Projektarchiv

Was haben wir erreicht?

Hier finden Sie Informationen über alle von der Kulturstiftung durchgeführten oder geförderten Projekte im Bereich Industriekultur. Außerdem haben wir für Sie hier wichtige wissenschaftliche Veranstaltungen und Workshops, Projekte und Best-Practice-Beispiele sowie Veranstaltungen aus der Vergangenheit aus dem Netzwerk Industriekultur zusammengestellt.

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© Hillersche Villa, Foto: Rafael Sampedro

Phänomenal! Fenomenální!

28. April 2013 - 09. November 2013
Pioniere des Automobils in Zittau
Phänomenal! Fenomenální!
Pioniere des Automobils in Zittau

Zittaus bekannteste Fahrzeugmarke Phänomenal gab den Titel für dieses sparten- und grenzübergreifende Projekt. Ein Jahr lang setzten sich Akteure aus Museen, der Soziokultur sowie der kulturellen Bildung mit der Geschichte des Fahrzeugbaus in der Oberlausitz und Nordböhmen auseinander. Sonst eher selten miteinander in Bezug tretende kulturelle Milieus und Generationen wurden so miteinander in Beziehung gesetzt.

Innerhalb eines Jahres gelang es, verschüttete Geschichte(n) der verschwundenen Industrielandschaft dies- und jenseits der Neiße lebendig werden zu lassen. Den pessimistischen Lebensgefühlen als Folge des Strukturwandels in der Region wurde das Erinnern an die Innovationskraft und den Pioniergeist der hiesigen Tüftler und Unternehmer in der Geschichte entgegengesetzt. Eine interessante wie erkundenswerte Kulturlandschaft wurde so über ihre Industriekultur wieder neu entdeckt. Das geschah gemeinsam mit deutschen und tschechischen Vereinen, aber auch mit leidenschaftlichen Sammlern und Pflegern des gegenständlichen industriekulturellen Erbes, mit denen konzeptionell wie praktisch zusammengearbeitet wurde.

In die daraus entstandene deutsch-tschechische Museumsausstellung Phänomenal! Fenomenální! Pioniere des Automobils in Zittau und im ehrenamtlich geführten Museum in Großschönau kamen über 12.000 Besucher. Schülerwerkstätten erkundeten mit Kameras eine Industriegeschichte, die Stadt und Menschen geprägt hat. Das Zittauer Theater produzierte ein Spektakel zum Thema Mobilität. Tausende feierten die Leistungsschau der Bewahrer des technischen Erbes in der Parade der alten Phänomen- und ROBUR-Fahrzeuge aus Zittau. Die Lichtkunstperformance am Giebel des Salzhauses konfrontierte das Publikum mit einer Auseinandersetzung zu Zeit, Werden und Vergehen. Ein Seifenkistenrennen unter dem Motto des 125jährigen Firmenjubiläums der legendären Zittauer Marke Phänomen setze spielerisch die Tüftlertradition ins Bild. Eine Tagung mit dem Netzwerk Industriekultur in Sachsen brachte zivilgesellschaftliche und institutionelle Akteure der Region in einen Erfahrungsaustausch. Der von der Kulturstiftung des Freistaates geförderte Film „GründerZeiten“ hatte seine Premiere. Tschechische, deutsche und polnische Jugendliche stritten in einer Sommerakademie über ihren eigenen Lebensansatz vor dem Hintergrund der gestrigen und heutigen Lebenswirklichkeiten. Sie setzen dies in eine Musik- und eine Theaterperformance um, die durch das Dreiländereck auf Marktplätzen und im Theater tourte. Deren Fazit für sich und das Leben in der Region lautet: Selber fahren.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Max Pommer: Sozialreformer und Pionier des Stahlbetonbaus

11. September 2015 - 11. September 2015
Tagung zum 100. Todesjahr des Architekten Max Pommer
Max Pommer: Sozialreformer und Pionier des Stahlbetonbaus
Tagung zum 100. Todesjahr des Architekten Max Pommer

Max Pommer führte mit dem Eisenbetonbau in Deutschland die Bautechnik ein, die die Architektur der Moderne prägen sollte. Er erwarb 1898 die Lizenz für den Eisenbetonbau nach dem Patent von François Hennebique. Der deutschlandweit älteste erhaltene Eisenbetonbau steht in Sachsen: die ehemalige Notendruckerei C.G. Röder in Leipzig. Zuvor hatte sich Pommer bereits einen Namen als Architekt zahlreicher Unternehmervillen in Sachsen sowie preiswerter Arbeiterwohnungen gemacht. Der Lexikonverleger Hermann Julius Meyer ließ Pommer bereits ab 1888 Wohnungen für Geringverdiener nach neuesten hygienischen Standards errichten. Die Wohnungen waren nicht nur erschwinglich, sondern auch hell, gut durchlüftet und hatten einen Garten. Die Wohnanlagen haben bis heute nichts an Lebensqualität eingebüßt. Zum 100. Todesjahr des Architekten Max Pommer wurde diese Tagung durchgeführt.

 

Kooperationspartner:

Stadtbibliothek Leipzig

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.500,- EUR.

© Peter Thieme

Paradigma Plagwitz 2

16. Oktober 2015 - 15. November 2015
Fotografien zur Transformation eines Industrieortes 1985 bis 2015
Paradigma Plagwitz 2
Fotografien zur Transformation eines Industrieortes 1985 bis 2015

Der ehemalige Industrieort Leipzig-Plagwitz bietet im andauernden Stadtumbau und seiner Neubestimmung als Arbeits- und Wohnort Reibungsflächen für Fotografen, die sich hier intensiver als anderswo in Sachsen mit den Brüchen und Transformationsprozessen eines Industriegebietes auseinandersetzen. Die an Leipzig-Plagwitz geübte Sicht wird dadurch zum Paradigma für solche Prozesse im sich wandelnden Industriezeitalter. Mit dem Ansatz „Sehen, um zu verstehen“ haben acht Fotografen die sichtbaren Zeichen des vor 25 Jahren in Gang gesetzten Umbauprozesses in Leipzig-Plagwitz fokussiert und künstlerisch fotografisch abgebildet. Angeknüpft wird an die Ausstellung PARADIGMA PLAGWITZ, bei der sich im Jahr 2014 sieben Fotografen mit dem Verschwinden der „alten“ Industrien in Leipzig-Plagwitz auseinandergesetzt hatten. Die Ausstellung fand vom 16. Oktober bis 15. November 2015 im Museum für Druckkunst statt.

 

Mitwirkende:

Kurator Peter Thieme; Bertram Kober (Leipzig), Harald Kirschner (Leipzig), Thilo Kühne (Leipzig), Mandy Möbes (Berlin), Schnepp.Renou (Fotografenduo Morgane Renou und Simon Schnepp, Berlin/Marseille), Peter Thieme (Berlin) und Monique Ulrich (Leipzig/Berlin).

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,- EUR.

© SWA

Historische Wertpapiere sächsischer Unternehmen

01. Juni 2015 - 31. Dezember 2015
Industriekultur auf Aktien
Historische Wertpapiere sächsischer Unternehmen
Industriekultur auf Aktien

Historische Aktien faszinieren. Sie sind ausstellbare Industriekultur. Sie stehen für die Durchsetzung der Aktiengesellschaft als Organisationsform des modernen Kapitalismus, für die Entwicklung von Drucktechnik und Gestaltung. Häufig sind sie auch das einzige repräsentative Zeugnis längst liquidierter Unternehmen.

Das Sächsische Wirtschaftsarchiv hat historische Wertpapiere sächsischer Unternehmen aus dem sog. Reichsbankschatz übernommen. Das umfangreiche Konvolut wurde in diesem Projekt erschlossen und verzeichnet. Es ist nun für Ausstellungen, die Forschung und Lehrzwecke nutzbar. Recherchiert werden kann in der Datenbank des Sächsischen Wirtschaftsarchivs.

Mitwirkende:

Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV)

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,- EUR.

© Industriekultur Leipzig e.V.

Festival zur Eröffnung der IV. Tage der Industriekultur Leipzig

11. August 2016 - 11. August 2016
Festival zur Eröffnung der IV. Tage der Industriekultur Leipzig

Mit diesem spartenübergreifenden Kunstfestival werden die IV. Tage der Industriekultur Leipzig eröffnet. Das Kulturfestival für, mit und über Industrie und Industriekultur soll im Leipziger Veranstaltungsjahr fest verankert werden

Mitwirkende:

 

Industriekultur Leipzig e.V.

Prof. Klaus Mainzer, Wissenschaftsphilosoph und Chaostheoretiker

Oliver Schwerdt und Friedrich Kettlitz, Musik- und Wortakrobaten

Jonas Wolter und AG Klangarchäologie

Stephan König, Jazzpianist

Enno Seifried, Dokumentarfilmer

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,- EUR.

 

© PUNCTUM/Bertram Kober

App "Industrie-Geschichte erleben"

01. September 2014 - 01. September 2016
Digitaler Stadtrundgang in Chemnitz
App "Industrie-Geschichte erleben"
Digitaler Stadtrundgang in Chemnitz

Die Industrialisierung hat die Entwicklung von Chemnitz nachhaltig geprägt. Das einstige „Sächsische Manchester“ entwickelte sich während der sozialistischen Epoche zu einem der wichtigsten Industriestandorte der DDR, bevor nach 1990 eine De-Industrialisierung einsetzte. Diese Umbrüche haben bis heute Auswirkungen auf das Image der Stadt und Spuren im Stadtbild hinterlassen.

In Auseinandersetzung mit diesem Thema entstand an der Professur Humangeographie Ostmitteleuropas der TU Chemnitz unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius gemeinsam mit der Chemnitzer Dipl.-Geografin Katja Manz und in Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Schulmodell, der Freien Waldorfschule Chemnitz und dem Industriemuseum Chemnitz das Projekt „Industriegeschichte erleben“. Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen nutzten während des Projektzeitraumes von 2014 bis 2016 die Möglichkeit, sich aktiv mit der Entwicklung von Chemnitz und der der industriellen Vergangenheit der Stadt zu beschäftigen.

Daraus entstand eine App für Smartphones und Tablets, die entgegen herkömmlicher faktenreicher Stadtführer auch persönliche Ansichten, individuelle Eindrücke und aktuelle Diskurse wiedergibt und so Industrie- und Stadtgeschichte lebendig werden lässt.

Über eine für Apple und Android Geräte kompatible freie Download Möglichkeit kann die Applikation auf den meisten gängigen Handys abgespielt werden. Somit steht der eigenen Erkundung nichts mehr im Wege.

© CWE, Foto: Ernesto Uhlmann

Zukunftswerkstatt

24. September 2016 - 25. September 2016
Tage der Industriekultur in Chemnitz
Zukunftswerkstatt
Tage der Industriekultur in Chemnitz

Die Tage der Industriekultur in Chemnitz entwickeln sich weiter. Einen stärkeren Bezug zu Gegenwart und Zukunft stellt die erstmals durchgeführte Zukunftswerkstatt mit Ausstellung und kulturellem Begleitprogramm her. Die Besucher des Festivals im ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Chemnitz erleben in der Zukunftswerkstatt innovative Produkte und Ideen.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 11.676,04 EUR.

© Pro Leipzig

Auf der Straße der Braunkohle

04. April 2016 - 30. September 2016
Industriekultur entdecken und erleben
Auf der Straße der Braunkohle
Industriekultur entdecken und erleben

Mit einer überarbeiteten und erweiterten dritten Auflage des Exkursionsführers „Auf der Straße der Braunkohle“ wird die Industriekultur im Mitteldeutschen Revier erlebbar gemacht und vermittelt. Durch den Aufbau einer Sachzeugendatenbank werden künftig weitere Informations- und Vermittlungsangebote entwickelt.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,- EUR.

