F1 Monoposto von 1931, Foto: Sam Gamdschie/Wikipedia

Im Zweitakt zum Erfolg

Chemnitzer Sonderausstellung präsentiert Rennwagen aus DKW-Ära

„Kenner fahren DKW“ – das wusste früher jedes Kind. Auch Rennfahrer setzten nur zu gerne auf die Zschopauer Traditionsmarke und das zu Recht. Denn gerade in den 1930er-Jahren konnte der sächsische Automobil- und Motorradhersteller DKW (Dampf-Kraft-Wagen) zahlreiche Triumphe im Motorsport verzeichnen. Die neue Sonderausstellung „Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen“ im Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e. V. zeigt noch bis zum 04.10.2020 eine Auswahl an Werksrennern, Rekordwagen, private Sporteigenbauten und Kinderrennautos aus drei Jahrzehnten der DKW-Ära.  

Die Firma DKW, vom dänischen Ingenieur Jörgen Skafte Rasmussen in Zschopau gegründet, setzte ab den 1920er-Jahren den Zweitaktmotor und den Frontantrieb im Automobil ein. Zunächst jedoch war die Skepsis gegenüber der neuen Entwicklung groß und die potenziellen Käufer mussten erst mal überzeugt werden. Warum also nicht bei Autorennen beweisen, wie schnell und zuverlässig diese Technik funktionierte? Ab 1930 beteiligten sich das Werk und auch Privatfahrer erfolgreich bei verschiedensten Rennen. Mit speziellen Rekordwagen des Ingenieurs und Automobilrennfahrers Freiherr von Koenig-Fachsenfeld errang der DKW im selben Jahr bereits zwölf Weltrekorde. Auch nach dem Zusammenschluss von DKW, Audi, Horch und Wanderer zur Auto Union 1932 setzte sich die Erfolgsserie fort.

 

Sonderausstellung „Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen“
07.02. bis 04.10.2020
Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz, Zwickauer Straße 77, 09112 Chemnitz
Mehr Informationen unter: www.fahrzeugmuseum-chemnitz.de

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