Veranstaltungen

Hier finden Sie Termine von Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, die Veranstalter direkt zu kontaktieren und zu erfragen, ob die jeweilige Veranstaltung stattfindet.

 

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Das Bild zeigt die Sammelbüchse der Freiberger Hüttenknappschaft aus dem Jahr 1546.Gosch | Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

VORTRAG: Knappschaft - mit Tradition in die Zukunft

VORTRAG: Knappschaft - mit Tradition in die Zukunft

Thorsten Zöfeld, Leiter der Regionaldirektion Chemnitz der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zeigt, in welchen Spannungsfeldern sich die Knappschaft derzeit bewegt und wie ihre Zukunft aussehen kann.

 

Unkostenbeitrag: 2,- Euro pro Person.

 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms

zur Sonderausstellung "Vom

Gnadengroschen zur Rentenformel".

Ausstellung noch nicht gesehen? Dann

nutzen Sie unsere verlängerten

Öffnungszeiten zwischen 17 und 19 Uhr

und werfen Sie vorab einen Blick in die

Schau.

 

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Ein letzter spannender Vortrag zur

Sonderausstellung:

Mittwoch, 14. Oktober >>

Industrialisierung, weibliche

Erwerbsarbeit und Frauenbewegung.

Ingenieurschule Zwickau. Postkarte von Brück & Sohn, 1915SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, Public Domain

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

©Jan Bräuer

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Erkunden Sie Crimmitschau auf eine ganz besondere Art und Weise! In kleinen Gruppen begeben Sie sich auf die Spurensuche zur industriekulturellen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Mit Hilfe von GPS-Geräten steuern Sie interessante Orte an und erfahren viel Wissenswertes über die Geschichte der Textilstadt.

Bei einer Industrie.Kultur.Rallye wird eine Gruppe in Teams von 4 bis 6 Personen aufgeteilt und die Teams treten gegeneinander an. Jedes Team versucht innerhalb von circa 2 Stunden, so viele Koordinaten wie möglich anzulaufen. Dabei ist Zusammenarbeit gefragt. Gemeinsam werden die Ziele ausgewählt und angesteuert. An diesen Orten heißt es dann: sich umsehen, Hinweise finden und Rätsel lösen. Die Fragen sind so gestaltet, dass die Teilnehmer gleichzeitig etwas Wissenswertes zur Stadtgeschichte oder eine Anekdote erfahren. Für jedes gelöste Rätsel gibt es Punkte. Am Ende der Rallye werden alle Punkte zusammengezählt und das beste Team zum Gewinner gekürt.

Die notwendigen GPS-Geräte und Roadbooks  werden von der Tuchfabrik Gebr. Pfau zur Verfügung gestellt. Die Geräte sind leicht zu bedienen und Sie bekommen eine entsprechende Einweisung.

Die Rallye ist geeignet für Reisegruppen, Firmenveranstaltungen, Schülergruppen sowie an offenen Terminen für Einzelpersonen und Familien.

Dauer: 2,5 bis 3 Stunden
Altersempfehlung: ab 14 Jahren (minderjährige Teilnehmer nur mit Einverständnis der Eltern und in Begleitung)
Gesamtteilnehmerzahl: maximal 60 Personen
Kosten: kostenfrei

Voraussetzungen:
> wetterfeste Bekleidung, eventuell Regenschirm
> bequeme Schuhe in denen längere Strecken zurückgelegt werden können
> kleiner Rucksack
> Getränke und Snacks für unterwegs

© Dampfbahnroute, Foto: Christian Sacher

Sonderfahrten zum "Jahr der Industriekultur"

Sonderfahrten zum "Jahr der Industriekultur"

Das Jahr 2020 ist in Sachsen zum Jahr der Industriekultur auserkoren wurden, um auf die vielfältige noch erhaltene Technikgeschichte seit der Industrialisierung hinzuweisen. Dazu findet die 4. Sächsische Landesausstellung "Boom" an verschiedenen Schauplätzen statt.

Im ländlichen Raum war die Eisenbahn der wichtigste Bote der technischen Weiterentwicklung und damals die Lebensader vieler Regionen.

Die Traditionsbahn Radebeul reiht sich in die zahlreichen Veranstaltungen zur Industriekultur ein, indem am 3. Oktober zusätzlich zum historischen Personenverkehr mehrere Güterzüge nachgestellt werden und an die Transportaufgabe der Schmalspurbahnen erinnern.

Das Modell der Saksonia. Die Strecke zwischen Dresden und Leipzig war Deutschlands erste Ferneisenbahn, an der Jungfernfahrt nahmen Robert- und Clara Schumann teil.Stadt Zwickau/Kulturamt

Die Schumanns und die Technik

Die Schumanns und die Technik

Die Zeit Robert und Clara Schumanns war eine Zeit der großen technischen Neuerfindungen. Sie prägten das alltägliche Leben des Künstlerpaars, viele der Erfindungen wurden von den beiden Musikern mit großer Neugier bewundert. Robert Schumann hatte in seiner Zwickauer Jugend enge Beziehungen zur Devrientschen Chemiefabrik, wo beispielsweise das „Zwickauer Grün" erfunden wurde. Der Vater von Clara Schumanns engster Freundin Emilie, Friedrich List, war der Pionier des sächsischen Eisenbahnbaus. Photographie und Stereoskopie wurden erfunden, der Photograph Julius Allgeyer war ein enger Freund der Familie Schumann. Ab 1889 war Clara Schumanns ans Frankfurter Telefonnetz angeschlossen. Ihr Chemikerfreund Dr. Richard Fellinger war Leiter der Wiener Geschäftsstelle von Siemens & Halske; enge Freundschaft verband sie auch zu Dr. Carl von Linde, dem Erfinder des Kühlschranks. Die Ausstellung zeigt Dokumente dieser Beziehungen und frühe Exemplare der technischen Anwendungen.

Dampflokomotive bei der ParadeMaximilian Thieme

29. Heizhausfest am Schauplatz Eisenbahn

29. Heizhausfest am Schauplatz Eisenbahn

Diese Veranstaltung findet im Zuge der 4. Sächsischen Landesausstellung "BOOM" statt!

Es finden erneut Parallel- und

Pendelfahrten statt, es werden Führerstandsmitfahrten auf

Dampf- und Diesellokomotiven angeboten und es präsentieren

sich die verschiedenen Arbeitsgruppen am Schauplatz

Eisenbahn mit Feldbahn- und Modellbahnbetrieb. Modelleisenbahner

kommen insbesondere bei der Modellbahnbörse

auf ihre Kosten. Erlebbar sein wird auch die Vorführung eines

Wagenablaufs mittels Seilablaufanlage, wie er in Hilbersdorf

mehr als 60 Jahre praktiziert wurde. Natürlich werden

auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gastlokomotiven

vor Ort sein. Ein Höhepunkt wird daher die große Fahrzeugparade

am Samstag und Sonntag. Am Sonntag zeigt Max

bei einer Kinderführung seinen Altersgenossen den Schauplatz

Eisenbahn.

• Ausstellung von Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven

 

• Sonderzüge, Parallel- und Pendelfahrten

 

• Große Fahrzeugparaden (jeweils Samstag und Sonntag)

 

• Führerstandsmitfahrten auf Dampf- und Diesellokomotiven

 

• Feldbahn- und Modellbahnbetrieb

 

• Technikmuseum Seilablaufanlage

 

• Modellbahnbörse u.v.m.

Tag der Industriekultur Plauen - 04.10.2020 ab 13 UhrVogtlandmuseum Plauen

Tag der Industriekultur Plauen

Tag der Industriekultur Plauen

Rotierende Stickmaschinen, erstmals gezeigte Plauener Industriedokumente und -modelle, historische Fahrzeuge wie der VOMAG-Laster: so wird am 4. Oktober das „Jahr der Sächsischen Industriekultur 2020“ in Plauen mit einem Event gewürdigt.

 

In Zusammenarbeit des Vogtlandmuseums mit der Schaustickerei Plauen, der VOMAG-Gruppe des Museumsfördervereins sowie den „Plamagianern“ werden an zwei Orten mit Exponaten und Vorführungen geschichtliche Zusammenhänge vermittelt, die den Besuchern einen spannenden Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung der Region um Plauen im 20. Jahrhundert geben.

 

Die Besucher erhalten mit ihrer Eintrittskarte die Möglichkeit, Themenführungen an beiden Standorten, der Schaustickerei und dem Vogtlandmuseum, erleben zu können.

 

Als Shuttle verkehrt zwischen den Standorten der historische Bus der Baureihe „H3B“ der Reichenbacher Verkehrsbetriebe Gerlach. Die VOMAG-Gruppe wird mit ihrem historischen Lastwagen für Staunen sorgen. Anhand eines Filmes und Schautafeln über VOMAG, Plamag und MAN Roland erzählen die „Plamagianer“ Plauener Industrie-Geschichte.

 

Nach Zeitfenstern gestaffelte Eintrittskarten:

Normal 10 €

Kinder bis 16 Jahre frei

 

Der Kartenvorverkauf ist begrenzt.

 

Kartenvorbestellungen:

03741 2912410

(Vogtlandmuseum, zu den Öffnungszeiten 11-17 Uhr, montags geschlossen)

Boom-Sachsen.de

Zurück oder Zukunft? Wie wir in Zwickau leben wollen? Teil 1

Zurück oder Zukunft? Wie wir in Zwickau leben wollen? Teil 1

Wie geht die digitale Gesellschaft?

Di., 6. Oktober, Mittwoch, 19 Uhr, Audi-Bau Zwickau

 

Auftaktvortrag und Diskussion mit: Prof. Dr. Harald Welzer, Soziologe, Publizist und Direktor Futurzwei. Stiftung Zukunftsfähigkeit

 

Moderation: Cornelius Pollmer, Süddeutsche Zeitung

 

Die Digitalisierung ist überall: Alle Formen von technischen Geräten haben unseren Alltag bereits erobert. Was das aber für unser Leben, Arbeiten, Wohnen und Verkehr bedeutet, haben wir noch nicht wirklich verstanden. Deshalb wollen wir darüber diskutieren, was es eigentlich heißt, in einer digitalen Gesellschaft zu leben. Haben wir die Revolution bereits durchlebt oder stehen uns die größten Veränderungen noch bevor? Wie verändert sich Kommunikation, Gesellschaft, der Alltag durch die Digitalisierung?

 

EINTRITT KOSTENLOS.

 

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Diskussionsreihe in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen

 

Zwickau wird sich verändern, aber wie, das haben wir auch selbst in der Hand. Was sehen wir, wenn wir über das Jahr 2030 hinausblicken? Wie werden wir in Zwickau und Südwestsachsen miteinander leben? Wie werden wir arbeiten? In welcher Weise werden wir mobil sein? Kurz: Wie könnten mögliche Zukünfte für Zwickau aussehen und gestaltet werden?

 

Um uns darin zu üben, in die Zukunft zu schauen, geben uns Zukunftsdenker und Zukunftsdenkerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen Impulse. Anschließend bringen wir sie ins Gespräch mit Menschen, die Zwickau aktiv mitgestalten. Seien Sie mutig und werfen Sie mit uns einen Blick in mögliche Zukünfte Zwickaus.

 

ANMELDUNG ERFORDERLICH

Aufgrund der beschränkten Platzkapazitäten sowie den geltenden Abstandsregeln an allen Veranstaltungsorten bitten wir um Voranmeldung per E-Mail an landesausstellung@avantgarde.de.

 

PREISE

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Begleitprogramms ist frei.

 

BILD- UND TONAUFNAHMEN

Bei den Veranstaltungen werden Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung und Dokumentation öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden.

SGM

„Es gibt nur einen KÖRTING-Klang”. Aus der Geschichte der Leipziger Radio-Industrie

„Es gibt nur einen KÖRTING-Klang”. Aus der Geschichte der Leipziger Radio-Industrie

Vorführung (ab 17 Uhr) und Vortrag (ab 18 Uhr) von Hagen Pfau, Leipzig (GFGF, RADIO-SALON)

Industriebrache Mälzerei Dresden–Niedersedlitz 2017Konglomerat e.V./WIMAD e.V., Jan Minack

. Führung Fabriken zwischen Dresden-Dobritz und Dresden-Niedersedlitz

. Führung Fabriken zwischen Dresden-Dobritz und Dresden-Niedersedlitz

Das Industriegebiet zwischen Dobritz und Niedersedlitz repräsentiert die Geschichte vieler für Dresden typischer Branchen: Kartonagenindustrie, Textilverarbeitung, Hutmacherei und Strohflechterei, Gewächshausbau, Metallverarbeitung, Gummiverarbeitung, Elektromaschinenbau, Verpackungs-, Verarbeitungs- und Werkzeugmaschinenbau, Milchverarbeitung, Brauerei- und Süßwarenindustrie, Kameraindustrie und Elektronik, Kühlanlagen- sowie Rationalisierungsmittelbau, Forschung und Entwicklung. Bei der Führung folgen die Teilnehmer den Spuren der damaligen Industriestandorte.

Arbeitswelten nach der Arbeit

Arbeitswelten nach der Arbeit

Im Jahr der Industriekultur 2020 veranstaltet die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen eine vierteilige Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Am Mi, 07.10.2020, findet der Diskussionsabend „Arbeitswelten nach der Arbeit“ in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig statt. Von 18:30 bis 20:00 Uhr sprechen wir dort gemeinsam mit dem Soziologen Prof. Dr. Rainer Paris und dem Fotografen Jörg Dietrich über Arbeitswelten sowie über den sich stets verändernden Arbeitsbegriff.

 

IMC

ForumZUKUNFT Zweiräder aus Sachsen – Manufaktur- bis Fließbandfertigung Prof. Dr.-Ing. Jörg Hübler

ForumZUKUNFT Zweiräder aus Sachsen – Manufaktur- bis Fließbandfertigung Prof. Dr.-Ing. Jörg Hübler

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie sich unsere Welt verändert und was die aktuellen Forschungsthemen sind? In der Vortragsreihe „ForumZUKUNFT” erhalten Sie Einblick in aktuelle Zukunftsthemen. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Diskussion mit Expert*innen.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

Boom-Sachsen.de

Und Jetzt: Demokratiekultur?! Teil 2

Und Jetzt: Demokratiekultur?! Teil 2

Wie kommt das Neue in die Welt? Fünf Thesen, wie man Industrie weiterdenkt

 

Mi., 09. September, 19 Uhr im Alten Gasometer Zwickau

 

Diskussion mit:

 

Prof. Dr. Dalia Marin,

Wirtschaftswissenschaftlerin, Ludwig-Maximilian-Universität München,

 

Ariane Spiekermann,

Stadtmanagerin Zwickau.de

 

Lisa Martin,

Büro für Wirtschaftsförderung Zwickau

 

Danny Helmer,

Kevin Brewery Zwickau

 

Moderation: Kristin Hendinger, Journalistin

 

Welchen Beitrag leisten Wissens- und Informationstechnologien oder der Kulturbereich für die wirtschaftliche Prosperität einer Region? Wie verändern solche neuen Produktionszweige nicht nur die Arbeitsstätten, sondern zugleich auch eine (Stadt)gesellschaft? Wie lässt sich ihre Gründung befördern und unterstützen? Wie lässt sich dabei das industrielle Erbe erhalten oder aus alten Industriebrachen neue Möglichkeiten der alternativen Nutzung gewinnen? Sind Leerstand und Industriebrachen „Abturner“ oder bieten sie sogar Potentiale und Chancen für eine Stadt?

