Ausbildung & Schule

Industriekultur dient der beruflichen Orientierung und macht Bildungsangebote in vielen Bereichen.

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Arbeitskreis Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig

Der Arbeitskreis ist eine fächerübergreifende Plattform für das Thema Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig. Die Beschäftigung mit Industriekultur wird durch seine Mitglieder in Lehre und…
Arbeitskreis Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig




Der Arbeitskreis ist eine fächerübergreifende Plattform für das Thema Technik- und Industriekultur an der HTWK Leipzig. Die Beschäftigung mit Industriekultur wird durch seine Mitglieder in Lehre und Forschung verankert sowie durch Kooperation mit Partnern in der Region vorangetrieben.

Bislang wurde die Kultur des Industriezeitalters überwiegend historisch betrachtet. Eine solche Fokussierung stärkt die verbreitete Haltung vom abgeschlossenen Industriezeitalter. Gerade die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens und Leipzigs in den letzten 25 Jahren oder die Entwicklung der HTWK Leipzig zeigen jedoch deutlich, dass dies keineswegs der Fall ist. Das Industriezeitalter ist nicht beendet, es wandelt sich und mit ihm seine vielfältigen materiellen und immateriellen Kulturen. Das Industriezeitalter charakterisieren neben dem permanenten Wandel von Allem, die Entpersönlichung ökonomischer Beziehungen und der hohe Stellenwert der Technik in Wirtschaft und Alltag. Industriekultur wird als Auseinandersetzung mit diesem Wandel, seiner Bewusstmachung und Gestaltung begriffen. Sie stellt sich dabei aktuellen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen, bietet Erklärungen und wird zur Haltung.

Die HTWK Leipzig ist ein Kind des Industriezeitalters. Mit Gründung der Königlichen Baugewerksschule wurde im Jahr 1838 die ingenieurstechnische Ausbildung in Leipzig etabliert. In rund 170 Jahren hat sich diese Ausbildungsstätte zur heutigen vielschichtiger angelegten Hochschule gewandelt, die Technik, Wirtschaft und Kultur miteinander vereint. Industriekultur schafft eine verbindende Klammer für den Austausch zwischen diesen Kernbereichen unserer modernen Gesellschaft. Sie kann die Lehr- und Forschungsprofile der HTWK Leipzig sinn- und identitätsstiftend miteinander verknüpfen und damit die interne und externe Wahrnehmung dieser Profile stärken sowie eine thematische Brücke in die Gesellschaft schlagen.

Art & Economic History Management

Das Büro arbeitet zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte sowie zu verschiedenen Themen der Industriekultur. Aktuell zum Thema "Industriearchitektur als Teil der industriekulturellen…
Art & Economic History Management




Das Büro arbeitet zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte sowie zu verschiedenen Themen der Industriekultur. Aktuell zum Thema "Industriearchitektur als Teil der industriekulturellen Überlieferung" sowie "Transformation industrieller Erinnerungsstätten in verschiedene Nachnutzungsmöglichkeiten". Es erarbeitet Publikationen, konzipiert und gestaltet Ausstellungen.

Berufsschule für die industriellen Berufe (Industrieschule)

Die von Friedrich-Wagner Poltrock entworfene Industrieschule gilt als einer der herausragenden Bauten dieses überwiegend im Raum Chemnitz tätigen Architekten der Moderne. Die seinerzeit größte…
Berufsschule für die industriellen Berufe (Industrieschule)




Die von Friedrich-Wagner Poltrock entworfene Industrieschule gilt als einer der herausragenden Bauten dieses überwiegend im Raum Chemnitz tätigen Architekten der Moderne. Die seinerzeit größte deutsche Berufsschule ist ein rational durchkonstruiertes Schulgebäude, in dem sich moderne Ansätze von Schulorganisation und Architektur vereinen.

Chemnitzer Actien-Spinnerei

Der stetig wachsende Bedarf an Garn in der aufstrebenden sächsischen Textilindustrie war Grund für die Chemnitzer Unternehmer August Götze, M.F. Bahnse und Carl Knackfuß, eine große Spinnerei zu…
Chemnitzer Actien-Spinnerei




Der stetig wachsende Bedarf an Garn in der aufstrebenden sächsischen Textilindustrie war Grund für die Chemnitzer Unternehmer August Götze, M.F. Bahnse und Carl Knackfuß, eine große Spinnerei zu errichten. Mit 60.000 Spindeln und 1.000 Arbeitern entstand die damals größte Spinnerei Sachsens. Finanziert wurden das Unternehmen und der Bau der Fabrik durch Gründung einer Aktiengesellschaft. Neben Einzelaktionären waren auch Leipziger und Berliner Banken an dieser Gesellschaft beteiligt.

Konzentrierte sich die Garnherstellung Anfang des 19. Jahrhunderts in den Spinnmühlen an den Flussläufen des Erzgebirgsvorlandes, wurden Fabriken nun zunehmend an zentralen Standorten mit Eisenbahnanschluss errichtet. Der Chemnitzer Actien-Spinnerei kommt hierbei zweifellos eine Vorreiterrolle zu.

