Förderung durch die KdFS

Die Kulturstiftung fördert überregional bedeutsame Projekte von herausragender Qualität mit einem deutlichen inhaltlichen Profil. Das betrifft insbesondere Vorhaben, die Industriekultur und die damit verbundenen Orte beleben und in neuen Formaten auf vorbildliche Weise mit Blick auf die Zukunft erlebbar machen. Unterstützt werden sollen Projekte und Vernetzungsmaßnahmen, die innerhalb der verschiedenen Handlungsfelder der Industriekultur nachhaltig wirksam werden.

 

Eine Förderung kann grundsätzlich jede natürliche oder juristische Person mit Wohnsitz oder Sitz im Freistaat Sachsen erhalten. Die Entscheidung über eine Förderung trifft der Vorstand der Kulturstiftung.

 

Gefördert werden insbesondere Projekte, die:

  • modellhafte Erlebnis- und nachhaltige Vermittlungsangebote entwickeln.
  • industriekulturelles Wissen aufbereiten und in angemessener Weise vermitteln.
  • Akteure aus verschiedenen Handlungsfeldern wirksam vernetzen, ehrenamtliches Engagement stärken und neue Zielgruppen einbeziehen.
  • neue Perspektiven durch die künstlerische Auseinandersetzung mit Industriekultur sichtbar werden lassen.
  • neue Zugänge ermöglichen und damit die Industriekultur für aktuelle Debatten, Zukunftsfragen und anverwandte Felder öffnen.
  • Bauten der Industriekultur beispielhaft beleben.
  • der sächsischen Industriekultur überregionale, landesweite und internationale Aufmerksamkeit verschaffen.

 

Die Frist zur Beantragung von Fördermitteln für Projekte, die in der Regel in der 1. Jahreshälfte des Folgejahres realisiert werden sollen, endet am 1. September.

Für Projekte, die in der 2. Jahreshälfte umgesetzt werden sollen, endet die Frist mit dem 1. März des gleichen Jahres.

Bei beiden Terminen zählt der Poststempel.

Die Projekte werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

 

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