Bleiben? Gehen? (Zurück)Kommen? Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Westsachsen

 

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Mit der Friedlichen Revolution 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands waren große Hoffnungen verbunden: Freiheit, Demokratie, Wohlstand. Die Träume von blühenden Landschaften haben sich jedoch nicht so schnell erfüllt wie gehofft. Der Umbau der sozialistischen Planwirtschaft in eine kapitalistische Marktwirtschaft hat zu Verwerfungen geführt, aber auch der Kapitalismus selbst hat sich seither verändert.

 

Diese wirtschaftlichen Entwicklungen haben gerade in Sachsen, dem ehemaligen industriellen Kern der DDR, die Rahmenbedingungen für Politik wesentlich beeinflusst. Die Enttäuschung über nicht eingelöste Versprechen und die Wut auf die politischen Repräsentanten ließen eine „Gesellschaft des Zorns“ entstehen. Eine zunehmende Politikverdrossenheit hat sich an den Rändern teilweise in einen manifesten Rechtsextremismus verwandelt.

 

In dieser Veranstaltungsreihe fragen wir, wie ein sozioökonomisch bedingter Strukturwandel die Demokratie beeinflusst und wie in Sachsen mit seiner starken Geschichte der Industriekultur auch die Demokratiekultur gefördert werden kann.

 

ANMELDUNG ERFORDERLICH

Aufgrund der beschränkten Platzkapazitäten sowie den geltenden Abstandsregeln an allen Veranstaltungsorten bitten wir um Voranmeldung per E-Mail an landesausstellung@avantgarde.de.

 

PREISE

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Begleitprogramms ist frei.

 

BILD- UND TONAUFNAHMEN

Bei den Veranstaltungen werden Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung und Dokumentation öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden.

Dirk Hanus

Vom Klang der Maschine Musik-Maschinerie: 100 Fabriken und Werkstätten für Musikautomatenbau in Sachsen Dr. B. Heise, Leipzig

Vom Klang der Maschine Musik-Maschinerie: 100 Fabriken und Werkstätten für Musikautomatenbau in Sachsen Dr. B. Heise, Leipzig

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Im Mittelpunkt dieser Vortrags- und Konzertreihe stehen die Wechselwirkungen zwischen Musik und Industrialisierung. Wie haben neue Technologien und Materialien die Voraussetzungen und Möglichkeiten musikalischer Ausdrucksformen erweitert? Wie hat die Industrialisierung neue Räume für das Musikschaffen eröffnet, künstlerische Erkundungen und Experimente ermöglicht? „Vom Klang der Maschine“ präsentiert den vielfältigen „Sound“ der Industriekultur in Sachsen.

Gregor Lorenz/Foto-Atelier LORENZ

Tanztheater: Schwingungen

Tanztheater: Schwingungen

Das neue Tanzprojekt des Mondstaubtheaters e. V. wirft einen Blick auf das Phänomen Schwingungen und deren Fluss und Rhythmus. Dabei betrachten wir faszinierende Erscheinungen aus Natur, Technik und Gesellschaft und gehen ganz verschiedenen Schwingungen tänzerisch auf den Grund. Wir forschen nicht wissenschaftlich, aber mit großer Neugier und unseren Körpern.

Was ist es, was Lebewesen und Objekte in Schwingung versetzt? Was sind ihre Auslöser? Wie zeigt sich Resonanz? Wann schwingt sich etwas auf? Welche Reaktionen entstehen bei Unterbrechung, gar Abbruch? Wann schwingen wir gemeinsam und warum fühlt sich das gut an? Wie erreicht man eine gemeinsame Schwingung? Was schwingt da mit?

Das Tanzstück ist eine Collage aus Szenen, in denen wir mit Tanz, Theater und auch Musik versuchen, Bilder zu erschaffen und Phänomene sichtbar zu machen, die oftmals im Verborgenen bleiben.

„Schwingungen“ ist eine Inszenierung des Tanztheaterensembles unter der Leitung von Gabriele Bocek in Zusammenarbeit mit dem Tänzer und Choreografen Matthias Markstein sowie dem Musiker Enrico „Ennosch“ Schneider.

Museumsnacht

Die Museumsnacht in Zwickau

Die Museumsnacht in Zwickau

Von 18 bis 24 Uhr stehen Besuchern der Museumsnacht die Türen der Einrichtungen mit zahlreichen Veranstaltungen – sei es zum Jahr der Industriekultur, als Schauplatz der Sächsischen Landesausstellung oder zu anderen gewählten Themenschwerpunkten der Öffentlichkeit präsentieren zu können – offen.

Seit 2012 zeigen die beteiligten Einrichtungen gemeinsam ihre schönsten Seiten und laden zu einer Nacht voller Überraschungen ein. Von 18 bis 24 Uhr lüftet sich der Himmel für Konzerte, Führungen, Vorträge, Filmvorführungen, Stadtführungen und vieles mehr. Vertreten sind folgende Kulturorte: August Horch Museum Zwickau, KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Ratsschulbibliothek Zwickau, Galerie am Domhof Zwickau, Priesterhäuser Zwickau und das Robert-Schumann-Haus Zwickau. Das Stadtarchiv Zwickau und das Theater Plauen-Zwickau sind ebenso mit Programmpunkten in einem der Häuser dabei. Neben den altbewährten Veranstaltungsorten beteiligt sich die 4. Sächsische Landesausstellung im Jahr der Industriekultur und öffnet seine Tore für Besucher.

Das August Horch Museum Zwickau bringt zur diesjährigen Museumsnacht in Kooperation mit dem Motorsportclub Zwickau e. V. ein rollendes Museum auf Zwickaus Straßen. Von sehr alten Fahrzeug-Veteranen bis zu vergleichsweise jungen Trabis – alle warten darauf die Museumsnacht-Besucher ein Stück mitzunehmen. Einfach auf dem roten Teppich Platz nehmen und in den nächsten freien Oldtimer einsteigen. Die Besucher erleben eine Zeitreise im Oldtimer und tolle Gespräche mit den Besitzern der Klassiker.

Fablab Chemnitz

Maker Weekend

Maker Weekend

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Selbermachen und Ausprobieren stehen im Fokus dieses Wochenendes, an dem vor allem die Hobbybastler und Tüftler auf ihre Kosten kommen werden.

 

In Kooperation mit Fablab Chemnitz ein Projekt des Stadtfabrikanten e. V.

Dirk Hanus

KinderLABOR Außerirdisch. Gibt es Leben auf dem Mars? Prof. Dr. rer. nat. habil. RöbbeWünschiers

KinderLABOR Außerirdisch. Gibt es Leben auf dem Mars? Prof. Dr. rer. nat. habil. RöbbeWünschiers

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vom interaktiven Vortrag bis zu wissenschaftlichen Experimenten – die Vortrags- und Experimentierreihe richtet sich an junge Forschende und orientiert sich an dem Format der Kinderuniversität. Ausgewiesene Expertinnen und Experten geben einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen aus Naturwissenschaft und Technik.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

CWE

Strümpfe, Guss und Gasanstalt

Strümpfe, Guss und Gasanstalt

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Gäste- und Museumsführerin Karin Meisel führt Sie bei dieser Kombi-Führung durch die Ausstellung des Industriemuseums Chemnitz und nimmt Sie im Anschluss mit auf eine Tour entlang der Zwickauer Straße. Dabei erkunden Sie die Geschichte des traditionellen Industriestandortes.

D. Träupmann

Dampftage

Dampftage

Vorführung der historischen Dampfmaschine: Die Entwicklung und der Einsatz der Dampfmaschine im 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Meilensteinen auf dem Gebiet der Industrialisierung. Im historischen Maschinenhaus des Industriemuseums Chemnitz erleben Sie eine Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine aus dem Baujahr 1896 unter Dampf und erfahren, wie das Meisterwerk der Technik funktioniert.

Wismut Archiv

Öffentliche Führung mit Vorstellung des Objekts des Monats Oktober

Öffentliche Führung mit Vorstellung des Objekts des Monats Oktober

Vorgestellt wird das LKW-Modell der bekannten ukrainischen

Marke KrAZ. Bereits zu Sowjetzeiten waren diese

LKWs als Transporter im DDR-Bergbau im Einsatz.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Boom-Sachsen.de

Zurück oder Zukunft? Wie wir in Zwickau leben wollen? Teil 2

Zurück oder Zukunft? Wie wir in Zwickau leben wollen? Teil 2

Auf dem Weg in die digitale Zukunft von Arbeit und Mobilität

Mi., 14. Oktober, Mittwoch, 19 Uhr, Audi-Bau Zwickau

 

Podiumsdiskussion mit: Prof. Dr. Petra Linke, Maschinenkonstrukteurin, Co-Creation Lab Fabrik der Zukunft, Westsächsische Hochschule Zwickau (angefragt), Martin Randelhoff, Verkehrswissenschaftler, Zukunft Mobilität, Dortmund und Dr. Stefan Sauer, Soziologe, FAU Erlangen-Nürnberg

 

Moderation: Cornelius Pollmer, Süddeutsche Zeitung

 

Noch nie waren wir so mobil wie heute. Mobilität schafft die globale Gesellschaft. Aber schlechte Luft, Staus, Unfälle, Verspätungen, Klimawandel und begrenzter Raum verlangen ein Umdenken. Die Zukunft der Mobilität ist digital, flexibel, solidarisch, individuell, elektronisch betrieben und klimaneutral.

 

Wie geht Zwickau als „Flaggschiff der E-Mobilität“ in diesem Prozess voran? Wie werden wir in Zukunft unterwegs sein? Wie verbinden sich mögliche Mobilitäten mit den Technologien der Arbeitswelt? Arbeit ist in Zwickau vor allem durch Industriearbeit geprägt. Der größte Arbeitergeber ist das VW-Werk, an dem zahlreiche Zulieferer hängen. Daneben gibt es aber auch andere Arbeitsplätze - in Wissenschaft und Forschung, Bildung und Pflege, Einzelhandel und Dienstleistung. Wir fragen daher, wie sich Arbeit in Zukunft verändern wird. Welchen Stellenwert wird die Lohnarbeit haben? Wie werden wir Arbeit verteilen? Welche Rolle werden technische Verfahren, Maschinen und KI im Arbeitsalltag einnehmen?

 

EINTRITT KOSTENLOS.

 

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Diskussionsreihe in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen

 

Zwickau wird sich verändern, aber wie, das haben wir auch selbst in der Hand. Was sehen wir, wenn wir über das Jahr 2030 hinausblicken? Wie werden wir in Zwickau und Südwestsachsen miteinander leben? Wie werden wir arbeiten? In welcher Weise werden wir mobil sein? Kurz: Wie könnten mögliche Zukünfte für Zwickau aussehen und gestaltet werden?

 

Um uns darin zu üben, in die Zukunft zu schauen, geben uns Zukunftsdenker und Zukunftsdenkerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen Impulse. Anschließend bringen wir sie ins Gespräch mit Menschen, die Zwickau aktiv mitgestalten. Seien Sie mutig und werfen Sie mit uns einen Blick in mögliche Zukünfte Zwickaus.

 

ANMELDUNG ERFORDERLICH

Aufgrund der beschränkten Platzkapazitäten sowie den geltenden Abstandsregeln an allen Veranstaltungsorten bitten wir um Voranmeldung per E-Mail an landesausstellung@avantgarde.de.

 

PREISE

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Begleitprogramms ist frei.

 

BILD- UND TONAUFNAHMEN

Bei den Veranstaltungen werden Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung und Dokumentation öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden.

Königliche Baugewerkeschule Zittau. Postkarte von Brück & Sohn, 1904SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, Public Domain

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

Deutsche Werkstätten HellerauDeutsche Werkstätten Hellerau, Lothar Sprenger

Betriebsführung durch die Deutschen Werkstätten Hellerau

Betriebsführung durch die Deutschen Werkstätten Hellerau

Sie erhalten bei einer Führung einen Überblick über die Geschichte der Deutschen Werkstätten von deren Gründung 1898 bis zur Gegenwart. Dabei werden die Zeitumstände der Anfangszeit (Arts- & Crafts-Bewegung, Werkbund etc.) ebenso thematisiert wie die gegenwärtige Unternehmensstruktur und die aktuellen Geschäftsinhalte. Sie besichtigen die Büro- und Fertigungsbereiche der Deutschen Werkstätten Hellerau GmbH.

Gartenstadt HellerauFörderverein Weltkulturerbe Hellerau e.V., Lothar Sprenger

Führung Gartenstadt Hellerau

Führung Gartenstadt Hellerau

Am Markt Hellerau beginnt die Führung durch die Gartenstadt Hellerau. Sie wurde ab 1908 durch Karl Schmidt, einem Anhänger der Lebensreformbewegung, angelegt. Die Gesamtplanung erfolgte durch Richard Riemerschmid. Während des Rundganges wird auf die Baugeschichte einzelner Abschnitte der Gartenstadt, die Geschichte des Festspielhauses und auf die kulturhistorische Bedeutung eingegangen. Den Abschluss bildet die Außenbesichtigung des historischen Gebäudeensembles „Schraubzwinge“ (GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau).

Dampflok mit MuseumszugJohnny Ullmann

Goldener Herbst in der Oberlausitz – Bad Muskau

Goldener Herbst in der Oberlausitz – Bad Muskau

Fahrtroute: Chemnitz – Riesa – Elsterwerda – Weißwasser

 

Unsere Herbstfahrt führt in die für den Fürst-Pückler Park bekannte Grenzstadt Bad Muskau. Von Chemnitz aus verläuft die Reise über die von Brücken gezeichnete Banktrottmeile Richtung Riesa. Danach geht es über diverse Haupt- und Nebenbahnen weiter bis Weißwasser, wo dann ein Umstieg auf die Waldeisenbahn erfolgt und die letzten Kilometer auf 600 mm breiten Gleisen zurückgelegt werden.

 

Zustieg: Chemnitz Hbf., Döbeln, Riesa

Bespannung: Dampflok 35 1097-1

Diese Veranstaltung findet im Zuge der 4. Sächsischen Landesausstellung "BOOM" statt !

Görlitz E-Scooter Tour | Lost Places GörlitzNetzwerk Industriekultur Görlitz

Görlitz E-Scooter Tour | Industriekultur Route

Görlitz E-Scooter Tour | Industriekultur Route

E-ScooterTour | Route der Industriekultur | 17.10.2020 16-20 Uhr

 

Görlitz kennt viele spannende Objekte der Industriekultur, Orte mit Geschichte. Eine geführte Stadtrundfahrt unterwegs auf Elektrollern führt zu Lost Places und Hidden Places in der Innenstadt, aber. auch eher abseits gelegene Orte auf dem Weinberg und in Weinhübel steuern die erfahrenen Guides in der 4-stündigen eTour an. Manche der noch zu DDR Zeit genutzten Industrieanlagen und Objekte entlang der eTour, stehen leer und verfallen wie das eh. Kondensatorenwerk (Bild). Es gibt auch Beispiele für gelungene Nachnutzung, die zum Besuch einladen und die Tour Vorort Station macht.

