbeitsplätze zu…
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft




2007 wurde die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen. Ziel ist es, Branchenakteure wettbewerbsfähiger zu machen und mehr existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen. Im Zuge dieser Initiative wurde im RKW das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eingerichtet.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft ist sowohl bundesweit als auch regional für die Akteure der Branche aktiv.

Deutschlandweit arbeitet es an fachübergreifenden Inhalten – wie zum Beispiel Nachhaltigkeit und Innovation. Neue Trends, die sich in den Szenen vor Ort entwickeln, werden dabei aufgegriffen. Zu diesen Themen werden Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung angesprochen und ein zukunftsweisender Austausch ins Leben gerufen – zum Beispiel in Form von Workshops oder Podiumsdiskussionen.

Darüber hinaus übernimmt das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft eine beratende Funktion für die Politik: So werden beispielsweise die Förderprogramme des Bundes (z.B. ZIM-NEMO) daraufhin geprüft, wie gut sie für die spezifischen Belange von Kreativunternehmen geeignet sind.

Auf regionaler Ebene informiert das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft Akteure der Branche - während regelmäßiger Sprechtage und in Orientierungsberatungen. Hierfür arbeitet es eng mit vor Ort etablierten Beratungs- und Förderangeboten zusammen.

Ergänzt werden die Aktivitäten des Kompetenzzentrums durch den jährlich stattfindenden Branchenwettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“, welcher die Auszeichnung besonders innovativer und kreativer Ideen und die Unterstützung deren unternehmerischer Umsetzung verfolgt.

Konrad-Adenauer-Stiftung

Politische Bildung stellt eine zentrale Aufgabe der Konrad-Adenauer-Stiftung dar. Mit unserem Programm wollen wir politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Die regionale Verankerung…
Konrad-Adenauer-Stiftung




Politische Bildung stellt eine zentrale Aufgabe der Konrad-Adenauer-Stiftung dar. Mit unserem Programm wollen wir politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Die regionale Verankerung der Adenauer-Stiftung hat Tradition. Das sächsische Bildungswerk besteht seit 1990 und ist das älteste in den jungen Bundesländern.

KREATIVES SACHSEN

KREATIVES SACHSEN ist Mutmacher und Impulsgeber für Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen. Das sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft vernetzt informiert und supportet, ist…
KREATIVES SACHSEN




KREATIVES SACHSEN ist Mutmacher und Impulsgeber für Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen. Das sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft vernetzt informiert und supportet, ist Begleiter für neue Ideen und eröffnet Perspektiven für Kooperationen. KREATIVES SACHSEN setzt sich für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung der Branche ein und bieten Weiterbildungen, Netzwerkveranstaltungen und kostenfreie Beratungen an, um die Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen produktiv und nachhaltig zu unterstützen. Deutschlandweit ist KREATIVES SACHSEN die erste Organisation, die von den KreativunternehmerInnen selbst zur Stärkung der Branche ins Leben gerufen wurde. Träger ist der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V.

Kühlhaus Görlitz e.V.

Der Verein betreibt seit 2008 die Umnutzung eines der imposantesten Industriebauten in Görlitz. Das ehemalige Kühlhaus wird hauptsächlich durch Eigenleistung der Betreiber, des Vereins, der Mieter…
Kühlhaus Görlitz e.V.




Der Verein betreibt seit 2008 die Umnutzung eines der imposantesten Industriebauten in Görlitz. Das ehemalige Kühlhaus wird hauptsächlich durch Eigenleistung der Betreiber, des Vereins, der Mieter und privater Förderer in ein lebendiges Areal verwandelt. Die Initiative ist Freizeit- und Kulturprojekt zur Schaffung öffentlicher Räume für Veranstaltungen, Sport und kreatives Arbeiten unter privater Verwaltung. Eingebunden sind Kunstinteressierte, Individualisten, Enthusiasten, Selbstverwirklicher bzw. Macher, um dem Gelände und den Gebäuden gemeinschaftlich ein lebendiges Gesicht geben.

Mit Unterstützung begeisterter, inspirierter und mutiger Menschen entsteht aus dem Kühlhaus ein spannender Freizeit- und Kulturraum mit Langzeitwirkung für die Stadt. Das Gebäude, das Gelände, die Nähe zum Berzdorfer See - aber auch die Vorschläge und Wünsche junger und alter Görlitzerinnen und Görlitzer machen eine solche Nutzung nicht nur möglich, sondern für uns schon greifbar. Mit einem Biergarten, einem Café und einer Bar sowie durch Tanzveranstaltungen und Konzerte, Filmvorführungen oder Workshops ist die ehemalige Industriebrache bereits ein öffentlicher Ort geworden.

Kulturstiftung Leipzig

Die Kulturstiftung ist eine Stiftung des privaten Rechts, deren satzungsmäßige Ziele im Eintreten für die Belange des Denkmalschutzes, der Stadtkultur und des Umweltschutzes bestehen. Sie finanziert…
Kulturstiftung Leipzig




Die Kulturstiftung ist eine Stiftung des privaten Rechts, deren satzungsmäßige Ziele im Eintreten für die Belange des Denkmalschutzes, der Stadtkultur und des Umweltschutzes bestehen. Sie finanziert ihre Arbeit aus Erträgnissen des Stiftungsvermögens, durch Spenden, Sponsoring und Mieteinnahmen. Ihre Gremien sind der Stiftungsrat und ein Vorstand, die beide ehrenamtlich tätig sind. Die Geschäftsführung wird hauptamtlich ausgeübt. Die Kulturstiftung hat Ihren Sitz in der Alten Nikolaischule zu Leipzig. Die Kulturstiftung Leipzig realisiert Ihr Anliegen über publizistische Tätigkeit, über Öffentlichkeitsarbeit wie Vorträge, Diskussionen und Ausstellungen sowie durch materielle Projekte der Stadtkultur und Denkmalpflege. In Einzelfällen unterstützt sie Projekte fremder Träger, sofern sie in das Stiftungsprofil passen. Die Kulturstiftung berät und unterstützt Denkmaleigentümer bei ihrer, sich aus dem Denkmalschutzgesetz ergebenden Verantwortung.

Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau engagiert sich seit 2009 in europäischen Kooperationsprojekten für die Nutzung und Weitergestaltung der Industriekultur. Seit Oktober 2012 wird das Projekt SHIFT-X innerhalb des…
Landkreis Zwickau




Der Landkreis Zwickau engagiert sich seit 2009 in europäischen Kooperationsprojekten für die Nutzung und Weitergestaltung der Industriekultur.

Seit Oktober 2012 wird das Projekt SHIFT-X innerhalb des Dezernat V für Bau, Kreisentwicklung und Vermessung betreut.

Leipziger Denkmalstiftung

Bürgerengagement für Baudenkmäler Die Leipziger Denkmalstiftung wurde im Jahr 2010 auf Initiative des Stadtforums von 45 Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen gegründet, um den anhaltenden Verlust…
Leipziger Denkmalstiftung




Bürgerengagement für Baudenkmäler

Die Leipziger Denkmalstiftung wurde im Jahr 2010 auf Initiative des Stadtforums von 45 Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen gegründet, um den anhaltenden Verlust wertvoller Baudenkmale zu stoppen. Denn Denkmalschutz bietet große Chancen: Die städtische Identität wird gestärkt und eine nachhaltige Standortpolitik gefördert.

Städte der Region Leipzig sind Zeitzeugen der einstigen erfolgreichen Industriestandorte: Historische Stadtquartiere, Bürgerhäuser und Industriebauten, die einmalig und charakteristisch für die Stadtbilder sind. In Sachsen sind 10.000 geschützte Bauten akut in ihrem Bestand bedroht, in Leipzig allein ca. 2.000.

Kulturelles Erbe verlangt Verantwortung

Die Leipziger Denkmalstiftung will aktiv helfen, gewachsene Stadtstrukturen und historische Baukultur in Leipzig und Mitteldeutschland zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Mit tatkräftigem Einsatz, einem großen Netzwerk, nachhaltigen Konzepten und finanzieller Unterstützung setzt die Leipziger Denkmalstiftung dort an, wo der öffentlichen Hand Mittel und Wege fehlen, wo die privaten Eigentümer mit dem Erhalt ihrer Baudenkmale vor schwer lösbare Probleme gestellt werden.

 

Rettung des Kontorhäuschens Leipzig Plagwitz

Leipzig-Plagwitz gilt als einer der größten Industriestandorte der Gründerzeit in Deutschland. Die Leipziger Denkmalstiftung übernimmt derzeit die rettende Sanierung des „Kontorhäuschens“ am Plagwitzer Bahnhof. Das Gebäude war Teil der Abfertigungsanlagen für den Empfang und Versand der Güter auf dem Übergabebahnhof. Zukünftig soll es als Ausstellungsraum und als Ausgangspunkt für Führungen zur Industriegeschichte Leipzigs dienen.

Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert Vorhaben und Projekte, die Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in Leipzig geben und nachhaltig Veränderungen bewirken. Der…
Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer




Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert Vorhaben und Projekte, die Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in Leipzig geben und nachhaltig Veränderungen bewirken. Der Schwerpunkt der Fördertätigkeit liegt auf dem Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Stiftung unterstützt Projekte, die das Ziel haben, Forschungsergebnisse in die regionale Wirtschaft zu überführen und neue Wege dafür zu gehen. Durch gezielte Förderung sollen Transferprojekte initiiert und Aktreure angeregt werden, sie aus eigener Kraft weiterzuführen.

Musikinstrumentenbau im Vogtland

Der vogtländische Musikinstrumentenbau ist im Spannungsfeld von Heimatgeschichte, Familien- bzw. Unternehmensgeschichte und wissenschaftlicher Herangehensweise zu begreifen. Dabei sollte die regionale…
Musikinstrumentenbau im Vogtland




Der vogtländische Musikinstrumentenbau ist im Spannungsfeld von Heimatgeschichte, Familien- bzw. Unternehmensgeschichte und wissenschaftlicher Herangehensweise zu begreifen. Dabei sollte die regionale Gewerbegeschichte in einem Beziehungsgefüge zur allgemeinen Geschichte, zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie zur Musikgeschichte, speziell zur Entwicklung und Nutzung des Instrumentariums, verstanden werden.

Im Rahmen des Generalthemas werden Untersuchungen durchgeführt zur Geschichte einzelner Herstellungszweige (z. B. Blasinstrumentenbau, Geigenbau), zu einzelnen Entwicklungsabschnitten (Verlagssystem, Weltwirtschaftskrise), zur Genealogie (Hersteller- und Händlerfamilien). Hierzu entstehen Publikationen; Konferenzbeiträge und Vorträge sind möglich.

Dabei wird die Geschichte des Musikinstrumentenbaus als eine Teildisziplin der Musikinstrumentenkunde verstanden, die sich neben bestimmten Instrumenten oder Meistern auch einzelnen Regionen und Schulen widmet, im konkreten Falle dem Vogtland als einem Teil sächsischer Gewerbekultur und -tradition.

Eine wesentliche Säule der Forschungen sind Kooperationen mit dem Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen und dem Studiengang Musikinstrumentenbau Markneukirchen der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Entscheidend sind ferner Kontakte zu gegenwärtigen Herstellern und ausübenden Musikern im Vogtland, mit denen das Kontinuum der untersuchten Historie greifbar wird.