© Förderverein Kulturstadt Görlitz

Friedrich Paul Gerhard Löhr

06. Februar 2016 - 31. Oktober 2016
Leben und Werk eines bedeutenden Görlitzer Architekten
Friedrich Paul Gerhard Löhr
Leben und Werk eines bedeutenden Görlitzer Architekten

Die Industrie-, Funktions- und Wohnbauten des Architekten Gerhard Röhr (1859–1939) prägen die Stadt Görlitz bis heute. Eine Ausstellung würdigt den Mann, der Görlitz im Industriezeitalter mitgestaltet hat. Die Ausstellung ist an verschiedenen Orten in Görlitz zu sehen, darunter auch in von Röhr erbauten Gebäuden. Einem breiten Publikum werden die Baukultur des Industriezeitalters und Stadtgeschichte vermittelt.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 4.250,- EUR.

© Industriemuseum

Ist Chemnitz reif fürs Fahrrad?

02. November 2016 - 02. November 2016
Tagung im Rahmen der Sonderausstellung „Das Fahrrad – Kultur, Technik, Mobilität“
Ist Chemnitz reif fürs Fahrrad?
Tagung im Rahmen der Sonderausstellung „Das Fahrrad – Kultur, Technik, Mobilität“

Tagung im Rahmen der Sonderausstellung „Das Fahrrad – Kultur, Technik, Mobilität“ im Industriemuseum Chemnitz (13.05.2016–29.01.2017) zu aktuellen Entwicklungen in Radmobilität in Zusammenarbeit mit dem ADFC e.V. und dem Museum für Arbeit in Hamburg. Vorgestellt und diskutiert werden Trends rund um das Fahrrad in Technik, Mobilitätskonzepten und Planung in Sachsen und speziell in Chemnitz.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 1.000,- EUR.

© Museum der Granitindustrie

Erlebnischarakter Steinbruch

01. September 2016 - 30. November 2016
Lebendiges Museum
Erlebnischarakter Steinbruch
Lebendiges Museum

Durch die Simulation eines Sprengvorgangs im Steinbruch wird die Dauerausstellung der Schauanlage und Museum der Granitindustrie die Arbeit im ehemaligen Steinbruch für Besucher erlebbar machen.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 2.330,- EUR.

© B. Ditze

Arbeitsgemeinschaft „Zukunftsraum Industriebau“

01. März 2014 - 31. Dezember 2016
erhalten – umnutzen – wiederbeleben
Arbeitsgemeinschaft „Zukunftsraum Industriebau“
erhalten – umnutzen – wiederbeleben

Manchmal fehlt es an Ideen, an visionären Pionieren, an finanziellen Mitteln. Manchmal liegt es an einem ungeeigneten Investor oder an den divergierenden Vorstellungen in der Stadt über eine sinnhafte Nutzung – nach wie vor stehen viele großflächige, denkmalgeschützte Industrieareale in Klein- und Mittelstädten Sachsens leer. Hier sind neue Wege gefragt.

Mit dem Programm „Zukunftsraum Industriebau“ wollen wir die Areale der sächsischen Industriekultur wieder in den Fokus der Stadtentwicklung rücken und gemeinsam mit allen an der Entwicklung beteiligten Ämter, öffentlichen und privaten Institutionen und interessierten Bürgern einen Prozess starten. Ziel: die für die Stadt bestmögliche Lösung zur Umnutzung ihres industriekulturellen Erbes finden.

Die Arbeitsgemeinschaft bietet eine Kommunikationsebene, auf der Problemstellungen gemeinsam diskutiert und konkrete Lösungsansätze erarbeitet werden. Bereits fünf sächsische Kommunen nehmen seit Mai 2014 an „Zukunftsraum Industriebau“ teil. Nach einem gemeinsamen Workshop startete die Stadt Plauen mit einer Bürgerkonferenz als Prozessauftakt zur Umnutzung der Elsteraue, gefolgt von der Stadt Glauchau mit einer kollegialen Beratung zur Entwicklung der ehemaligen Palla-Werke. 2016 wird die Stadt Aue mit den Wellner-Werken Gastgeberin sein für ein weiteres Treffen mit Workshop.

Damit auch andere Kommunen von den Erfahrungen profitieren können, werden Handreichungen erstellt und Beispiele veröffentlicht sowie ein Aktionsnetzwerk aus Kommunalvertretern aufgebaut. Die Arbeitsgemeinschaft und ihre Teilnehmer sind Teil des Netzwerks Industriekultur in Sachsen.

Interesse an der Mitarbeit?

Für alle kommunalen Eigentümer von historischen Industriebauten, die die Zeit des Leerstands beenden wollen.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.500,- EUR.

© Energiefabrik Knappenrode, Foto: Radke

Entdeckertouren in Eigenregie zur Regionalgeschichte

01. April 2016 - 31. Dezember 2016
Entlang der sächsischen Stationen der ENERGIE-Route
Entdeckertouren in Eigenregie zur Regionalgeschichte
Entlang der sächsischen Stationen der ENERGIE-Route

Animierend formulierte und bebilderte Vorschläge für "Entdeckertouren" erschließen die Geschichte der Bergbau- und Energiewirtschaft erlebnisorientiert für Bewohner und Besucher, die die Lausitz auf eigene Faust erkunden wollen.

Für Neugierige, die auf eigene Faust auf Entdeckung gehen wollen, haben wir Tourenvorschläge rund um jede der elf Stationen der ENERGIE-Route ausgearbeitet. Die Touren führen zu großen und kleinen Sehenswürdigkeiten. Die elf Taschenführer beschreiben die Wegstrecke detailliert, geben Einblicke in spannende Regionalgeschichte und erklären sehenswerte Stopps und Aussichtspunkte. Geografische Karten verschaffen einen guten Überblick. Wichtige Informationen wie Gesamtlänge, Schwierigkeitsgrad, Dauer, Anreise und Tipps für Restaurants und Unterkünfte ergänzen die Entdecker-Tour. So macht es Spaß, spannende Regionalgeschichte zu entdecken!

 

Gefördert von der Kulturstiftung des Freisstaes Sachsen mit 2.432,00 EUR.

© Tapetenwerk, Foto: Kirsten Nijhof

Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft

01. April 2013 - 31. Dezember 2016
Kreative Produktionsstätten schaffen
Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft
Kreative Produktionsstätten schaffen

Das Forschungsprojekt schafft Wissensgrundlagen für die niedrigschwellige Sanierung von Industriebauten als Arbeitsorte der Kreativwirtschaft.

Die sich dynamisch entwickelnde Kreativwirtschaft hat einen wachsenden Bedarf an preiswertem Arbeitsraum, der in den Großstädten kaum noch zu decken ist. Industriebauten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert bieten diese Räume und Nutzungsmöglichkeiten und könnten, niedrigschwellig saniert, preiswert vermietet werden. Gerade für Kleinstädte bietet diese Nutzung Chancen, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken und problematische Stadtviertel zu entwickeln.

Für das Konzept der Niedrigschwelligkeit gilt es allerdings Hemmschwellen abzubauen. Das Forschungsprojekt schafft hierfür Wissensgrundlagen und zeigt Wege auf, wie solche niedrigschwelligen Sanierungen bzw. Low-Budget-Projekte nachhaltig und profitabel sein können. Analysiert werden die Investoren- und Nutzerperspektive, die rechtlichen Rahmenbedingungen, wie Energieeffizienz, Brand- und Schallschutz, sowie die betriebswirtschaftliche Seite.

Alle aktuellen Informationen zum Projekt und Best-Practice-Beispiele sind über die projektbegleitende Website abrufbar.

 

 

Teil II des Forschungsprojektes wurde 2016 gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 8.000,- EUR.

© Vogtland-Tourismus, Foto: Christoph Beer

Perspektiven der Industriekultur im ländlichen Raum

08. März 2016 - 31. Dezember 2016
Studie zur Industriekultur im ländlichen Raum
Perspektiven der Industriekultur im ländlichen Raum
Studie zur Industriekultur im ländlichen Raum

Entwicklung eines Konzeptes zur Vermittlung des Themas Industriekultur im ländlichen Raum in Sachsen.

Sachsens Industrialisierung nahm ihren Ausgang im ländlichen Raum und hat diesen nachhaltig geprägt. Orte und Objekte der Industriekultur, meist technische Denkmale, sind in diesen Regionen wichtige Identitätsorte.

Auf Grundlage der Handlungsempfehlungen des WBR für Industriekultur in Sachsen am Zweckverband Sächsisches Industriemuseum wurden Vorschläge zur gezielten Förderung der Industriekultur im ländlichen Raum erarbeitet. In den Fokus genommen werden technische und industrielle Denkmale im ländlichen Raum sowie deren Eigentümer, Betreiber und Träger. Die Studie schlägt einen grundlegenden Ansatz zur Vermittlung von Industriekultur im ländlichen Raum vor, der sowohl für die Sachzeugen der Industriegeschichte als auch die ländlichen Regionen von Nutzen ist.

Vom Schutz und Erhalt industriekultureller Objekte profitieren viele: die Regionalentwicklung, die Wirtschaftsförderung und der Tourismus, aber auch Umwelt- und Naturschutz. Die nachhaltige Entwicklung des Themas Industriekultur dient auch der Stabilisierung des ländlichen Raumes in Sachsen.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 7.702,50 EUR.

TSD

Europas Zentrum der Foto- und Kinoindustrie

06. Juni 2016 - 31. Januar 2017
Entwicklung einer interaktiven Karte für die Dauerausstellung
Europas Zentrum der Foto- und Kinoindustrie
Entwicklung einer interaktiven Karte für die Dauerausstellung

Entwicklung einer interaktiven Karte zur Foto- und Kinoindustrie in Dresden für die Dauerausstellung. Mit diesem innovativen Vermittlungsansatz sollen Dichte und Vielfalt der Foto- und Kinoindustrie in Dresden dargestellt werden. Über Vertiefungseben erhält der interessierte Besucher weitere Informationen zur Unternehmensgeschichte und Industriearchitektur der einzelnen Orte.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 27.429,50 EUR.

© Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt

Tradition der Kohleveredlung

04. Juli 2016 - 28. Februar 2017
Ausbau Industriekultur-Erlebnispfad Böhlen-Lippendorf
Tradition der Kohleveredlung
Ausbau Industriekultur-Erlebnispfad Böhlen-Lippendorf

Der Industriekultur-Erlebnispfad vermittelt die Geschichte eines vielschichtigen und faszinierenden sächsischen Industriestandortes. Die Industrien der Braunkohleveredlung im Raum Borna bei Leipzig stellen in vielerlei Hinsicht eine Sonderentwicklung dar. Besondere Innovationen und Verfahren wurden hier für die Karbochemie entwickelt und im großtechnischen Maßstab erfolgreich umgesetzt. Größe und Produktionsumfang dieser Industrie machte sie zur einzigen Großindustrie in Sachsen. Einzigartig war auch die mit Braunkohlenförderung und –verarbeitung verbundene Landschafts- und Umweltzerstörung.

Der Erlebnispfad vermittelt diese Geschichte. Er weist auch in die Gegenwart und bindet die heute in dieser Industrieregion angesiedelten Unternehmen ein.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,- EUR.

