Silberbergwerk Gößner
© Erzgebirgsmuseum, Foto: Thieme

Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk 'Im Gößner'

Große Kirchgasse 16
09456 Annaberg-Buchholz
T: +49(0)3733 23497
F: +49(0)3733 676112
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Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr
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Die Ausstellung beinhaltet Schwerpunkte der Stadtgeschichte von Annaberg und Buchholz. Dazu zählen der Bergbau vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, die Münzprägung, herausragende sakrale Plastiken und Gemälde aus vorreformatorischer Zeit, Erstdrucke von Lutherschriften, Ablassbriefe und Relikte des Bauernkrieges. Weiterhin werden Zeugnisse des städtischen Handwerks aus Annaberg und Umgebung präsentiert. Die auf der Innung basierenden Organisationsformen der Handwerker werden dokumentiert durch Innungsladen, Handwerkszeichen, Wanderbücher und Siegel. Darüber hinaus informieren weitere Ausstellungsabschnitte über das Zinngießerhandwerk, das Posamentiergewerbe und die Volkskunst. Besondere Wertschätzung erfährt die von der Unternehmerin Barbara Uthmann bereits im 16. Jahrhundert zu überregionalem Ansehen geführte erzgebirgische Klöppelspitze. Die Entwicklung der Städte Annaberg und Buchholz im 19. Jahrhundert, die Entstehung von Fabriken und die Entfaltung bürgerlicher Kultur und Lebensweise setzen weitere Akzente. Das Bild der ständigen Ausstellung runden Gegenstände zur bäuerlichen Volkskultur und Einblicke in die Geologie und Mineralogie des Erzgebirges ab. Seit August 2014 ist der bedeutenden Montanunternehmerin Barbara Uthmann eine neu gestaltete Dauerausstellung unter dem Titel 'Barbara Uthmann - eine Annabergerin schreibt Geschichte' gewidmet.

Eine Einmaligkeit findet man im Hof des Erzgebirgsmuseums. Hier trifft der Besucher auf eine Kaue, die den Eingang zum Besucherbergwerk 'Im Gößner' überdacht. An dieser Stelle gruben die Bergleute vor über 500 Jahren nach Silber. Ein Teil des umfangreichen Gangsystems, das sich unter der gesamten Stadt erstreckt, wird im Rahmen von Untertageführungen fachkundig vorgestellt. Die Rundgangstrecke hat eine Länge von 260 Metern mit einem Höhenunterschied von 24 Metern. Das Besucherbergwerk trägt den Namen von Andreas Gößner, der das Grubenfeld um 1510 besaß.