Pressebüro Naumann

Das Pressebüro Naumann bietet Vorträge, Ausstellungen und Stadtteilführungen zur Industriekultur in Dresden. Über Termine, Veranstaltungen und Publikationen informieren Sie sich auf der Website des…
Pressebüro Naumann




Das Pressebüro Naumann bietet Vorträge, Ausstellungen und Stadtteilführungen zur Industriekultur in Dresden. Über Termine, Veranstaltungen und Publikationen informieren Sie sich auf der Website des Pressebüros. Stadtspaziergänge finden jeden letzten Sonntag im Monat statt.

Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland

In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen…
Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland




In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Aus der Arbeitsgruppe „Kultur und Tourismus“ der EMMD gründete sich die Projektgruppe „Industriekultur“ heraus. Die Projektgruppe setzt sich unter anderem aus Vereinen (Industriekultur Leipzig e.V., Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark e.V. und WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.), Städten und Landkreisen (Stadt Jena, Stadt Zeitz, Stadt Zwickau und Burgenlandkreis), Unternehmenspartnern (MIBRAG Industrie Tours Sachsen-Anhalt und Besucherbetreuung, LMBV mbH und Ferropolis GmbH), Hochschulen (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusammen.

Eines der wichtigsten Arbeitsziele ist eine in den drei mitteldeutschen Ländern aufeinander abgestimmte Industriekultur-Strategie. Dafür sollen Empfehlungen für die jeweiligen Landesregierungen erarbeitet werden. Die Projektgruppe steht einer Zusammenarbeit mit weiteren interessierten Akteuren im Bereich der Industriekultur offen gegenüber.

Ringbrandofen Großtreben

Er steht fast etwas unbemerkt am Nordwest-Ende des Beilroder Ortsteiles Großtreben, im Norden des Landkreises Nordsachsen an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt – der Ringbrandofen. Aber diese…
Ringbrandofen Großtreben




Er steht fast etwas unbemerkt am Nordwest-Ende des Beilroder Ortsteiles Großtreben, im Norden des Landkreises Nordsachsen an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt – der Ringbrandofen. Aber diese Fast-Versteckposition ist seiner gar nicht würdig. Denn: Der seit 1984 als technisches Denkmal eingestufte Ofen gilt als ältester noch erhaltener seiner Bauart in der Welt.

Der im Jahr 1865 nach dem 1858er Patent des Berliner Ingenieurs Friedrich Eduard Hoffmann (1818 – 1900) errichtete Ofen war eine technische Einrichtung zum Brennen von Ziegeln aus Ton. In dem aus einem großen Kreis von zwölf Kammern bestehenden Ringbrandofen kann das Feuer unabhängig voneinander arbeiten und die in den Kammern befindlichen Rohlinge brennen. Mit diesem Prinzip der kontinuierlichen Brennung wurde die damalige Ziegel-Produktion revolutioniert. Und zudem brachte dieser zukunftsweisende Schritt eine weitere wichtige Neuerung: eine beachtliche Einsparung von Brennstoffen.

Bis 1971 war der Ofen in Betrieb; zuletzt wurden hier 1,6 Millionen Lehmziegel pro Jahr gefertigt. Aus den Großtrebener Steinen entstanden zum Beispiel Mitte der 1960er Jahre zwei Vorzeigebauten in Torgaus Eilenburger Straße: das Hochhaus und das Verwaltungsgebäude der Fernwasserversorgung.

Das heute auf einem Privatgrundstück stehende Bauwerk – der Eigentümer Andreas Klein-Heßling unterstützt das gemeinsame Projekt allumfassend und machte den Verein in einer Vereinbarung vom 1. Januar 2010 zum Miteigentümer für zunächst 50 Jahre – war in den vielen Jahren seit seiner Schließung dem Verfall preisgegeben. Damit jedoch das technische Denkmal nötig grundgesichert und saniert werden kann, kümmert sich unser „Verein zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen e.V.“ (kurz: Ostelbien-Verein) seit 2007 mit vielen Partnern um seine Erhaltung.

Für die nötige Notsicherung wurden in den vergangenen fünf Jahren Fördermittel aus Bund und Land in Höhe von rund 130.000 € ausgereicht. Den ergänzenden notwendigen Eigenanteil von mehr als 12.000 € sammelt der Ostelbien-Verein mühsam zusammen.

Mit insgesamt vier erfolgreich abgeschlossenen Bauabschnitten – fachmännisch durchgeführt durch die lokalen Firmen Pege Bauservice GmbH, Last und Dachdeckerei Petersohn, Dautzschen – ist der Fortbestand des technischen Denkmals gesichert.

Großes Ziel des Vereins ist jedoch die öffentliche Begehbarmachung mit einem Rundgang durch eine Ausstellung im Ofen. Um diese jedoch aufzubauen und kleine abschließende Restarbeiten zu verrichten sind nochmals rund 8.000 € nötig. Wir bitten um Unterstützung!

 

Spendenkonto bei der Sparkasse Leipzig

BIC: WELADE8LXXX

IBAN: DE83 8605 5592 2210 0233 38

Kontoinhaber: Verein zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen (kurz: Ostelbien-Verein)

Ringbrandofen Großtreben

Der Ziegelbrennofen in Großtreben stellt einen Meilenstein in der Entwicklung von Brennöfen dar. In Deutschland ist er der älteste noch vollständig erhaltene Ofen Hoffmannscher Bauart (Patent 1858).…
Ringbrandofen Großtreben




Der Ziegelbrennofen in Großtreben stellt einen Meilenstein in der Entwicklung von Brennöfen dar. In Deutschland ist er der älteste noch vollständig erhaltene Ofen Hoffmannscher Bauart (Patent 1858).