© Energiefabrik, Foto: Radke

Land - schaf(f)t - Werk

15. April 2016 - 05. März 2017
Kunst trifft Industriekultur - cross over in der Energiefabrik
Land - schaf(f)t - Werk
Kunst trifft Industriekultur - cross over in der Energiefabrik

Die Energiefabrik Knappenrode entwickelt sich weiter. Unter Beibehaltung des authentischen Ortes wird ein Erlebnisort mit einem vielschichtigen Angeboten entwickelt. Zwischen den beiden Polen, der Auseinandersetzung mit dem industriekulturellen Erbe des Ortes und dem Erleben, vermittelt dieses Projekt und geht zugleich neue Wege. Mittels Fotografie und einem Tanzperformanceprojekt soll der Strukturwandel in der Lausitz neu beschrieben werden. Das Projekt zielt damit auf die Erschließung neuer Besuchergruppen in der Energiefabrik Knappenrode.

Mitwirkende:

Olaf Martens, Fotograf

Freja Najade, Fotografin

TanzART

Alf Schmieder

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,- EUR.

 

© TELESKOPmusikproduktion

Klangarchäologie

01. Juli 2016 - 31. März 2017
Audiovisuelle Forschungsreise
Klangarchäologie
Audiovisuelle Forschungsreise

TELESKOP und Matthias Werner erforschen die akustischen Eigenschaften eines Industriedenkmals. Aus vor Ort aufgenommenen Klangfragmenten entsteht eine Komposition für das Gebäude, aufgeführt von einem Ensemble aus ausgewählten Musikern.

Es gibt keine absolute Ruhe – jeder Ort birgt einen eigenen Klangcharakter. Insbesondere trifft das auf Industriedenkmale zu.

Die Musiker und Klangkünstler Sebastian Bode und Jonas Wolter von TELESKOP komponierten für das Projekt „Sound of a Building – Klangarchäologie“ das Musikstück „7:27“. Die Grundlage für die Komposition bilden zuvor aufgenommene Klangfragmente aus den ehemaligen Dietzoldwerken für Elektroschaltgeräte in Leipzig. Im Studio wurden diese Samples zu einer Komposition verwoben. Mit ausgewählten Musikern kehrten sie schließlich in die Dietzoldwerke zurück und führten „7:27“ auf.

Der Filmemacher Matthias Werner begleitete das Projekt und schuf zwei Filme: eine Dokumentation zum Projekt und der Aufführung des Stücks.

Bode und Wolter integrieren seit langer Zeit Audiosamples von verschiedenen Orten in ihre Musik. Die Dietzoldwerke boten unzählige Quellen für neue Klänge. Das Projekt zeigt: Historische Industriegebäude sind nicht nur aus historischer und visueller Sicht interessant. Das Duo hat das Ziel, das Projekt als Serie zu etablieren, um weiteren besonderen Industriedenkmalen in Mitteldeutschland neues Leben einzuhauchen, bevor sie saniert oder gar abgerissen werden.

 

Zur Dokumentation: https://youtu.be/ZulfRC6vnbg

Zur Performance: https://youtu.be/Nt29eG7YFC8

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 6.810,- EUR.

© Verkehrsmuseum

Themenroute Schifffahrt

30. April 2016 - 31. März 2017
Virtuelle Themenroute
Themenroute Schifffahrt
Virtuelle Themenroute

Erarbeitung einer Themenroute zur sächsischen Schifffahrt.

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,- EUR.

© Zweckverband

Multimediaangebot für die Besucher der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau

01. Oktober 2016 - 31. Mai 2017
Multimediaangebot für die Besucher der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau

Die Tuchfabrik in Crimmitschau kann bislang nur durch Führungen besichtigt werden. Durch eine Stele im Foyer erhält der Besucher Zugang zu multimedilaen Angeboten (z.B. Zeitzeugeninterviews), die den Ort u.a. sozialgeschichtlich erlebbar machen.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,00 EUR.

1. Fachtag Industriekultur

22. Juni 2017 - 22. Juni 2017
Industriekultur als Produkt
1. Fachtag Industriekultur
Industriekultur als Produkt

Die im Jahr 2009 gemeinsam von Kulturstiftung und Zweckverband Sächsisches Industriemuseum durchgeführte Tagung „Industriekultur in Sachsen. Neue Wege im 21. Jahrhundert“ hatte zu einer Neubestimmung des Themas und einer Steigerung der Aktivitäten auf diesem Feld geführt.

Erklärtes Ziel des ersten Fachtages Industriekultur am 22.06.2017 war es nun, den eingeschlagenen Weg weiter zukunftsgerichtet zu denken sowie konkrete Möglichkeiten der Umsetzung und Vermittlung – also "Produkte" in einem erweiteren Wortsinn – zu entwickeln. Zugleich sollte anschaulich gemacht werden, wie sich Partner aus der Wirtschaft, der Tourismusbranche und der Bürgergesellschaft für die Durchführung und Finanzierung von Industriekulturprojekten gewinnen lassen.

© DWS, Foto: Hartmut Gruhl

Gestaltungsfibel für die Sachgesamtheit Gartenstadt Hellerau

26. Juli 2016 - 30. Juni 2017
Handreichung
Gestaltungsfibel für die Sachgesamtheit Gartenstadt Hellerau
Handreichung

Zur Vermittlung der Gartenstadtidee sowie als Handreichung für alle Baumaßnahmen in der Gartenstadt Hellerau wird eine Gestaltungsfibel erarbeitet.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,- EUR.

© Energiefabrik

Sagenhafte Fabrik.Nacht

15. März 2017 - 01. August 2017
Sagenhafte Fabrik.Nacht

Lausitzer Industriegeschichte wird  mit Bezug auf die sorbischen kulturellen Wurzeln künstlerisch und spartenübergreifend mit der Bürgerschaft des Ortes als Sommertheater inszeniert.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.400,00 EUR.

© Industriekultur Leipzig e.V.

Festival zur Eröffnung der 5. Tage der Industriekultur in Leipzig

10. August 2017 - 13. August 2017
Festival zur Eröffnung der 5. Tage der Industriekultur in Leipzig

Durchführung der Eröffnungsveranstaltung (Festival) der 5. Tage der Industriekultur in Leipzig.
Mit dem Festival werden die Tage der Industriekultur zentral und öffentlichkeitswirksam eröffnet. U.a. sind die Unterstützer der Tage der Industriekultur anwesend.Für das Eröffnungs-Festival sind Programmelemente aus den Bereichen Musik, Kunst, Vorträgen und Performance vorgesehen.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,00 EUR.

© BTP

A-Musik

15. Juni 2017 - 31. August 2017
Arbeitsmusik
A-Musik
Arbeitsmusik

Entwicklung und Aufführung einer zeitgenössischen Komposition für den Bergbau-Technik-Park. Die Aufführung findet zu den 5. Tagen der Leipziger Industriekultur statt.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 15.000,00 EUR.

© Schaubühne, Foto: Petra Mattheis

Sommerparade der Werktätigen

01. Mai 2017 - 31. August 2017
Sommerparade der Werktätigen

Zur „Parade der Werktätigen“ am 10. Juni 2017 führte Karl Heine „persönlich“ die verschiedensten Akteure aus über einem Jahrhundert den nach ihm benannten Boulevard entlang. Der Aufzug war mit historischen Bildern gespickt – z.B. Arbeiterinnen und Arbeiter der ehemaligen Kombinate; einer in Leipzig gebauten Straßenbahn – und gleichzeitig ein ironischer Kommentar zu der gegenwärtigen Gentrifizierungsdebatte und der allgegenwärtigen Angst vor Neuem und vor Veränderung.

Ausgangspunkt war das JAHRTAUSENDFELD: Diese fast 3 ha große, bis heute (noch) unbebaute Brache, auf der bis Anfang der 1990er Jahre die Hallen der bedeutenden Landmaschinenfabrik von Rudolf Sack (VEB Bodenbearbeitungsgerätewerke) standen, erhielt ihren heutigen Namen durch das gleichnamige Kunstprojektes der SCHAUBÜHNE LINDENFELS. Zwei Jahre lang (1999 bis 2001) wurde die Brache als begehbares Roggenfeld bepflanzt und ökologisch bewirtschaftet. Diese erneute symbolische Kultivierung verdeutlichte nicht nur die Zäsur nach dem Aus der alten land- und ressourcenintensiven industriellen Bewirtschaftung, sondern bot zur Jahrtausendwende im damals desolaten Leipziger Westen einen topografisch konkreten Visionsraum an. Der Titel ist über den Projektzeitraum hinaus als prominenter Name für die Fläche in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen.

Dass kulturelle Praktiken und Strategien zur wirtschaftliche Entwicklung des Quartiers beitragen können (Kunst, Kreativwirtschaft, Tourismus) und neben hier tradierten Produktionsformen (Landwirtschaft, Handwerk, Industrieproduktion und Dienstleistung) eine postindustriellen Zukunft gedacht und realisiert werden kann, dafür sollte und soll die begehbare Metapher JAHRTAUSENDFELD stehen. Nun wird sie zu einem Monument verdichtet weiterhin den stetigen Wandel im Quartier begleiten.

Am 13. August wird am JAHRTAUSENDFELD über dem Karl-Heine-Kanal die lebensgroße Skulptur MAN & HORSES ON MILLENNIUM FIELD enthüllt. Dieses Monument – zwei Pferde, und von einem Bauern geführt, den Sack‘schen Pflug ziehend – weist in zweierlei Richtung: Geschichte vergegenwärtigend und Zukunft vorstellbar machend. Die dargestellte Szene wurde während der Bestellung des Jahrtausendfeldes zunächst fotografisch dokumentiert, sie spielt im Jahr 2000, verweist aber durch die Wahl des Motivs auch auf die Zeit vor der Industrialisierung des Areal um 1860 und, durch die Einfügung des ersten industriell gefertigten Pfluges von Rudolf Sack, zugleich auf die konkrete Industriegeschichte des Ortes. Zu sehen ist die Kopie des historischen Sack‘schen Pfluges, gezogen von zwei Pferden und gefolgt von einem, die Zügel haltenden Bauern in der Bewegung, die Krume brechend. Der Ort ist das frühere Ackerland, der spätere Standort der Rudolf Sack Landmaschinen Werke. Es handelt sich um hoch aufgeladenen historischen Grund, auf dem jene patentierten Pflüge und weitere Landmaschinen gefertigt wurden, die die Landwirtschaft revolutionierten und industrialisierten, auf dem später aber auch Kriegsgeräte produziert und Zwangsarbeiter beschäftigt wurden. Ein Ort, der 1995 mit dem Abriss des zuletzt unter dem Namen VEB Bodenbearbeitungsgerätewerk firmierenden Werkes zur Brache wurde, die einer erneuten Urbarmachung harrt.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 11.960,00 EUR.

© Zweckverband, Foto: Michael Lange

PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale

01. Januar 1995 - 10. September 2017
PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale

PEGASUS ist Unterricht am Denkmal, mit dem Denkmal und für das Denkmal. PEGASUS motiviert seit 1995 zur Auseinandersetzung mit einem Denkmal und initiiert weiterführende Aktivitäten nachfolgender Schülergenerationen. Es unterstützt interdisziplinäres, schulart- und standortübergreifendes Lernen.

PEGASUS kann innerhalb des Unterrichtes, außerunterrichtlich oder in organisatorischen Mischformen, an außerschulischen Lernorten und unter Einbeziehung von Kooperationspartnern stattfinden.

