"Kohle für Sachsens Industrie"

Eingang mit Förderturm von Zapp & Basarke
© Punctum / Bertram Kober

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge

Pflockenstraße
09376 Oelsnitz/Erzgebirge
T: +49(0)37298 93940
F: +49(0)37298 939449
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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
10:00 bis 17:00 Uhr
behindertengerecht shop bewirtung kindergerecht parkplatz

Tauchen Sie ein in die Welt des „Schwarzen Goldes“. Begeben Sie sich auf die Spuren der Bergleute, die hier einst Steinkohle zu Tage förderten. Das Bergbaumuseum Oelsnitz ist das Museum des sächsischen Steinkohlenbergbaus und zählt zu einem der größten seiner Art in Deutschland. Eröffnet wurde es 1986 in den Gebäuden des früheren Kaiserin-Augusta-Schachtes (seit 1946 Karl-Liebknecht-Schacht).

Der Museumsrundgang folgt dem Weg, den die Bergleute früher bis zur Einfahrt in die Grube genommen haben. Entdecken Sie in unserem Karbonwald, wie alles begann. Sie lernen dann die untertägige Welt der Kohlekumpel kennen, erfahren von der schwierigen und gefahrvollen Arbeit der Bergleute und erleben verschiedene Maschinen in Aktion. Vielleicht überrascht es Sie, wenn Sie erfahren, dass die Kohlekumpel hier 300 Millionen Jahre später mit ihrer Arbeit dazu beitrugen, Chemnitz zum „sächsischen Manchester“ zu machen. Hören Sie in unserem Museum außerdem von Innovationen in sächsischen Kohlegruben, die sogar ins Ruhrgebiet exportiert wurden. Und wussten Sie, dass Adolf Hennecke hier, im damaligen Karl-Liebknecht-Schacht, seine umstrittene Sonderschicht fuhr, die Ausgang der Aktivistenbewegung in der DDR war?

Spätestens, wenn Sie nach der Befahrung unseres originalgetreu nachgebauten Schaubergwerks die größte noch funktionierende Dampfmaschine Sachsens in Aktion erleben, werden Sie das Erlebnis Bergbau und das „Schwarze Gold“ nicht mehr loslassen.