Nach Umzug der Spinnerei in einen Fabrikneubau in Altchemnitz erwarb die Stadt Chemnitz um 1906 das Areal. Bis 2004 wurde das Spinnereigebäude verschiedentlich genutzt. Eine neue Nutzung erfährt es durch den Umbau zur zentralen Universitätsbibliothek der TU Chemnitz zwischen 2015 bis 2019. Hierfür wird das historische Gebäude tiefgreifend umgebaut und an die neue Nutzung angepasst. Um das äußere Erscheinungsbild an die historische Alte Aktienspinnerei anzugleichen, werden durch Aufstockung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Obergeschosse die ursprüngliche Kubatur wiederhergestellt sowie die historisch dokumentierte Fassadengestaltung nachempfunden. Im Gebäude vorhandene, besonders wertvolle denkmalgeschützte Strukturen, wie die Tragkonstruktion mit den Gusseisenstützen, Spanngliedern und Gewölbekappen werden integriert und in ihrer ursprünglichen Raumwirkung wieder erlebbar gemacht.

Chemnitzer Geschichtsverein

Der Chemnitzer Geschichtsverein (CGV) knüpft mit seiner Wiedergründung im Jahr 1990 an den Historischen Verein für Chemnitzer Geschichte an. Derzeit ca. 175 Vereinsmitglieder engagieren sich in…
Chemnitzer Geschichtsverein




Der Chemnitzer Geschichtsverein (CGV) knüpft mit seiner Wiedergründung im Jahr 1990 an den Historischen Verein für Chemnitzer Geschichte an. Derzeit ca. 175 Vereinsmitglieder engagieren sich in verschiedenen Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen der Regional-, Stadt- und Stadtteilgeschichte. Im Rahmen des Themas Industriekultur werden regelmäßig Vorträge zu Unternehmen, Unternehmern und anderen relevanten Themen angeboten. Der Verein und seine Arbeitsgruppen organisieren außerdem Exkursionen und Rundgänge mit industriekulturellen Schwerpunkten. In Publikationen von Vereinsmitgliedern werden die Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Chemnitz sowie Aspekte der Technik- und Industriegeschichte behandelt. Der Chemnitzer Geschichtsverein führt eine Tauschbibliothek mit Beständen aus ca. 130 Tauschvereinen im deutschsprachigen Raum und bietet themenbezogene Literaturrecherchen an.

Dr. Uwe Fraunholz

Forschungsprojekt "Surrogate. Nahrungs- und Genussmittelinnovation in deutschen Ersatzstoffkulturen, 1933-1989" Das Projekt untersucht anhand produktbezogener Fallstudien aus dem Nahrungs- und…
Dr. Uwe Fraunholz




Forschungsprojekt "Surrogate. Nahrungs- und Genussmittelinnovation in deutschen Ersatzstoffkulturen, 1933-1989"

Das Projekt untersucht anhand produktbezogener Fallstudien aus dem Nahrungs- und Genussmittelbereich die Entwicklung und Funktion des Leitbilds „Autarkie“ im Innovationsgeschehen gelenkter Ökonomien. Dabei gilt es zu ermitteln, ob und wenn ja in welchem Maße langfristige Prägungen der Akteure Einflüsse auf Innovationsprozesse in den Bereichen Chemie, Lebensmittelchemie und Biotechnologie ausübten. Im Zentrum steht der diachrone Vergleich zwischen den Innovationssystemen und Konsumversprechen des Nationalsozialismus und der DDR. Dabei sollen vor dem Hintergrund der Systembrüche Kontinuität und Wandel von Elementen des Innovationsgeschehens in Deutschland gewichtet werden. Die Entwicklung des Autarkiegedankens wird im Projekt am Beispiel von Konsumgütern untersucht, um insbesondere die Vergesellschaftung von Ersatzstoffinnovationen in den Blick zu nehmen, und somit den Konsumenten als integralen und eigenständigen Faktor eines Innovationsmodells zu etablieren. Erlangen Ersatzstoffe eine besondere Bedeutung in Ökonomien, die freiwillig oder unfreiwillig auf Autarkie orientiert sind? Kann ihre massenhafte Vergesellschaftung als Manifestation einer entsprechenden Leitbildorientierung institutioneller Prägekraft interpretiert werden?

Flachsspinnerei Hirschfelde

Die Fabrik steht für die Flachsverarbeitung, die in der Region ihr Zentrum hatte. Das 1845 gegründete Unternehmen war die erste mechanische Flachsgarnspinnerei Sachsens. Errichtet wurde die Fabrik an…
Flachsspinnerei Hirschfelde




Die Fabrik steht für die Flachsverarbeitung, die in der Region ihr Zentrum hatte. Das 1845 gegründete Unternehmen war die erste mechanische Flachsgarnspinnerei Sachsens. Errichtet wurde die Fabrik an der Neiße neben einer Mahlmühle aus dem 15. Jahrhundert. Sie entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Textilunternehmen in der Oberlausitz. 