PEGASUS ist ein Programm des Sächsischen Staatsministerium für Kultus und des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern, dem Landesamt für Archäologie und dem Dresdner Amt für Kultur und Denkmalschutz/Partner: Forum für Baukultur e. V. und Sächsische Bildungsagentur.

© D. Schaal

Chemnitzer Tage der Industriekultur

01. Januar 2017 - 30. September 2017
RAW-Festival schönherr.fabrik vs. Sächsische Webstuhlfabrik
Chemnitzer Tage der Industriekultur
RAW-Festival schönherr.fabrik vs. Sächsische Webstuhlfabrik

Ein temporäres Kunstwerk macht die Geschichte des Austragungsortes (Schönherrfabrik) mit heutigen Mitteln erlebbar. Zu erleben im Rahmen des RAW-Festivals bei den Tagen der Industriekultur in Chemnitz  am 22. bis 24.09.2017.

Im Kreativhaus K40 der schönherr.fabrik können sich die Festival-Besucher um 150 Jahre in den Produktionssaal der historischen Webstuhlfabrik zurückversetzen lassen – ein Kunstprojekt als virtuelle Zeitreise, bei das Gestern mit den Mitteln von heute erlebbar wird. 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 9.000,00 EUR.

© Schaal

Industriekultur-Parkour Dresden

01. August 2017 - 30. September 2017
Industriekultur-Parkour Dresden

Ein interaktiver Parkour führt Besucher zu industriekulturell bedeutsamen Orten in Dresden.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 7.000,00 EUR.    

© Kühlhaus Görlitz

IndustrieKultur erleben

14. Oktober 2017 - 15. Oktober 2017
IndustrieKultur erleben

"Industrie Kultur erleben" verbindet Kultur & Geschichte und zeigt neue Perspektiven für Industriedenkmale auf. Mit der Ausstellung über das Kühlhaus, einem Konzert mit Visualisierung und dem Inszenieren des Gebäudes durch Mapping wird das Gelände belebt.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 2.595,00 EUR.

© ZCOM

Das ZCOM Zuse-Computer-Museum spielerisch erleben

01. Oktober 2016 - 31. Oktober 2017
Audioguide-Sequenz
Das ZCOM Zuse-Computer-Museum spielerisch erleben
Audioguide-Sequenz

Umsetzung eines Audioguides in Form eines Computerspieles als innovatives Vermittlungsangebot. Der Audioguide ist eine Vermittlungsebene im Museum, die einer breiten Öffentlichkeit einen leichteren Zugang zu meist komplizierten Themen schafft. Im ZCOM sollen in kurzen Computerspielen dem Besucher narrative Inhalte vermittelt werden.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 7.900,00 EUR.

© Deutsches Uhrenmuseum, Foto: René Gaens

Dokumentation Zeitzeugen 1945-1990

01. September 2016 - 31. Oktober 2017
Dokumentation Zeitzeugen 1945-1990

Dokumentation über die Uhren- und Feinmechanische Produktion im Zeitraum 1951-1990 im VEB Glashütter Uhrenbetrieb für die Dauerausstellung.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.390,00 EUR.

© Schauweberei

Schönherr 200

01. Juli 2017 - 31. Oktober 2017
Ausstellung Industrie & Kunst Abschlussveranstaltung
Schönherr 200
Ausstellung Industrie & Kunst Abschlussveranstaltung

Aktionstage und Abschlussveranstaltung zum Themenjahr Schönherr 200 in der Weberei Tannhauer.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 1.800,00 EUR.

© Museum für Musikinstrumente, Foto: Wenzel

125 Jahre Klavierfabrik Hupfeld

12. August 2017 - 10. Dezember 2017
Veranstaltungen im Jubiläumsjahr
125 Jahre Klavierfabrik Hupfeld
Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

Im Rahmen des Jubiläumsjahres "125 Jahre Fa. Hupfeld" werden ein Symposium und ein Konzert durchgeführt sowie eine Internetdokumentation zur Fa. Hupfeld angelegt.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 1.900,00 EUR.

© Punctum / Bertram Kober

200 Jahre Louis Ferdinand Schönherr

01. September 2016 - 31. Dezember 2017
Themenjahr
200 Jahre Louis Ferdinand Schönherr
Themenjahr

Durchführung eines Themenjahres mit monatlichen Veranstaltungsschwerpunkten im Jahr des 200. Geburtstages des Chemnitzer Unternehmer L.F. Schönherr.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.060,00 EUR.

© Tuchfabrik Werdau

Industriekultur und Energietechnik in der Tuchfabrik Werdau

01. September 2016 - 31. Dezember 2017
Industriekultur und Energietechnik in der Tuchfabrik Werdau

Schaffen eines Erlebnisortes Sächsischer Industriegeschichte und Entwicklung eines Bildungsortes zum Thema Energiegeschichte.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,00 EUR.

© Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Meisterleistung

19. April 2017 - 31. Dezember 2017
Tradition und Innovation im sächsischen Handwerk
Meisterleistung
Tradition und Innovation im sächsischen Handwerk

Sächsische Handwerksunternehmen prägen den Charakter des Freistaates Sachsen. Ohne deren herausragende Leistungen wären viele wirtschaftliche Erfolge Sachsens undenkbar.

Wie gelingt es alten, vor über hundert Jahren gegründeten Familienbetrieben, trotz zunehmender Industrialisierung weiterhin innovativ und erfolgreich zu agieren? Liegt es an den Firmeninhabern? Gibt es wegweisende Firmenstrategien, die Tradition und Innovation erfolgreich verbinden? Unsere Ausstellung »Meisterleistung« zeigt anhand von ausgewählten Beispielen, wie sächsische Handwerker mit Erfindergeist und Können, Einsatzbereitschaft und Mut mit dazu beitragen, dass Sachsen ein starkes, attraktives und innovatives Land bleibt.

Informationen zur Ausstellung und Ausleihe:

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Referat 43 - Mittelstandspolitik, Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Freie Berufe

Postanschrift:

PF 10 03 29

01073 Dresden

© Foto: Stefan Franke

Neues Lernen in historischem Ambiente

01. April 2017 - 31. Dezember 2017
Geschichte der industriellen Revolutionen
Neues Lernen in historischem Ambiente
Geschichte der industriellen Revolutionen

Aufbau eines außerschulischen Lernortes im Industriedenkmal. Vermittlung der industriellen Revolutionen von Industrie 1.0 bis Industrie 4.0.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 12.000,00 EUR.

© SpinLab

SpinLab – The HHL Accelerator

01. Januar 2014 - 31. Dezember 2017
SpinLab – The HHL Accelerator

Das SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt interdisziplinäre Teams bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Gründungsvorhaben. Sie können innerhalb des 6-monatigen Programms auf dem Kreativ-Gelände der Leipzig Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern.

Das Programm umfasst umfangreiche Unterstützung für Startups durch erfahrene Coaches und Mentoren, zum Beispiel durch regelmäßige Workshops zu betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Themen. Das Projekt nutzt ein sehr gutes Netzwerk zu Investoren und zu etablierten Unternehmen, welches mit den Teams geteilt wird. Teil des Programms ist der Demo Day, bei welchem die Startups vor zahlreichen Investoren präsentiert werden.

Das Projekt wird u.a. vom Freistaat Sachsen und von der Stadt Leipzig unterstützt.

© Stadt Markneukirchen

Vom Baumstamm zum Musikinstrument

01. August 2017 - 31. Dezember 2017
Film zum Musikinstrumentenbau in Markneukirchen
Vom Baumstamm zum Musikinstrument
Film zum Musikinstrumentenbau in Markneukirchen

Der Dokumentarfilm zeigt die Funktions- und Arbeitsweise des Transmissionssägewerkes für den Musikinstrumentenbau.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.750,00 EUR

© PUNCTUM / Bertram Kober

Geste - Mensch - Maschine

03. Juli 2017 - 04. März 2018
Das Spinnen - Teilprojekt der Sonderausstellung
Geste - Mensch - Maschine
Das Spinnen - Teilprojekt der Sonderausstellung

In der Videoinstallation beschreiben Menschen die Bedienung von Maschinen in Worten und Gesten.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,00 EUR.

© TU Chemnitz

Gesten

17. November 2017 - 04. März 2018
gestern - heute - übermorgen
Gesten
gestern - heute - übermorgen

Sonderausstellung zum interdisziplinären Forschungsprojekt 'Hands and Objects in Language, Culture and Technology: Manual Actions at Workplaces between Robotics, Gesture and Product Design' (MANUACT).

Die Arbeitswelt der Zukunft ist Inhalt einer Ausstellung, die auf ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der TU Chemnitz aufbaut. In diesem Projekt unter dem Titel MANUACT geht es um die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, um die Erforschung manueller Handlungen und Gesten im Arbeitsprozess und um die Entwicklung von Ideen für Maschinen der Zukunft.

Im Forschungsprojekt kooperieren die Professur Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation sowie die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz mit dem Industriemuseum Chemnitz und weiteren Partnern.

© Margret Hoppe

Margret Hoppe: Görlitzer Fotografiegeschichte. Eine Spurensuche

15. Februar 2018 - 15. April 2018
Margret Hoppe: Görlitzer Fotografiegeschichte. Eine Spurensuche

Die Leipziger Fotografin Margret Hoppe begibt sich derzeit auf die Spuren der Görlitzer Fotografiegeschichte. Mit der Großbildkamera nimmt sie Orte auf, an denen früher bekannte Fotografen ihre Ateliers oder Fototechnikhersteller ihre Fabriken hatten. Dazu zählen der Fotograf Robert Scholz, der Kamerahersteller Curt Bentzin oder der Hersteller von Objektiven Hugo Meyer. Die fotografische Spurensuche ist ein Projekt des Kulturhistorischen Museums Görlitz und wird unterstützt von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Es findet statt im Rahmen der Sonderausstellung „Im Moment. Fotografie aus Sachsen und der Lausitz“, die gegenwärtig im Kaisertrutz zu sehen ist. In der Ausstellung wird auch ein Werk von Margret Hoppe gezeigt zusammen mit Arbeiten von weiteren rund 40 Fotografinnen und Fotografen. Erste Ergebnisse ihres aktuellen Projekts wird Margret Hoppe zur Finissage der Ausstellung am 15. April, ab 16.00 Uhr im Kaisertrutz zeigen.

Margret Hoppe zählt zu den namhaften zeitgenössischen Fotografinnen Deutschlands. Ihre Werke wurden bereits in renommierten Galerien und Museen europaweit ausgestellt. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien unter anderem von der Wüstenrot Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Freistaat Sachsen.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 1.500,00 EUR.

© Punctum / Bertram Kober

Kreativraumförderung in Dresden

23. Februar 2018 - 03. Mai 2018
Förderung für die Herstellung von Räumen für die Kreativwirtschaft
Kreativraumförderung in Dresden
Förderung für die Herstellung von Räumen für die Kreativwirtschaft

Zur Unterstützung der Modernisierung und Bereitstellung von Räumen für die Kultur- und Kreativwirtschaft stellt die Landeshauptstadt Dresden im Rahmen der Kreativraumförderung Mittel bereit, welche Maßnahmen und Projekte unterstützen, die zur Verbesserung der Raumsituation von Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft beitragen.

Eine Expertenkommission mit Beteiligung des Branchenverbandes der Kreativwirtschaft, Wir gestalten Dresden, bewertet die Förderanträge, die im Antragszeitraum an das Amt für Wirtschaftsförderung gestellt werden können. Die Jury gibt Empfehlungen und schlägt geeignete Projekte auf der Grundlage der Fachförderrichtlinie vor. Der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung beschließt über die Vergabe der Zuwendungen. Anschließend erfolgt der Versand der Bescheide.