 

Für den unvergleichlichen Fahrspaß sorgt das Team des eMobility Center

 

Kosten 45,00 Person. Teilnehmerzahl 10. Mindestalter 18

Tickets im Vorverkauf, Barzahlung möglich

 

Eine verbindliche Zusage der Teilnahme erfolgt ausschliesslich auf dem Emailweg. Für Anmeldungen oder weitere Infos Mail an industriekultur@goerlitz21.de

Historisches Foto vom Haus Werk um 1930, Sitz der Energie-Werke Gerda und Klaus Tschira Stiftung

Zwischen Heimarbeit und Wirtschaftskrise - Wilhelm Ostwald als "Farbenfabrikant", Ein Vortrag zum "Jahr der Industriekultur in Sachsen" von Dr. Albrecht Pohlmann, Referatsleiter Zentrale Restaurierung im Kunstmuseum Moritzburg, Halle

Zwischen Heimarbeit und Wirtschaftskrise - Wilhelm Ostwald als "Farbenfabrikant", Ein Vortrag zum "Jahr der Industriekultur in Sachsen" von Dr. Albrecht Pohlmann, Referatsleiter Zentrale Restaurierung im Kunstmuseum Moritzburg, Halle

Der Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald war ein bekennender Fortschrittsfreund; Technik und Industrie betrachtete er als angewandte Wissenschaft. Er meldete zahlreiche Patente an, mit denen er - wie beim Verfahren zur Salpetergewinnung - wirtschaftliche Gewinne erzielen wollte. Relativ unbekannt ist geblieben, dass Ostwald selbst zum "Industiellen" wurde: Und zwar in dem Moment, als er seine 1914 begonnene Farbenlehre praktisch veranschaulichen wollte. Die damals üblichen Farbdruckverfahren waren nicht imstande, seine gemessenen Farbtöne genau wiederzugeben. So errichtete er 1920 im hiesigen Haus Werk einen Betrieb, die sogenannten Energie-Werke, zur Anfertigung all seiner Farbmuster, Farbatlanten Farborgeln. Neben örtlichen Hilfskräften beschäftigte Ostwald in seinem Manufakturbetrieb auch Familienmitglieder. Nach der Inflation zog Ostwald sein Unternehmen im großen Stil auf: Zusammen mit anderen Geldgebern gründete er die Wilhelm-Ostwald-Farben-A.G. (WOFAG) - leider ein wirtschaftlicher Misserfolg, den die Weltwirtschaftskrise 1929 zusätzlich befeuerte. Seine "Werkstellen für Farbkunde" leisteten hingegen wesentliche Beträge zur Farbanwendung in Industrie und Handel, die auf die gesamte sächsische Industrie ausstrahlten. Anhand zahlreicher neuer Quellen entwirft der Vortrag erstmals ein anschauliches Bild des "Farbenfabrikanten" Wilhelm Ostwald mit all seinen Erfolgen und Misserfolgen.

Lost Places Tour GörlitzNetzwerk Industriekultur Görlitz / goerlitz21 e.V.

Görlitz Lost Places Tour

Görlitz Lost Places Tour

Manche der noch zu DDR Zeit genutzten Industrieanlagen und Relikte einer untergegangenen Epoche sind verfallen oder nicht mehr bewohnt, haben aber trotzdem eine spannende Geschichte zu erzählen. Eine Tour lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen der teils sanierten oder teils unsanierten Objekte zu nehmen. Die Tour entlang der vergessenen Orte führt ein in die Geschichte der einzelnen Stationen und öffnet Türen die ansonsten verschlossen sind.

 

In Hinterhöfen versteckt, zugewachsen, oftmals ungenutzt, finden sich in Görlitz vielfach Industrieanlagen, Handelshäuser und Gewerbehöfe die von der Betriebsamkeit vergangener Jahrzehnte künden. Dauer ca 3,5 Stunden. Kosten 25,00 EUR, erm. 10,00 EUR

 

Termine 2020 Mai Sa. 16.05. 10.00 Uhr; So. 17.05. 13:00 Uhr | Juni Sa. 27.06. 10:00 Uhr; So. 28.06. 13:00 Uhr | Juli Sa. 11.07.10:00 Uhr; So. 12.07. 13:00 Uhr | August Sa. 08.08. 10:00 Uhr; So. 09.08. 13:00 Uhr | September Sa. 05.09. 10.00 Uhr; So. 06.09. 13:00 Uhr | Oktober Sa. 17.10. 10.00 Uhr; So. 18.10. 13:00 Uhr

 

Für die verbindliche Bestellung bieten wir eine Paypal Bezahlung. Reservierungen und Ticketvorverkauf (VVK) erfolgt zudem über die Görlitz Information | Obermarkt 32 | Tel » 03581 47570

Online Ticketlink www.goerlitz21.de/lostplacestour

Industriemuseum Chemnitz, H. Zschocke

Maschine trifft Kunst - Programm zur Chemnitzer Museumsnacht

Maschine trifft Kunst - Programm zur Chemnitzer Museumsnacht

Maschine trifft Kunst - Künstler und Musiker treffen auf sächsische Maschinen aus vergangenen Jahrhunderten

Ab 18 Uhr
> Präsentation und Vorführung technischer Meisterleistungen der sächsischen Maschinenbaukunst, unter anderem Vorführung der Dampfmaschine von 1896
> Mitmachangebote: Gäste haben Gelegenheit, selbst künstlerisch kreativ zu werden und ihr eigenes Souvenir zu gestalten

19 – 19:30 Uhr, 21 – 21:30 Uhr, 23 – 23:30 Uhr
Depeche Mode Coverband
Die Depeche Mode Coverband erinnert an den einzigartigen Sound, geprägt vom Synthesizer, der Musikmaschine der 1980er Jahre. Kennzeichnend sind die vielen Samples und Keyboardsounds. Depeche Mode gehört zu den beliebtesten Elektronikbands aller Zeiten.

Das Museumscafé und Restaurant 'Suppenmaxe' hält Getränke und ein Angebot vielfältiger Spezialitäten bereit.  

 

 

Blick in ein WagonBergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge

Schauplatzführung KohleBoom.

Schauplatzführung KohleBoom.

geführter Rundgang über den Schauplatz KohleBoom.

Gregor Lorenz/Foto-Atelier LORENZ

Vortrag: Modernes Bauen in Zwickau

Vortrag: Modernes Bauen in Zwickau

Bernd Sikora und Ludwig Geßner berichten in ihrem Vortrag zum Leben und Werk des 1900 in Bückeburg (Niedersachsen) geborenen Architekten Bernhard Sturtzkopf. Nach seinem Studium in Weimar war dieser zunächst Mitarbeiter von Walter Gropius, dann von 1928 bis 1932 künstlerischer Leiter des Schocken-Baubüros in Zwickau und dabei für Neu- und Umbauten von Warenhäusern zuständig. Nach 1950 war Sturtzkopf Direktor eines Entwurfsbüros in Zwickau und plante das 1959 bis 1961 entstandene einzige Hochhaus der Stadt Zwickau. Danach verließ er die DDR.

Bernd Sikora ging in Oelsnitz/Erzgebirge zu Schule, studierte in Leipzig Architektur und Hochbau sowie nach einer Architektentätigkeit Angewandte Grafik an der HGB Leipzig. Er ist als freier Künstler, Architekt und Buchautor in Leipzig tätig.

Ludwig Geßner, aufgewachsen in Leipzig, Architekturstudium (Bachelor und Master) an der Bauhaus Universität Weimar, 2013 Mitgründer der ArchitekturApotheke in Leipzig, seit 2015 Anstellungen in Architekturbüros in Berlin, Hamburg und Leipzig sowie Mitherausgeber von Am Strand. Seit 2018 selbständige Forschung an der Schnittstelle von Theorie und Praxis und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel, Fachgebiet Entwerfen und Gebäudelehre.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

W. Schmidt

Erfinderwerkstatt

Erfinderwerkstatt

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Was gibt es denn heute noch zu erfinden? Bei einer Führung durch die Ausstellung MaschinenBoom. lernst Du ältere und neuere Erfindungen kennen und wirst schnell auf ganz eigene Ideen kommen. In der großen Werkstatt führen wir unsere hauseigenen Innovationen vor. Hier kannst Du Dich ausprobieren und anschließend selbst zum Tüftler werden.

 

Voranmeldung unter: Tel: 0371 3676410 oder muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

 

Für Kinder von 8 – 14 Jahren

Reymann

Herbstferienprogramm: RentenRallye

Herbstferienprogramm: RentenRallye

… auf den Spuren der ältesten Sozialversicherung der Welt.

Eine spannende Rallye führt Dich kreuz und quer durch das Museum. Löse knifflige Rätsel, sammle fleißig "Rentenpunkte" und hole Dir Deine Belohnung.

 

Sommerferienprogramm zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel".

 

Kosten: 3 Euro pro Kind | Anmeldung unter Tel. 03731-202512

 

Wir freuen uns auf Dich!

AutoBoom. im August Horch MuseumAugust Horch Museum

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Einmal im Monat bietet das August Horch Museum eine reichlich einstündige öffentliche Kuratoren-Führungen mit Kurator Michael Förch durch den AutoBoom. an. Bis zu 12 Personen können sich ohne vorherige Anmeldung anschließen und Insider-Informationen aus erster Hand erfahren.

Gregor Lorenz/Foto-Atelier LORENZ

Familienführung: Marmor, Stein und Eisen

Familienführung: Marmor, Stein und Eisen

Das Museumsgebäude an der Lessingstraße gehört zu den markanten Bauten in Zwickau. Im Eröffnungsjahr 1914 zählte es „zu den besten modernen Schöpfungen der Stadt…“, wie in der damaligen Presse zu lesen war. Mit großer Mittelkuppel in Eisenbeton, technischer Ausstattung wie beispielsweise Niederdruckdampfheizung oder Entstaubungsanlage, reicher Werksteinarchitektur oder beeindruckender Marmorausgestaltung war das Bauwerk in der Tat auf der Höhe seiner Zeit.

Wir gehen auf Spurensuche nach interessante Architekturdetails, ungewöhnlichen (Kunst-) Perspektiven und nehmen das gesamte Gebäude unter die Lupe. Bei schönem Wetter steigen wir auf den Museumsturm und können die 360 Grad-Aussicht über den Dächern Zwickaus bestaunen.

Geeignet für Kinder ab 8 Jahren. Maximal 15 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

IMC

Rostrot ist unsere Farbe - Herbstbasteln im Industriemuseum Eine Veranstaltung im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Rostrot ist unsere Farbe - Herbstbasteln im Industriemuseum Eine Veranstaltung im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Herbstferien 2020 im Industriemuseum Chemnitz

 

Wie in jedem Jahr färbt der Herbst die Blätter rot, orange und gelb. Diese bunte Jahreszeit hat viele schöne Farben und Motive. Zu diesem Thema gestaltest Du im Workshop kleine herbstliche Dekorationen. Lass Dich dazu auch von den rostroten Ziegelwänden des Industriemuseums inspirieren und erlebe eine spannende Führung durch die Ausstellung.

 

Voranmeldung unter: Tel: 0371 3676410 oder muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

 

Für Kinder ab 6 Jahren

IMC

ForumZUKUNFT Autonomes Fahren – Mobilität der Zukunft Prof. Dr.-Ing. Jan Thomanek in Kooperation mit IAV GmbH

ForumZUKUNFT Autonomes Fahren – Mobilität der Zukunft Prof. Dr.-Ing. Jan Thomanek in Kooperation mit IAV GmbH

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie sich unsere Welt verändert und was die aktuellen Forschungsthemen sind? In der Vortragsreihe „ForumZUKUNFT” erhalten Sie Einblick in aktuelle Zukunftsthemen. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Diskussion mit Expert*innen.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

Reymann

Herbstferienprogramm: RentenRallye

Herbstferienprogramm: RentenRallye

… auf den Spuren der ältesten Sozialversicherung der Welt.

Eine spannende Rallye führt Dich kreuz und quer durch das Museum. Löse knifflige Rätsel, sammle fleißig "Rentenpunkte" und hole Dir Deine Belohnung.

 

Sommerferienprogramm zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel".

 

Kosten: 3 Euro pro Kind | Anmeldung unter Tel. 03731-202512

 

Wir freuen uns auf Dich!

SGM

Kantinengespräch I — Thema VEB Verlade- und Transportanlagen / TAKRAF

Kantinengespräch I — Thema VEB Verlade- und Transportanlagen / TAKRAF

Dialogführung von Dr. Johanna Sänger,

Kuratorin der Ausstellung, und Dr. Veronique Töpel,

Sächsisches Wirtschaftsarchiv

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

W. Schmidt

Erfinderwerkstatt

Erfinderwerkstatt

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Was gibt es denn heute noch zu erfinden? Bei einer Führung durch die Ausstellung MaschinenBoom. lernst Du ältere und neuere Erfindungen kennen und wirst schnell auf ganz eigene Ideen kommen. In der großen Werkstatt führen wir unsere hauseigenen Innovationen vor. Hier kannst Du Dich ausprobieren und anschließend selbst zum Tüftler werden.

 

Voranmeldung unter: Tel: 0371 3676410 oder muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

 

Für Kinder von 8 – 14 Jahren

Dirk Hanus

Vom Klang der Maschine Wunder-Instrument Phonola W. Heisig, Lübben

Vom Klang der Maschine Wunder-Instrument Phonola W. Heisig, Lübben

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Im Mittelpunkt dieser Vortrags- und Konzertreihe stehen die Wechselwirkungen zwischen Musik und Industrialisierung. Wie haben neue Technologien und Materialien die Voraussetzungen und Möglichkeiten musikalischer Ausdrucksformen erweitert? Wie hat die Industrialisierung neue Räume für das Musikschaffen eröffnet, künstlerische Erkundungen und Experimente ermöglicht? „Vom Klang der Maschine“ präsentiert den vielfältigen „Sound“ der Industriekultur in Sachsen.

Wismut Archiv

Die Bergbautechnik der Wismut

Die Bergbautechnik der Wismut

Das Museum für Stadt- und Kulturgeschichte Priesterhäuser

Zwickau zeigt anlässlich des Sächsischen Jahres der

Industriekultur 2020 eine Sonderausstellung über

die von der Wismut verwendete Bergbautechnik. Die

Schau soll einen Eindruck davon vermitteln, mit welcher

Ausrüstung die Bergleute unter und über Tage ihrer

schweren und gefährlichen Arbeit nachgingen.

Dabei gibt die Ausstellung anhand von Fotografien,

Plänen, Zeichnungen, Modellen und Filmen aus dem

Archiv der Wismut GmbH einen kleinen Einblick in die

technischen Gerätschaften und Ausrüstungen, die den

Uranerzbergbau erst möglich machten.

Besonders anschaulich wird die Ausstellung durch eine

große Zahl an Modellen und Dioramen von Fahrzeugen

der Wismut. Denn eine Gruppe interessierter Modellbauer

hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Vielzahl an Spezialfahrzeugen,

wie Erkundungs- oder Bohrfahrzeuge, ebenso

wie Kipper, LKW, Busse und Baufahrzeuge im Maßstab

1:87 (H0) nachzubauen. KrAZ, ZIL, W 50, Skoda, Ikarus,

DKW und viele andere Fahrzeugmarken kann man hier

wiederfinden.

D. Träupmann

Dampftage

Dampftage

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vorführung der historischen Dampfmaschine: Die Entwicklung und der Einsatz der Dampfmaschine im 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Meilensteinen auf dem Gebiet der Industrialisierung. Im historischen Maschinenhaus des Industriemuseums Chemnitz erleben Sie eine Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine aus dem Baujahr 1896 unter Dampf und erfahren, wie das Meisterwerk der Technik funktioniert.