Nach einem Brand wurde der Erstbau durch das heute noch teilweise erhaltene Ensemble im damals vorherrschenden Stil des Historismus ersetzt. Die Spinnerei wurde 1877–1880 errichtet, das Kontorgebäude 1880–1882. Mit seinen Pilastern, Türmchen und Zinnen gibt es gestalterische Parallelen zur Tudorgotik der englischen Schlossarchitektur.

Bis zu seiner Verstaatlichung im Jahr 1946 war das Unternehmen in Familienbesitz. 1974 wurde die Flachsverarbeitung eingestellt und Kunstseide verarbeitet, 1993 bis 2003 wieder Flachs verarbeitet. Nach Stilllegung des Unternehmens im Jahr 2005 wurden große Teile der Fabrik abgerissen. Erhalten blieben das Fabriktor, Nebengebäude sowie das dreiflügelige Kontorgebäude. Bereits 1952 war hier eine Berufsschule eingezogen.

1991 übernahm der Internationale Bund das Gebäude als Bildungsstätte und sanierte es mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Kontorhaus gilt als einer der schönsten historistischen Industriebauten Sachsens.

Genealogiestammtisch Limbacher Land

In der guten Tradition von bekannten Heimat- und Familienforschern des Limbacher Landes, z. B. Horst Strohbach, Paul Fritzsching, Karl Fritzsching und Paul Seydel, organisieren Christian Kirchner,…
Genealogiestammtisch Limbacher Land




In der guten Tradition von bekannten Heimat- und Familienforschern des Limbacher Landes, z. B. Horst Strohbach, Paul Fritzsching, Karl Fritzsching und Paul Seydel, organisieren Christian Kirchner, Leiter Stadtarchiv Limbach-Oberfrohna und René Gränz, Unternehmer Dresden, wieder einen regelmäßigen Treffpunkt von interessierten Familien- und Heimatforschern. Diese haben ihren Forschungsschwerpunkt in der Region von: Limbach, Oberfrohna, Mittelfrohna, Niederfrohna, Kändler, Rußdorf, Wolkenburg, Kaufungen, Pleißa, Bräunsdorf, Uhlsdorf, Fichtigsthal, Jahnshorn, Dürrengerbisdorf, Röhrsdorf und Löbenhain sowie umliegenden Gebieten.

Bei den Themen rund um die Familien- und Familienforschung im Limbacher Land werden immer wieder Unternehmerfamilien (Esche) und wirtschaftlicheThemen (Leinweber, etc.) im Mittelpunkt stehen.

Regelmäßig stattfindende Veranstaltungsreihe im Hotel Lay-Haus, Limbach-Oberfrohna.

Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V.

Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen…
Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V.




Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure, dem Deutschen Museum München und dem Bund Deutscher Heimatschutz bei der Erfassung und Dokumentation „Technischer Kulturdenkmale“ in Deutschland.

Seit den 1950er Jahren wandelte sich die GAG zunächst in eine Fördergesellschaft für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik. Im Rahmen des strukturellen Wandels innerhalb der deutschen wissenschafts- und technikhistorischen Gesellschaften konzentrierte sie sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts dann zunehmend auf die Schwerpunkte Technikgeschichte, Industriearchäologie und Industriekultur.

Mit ihrer Umbenennung in „Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“ im Jahre 2014 trug sie diesem Wandlungsprozess Rechnung.Die GAG versteht sich heute als ein Forum für alle Interessenten, die sich professionell oder ehrenamtlich für die Erforschung, den Erhalt und die Pflege historischer Sachzeugen der Technikgeschichte und Industriekultur engagieren. Sie unterstützt diese Zielsetzung durch die Vergabe des „Nachwuchspreises der GAG“ sowie des „GAG-Preises für Industriekultur“.

Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.

Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs: Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie…
Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.




Institution zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs:

Die GUG stellt allen interessierten Wissenschaftlern ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch bereit. Dazu organisiert sie beispielsweise Vortragsveranstaltungen, Symposien und Arbeitskreise.

Mittlerin zwischen Wissenschaft und Praxis:

Die unternehmensgeschichtliche Forschung ist ein Prozess der Gewinnung neuer Erkenntnisse, der von der Beteiligung und Unterstützung eines breiten Spektrums von Unternehmen und Wissenschaftlern lebt. Demgemäß versteht sich die GUG als Netzwerk zur Förderung des Dialogs zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern. Über dieses Netzwerk können Unternehmen aktuelle Problemstellungen in die wissenschaftliche Diskussion einbringen.

Partnerin der Unternehmen:

Die GUG steht den Unternehmen in allen Fragen rund um die Darstellung ihrer Geschichte zur Seite. Sie bietet ihre Unterstützung beim Aufbau von Firmenarchiven in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der deutschen Wirtschaftsarchive e.V. und bei der Dokumentation sowie Publikation von Unternehmensgeschichten an.

IfM - Institut für Musikinstrumentenbau e.V.

Das IfM ist eine anwendungsorientierte, industrienahe Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung auf den Fachgebieten Akustik / Schwingungstechnik, Werkstoffe und Technologie mit Schwerpunkt…
IfM - Institut für Musikinstrumentenbau e.V.