Bewerbungsschluss ist der 3. Mai 2018.

Das Amt für Wirtschaftsförderung bietet generell während der Antragsfrist eine Beratung zur Antragsstellung an. Diese findet nach Vereinbarung im World Trade Center Dresden, Ammonstraße 74, 01067 Dresden oder per Telefon unter (0351) 4 88 87 34 statt.

© PUNCTUM / Peter Franke

Maschenkunst im Esche-Museum

01. März 2018 - 10. Juni 2018
Maschenkunst im Esche-Museum

Die Künstlerin Katharina Krenkel stellt gehäkelte dreidimensionale Objekte aus. Die Wechselwirkung von ausgestellter Textiltechnik und textilen Kunst-Objekten erlaubt einen neuen Blick auf ein Thema der Industriekultur.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.450,00 EUR.

3D-Computermodell der Spinnmühle von Evan Evans in Tannenberg OT Siebenhöfen

01. Januar 2018 - 30. Juni 2018
3D-Computermodell der Spinnmühle von Evan Evans in Tannenberg OT Siebenhöfen

In dem vom Förderverein Esche-Museum e.V. getragenen Projekt wird von der Spinnmühle von Evan Evans in Tannenberg OT Siebenhöfen ein 3D-Scan und 3D-Computermodell angefertigt. Das Modell soll insbesondere zur Information und Vermittlung der sächsischen Spinnmühlen als besonderes industriekulturelles Erbe.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 6.125,52 EUR.

© DWS

Hellerau und die Welt. Ein industriekulturelles Vorzeigeprojekt im internationalen Vergleich

01. Januar 2018 - 30. August 2018
Hellerau und die Welt. Ein industriekulturelles Vorzeigeprojekt im internationalen Vergleich

  Erstellung einer vergleichenden Studie, die das Lebensreformprojekt Hellerau im internationalen Vergleich bewertet und seine Alleinstellungsmerkmale herausarbeitet. Die Studie ist Voraussetzung für den Antrag Helleraus zum UNESCO-Welterbe.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 9.000,00 EUR.

© Schauweberei

Zeitzeugen der eh. Weberei Tannhauer

01. Februar 2018 - 01. September 2018
Interview- und Filmprojekt
Zeitzeugen der eh. Weberei Tannhauer
Interview- und Filmprojekt

Anhand von Zeitzeugeninterviews wird die Firmen- und Produktionsgeschichte der eh. Weberei Tannhauer dokumentiert, vermittelt und erlebbar gemacht.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 2.272,00 EUR. 1.2.2018–1.9.2018

© Maxhütte Unterwellenborn, Freistaat Thüringen

Ausstellung Kunst + Kohle

01. Mai 2018 - 16. September 2018
Arbeit und Bergbau in der DDR Kunst
Ausstellung Kunst + Kohle
Arbeit und Bergbau in der DDR Kunst

In der Ausstellung sollen Beispiel des Bergbaus soll die programmatische Wertschätzung von Arbeit in der DDR samt ihren bis heute spürbaren Auswirkungen auf gesellschaftliche Prozesse gezeigt werden.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 9.950,00 EUR.  

© CWE

RAW-Festival

01. März 2018 - 23. September 2018
Das Leben und Wirken des Proletariats im Kontext ihrer Zeit
RAW-Festival
Das Leben und Wirken des Proletariats im Kontext ihrer Zeit

Wir zeigen das Leben und Wirken des Proletariats - sowohl im Kontext der Industrialisierung im 19. Jahrhundert als auch Aspekte der jüngeren Vergangenheit sowie der gegenwart und Zukunft sind dabei Gegenstände der Betrachtung.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 11.422,50 EUR.    

© Schaubühne

Die Parade der Werktätigen der Zukunft

01. Januar 2018 - 30. September 2018
Die Parade der Werktätigen der Zukunft

Während des Straßenfestes "BoHei" finden eine Parade sowie eine Kinowanderung statt, die sich mit zukünftigen Lebens- und Arbeitswelten auseinandersetzen und aufzeigen, wie diese im postindustriellen Umfeld von Leipzig-Plagwitz/Lindenau verwirklicht werden können.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 11.460,00 EUR.

Informationssystem Feinkost

01. März 2018 - 30. September 2018
Informationssystem Feinkost

Schaffen eines Informationssystems für Besucher der "Feinkost" zur Vermittlung der Geschichte des eh. Industrieareals, dem aktuellen Wandel sowie der Tätigkeit der Genossenschaft und der Genossenschaftsidee als immaterielles Kulturerbe. Projektträger ist die Kunst- und Gewerbegenossenschaft Feinkost eG.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 13.200,00 EUR.

© Museum für Druckkunst

"Let's print in Leipzig!"

15. August 2018 - 30. November 2018
Kulturerbe Drucktechnik erleben!
"Let's print in Leipzig!"
Kulturerbe Drucktechnik erleben!

Die Ausstellung zeigt künstlerische Druckgrafiken, die zuvor in den Werkstätten des Museums entstanden sind und experimentell drei Drucktechniken vereinen. Kunst, Druckhandwerk und Industriekultur sind so gemeinsam erlebbar.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.415 EUR.

© PUNCTUM / Bertram Kober

Mittendrin: Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte für Schüler

01. Januar 2018 - 30. November 2018
Mittendrin: Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte für Schüler

In diesem Projekt werden für Schüler und Schülerinnen Vermittlungsangebote entwickelt, die am Beispiel von Leipzig-Plagwitz Industriegeschichte und –gegenwart erfahrbar machen.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 8.000,00 EUR.

© SpinLab

StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT

06. Dezember 2015 - 06. Dezember 2018
StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT

Wie kann sich die sächsische Industrie bis 2030 entwickeln? Welchen wettbewerblichen, technologischen und sozialen Herausforderungen werden sich die Unternehmen in den kommenden Jahren stellen müssen? Welche Rahmenbedingungen sind für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der sächsischen Industrielandschaft erforderlich?

Diese und damit in Zusammenhang stehende Fragen diskutiert die StrategieWerkstatt: Industrie der Zukunft. Chancen, Lösungen und Lösungswege werden eruiert und priorisiert. Im Laufe dieses Prozesses entwickelt sie Struktur und Grundzüge einer Industriestrategie für Sachsen. Darüber hinaus soll auch eine verstärkte Vernetzung sächsischer Akteure sowie die Identifizierung von Projektpartnern und die Entwicklung von Projektideen zur operativen Umsetzung der Strategie erreicht werden.

Die StrategieWerkstatt bildet die Plattform für einen offenen und breiten Kommunikationsprozess mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Netzwerken und Sozialpartnern. Sie bietet den Akteuren in Sachsen die Chance, sich in den Prozess der Erstellung einer sächsischen Industriestrategie einzubringen und diese mitzugestalten.

© ibug, Foto: Patrick Richter

13. Kulturfestival ibug 2018

16. Mai 2018 - 31. Dezember 2018
13. Kulturfestival ibug 2018

Festival mit urbaner Kunst, Kultur, Musik und Design.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 21.500,00 EUR.

© Sammlung Höhne

Christa Petroff-Bohne - Die Schönheit des Seriellen

01. März 2018 - 31. Dezember 2018
Christa Petroff-Bohne - Die Schönheit des Seriellen

Publikation zum Werk der Formgestalterin Christa Petroff-Bohne. Ausgebildet in Sachsen, entwarf sie in den 1950er/60er Jahren Service sowie Bestecke und Tafelgerät aus Edelstahl für die sächsische Industrie. Als Professorin bildete sie hunderte Industriedesigner aus.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,00 EUR.

© Koordinierungsstelle

Erbe Industrialisierung

01. März 2018 - 31. Dezember 2018
Industrialisierungsprozesse und Industriekultur in Leipzig
Erbe Industrialisierung
Industrialisierungsprozesse und Industriekultur in Leipzig

Der Leipziger Geschichtsverein führt den Tages der Stadtgeschichte 2018 als zweitägigen öffentlichen Workshop zur Vorbereitung und Popularisierung des Leipziger Beitrages für das Jahr der Industriekultur 2020 durch.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 5.000,00 EUR.

© PUNCTUM / Bertram Kober

Gemeinsam Querdenken

01. Juni 2017 - 31. Dezember 2018
IndustrieKulturErbe schafft Zukunft
Gemeinsam Querdenken
IndustrieKulturErbe schafft Zukunft

Leerstehende Baudenkmale und demografischen Entwicklungen - mit dem Projekt "Gemeinsam Querdenken: IndustrieKulturErbe schafft Zukunft" bringt die Leipziger Denkmalstiftung und ihr Förderverein beides zusammen. Die Leipziger Denkmalstiftung und ihr Förderverein versammelt Vertreter von kleineren und mittleren Städten Mittelsachsens an einem Tisch, um sich auszutauschen und um gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Bahnhöfe, Fabriken, Unternehmervillen, Arbeitersiedlungen - an ihnen ist die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts noch heute ablesbar. Sie nahm ihren Ausgang im ländlichen Raum und hat diesen nachhaltig geprägt. Die Industrie boomte, zog Menschen in die Orte, die Arbeit versprachen, verschaffte Architekten und der Bauindustrie Aufträge und ließ neue Stadtbilder entstehen, die lokale kulturelle Identitäten sowie räumliche und soziale Strukturen beeinflusste. Heute stehen vieler Bauten dieser Zeit leer und globale wirtschaftliche Veränderungen mit neuen Arbeitsformen, Mobilitäten, technischen, digitalen Neuerungen und lokale demografische Entwicklungen bestimmen nunmehr die gesellschaftlichen Strukturen.

Wie können leerstehende Baudenkmale aus der Zeit der Industrialisierung dazu beitragen, die demografische Entwicklung von kleineren Städten positiv zu beeinflussen? Mit dem Projekt "Gemeinsam Querdenken: IndustrieKulturErbe schafft Zukunft" sollen Vertreter von Kommunen unterstützt werden, die Umnutzung von leerstehenden Baudenkmalen voranzutreiben - zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger, zur Sicherung der Daseinsvorsorge, zur Ansiedlung neuer Gewerbe, zum Erhalt des Stadtbildes und der lokalen Identität. An konkreten Objekten jeweils vor Ort, lokalen Bedarfen und Themen entsprechend, werden eintägige Workshops durchgeführt. Gemeinsam soll ein Prozess gestartet werden, der das Potential leer stehender historischer Bauten für die Entwicklung demografischer Herausforderungen nutzt und hilft Hürden abzubauen.

 

Der erste Workshop fand im Februar 2018 in der ehemaligen Tannenhauerweberei in Niederwiesa/ OT Braunsdorf mit Vertretern der Städte Burgstädt, Kriebstein, Leisnig, Penig, Frauenstein (Brand-Erbisdorf, Hartha, Augustusburg) statt.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

© Industriekultur Leipzig e.V.

Industriekultur-Festival Nr. 3

01. Januar 2018 - 31. Dezember 2018
Industriekultur-Festival Nr. 3

Planung, Vorbereitung und Durchführung der zentralen Eröffnungsveranstaltung der sechsten Tage der Industriekultur in Leipzig als Festival. Die öffentliche Veranstaltung ist Begegnungsort des Unterstützer- und Teilnehmernetzwerks der Tage der Industriekultur in Leipzig.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,00 EUR.