W. Schmidt

KinderLABOR Das erste Motorrad. Was hat sich bis heute verändert? Prof. Dr.-Ing. Jörg Hübler

KinderLABOR Das erste Motorrad. Was hat sich bis heute verändert? Prof. Dr.-Ing. Jörg Hübler

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vom interaktiven Vortrag bis zu wissenschaftlichen Experimenten – die Vortrags- und Experimentierreihe richtet sich an junge Forschende und orientiert sich an dem Format der Kinderuniversität. Ausgewiesene Expertinnen und Experten geben einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen aus Naturwissenschaft und Technik.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

Das Bild zeigt die Skulptur "Christus in der Rast" von Peter Breuer, vermutlich um 1500 entstanden.Rene Jungnickel

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Spontan Lust auf Kultur? Dann verpassen Sie nicht unsere 14 Uhr-Führung jeden letzten Sonntag im Monat.

 

Werfen Sie einen informativen Blick in die aktuelle Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Die Schau rückt im Jahr der Industriekultur nicht nur die Arbeit im Freiberger Bergbau und Hüttenwesen seit Beginn der Industrialisierung in den Fokus. Auch die Lebensweise in den letzten 250 Jahren und die soziale Absicherung über das Prinzip der Solidarität, vom ursprünglichen „Gnadengroschen“ bis zum Grundsatz in der heutigen Rentenformel, sind faszinierende Themen.

 

Zuvor wandeln Sie im Museum vom sagenhaften Silberfund 1168 bis zur Gegenwart durch die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Bestaunen Sie einzigartige Objekte, darunter Gemälde von Lucas Cranach d.J., die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens, einen der ältesten Schwibbögen der Welt und einmalige Goldschmiedearbeiten.

 

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

W. Schmidt

Erfinderwerkstatt

Erfinderwerkstatt

Sommerferien 2020 im Industriemuseum Chemnitz

 

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Was gibt es denn heute noch zu erfinden? Bei einer Führung durch die Ausstellung MaschinenBoom. lernst Du ältere und neuere Erfindungen kennen und wirst schnell auf ganz eigene Ideen kommen. In der großen Werkstatt führen wir unsere hauseigenen Innovationen vor. Hier kannst Du Dich ausprobieren und anschließend selbst zum Tüftler werden.

 

Voranmeldung unter: Tel: 0371 3676410 oder muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

 

Für Kinder von 8 – 14 Jahren

Schriftzug "Ferien im Museum"Berthold | Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Herbstferienprogramm: Spar mal!

Herbstferienprogramm: Spar mal!

Passend zum Weltspartag widmen wir uns gemeinsam dem Thema "Sparen". Was kann man alles sparen und wie kann man heute sparen? Natürlich gibt's nicht nur viel zu erfahren, sondern auch jede Menge Bastelkram - zum Beispiel Deine eigene Spardose.

 

Kosten: 3 Euro pro Kind | Anmeldung unter Tel. 03731-202512

 

Wir freuen uns auf Dich!

Robi Roter vor einer MaschineIndustriemuseum Chemnitz, Fotograf: W. Schmidt

Hier boomt´s: Kinderführung mit Robi Roboter

Hier boomt´s: Kinderführung mit Robi Roboter

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Im Jahr 2020 ist das Industriemuseum Chemnitz einer der Schauplätze der 4. Sächsischen Landesausstellung. Erlebe den Schauplatz MaschinenBoom. in einer spannenden Kinderführung und lerne Robi Roboter kennen! Er ist eine der technischen Glanzleistungen unseres Jahrhunderts und für eine Maschine schon ziemlich menschlich.

 

Voranmeldung unter: Tel: 0371 3676410 oder muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

Das Bild zeigt stählerne Zahnräder als Metapher für die Zeit der IndustrialisierungPexels | Pixabay

VORTRAG: Die Industrielle Revolution in Sachsen

VORTRAG: Die Industrielle Revolution in Sachsen

Dr. Michael Schäfer, Privatdozent an der TU Dresden, spricht zur Industriellen Revolution in Sachsen sowie die damit verbundenen Voraussetzungen, Antriebskräfte, Verläufe und Probleme.

 

Unkostenbeitrag: 2,- Euro pro Person.

 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Ausstellung noch nicht gesehen? Dann nutzen Sie unsere verlängerten Öffnungszeiten zwischen 17 und 19 Uhr und werfen Sie vorab einen Blick in die Schau.

 

JETZT SCHON VORMERKEN!

Weitere spannende Vorträge zur Sonderausstellung:

Mittwoch, 24. Juni >> Ad fontes! Quellen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte im Bergarchiv Freiberg.

Mittwoch, 29. Juli >> Bergmännische Traditionen.

Mittwoch, 30. September >> Knappschaft - mit Tradition in die Zukunft.

Mittwoch, 14. Oktober >> Industrialisierung, weibliche Erwerbsarbeit und Frauenbewegung.

Gebäude der Bergakademie Freiberg in der Prüferstraße. Postkarte von Brück & Sohn, 1907SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, Public Domain

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

IMC

Rostrot ist unsere Farbe - Herbstbasteln im Industriemuseum Eine Veranstaltung im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Rostrot ist unsere Farbe - Herbstbasteln im Industriemuseum Eine Veranstaltung im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Herbstferien 2020 im Industriemuseum Chemnitz

 

Wie in jedem Jahr färbt der Herbst die Blätter rot, orange und gelb. Diese bunte Jahreszeit hat viele schöne Farben und Motive. Zu diesem Thema gestaltest Du im Workshop kleine herbstliche Dekorationen. Lass Dich dazu auch von den rostroten Ziegelwänden des Industriemuseums inspirieren und erlebe eine spannende Führung durch die Ausstellung.

 

Voranmeldung unter: Tel: 0371 3676410 oder muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

 

Für Kinder ab 6 Jahren

SGM

Es bleibt in der Familie. Familiale Verflechtungen, Netzwerke und auswärtige Kontakte Leipziger Unternehmerdynastien 1825 — 1945

Es bleibt in der Familie. Familiale Verflechtungen, Netzwerke und auswärtige Kontakte Leipziger Unternehmerdynastien 1825 — 1945

Vortrag Dr. Helge-Heinz Heinker

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Schriftzug "Ferien im Museum"Berthold | Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Herbstferienprogramm: Spar mal!

Herbstferienprogramm: Spar mal!

Passend zum Weltspartag widmen wir uns gemeinsam dem Thema "Sparen". Was kann man alles sparen und wie kann man heute sparen? Natürlich gibt's nicht nur viel zu erfahren, sondern auch jede Menge Bastelkram - zum Beispiel Deine eigene Spardose.

 

Kosten: 3 Euro pro Kind | Anmeldung unter Tel. 03731-202512

 

Wir freuen uns auf Dich!

Boom-Sachsen.de

Auf ein Bier mit… Diskussionen über Werte, Wandel und Weltliches

Auf ein Bier mit… Diskussionen über Werte, Wandel und Weltliches

Stammtischgespräche in Kooperation mit der Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

MODERATION: Cornelius Pollmer, Journalist und Autor, Süddeutsche Zeitung

ORT: Brauhaus Zwickau

EINTRITT: kostenlos

 

Viel wird über die Veränderungen der Lebenswelten gesprochen – Arbeitsprozesse werden technisiert, der Alltag digitalisiert und damit greift auch die Arbeit immer stärker ins Private über: die eigenen vier Wände werden zum Büro, Familie und Kinder müssen gemanagt werden wie ein Unternehmen. Wie verändert diese Entwicklung unsere sozialen Beziehungen, wo geraten dabei persönliche Einstellungen, gesellschaftliche Werte und die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt miteinander in Konflikte? In entspannter Atmosphäre aber nicht weniger engagiert möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, wie sich Werte in einer (post)industriellen Welt wandeln und was und wieviel wir dazu beitragen können.

 

TERMIN

Do., 29. Oktober 2020, 19 Uhr

Überall und immer online? Von der Flexibilität bis zur Erschöpfung. Mit Prof. Dr. Angelika Buske-Kirschbaum, Psychologin, Leiterin der Dresdner Burnout-Studie, TU Dresden

 

 

ANMELDUNG ERFORDERLICH

Aufgrund der beschränkten Platzkapazitäten sowie den geltenden Abstandsregeln an allen Veranstaltungsorten bitten wir um Voranmeldung per E-Mail an landesausstellung@avantgarde.de.

 

PREISE

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Begleitprogramms ist frei.

 

BILD- UND TONAUFNAHMEN

Bei den Veranstaltungen werden Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung und Dokumentation öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden.

W. Schmidt

Erfinderwerkstatt

Erfinderwerkstatt

Sommerferien 2020 im Industriemuseum Chemnitz

 

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Was gibt es denn heute noch zu erfinden? Bei einer Führung durch die Ausstellung MaschinenBoom. lernst Du ältere und neuere Erfindungen kennen und wirst schnell auf ganz eigene Ideen kommen. In der großen Werkstatt führen wir unsere hauseigenen Innovationen vor. Hier kannst Du Dich ausprobieren und anschließend selbst zum Tüftler werden.

 

Voranmeldung unter: Tel: 0371 3676410 oder muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

 

Für Kinder von 8 – 14 Jahren

Dirk Hanus

Vom Klang der Maschine Textile Geschichten

Vom Klang der Maschine Textile Geschichten

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Im Mittelpunkt dieser Vortrags- und Konzertreihe stehen die Wechselwirkungen zwischen Musik und Industrialisierung. Wie haben neue Technologien und Materialien die Voraussetzungen und Möglichkeiten musikalischer Ausdrucksformen erweitert? Wie hat die Industrialisierung neue Räume für das Musikschaffen eröffnet, künstlerische Erkundungen und Experimente ermöglicht? „Vom Klang der Maschine“ präsentiert den vielfältigen „Sound“ der Industriekultur in Sachsen.

SBG

Dicke Luft. Burg Kriebstein und die Papierfabrik 1856-1945

Dicke Luft. Burg Kriebstein und die Papierfabrik 1856-1945

In unmittelbarer Nachbarschaft der Burg Kriebstein entstand 1856 die Papierfabrik Kübler & Niethammer. Die Sonderausstellung "Dicke Luft. Burg Kriebstein und die Papierfabrik 1856-1945" widmet sich der Industrialisierung im Zschopautal und dem konfliktreichen Verhältnis der adligen Burgherren und den Papierfabrikanten der Familie Niethammer.

 

Die Papierfabrik Kübler & Niethammer wuchs in wenigen Jahrzehnten zur größten in Sachsen. Das benachbarte Dorf Kriebethal entwickelte sich im Zuge dessen zu einem Industriedorf mit Eisenbahnanschluss. Die Familie von Arnim auf der Burg Kriebstein sah sich in ihrer sozialen Stellung und wirtschaftlichen Existenz durch die Fabrik bedroht und versuchten die Erweiterung des Unternehmens zu verhindern. Die Folge waren jahrzehntelange Streitigkeiten, besonders wegen der Rauchbelastung. Erst nach 1900 kam es langsam zu einer Entspannung. Dieses Kapitel der Kriebsteiner Geschichte endet 1945, als beide Familien enteignet wurden und in den Westen flohen. Bis heute prägen die Papierfabriken und die Burg den Ort Kriebstein.

Görlitzer Oldtimer ParkeisenbahnGörlitzer Oldtimer Parkeisenbahn e.V.

Fahrtage der Görlitzer Parkeisenbahn 2020

Fahrtage der Görlitzer Parkeisenbahn 2020

Die Dampflokomotive "Adler" war die erste in Deutschland eingesetzte Lokomotive. Sie war ein Import aus England und fuhr mehr als 20 Jahre zwischen Nürnberg und Fürth. In Görlitz dreht ein ADLER in Miniatur seine Runden auf der Anlage der Parkeisenbahn auf dem Weinberg in der Görlitzer Südstadt. Nach einer kurzen Bauzeit von 1,5 Jahren konnte am 01.Juni.1976 die Görlitzer Oldtimer Pioniereisenbahn an die Kinder der Stadt und besonders an die Arbeitsgemeinschaft “Junge Pioniereisenbahner” des damaligen Pionierhauses übergeben werden. Bis heute erfreut sich die Anlage wachsender Beliebtheit und wird ehrenamlich betrieben.

Foto. Esche-Museum

Sonderausstellung "Heimarbeit/ Hausindustrie"

Sonderausstellung "Heimarbeit/ Hausindustrie"

Heimarbeit in der Region um Limbach-Oberfrohna wird als Industrie-Zulieferer und als Vorläufer der industriellen Entwicklung thematisiert.

4. Sächsische Landesausstellung: BOOM! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

4. Sächsische Landesausstellung: BOOM! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

Die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau

In einem kulturhistorischen Panorama zeigt die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, einer ehem. Montagehalle des VEB Sachsenring, die Spannungsfelder zwischen Arbeit, Geld, Technik, Wissen, Gesellschaft und Politik auf und macht die elementare Verbindung von Industrie und Mensch greifbar. Auf rund 3.000 m² werden anhand von mehr als 500 einzigartigen Objekten, Gemälden, Fotografien und Filme faszinierende Begebenheiten aus 500 Jahren sächsischer Geschichte lebendig. In der Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau wird sich die sächsische Industriegeschichte und -kultur in ein eindrucksvolles, multimediales Erlebnis für die gesamte Familie verwandeln.

Die 6 Schauplätze

Neben der Zentralausstellung in Zwickau werden an weiteren sechs Schauplätzen faszinierende Einblicke in die sächsischen Technik- und Industriegeschichte geboten. Erfahren Sie mehr über die Mobilität der Zukunft im August Horch Museum Zwickau, entdecken Sie schwarze Diamanten im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge‚, wandeln Sie zwischen Dampfrössern im Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, begeben Sie sich unter Tage im Silberbergwerk Freiberg, spüren Sie die Kraft der Maschinen im Industriemuseum Chemnitz … und hüllen Sie sich in die sächsiche Textilgeschichte in der Tuchfabrik Pfau Crimmitschau.

Auf dem Foto sind zwei Personen zu sehen, die in der Fabrik vor einer Spinnmaschine stehen.Tuchfabrik Gebr. Pfau, Fotograf: Detlef Müller

TextilBoom. in der Tuchfabrik Gebr. Pfau

TextilBoom. in der Tuchfabrik Gebr. Pfau

Ab dem 11. Juli 2020 ist die Tuchfabrik Gebr. Pfau einer der Schauplätze der 4. Sächsischen Landesausstellung. Die nahezu vollständig erhaltenen historischen Gebäude und Maschinen machen sie zu einem außergewöhnlichen authentischen Ort der sächsischen Textilherstellung.

Die Geschichte der Tuchfabrik begann im 19. Jahrhundert in der aufstrebenden Textilstadt Crimmitschau. Friedrich und Antonie Pfau waren mit ihrer 1859 gegründeten Handweberei so erfolgreich, dass sie 1885 am heutigen Standort in eine neu errichtete Maschinenweberei umziehen konnten. Nach einem Brand entstand ab 1899 durch Neubau und Ankauf die heute erhaltene Volltuchfabrik. In der Tuchfabrik Gebr. Pfau wurden v.a. Streichgarngewebe für Oberbekleidung hergestellt. In der DDR gehörte sie zum Volkseigenen Betrieb Volltuchwerke Crimmitschau. Nach der Schließung im Jahr 1990 verblieben die Fabrikräume so, wie die letzten Mitarbeiter sie verlassen hatten.

Während einer Führung durch die historischen Gebäude erleben Besucherinnen und Besucher alle Herstellungsschritte von Stoffen – von der Anlieferung der Fasern, über das Spinnen und Weben, bis zum Verpacken der Stoffballen. Die Vorführung der verschiedenen Textilmaschinen ist dabei ein besonderes Erlebnis und ermöglicht einen Einblick in den harten Arbeitsalltag der Beschäftigten in der Vergangenheit.