Das IfM ist eine anwendungsorientierte, industrienahe Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung auf den Fachgebieten Akustik / Schwingungstechnik, Werkstoffe und Technologie mit Schwerpunkt Musikinstrumentenbau. Einen besonderen Stellenwert besitzen dabei die Musikalische Akustik und insbesondere die Akustisk der Musikinstrumente. Das wesentliche Merkmal des Instituts besteht in der Verbindung von Akustik, Werkstofforschung und Technologie.

Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte

Einmalig in Deutschland sind das vom IWTG angebotene Bachelorprogramm für Industriearchäologie sowie das Masterprogramm für Industriekultur. In Kooperation mit Partnern aus Hochschule, Wirtschaft und…
Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte




Einmalig in Deutschland sind das vom IWTG angebotene Bachelorprogramm für Industriearchäologie sowie das Masterprogramm für Industriekultur. In Kooperation mit Partnern aus Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung bietet das IWTG eine praxisorientierte Ausbildung für eine berufliche Tätigkeit in der (Industrie-)Denkmalpflege und im Museumswesen (Industrie- und Technikmuseen) sowie für eine Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, im Wissenschaftsjournalismus oder in Architektur- und Ingenieurbüros.

Zentrale Aufgaben für die TU Bergakademie Freiberg nimmt das IWTG darüber hinaus mit der Organisation des Studium generale sowie der Leitung und Aufsicht über das Historicum (Universitätsmuseum) und die Kustodie (Sammlungen und Kunstbesitz der Universität) wahr.

Das IWTG wurde im Jahre 1992 an der TU Bergakademie Freiberg gegründet. Vorläuferinstitutionen waren das 1954 in der Fakultät für Bergbau und Hüttenwesen gegründete "Institut für Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens" sowie der "Wissenschaftsbereich Geschichte der Produktivkräfte und Wirtschaftsgeschichte". 1990 wurde der Wissenschaftsbereich aufgelöst und seitdem die Gründung des IWTG vorbereitet, die schließlich im Juni 1992 folgte. Seit dem 1. April 1997 ist Prof. Dr. phil. habil. Helmuth Albrecht Direktor des Instituts. Außerdem ist er seit 2009 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates für Sächsische Industriekultur beim Zweckverband Sächsisches Industriemuseum.

Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH

Das deutsch-polnische Institut für Neue Industriekultur INIK mit Hauptsitz in Cottbus betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Regionalplanung.…
Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH




Das deutsch-polnische Institut für Neue Industriekultur INIK mit Hauptsitz in Cottbus betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Regionalplanung. Intensive Forschungs- und Projektkooperationen bestehen u. a. mit der Politechnika Wroclawska, der Hochschule Lausitz und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. In interdisziplinären Wissenschaftsteams untersuchen INIK-Mitarbeiter und Partner strukturschwache Städte und Regionen mit folgenden thematischen Schwerpunkten: Strategisches Planen und Entwerfen, Umsiedlung und Stadtumbau, Kulturtourismus und Denkmalpflege sowie regionale Ökonomien. Das INIK-Team erforscht in regionalen, nationalen und europaweiten Zusammenhängen komplexe Strategien der planerisch-gestalterischen Fachdisziplinen. Bei der Institutsarbeit haben in den letzten Jahren verstärkt der Klimawandel, energetische Aspekte der Stadtentwicklung und die demografischen Transformationsprozesse eine zentrale Rolle der Forschung und Entwicklung übernommen. Das Institut ist Forschungspartner und Auftragnehmer zahlreicher Hochschulen, Wirtschaftsunternehmen, staatlicher Institutionen und gesellschaftlicher Organisationen in Deutschland und Polen. Beratende Aufgaben übernimmt der Beirat des Institutes. Der Beirat setzt sich aus Vertretern der Landesministerien in Brandenburg, der Hochschulen (Cottbus, Frankfurt (Oder), Lodz, Gliwice), der Wirtschaft und der regionalen Planungsakteure zusammen.

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.

Das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) erforscht »die sächsische Geschichte in ihren historischen Räumen bis zur Gegenwart« sowie »volkskundlich die alltäglichen Lebenswelten,…
Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.




Das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) erforscht »die sächsische Geschichte in ihren historischen Räumen bis zur Gegenwart« sowie »volkskundlich die alltäglichen Lebenswelten, auch im Verhältnis zwischen regionaler Eingrenzung und kulturellem Austausch bis zur Gegenwart« und treibt die »Erschließung und Dokumentation der einschlägigen Quellen voran«. Mitglieder des Trägervereins des ISGV sind das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Universität Leipzig, die Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Bergakademie Freiberg sowie das Sorbische Institut Bautzen, die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Ein Kuratorium ist als Aufsichtsorgan für alle grundsätzlichen Angelegenheiten des ISGV zuständig, in dem das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Rektoren der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig sowie ein Mitglied des Trägervereins vertreten sind. Die Tätigkeit des Instituts wird von einem Wissenschaftlichen Beirat begleitet, der sich aus international anerkannten Vertretern der Fächer Geschichte und Volkskunde zusammensetzt.