InKuPa - Industrie Kultur Parkour 2018

01. April 2018 - 31. Dezember 2018
InKuPa - Industrie Kultur Parkour 2018

Industrie Kultur Parkour 2018 vermittelt individuelle Hintergründe, Orte und Akteure der Industriekultur in Dresden. Hierüfr wird eine Sendereihe im Radio und Online mit Original-Aufzeichnungen vom InKuPa 2017 erstellt. Eine Veranstaltungsreihe begleitet das Projekt.

Industrie Kultur Parkour oder kurz InKuPa ist ein empirisches und partizipatives Forschungsprojekt und Erlebnisformat. Es wird in Trägerschaft des Konglomerat e.V. umgesetzt. Der Verein fungiert als Plattform für verschiedene Projekte im Bereich Bildung, Kultur, Umwelt und Handwerk. Im Dresdner Westen betreibt er eine offene Werkstatt mit zwölf Werkbereichen, wie Metall, Kunststoff, Holz, Drucken, Nähen und Elektronik. Seit 2008 hat der Verein eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte, meist im inhaltlichen Bezug zum urbanen Lebensraum, der Nachbarschaft und auf Grundlage der Commons-Theorie durchgeführt.

Das Projekt InKuPa erkundet seit 2015 ehemalige Industriestandorte in Dresden hinsichtlich ihrer kreativen, kulturellen, sozialen und privatwirtschaftlich organisierten Nachnutzung. Die Spanne reicht dabei von der Darstellung dieser Orte im stadträumlich-politischen Zusammenhang bis hin zur Erläuterung organisatorisch-struktureller, ästhetisch-baulicher oder inhaltlich-programmatischer Details. So wird Industriekultur in Dresden erfahrbar gemacht und der Begriff Industriekultur in seiner Deutungsbreite neu interpretierbar gemacht. Denn Industriekultur ist für uns nicht nur das rückgewandte und romantisierte Betrachten einer denkmalgeschützten Hülle, sondern vor Allem die Sichtbarmachung der zukunftsgewandten Inhalte in baukulturell bedeutsamer Bausubstanz.

Praktisch findet dies in geführten Stadtwanderungen mit Experten, Akteuren und Besuchern zu ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet statt. Projekthäuser öffnen ihre Türen, stellen sich vor und bieten zudem in teils improvisierter Baustellenatmosphäre ein breites künstlerisches Programm. Inputveranstaltungen und Diskussionsformate zum Thema bieten die Möglichkeit für Imagination und Diskussion zu verschiedenen Ansätzen der Beschäftigung mit Industriekultur. Eindrücke und Erkenntnisse werden in einer Serie Radiofeatures aufbereitetet und sowohl als Sendung im Radio als auch im Onlinestream zugänglich gemacht. Es erscheint ein Magazin mit Steckbriefen zu den erkundeten Dresdner Standorten.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 4.535,00 EUR.

© Sammlung Höhne, Foto: Günter Höhne

Perspektive(n) Weißwasser/O.L.

01. April 2015 - 31. Dezember 2018
Innovative Stadtentwicklung durch lebensphasenorientierte Qualifizierungs- und Arbeitsmodelle
Perspektive(n) Weißwasser/O.L.
Innovative Stadtentwicklung durch lebensphasenorientierte Qualifizierungs- und Arbeitsmodelle

Weißwasser/O.L. hat – wie kaum ein anderer Ort in Deutschland – mit enormen Auswirkungen und Folgen des Struktur- und demografischen Wandels zu kämpfen. Der Stadtumbau ist geprägt von Rückbau, zielt aber auch auf Verdichtung und Revitalisierung der Innenstadt. Im Programmgebiet Soziale Stadt ist der Altersdurchschnitt und die Zahl der SGB II Empfänger/innen überdurchschnittlich hoch, für die Bewohner/innen stehen wenig Gemeinbedarfseinrichtungen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung und der hohe Leerstand von Gewerberäumen in der Erdgeschosszone droht zu Verwahrlosung und Unsicherheit zu führen.

Wichtiger Handlungsbedarf besteht in der Betreuung, Begleitung, Qualifizierung und Vermittlung von (Langzeit-) Arbeitslosen in Arbeit, Ausbildung oder lebensphasenorientierte Beschäftigung sowie in der Stärkung der örtlichen Wirtschaft, in Erhalt und Ausbau der Dienstleistungsstruktur und Sicherung der Grundversorgung sowie im Aufbau kleinteiliger Gewerbestrukturen im Programmgebiet. Handlungsbedarf im Hinblick auf die Stadtentwicklung besteht in Erhalt und Verbesserung der weichen Standortfaktoren (Stadtbild, Barrierefreiheit, Freiraum-, Grünflächengestaltung), Umnutzung von Brachflächen, Erhalt und Belebung identitätsstiftender Standorte (z.B. Glasfachschule).

Handlungsfelder:

Im Handlungsfeld (1) Nachhaltige Integration in Beschäftigung werden (Langzeit-)Arbeitslose Männer und Frauen (ab 27 Jahren) betreut, beraten, qualifiziert und bei der Integration in Beschäftigung begleitet. Eine realistische Einschätzung eigener Potenziale, Kompetenzen und Chancen sowie die Stärkung von Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein ermöglichen die Erarbeitung passender Bildungs- und Qualifizierungswege und die Förderung von Leistungsmotivation, Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenzentwicklung. Dabei sollen gute Lern- und Arbeitserfahrungen gleichermaßen eine positive Identifikation der Teilnehmer/innen mit der lokalen Stadtentwicklung fördern.

Im Handlungsfeld (2) Stärkung der lokalen Ökonomie sollen die Zukunftsperspektiven von Unternehmen, die aktuelle Arbeits- und Fachkräftesituation und der daraus resultierende Bedarf ermittelt und die Innovationsfähigkeit gestärkt werden. Unternehmen sind wichtige Partner der Stadtentwicklung und sollen in ihrer Rolle als Motor bei der Verbesserung des städtischen Images unterstützt werden. Das Projekt will weiterhin den Aufbau kleinteiliger Gewerbestrukturen initiieren und einladende Konzepte und Maßnahmen zur Zwischennutzung gewerblicher Leerstände entwickeln. Innovative Ideen und nachhaltige Ergebnisse werden erfahrungsgemäß besonders dort erzeugt, wo lokales Fach- und Erfahrungswissen und externe Fachkompetenz in einen konstruktiven Austausch „auf Augenhöhe“ treten. Deshalb werden im Rahmen des Projektes regionale und überregionale Vernetzung und Kooperationen gefördert.

Um eine enge Verzahnung der Projektaktivitäten aus den beiden o.g. Handlungsfeldern zu erreichen, werden (3) Handlungsfeld übergreifende Maßnahmen der Stadtentwicklung initiiert. So soll durch die Reduzierung von Leerstand(sflächen) und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes Verwahrlosungstendenzen entgegengewirkt werden. Über die Stärkung der Nachbarschaften (interkulturelles und generationenübergreifendes Miteinander) und Maßnahmen zur Attraktivierung des sozialen und infrastrukturellen Wohnumfeldes sollen Beiträge zur Daseinsvorsorge in Weißwasser/O.L. geleistet werden. Der Revitalisierung des Geländes der Glasfachschule sowie der Entwicklung eines Nutzungskonzepts für die Villa der Glasfachschule zur Verstetigung der implementierten Maßnahmen kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Maßnahmen:

Zur Aktivierung und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit von (langzeit-)arbeitslosen Frauen und Männern werden Assessments, Gruppenarbeiten und Maßnahmen der sozialen und schulischen Bildung sowie der beruflichen Qualifizierung durchgeführt. Durch die Entwicklung passgenauer lebensphasenorientierter Arbeitsmodelle werden die Chancen der Integration der Teilnehmer/innen in Arbeit oder Ausbildung verbessert. Durch Befragung, Analyse, Beratungs- und Qualifizierungsangebote soll die Innovationsfähigkeit von KKMU und Teilerwerbs-Gewerbetreibenden gestärkt und die lokale Wirtschaft unterstützt werden. Weiterhin soll mit dem Projekt zum Aufbau kleinteiliger Gewerbestrukturen, zu Fachkräftesicherung und Verbesserung des Standortimages beigetragen werden. Nutzungskonzepte für Leerstands- und Brachflächen und weitere Aktivitäten, wie urban gardening und Kunstprojekte sollen zur Verbesserung des Stadt- und Erscheinungsbildes beitragen.

Projekte im Bauhausjahr: Der moderne Blick - the modern

01. Januar 2018 - 31. Dezember 2018
Publikation zu Bauten der Moderne in Sachsen
Projekte im Bauhausjahr: Der moderne Blick - the modern
Publikation zu Bauten der Moderne in Sachsen

Multimediale Publikation zur Architektur der klassischen Moderne in Sachsen. Mit Blick auf das Bauhausjubiläum 2019 erreichen das innovative Vermittlungskonzept und die digitale Ergänzung der Inhalte ein breites Publikum.

© PUNCTUM Foto: Bertram Kober

Spinnmühlen in Sachsen - Ein bedrohtes Kulturerbe

01. Juni 2018 - 31. Dezember 2018
Wanderausstellung mit dem AK Spinnmühlen
Spinnmühlen in Sachsen - Ein bedrohtes Kulturerbe
Wanderausstellung mit dem AK Spinnmühlen

Sächsische Spinnmühlen gehören zu den wichtigsten Zeugnissen der europäischen Industriegeschichte. In der Ausstellung werden die bauliche und industriehistorische Bedeutung sowie innersächsische und europäische Bezüge beispielhaft dargestellt.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,00 EUR.

© Sammlung Höhne

Uncover – Glasindustriegeschichte entdecken

01. Januar 2018 - 31. Dezember 2018
Uncover – Glasindustriegeschichte entdecken

Partizipativ und intergenerativ erarbeitete, multimediale "Ausstellung" als Glasroute durch die Stadt Weißwasser. Das Projekt fußt auf drei Säulen: einem Schülerprojekt, der dreidimensionalen Inszenierung der Glasgeschichte sowie der Erstellung und Umsetzung eines Leitsystems zur Glasroute.

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 6.627,50 EUR.

© Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen

Klangerzeugung durch Röhren, Transistoren und Digitaltechnik: Die Herstellung elektronischer Tasteninstrumente in der DDR

01. September 2018 - 01. März 2019
Geschichte | Produkte | Bedeutung
Klangerzeugung durch Röhren, Transistoren und Digitaltechnik: Die Herstellung elektronischer Tasteninstrumente in der DDR
Geschichte | Produkte | Bedeutung

Neugestaltung Ausstellung ETI: Die Sammlung wird haptisch, akustisch und durch Text zugänglich gemacht. Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur 2020 werden vorbereitet: Konzerte, Sonderführungen, Oral-History-Veranstaltungen.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 4.550,00 €.

Sächsischer Staatspreis für Design

06. April 2018 - 14. März 2019
Sächsischer Staatspreis für Design

Ziel des Staatspreises ist die nachhaltige Aktivierung und Verankerung des Wirtschaftsfaktors Design und die Einbindung in wirtschaftliche und kreativ-gestaltende Entwicklungsprozesse des Landes. Der mit insgesamt 50.000 Euro und einer Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH  dotierte Designpreis wird in den Kategorien "Produktdesign", "Kommunikationsdesign" und "Gestaltetes Handwerk" vergeben. Zusätzlich wird in jeder Kategorie junges und innovatives Nachwuchsdesign prämiert. Die hochkarätige Jury zeichnet vor allem Innovationsgehalt, Funktionalität und Nachhaltigkeit sowie Produktästhetik aus.

