Open Mind. ibug 2017
© ibug
24.08.2018 - 02.09.2018

ibug - festival für urbane Kunst

Waplerstraße/Ecke Annaberger Straße
Waplerstraße 1
09120 Chemnitz

Die "ibug" geht in eine neue Runde. Auch in diesem Jahr reisen Kreative aus aller Welt für das renommierte Festival für urbane Kunst nach Chemnitz und werden ab dem 17. August das Gelände der alten Nadel- und Platinenfabrik an der Waplerstraße in ein buntes Gesamtkunstwerk verwandeln. Für die inzwischen 13. Festivalauflage haben sich wieder mehr als 100 Künstler aus dem In- und Ausland angekündigt. Mit dabei sind u.a. Various & Gould (D), Kera 1 (D), UderとSchindl (D), Tape That (D), PlusMinus3 (D), Milo (CZ), Inso Mundo (CH), Chinagirl Tile (A), Opiemme (I), Angel Toren (E), Spidertag (E), Elparo (F), Arthur Louis Ignoré (F), Wasp Elder (GB), Jo Higgs (GB), Helen Bur (GB), Lost Optics (RO), Alonso Cisneros (USA), Ilana Pichon (CDN), Halo (BR), Colectivo Licuado (ROU) oder Metzican (MEX).

Besucher, Neugierige und Kunstliebende können an zwei Festivalwochenenden - vom 24. bis zum 26. August sowie vom 31. August bis zum 2. September - auf dem Areal der "NaPlaFa" eine faszinierende Symbiose aus Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Performance und Multimedia erleben. Dazu gibt es ein umfangreiches Festivalprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt, Livemusik und Partys. Zwischen den Festivalwochenenden werden Workshops und Angebote für Schulklassen sowie individuelle Führen durch die Brache angeboten. Dazu startet in diesem Jahr erstmals ein Ticket-Vorverkauf online.

Die Anfänge der ibug liegen 2006 in Meerane und gehen Hand in Hand mit der Suche des Künstlers "Tasso" nach neuen Entfaltungsmöglichkeiten. Aus der ersten Industriebrachenumgestaltung hat sich seitdem ein weltweit bekanntes Festival für urbane Kunst entwickelt. Traditionell zum letzten Augustwochenende wird dafür eine Brache in Westsachsen als temporäre Ausstellung freigegeben. Im Fokus der internationalen Graffiti-, Streetart- und Medienkünstler steht dabei das Experiment mit Genres, Materialien und Techniken ebenso wie die Vergangenheit der Brache und ihre Architektur.