Kustodie der TU Dresden

Als technische Bildungseinrichtung, deren Gründung 1828 in direktem Bezug zur Industrialisierung Sachsens und Europas zu sehen ist, verfügt die TU Dresden über einen substantiellen Objektbestand zu…
Kustodie der TU Dresden




Als technische Bildungseinrichtung, deren Gründung 1828 in direktem Bezug zur Industrialisierung Sachsens und Europas zu sehen ist, verfügt die TU Dresden über einen substantiellen Objektbestand zu wissenschafts- und technikhistorischen Fragestellungen sowie zur Industriegeschichte Sachsens.

Als eine zentrale Einrichtung der Technischen Universität Dresden ist die Kustodie für den Erhalt, die Pflege und die Nutzung der naturwissenschaftlichen und technischen Sammlungen sowie dem Kunstbesitz zuständig. Sie unterstützt die dezentralen Sammlungen bei der wissenschaftlichen Erschließung und musealen Beurteilung der historischen Sachzeugen der Universität und ist für die Betreuung des universitären Kunstbesitzes verantwortlich. Ausgewählte Objekte der Sammlungs- und Universitätsgeschichte werden in der Ständigen Ausstellung der Kustodie gezeigt.

Darüber hinaus betreibt die Kustodie die Altana Galerie im Görges-Bau, in der Ausstellungen auf der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft gezeigt werden. Die Kustodie berät in Fragen der künstlerischen und innenarchitektonischen Gestaltung und Repräsentation, der Denkmalpflege sowie hinsichtlich hochschulgeschichtlicher Themen.

Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland

In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen…
Projektgruppe „Industriekultur“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland




In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Aus der Arbeitsgruppe „Kultur und Tourismus“ der EMMD gründete sich die Projektgruppe „Industriekultur“ heraus. Die Projektgruppe setzt sich unter anderem aus Vereinen (Industriekultur Leipzig e.V., Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark e.V. und WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.), Städten und Landkreisen (Stadt Jena, Stadt Zeitz, Stadt Zwickau und Burgenlandkreis), Unternehmenspartnern (MIBRAG Industrie Tours Sachsen-Anhalt und Besucherbetreuung, LMBV mbH und Ferropolis GmbH), Hochschulen (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusammen.

Eines der wichtigsten Arbeitsziele ist eine in den drei mitteldeutschen Ländern aufeinander abgestimmte Industriekultur-Strategie. Dafür sollen Empfehlungen für die jeweiligen Landesregierungen erarbeitet werden. Die Projektgruppe steht einer Zusammenarbeit mit weiteren interessierten Akteuren im Bereich der Industriekultur offen gegenüber.

Sächsische Landesgeschichte TU Dresden

Thematisch liegen die Schwerpunkte am Dresdner Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte im Augenblick zum einen auf der Erforschung der sog. Sattelzeit zwischen ca. 1770 und 1830; in diesem…
Sächsische Landesgeschichte TU Dresden




Thematisch liegen die Schwerpunkte am Dresdner Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte im Augenblick zum einen auf der Erforschung der sog. Sattelzeit zwischen ca. 1770 und 1830; in diesem Zusammenhang sind alle Mitarbeiter innerhalb des Sonderforschungsbereichs 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“, der im Sommer 2009 seine Arbeit aufnahm, in das Teilprojekt „Gemeinsinnsdiskurse und religiöse Prägung zwischen Spätaufklärung und Vormärz (ca. 1770-ca. 1848)“ eingebunden. Im Rahmen des 2008 ausgelaufenen Sonderforschungsbereichs 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ war die Sächsische Landesgeschichte mit einem Teilprojekt zur historischen Erinnerungskultur – „Das historische Jubiläum. Genese, Ordnungsleistungen und Inszenierungsgeschichte eines institutionellen Mechanismus“ – vertreten; dieser Forschungsschwerpunkt wird weiterverfolgt. Weitere wichtige Themenfelder sind die Geschichte der Aufklärung im mitteldeutschen Raum sowie die Bildungsgeschichte (Prof. Dr. Winfried Müller), Ständeforschung und Landtagsgeschichte, Adelsforschung und Konsumgeschichte (Prof. Dr. Josef Matzerath), Stadtgeschichte sowie die Geschichte der Freizeit und der Unterhaltungskultur (HD Dr. Ulrich Rosseaux).

Schülerlabor Wunderland Physik

Eigenständiges Experimentieren und forschendes Lernen stehen im Schülerlabor Wunderland Physik im Vordergrund - in allen Klassenstufen, von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II! Das Angebot des…
Schülerlabor Wunderland Physik




Eigenständiges Experimentieren und forschendes Lernen stehen im Schülerlabor Wunderland Physik im Vordergrund - in allen Klassenstufen, von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II! Das Angebot des Schülerlabors Wunderland Physik richtet sich in erster Linie an ganze Schulklassen. Wir bieten zahlreiche Schülerexperimente in Klassenstärke mit Bezug zum Lehrplan im Sach- und Werkunterricht in der Primarstufe und im Fach Physik sowie im naturwissenschaftlichen Profil in den Sekundarstufen I & II an Gymnasien. Den Schülerinnen und Schülern steht die moderne Ausstattung des Praktikumslabors am Institut für Physik der TU Chemnitz zur Verfügung.