Jahrtausendelang wurden Ziegel mit hohem Wärmeenergie-Verbrauch in periodischen Öfen gebrannt. Mit der Erfindung des Ringofens durch den Ingenieur Friedrich Eduard Hoffmann (1818–1900) konnten Ziegel kontinuierlich gebrannt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Öfen benötigte dieser Typ nur einen Bruchteil an Brennmaterial. Bei dem angewendeten Verfahren wurden die Ziegelrohlinge durch das bis zu 1.000 °C heiße Rauchgas gebrannt. Beim Abkühlen geben die Ziegel ihre Wärmeenergie an die einströmende Verbrennungsluft ab und wärmen diese so vor. Diese Wärmetauschprozesse fanden innerhalb des kreisförmig angelegten Brennkanals im Ringofen statt. Der Brennstoff wurde während des Brandes kontinuierlich durch die Schüttlochöffnung in der Ofendecke in den (heißen) Brennkanal eingebracht, wo er sich sofort entzündet. Geheizt wurde im 19. Jahrhundert vornehmlich mit Sägespänen, Stein- und Braunkohlenbriketts. Bis zu 1,6 Millionen Ziegel wurden im Jahr gebrannt.

Der Ringbrandofen war bis 1971 in Betrieb und wurde am 30. März 1984 zum technischen Denkmal erklärt. Nach jahrelangem Verfall engagierte sich ab 2007 der Ostelbien-Verein mit verschiedenen regionalen Partnern für den Erhalt des technischen Denkmals. Zwischen 2010 und 2013 wurde der Ringbrandofen mit Fördermitteln aus Landkreis, Land und Bund sowie umfangreichen Spenden notgesichert und mit der Sanierung begonnen.

Noch sind weitere, umfangreiche Sanierungsleistungen erforderlich. Der Verein sammelt weiter Spenden für die Sanierung!

Spendenkonto: Sparkasse Leipzig BIC: WELADE8LXXX IBAN: DE83 8605 5592 2210 0233 38 Kontoinhaber: Verein zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen (kurz: Ostelbien-Verein)

Sächsische Staatskanzlei

Die Staatskanzlei unterstützt den Ministerpräsidenten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Rund 190 Mitarbeiter erarbeiten hier die politischen Grundlagen dafür, dass Sachsen ein weltoffenes, modernes…
Sächsische Staatskanzlei




Die Staatskanzlei unterstützt den Ministerpräsidenten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Rund 190 Mitarbeiter erarbeiten hier die politischen Grundlagen dafür, dass Sachsen ein weltoffenes, modernes und innovatives Land mitten in Europa ist.

Sächsisches Staatsministerium des Innern




Sächsisches Staatsministerium für Kultus




Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Die Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen basiert auf einem klaren Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. Mit ihren Grundsätzen Freiheit, Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit und fairem…
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr




Die Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen basiert auf einem klaren Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. Mit ihren Grundsätzen Freiheit, Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit und fairem Wettbewerb schafft sie die Voraussetzungen für eine starke soziale Gesellschaft.

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Handel, Freie Berufe und Handwerk bilden gemeinsam mit der Industrie das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. Investitionen und Innovationen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit unseres Landes - die Anreize hierfür zu schaffen, ist ein vorrangiges Ziel der sächsischen Wirtschaftspolitik.

Die Wirtschaft benötigt verlässliche Rahmenbedingungen, ein hohes Maß an unternehmerischer Freiheit sowie serviceorientierte Unterstützung. Sachsen ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt, sondern auch ein attraktiver Wirtschaftsstandort.

Gut ausgebildete Fachkräfte, eine hervorragende Forschungs- und Wissenschaftslandschaft und zahlreiche innovative Unternehmen aus verschiedensten Branchen sind Standortvorteile, mit denen Sachsen punkten kann. Ein stärkerer Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und den Unternehmen in der freien Wirtschaft ist ein weiteres Ziel der Wirtschaftspolitik. Dazu gehört auch eine engere Verflechtung von Tourismus und Wirtschaftsförderung.

Sachsens Städte und Regionen müssen optimal an das Fernverkehrsnetz der Bahn angeschlossen werden. Außerdem gilt es, bestehende Lücken im Fernstraßennetz zu schließen. In der Verkehrspolitik wird künftig der Erhalt des bestehenden gut ausgebauten sächsischen Straßennetzes im Vordergrund stehen. Ein bedarfsgerechter Ausbau soll weiterhin dafür sorgen, dass Sachsen leistungsfähige Verkehrswege hat.

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst koordiniert für den Freistaat Sachsen Aufgaben im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Industriekultur zu einem zentralen und zukunftsfähigen…
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst




Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst koordiniert für den Freistaat Sachsen Aufgaben im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Industriekultur zu einem zentralen und zukunftsfähigen Landesthema.

Zum 1. Juli 2011 hat das Ministerium die Koordinierungsstelle Industriekultur eingerichtet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums www.smwk.sachsen.de.

Schaubühne Lindenfels

Die Schaubühne Lindenfels ist ein Leipziger Produktions- und Aufführungsort mit einem interdisziplinären Gesamtkonzept. Programmatische Schwerpunkte sind Theater/Tanz/Performance und Filmkunst,…
Schaubühne Lindenfels




Die Schaubühne Lindenfels ist ein Leipziger Produktions- und Aufführungsort mit einem interdisziplinären Gesamtkonzept. Programmatische Schwerpunkte sind Theater/Tanz/Performance und Filmkunst, ergänzt durch Musik, Literatur, neue Medien und bildende Kunst. Dabei ist die Konzentration auf aktuelle Fragestellungen in thematischen Reihen, Programmwochen, Retrospektiven, Themenabenden und Festivals, in denen unterschiedliche Zugriffe erprobt und provoziert werden, zu einem besonderen Markenzeichen geworden. Diskussionsforen, Ausstellungen und Salons vervollständigen die künstlerischen Positionen.