Im Zentrum der 4. Sächsischen Landesausstellung steht die Spinnerei. Schon beim Betreten des großzügig gestalteten Empfangsbereiches erhalten Besucherinnen und Besucher einen Blick auf die großen Krempelmaschinen. Anschließend können sie den original erhaltenen Spinnsaal mit seinen Selfaktoren besichtigen und sich in der ersten Etage über die Zukunft der sächsischen Textilindustrie informieren. Ein Rundgang im Außenbereich lädt dazu ein, das Fabrikgelände selbst zu erkunden und sich im Museumsgarten mit den Rohstoffen für Textilien zu beschäftigen.

 

Während der Corona-Pandemie werden vom Museum verschiedene Vorkehrungen getroffen um die Besucherinnen und Besucher zu schützen. Es kann dabei zu Einschränkungen kommen. Aktuelle Informationen, z.B. zu Veranstaltungen und Führungen, finden Sie auf der Homepage der Tuchfabrik Gebr. Pfau.

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Sonntag und an den Feiertagen: 10 bis 17 Uhr

Fabrikführungen: 11 und 14 Uhr

CWE

Strümpfe, Guss und Gasanstalt

Strümpfe, Guss und Gasanstalt

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Gäste- und Museumsführerin Karin Meisel führt Sie bei dieser Kombi-Führung durch die Ausstellung des Industriemuseums Chemnitz und nimmt Sie im Anschluss mit auf eine Tour entlang der Zwickauer Straße. Dabei erkunden Sie die Geschichte des traditionellen Industriestandortes.

D. Träupmann

Dampftage

Dampftage

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vorführung der historischen Dampfmaschine: Die Entwicklung und der Einsatz der Dampfmaschine im 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Meilensteinen auf dem Gebiet der Industrialisierung. Im historischen Maschinenhaus des Industriemuseums Chemnitz erleben Sie eine Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine aus dem Baujahr 1896 unter Dampf und erfahren, wie das Meisterwerk der Technik funktioniert.

Görlitz Lost Places E-Scooter Tour goerlitz21

Görlitz Lost Places E-Scooter Tour | Industriekultur Route

Görlitz Lost Places E-Scooter Tour | Industriekultur Route

E-ScooterTour | Route der Industriekultur | 3.10.2020

Görlitz kennt viele spannende Objekte der Industriekultur, Orte mit Geschichte. Eine geführte Stadtrundfahrt unterwegs auf Elektrollern führt zu Lost Places und Hidden Places in der Innenstadt, aber. auch eher abseits gelegene Orte auf dem Weinberg und in Weinhübel steuern die erfahrenen Guides in der 4-stündigen eTour an.

 

Manche der noch zu DDR Zeit genutzten Industrieanlagen und Objekte entlang der eTour, stehen leer und verfallen wie das eh. Kondensatorenwerk (Bild). Es gibt auch Beispiele für gelungene Nachnutzung, die zum Besuch einladen und die Tour Vorort Station macht. Veranstalter: Netzwerk Industriekultur c/o goerlitz21 e.V.

Für den unvergleichlichen Fahrspaß sorgt das Team des eMobility Center

 

Kosten 45,00 Person. Teilnehmerzahl 15. Mindestalter 18

Tickets im Vorverkauf, Barzahlung möglich

Eine verbindliche Zusage der Teilnahme erfolgt ausschliesslich auf dem Emailweg. Mail an industriekultur@goerlitz21.de

Beginn und Treffpunkt für TeilnehmerInnen ist das eMobility Center am Buchwitzplatz Ecke Luisenstrasse in der Görlitzer Innenstadt

 

#görlitz #industriekultur #eTour #lostplaces #hiddenplaces #leben #zeigen #emobility

VEB Feinoptisches Werk, die Ursprünge in der Görlitzer Südstadt legte Hugo Meyer | Meyer Optik GörlitzNetzwerk Industriekultur Görlitz / goerlitz21 e.V.

Görlitzer Industrie-Salongespräche

Görlitzer Industrie-Salongespräche

Zu den bedeutenden überregionalen Görlitzer Akteuren in der Historie der Fotografie zählten Fotografen sowie Kamera- und

Objektivhersteller. Wichtige Vertreter wie Robert Scholz, Nicola Perscheid, Alfred Jäschke (Gerhart-Hauptmann-Fotograf),

Kamerahersteller wie Curt Bentzin, Herbst & Firl, Robert Reinsch (Neue Görlitzer Camera-Werke Görlitz) und der

weltbekannte Objektivhersteller Hugo Meyer sind nur einige der wichtigen Namen. Sie symbolisieren auf vortreffliche Weise

den Pioniergeist im damaligen ausgehenden 19. Jahrhunderts. Auch die Hintergründe, warum der bekannte Jenaer

Wissenschaftler (Erfinder des Tessars), Dr. Paul Rudolph, um 1920 ausgerechnet zum Görlitzer Konkurrenten Meyer-Optik

nach Görlitz wechselt und hier die noch heute weltberühmten Plasmate produzieren ließ, konnte aufgeklärt werden.

Gleichwohl werden auch die Leistungen der Arbeiter, Ingenieure und Wissenschaftler nach Kriegsende 1945 bis 1991 im

VEB Feinoptisches Werk Görlitz nachgezeichnet. Trotz oder gerade wegen widriger sozialistischer Produktionsverhältnisse

erreichten auch sie international anerkannte Spitzenleistungen.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit vielen neuen Erkenntnissen mit und von Rainer Appelt.

 

Anmeldungen über die vhs Görlitz sind wünschenswert. Karten gibt es auch an der Abendkasse. VVK: 7,00 € AK: 8,00 €

 

Die Industrie-Salongespräche sehen sich als offenes Forum für alle Interessenten der Industriekultur. Insbesondere vor dem Hintergrund des Industriekulturjahres 2020 im Freistaat Sachsen, stehen weitere interessante Termine in Görlitz, Stadt und Landkreis an, über die wir berichten wollen

Dirk Hanus

Vom Klang der Maschine Geschichte und Zukunft des Klavierbaus

Vom Klang der Maschine Geschichte und Zukunft des Klavierbaus

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Im Mittelpunkt dieser Vortrags- und Konzertreihe stehen die Wechselwirkungen zwischen Musik und Industrialisierung. Wie haben neue Technologien und Materialien die Voraussetzungen und Möglichkeiten musikalischer Ausdrucksformen erweitert? Wie hat die Industrialisierung neue Räume für das Musikschaffen eröffnet, künstlerische Erkundungen und Experimente ermöglicht? „Vom Klang der Maschine“ präsentiert den vielfältigen „Sound“ der Industriekultur in Sachsen.

Denkmal 2020

Denkmal 2020

Die denkmal ist die Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Alle zwei Jahre trifft sich die nationale und internationale Fachwelt in Leipzig - von Handwerkern und Restauratoren über Architekten und Planern bis hin zu Gebäudeeigentümern, Ehrenamtlern und Vertretern öffentlicher Einrichtungen.

Ein informatives Rahmenprogramm und vielfältige Aussteller erwarten Sie!

©Jan Bräuer

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Erkunden Sie Crimmitschau auf eine ganz besondere Art und Weise! In kleinen Gruppen begeben Sie sich auf die Spurensuche zur industriekulturellen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Mit Hilfe von GPS-Geräten steuern Sie interessante Orte an und erfahren viel Wissenswertes über die Geschichte der Textilstadt.

Bei einer Industrie.Kultur.Rallye wird eine Gruppe in Teams von 4 bis 6 Personen aufgeteilt und die Teams treten gegeneinander an. Jedes Team versucht innerhalb von circa 2 Stunden, so viele Koordinaten wie möglich anzulaufen. Dabei ist Zusammenarbeit gefragt. Gemeinsam werden die Ziele ausgewählt und angesteuert. An diesen Orten heißt es dann: sich umsehen, Hinweise finden und Rätsel lösen. Die Fragen sind so gestaltet, dass die Teilnehmer gleichzeitig etwas Wissenswertes zur Stadtgeschichte oder eine Anekdote erfahren. Für jedes gelöste Rätsel gibt es Punkte. Am Ende der Rallye werden alle Punkte zusammengezählt und das beste Team zum Gewinner gekürt.

Die notwendigen GPS-Geräte und Roadbooks  werden von der Tuchfabrik Gebr. Pfau zur Verfügung gestellt. Die Geräte sind leicht zu bedienen und Sie bekommen eine entsprechende Einweisung.

Die Rallye ist geeignet für Reisegruppen, Firmenveranstaltungen, Schülergruppen sowie an offenen Terminen für Einzelpersonen und Familien.

Dauer: 2,5 bis 3 Stunden
Altersempfehlung: ab 14 Jahren (minderjährige Teilnehmer nur mit Einverständnis der Eltern und in Begleitung)
Gesamtteilnehmerzahl: maximal 60 Personen
Kosten: kostenfrei

Voraussetzungen:
> wetterfeste Bekleidung, eventuell Regenschirm
> bequeme Schuhe in denen längere Strecken zurückgelegt werden können
> kleiner Rucksack
> Getränke und Snacks für unterwegs

SGM

UNTER STROM: Unbekannte Geschichten zu Kraftwerken, Strom-Technik, Herstellern und Geräten aus Leipzig.

UNTER STROM: Unbekannte Geschichten zu Kraftwerken, Strom-Technik, Herstellern und Geräten aus Leipzig.

Dialogführung mit Dr. Raue, Dr. Jannasch und Dr. Roman,

Elektrotechnische Sammlung Markkleeberg

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

AutoBoom. im August Horch MuseumAugust Horch Museum

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Einmal im Monat bietet das August Horch Museum eine reichlich einstündige öffentliche Kuratoren-Führungen mit Kurator Michael Förch durch den AutoBoom. an. Bis zu 12 Personen können sich ohne vorherige Anmeldung anschließen und Insider-Informationen aus erster Hand erfahren.

Gregor Lorenz/Foto-Atelier LORENZ

Themenführung: Von Muschelkalk bis Sandstein: Geologische Spuren im Museumsgebäude

Themenführung: Von Muschelkalk bis Sandstein: Geologische Spuren im Museumsgebäude

Unternimmt man einen Gang durchs Museum, so führt der Weg für gewöhnlich zu den ausgestellten Sammlungsstücken. Die Räume nehmen sich weitgehend zurück, sollen ansprechend gestaltet sein, aber nicht den Blick auf das Wesentliche versperren. In dieser Führung soll der Blick nun einmal auf die architektonischen Elemente, besser gesagt, die Gesteine aus denen sie geformt wurden, gelenkt werden. Hier finden sich Vertreter aus unterschiedlichen Epochen der Erdgeschichte, darunter 370 Millionen Jahre alter Marmor, vor 240 Millionen Jahren entstandener Muschelkalk und Plattenkalke, die vor 150 Millionen Jahren abgelagert wurden. Die verschiedenen Gesteine werden vorgestellt und genauer begutachtet, wobei es auch gilt, nach fossilen Resten Ausschau zu halten.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Führung von Dr. Johanna Sänger, Kuratorin der Ausstellung

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Sticken mit KleinstickmaschinenSchaustickerei

Ausstellung der Schaustickerei: "Sticken mit Kleinstickmaschinen"

Ausstellung der Schaustickerei: "Sticken mit Kleinstickmaschinen"

Die Schaustickerei Plauener Spitze widmet sich in ihrer aktuellen Galerieausstellung dem Thema Sticktechniken auf historischen und modernen Kleinstickmaschinen.

Alte Sticktechniken wie Adler-, Kurbel- oder Steppstickerei werden immer beliebter. Individuelle Stickereien, die sich in selbstgefertigten Monogrammen oder Nadelmalereien ausdrücken, sind wieder gefragt. Die neue Ausstellung der Schaustickerei zeigt diese Sticktechniken und Kleinstickmaschinen, die bereits um 1900 die Herzen der Frauen höher schlagen ließen.

Bertram Kober, Martin-Hoop-Schacht IV-FörderturmKUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum

Industriearchitektur in Sachsen. erleben erhalten erinnern

Industriearchitektur in Sachsen. erleben erhalten erinnern

Die großformatigen Farbaufnahmen des Leipziger Fotografen Bertram Kober zeigen Denkmale des Industriezeitalters sowie gelungene Sanierungs- und Nachnutzungskonzepte für Industriearchitektur in Zwickau, aber auch in allen sächsischen Landesteilen. Parallel wird in der Kuppelhalle ein begeh- und benutzbarer Diskussionsraum des in Zwickau geborenen Künstlers Bodo Korsig entstehen: Bodo Korsig. shape of memories.

Technikum Hainichen. Postkarte von Brück & Sohn, 1903SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, Public Domain

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

IMC

ForumZUKUNFT Der Laser als multifunktionales Werkzeug Prof. Dr.-Ing. Udo Löschner

ForumZUKUNFT Der Laser als multifunktionales Werkzeug Prof. Dr.-Ing. Udo Löschner

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie sich unsere Welt verändert und was die aktuellen Forschungsthemen sind? In der Vortragsreihe „ForumZUKUNFT” erhalten Sie Einblick in aktuelle Zukunftsthemen. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Diskussion mit Expert*innen.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

SGM

Kantinengespräch II — Thema Thema VEB Polygraph

Kantinengespräch II — Thema Thema VEB Polygraph

Dialogführung von Dr. Johanna Sänger, Kuratorin

und Dr. Veronique Töpel, Sächsisches Wirtschaftsarchiv

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

W. Schmidt

KinderLABOR Stehen und Gehen. Wie Technik dabei helfen kann. Prof. Dr.-Ing. Christian Schulz

KinderLABOR Stehen und Gehen. Wie Technik dabei helfen kann. Prof. Dr.-Ing. Christian Schulz

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vom interaktiven Vortrag bis zu wissenschaftlichen Experimenten – die Vortrags- und Experimentierreihe richtet sich an junge Forschende und orientiert sich an dem Format der Kinderuniversität. Ausgewiesene Expertinnen und Experten geben einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen aus Naturwissenschaft und Technik.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

 

Colditz - Stadt der Keramik

Colditz - Stadt der Keramik

Im Rahmen des Jahres der Industriekultur Sachsen präsentiert der Landschaftspflege- und Kulturförderverein Waldhaus e.V. eine kleine Ausstellung zur Keramikgeschichte der 750 jährigen Stadt Colditz. Über 100 Exponate zeigen den Weg vom „Böttcherkaolin“ bis zum Hotelporzellan.

Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Entwicklung des Porzellanwerkes mit dem weltbekannten Logo CP ein. Die Colditzer Porzellanfabrik ist auch ein Stück sächsischer Industriegeschichte. Auf den Leipziger Messen erhielten die Produkte immer wieder Goldmedaillen und andere hohe Auszeichnungen. In der Gastronomie war das Geschirr aus Colditz nicht wegzudenken. Besonders der millionenfach produzierte Designklassiker „Rationell“ besser bekannt als „Mitropakännchen“ war ein unverwechselbares Massenprodukt der DDR.

Im Waldhaus Colditz ist die Präsentation „Colditz-Stadt der Keramik“ bis Mitte November jeweils am Sonntag von 11.30 Uhr bis 17.00 Uhr kostenfrei zu besichtigen.