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Uni Leipzig

Der Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vertritt das Fach in Forschung und Lehre in seiner ganzen thematischen und periodischen Breite, d.h. von der Antike bis in die Moderne, prinzipiell…
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Uni Leipzig




Der Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vertritt das Fach in Forschung und Lehre in seiner ganzen thematischen und periodischen Breite, d.h. von der Antike bis in die Moderne, prinzipiell auf allen Erdteilen, aber mit Schwerpunkt auf Europa in der vorindustriellen Zeit.

Spezifische Themenschwerpunkte sind: die Handelsgeschichte Europas in der vorindustriellen Zeit, die Geschichte des internationalen Zahlungsverkehrs bis 1914, die Geld- und Währungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, die Preis- und Lohngeschichte Mitteldeutschlands in der Frühen Neuzeit, die Oberdeutschen Familienunternehmen und ihre Geschäftsstrategien in vorindustrieller Zeit, die Geschichte der Messen, Banken, Börsen, Weltausstellungen und Handelskammern und die Entwicklung der Seeversicherung (Mittelalter bis 19. Jahrhundert).

Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte TU Dresden

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Professionsgeschichte des Ingenieurs in der Hochmoderne, Ideengeschichte der Technik, Vergleichende historische Innovationsforschung, Wissensgeschichte der…
Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte TU Dresden




Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Professionsgeschichte des Ingenieurs in der Hochmoderne, Ideengeschichte der Technik, Vergleichende historische Innovationsforschung, Wissensgeschichte der Technik, Vergleichende Geschichte von Technik und Wissenschaft im Nationalsozialismus und in der DDR, Baugeschichte sowie Technik-, Wirtschafts- und Industriegeschichte Sachsens.

Technische Universität Chemnitz

"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." (Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin Chemnitz) 1836 wurde in…
Technische Universität Chemnitz




"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." (Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin Chemnitz)

1836 wurde in Chemnitz die Königliche Gewerbeschule als Vorläuferin der heutigen Technischen Universität gegründet. Das technische Bildungswesen und die angewandten Wissenschaften waren die Basis für den Bau moderner Maschinen und Produktionsstätten und somit für den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt.

Heute ist die Technische Universität die Heimat von mehr als 11.000 Studierenden aus 90 Ländern. Mit etwa 2.300 Beschäftigten ist die TU Chemnitz einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. In Forschung und Lehre steht sie für die drei Kernkompetenzen "Materialien und Intelligente Systeme", "Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau" sowie "Mensch und Technik", in denen wichtige Fragestellungen der Zukunft bearbeitet werden. Die bisherige Profilierung der TU hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über alle Fakultäten hinweg hervorgebracht. Ein Beispiel für exzellente Forschung ist der Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE). Dieser mit 34 Millionen Euro geförderte Exzellenzcluster ist deutschlandweit der einzige auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld "Leichtbau".

Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Stadt Chemnitz als Studien-, Arbeits- und Lebensort tragen aktuell sowohl der Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek als auch die Ansiedlung weiterer Einrichtungen der TU entlang der Straßenbahntrasse des "Chemnitzer Modells" bei. So verändert die Universität weiterhin ihr Gesicht. Seit 1991 wurden vom Freistaat Sachsen rund 265 Millionen Euro in die bauliche Entwicklung der TU Chemnitz investiert.

Technische Universität Chemnitz

"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." Barbara Ludwig (OBMin Chemnitz) 1836 wurde in Chemnitz die…
Technische Universität Chemnitz




"Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Zentrum, der Motor und der Inspirator der Entwicklung für Stadt und Region." Barbara Ludwig (OBMin Chemnitz)

1836 wurde in Chemnitz die Königliche Gewerbeschule als Vorläuferin der heutigen Technischen Universität gegründet. Das technische Bildungswesen und die angewandten Wissenschaften waren die Basis für den Bau moderner Maschinen und Produktionsstätten und somit für den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt.

Heute ist die Technische Universität die Heimat von mehr als 11.000 Studierenden aus 90 Ländern. Mit etwa 2.300 Beschäftigten ist die TU Chemnitz einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. In Forschung und Lehre steht sie für die drei Kernkompetenzen "Materialien und Intelligente Systeme", "Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau" sowie "Mensch und Technik", in denen wichtige Fragestellungen der Zukunft bearbeitet werden. Die bisherige Profilierung der TU hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über alle Fakultäten hinweg hervorgebracht. Ein Beispiel für exzellente Forschung ist der Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE). Dieser mit 34 Millionen Euro geförderte Exzellenzcluster ist deutschlandweit der einzige auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld "Leichtbau".

Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Stadt Chemnitz als Studien-, Arbeits- und Lebensort tragen aktuell sowohl der Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek als auch die Ansiedlung weiterer Einrichtungen der TU entlang der Straßenbahntrasse des "Chemnitzer Modells" bei. So verändert die Universität weiterhin ihr Gesicht. Seit 1991 wurden vom Freistaat Sachsen rund 265 Millionen Euro in die bauliche Entwicklung der TU Chemnitz investiert.