Als bedeutende professionelle Kultureinrichtung in Leipzig ist die Schaubühne in verschiedenen Netzwerken überregional verankert und wirkt als zentraler Ort und Anlaufpunkt für die Entwicklung des Leipziger Westens als kulturell geprägtes Quartier. Sie war Initiatorin des „Westbesuchs“ und ist Projektträgerin des „Boulevard Heine“, einem wichtigen Instrument der Identitätsstiftung und kulturellen wie wirtschaftlichen Entwicklung des Quartiers. 

 

Schulze-Delitzsch-Haus

In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO…
Schulze-Delitzsch-Haus




In Delitzsch gründete der Sozialreformer und Genossenschaftspionier Hermann Schulze-Delitzsch 1849 die weltweit erste gewerbliche Genossenschaft. Seine Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt. Mit der im Museum gezeigten einzigartigen Personalausstellung leben die Ideen Schulze-Delitzschs weiter. Anhand seiner Biographie wird ein Stück deutscher Sozial-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte erzählt und der Bogen in die Gegenwart gespannt. Hörstationen, Textwürfel, Wandklappen sowie zahlreiche Exponate veranschaulichen seine Ansätze zur Lösung der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert.

Seit 2016 kann der Besucher Schulze-Delitzsch nicht nur im Museum kennenlernen. Eine kostenfreie App führt in einem Stadtrundgang an zentrale Wirkungsstätten von Schulze-Delitzsch und lässt den Interessierten interaktiv in die Zeit der ersten genossenschaftlichen Gründungen in Deutschland eintauchen.

Stiftung Umgebindehaus

Umgebindehäuser prägen die Oberlausitzer Haus- und Kulturlandschaft. Sie sind ein Zeugnis des Oberlausitzer Textilgewerbes, seiner Struktur, der Arbeits- und Lebensbedingungen. Die Stiftung…
Stiftung Umgebindehaus




Umgebindehäuser prägen die Oberlausitzer Haus- und Kulturlandschaft. Sie sind ein Zeugnis des Oberlausitzer Textilgewerbes, seiner Struktur, der Arbeits- und Lebensbedingungen.

Die Stiftung Umgebindehaus setzt sich seit 2004 für den Erhalt der hölzernen Volksbauweise in der Oberlausitz, dem Umgebindehaus, ein. Seit 2009 sind wir eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung privaten Rechts.

Ziele der Stiftung sind:

(1) Erhaltung

Stiftungszweck ist die Erhaltung gefährdeter Umgebindehäuser, Schrotholzhäuser und ähnlicher Bauwerke.

(2) Hilfe und Beratung

Die Stiftung hilft beim Erwerb, der Sicherung, Teilinstandsetzung und Sanierung der Gebäude als Voraussetzung einer künftigen Weiternutzung.

(3) Information

Die Stiftung führt Informationsveranstaltungen und wissenschaftliche Untersuchungen durch und fördert den internationalen Austausch von Erfahrungen mit Tschechien und Polen.

(4) Förderung

Ziel ist die Verfolgung gemeinnütziger Zwecke durch die Förderung des Denkmalschutzes und des Heimatgedankens.

(5) Öffentliche Würdigung

Die Stiftung lobt jährlich den mit 7.000 Euro dotierten Umgebindehauspreis für hervorragende, denkmalgerechte Sanierungen und für das Engagement von Personen oder Vereinen zur Erhaltung der Umgebindebauweise aus.

 

SVT Görlitz gGmbH

Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun".…
SVT Görlitz gGmbH




Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun". Klangvolle Namen, visionäre Formen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h machten die Züge damals zum Stolz der Reichsbahn und vieler Eisenbahnfreunde in der DDR. Der "SVT" fuhr von Berlin und Leipzig aus nicht nur nach Prag oder Karlsbad, sondern weiter: Nach Wien oder - per Fähre - über die Ostsee - nach Kopenhagen. Seit 2003 ist der Zug ausgemustert und stillgelegt.

Ziel der Initiative ist die betriebsfähige Aufarbeitung eines dieselhydraulischen Schnellverkehrstriebwagens (SVT) und der wirtschaftliche Betrieb als Sonderzug. In der ersten Phase, die 2019 begann, geht es um die äußere Aufarbeitung des Zuges. Zwischen dem DB Museum als Eigentümerin und der SVT Görlitz gGmbH i.G. wurde ein Leihvertrag über den Zug abgeschlossen. Am 23. März 2019 wurde der Zug nach Dresden überführt. In enger Absprache mit dem DB Museum wird die SVT Görlitz gGmbH den Umfang der Aufarbeitung definieren und mit diesen Arbeiten beginnen. Derzeit sucht die SVT Görlitz gGmbH Partner für die Finanzierung sowie für die Aufarbeitung von Teilkomponenten. Um die erforderlichen finanziellen Mittel einzuwerben, steht die Initiative bereits potentielle Partnern in Kontakt. Es ist bereits gelungen mehrere Sponsoren für die laufenden Kosten der SVT Görlitz gGmbH i.G., insbesondere die Hallenmiete zu gewinnen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeldaen, das Projekt zu unterstützen.

 

 

 

Textilfabrik C. G. Hoffmann

Das Stammhaus der ehemaligen Textilfabrik C. G. Hoffmann spiegelt eine für die Oberlausitz typische Entwicklung in der Textilindustrie wider. Ihren Ausgang nahmen die Textilfabriken häufig in einem…
Textilfabrik C. G. Hoffmann




Das Stammhaus der ehemaligen Textilfabrik C. G. Hoffmann spiegelt eine für die Oberlausitz typische Entwicklung in der Textilindustrie wider. Ihren Ausgang nahmen die Textilfabriken häufig in einem Umgebindehaus, einem regionaltypischen besonderen Haustyp, der Block-, Fachwerk- und Massivbauweise vereint.

