Lohgerberwerkstatt. Gerberei mit Gerberbaum und Gerbergrube
© Lohgerbermuseum

Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde

Freiberger Straße 18
01744 Dippoldiswalde
T: +49(0)3504 612418
F: +49(0)3504 612418
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Öffnungszeiten

März bis Oktober
Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr
Samstag bis Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr

November bis Februar
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr
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Die ständigen Ausstellungen sind in die Abteilungen Lohgerbermuseum, Stadtgeschichte Dippoldiswalde und Regionalgeschichte im Osterzgebirge gegliedert. Während die ehemaligen Wohnräume des Gerbermeisters im barocken Vordergebäude für die regional- und stadtgeschichtlichen Ausstellungen genutzt werden, dient das Gewerbegebäude als technisches Denkmal des Lohgerberhandwerkes. In den drei Etagen des Werkstattgebäudes sind eine Wasserwerkstatt, eine Gerberei, eine Zurichtstube, der Trockenboden, das Lederlager sowie die Gesellenkammer zu sehen, die von den Arbeits- und Wohnbedingungen der Gerber berichten. Das Museum widmet sich in seinen umfangreichen Forschungsarbeiten der geschichtlichen Entwicklung des Lohgerberhandwerks von seinen Anfängen bis zum Übergang zur Lederindustrie. Die museale Nutzung einer Lohgerberwerkstatt des 18. Jahrhunderts ist einmalig in Europa.

Das Museum verfügt insgesamt über 22 Ausstellungsräume. Gegenstände des örtlichen Handwerks und der Industrie, u. a. der Seiler, Töpfer, Zinngießer, Schlosser, Schuhmacher und der Strohhutfertigung sowie Stadtmodelle dokumentieren die Stadtgeschichte. Eine Sammlung zur Regionalgeschichte mit Hausrat, Bauernmöbeln und Objekten der Strohflechterei, Schnitzerei und Drechslerei veranschaulichen Volkskunst und Lebensweise im Osterzgebirge. Acht Räume stehen für diese Themen zur Verfügung. Ergänzt wird die Darstellung der Arbeits- und Lebensweise im Erzgebirge durch Modelle, unter anderem von verschiedenen Hausformen, einem Kohlenmeiler und einem mechanisch betriebenen Bergwerksmodell. Anhand von Videovorführungen können die Besucher ihr Wissen, beispielsweise auf den Gebieten des Volkskunstschaffens, der Lederherstellung und der Geschichte der Schmalspurbahn, erweitern.