TU Bergakademie Freiberg

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg ist die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt. Als führende Ressourcenuniversität leistet sie mit ihrer Forschung und Lehre einen…
TU Bergakademie Freiberg




Die Technische Universität Bergakademie Freiberg ist die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt. Als führende Ressourcenuniversität leistet sie mit ihrer Forschung und Lehre einen wichtigen Beitrag für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Als eine von wenigen Universitäten weltweit vereint sie einen Großteil der Wissenschaftsgebiete aus den Bereichen der Ingenieur­, Natur­ und Wirtschaftswissenschaften sowie der Geowissenschaften an einem Ort. Die sechs Fakultäten arbeiten an modernen und innovativen Technologien für die Erkundung neuer Lagerstätten über die umweltschonende Gewinnung bis hin zur nachhaltigen Aufbereitung der natürlichen Ressourcen unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte. Mit diesem umfassenden Wissen trägt die Universität dazu bei, die nachhaltige Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit Rohstoffen und Baustoffen sicherzustellen.

URANIA - Wissen macht Theater

Man nehme eine spannende Geschichte, eine mobile Bühne mit handgefertigten Puppen und liebevoll gestalteten Bühnenbildern, dazu zwei spielwütige Puppenspieler, würze das Ganze mit einer kräftigen…
URANIA - Wissen macht Theater




Man nehme eine spannende Geschichte, eine mobile Bühne mit handgefertigten Puppen und liebevoll gestalteten Bühnenbildern, dazu zwei spielwütige Puppenspieler, würze das Ganze mit einer kräftigen Brise Wissen und mische darunter in freier Improvisation die cleveren Ideen des Publikums. Was entsteht ist ein Theatererlebnis der besonderen Art, denn bei uns wird das Motto "Wissen macht Theater" groß geschrieben. Das zeigt sich nicht nur in den Themen, die unseren selbst verfassten Theaterstücken zugrunde liegen, sondern auch darin, dass die großen und kleinen Zuschauer aktiv ins Bühnengeschehen einbezogen werden und damit Teil der Handlung sind. Die Kinder lernen so auf ganz spielerische Weise und können ihr eigenes Wissen testen. Möglich macht dies die flexible Struktur unserer Theaterstücke, die statt fester Texte nur lose Handlungsstränge aufweisen und den Spielern viel Raum für Improvisation bieten. Neugierig geworden? Na, dann schauen Sie sich doch einfach auf unseren Seiten um oder kommen Sie zu einer unserer Vorstellungen vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

VDI-GaraGe

Die GaraGe ist außerschulischer Lernort für technische Bildung. Kindern und Jugendlichen wird hier Wissen zu Arbeit und Produktion, Transport und Verkehr, Bauen und Wohnen, Information und…
VDI-GaraGe




Die GaraGe ist außerschulischer Lernort für technische Bildung. Kindern und Jugendlichen wird hier Wissen zu Arbeit und Produktion, Transport und Verkehr, Bauen und Wohnen, Information und Kommunikation, Versorgung und Entsorgung vermittelt.

Schwerpunkte liegen in der neuartigen Vermittlung in den Bereichen Technik, Naturwissenschaft  und Wirtschaft. Besonderer Wert wird auf die technische, naturwissenschaftliche und informatorische Bildung gelegt, z.B. auf die Heranführung an Technologiethemen, die Techniknutzung und –bewertung sowie das unternehmerisches Denken.

Als Innovations- und Gründerzentrum für Jugendliche fördert die GaraGe auch Kompetenzen wie Verstehen, Planen, Konstruieren und Herstellen, Bewerten und Kommunizieren. Technische Entwicklungen werden nach ihrem Nutzen für Mensch und Umwelt hinterfragt. 

Jährlich besuchen ca. 80.000 Kinder, Jugendliche und Gäste die VDI–GaraGe Leipzig. Die Faszination für Technik und das Wollen, die Zukunft mitzugestalten, verbindet. Die GaraGe ist dem Leitbild des VDI e.V. verpflichtet: „Auch kommende Generationen profitieren von unserer Arbeit. Mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft gestalten wir Inhalte und Qualität von Bildungsangeboten mit.“

Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare

Das deutsche Wirtschaftsarchivwesen mit seinen Unternehmens-, Branchen- und regionalen Archiven ist im europäischen Vergleich führend. Die Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare (VdW) stellt ihren…
Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare




Das deutsche Wirtschaftsarchivwesen mit seinen Unternehmens-, Branchen- und regionalen Archiven ist im europäischen Vergleich führend. Die Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare (VdW) stellt ihren Mitgliedern ein fachliches Netzwerk zur Verfügung und trägt damit der immer stärkeren Bedeutung der Unternehmensgeschichte Rechnung.

Die VdW berät Unternehmen bei der Einrichtung von Archiven und versteht sich als Partnerin in allen unternehmenshistorischen Belangen. Die Vereinigung steht für die Professionalisierung des Berufsstandes, fördert unternehmensgeschichtliche Forschung und bildet so eine Plattform für fachlichen Austausch und überregionale Zusammenarbeit.