Der Textilunternehmer Carl Gottlieb Hoffmann erwarb 1809 ein um 1800 errichtetes Umgebindehaus und errichtete in den Folgejahren weitere Fabrikgebäude um es herum. Frühzeitig setzte er auf die Mechanisierung: 1834 stellte er Bandwebstühle auf, 1855 folgten zwei liegende Dampfmaschinen – die ersten Sachsens – und 1862 mechanische Webstühle.

Das Unternehmen entwickelte sich mit seinen rund 2.000 Beschäftigtem zum ersten Großbetrieb in der Oberlausitz. Zwischen 1858 und 1875 wurden monumentale Fabrikgebäude im Stil des Historismus errichtet. Nach Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1922 wurde der Kopfbau des Verwaltungsgebäudes am Stammhaus im Stil des Art déco umgestaltet. Die stuckgeschmückten Gewölbedecken, Einbaumöbel, Verkleidungen, Tapeten und Stoffbespannungen aus  dieser Zeit sind bis heute erhalten.

Nach Enteignung 1946 wurde das Unternehmen mit weiteren verstaatlichten Textilunternehmen der Oberlausitz zum Kombinat Oberlausitzer Textilbetriebe (LAUTEX) zusammengeschlossen. Anfang der 1970er Jahre wurde Neugersdorf zentraler Sitz dieses Großuntenrehmens. Nach der Privatisierung 1990 wurde die Fabrik von verschienden Eigentümern genutzt und schließlich 2005 geschlossen. Bis auf das Stamnmhaus, das verwaltungsgebäude und den Wasserturm wurden bis 2013 alle Gebäude abgerissen.

Nach seiner Sanierung ist das Stammhaus Sitz der Stiftung Umgebindehaus. Die Stiftung setzt sich für den Erhalt und die Belebung von Kulturdenkmalen – insbesondere von Umgebindehäusern – ein. Eine Ausstellung im Gebäude informiert über die Unternehmensgeschichte der Firma C.G. Hoffmann.

Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V.

Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) ist die unabhängige Stimme der Wirtschaft im Freistaat. Als freiwillige, branchenübergreifende und nicht-staatliche Interessenvereinigung…
Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V.




Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) ist die unabhängige Stimme der Wirtschaft im Freistaat. Als freiwillige, branchenübergreifende und nicht-staatliche Interessenvereinigung koordiniert und moderiert die VSW als Dachverband die wirtschafts-, sozial-, arbeitsmarkt- und tarifpolitischen Interessen ihrer 38 Mitgliedsverbände aus den Branchen Bau, Dienstleistungen, Handel, Handwerk, Industrie, Landwirtschaft und soziale Dienste.

Gemeinsam mit der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung und dem SMWK verleiht die VSW seit 2013 den Sächsischen Industriekulturpreis. Damit soll das Thema Industriekultur in eine breitere Öffentlichkeit getragen werden. Die Initiatoren versprechen sich von diesem Impuls eine kreative, zukunftszugewandte Auseinandersetzung. In diese sollen vor allem auch die Wirtschaft und die Unternehmen eingebunden und angeregt werden, beispielhaft Konzepte und Projekte anzustoßen, die geeignet sind, das industrielle Erbe im Freistaat überzeugend zu vermitteln und zeitgemäß weiterzuführen. Ziel ist es, das historische Erbe des Freistaates nicht nur zu würdigen, sondern Tradition mit zukunftsweisenden Ideen zu verbinden und für die Gesellschaft erlebbar zu machen.

Viadukt Beckerbrücke

Der denkmalgeschützte Viadukt (auch Chemnitztal-Viadukt) ist ein ingenieurtechnisch herausragendes Element des Chemnitzer Bahnbogens. Die 275 Meter lange Eisenbahnüberführung aus Bogenbrücken- und…
Viadukt Beckerbrücke




Der denkmalgeschützte Viadukt (auch Chemnitztal-Viadukt) ist ein ingenieurtechnisch herausragendes Element des Chemnitzer Bahnbogens. Die 275 Meter lange Eisenbahnüberführung aus Bogenbrücken- und Balkenbrückensegmenten bildet mit zwei Haltepunkten ein stadtbildprägendes Ensemble und ist ein präsentes Zeichen der Chemnitzer Industriegeschichte.

Der Bau dieses Viadukts wurde durch die Hochlegung der Eisenbahntrasse der Strecke Chemnitz–Zwickau ab 1897 notwendig und ersetzte eine bereits 1858 errichtete Steinbrücke über die Chemnitz. Die Gründungsarbeiten begannen 1901. Im Anschluss wurde die Stahlnietenkonstruktion von der Königin Marienhütte in Cainsdorf (Zwickau) errichtet. Die Baukosten von etwas über einer Millionen Reichsmark übernahmen die Stadt Chemnitz und die Königlich Sächsische Staatseisenbahngesellschaft.

Von den ursprünglich vier verlegten Gleisen wurden zwei Gleise nach dem Zweiten Weltkrieg als Reparationsleistungen an die Sowjetunion demontiert. Aktuell wurden im Vorfeld größerer Neu- und Umbauarbeiten an der Bahnstrecke der Abriss des Viadukts zugunsten eines Neubaus diskutiert. Insbesondere der Chemnitzer Viadukt e.V. und verschiedene Experten setzen sich gegen einen Abriss ein und wollen den Charakter dieses bedeutenden Ingenieurbaus erhalten.