D. Träupmann

Dampftage

Dampftage

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vorführung der historischen Dampfmaschine: Die Entwicklung und der Einsatz der Dampfmaschine im 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Meilensteinen auf dem Gebiet der Industrialisierung. Im historischen Maschinenhaus des Industriemuseums Chemnitz erleben Sie eine Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine aus dem Baujahr 1896 unter Dampf und erfahren, wie das Meisterwerk der Technik funktioniert.

Rene Jungnickel

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Spontan Lust auf Kultur? Dann verpassen Sie nicht unsere 14 Uhr-Führung jeden letzten Sonntag im Monat.

 

Werfen Sie einen informativen Blick in die aktuelle Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Die Schau rückt im Jahr der Industriekultur nicht nur die Arbeit im Freiberger Bergbau und Hüttenwesen seit Beginn der Industrialisierung in den Fokus. Auch die Lebensweise in den letzten 250 Jahren und die soziale Absicherung über das Prinzip der Solidarität, vom ursprünglichen „Gnadengroschen“ bis zum Grundsatz in der heutigen Rentenformel, sind faszinierende Themen.

 

Zuvor wandeln Sie im Museum vom sagenhaften Silberfund 1168 bis zur Gegenwart durch die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Bestaunen Sie einzigartige Objekte, darunter Gemälde von Lucas Cranach d.J., die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens, einen der ältesten Schwibbögen der Welt und einmalige Goldschmiedearbeiten.

 

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Teilansicht des Dampfsägewerk Großbothen zum 25-jährigen JubiläumDampfsägewerk Großbothen

Führung im Dampfsägewerk Großbothen

Führung im Dampfsägewerk Großbothen

Mitten im Muldentalland, in ländlicher Idylle, nahe Grimma, steht unser über 100 Jahre altes Sägewerk.

 

Das alte Dampfsägewerk Großbothen kann nach Absprache besichtigt werden. Highlight ist unsere ebenfalls über 100 Jahre alte Gattersäge, die wir liebevoll "Penelope" getauft haben, welche nach einer aufwändigen Restauration nach all der Zeit noch immer gute Dienste leistet. So begreift man wie aus Baumstämmen Möbel gemacht werden können.

Blick in die Sonderausstellung J.G. SchönePatrick Zöllner, Stadtverwaltung Großröhrsdorf

Sonderausstellung "165 Jahre Erste mechanische Band- und Gurtweberei Sachsens, Firma Johann Gottfried Schöne"

Sonderausstellung "165 Jahre Erste mechanische Band- und Gurtweberei Sachsens, Firma Johann Gottfried Schöne"

Diese Sonderausstellung widmet sich der Firma Johann Gottfried Schöne Großröhrsdorf, welche 1855 die erste Dampfmaschine zum Antrieb von Bandwebstühlen in Sachsen einsetzte. Fortan durfte sich die Firma mit dem Titel "Erste mechanische Band- und Gurtweberei Sachsens" schmücken.

Die ehemalige Firma Johann Gottfried Schöne auf der Radeberger Straße 56 ist in Großröhrsdorf unter dem Namen „Kirchfriedens“ bekannt. Die Geschichte der Bandweberei unter den Kirchfriedens geht sogar bis in das Jahr 1727 zurück. Damals übte George Schöne (1699–1759) den Beruf eines Bandmachers in seinem Haus auf der heutigen Langen Straße in Großröhrsdorf aus. Seitdem ist dieses Handwerk in ununterbrochener Reihe von seinen Nachkommen betrieben worden. Unter dem Unternehmer Johann Gottfried Schöne (1801–1882) wurde aus dem Kleinbetrieb ein Großbetrieb, aus dem Handbetrieb der mechanisierte Betrieb. Er errichtete auf der Radeberger Straße eine Fabrik sowie ein Geschäftshaus. Es wurden elastische Bänder (sogenannte Kautschukbänder) entwickelt und patentiert. Auch die Jacquardweberei nahm Einzug. Ab 1838 hatte J.G. Schöne angefangen, Maschinengurte herzustellen. Die Weberei von verschiedensten Gurten wurde zur Hauptproduktion. Im Jahr 1855 erfolgte die Bestellung und Lieferung der ersten Dampfmaschine in Großröhrsdorf.

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In dieser Sonderausstellung werden die durch Kirchfriedens hergestellten Produkte präsentiert. Auf großen Tafeln kann man sich über die umfangreiche Firmengeschichte informieren, originale Urkunden um 1850 bestaunen, Fotos aus der jüngeren Vergangenheit sehen und auch einige technische Gerätschaften begutachten.

D. Träupmann

Dampftage

Dampftage

Vorführung der historischen Dampfmaschine: Die Entwicklung und der Einsatz der Dampfmaschine im 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Meilensteinen auf dem Gebiet der Industrialisierung. Im historischen Maschinenhaus des Industriemuseums Chemnitz erleben Sie eine Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine aus dem Baujahr 1896 unter Dampf und erfahren, wie das Meisterwerk der Technik funktioniert.

IMC

ForumZUKUNFT Mensch und Roboter – Ein zeitlicher Rundblick Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Winkler

ForumZUKUNFT Mensch und Roboter – Ein zeitlicher Rundblick Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Winkler

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie sich unsere Welt verändert und was die aktuellen Forschungsthemen sind? In der Vortragsreihe „ForumZUKUNFT” erhalten Sie Einblick in aktuelle Zukunftsthemen. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Diskussion mit Expert*innen.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

MAN-Bus Nr. 8 mit Ballontanks auf dem Dach an der Tankstelle für Niederdruck-Stadtgas im Betriebhof Kappel um 1942.CVAG Archiv

Vortrag: ErfindungsREICH Chemnitz – In der Tüftelschmiede des Freistaates

Vortrag: ErfindungsREICH Chemnitz – In der Tüftelschmiede des Freistaates

 

 

Bereits um 1900 brillierte Chemnitz mit der höchsten Patentdichte, die auch heute noch über dem Bundesdurchschnitt liegt. Hier gedieh der Typus des sächsischen „fischelanten“ Tüftlers, der den grandiosen technischen Fortschritt u.a. in Luftfahrt, Fahrzeugindustrie, Schreib- und Rechentechnik wie auch in der Musik ermöglichte. So gehörte Chemnitz beispielsweise 1942 zu den ersten deutschen Städten, die Omnibusse mit Stadtgas betrieben und hier wurde 1932 das weltweit erste vollsynthetische Feinwaschmittel FEWA entwickelt. Wer Lust auf noch mehr Erfindungsgeist bekommen hat, wird bei diesem Vortrag der Chemnitzer Gästeführerin Veronika Leonhardt aus dem Staunen nicht herauskommen.

 

Foto: MAN-Bus Nr. 8 mit Ballontanks auf dem Dach an der Tankstelle für Niederdruck-Stadtgas im Betriebhof Kappel um 1942. CVAG Archiv

Dirk Hanus

Vom Klang der Maschine Musik und Arbeit in Karl-Marx-Stadt in Kooperation mit Musikbund Chemnitz e.V.

Vom Klang der Maschine Musik und Arbeit in Karl-Marx-Stadt in Kooperation mit Musikbund Chemnitz e.V.

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

Im Mittelpunkt dieser Vortrags- und Konzertreihe stehen die Wechselwirkungen zwischen Musik und Industrialisierung. Wie haben neue Technologien und Materialien die Voraussetzungen und Möglichkeiten musikalischer Ausdrucksformen erweitert? Wie hat die Industrialisierung neue Räume für das Musikschaffen eröffnet, künstlerische Erkundungen und Experimente ermöglicht? „Vom Klang der Maschine“ präsentiert den vielfältigen „Sound“ der Industriekultur in Sachsen.

Dampflok mit MuseumszugJohnny Ullmann

Dampfsonderfahrt - Licht’lfahrt nach Olbernhau

Dampfsonderfahrt - Licht’lfahrt nach Olbernhau

Chemnitz – Flöha – Pockau-Lengefeld – Olbernhau

 

Lassen Sie sich mit unseren Licht´lfahrten durch das Erzgebirge auf die besinnliche Weihnachtszeit einstimmen. Nach langer Pause möchten wir im Rahmen einer Licht‘lfahrt durch das Flöhatal in die Erzgebirgsstadt Olbernhau fahren. Genießen Sie die Fahrt mit dem dampflokbespannten Museumszug.

 

Die Rückfahrt findet durch das weihnachtlich beleuchtete Erzgebirge statt. Diese Fahrt beginnt ca. 13 Uhr in Chemnitz. Die Rückfahrt ist gegen 17 Uhr geplant, so dass Sie in Olbernhau Zeit für einen Besuch des Weihnachtsmarktes haben.

 

©Jan Bräuer

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Industrie.Kultur.Rallye Crimmitschau

Erkunden Sie Crimmitschau auf eine ganz besondere Art und Weise! In kleinen Gruppen begeben Sie sich auf die Spurensuche zur industriekulturellen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Mit Hilfe von GPS-Geräten steuern Sie interessante Orte an und erfahren viel Wissenswertes über die Geschichte der Textilstadt.

Bei einer Industrie.Kultur.Rallye wird eine Gruppe in Teams von 4 bis 6 Personen aufgeteilt und die Teams treten gegeneinander an. Jedes Team versucht innerhalb von circa 2 Stunden, so viele Koordinaten wie möglich anzulaufen. Dabei ist Zusammenarbeit gefragt. Gemeinsam werden die Ziele ausgewählt und angesteuert. An diesen Orten heißt es dann: sich umsehen, Hinweise finden und Rätsel lösen. Die Fragen sind so gestaltet, dass die Teilnehmer gleichzeitig etwas Wissenswertes zur Stadtgeschichte oder eine Anekdote erfahren. Für jedes gelöste Rätsel gibt es Punkte. Am Ende der Rallye werden alle Punkte zusammengezählt und das beste Team zum Gewinner gekürt.

Die notwendigen GPS-Geräte und Roadbooks  werden von der Tuchfabrik Gebr. Pfau zur Verfügung gestellt. Die Geräte sind leicht zu bedienen und Sie bekommen eine entsprechende Einweisung.

Die Rallye ist geeignet für Reisegruppen, Firmenveranstaltungen, Schülergruppen sowie an offenen Terminen für Einzelpersonen und Familien.

Dauer: 2,5 bis 3 Stunden
Altersempfehlung: ab 14 Jahren (minderjährige Teilnehmer nur mit Einverständnis der Eltern und in Begleitung)
Gesamtteilnehmerzahl: maximal 60 Personen
Kosten: kostenfrei

Voraussetzungen:
> wetterfeste Bekleidung, eventuell Regenschirm
> bequeme Schuhe in denen längere Strecken zurückgelegt werden können
> kleiner Rucksack
> Getränke und Snacks für unterwegs

D. Träupmann

Dampftage

Dampftage

Eine Veranstaltungen im Rahmen der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vorführung der historischen Dampfmaschine: Die Entwicklung und der Einsatz der Dampfmaschine im 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Meilensteinen auf dem Gebiet der Industrialisierung. Im historischen Maschinenhaus des Industriemuseums Chemnitz erleben Sie eine Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine aus dem Baujahr 1896 unter Dampf und erfahren, wie das Meisterwerk der Technik funktioniert.

W. Schmidt

KinderLABOR Selber machen! Roboterprogrammierung per App. Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Winkler

KinderLABOR Selber machen! Roboterprogrammierung per App. Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Winkler

Eine Veranstaltung der Schauplatzausstellung MaschinenBoom. im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur.

 

Vom interaktiven Vortrag bis zu wissenschaftlichen Experimenten – die Vortrags- und Experimentierreihe richtet sich an junge Forschende und orientiert sich an dem Format der Kinderuniversität. Ausgewiesene Expertinnen und Experten geben einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen aus Naturwissenschaft und Technik.

 

In Kooperation mit Hochschule Mittweida und MIKOMI | Institut für Mittelstandskooperation.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

Dampflok mit MuseumszugJohnny Ullmann

Dampfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade nach Schwarzenberg

Dampfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade nach Schwarzenberg

Fahrtroute: Chemnitz – Aue – Schwarzenberg – Schlettau – Annaberg-Buchholz – Chemnitz

 

Das Ziel unseres Dampfsonderzuges "ist die Erzgebirgsstadt Schwarzenberg mit ihrem bekannten Weihnachtsmarkt und der abendlichen Bergparade. Nach dem Besuch von Bergparade und Weihnachtsmarkt verläuft unsere Fahrt durch das weihnachtlich beleuchtete Erzgebirge. In Schlettau legen wir eine kleine Pause ein, um anschließend unsere Fahrt über Annaberg-Buchholz in Richtung Chemnitz fortzusetzen.

SGM

Im Weihnachts-Takt der Maschinen

Im Weihnachts-Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte und weihnachtlichen Klängen

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Staatslehranstalten Chemnitz. Postkarte von Brück & Sohn, 1914SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, Public Domain

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

Dampflok mit MuseumszugFalko Schubert

Dmapfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade in Annaberg-Buchholz

Dmapfzug - Licht’lfahrt zur Bergparade in Annaberg-Buchholz

Fahrtroute: Dresden – Freiberg – Chemnitz – Annaberg-Buchholz – Aue – Chemnitz – Freiberg – Dresden

 

Das Ziel der zweiten Licht‘lfahrt sind der Weihnachtsmarkt und natürlich die große Abschluss-Bergparade in Annaberg. Von Dresden Hbf. geht es über Freiberg nach Chemnitz, wo unsere Dampflok 50 3648-8 den Zug bespannen wird, um anschließend durch das Zschopautal weiter nach Annaberg zu fahren. Nach dem Besuch der Bergparade verläuft unsere Fahrt durch das weihnachtlich beleuchtete Erzgebirge. In Schlettau werden wir noch eine kleine Pause einlegen, um unsere Fahrt anschließend über Schwarzenberg in Richtung Chemnitz und Dresden fortzusetzen.

Spätschicht 2019 - offene AteliersSCHÖNHERR WEBA GmbH / Fotografie Steve Tietze

Spätschicht im K40 - Lange Nacht der Industriekultur

Spätschicht im K40 - Lange Nacht der Industriekultur

Im Rahmen der Tage der Industriekultur der Stadt Chemnitz veranstalten wir in unserem Kreativhaus K40 die Spätschicht!

 

Am 25. September 2020, ab 18 Uhr:

 

Mit offenen Ateliers, Livemusik und einem Kunst- und Designmarkt

 

Schnupperführungen durch die Schönherrfabrik

- 18 - 22 Uhr, jeweils zur vollen Stunde mit unserer Gästeführerin Karin Meisel.

- Anmeldungen unter www.industriekultur-chemnitz.de

 

Eines der bedeutendsten Industriedenkmäler des 19. Jahrhunderts, traditioneller Industriestandort, lebendige Gewerbeimmobilie: Das ca. 85.000 m² große Gelände der schönherr.fabrik ist eine einzigartige Ansammlung von Fabrikgebäuden aus nahezu 150 Jahren und zugleich eines der erfolgreichsten Revitalisierungsobjekte von Industriegebäuden in Chemnitz. Im einstigen „Webstuhlbau“ sind heute im industriellen Teil Maschinenbauunternehmen, eine Gießerei und metallverarbeitende Unternehmen ansässig und in den revitalisierten Gebäuden Firmen aus Handel und Dienstleistung, Gastronomie sowie Künstler tätig.

 

Die Gästeführerin Karin Meisel nimmt die Besucher bei Führungen durch das Gelände der schönherr.fabrik mit auf eine kurzweilige Zeitreise, die die Entwicklung der schönherr.fabrik von ihrer Entstehung bis heute Revue passieren lässt.