Alle eingereichten Beiträge werden in einer öffentlichen Leistungsschau nach der Bekanntgabe der Jury-Nominierungen für den Sächsischen Staatspreis für Design 2018 am 7. September in den Hellerauer Werkstätten präsentiert.

Die feierliche Preisverleihung findet am 5. November 2018 im Lichthof des Albertinums (Staatliche Kunstsammlungen) in Dresden statt.

 

Die große Ausstellung des Sächsischen Staatspreises für Design findet vom 14. Februar bis 14. März 2019 im Industriemuseum Chemnitz statt.

Maker Mini Golf Made in Sachsen – ein Materialparkour durch die sächsische Industrie

01. Februar 2019 - 31. März 2019
Maker Mini Golf Made in Sachsen – ein Materialparkour durch die sächsische Industrie

Aus Materialspenden der sächsischen Industrie soll im Chemnitzer Stadtzentrum in einem partizipativen Prozess ein Mini Golf Parkour entstehen, der einen unmittelbaren Kontakt zu Industrieprodukten Made in Sachsen ermöglicht und an eine vergessene Tradition anknüpft.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 4.000,00 €

ERIH Tanz-Event "WORK it OUT" 2019

01. Januar 2019 - 01. Mai 2019
LET'S DANCE AGAIN!
ERIH Tanz-Event "WORK it OUT" 2019
LET'S DANCE AGAIN!

Der 1. Mai wird europaweit als Tag der Arbeit gefeiert. ERIH ruft am Tag der Arbeit 2019 nach erfolgreichem Start im EYCH 2018 erneut zu der außergewöhnlichen Veranstaltung "WORK it OUT" auf, die ERIH-Standorte in ganz Europa mit dem spektakulären Tanz-Event für Kinder und Jugendliche an den Stätten der Industriekultur verbindet. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft der Industriekultur.

Am 1. Mai 2019 präsentieren sie Lebensfreude und Vitalität in einer kraftvollen, simultanen Musik- und Tanzperformance an zahlreichen ERIH-Standorten in vielen Ländern. Fotos und Videos von den Darbietungen werden über soziale Medien gepostet, die Auftritte in ganz Europa werden damit sofort geteilt und veröffentlicht. Das Ergebnis: ein einzigartiges, lebendiges und unvergessliches Kaleidskop der europäischen Industriekultur.

© Energiefabrik Knappenrode

Freiraumausstellung Mensch-Maschine-Natur

01. Oktober 2018 - 31. Mai 2019
Freiraumausstellung Mensch-Maschine-Natur

Klangarchäologische-musikalische Erschließung eines national bedeutsamen Industriedenkmals der Lausitz zum Thema Industrialisierung/Reindustrialisierung.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,00 €.

© Museum der Bandweberei

Reportagen aus Museen, die keine waren

01. September 2018 - 31. Mai 2019
Reportagen aus Museen, die keine waren

In zwölf Kurzfilmen berichten Menschen an authentischen Orten über ihre persönlichen Transformationsprozesse im Arbeitsleben. Museen und Personen werden sichtbar gemacht, ein Archiv des Wandels entsteht. Präsentiert werden die Filme auf der Website Industriekultur sowie in den beteiligten Museen.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 40.320 EUR.

© SMWK, Foto: Martin Förster

Sächsischer Industriekulturpreis

28. Februar 2019 - 29. Juni 2019
Sächsischer Industriekulturpreis

Gemeinsam mit der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung und dem SMWK verleiht die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW) seit 2013 den Sächsischen Industriekulturpreis. Damit soll das Thema Industriekultur in eine breitere Öffentlichkeit getragen werden. Die Initiatoren versprechen sich von diesem Impuls eine kreative, zukunftszugewandte Auseinandersetzung. In diese sollen vor allem auch die Wirtschaft und die Unternehmen eingebunden und angeregt werden, beispielhaft Konzepte und Projekte anzustoßen, die geeignet sind, das industrielle Erbe im Freistaat überzeugend zu vermitteln und zeitgemäß weiterzuführen. Ziel ist es, das historische Erbe des Freistaates nicht nur zu würdigen, sondern Tradition mit zukunftsweisenden Ideen zu verbinden und für die Gesellschaft erlebbar zu machen.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert, über seine Vergabe entscheidet eine Fachjury. Bewerben können sich juristische und natürliche Personen.

Die Bewerbungsfrist der aktuellen Ausschreibung endet am 30.06.2019.

Weitere Informationen

© SWA

Digitale Wissensbasis Industriekultur Mylau

01. Januar 2019 - 30. Juni 2019
Digitale Wissensbasis Industriekultur Mylau

In einem modellhaften Projekt soll das vorhandene Wissen um den frühen Industriestandort auf der Burg Mylau strukturiert aufgearbeitet und nachhaltig recherchierbar gestaltet werden. Es sollen vor allem bislang nicht publizierte oder bekannte Quellen und Materialien erschlossen werden.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.762,50 €.

Indigoblau/Geste. Update 2018

20. Oktober 2018 - 30. Juni 2019
Indigoblau/Geste. Update 2018

Der Blaudruck ist eine mit der Textilindustrie der Lausitz verwobene Färbetechnik. In Pulsnitz findet sich einer der letzten Orte, an denen diese täglich praktiziert wird. Das dreiteilige Kunstprojekt veranschaulicht und aktualisiert die Potenziale der Kultur- und Produktionstechnik.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 2.885,00 €.

© ZCOM

Instanthaltung, pädagogische Aufbereitung und Aktualisierung historischer Rechentechnik

07. Januar 2019 - 30. Juni 2019
Instanthaltung, pädagogische Aufbereitung und Aktualisierung historischer Rechentechnik

Relevante Bereiche historischer Rechentechnik werden durch aktuelle technische Entwicklungen ergänzt und in einen neuen Zusammenhang gesetzt, um technisches Verständnis aufzubauen. Pädagogische Aufgaben begleiten den Wissenserwerb.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 2.800 EUR.

© LOFFT, Foto: Tom Dachs

LOFFT Industriekulturwoche 2019 – X SPINDELN

01. Januar 2019 - 31. August 2019
LOFFT Industriekulturwoche 2019 – X SPINDELN

Anlässlich des 2019 erfolgenden Umzugs des LOFFT auf die Leipziger Baumwollspinnerei, früher größte Spinnerei Europas, heute Galerie- und Kreativstandort, wird sich im Rahmen einer Themenwoche in theatralen, tänzerischen und interdisziplinären Formaten mit Industriekultur und Textilindustrie auseinandergesetzt.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 20.000,00 €.

© DWS, Foto: Til Schuster

Projekte im Bauhausjahr: Buchveröffentlichung BAUHAUS_SACHSEN

15. Oktober 2018 - 31. August 2019
Projekte im Bauhausjahr: Buchveröffentlichung BAUHAUS_SACHSEN

Die Buchpublikation soll alle bekannten Aktivitäten und Verbindungen des Bauhauses in und mit Sachsen darstellen. Geordnet nach Städten/Orten werden über 90 Beiträge die Verflechtungenbelegen. Ein biographischer Block wird alle in Sachsen gebürtigen und tätigen Bauhäusler vorstellen. Reich bebildert; ca. 500 Seiten für den deutschen und internationalen Markt.

Logo Tage der Industriekultur Leipzig

Industrie|Kultur|Festival #5 "Arbeit und Intuition":

02. September 2020 - 06. September 2019
Industrie|Kultur|Festival #5 "Arbeit und Intuition":

Das Industrie|Kultur|Festival #5 bildet den Auftakt und Höhepunkt der 8. Tage der Industriekultur.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000,00 EUR

© Museum für Druckkunst

Let´s print in Leipzig 2019

30. August 2019 - 27. Oktober 2019
Let´s print in Leipzig 2019

Die Ausstellung zeigt der Öffentlichkeit die innovativen Ergebisse eines internationalen Künstlerdruckworkshops, der im Museum für Druckkunst 2019 in Kooperation mit drei Leipziger Künstlerdruckern, mit Einsatz von drei verschiedenen Drucktechniken und zahlreichen historischen Pressen stattfindet. 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.280,00 EUR.

© Museum für Druckkunst, Foto Bernd Beuermann

Projekte im Bauhausjahr: Druckkunst 1919. Das Bauhaus und seine Vorläufer im grafischen Gewerbe

28. Juni 2019 - 27. Oktober 2019
Ausstellung
Projekte im Bauhausjahr: Druckkunst 1919. Das Bauhaus und seine Vorläufer im grafischen Gewerbe
Ausstellung

"Druckkunst 1919" zeigt mit einem Querschnitt durch das Jahr 1919, wie innovativ Druckgewerbe und Gebrauchsgrafik in Deutschland schon vor der Gründung des Bauhauses waren und die Sichtweisen auf moderne Gestaltung geprägt und beeinflusst haben.

© Industriemuseum, Foto: Dietmar Träupmann

Vom Klang der Maschine

25. April 2020 - 30. Oktober 2019
Vom Klang der Maschine

KulturTragWerk Sachsen e.V.:

Musikalisch-filmisches Begleitformat zur 4. Sächsischen Landesausstellung. Die Veranstaltungen erkunden die musikalische Dimension der Industriekultur in Sachsen

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 17.000,00 EUR

© ibug, Foto: Luise Blumenstenge

Granit trifft Graffiti

22. Juli 2019 - 30. November 2019
Granit trifft Graffiti

Graffiti-Künstler gestalten die ehem. Maschinenhalle mit Szenen aus dem Steinbruch. Begleitend gibt es 2 Workshops mit Kindern/ Jugendlichen unterstützt von einem Steinmetz. Die dabei entstandenen Werke werden in einer Freiluftausstellung gezeigt. 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 6.950,00 EUR.

Projekte im Bauhausjahr: Modellfall Weißwasser oder Das Masz aller Dinge

01. September 2018 - 30. November 2019
Projekte im Bauhausjahr: Modellfall Weißwasser oder Das Masz aller Dinge

Das performative Stadtprojekt in Weißwasser will in fünf Werkstätten mit seinen Bürger*innen einen neuen, selbstgemachten Gebrauch der Stadt entwickeln, der im Sommer 2019 in einem Stadt-Parcours vorgestellt wird.

© ibug

14. Kulturfestival ibug 2019

15. September 2018 - 31. Dezember 2019
14. Kulturfestival ibug 2019

Die ibug ermöglicht es Künstlern, vergessene Zeitzeugen der sächsischen Industriekultur zu temporären Gesamtkunstwerken zu verwandeln. Sie schafft ein einzigartiges Festivalgelände urbaner Kultur.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 20.000,00 €.

© INIK

Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region

01. Januar 2018 - 31. Dezember 2019
Modellvorhaben Weißwasser/O.L. und der Muskauer Faltenbogen
Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region
Modellvorhaben Weißwasser/O.L. und der Muskauer Faltenbogen

Das touristische Potenzial regionaler Baukultur bildet das Fundament für einen qualitätsvollen Tourismus. Dieser Erkenntnis folgend, führt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) das Forschungsprojekt „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ durch. Das Projekt ist im Forschungsbereich Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des BBSR angesiedelt. Zwischen 2017 und 2019 werden in sieben ausgewählten Modellvorhaben auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland mittels verschiedener Instrumente, wie Erfahrungsaustausche, Foren, Werkstätten, Arbeitsgruppen, Gästeführerschulungen und der Einbindung zahlreicher Akteure und Initiativen zukunftsoptimistische Baukultur- und Tourismusstrategien entwickelt. 

