08.04.2020

Sonderführungen durch die Kulturhistorische Sammlung: „Erfindergeist und Unternehmertum – Die Industriekultur der Buchstadt"

Deutsche Nationalbibliothek
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutscher Platz 1
D-04103 Leipzig
15:00
Treffpunkt: Museumsfoyer
Hinweis: Das Depot ist auf 18°C klimatisiert.

Als eine der ältesten Messe- und Verlagsstandorte in Deutschland kann die Buchstadt Leipzig auf eine reiche Gewerbe- und Industriegeschichte, vor allem in der grafischen Branche, zurückblicken. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden aus zahlreichen kleinen Werkstätten rund um das Buch- und Druckgewerbe Großunternehmen mit weit mehr als 1.000 Beschäftigten und einem Produktportfolio von Hunderten neuer Maschinen und Geräte.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts ließen sich rund um das Buchgewerbe immer mehr Firmen in Leipzig nieder. Dazu zählten die Maschinenfabrik Karl Krause, Gebrüder Brehmer und J. F. Schelter & Giesecke, aber auch Christian Mansfeld, August Fomm und Hoh & Hahne – um nur die wichtigsten zu nennen.

In den Depots des Deutschen Buch- und Schriftmuseums finden sich einmalige historische Zeugnisse, die die Geschichte dieser stolzen Leipziger Unternehmen sichtbar und erlebbar machen