Basaltwerk Baruth
© Basaltwerk Baruth

Basaltwerk Baruth

Dubrauker Straße 20
02627 Baruth / Bart

Zur Verwertung der zur Herrschaft Baruth gehörenden Basaltlager ließ Prinz Ferdinand zur Lippe-Weißenfeld 1929 ein Brecherwerk errichten. Der Absatz des zu Splitt und Schotter verarbeiteten Hartgesteins an Straßenbauunternehmen war lukrativ. Bereits 1932 verpachtete der Prinz das Werk an das Straßenbauunternehmen Kusische + Töpfer, Guben. Diese baute es weiter aus.

Im Jahre 1951 wurde das Unternehmen zum VEB (K) Basaltwerk Baruth verstaatlicht und in den Folgejahren mit anderen Bauunternehmen vereinigt: 1962 mit dem VEB Betonwerk Bautzen, 1964 mit dem VEB (B) Ostritzer Basaltwerke. 1981 wurde das Werk Teil des VEB Baustoffwerke Borna Kalkwerk Ludwigsdorf, ab 1989 VEB Baustoffwerk Borna.

Das Baruther Werk verblieb in der 1991 privatisierten Bornaer Baustoffwerke GmbH, später SBU Sächsische Baustoffunion Dresden GmbH. Diese modernisierte den Betrieb und legte in diesem Zusammenhang die historische Anlage – heute Technisches Denkmal Basaltwerk Baruth – im Jahr 1993 still. Seit Juni 1998 wird der Steinbruch durch die HWO Hartsteinwerke GmbH & Co KG Ostsachsen, einer Beteiligungsfirma der SBU und der PSW Pließkowitzer Stein- u. Splittwerke GmbH & Co. KG betrieben.