 

Der Eintritt ist frei!

Rene Jungnickel

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Öffentliche Sonntagsführung zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel"

Spontan Lust auf Kultur? Dann verpassen Sie nicht unsere 14 Uhr-Führung jeden letzten Sonntag im Monat.

 

Werfen Sie einen informativen Blick in die aktuelle Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Die Schau rückt im Jahr der Industriekultur nicht nur die Arbeit im Freiberger Bergbau und Hüttenwesen seit Beginn der Industrialisierung in den Fokus. Auch die Lebensweise in den letzten 250 Jahren und die soziale Absicherung über das Prinzip der Solidarität, vom ursprünglichen „Gnadengroschen“ bis zum Grundsatz in der heutigen Rentenformel, sind faszinierende Themen.

 

Zuvor wandeln Sie im Museum vom sagenhaften Silberfund 1168 bis zur Gegenwart durch die Geschichte der Silberstadt Freiberg. Bestaunen Sie einzigartige Objekte, darunter Gemälde von Lucas Cranach d.J., die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens, einen der ältesten Schwibbögen der Welt und einmalige Goldschmiedearbeiten.

 

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

120 jahre Leipziger Industriegeschichte, Interaktive Ausstellung

120 jahre Leipziger Industriegeschichte, Interaktive Ausstellung

In einer interaktiven Ausstellungsvitrine werden Exponate mehrdimensional gezeigt. Zu sehen sind wertvolle zeitgenössische Bücher, Pläne und Abbildungen aus dem historisch gewachsenen Bestand der regionalkundlichen Bibliothek der Leipziger Städtischen Bibliotheken. Ausgewählte Leipziger Industriezweige mit ihrer facettenreichen Entwicklung werden vorgestellt, so die Architekturgeschichte der Produktionsstätten, die hergestellten Erzeugnissen sowie die Sozialgeschichte der Arbeit.

Der mit Perlmutt-Intarsien reich verzierte Flügel wurde von Clara Schumanns Cousin Wilhelm Wieck (1828-1874) erbaut. Das Instrument stammt vermutlich aus den 1860er Jahren. Helge Gerischer

Patente und Erfindungen – Klaviere des 18. und 19. Jahrhunderts

Patente und Erfindungen – Klaviere des 18. und 19. Jahrhunderts

Die Zeit Robert und Clara Schumanns erlebte geradezu revolutionäre Entwicklungen im Klavierbau. Das Hammerklavier verdrängte seine Vorläufer Cembalo und Clavichord. Doch auch die Mechanik, mit der Hammer die Klaviersaite in Schwingung versetzt, wurde durch immer wieder neue Erfindungen weiterentwickelt; stolz präsentierten viele Klavierbauer ihre neuen „Patentflügel“. Anfänglich ein Handwerkserzeugnis, geriet auch der Klavierbau schnell in den Sog der industriellen Revolution, was zu neuen Möglichkeiten der Konstruktion führte. Die Ausstellung zeigt originale Klavierinstrumente, die in besonderer Beziehung zu Clara Schumann stehen und präsentiert Originaldokumente aus den Beständen des Robert-Schumann-Hauses, in denen sich Clara Schumann zum Thema Klavierbau äußert. Besondere Attraktion ist ein pneumatisch arbeitender Selbstspielflügel (eine Erfindung des späten 19. Jahrhunderts), auf dem Zeitgenossen Clara Schumann ihre Kunst auf Lochstreifenrollen verewigten.

AutoBoom. im August Horch MuseumAugust Horch Museum

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Öffentliche Kuratorenführung AutoBoom.

Einmal im Monat bietet das August Horch Museum eine reichlich einstündige öffentliche Kuratoren-Führungen mit Kurator Michael Förch durch den AutoBoom. an. Bis zu 12 Personen können sich ohne vorherige Anmeldung anschließen und Insider-Informationen aus erster Hand erfahren.

© Teppichmuseum Oelsnitz

Ausstellung: Orientstickteppiche – Perser aus Deutschland

Ausstellung: Orientstickteppiche – Perser aus Deutschland

Der maschinellen Herstellung von Stickteppichen wird in den Museen Schloß Voigtsberg und ganz speziell im Teppichmuseum Oelsnitz/Vogtl. eine Sonderausstellung zum Sächsischen Jahr der Industriekultur 2020 gewidmet, welche die Kulturgeschichte des Orientstickteppichs von den Anfängen des maschinellen Teppichstickverfahrens bis heute aufzeigt.

Ausgehend von den Anfängen der maschinellen Textilproduktion in Sachsen im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Region Sachsen zu einem der führenden Wirtschaftsstandorte in Deutschland. Mit Ansiedlung der ersten maschinellen Teppichfabrik 1880, weitere folgten, avancierte die Stadt Oelsnitz im Vogtland zu einem der marktbeherrschenden Standorte der industriellen Teppichherstellung Ende des 19. Jh. sowie des 20. Jh. in Sachsen und in Deutschland. Innovative Techniken, wie das durch die die Teppichfabrik-Zentrale AG – Tefzet AG – entwickelte und patentierte Orientstickverfahren, ermöglichten eine größtmögliche Individualität in der Teppichherstellung. An ausgewählten, prädestinierten Exponaten wird die Herstellung des Orientstickteppichs an exemplarisch wichtigen Standorten in Verbindung mit der geschichtlichen Entwicklung der herstellenden Firmen vom Beginn bis in die heutige Zeit vorgestellt und der enge Zusammenhang zu wirtschaftlichen, sozialpolitischen und kulturellen Aspekten expliziert.

Die Dokumentation, Erhaltung und Vermittlung des industriellen Erbes in Sachsen wird anhand eines speziellen Erzeugnisses -dem Orientstickteppich – erlebbar gemacht, soll Ansporn sein, Industriegeschichte für sich zu entdecken und zugleich einen industriegeschichtlichen Lernort darstellen.

Foto: Frank Schmidt

Geoportal "Erlebniswelt Kaolin"

Geoportal "Erlebniswelt Kaolin"

Neue Ausstellung im Bahnhof Mügeln

Kaolin, auch weiße erde oder weiße Tonerde genannt, ist der wichtigste Grundstoff für die Porzellanherstellung. Die multimediale erlebnisausstellung zum Hören, sehen, Staunen und spielen für erwachsene und Kinder rankt sich um das Kaolin und Europas größtes Schmalspurnetz. Die Ausstellung beginnt it bei der geologischen Entstehung des kaolins, macht die Kaolinförderung im Tiefbau- und im heutigen Tagebau erlebbar, präsentiert die Geschichte des Schmalspurnetzes und des Bahnhof Mügeln und zeigt die industrielle Verwendung des Kaolins, vor allem in der keramischen Industrie.

Multimediale Show- WERK in progress Foto: Luca Migliore

Urbane Transformation im Westen

Urbane Transformation im Westen

Einzigartige Show im Kunstkraftwerk Leipzig

Multimedial – digital – interaktiv! Dafür steht das Kunstkraftwerk
Leipzig. In dem ehemaligen Heizwerk im Stadtteil Lindenau/Plagwitz
lassen spektakuläre 360°-Videoshows die Besucher in verschiedenste
Bildwelten eintauchen, sei es in die Zeit der Renaissance,
die farbenfrohe Malerei Hundertwassers oder in die Geschichte des
Industriedenkmals. In Kooperation mit zahlreichen Partnern gibt es
ab Frühjahr 2020 eine Immersionsshow, die sich gezielt mit Leipzigs
industrieller Geschichte auseinandersetzt. Dabei wird authentisches
Bild- und Filmmaterial, das die Stadtgeschichte, die Lebensweise von
Arbeitern und Unternehmern oder die Entwicklung von Berufsbildern
zeigt, mit Musik untermalt und aufwendig in Szene gesetzt.

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig – Eine Jahrhunderttradition

370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig – Eine Jahrhunderttradition

Als der Leipziger Drucker Timotheus Ritzsch am 1. Juli 1650 unter dem Titel Einkommende Zeitungen die erste gedruckte Tageszeitung der Welt publizierte, war der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt. Die Zeitung erlebt als Massenmedium im 19. Jahrhundert durch Schnellpressen und Rotationsmaschinen eine zuvor nie gekannte Geschwindigkeit. Auch in der Messestadt, in der in den vergangenen 370 Jahren mehr als 100 Zeitungstitel verlegt wurden, entfaltete der Zeitungsdruck im Kontext der Industrialisierung eine enorme Anziehungskraft: Papierherstellung, Verlage und Druckmaschinenindustrie siedelten sich in Leipzig an. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek nimmt das Jahr der Industriekultur zum Anlass, in einer kleinen Ausstellung einen Blick auf die stolze Geschichte des Zeitungsdrucks in Leipzig zu legen – eine Ära, die 2019 nach 370 Jahren zu Ende ging, als die letzten Rollenoffsetdruckmaschinen für den Zeitungsdruck in Leipzig-Stahmeln abgeschaltet wurden.

Nouveautés Vogtlandmuseum Plauen

Nouveautés - Kunstschule und Spitzenindustrie in Plauen

Nouveautés - Kunstschule und Spitzenindustrie in Plauen

Was wäre die Plauener Spitze ohne die Kunstschule für Textilindustrie in Plauen? Die Entwürfe der Nouveautés, der stilprägenden Neuheiten der Stickerei- und Spitzenindustrie des Vogtlandes, stammten zum größten Teil aus der Feder von Absolventen ebendieser Schule. Deren wechselvolle Geschichte von 1877 bis 1945 wird nun erstmals umfassend in einer gemeinsamen Ausstellung des Vogtlandmuseums Plauen und des Kunstgewerbemuseums Dresden dargestellt. Mit der lokalen Industrie und einem nationalen wie internationalen Netzwerk bildete die Schule ein künstlerisch-handwerkliches Zentrum, das entscheidenden Einfluss auf die ästhetische wie technologische Innovation der Plauener Spitze hatte. Das kreative Potential der Kunstschule behauptete sich auf Augenhöhe mit wegweisenden künstlerischen Kreisen, wie dem Deutschen Werkbund und dem Bauhaus Dessau und fand auf verschiedenen Weltausstellungen international Anerkennung.

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig

Ingenieurschule/Fachschule für Kraft- und Arbeitsmaschinen Meißen. Postkarte von Brück & Sohn, 1955SLUB/Deutsche Fotothek/Brück & Sohn, CC BY-SA 4.0

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ – Führung durch die Ausstellung in der SLUB Dresden

Unsere aktuelle Sonderausstellung „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ widmet sich dem Verhältnis von Industrialisierung und technischer Bildung in Sachsen. Im Buchmuseum zeigen wir Ihnen die Geschichte der verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In der Schatzkammer präsentieren wir Objekte zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Sachsens seit dem Mittelalter, u. a. zur Geschichte des Bergbaus im 16. Jahrhundert – jenem Wirtschaftszweig, der auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war. Ausstellungskurator Martin Munke führt Sie durch beide Ausstellungsteile und beantwortet Ihre Fragen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter slubdd.de/ingenieur.

Baumwollspinnerei 1992 Foto: Christiane Eisler

Metamorphosen - Industriekultur im Wandel

Metamorphosen - Industriekultur im Wandel

Fotografien aus Leipzig und Umgebung

250 Fotografien von sechs Leipziger Fotograf/-innen - Bernd Cramer, Christiane Eisler, Gerhard Gäbler, Konstanze Göbel, Harald Kirschner und Sieghard Liebe- zeigen den Wandel des Industriestandortes Leipzig und der Umgebung. Die von der unsthalle der Sparkasse Leipzig präsntierte Ausstellung konzentriert sich auf die tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt der letzten Jahrzehnte und deren Auswirkungen auf die Menschen. Spannung entsteht, indem Arbeiten der letzten 30 JahreAufnahmen von heute gegenübergestellt werden. Die Themen orientieren sich dabei an den Arbeitsschwerpunkten der einzelnen Fotograf/-innen: die Bergbaufolgelandschaft, die metallverarbeitende und Autoindustrie, die Biotechnologie, die Bau- und Textilindustrie.

SGM

UNTER STROM: Unbekannte Geschichten zu Kraftwerken, Strom-Technik, Herstellern und Geräten aus Leipzig

UNTER STROM: Unbekannte Geschichten zu Kraftwerken, Strom-Technik, Herstellern und Geräten aus Leipzig

Dialogführung mit Dr. Raue, Dr. Jannasch und Dr. Roman,

Elektrotechnische Sammlung Markkleeberg

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Grundriss und Profil der Sächsisch-Baierschen Eisenbahn von Leipzig bis an die K. Baierschen Grenze, Lithographie, um 1850SLUB/Deutsche Fotothek, CC BY-SA 4.0

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“. Industrialisierung und technische Bildung in Sachsen

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“. Industrialisierung und technische Bildung in Sachsen

Sachsen war in den deutschen Industrialisierungsprozessen des 19. Jahrhunderts ein "Pionier und Vorläufer". In enger Wechselwirkung mit technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen stand auch ein gesellschaftlicher und kultureller Wandel, wozu der massive Ausbau der technischen Bildungslandschaft seit dem frühen 19. Jahrhundert gehört. Das Land wies bald eine stark ausdifferenzierte Landschaft an entsprechenden Einrichtungen auf. Deren Geschichte, ihre Bedeutung für die sächsische Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert wie ihre fortgesetzte Bedeutung bis ins 21. Jahrhundert hinein will die Ausstellung im Buchmuseum der SLUB nachzeichnen. In der Schatzkammer präsentieren wir zusätzlich Objekte zu jenem Wirtschaftszeig, der den wirtschaftlichen Aufstieg Sachsens seit dem Mittelalter ermöglichte und auch im Industrialisierungszeitalter von hoher Bedeutung war: dem Bergbau

SGM

Kantinengespräch III — Thema VEB Bodenbearbeitungsgeräte BBG

Kantinengespräch III — Thema VEB Bodenbearbeitungsgeräte BBG

Dialogführung von Dr. Johanna Sänger, Kuratorin

und Dr. Veronique Töpel, Sächsisches Wirtschaftsarchiv

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen eines Nähmaschinen-Kurses um 1929.Otto Hertel | Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

VORTRAG: Frauen in der Industrialisierung

VORTRAG: Frauen in der Industrialisierung

Prof. Dr. Susanne Schötz, Inhaberin der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der TU Dresden spricht zum Thema "Industrialisierung, weibliche Erwerbsarbeit und Frauenbewegung".

 

Unkostenbeitrag: 2,- Euro pro Person.

 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms

zur Sonderausstellung "Vom

Gnadengroschen zur Rentenformel".

Ausstellung noch nicht gesehen? Dann

nutzen Sie unsere verlängerten

Öffnungszeiten zwischen 17 und 19 Uhr

und werfen Sie vorab einen Blick in die

Schau.

SGM

Prozess der Industriedenkmalpflege Anfang der 1990er und heute (im Vergleich)

Prozess der Industriedenkmalpflege Anfang der 1990er und heute (im Vergleich)

Vortrag von Dr. Peter Leonhardt

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

DKW-RennwagenMuseum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.

Sonderausstellung: Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen

Sonderausstellung: Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen

„Kenner fahren DKW“ – das wusste früher jedes Kind. Auch Rennfahrer setzten gern auf die Zschopauer Marke und errangen beeindruckende Erfolge.

 

Die Sonderausstellung “Fix voran mit Frontantrieb – 90 Jahre DKW-Rennwagen” vom 7. Februar bis 4. Oktober 2020 zeigt, dass der sächsische Automobil- und Motorradhersteller DKW Motorsport nicht nur als Testfeld für neue Technologien nutzte, sondern auch als geschickt gewählte Marketingstrategie einsetzte.