Schwerpunkte in der hiesigen Region sind Bauten der Industriekultur und der Moderne, deren Entstehung eng mit der Landschaft und den regionalen Rohstoffen verknüpft sind. Im Frühjahr 2018 gründete sich im Modellvorhaben „Weißwasser und der Muskauer Faltenbogen“ die Arbeitsgruppe BaukulTour, welche in die vorhandenen Strukturen des UNESCO Global Geoparks Muskauer Faltenbogen eingebettet wurde. Damit wurde die Grundlage für eine dauerhafte Kooperation und Netzwerke gelegt, sich auch nach Ende des Forschungsvorhabens um die touristische Entwicklung und Vermittlung der Baukultur des Gebietes bemühen. 

Aus bundesweit über 70 Bewerbungen wurde Weißwasser/O.L. als Modellvorhaben ausgewählt. Die weiteren sechs Modellvorhaben sind die Elbe-Weser-Region, die Region Mecklenburg-Strelitz, die Region Schorfheide-Chorin (Landkreise Uckermark und Barnim), das Sauerland, die Stadt Mainbernheim in Franken und die „Kooperation Südschwarzwald“. 

Mit dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) fördert der Bund innovative Planungen und Maßnahmen zu wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen Themen. Das Forschungsfeld wird im Auftrag des BMI und des BBSR vom Forschungsteam der „Arbeitsgemeinschaft BAUKULTOUR“, bestehend aus dem Aachener Stadtplanungs- und Architekturbüro HJPplaner und der Tourismusberatung COMPASS aus Köln, durchgeführt. Die Stadt Weißwasser/O.L. wird durch das Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH als Forschungsassistenz begleitet.

Musterkarte Perlmuttknöpfe© Perlmutter- und Heimatmuseum Adorf

Bewahrung grundlegender Erkenntnisse zur sächsischen Perlmutterwarenherstellung

01. Juli 2019 - 31. Dezember 2019
Bewahrung grundlegender Erkenntnisse zur sächsischen Perlmutterwarenherstellung

Adorf / Vogtl. galt einst als Zentrum der dt. Perlmutterwarenherstellung. Mit dem Projekt sollen Arbeitsschritte, Arbeitsabläufe, Techniken, u.a. des kurz vom Erlöschen stehenden Industriezweiges schriftlich und per Filmaufnahmen dokumentiert werden.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 3.232,00 EUR.

© Denkmalstiftung

Denkmalradar

01. Juni 2014 - 31. Dezember 2019
Das Denkmalportal für Mitteldeutschland
Denkmalradar
Das Denkmalportal für Mitteldeutschland

Sie kennen bedrohte Baudenkmale und wollen, dass sie erhalten bleiben und einen neuen Nutzer finden? Oder kennen Sie beispielhafte Denkmalkonzepte, die anderen zeigen, wie leerstehende Baudenkmale wieder zum Leben erweckt wurden? Das Denkmalradar bietet bedrohten Baudenkmalen eine Öffentlichkeit, die über die Grenzen Mitteldeutschlands hinausgeht.

Hinter den Fassaden vernagelter Häuser, vergessener Gutshöfe und verlassener Industriehallen verbergen sich oft Zeugnisse von großem kulturhistorischem Wert. Damit diese leerstehenden und vom Abriss bedrohten Baudenkmale für die Zukunft nicht verloren gehen, hat die Leipziger Denkmalstiftung das Online-Portal ins Leben gerufen. Und jeder kann mitmachen! Ob Privatperson, Denkmalbeauftragter, Wirtschaftsentwickler oder historisch Interessierter, jeder kann sich an dem Aufbau der Plattform beteiligen.

© Schauweberei

Im Garten der Fäden

01. Januar 2019 - 31. Dezember 2019
Im Garten der Fäden

Von Januar bis Dezember 2019 wird in der Historischen Schauweberei Braunsdorf ein Ausstellungsprojekt in drei Modulen konzipiert und realisiert. Schwerpunkt: Ausstellung zum Musterarchiv der ehemaligen Weberei Tannenhauer unter Hinzunahme der vorhandenen Materialien und Objekte.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 20.000 EUR.

© Zweckverband, Foto: Michael Lange

Inducult 2.0

01. Juni 2016 - 31. Dezember 2019
Lebendige Industriekultur abseits der Metropolen in Mitteleuropa
Inducult 2.0
Lebendige Industriekultur abseits der Metropolen in Mitteleuropa

Das international angelegte Vorhaben zielt auf eine Belebung der Industriekultur abseits der Metropolen ab. Das Projekt verbindet die Aktivitäten in Sachsen mit denen in anderen europäischen Ländern.

Durch den so möglichen Austausch arbeiten Museen, Unternehmen, Schulen und Kreativzentren am Konzept „lebendige Industriekultur“.

Der Landkreis Zwickau koordiniert die Aktivitäten der zehn internationalen Projektpartner. Die Projektpartner nutzen ihre industrielle Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zur Positionierung als attraktive Regionen für Arbeiten, Leben und Erholung. Industriekultur ist hier Klammer und Ressource für Entwicklungsprozesse in historisch gewachsenen Industrielandschaften.

Zur Karte der europäischen Partnerprojekte: industrial-tourism.eu

 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 4.448,- EUR.

© Jörg Dietrich

Industrie.Kultur.Erbe im Stadtbild entdecken. Panoramen westsächsischer Industriebauten

01. Januar 2019 - 31. Dezember 2019
Industrie.Kultur.Erbe im Stadtbild entdecken. Panoramen westsächsischer Industriebauten

Die Wanderausstellung wird eine Auswahl historischer Industriebauten in neuartiger Perspektive präsentieren. Öffentlichkeitsarbeit für Identitätsorte im ländlichen Raum, Perspektiven für Erhalt und Nutzung, Verbindungen zum Projekt Zukunftsraum Industriebau werden hergestellt.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 8.000,00 €.

© www.active-value.de/geocoder/

Industrie.Kultur.Rallye

01. Juni 2019 - 31. Dezember 2019
Spurensuche in der industriekulturellen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!
Industrie.Kultur.Rallye
Spurensuche in der industriekulturellen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!

Kleine Gruppen, ausgestattet mit einem GPS-Gerät und einem Roadbook entdecken gemeinsam die Industriekultur von gestern, heute und morgen. Es wird geknobelt und es werden Rätsel gelöst – und das macht jede Menge Spaß! Entwickelt werden die Rallyes für verschiedene Orte in Südwestsachsen.

Umgesetzt wird das Pilotprojekt für das Jahr der Industriekultur 2020 von der Eventmacherin und Erlebnispädagogin Sandy Hebel mit ihrer Agentur ankerEvents. Gefördert wird das Projekt vom Kulturraum Zwickau-Vogtland im Rahmen des Jahres der Industriekultur 2020.

Industrie|Kultur|festival#4 2019

01. November 2018 - 31. Dezember 2019
Industrie|Kultur|festival#4 2019

Industrie|Kultur|Festivalk#4 ist der Höhepunkt der 7. Tage der Industriekultur Leipzig und beschäftigt sich thematisch mit 100 Jahre Bauhaus und dem 200. Geburtstag des Leipziger Industriepioniers Karl Heines.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 8.000,00 €.

Hans Hesse, Bergaltar (Ausschnitt Mitteltafel), 1520/21, St. Annenkirche Annaberg-Buchholz© Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz, Foto: Dieter Knoblauch

Kunstinstallation Annaberger Bergaltar

09. Juli 2018 - 31. Dezember 2019
Videoinstallation
Kunstinstallation Annaberger Bergaltar
Videoinstallation

Eine raumgreifende Videoinstallation von Clemens von Wedemeyer und Künstlergruppe thematisiert die Repräsentation und Ausbeutung von Ressourcen in Bezug auf den Altar der Bergknappschaft von Hans Hesse (ca. 1520) in der Kirche St. Annen in Annaberg-Buchholz.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 55.000 EUR.

© Vogtland Tourismus, Foto: Christoph Beer

Sächsischer Landespreis für Heimatforschung

01. Januar 2019 - 31. Dezember 2019
Sächsischer Landespreis für Heimatforschung

Seit 2007 wird der Sächsischer Landespreis für Heimatforschung ausgeschrieben.

Angesprochen sind Laienforscher und -forscherinnen, die u.a. auch zum Themengebiet Industrie- und Technikgeschichte gearbeitet haben. Ausgezeichnet werden in sich geschlossene Arbeiten, die eine eigene Forschungsleistung darstellen. Die Arbeiten dürfen nicht im Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Ausbildung bzw. einer darauf aufbauenden beruflichen Tätigkeit stehen. Es werden drei Hauptpreise, drei Schülerpreise und ein Jugendförderpreis verliehen.

 

© Bergbaumuseum Oelsnitz, Foto: Gregor Lorenz

Webseite Industriekultur in Sachsen

21. März 2017 - 31. Dezember 2019
Die Internetplattform des Netzwerks Industriekultur
Webseite Industriekultur in Sachsen
Die Internetplattform des Netzwerks Industriekultur

Wir haben den Internetauftritt Industriekultur im Freistaat Sachsen neu gestaltet. In diesem landesweiten Portal für die sächsische Industriekultur wollen wir Sie künftig noch besser präsentieren.

Mit den Menüs Erleben, Informieren, Gestalten und Fördern wurde eine übersichtliche Struktur geschaffen, die es allen Nutzern ermöglicht, schnell die gewünschten Informationen zu erlangen. Außerdem wollen wir alle angebotenen Informationen stärker miteinander verknüpfen.

Der Erfolg der Internetplattform hängt auch von ihren Inhalten ab. Die Informationen sollten aktuell sein und alle Nutzer ansprechen. Daher bitten wir Sie herzlich um Ihre Mitarbeit: Informieren Sie uns über neue oder geänderte Inhalte und stellen Sie geeignetes Bildmaterial für Ihren Eintrag zur Verfügung.

Unsere Fragen haben wir in einer Handreichung zusammengefaßt. Füllen Sie einfach das Formular aus und senden es per E-Mail an uns zurück!

© Schaubühne Lindenfels, Foto: Regentaucher

Lichtspiele des Westens

01. März 2019 - 31. Januar 2020
Lichtspiele des Westens

Auf der Karl-Heine-Straße werden Lichtobjekte,- installationen zu sehen sein. es findet ein Industry Heritage Market statt, der an das industriekulturelle Erbe und den postindistriellen Strukturwandel im Quartier zeigt. Die Landmarken werden illuminiert.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 20.235,85 EUR.

© LOFFT, Foto: Matthias Zielfeld

shift change - SCHICHTWECHSEL

01. April 2019 - 31. Januar 2020
shift change - SCHICHTWECHSEL

Veränderungen unserer Lebensräume sollen für alle (wieder) erfahrbar werden. Dafür holen wird das Publikum bei ihren Wurzeln ab und schaffen einen neuen, sinnlichen Zugang über Tanz, Sound und Installation/Projektion. Ziel des Projekts ist die Premiere zur Eröffnung des Jahres der Industriekultur.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 29.920,00 EUR.

© Ines Bruhn, Martin Kretschmar

Der optimierte Mensch

01. April 2019 - 28. Februar 2020
Der optimierte Mensch

Die Ausstellung konzentriert sich auf die zentrale Frage nach den Auswirkungen technischen Fortschritts auf den Menschen. Sie findet im Museum der bildenden Künste Leipzig statt, welches sich damit auch erstmals explizit der Industriekultur öffnet.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 12.500,00 EUR.