Inhaberaktie der Auto Union AG Chemnitz
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Auto-Union AG

Im Juni 1932 fusionierte die sächsische Automobilindustrie zum ersten staatlichen Automobilkonzern: der Auto-Union AG. Unternehmenssitz war Chemnitz. Beteiligte Unternehmen waren die aus der August Horch & Cie. Motorenwagen AG hervorgegangene Horch-Werke AG Zwickau, die Audi-Werke Zwickau AG, DKW und die Autosparte von Wanderer. Aufnehmende Gesellschaft war die Zschopauer Motorenwerke J.S. Rasmussen AG.

1948 wurde das Unternehmen verstaatlicht, die Firma aus dem Handelsregister gelöscht und damit die Marken aufgegeben. Aus Audi wurde so das VEB Automobilwerk Zwickau, aus dem DKW-Motorradwerk der VEB Motorradwerk Zschopau, aus Horch der VEB Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau, die Wanderer-Werke zum VEB Büromaschinenwerk Chemnitz (1953–1990 Karl-Marx-Stadt )und VEB Werkzeugmaschinenbau Chemnitz (1953–1990 Karl-Marx-Stadt ) und die Auto Union AG zum VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt umfirmiert.

In Westdeutschland bestanden die Auto Union GmbH und ihre Marken fort. Bis 1966 übernahm die Volkswagen AG alle Gesellschaftsanteile. 1985 wurde die Firma in Audi AG umbenannt.