Grubenwehr
© Bergbaumuseum Netzschkau

Vogtländisches Bergbaumuseum Netzschkau

Bahnhofsstraße 18
08491 Netzschkau
T: +49(0)3765 31647
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Öffnungszeiten

April bis November
Dienstag bis Sonntag
10:00 bis 17:00 Uhr

Dezember bis März
Sonnabend bis Sonntag
10:00 bis 16:00 Uhr
behindertengerecht parkplatz

Der Bergbau im Vogtland hat eine Jahrhunderte alte Tradition. Vom 14. bis zum 19. Jahrhundert wurde in verschiedenen Gebieten des Vogtlandes Flussspat, Zinnerz, Kupfererz, Alaun und Wolfram abgebaut. Auch im Netzschkauer Ortsteil Foschenroda wurde bis 1899 nach Eisenerz gegraben.

Das Vogtländische Bergbaumuseum in Netzschkau zeigt die Bergbautechnik in ihrer Entwicklung von 1945 bis 1990. Auf einer Ausstellungsfläche von 120 m² kann der Besucher die Ausrüstung und die Arbeitsbedingungen der Bergarbeiter besichtigen. Der Besucher erlebt die harte Arbeit der Bergleute hautnah und wandelt auf den Spuren längst vergessener Bergbaugeschichte.

Das Museum zeigt die Arbeitsbedingungen des Bergmannes, von der Waschkaue über die Lampenstube, die Förderkörbe bis zur Steigerstube. Auch die untertägigen Abbaugeräte, von leistungsfähigen Bohrhämmern bis zum Hunt können besichtigt und angefasst werden. In der Ausstellung befinden sich auch Rettungsgeräte der Grubenwehr, Originalplakate und -hinweistafeln sowie viele weitere Gegenstände der Arbeit des Bergmannes. Zahlreiche Fotografien von einstigen Schachtanlagen, von Arbeitern vor Ort und von der Förderung des Erzes sowie von modernen Abbaumaschinen ergänzen die beeindruckende Sammlung. Der Besucher begibt sich auch untertage zur Grundstrecke des Bergwerks. Hier können eine Kübelstation, das Untertage-Magazin mit Werkzeugausgabe und Materiallager und der Arbeitsort der Bergleute, mit Abbautechnik und einer Schrapperbahn besichtigt werden.