Mit dem Erhalt des Chemnitzer Eisenbahnviadukts könnte ein städtebauliches Wahrzeichen und eines von wenigen vergleichbaren Zeugnissen der Technik- und Industriegeschichte erhalten werden.

Wehrsdorfer Heimatfreunde

Der an der Böhmischen Grenze gelegene ehemalige Weberort Wehrsdorf, jetzt ein Ortsteil der Gemeinde Sohland/Spree, ist mit der Entwicklung der Textilindustrie in der südlichen Oberlausitz gewachsen.…
Wehrsdorfer Heimatfreunde




Der an der Böhmischen Grenze gelegene ehemalige Weberort Wehrsdorf, jetzt ein Ortsteil der Gemeinde Sohland/Spree, ist mit der Entwicklung der Textilindustrie in der südlichen Oberlausitz gewachsen. Während die aktive Hausweberei schon seit etwa 100 Jahren von der industriellen Fertigung verdrängt worden ist, stellen wir mittlerweile einen substanziellen Verlust von Wissen über die Textilindustrie und deren Infrastruktur fest. Besonders dramatisch erscheint, dass die 400 Jahre lang prägende Textilherstellung in einem Zeitraum von nur 25 Jahren dem Gedächtnis sowie der Wahrnehmung der großen Mehrheit der Bevölkerung entrückt ist. Diesem Verlust an regionaler Geschichte – von Identität – möchten wir etwas entgegensetzen. Da Wehrsdorf nicht für sich allein gewachsen ist und die wirtschaftliche Entwicklung nur im regionalen Konsens zu betrachten ist, wollen wir diese Aufarbeitung in ein regionales Netzwerk einbringen.

Die Textilindustrie war die Schlüsselwirtschaft unserer Region, die der Oberlausitz einen bescheidenen Wohlstand gebracht hat. Gerade anhand der Überschaubarkeit der Verhältnisse in unserem Dorf kann man die industrielle Entwicklung in all ihren Facetten nachvollziehen. Exemplarisch dokumentiert ist die Geschichte der Schöne & Böhme AG.

Von einst fünf größeren Industriebetrieben der Textilherstellung und Textilveredlung, sowie der Knopfindustrie ist außer einigen Baukörpern nicht viel übrig geblieben. Derzeit (Januar 2014) bewegt uns der geplante Abriss des ersten, zu rein industriellen Zwecken gebauten Gebäudes im Ort, einem Trockenturm für Leinwanden aus dem Jahre 1858. Dieses ist auch der Beweggrund sowie der Ausgangspunkt unserer aktiven Beschäftigung mit der Thematik der Industriekultur.

Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.

Der 2003 gegründete Förderverein “Montanregion Erzgebirge” e.V. setzt sich für die Anerkennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als UNESCO-Welterbe ein. Der Verein informiert die Öffentlichkeit…
Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.




Der 2003 gegründete Förderverein “Montanregion Erzgebirge” e.V. setzt sich für die Anerkennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als UNESCO-Welterbe ein. Der Verein informiert die Öffentlichkeit durch Vorträge, Ausstellungen und Informationsmaterial. Die Initiatoren der Vereinsgründung waren das Regionalmanagement Erzgebirge, die TU Bergakademie Freiberg, Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte und die SAXONIA GmbH. Begleiten Sie die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO Welterbe!

Das Erzgebirge beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze ist eine einzigartige Kulturlandschaft, die untrennbar mit dem Bergbau verbunden ist. Seit dem ersten Auffinden von Silber im Jahre 1168 bildete der Bergbau ökonomisch und technologisch für Jahrhunderte den innovativsten und wichtigsten Gewerbezweig Sachsens. Die Zeugnisse dieser heute noch lebendigen Geschichte sind auf vielfältige Weise erlebbar in den über- und untertägigen Montandenkmälern, den Montanlandschaften, den Bergstädten und Siedlungen sowie in den lebendigen Traditionen der Erzgebirger. All diese Facetten formen eine einzigartige Kulturlandschaft von internationaler Bedeutung. Sie waren 1998 ausschlaggebend für die offizielle Aufnahme der „Montan- und Kulturlandschaft Erzgebirge“ in die deutsche Welterbe-Warteliste auf Vorschlag der Sächsischen Landesregierung – dem ersten Schritt auf dem Weg zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes.

Zum Film.

Westkultur

Im Leipziger Stadtteil Plagwitz haben sich in den letzten Jahren zahlreiche kulturelle Einrichtungen angesiedelt. Mit der neuen Wegweisung sollen die Standorte dieser Institutionen künftig besser zu…
Westkultur




Im Leipziger Stadtteil Plagwitz haben sich in den letzten Jahren zahlreiche kulturelle Einrichtungen angesiedelt. Mit der neuen Wegweisung sollen die Standorte dieser Institutionen künftig besser zu finden sein. Hierfür wurde bereits zu Beginn des Jahres eine Fernwegweisung im gesamten Leipziger Stadtgebiet installiert. Diese leitet mit dem Begriff „Westkultur“ in den Leipziger Westen und wird hier durch die Nahwegweisung abgelöst und weitergeführt. Beteiligt sind bei diesem Pilotprojekt Kulturinstitutionen wie: Klinger-Villa, Alte Damenhandschuhfabrik, Lofft, Museum für Druckkunst, Musikalische Komödie, Bibliothek Plagwitz, Spinnerei, Tapetenwerk und Theater der Jungen Welt.