 

Von Frontantrieb und 2-Takt-Motor im Automobil mussten die Käufer in den 1920ern erst überzeugt werden. Warum also nicht bei Autorennen beweisen, wie schnell und zuverlässig diese Technik funktioniert?

 

Ab 1930 beteiligten sich das Werk und auch Privatfahrer erfolgreich bei verschiedensten Rennen. Mit speziellen Rekordwagen von Freiherr von Koenig-Fachsenfeld errang DKW im selben Jahr schon 12 Weltrekorde. Auch nach dem Zusammenschluss zur Auto Union setzte sich die Erfolgsserie fort. Viele Privatfahrer nutzen die vergleichsweise günstigen Kleinwagen als Basis für Eigenbauten.

 

Gezeigt werden in der Sonderausstellung eine Auswahl an Werksrennern, Rekordwagen, privaten Sporteigenbauten und Kinderrennautos aus drei Jahrzehnten. Mit dabei sind beispielsweise:

 

– F1 Monoposto von 1931 – einer der ersten Rennwagen mit Frontantrieb

 

– F1 von 1931 – Weltrekordwagen des Freiherrn von Koenig-Fachsenfeld

 

– F8 Spezialbau von 1947 – der Besitzer fuhr schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit diesem Eigenbau schon wieder Autorennen mit

 

– IFA F9 von 1949 – nach dem Zweiten Weltkrieg hoffte man auf die Wiedergeburt des erfolgreichen Autorennsports

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Mettenschicht für Kinder

Mettenschicht für Kinder

Adventszauber im Museum:

Wie durch Zauberhand erwachen Bergmann und Engel in diesem kleinen "Schauspiel" zum Leben. Sie berichten über Bräuche, Lieder und allerhand Traditionen rund um die bergmännische Weihnacht.

45-minütiges "Schauspiel" inkl. Orgelspiel und kleiner Überraschung.

 

Tickets: 2 Euro pro Kind | Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03731-202512.

SGM

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Öffentliche Führung mit Vorführung originaler Geräte

 

Anmeldung erwünscht unter 0341 9651340 oder stadtmuseum@leipzig.de

Das Bild zeigt Hände des Archivars, der gerade ein historisches Buch aus dem Regal nimmt.Detlev Müller

VORTRAG: Ad fontes!

VORTRAG: Ad fontes!

Dr. Peter Hoheisel, Leiter des Sächsischen Staatsarchivs Bergarchiv Freiberg spricht zu historischen Quellen der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens.

 

Unkostenbeitrag: 2,- Euro pro Person.

 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel". Ausstellung noch nicht gesehen? Dann nutzen Sie unsere verlängerten Öffnungszeiten zwischen 17 und 19 Uhr und werfen Sie vorab einen Blick in die Schau.

 

JETZT SCHON VORMERKEN!

Weitere spannende Vorträge zur Sonderausstellung:

Mittwoch, 29. Juli >> Bergmännische Traditionen.

Mittwoch, 30. September >> Knappschaft - mit Tradition in die Zukunft.

Mittwoch, 14. Oktober >> Industrialisierung, weibliche Erwerbsarbeit und Frauenbewegung.

Dreherei der Firma BLEICHERT in Leipzig, 1908.Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Leipzig war und ist eine Industriestadt mit internationaler Ausstrahlung und Anbindung. Kaum eine Epoche ihrer Geschichte hat die Stadt so geprägt wie die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Verbund mit der Messe und Buchmesse haben große Marken und herausragende Produkte das Image der Stadt weltweit bestimmt.

Die Ausstellung greift das Thema Industriekultur auf und zeigt am Beispiel bedeutender Firmen und Weltmarktführer wie Adolf Bleichert (später VTS/TAKRAF), Rudolph Sack (später VEB Bodenbearbeitungsgeräte/ Amazone BBG) oder Gebrüder Brehmer (später VEB Polygraph) deren wechselhafte Geschichte von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zu den Krisenjahren und Neuanfängen nach beiden Weltkriegen und dem Systemumbruch 1990.

Aus einem dichten Netz von Schienen, Straßen, Luft- und Wasserwegen heraus erwuchs das moderne Leipzig mit seinen Fabriklofts, Gründerzeitquartieren und heute teils renaturierten Erholungsgebieten. Die Industrialisierung war Motor dieser Entwicklungen, unternehmerische Visionen sind damit weit über Technik und Architektur hinaus in das kulturelle Erbe der Stadt eingegangen.

Neben der Präsentation von Maschinen, Produkten und Unternehmerpersönlichkeiten thematisiert die Ausstellung auch die Modernisierung der Arbeits- und Lebenswelt vom Manufakturzeitalter bis zur Industrie 4.0. Erzählt werden Geschichten vom dynamischen Wachstum, von der Vielfalt der Leipziger Industrietradition und Arbeiterkultur sowie dem maßstabsetzenden Wandel ehemaliger Industrieflächen in Kultur- und Wohnstätten.

SGM

Finissage WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Finissage WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen

Kostenfreies Programm zur Finissage

Aktion : „Klammern, Heften, Los …”: Demonstration der historischen Heft-Maschine

Schwerter-Haus in Dresden, vormals Schokoladenfabrik von Riedel & EngelmannWIMAD e.V. 2018

Führung Zwischen Bienertmühle und Schwerterhaus: Das ehemalige Industriegebiet zwischen Dresden-Plauen und Dresden-Löbtau

Führung Zwischen Bienertmühle und Schwerterhaus: Das ehemalige Industriegebiet zwischen Dresden-Plauen und Dresden-Löbtau

Alles begann im 14. und 16. Jahrhundert mit dem Weißeritzmühlgraben und den Mühlen im Plauenschen Grund bei Dresden. Im 19. Jahrhundert entstanden die erste Manufakturen und Fabriken. Anfang des 19. Jahrhunderts begann zudem die Steinkohlenförderung im Plauenschen Grund. Wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung hatte vor allem der Besitzer der Mühle in Plauen, Gottlieb Traugott Bienert, einer der reichsten und einflußreichsten frühen Industriellen in Dresden. Heute ist die große Industrie verschwunden. Dennoch gibt es einige Gewerbebetriebe im Areal, und im Plauenschen Grund ist ein beliebtes Erholungsgebiet entstanden.

Zigarettenschachtel der Marke „Jubilar“, Aufgelegt zum 750jährigen Stadtjubiläum von Dresden 1956, Stadtmuseum Dresden, SMD_SD_2015_00299.Museen der Stadt Dresden

Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident

Westlich der Dresdner Altstadt, deren Silhouette durch die Türme von Frauenkirche, Rathaus und Schloss dominiert wird, reckt sich ein moscheeartiges Gebäude mit Türmchen in den Himmel, die Minaretten ähneln: die frühere Zigarettenfabrik Yenidze, das spätere Tabakkontor Dresden. Der zur Zeit der Errichtung hochumstrittene, mittlerweile als Attraktion geltende Reklamebau verweist auf die mit der Orientzigarette verbundene Bedeutung Dresdens als Tabakhauptstadt Deutschlands.

 

Die Sonderausstellung im Stadtmuseum Dresden 2020 richtet, ausgehend von der Aneignung des Kolonialprodukts Tabak in Europa, ihren Blick auf das industriell gefertigte Massenkonsumgut Zigarette. Hierbei finden globale Netzwerke wie regionale Zurichtungen, technische Innovationen und Highlights der Produktwerbung Berücksichtigung. Raum finden ebenso die Bestrebungen der im Industrieland Sachsen frühzeitig entstandenen Lebensreformbewegung inklusive der Tabakgegner, die am Anfang eines Kulturwandels in der Gesellschaft stehen, der bis in die Gegenwart führt.

 

Die Exposition wird 2021 auch im Industriemuseum Chemnitz – dem Kooperationspartner – gezeigt werden, wobei regionale Besonderheiten in Technik, Reklame und Konsum Berücksichtigung finden.

 

28. November 2020 bis 28. März 2021
Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Im frühen 20. Jahrhundert war Dresden das Zentrum des Orienttabakhandels in Europa und der Hauptort der deutschen Zigarettenindustrie. Die Mehrzahl der Fabriken und die Interessenvertretungen der Branche waren in der Stadt ansässig. Dresden war aber auch der Gründungsort des Bundes deutscher Tabakgegner und der Ort bahnbrechender Entdeckungen zu den Wirkungen des Tabakkonsums auf den menschlichen Organismus. Die kleine Ausstellung zeigt historische Ansichten auf Postkarten und Fotografien aus der Gegenwart von Franz Zadniček, über welche die vergangenen und gegenwärtigen Spuren der Dresdner Tabak-Geschichte sichtbar werden.

 

Fenstergitter am Ostflügel des Neuen Rathauses in Dresden, Entwurf: Fritz Mönkemeyer, 1962 - 1965, Franz Zadniček, 2020

Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Vom Verschwinden der Fabrik. Spurensuche in der früheren Tabakmetropole Dresden

Im frühen 20. Jahrhundert war Dresden das Zentrum des Orienttabakhandels in Europa und der Hauptort der deutschen Zigarettenindustrie. Die Mehrzahl der Fabriken und die Interessenvertretungen der Branche waren in der Stadt ansässig. Dresden war aber auch der Gründungsort des Bundes deutscher Tabakgegner und der Ort bahnbrechender Entdeckungen zu den Wirkungen des Tabakkonsums auf den menschlichen Organismus. Die kleine Ausstellung zeigt historische Ansichten auf Postkarten und Fotografien aus der Gegenwart von Franz Zadniček, über welche die vergangenen und gegenwärtigen Spuren der Dresdner Tabak-Geschichte sichtbar werden.

Plakat der Sonderausstellung mit Werbemotiven von einem Standmotor von DKW, einer Schreibmaschine von Continental und einem Kühlschrank von DKWASL Schlossbetriebe gGmbH

Sonderausstellung Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller

Sonderausstellung Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller

Das Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Als exponiertes Domizil für historische Zweiräder aus der Ära der Marken DKW, Auto Union und MZ, beherbergt es in seinen Räumen über 175 glänzende Exponate, welche die Geschichte des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll darstellen. Damit zeigt das Zweiradmuseum auf beeindruckende Art und Weise die sächsische Industriekultur im Rahmen des Fahrzeugbaus.

Die neue Sonderausstellung knüpft im Rahmen des Jahres der Industriekultur 2020 an diese Tradition an und zeigt sächsische Erzeugnisse, die heute oftmals in Vergessenheit geraten sind.

 

Industriekultur in Sachsen bedeutet, industrielle Errungenschaften und Erfindungen, die von Sachsen aus die Welt eroberten, zu pflegen. Firmen wie DKW, Wanderer, Barkas und MZ sind heute vor allem für ihre berühmten Automobile bzw. Motorräder bekannt. Doch viele weitere nicht-typische und trotzdem durchaus erfolgreiche Produkte trugen zum Erfolg der regionalen Marken bei. Passend dazu zeigt die Sonderschau „Vergessene Produkte sächsischer Fahrzeughersteller“ Waren aus Sachsen, die heute nur noch wenigen in den Köpfen sind. Von der Schreibmaschine bis zur Baumsäge – hier wird so manche Überraschung unter die Lupe genommen.

 

Highlights der kleinen Sonderschau sind jeweils eine Schreib- und Rechenmaschine von Continental – eine Marke von Wanderer – sowie ein Kühlschrank von DKW. In Scharfenstein bei Zschopau entwickelt und hergestellt, eroberte „Das Kühl Wunder“ die ganze Welt. Denn das Werk war eines der ersten deutschen Hersteller für Kleinkühlgeräte.

Ganz ohne Motorrad geht es in einem Motorradmuseum aber auch nicht: eine MZ-B HOREX, gebaut in Zschopau, erinnert an die Werner-Comics und den legendären „Red Porsche Killer“, in dem vier hintereinandergeschaltete HOREX-Motoren verbaut waren.

 

Öffnungszeiten:

April-Oktober: täglich 9:30-18 Uhr

November-März: täglich 10-17 Uhr

 

Eintritt:

Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im Eintritt für das Motorradmuseum enthalten.

Foto: GRASSI Musem für angewandte Kunst

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Ausstellung: Reklame - Verführung in Blech

Werbung ist so alt wie der Handel. Doch Ende des 19. Jahrhunderts trat ein neues Medium an die Öffentlichkeit, das so präsent wurde, dass bald von der "Blechpest" die Rede war. Bunte Emailschilder an Häuserwänden und Geschäftseingängen, animierten die Kundschaft mit einprägsamen Motiven und markanten Sprüchen zum Kaufen.

Viele Schilder orientierten sich stark an den zeitgenössischen Kunstströmungen, vom Jugendstil bis zur neuen Sachlichkeit, und nicht wenige wurden von bedeutenden Künstlern entworfen. In der Ausstellung, die über 200 Schilder umfasst, wird ein breites Themenspektrum gezeigt, das von der Automobilwerbung, über Nahrungsmittel bis hin zu exotischen Kolonialwaren reicht. Manche Werbebotschaft und Marke ist noch heute bekannt.

Das emaillierte Blech garantierte eine lange Lebensdauer und war dem Papierplakat in dieser Hinsicht überlegen, dennoch war der abrupte Niedergang der Emailschilder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert nicht zu verhindern. Die Ausstellung wird ergänzt durch originelle Werbeartikel, Verpackungen und Warenautomaten - frühe Boten moderner Marketingstrategien.

Führerstand Dampflokomotive 99535, Gattung Sächsiche IV KJan Gutzeit

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Schienenverkehrs

Die bisherige Dauerausstellung Eisenbahn des Verkehrsmuseums ist Geschichte, seit dem 2. September 2019 ist sie geschlossen. Sie bestand seit 2001 und war deutlich in die Jahre gekommen. In den kommenden Monaten wird sie deshalb komplett überarbeitet. Am 12. Juni 2020 soll dann die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs eröffnen – deutlich interaktiver, multimedialer und inhaltlich wesentlich abwechslungsreicher. Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur die Technik, sondern der Mensch und die kulturhistorischen Aspekte und Auswirkungen der Mobilität.

 

Die Besucher gehen auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Eisenbahn und erleben mit, wie sich mit deren Erfindung und Verbreitung das Leben der Menschen veränderte und unsere Gesellschaft in eine Phase der Beschleunigung eintrat, die bis heute anhält.

 

Zeitlich beginnt die Ausstellung mit dem Start des Eisenbahnwesens auf sächsischem Boden in den 1830er Jahren und endet in der Gegenwart des Schienenwesens inkl. Zukunftsausblick. Johann Andreas Schuberts, der Konstrukteur der „Saxonia“, begrüßt die Besucher dazu „persönlich“ in seiner Werkstatt. In dieser aufwendig medial inszenierten Szenerie wird selbstverständlich die „Saxonia“ zu sehen sein, aber auch der einzige noch existierende Güterwagen der ersten deutschen Ferneisenbahn (Leipzig-Dresdner Eisenbahn). Er ist damit auch der älteste Güterwagen in Deutschland, der in seinen Originalteilen erhalten ist.

 

Auch in den übrigen „Kapiteln“ der Ausstellung findet sich eine spannende Mischung aus bekannten und „frischen“ Exponaten, anhand derer das sächsische und ostdeutsche Eisenbahnwesen, Technikentwicklungen und das Reiseverhalten der Menschen anschaulich wird.

Veranstaltungskalender