Sächsischer Industriekulturpreis

Noch bis 31.05.2017

Sachsens Kunstministerium lobt gemeinsam mit der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW) und der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung im Jahr 2017 zum dritten Mal den „Sächsischen Industriekulturpreis“ aus.  Die Auszeichnung soll beispielhafte, von der sächsischen Wirtschaft ausgehende Initiativen belohnen, die die Industriekultur in Sachsen fördern, stärken und voranbringen. Um den Preis können sich juristische und natürliche Personen bewerben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert, über seine Vergabe entscheidet eine Fachjury.

Ausgezeichnet werden Aktivitäten, die dazu dienen, industriebedingte technische, wirtschaftliche, bauliche, gesellschaftliche, soziale oder künstlerische Gegebenheiten

  • in Vergangenheit und Gegenwart zu erforschen,
  • durch Dokumentation und Erschließung ihrer materiellen und immateriellen Hinterlassenschaften zu sichern,
  • als Grundlage für Zukunftsmodelle weiterzuentwickeln und/oder
  • anschaulich und unterhaltsam zu vermitteln.

Beispiele können sein: Museale Aufbereitung von Unternehmensgeschichten; Projekte zum Aufbau und zur laufenden Pflege von Unternehmensarchiven; Imagefilme, die komplexe unternehmerische Abläufe und das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Unternehmensteilen anschaulich, unterhaltsam und für die Nachwelt verständlich darstellen; Entwicklung neuer Werkstoffe oder Verfahren auf Grundlage historischer Herstellungsmethoden; Erhalt und vorbildliche Nutzung historischer Industriebauten für die heutige Fertigung.

Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2017 schriftlich oder online erbeten an das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Sächsischer Industriekulturpreis, Wigardstraße 17, 01097 Dresden.