Ausstellungsszenerie selbstspielende Musikinstrumente
© Musikinstrumentenmuseum

GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig

Museen im GRASSI
Johannisplatz 5–11
04103 Leipzig
T: +49 (0)341.9730750
F: +49 (0)341.9730759
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Website

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen
10:00 bis 18:00 Uhr
behindertengerecht shop bewirtung kindergerecht parkplatz

Gut erreichbar im Leipziger Stadtzentrum liegt das imposante, weithin sichtbare Grassimuseum, das eine der größten Musikinstrumentensammlungen der Welt beherbergt. Ein großer Rundgang durch fünf Jahrhunderte Musikgeschichte lässt die Musikinstrumente vergangener Zeiten lebendig werden und zeigt dabei viele Facetten der Musikstadt Leipzig in einer einzigartigen Zusammenschau.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Instrumentenbau und hier besonders der Leipziger Musikinstrumentenindustrie. In den Jahren zwischen 1876 und 1930 existierten in der Stadt über 100 Fabriken und Werkstätten für den Bau von selbstspielenden Musikinstrumenten aller Art. Den Schwerpunkt bildeten Lochplatten-Musikwerke und Notenrollen gesteuerte Klaviere und Klavier-Orchestrions.

Mit seinem abwechslungsreichen Angebot an Konzerten, Kinderprogrammen, Lesungen und vielen weiteren Veranstaltungen ist das Museum für Musikinstrumente im Leipziger Musikleben längst kein Geheimtipp mehr. Als Teil der Universität Leipzig dient die am 30. Mai 1929 eröffnete Sammlung schon immer auch der Forschung und Lehre. Eine systematisch angeordnete Studiensammlung mit Instrumenten aus aller Welt bietet dafür hervorragende Möglichkeiten. Das Museum zählt seit 2001 zu den "wichtigsten gesamtstaatlich bedeutsamen Kultureinrichtungen" in den neuen Bundesländern und ist Mitglied in der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK). Unterstützt und begleitet wird die Arbeit des Museums von einem sehr aktiven Freundeskreis.