Die Schilder der neuen Kulturwegweisung für den Leipziger Westen bestehen aus dem Logo sowie dem zugehörigen Schriftzug „Westkultur“. Darunter befinden sich Einzelschilder zu den diversen Kultureinrichtungen. In Anlehnung an das allgemeine touristische Wegeleitsystem sind die Schilder in den Farben weiß und braun gestaltet. Eine Besonderheit stellt dabei die verwendete Schriftart dar. Mit der Kristall Grotesk wurde eine Schrift gewählt, die 1937/38 von der Stempelschneiderei Wagner&Schmidt in Leipzig herausgegeben wurde. Die Schrift ist seit 1999 Teil des ca. 4.000 Schriftarten umfassenden Bestandes im Museum für Druckkunst Leipzig. In der Sammlung befinden sich die letzten originalen Gießformen (Matrizen) der Kristall Grotesk, deren Rechte am Schriftdesign beim Museum liegen. Voraussetzung für die erste Anwendung war die aufwendige Digitalisierung der Schrift Kristall Grotesk im Jahr 2009. Mit der praktischen Umsetzung beauftragte das Museum das Hamburger Type-Designstudio Elsner+Flake, die auf eine möglichst werkgetreue Wiedergabe achteten. Die Schrift eignet sich hervorragend für heutige Anwendungen, so der Mitinhaber des Designstudios, Günther Flake: „Trotz vieler Merkmale, die auf ihre Entstehungszeit deuten, weisen einzelne Zeichen Formen auf, die noch immer aktuell sind oder, neu wiederentdeckt, zur Zeit gerade wieder als modern gelten.“ Die Anwendung dieser originären Leipziger Schrift im öffentlichen Raum ist ein besonderer Hinweis auf die historische Bedeutung Leipzigs als Ort der Schriftgestaltung und –herstellung mit einer über 100jährigen Tradition. Eine weitere praktische Anwendung der Kristall Grotesk zeigt die aktuelle Sonderausstellung „Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst“, die noch bis zum 17. Juli 2011 im Museum für Druckkunst zu sehen ist, denn alle Ausstellungstexte zum Thema Schrift in der Kunst sind in der Kristall Grotesk gesetzt.

WIMAD

Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind die Erforschung der regionalen Heimat- und Industriegeschichte, von Technik- und Unternehmensgeschichte sowie Unternehmerbiografien mit den regionalen Schwerpunkten…
WIMAD




Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind die Erforschung der regionalen Heimat- und Industriegeschichte, von Technik- und Unternehmensgeschichte sowie Unternehmerbiografien mit den regionalen Schwerpunkten Raum Dresden, Sachsen sowie Mittel- und Ostdeutschland.

Die Vermittlungstätigkeit des Vereins erstreckt sich auf über 200 Veröffentlichungen, Vorträge und die Mitarbeit an verschiedenen Ausstellungen.

Zu folgenden Themen wird oder wurde gearbeitet:

  • Grundlagenforschung, Verzeichnisse, Nachschlagewerke, Materialsammlungen: Verzeichnis technischer Denkmale in Dresden, Bibliografie zu Schokolade und Süßwaren (Sammlung Putz der SLUB), Historische Kartenwerke Sachsens – Beilagen zu den Meilenblättern, Datenbanken zu historischen Gewerbe- und Industriestandorten in Sachsen (u.a. aus den Meilenblättern)
  • Technische Denkmale in Dresden: Rekonstruktion der Elbbrücken, Historische und technische Rekonstruktion des Dresdner Kugelhauses
  • Spezielle Probleme der Technikgeschichte: Herstellung und Verarbeitung grafischer Erzeugnisse, Verpackungsmaschinenbau in Dresden
  • Unternehmens- und Branchengeschichte: Chronik der Buschmühle und ihrer Folgebauten, Die Entwicklung der Süßwarenindustrie, insbesondere der Schokoladenindustrie in Dresden, Geschichte der Lebensmittel- und Süßwarenindustrie in Sachsen und der DDR, Kulturgeschichte der Ernährung, Geschichte des Dresdner Gartenbaus im 19. und 20. Jahrhundert, Wasserbau an der Weißeritz/Röhrfahrten
  • Sozialgeschichte: Bergparade im Plauenschen Grund 1719
  • Unternehmerbiographien: Traugott Bienert – sein Leben und Wirken
  • Industriekulturtourismus: Bienert-Wanderweg im Plauenschen Grund
  • Forschungsprojekte: Neue Lerndienstleistungen am Beispiel des Dresdner Kugelhauses

Zentrum für Baukultur Sachsen

Das Zentrum für Baukultur Sachsen fördert das Verständnis für die Gestaltung von Gebäuden und der öffentlichen Räume und stellt deren Bedeutung für den Alltag eines jeden Menschen heraus. Einer…
Zentrum für Baukultur Sachsen




Das Zentrum für Baukultur Sachsen fördert das Verständnis für die Gestaltung von Gebäuden und der öffentlichen Räume und stellt deren Bedeutung für den Alltag eines jeden Menschen heraus.

Einer breiten interessierten Öffentlichkeit sollen neben dem baulichen Erbe vor allem die aktuellen Strömungen in Architektur und Städtebau nähergebracht, das Wissen um alle damit verbundenen Fragen vermittelt, das Bewusstsein für die Baukultur geschärft und die Urteilsfähigkeit entwickelt werden.

Das ZfBK bedient sich bei seiner baukulturellen Vermittlungsarbeit sowohl bewährter als auch neuer Formate: Ausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Preisverleihungen, Vorstellung und Diskussion aktueller Fragen des Baugeschehens, Fachführungen und Fachexkursionen. Das Format „ZfBK on Tour“ bietet in Zusammenarbeit mit Kommunen und Institutionen Veranstaltungen in ganz Sachsen an.

Die baukulturelle Jugendbildungsarbeit ist ein zentrales Anliegen des ZfBK. Hierzu werden Workshops und Projektarbeit (z.B. mit Schülern im Rahmen von „Architektur macht Schule“ oder „Pegasus“) durchgeführt.