Die VdW hat sich satzungsgemäß die Aufgabe gestellt, das Archivwesen der Wirtschaft zu fördern, Studien zur Unternehmensgeschichte zu unterstützen und Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung durchzuführen.

Darüber hinaus berät die VdW bei der Neueinrichtung von Archiven, führt jährliche Arbeitstagungen zu aktuellen fachspezifischen Themen durch, gibt die Fachzeitschrift "Archiv und Wirtschaft" heraus und arbeitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen sowie anderen Berufsverbänden und Archivsparten im In- und Ausland zusammen. Indem sie sich dem archivischen Erbe der deutschen Wirtschaft widmet, leistet die Vereinigung einen wichtigen Beitrag auch zur Industriekultur Deutschlands.

Die Tatsache, dass die Geschichte der Wirtschaft immer stärker in das Blickfeld von Öffentlichkeit und Wissenschaft rückt, unterstreicht die Bedeutung der Archive als zentrale Informations- und Forschungszentren für alle Fragen rund um die jeweilige Unternehmensgeschichte.

Mitglied in der VdW können Archive von Unternehmen, Kammern, Verbänden und Branchen, regionale Wirtschaftsarchive sowie interessierte Einzelpersonen werden. Gegenwärtig gehören der VdW knapp 400 Unternehmen, Institutionen und persönliche Mitglieder an.

Villa Merz

Die denkmalgeschützte Unternehmervilla gilt als eines der herausragenden Wohngebäude Markneukirchner Musikinstrumentenhändler. Sie ist ein Bauzeugnis aus der Hochzeit des Musikinstrumentenbaus im…
Villa Merz




Die denkmalgeschützte Unternehmervilla gilt als eines der herausragenden Wohngebäude Markneukirchner Musikinstrumentenhändler. Sie ist ein Bauzeugnis aus der Hochzeit des Musikinstrumentenbaus im Vogtland. Eine architektonische Besonderheit der dreigeschossigen Villa in parkähnlicher Hanglage ist die Vereinigung von stilistischen Elementen des Neobarock und des Jugendstil.

Bauherr Curt Merz (1875–1954) – Fabrikant und Mitinhaber der Handelsfirma für Musikinstrumente F. T. Merz – ließ die Villa für seine Familie errichten. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Branche nach dem Ersten Weltkrieg traf auch die Firma Merz. 1934 wurde das hypothekenbelastete Wohnhaus zwangsversteigert und ging in den Besitz des Arztes Gerhard Schmidt über, der im Kellergeschoss seine Praxis einrichtete. 1960 wurde das Gebäude an die Stadt Markneukirchen verkauft, die hier bis 1984 den städtischen Kindergarten unterbrachte. Anschließend übernahm das Ministerium für Kultur in der DDR die Villa und sanierte sie für die Nutzung als Ausbildungsstätte für den Studiengang Musikinstrumentenbau der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, seit 1992 der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Zehn Werkstätten, Vorlesungs- und Seminarräume, ein Tonstudio, ein Lack-Labor, ein Fotostudio und eine umfangreichen Fachbibliothek bieten den Studierenden aus aller Welt hervorragende Arbeitsbedingungen. Das großzügig angelegte Foyer wird für Konzertveranstaltungen, Tagungen und Ausstellungen genutzt.

Wirtschafts- und Sozialgeschichte TU Chemnitz

Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Weltwirtschaft (Globalisierung) im 19. und 20. Jahrhundert, Langfristige Prozesse der wirtschaftlichen und sozialen Integration Europas seit dem 18.…
Wirtschafts- und Sozialgeschichte TU Chemnitz




Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Weltwirtschaft (Globalisierung) im 19. und 20. Jahrhundert, Langfristige Prozesse der wirtschaftlichen und sozialen Integration Europas seit dem 18. Jahrhundert, Wirtschafts- und Sozialgeschichte Sachsens, Unternehmer- und Unternehmensgeschichte. Vom Lehrstuhlinhaber herausgegeben wurden u.a.: Wirtschaftsgeschichte Sachsens im 19./20. Jahrhundert, Leipzig 2006 sowie Uranbergbau im Kalten Krieg. Die Wismut im sowjetischen Atomkomplex. Bd. 1: Studien, Bd. 2: Dokumente, Berlin 2011.

Wirtschafts- und Sozialgeschichte TU Dresden

Forschungsschwerpunkte sind: Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Kleinbürgertums, Lokaler Detailhandel 1500-1900, Frühneuzeitliche Handelsbeziehungen, Luxus und Konsum, Arbeit und Herrschaft –…
Wirtschafts- und Sozialgeschichte TU Dresden




Forschungsschwerpunkte sind: Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Kleinbürgertums, Lokaler Detailhandel 1500-1900, Frühneuzeitliche Handelsbeziehungen, Luxus und Konsum, Arbeit und Herrschaft – Arbeit und Geschlecht, Männer und Frauen der Revolution von 1848/49, Louise-Otto-Peters-Forschung sowie Geschichte der deutschen Frauenbewegung.